Mitteilungen des Kaiserlich Deutschen Archaeologischen Instituts, Roemische Abtheilung = Bullettino dell'Imperiale instituto archeologico germanico, sezione romana

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Mitteilungen des Deutschen archaeologischen Instituts, Roemische Abteilung=
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Mitteilungen des Deutschen Archaeologischen Instituts, Roemische Abteilung
Art index Avery index to architectural periodicals. Second edition. Revised and enlarged. Supplement Some no. issued combined Vol. 59 (1944) issued 1948; v. 60/61 issued 1953/54 Special supplements accompany some vols 26 26

Mitteilungen des Deutschen Archaeologischen Instituts, Roemische Abteilung
Title also in Italian: Bullettino dell'Instituto archeologico germanico, Sezione romana, 1925- Some no. issued combined Vol. 59 (1944) issued 1948; v. 60/61 issued 1953/54 Special supplements accompany some vols

Mittheilungen des Kaiserlich Deutschen Archaeologischen Instituts, Athenische Abtheilung
Book digitized by Google from the library of Harvard University and uploaded to the Internet Archive by user tpb. Vols. for lack issue numbering Bd. 6 (1886)-Bd. 10 (1891) 1 v.; Bd. 11 (1892)-Bd. 20 (1901), 2 v

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THE EISENHOWER LIBRARY

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MITTEILUNGEN DES KAISERLICH DEUTSCHEN

AßCHAEOLOGISCHEN INSTITUTS ROEMISCHE ABTEILUNG Band XXII.

BULLETTINO DELL' IMPERIALE

ISTITÜTO AUCHEOLOGICO GERHANICO 8EZIONE

ROMANA

Vol. XXII.

ROM

LOESCHER (W.

EEGENBEEG) 1907

&

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21

L.

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30

Sri

Gift,

..

-

l-

xmM^ady Waj^ston.

M

INHALT

W. Amelung, Zur Ära

des Kleomenes S. 344.

Th. Ashby, Ancient remains near the

of Santo

— Stefano.

II.

Pertucce (PL VIII. IX)

Via Clodia.

The Ruins

I.

The Caves near the Fontanile delle S.

311-332.

A. v. Domaszewski, Epigraphische Beiträge zur Kaisergeschichte. 1.

Inschrift des Bellum Mithridaticum.

tores pontificum et S.

— flaminum.



3. Inschrift

2.

Die Kala-

der Tibicines

333-343.

P. Ducati, tav.

Testa di ragazzo del Museo civlco di Bologna (con

V. VI)

S.

207-215.

L.

Düchesne, Aura

F.

Gamurrini, Della dimora di alcuni Re

S.

429-433. asiatici

nel

terri-

torio Falisco S. 217-224.

Ch. Huelsen, Der Hain der Furrina S.



am

Janiculum (mit Taf. VII)

225-254.

Ein neues Militärdiplom

S.

434-438.

H. Koch, Hellenistische Architekturstücke in Capua (mit

XIV)

S.

Tf.

X-

361-428.

G. Koerte, Das Alexandermosaik aus Pompeji S. 1-24. A.

Mau, Die

Inschrift der Trajanssäule S. 187-197.

G. Pansa, Illustrazione di un bassorilievo

romano rappresen-

tante un'oßcina monetaria dellHmpero (con tav. IV) S. 198-

206.

INHALT

IV

E. Pernice,

G. Pinza,

Sorbo J.

Bemerkungen

La tomba

mm

Alexandermosaik

Regolini- Galassi

e

le

Sieveking, Die Medaillons

S.

25-34.

rinvenute al

in territorio di Cervelri (con tav. I-III) S. 35-186.

am

Constantinsbogen

C. Thülin, Faliskische Inschriften S. 255-310.

Sitzungen

S.

altre

439-441.

S.

345-360.

DAS ALEXANDER MOSAIK AUS POMPEJI

(»).

Nicht neugefunden wie das eben besprochene ( 2 ), dafür aber von um so grösserer Bedeutung für unsere Kenntnis der antiken Malerei grossen Stils

ist

das Monument, dessen

allseitige

Wür-

digung ich im Folgenden versuchen will das am 24. Oktober 1831 in der Casa del Fauno zu Pompeji gefundene grosse Mosaikge:

mälde

der Alexander-Schlacht, gegenwärtig eine der schönsten Zierden des Museo Nazionale zu Neapel. Das Haus des Faun gehört der Tuffperiode an, seine Erbauung darf deren Anfang, also dem Beginne des zweiten Jahrhunderts v. Chr. nahegerückt werden, denn es ist nicht nur das prächtigste, sondern auch eines der ältesten

Häuser dieser Periode. Nach einem einheitlichen Plane

in

einem Zuge erbaut, ist es im Wesentlichen in seinem ursprünglichen Zustande erhalten geblieben, nur in einigen Räumen des östlichen Teiles nach dem Erdbeben des Jahres 63 eine einfachere Wiederherstellung lich

im

Räumen

erfolgt.

Auch

Wanddekoration

die

einheit-

ist

dem

ersten, sog. Inkrustationsstile, gehalten, nur in zwei später durch eine solche zweiten Stiles ersetzt worden.

Allerdings hat A. Mau scharfsinnig nachgewiesen, dass die erhaltene Wanddekoration nicht die ursprüngliche ist, sondern dass ihr eine andere, ebenfalls ersten Stils, sorgfältig

vorangegangen war. Die sehr

hergestellten Fussböden und

die in sie eingelassenen

saiken, acht an der Zahl, sind offenbar gleichzeitig

Mo-

gemacht (nur

einen in der Festsitzung des Instituts (') Der folgende Aufsatz gibt zu Ehren Winckelmanns am 14. Dezember 1906 in abgekürzter Form gehal-

tenen Vortrag wieder. () Vgl. G. E. Rizzo, II sarcofago di Torre

Nova

(Mitt.

1906

S. 1

269

ff.).

2

O.

KÖRTK

das gröbere Taubenrnosaik in der linken Ala mag späterer Ersatz ob aber zur Zeit der ersten Erbauung, oder bei Gelegenheit

sein),

der Erneuerung der ursprünglichen Wanddekoration ist nicht mit Sicherheit zu entscheiden, immerhin das letztere überwiegend wahr-

Eine genaue Zeitbestimmung für das Alter der Mosaiken gewinnen wir auf diese Weise freilich nicht, da nicht festzustellen ist, eine wie lange Zeit zwischen der Herstellung der ersten Descheinlich

(').

koration und deren Erneuerung liegt. Nur das darf als völlig sicher betrachtet werden, dass die Mosaiken noch in die Zeit des ersten

stehen doch nachgeahmte Marmorinkrustaund Verzierung des Fussbodens mit Mosaikbildem

Dekorationsstiles fallen

Wände

tion der

:

innerem Zusammenhange. Als terminus ante quem ergibt sich so für das Mosaik der Alexanderschlacht die Wende des Il/I Jhdts.

in

2

Auch für die Anfertigung, denn die Annahme, die Mounseres Hauses seien nicht in Pompeji selbst gefertigt, sonsaiken

v.

C.

).

(

dern von auswärts (von Alexandria) bezogen worden, wird durch keinerlei stichhaltige Gründe gestützt. Was insbesondere das Alexander-

mosaik

betrifft, so

spricht schon seine alle anderen pompejanischen

Mosaiken weit übertreffende Grösse

Rundschau

1906,

Selbstverständlich

den Mosaicisten

S.

ist

(es

misst nach F.Adler, Deutsche

m.) entschieden die Alexanderschlacht nicht von

199,

5,50X2,42

erfunden, sondern

dagegen. oder

dem

nach einem Gemälde

in

die

schwierige musivische Technik übertragen worden. Die Kunst, mit der dies geschehen ist, verdient die höchste Bewunderung. Aber

muss hervorgehoben werden, dass in der Feinheit der musivischen Technik das Alexander-Mosaik und die übrigen im Hause des Fauns es

gefundenen keineswegs über alle anderen bekannten hervorragen; von den pompejanischen übertreffen sie in dieser Beziehung u. a. die beiden viel kleineren mit der Künstlersignatur des Dioskurides

von Samos und ausserhalb Pompejis in noch höherem Grade das in der Grotte des Fortuna-Tempels in Praeneste gefundene und

l

(

)

Mau, Gesch. der dekorativen Wandmalerei in Pompeji S. 33 ff., bes. S. 346 ff.; Mau, Pompeji in Leben u. Kunst,

S.

56; Overbeck-Mau, Pompeji,

S.

273

ff.

(*)

Daremberg u. Saglio dict. des ant. Artikel « mu2097, II setzt die Mosaiken unseres Hauses ohne nähere Be-

P. Gauckler bei

sivum opus

» S.

weisführung nicht höher

als die Mitte des

L

Jhdts.

v.

Chr.

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

3

immer unter für seine Erhaltung recht ungünstigen Umständen an Ort und Stelle belassene. Unser Mosaik hat schon

leider noch

im Altertum

starke Beschädigungen, namentlich in seiner

Hälfte, erlitten. Sie rühren wahrscheinlich von J.

63

n.

Chr. her, welches auch das

hatte. Als

schont

dem

die Katastrophe

Haus

linken

dem Erdbeben

des

Fauns nicht

ver-

des

des J. 79 erfolgte, war

man

summarischen Ausgrabungsbericht noch mit der Ausbesserung dieser Schäden beschäftigt ( ). An dem grossen Mosaik hatte man nur an der rechten Seite einige Stellen in grönach

allzu

freilich

J

berer Technik ausgeflickt, die grossen Lücken der linken Seite dagegen einfach mit Kalkstuck gefüllt, sei es dass der damalige Besitzer die grossen

Kosten einer gründlichen Herstellung in musisei es dass es an befähigten Mosaicisten

vischer Technik scheute,

oder endlich, dass ihn eine ehrfurchtsvolle

fehlte,

Scheu zurück-

an das künstlerische Heiligtum seines Hauses die bessernde legen zu lassen, die gleiche Pietät, welche auch die beiden

hielt,

Hand

oskischen Inschriften dieses Hauses bis zur Zeit der Verschüttung an ihrem Orte belassen hat. Dass die Lücken des Mosaiks schon zur Zeit seiner ersten Anbringung vorhanden gewesen seien, es also beschädigtem Zustande von dem Pompeianischen Besitzer aus-

in

wie jüngst vermutet worden ist ( 2 ), dafür fehlt jeder Anhalt; insbesondere vermag ich einen solchen nicht zu erkennen für die Behauptung, die Einfassung sei nachträglich in wärts erworben

sei,

Pompeji hinzugefügt worden. Wir gehen nun zur Betrachtung der Darstellung selbst über. Unsere erste Aufgabe ist die, klar zu erfassen, was der Künstler, der des Originalgemäldes natürlich, uns vor Augen gestellt hat, ohne unsern Blick durch die litterarische Ueberlieferung des Altertums trüben zu lassen, wie es gerade bei diesem Kunstwerk

den meisten unserer Vorgänger unbewusst ergangen ist, zum Schaden der richtigen Deutung. Ein polemisches Eingehen auf alle die

(!)

Fiorelli,

zu Taf. 36-45 S.

Pompejan.

ant. hist. II,

250

f,

;

vgl.

auch Mus. Borb. Text

9.

Von F. Adler, Deutsche Rundschau 1906, S. 199 f. Eine Anzahl ) wichtiger neuer Beobachtungen von E. Pernice (s. unten) führen darauf hin, dass das Originalgemälde, in einzelnen Teilen beschädigt war und infolgedessen von dem Mosaicisten missverstanden worden ist. 2

(

4

G.

verschiedenen, l

suche

(

zum

Teil

KÖRTE

geradezu

erübrigt sich auf diese

)

phantastischen

Weise von

Deutungsver-

selbst.

• Dargestellt ist eine Schlacht zwischen Griechen und Persern denn dass die unterliegende Partei so zu benennen ist, beweist

unwiderleglich ihre Tracht, namentlich die charakteristische Kopfbedeckung, die nicht steife sondern weiche Tiara, deren Zipfel auch

den Hals umhüllen, schon den griechischen Künstlern des V. Jhdts. wohl bekannt. Aber nicht ein beliebiger Sieg von Griechen über Perser

ist

Reiter

gemeint

;

der die linke Seite des

in glänzender

Rüstung

trägt

Gemäldes beherrschende

unzweifelhaft

die

Züge des

grossen Alexander, ihm entspricht, aus der Schaar der fliehenden

Perser in gleich bedeutsamer Weise

auf seinem hochrädrigen

festen

indem

hervortretend,

Kriegswagen

überragt,

er sie

der per-

ihm zukommenden aufrechten, nicht zusammengedrückten Tiara und dem Chiton mit breitem weissem Mittelstreif ( 2 ). Also das persönliche Zusammensische Grosskönig selbst, kenntlich an der nur

des Alexander und Darius auf

treffen

vor uns.

Von den

dem

Schlachtfelde sehen wir

drei grossen Schlachten von Alexanders

kommen demnach

Feldzug

und Gaugamela (oder Arbela) in Betracht, denn in der ersten, am Flusse Granikos, war der Grosskönig nicht anwesend. Ehe wir eine Ent-

gegen das Perserreich

nur

die

bei Issos

scheidung treffen, welche von den beiden folgenden gemeint sei, haben wir den dargestellten Vorgang schärfer ins Auge zu fassen und uns von allen Einzelheiten Rechenschaft zu geben. Die Entscheidung der Schlacht

ist gefallen; die den Wagen des Grossauserlesene Reiterschaar hat dem stürmischen

königs umgebende Anprall der von Alexander selbst geführten makedonischen Ritter, der hccTQoi oder Kameraden des Königs, nicht stand zu halten

vermocht. Von Panik erfasst, haben sie kehrt gemacht und sind in voller Flucht begriffen. Mit ihnen der Grosskönig selbst, dessen

Wagenlenker

sein mutiges

Viergespann mit geschwungener Peit-

(*) S. die Zusammenstellung bei Heydemann, Achtes manns-Progr. 1883, S. 12, A. 44.

2 (

)

Xenophon Cyrop. VIII,

3, 13.

Das

Hall. Winckel-

duiSrjfia ttsql r# tucqci ist nicht

wiedergegeben und statt des persischen xavdvg ein Mantel griechischen Schnittes. Alexander selbst nahm nach Diodor XVII, 77 in Jahre 329 von den persischen Königsinsignien das SiäSr^ia und den didXevxog an.

/«w

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

5

sehe antreibt. Die makedonischen Ritter sind ihnen auf den Fersen,

unter ihnen Alexander auf seinem Schlachtross Bukephalos. Schon sieht er nahe vor sich den Perserkönig, dessen Tod oder Gefangen-

nahme

das bewusste Ziel seines stürmischen Angriffs ist. Er wäre dem Beschauer, unrettbar verfallen, wenn nicht

ihm, so scheint es

ein anderes Opfer den Siegeslauf des

Helden für

makedonischen

einen Augenblick aufhielte: Das Pferd eines jugendlichen Persers von hohem Range, wie die überaus reiche und prächtige Kleidung

einem makedonischen Wurfspeer getroifen und zusammen. Im Begriff abzuspringen und den Säbel

von

ist

beweist,

bricht sterbend





wird er denn den Speer hat er bereits verloren von Alexanders langer Lanze durchbohrt. Mit einer unwillkürzu ziehen

lichen

Bewegung umfasst

seine Rechte

deren

,

Schaft, die

Linke,

welche den Zügel hat fahren lassen, ist über den Kopf erhoben, das Gesicht schmerzlich verzogen, der Mund geöffnet wir glauben :

den Todes-Seufzer des Sterbenden zu vernehmen. Sein Pferd hat die tötliche

Wunde

durch ein makedonisches

und zwar während also,

es die

Bahn

(*)

Wurfgeschoss erhalten

der Verfolger kreuzte. Der Reiter hat

Rettung zu denken, sich dem den Weg geworfen, ohne Zweifel

statt an die eigene

menden Alexander aufzuhalten und dem Grosskönig in

vorstür-

um

ihn

so Gelegenheit zu eiliger Flucht zu geben, dies alles mit der bewussten Aufopferung des eigenen Lebens. Dieser heldenmütige Akt ist selbst in der wilden Flucht

zwei von den Reitern wagen der Perser nicht unbemerkt geblieben ihr Leben, um den Gestürzten womöglich noch zu retten. Der eine, :

gleich rechts von ihm, ebenfalls

und

im Hintergründe des

herumgerissen,

ist

an

Bildes, hat sein Pferd

den Gestürzten

herangesprengt

späht, das blosse Schwert in der Faust, angstvoll nach Alex-

ander hin. Der flüchtige Blick muss ihm sagen, dass er es nicht mehr zur Rettung des Kameraden gebrauchen kann, denn dessen

(*)

Vgl.

J.

Heft XII 1896)

Jüthner Ant. Turngeräthe (Abh. d. Wiener arch.-epigr. Sem. A. 45. Die eiserne Spitze steckt noch im Pferdekörper,

S. 43,

der abgebrochene Schaft aus Kornelkirschenholz mit der Wurfschlinge, dem peadyxvXor, liegt im Vordergrund am Boden. Von der Lanzenspitze aus rinnt ein dünner Blutstrahl aus der Wunde am Boden hin, am Maul des Pferdes

dem Maul des Tieres jedem Jäger bekannte Folge des Lungenschusses. In den Abbildies nicht deutlich, wohl aber im Original und in Photographien.

erweitert er sich zu einer Blutlache, die offenbar aus

kommt: dungen

die ist

6

G.

KÖRTE

Lanze empfandurch den ist Unterleib unbedingt tötlich, irn gene Verwundung nächsten Augenblick muss ihn ausserdem die zweite Lanze in Geschick

ist

besiegelt :schon die durch Alexanders

Schulter oder Brust treffen, welche ein makedonischer Fusskämpfer

entschlossenem Ausdruck unmit-

zückt, dessen Profil mit finster

telbar hinter Alesanders rechtem ein anderer

Arm

noch zu erkennen

vornehmer Perser

ist.

Noch

Aufopferung für den gestürzten Kameraden gegangen. Er ist vom Pferde gesprungen und will es jenem anbieten ('). Die Gruppe dieses ritterlichen weiter

ist

Mannes und

seines edlen Pferdes, das

in seiner

er,

mit beiden Händen die

Zügel fassend, auf den Beschauer zu zurücktreten lässt, um es möglichst nahe an den Kameraden heranzubringen, während sein Gesicht

mit dem Ausdruck des Entsetzens starr auf diesen gerichtet

muss

als eine künstlerische Höchstleistung bezeichnet werden. Solche Taten der Aufopferung werden nicht leicht für einen beliebigen Mitkämpfer vollbracht, sondern nur für einen besonders geliebten Anführer. Als den Führer der auserlesenen Schaar der

ist,

königlichen Leibgarde werden wir den von Alexanders Lanze Durchbohrten ansprechen dürfen. Das beweist auch der tiefe Eindruck,

den sein Fall auf die fliehenden Perser macht: Einen Augenblick Königswagen von den Ver-

stockt die wilde Flucht der durch den folgern getrennten Reiter, ihre

Mienen und Geberden verraten

in

Weise Schmerz und Bestürzung, der Standartenim träger Hintergrund schreit laut auf, aller Blicke sind auf die Unglücksstätte gerichtet. Noch lebhafter äussert der Grosskönig selbst seine Teilnahme. Der eigenen Gefahr vergessend, unfähig vor Entsetzen, den Bogen zu gebrauchen, wendet er sich ganz dem Stürzenden zu und streckt die Rechte aus, als könnte er dadurch der lebendigsten

(*)

Diese für das Verständnis des ganzen Bildes entscheidende, einzig war schon von dem von Welcker Kl. Sehr. III, 472 zi-

richtige Erklärung

in Schweglers Jahrbuch, d. Gegenw. 1846, 261-267 gefunden worden. Neuerdings hat sie Jüthner a. a. 0. unabhängig von jenem gegen die herrschend gewordene Welckersche, dass nämlich das Pferd für den König bestimmt sei, wieder zu Ehren gebracht, welcher er-

tierten Verfasser eines xVufsatzes S.

wähnt, dass auch E. Petersen

sie bereits längere Zeit in seinen Vorträgen ausgesprochen hat er sie R. Mitt. 1900 S. 337, A. 3). Auch Verf. hatte sie sich, ohne von diesen Vorgängern zu wissen, angesichts

vertrete

(öffentlich

des Originals notiert.

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

ihm abwenden. Ist durch diese Episode das menschliche Interesse des Beschauers aufs höchste erregt, dergestalt, dass gesagt worden ist, der gestürzte Perser sei die eigentdie Todesgefahr von

liche Hauptfigur des Gemäldes; so dienen andere Einzelzüge dazu,

das

Getümmel und Durcheinander

des

Kampfes dem Beschauer

Augen zu führen. Da sehen wir im Vordergrunde, dicht am Wagen des Darius, einen Perser rücklings am Boden liegen, den sein Pferd abgeworfen hat. In rasender Angst sprengt es mitten vor

in

das

dichteste

Gewühl der Flüchtenden

hinein, eben

erfassen

wir noch die Hinterbacken und den hochgehobenen Schwanz. Der abgefallene Reiter aber hat einen am Boden liegenden Schild (*) ergriffen

und

stützt

ihn

mit der Rechten

auf,

anscheinend

um

Schutz zu gewinnen vor den Rädern des Wagens, die ihn zu erfassen drohen. Die blanke Aussenfläche des vergoldeten Schildes zeigt die Gesichtszüge des vom Beschauer Abgewandten wie in

einem Spiegel. Durch ihn ringeren

Standes,

fast

ganz verdeckt, sucht ein Mann geden zermalmenden

ein Trossknecht etwa, sich

Rädern kriechend zu entziehen. Nicht

so glücklich ist ein

persi-

scher Bogenschütze, der, im Begriff seinen Pfeil abzusehiessen, unter die Hufe des königlichen Viergespannes geraten ist. Wenden wir jetzt unsere Betrachtung der Seite der Sieger zu, so ist zu beklagen, dass gerade hier grosse

nicht in

dem Masse,

dass uns

Lücken

das Verständnis des

unmöglich gemacht wäre, denn keine Figur

ist

klaffen.

Doch

Dargestellten

ganz verloren ge-

gangen.

Was beim

ersten Blick auffällt, ist die

im Verhältnis zu den

Persern viel geringere Figurenzahl. Die glänzende Gestalt Alexanders auf dem Bukephalos nimmt vorn fast den ganzen Raum ein.

Hinter ihm zählen wir,

nur

zum

kleineren

Teil

sichtbar

oder

191 wäre es der vom Wagen herabgefal(!) Nach Adler a, a. 0. S. lene Schild des Dareios. Dass der Perserkönig einen Schild führte ist allerdings bezeugt; sowohl nach der Schlacht bei Issos wie nach der bei Gauga-

mela wurde er erbeutet (Arrian II, II, 6; III, 15, 5) Der Künstler wäre also von dem historischen Vorgang abgewichen. Dies könnte an sich nicht befremden (s. unten über die historische Treue des Gemäldes); aber wahrscheinlich ist ein solches Herabfallen des am Arme getragenen Schildes nicht. Mir wenigstens erscheint es wahrscheinlicher, dass der Schild nur Künstler reizvollen Motives des Spiegelbildes wegen da ist.

des

für

den

8

G.

KÖRTE

erhalten, drei Reiter; ihnen gesellt sich der schon erwähnte Fuss-

kämpfer hinzu, dessen

Arm Wut

Profil unmittelbar links

neben

Alexanders

sichtbar wird. Drei weitere makedonische Ritter aber hat die

des Angriffes sogar über den König hinaus fortgerissen Helm und wehenden Busch des einen bemerken wir gleich rechts von Alexanders Pferd; sein Gesicht, das leider zerstört ist, war fast :

in Vorderansicht dargestellt:

er

warf einen

schnellen

Blick

im

Vorwärtsjagen auf die Gruppe im Vordergrund des Bildes, ebenso wie sein schwergerüsteter Genosse rechts neben dem Perser mit

dem gezückten Schwert; von dem dritten, noch etwas weiter rechts, wird nur der Helm sichtbar. Dagegen kann der nach links gewandte unbehelmte Kopf diesseits von dem erstbeschriebenen Reiter

nur einem griechischen Söldner gehören, der auf persischer bei genauerem Zuschauen erkennen wir, dass

Seite zu Fuss ficht

:

er einen grossen Schild

am

linken

Arme

führt

und

in der

Rechten

das gezückte Schwert. Der jugendliche Ritter dicht hinter Alexander stösst mit der Lanze nach ihm. Während dieser Grieche noch

mit trotzigem Mut für ficht, ist ein

die

verlorene Sache

seines

Kriegsherrn

anderer links von Alexander verwundet

hingesunken

und im Begriff durch das Schwert eines vorüberjagenden makedonischen Reiters sein Leben zu lassen. Leider ist diese Gruppe bis auf geringe Reste zerstört, wir sehen nur

den rückwärts

ge-

wandten Kopf des Reiters, der, sich herunterbeugend, einen Hieb mit seinem Hauschwert (dessen Spitze erhalten ist) gegen den am Boden liegenden führt, von dem letzteren ist nur der linke Arm mit dem Schilde erhalten und der den Pferdekopf kreuzende nach Eine ähnliche Gruppe kehrt auf ). ,

oben gerichtete Lanzenschaft ( dem gleich zu betrachtenden

Alexander-Sarkophage

von

Sidon

wieder.

ist rücklings gefallen, der Arm grossen Mittelbügel, aber die Hand liegt lose am Schildrand, fasst nicht den dort befindlichen Griff; den Oberkörper müssen wir (')

Der am Boden liegende Grieche

steckt noch in

dem

uns noch halb aufgerichtet denken, die Rechte hielt die nach oben gerichLanze es kann keine andere sein als die, welche man quer über den

tete

:

behelmten Kopf links von Alexander und den ihn zum Teil verdeckenden Pferdekopf hinweggehen sieht. Was auf den Abbildungen wie eine an dem Lanzenschaft angebrachte Schleife aussieht ist nichts als der Busch jenes Helmes. Zu dem eben erwähnten Pferdekopf gehört der makedonische Reiter

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

Im Vordergrand sehen wir

am Boden

zerstreute Waffen

lie-

einen griechischen Helm ( ), Hinterfuss von Alexanders Ross gewiss nicht den des

gen, einen persischen Pfeil

neben dem

9

1

und Bogen





einen Schild Königs selbst, der müsste weit hinter ihm liegen und einen zweiten, so scheint es, unter den Vorderfüssen des Bukephalos, weiterhin auf der Perserseite eine Schwertscheide und ein kurzes zweischneidiges Schwert. Auch der goldene Schild, in

welchem der abgeworfene Perser sich spiegelt, gehört daliin. Das Landschaftliche des Schauplatzes ist kaum angedeutet ein weites 2 ebenes Feld, einige zerstreute Felsblöcke im Vordergrund ( ), im :



das ist Alles. Hintergrund ein kahler Baum Kehren wir nach ausführlicher Betrachtung der Einzelheiten zur «

Würdigung des Ganzen zurück, Bewunderung

der einfachen reinen

so »

können wir nur mit Goethe

Ausdruck

geben

für

ein

Kunstwerk, das nicht nur innerhalb der antiken Kunst ein Höchstes darstellt.

Mit im Ganzen nur 23 menschlichen Figuren

(8

Grie-

chen und 15 oder, nach Anm. 2, vielmehr 16 Persern, einschliesslich der beiden auf ihrer Seite fechtenden griechischen Söldner) hat er es verstanden, den Eindruck einer Katastrophe, durch welche dass Geschick eines Weltreiches entschieden wurde, in der klarsten und überzeugendsten Weise wiederzugeben: Den unwiderstehlichen Choc der schwerbewaffneten Lanzenreiter Alexanders, feindlichen Aufstellung gerichtet, wo der nach persischer Sitte von hohem Wagen aus die Schlacht Grosskönig

auf das Zentrum der

(ohne Helm), von welchem nur der Kopf erhalten ist. Hartwig (R. Mitt. XIII 1898 S. 403) hat für die Gruppe mit Recht die ähnliche des Alexandersar-

kophages herangezogen, doch stösst der Eeiter auf dem Mosaik nicht mit der Lanze nach unten (deren Schaft links von seinem Kopfe sichtbar sein müsste) sondern haut mit dem Säbel (fta/cciQa, xonig), dessen oberes Ende

man

links oben neben (*)

Ausserdem

dem folgenden Pferdekopf man, dicht neben dem

sieht

erkennt.

Schild des

am Boden

lie-

genden Griechen, einen Gegenstand, den ich nicht sicher zu deuten weiss es ist ein viereckiger Holzbalken an den sich vorn (unten) jederseits eine aus:

geschweifte Fortsetzung schliesst.

Man möchte an

zertrümmerten persischen Kriegs-(Sichel 8 (

)

zeichnete (s.

?)

Deichsel und Joch eines

Wagens denken.

Der ganz rechts am Ende des Bildes oben auf den Abbildungen geE. Pernice erkannt, hat, der Kopf eines Perserreiters ist, wie

unten).

10

G.

leitete,

und

die

Wirkung

losen Flucht des

KÖRTE

dieses stürmischen Angriffes in der kopf-

Darios und

der Seinen.

Die ungeheure

rische Ueberlegenheit des Perserheeres ist überzeugend

nume-

zum Aus-

druck gebracht, der Beschauer sieht einen Wald von Lanzen, aber keine mehr zur Abwehr gegeu die Angreifer gesenkt, sondern

von den fliehenden Reitern auf der Schulter getragen nur 11 (12) von diesen sind dargestellt, dagegen 17 Lanzen, deren Träger weiter im Hintergrund, also dem Beschauer nicht sichtbar, gedacht ;

Das Ganze

ist ein Reiterkampf wie es der Wirklichkeit entin drei grossen Schlachten hat diese Waffe denn allen spricht; den Ausschlag für Alexander gegeben; in ihrer richtigen Verwendung zeigt sich vor Allem sein Feldherrngenie; auch auf Seite

sind.

der Perser war die Reiterei die Hauptwaffe. Aber auch

kedonischen seitiger

Phalanx,

Verwendung

deren

erst in

der

ma-

Ruhm und

Untergang infolge eindie Epoche der Diadochen fällt, hat

der Maler wenigstens andeutungsweise gedacht, ebenso der griechischen Söldner zu Fuss, welche ihrem alten Ruf als tapfere

Krieger Ehre gemacht, den Erfolg freilich nicht zu ändern vermocht hatten. Durch eine prächtige Episode hat er Gelegenheit gefunden seine Meisterschaft in der Darstellung des physischen

und seelischen Schmerzes, des Mitleides und Entsetzens zu zeigen-



Man hat das Gesicht Alexanders ausdruckslos genannt gewiss durch die gerade hier unzureichenden Abbildungen getäuscht. Den Ausdruck ruhiger, auf das Ziel gerichteter Festigkeit und Energie hat der Maler wohl getroffen und auch der Mosaicist wiedergegeben. Nicht weniger meisterhaft ist die Darstellung der Pferde.

Namentlich das zusammenbrechende Ross des

persischen

Reiter-

im Vordergrunde und das von seinem Reiter herangeführte, kühner Verkürzung gezeichnete, werden schwerlich von irgend

führers in

einer gleichartigen Schöpfung

im Gesamtgebiete der Malerei über-

troffen.

Und nun

zu der Frage, deren Beantwortung von der Wissenschaft schliesslich erwartet werden darf: welche von den beiden ist gemeint? Denn dass der Gemäldes an keine bestimmte Schlacht gedacht, nur den Zusammenstoss von Griechenland und Persien, den Untergang des Perserreiches habe darstellen wollen, wie u. A.

entscheidenden Schlachten Alexanders Schöpfer dieses meisterhaften

vermutet worden

ist,

erscheint ganz unglaublich. Es

entsteht die

DAS A.LEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

11

weitere Frage, ob einem gleichzeitigen oder wenig später lebenden griechischen Künstler überhaupt Material zu Gebote stand, um

Wiedergabe einer der Schlachten AlexanEben für die für und und zwar diese Taten zuerst, war Alexanders, Feldzüge authentisches Material in der Tat vorhanden und schon den Zeit-

eine historisch getreue

Sie ist unbedingt zu bejahen.

ders zu versuchen.

genossen zugänglich durch das täglich geführte Hof-und Amtsjournal, die ßaaiXuai sqtj/nsQidsg oder vrco\ivi]naxa, welches veröffent-

und weit verbreitet wurde, und die ausgebreitete Korrespondenz des Königs ('). Die fast allgemein angenommene oder wenigstens als wahrscheinlich bezeichnete Deutung unseres Gemäl-

licht

des auf die Schlacht bei Issos beruht nun

Irrtum. Einmal auf

auf

einem doppelten

augenfällig unrichtigen Annahme, das Pferd im Vordergrunde werde für Darius bereit gehalten, zweitens auf dem ebenso ersichtlich unzuverlässigen auch sonst rhetorisch aufgeputzten Bericht des Onrtius, wonacli der Grosskönig auf dem der

Schlachtfelde selbst den Wagen verlassen und ein bereit gehaltenes Pferd zu eiliger Flucht bestiegen hätte, während nach dem übereinstimmenden Zeugnis unserer Hauptquelle, des Arrian,

sowie des Diodor und Plutarch dies erst weit ab felde geschah,

als das koupierte

Wagen unmöglich

Terrain

machte. Damit

fällt

die

der

vom

Schlacht-

Flucht

weitere

Anhalt

positive

zu für

Beziehung auf die Schlacht bei Issos. Sie würde ohne weiteres ausgeschlossen, könnten wir dem Bericht des Diodor (XVII, 34) trauen, dass Darius durch die Verwundung seiner Pferde gezwundie

gen, auf

dem

Schlachtfeld

den

dieses Detail scheint zu den

Wagen

gewechselt

hätte.

Ausschmückungen und Fabeln

Aber aus

minder lauteren Quellen zu gehören, denen wir bei Diodor mehrfach in der Alexandergeschichte begegnen. Glaubwürdiger ist ein anderer ebenfalls nur von Diodor bezeugter Zug, nämlich dass

Oxathres, des Darius Bruder, mit auserlesenen Reitern sich Alexander entgegengeworfen habe freilich vergebens. Aber wenn man diesen in dem stürzenden Reiterführer hat erkennen wollen,



so hat

man

übersehen, dass sein

Name

unter den bei

Issos

ge-

d. Stud. d. alten Gesch. S. 555 f. («) Vgl. C. Wachsmuth, Einleit. in lieber den Charakter und den historischen Wert der erhaltenen Quellen zur

Alexandergeschichte vgl. desselben kurze treffende Ausführungen

S. 570-577,

12

KÖRTE

G.

fallenen Grossen

bei

Diodor

nicht

vielmehr

erscheint,

derselbe

(XVII, 77) Alexander habe ihn nebst andern vornehmsten Persern an seinen Hof und in seine unmittelSchriftsteller später berichtet,

bare

gezogen. Der Reiterführer auf

Umgebung

verliert in los bleiben,

dem Gemälde aber

der Tat sein Leben für den König. Er muss uns namenwie er es sicher für den Künstler war, der diese Epi-

sode nicht der Ueberlieferung sondern einem älteren Kunsttypus entnommen hat, wie wir sehen werden. Eine andere glaubwürdig überlieferte Einzelheit würde für Issos entscheiden, nämlich die

Wunde am ten hatte

Schenkel, welche Alexander in dieser Schlacht erhal-

— zwar nicht durch das

Schwert des Darius, wie Chares

von Mitj'lene, Alexanders Zeremonienmeister, nach Plutarch (Alex. 20) berichtete, denn der Grosskönig hat seinen Wagen nicht verlassen, sondern

nach einem Briefe Alexanders an

welchen Plutarch an derselben Stelle sich

Antipatros,

durch

bezieht,

auf

einen

Dolch, wie ihn die zu Fuss kämpfenden Perser rechts am Gürtel trugen. Leider können wir nicht mehr entscheiden, ob diese Wunde

unserem Gemälde angegeben war, da die Stelle von der grossen Lücke links verschlungen ist, aber die späteren Nachbildunin

gen auf etruskischen Aschenkisten machen es unwahrscheinlich. Im Grossen und Ganzen ist die Entscheidung bei Issos und bei in genau gleicher Weise gefallen, nämlich durch den Choc der Reiterei gegen das persische Zentrum. Das die beiden Könige persönlich in eine Art Zweikampf mit Wurfspeeren ge-

Gaugamela

raten seien

und Alexander den Wagenlenker

getroffen habe, berichtet

man

wieder nur

die ganze Situation erwägt

des

Darius

Diodor (XVII, 60)

wenig glaubwürdig.

tötlich

— wenn

Was

beide

Schlachten von einander unterscheidet war die verschiedene Beschaffenheit des

westlich griff

Schauplatzes: Bei Issos

vom Meer,

östlich von

eine schmale Strandebene,

hohen Bergen begrenzt, der An-

Alexanders erschwert dadurch, dass die Perser jenseits des dem an jener Seite hohen Ufer standen, des-

Flusses Pinaros auf sen

Gewinnung den Reitern Alexanders nicht ohne schweren Ver-

lust möglich, bei

Gaugamela eine weite Ebene, welche der Entwickelung der an Zahl so sehr überlegenen persischen Armee ausserordentlich günstig war. Wenn auch die Künstler des Altertums nicht

wie

die

mo-

dernen für eine Schlachtdarstellung eigene Studien

an

Ort

und

13

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

gemacht haben, das Charakteristische der landschaftlichen Umgebung konnten sie auch aus Berichten erfassen und in An-

Stelle

deutungen wenigstens zur Anschauung bringen. In dieser Hinsicht bringt unser

Gemälde

für die Schlacht bei

nichts

was

für Issos spräche, alles

Gaugamela; wir

dürfen

spricht

mit Zuversicht

es

aussprechen, dass diese dargestellt ist, die Schlacht, welche den Zusammenbruch des Perserreiches endgiltig besiegelt hat. Historische Treue in allen Einzelheiten, in der Wiedergabe der Ausrüstung und Bewaffnung, ist von einem griechischen Kunstwerk von vornherein nicht zu erwarten. Sie ist stets, auch in der

Alexander-und Diadochenzeit, dem künstlerischen Hauptzweck untergeordnet worden. Nicht zum Schaden der Kunst! Als Dokument für Tracht

und Bewaffnung der Alexanderzeit kann auch unser in Anspruch genommen werden ( ). Der Künstler 1

Gemälde nicht

hat die wesentlichen Verschiedenheiten in

Tracht der beiden

der

Parteien wiedergegeben, den reichen Goldschmuck der vornehmen Perser, die Insignien der königlichen Würde beim Darius; auch dessen Kriegswagen mit den

hohen

Kadern,

deren

perlenförmigen Knöpfen (Nagelköpfen?) Gleiten auf schlüpfrigem Terrain zu verhindern

Eeifen

sind

besetzt

dem

?),

(um bis

mit das

nahezu

an die Brust der darin Stehenden reichenden Kasten und der anschei-

nend wie

gewölbten Verschlusstür auf der Rückseite, entden litterarischen Nachrichten und persischen Denkspricht genau mälern ( 2 ); auch eine Standarte ist als für das persische Heer ein Schild

charakteristisch nicht

im Gemälden verlangt wird, hat König noch einer der Reiter

vergessen: Aber peinliche Genauigkeit

Detail, wie sie heute in historischen er

nicht

angestrebt.

Weder

der

des Ale) Furtwängler in der im Uebrigen vortrefflichen Würdigung xandersarkophags Denkm. griech. und röm. Skulp. Handausgabe S. 101, spricht von « der bis in das geringste Detail gehenden historischen Treue J

(

des in

dem Mosaik

kopierten Gemäldes

oben im Texte Beigebrachte;

Wandm.

S.

44.

vgl.

auch

».

Mit welchem Eecht, ergibt das

Heibig, Unters,

Von ganz modernen Vorstellungen geht

Rundschau 1906 S. 202 aus. 2 ( ) Vgl. was Heydemann

über F.

die campan. Adler Deutsche

8. hall. Winckelmannspr. S. 13. meist nach mon. % III beigebracht hat; zu dem Wagen R. III, p. 180 f., Xenophon Cyrop. VI, I, 29 u. 4, 9, 10, wo der Panzer des Wagenlenkers, der auch auf dem Mosaik sich findet, erwähnt wird.

Rawlinson Five

gr.

14

G.

KOKTE

trägt den charakteristischen persischen den xdrSvg, nur ein Reiter einen Panzer

während

Ueberwurf mit Aermeln,

(dem Stürzenden im Vorder-

die schwere

Rüstung der persischen Reiterei ausdrücklich hervorgehoben wird (Aman II, 11, 3). Auch was die Angriffswaffen der Perser betrifft, hat der Künstler nicht nach grunde

fehlt er),

historischer Treue gestrebt, sondern naiv die griechischen auf die

Perser übertragen. Der persische Reiter rechts neben dem gestürzten führt das griechische, gerade, zweischneidige Schwert ( ) l

krummen

persischen Säbels, welchen der unglückliche Anführer an der Seite trägt. Erheblicher ist es, dass er auch den Persern die lange makedonische Lanze gegeben hat, ohne Zweistatt des

fel

gegen die historische Wahrheit, denn soweit wir zu erkennen

vermögen, führten sie in Wirklickeit einen oder zwei stärkere, aber kürzere Spiesse, die zum Fern-wie zum Nahekampf gebraucht wurden ( 2 ). Einen solchen hat nur der absesessene Reiter im Vordergründe, wohl nur deshalb weil die lange Lanze an dieser Stelle ebenso störend gewirkt hätte, wie bei den fliehenden gut

und eindrucksvoll.

Wie

unseren Maler in diesen Dingen wohl hauptsächlich rein Gesichtspunkte geleitet haben, so sicherlich auch

künstlerische

darin dass er Alexander ohne

Sieger sollte sein; es

ist

Helm

dargestellt hat: der königliche

eben auch in seinen Gesichtszügen vor allem kenntlich mit Recht darauf hingewiesen worden, dass auf rö-

mischen historischen Reliefs der Kaiser auch im Felde häuptig dargestellt wird

stets baar-

3

( ).

(') Ein gleiches liegt nebst der zugehörigen Schwertscheide auf der rechten Seite, der persischen, am Boden. 8 ( ) Vgl. Rawlinson a. a. 0. S. 177, Xenophon Anab. I, 8, 3. Offenbar nach persischem Muster empfiehlt derselbe rr. Inn. 12, 12 für die Bewaffnung

des Reiters

Lanze §

11.

mehr rä xqaviiva 6vo naXrd als die schwer zu regierende lange den Säbel (^«^«tpa) mehr als das (grade) Schwert (£tqpo?) ebenda

{
Man

darf vermuten, dass auch seine Vorschläge in demselben

für einen möglichst weitgehenden Schutz von

Kapitel

Mann und Ross durch Pan-

zerstücke auf dem, was er in Persien gesehen hatte, beruhen,. Arrian I, 15, 5 hebt die Ueberlegenheit der langen makedonischen Lanze aus hartem Holze

über die persischen Spiesse als einen wichtigen Faktor von Alexanders Sieg am Granikos hervor. a

( )

Vgl.

Koepp Arch. Anz. 1890

S.

mit Recht annimmt, dass gewesen sind. Aber schon Ly-

65,2, der

die Darstellungen Alexanders hier vorbildlich

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

Den Namen aus Alexander's

des Künstlers kennen wir leider nicht, unter den

bekannten könnte man

Zeit

Plinius

110) eine für den König Kassander des Alexander gegen Darius erwähnt, aber

(XXXV,

gemalte * Schlacht über diese Möglichkeit In

mehr

eines andern

an Philoxenos von

des Nikomachos von Theben, denken, von

Eretria, einen Schüler

welchem

15

als

kommen

einer

wir nicht hinaus

Hinsicht lehrreich

ist

L

(

).

die Vergleichung

Kunstwerkes ersten Ranges, des Reliefs der Vorder-

Alexander-Sarkophages von Sidon im Museum zu Konstantinopel. Es stellt ebenfalls eine Perser-Schlacht Alexanders

seite des

aber,

dar,

s.

g.

gemäss den Gesetzen des

Reliefstils,

aufgelöst in eine

Reihe von einzelnen Gruppen, die mit höchster Kunst zu einem Ganzen verbunden sind. Gleich in der ersten von links finden wir die

Hauptgruppe des pompejanischen Mosaiks, nur etwas veränwieder. Dass auch hier in dem Reiter Alexander gemeint beweist der Helm in Gestalt eines Löwenhauptes. Zwar zeigt

dert, sei,

Züge Alexanders, überhaupt keine Porträtzüge, aber eine starke Aehnlichkeit mit dem Herakleskopfe der Münzen des Königs, die man später allgemein und wohl auch schon zu der

Kopf nicht

die

seinen Lebzeiten als

sein

eigenes Bildnis mit

Herakles ansah, welchem er sich zu vergleichen

dem liebte.

Attribut des

Vergleichen

sippos wird den König (in der Reitergruppe der Helden aus der Schlacht am Granikos) aus künstlerischen Gründen ohne Helm dargestellt haben, nicht weil er ihm durch einen Schwerthieb vom Kopfe geschlagen worden war, was nicht bezeugt ist (s. Koepp, 52. Berliner Winckelmannsprogramm 1892 S- 14 und 3£ A. 46). Uebrigens führte nach Plutarch (Alex. 32) Alexander

gewöhnlich

in der Schlacht

den Säbel, so auch bei Gaugamela; auf dem MoEine künstlerische Freiheit,

saik trägt er ein gerades Schwert an der Seite.

welche gegen das tatsächlich Mögliche verstösst, liegt vor in der Art wie Alexander seine Lanze hält, nämlich ziemlich nahe an ihrem unteren Ende:

auch die stärkste Faust würde dazu nicht imstande l

(

)

Otfried Müllers, von

sein.

Welcker höchst ansprechend genannte Vermu-

dem einer Malerin Helena, Tochter des Timon aus Aegypten, welches die Schlacht bei Issos darstellte, zu identifizieren sei, wird hinfällig wenn das Mosaik eben nicht diese Schlacht darstellt. Auch darf

tung, dass unser Bild mit

die nur

brachte

von dem Schwindler Ptolemaeus Hephaest. (Phot. Bibl. p. 482) geNachricht nicht als wohlbezeugt gelten. Ob das proelium cum

Persis von Aristeides, Nikomachos Sohn (Plin. N. des Alexander darstellte ist nicht sicher.

h.

XXXV,

99) eine Schlacht

KÖRTE

16

G.

wir das Ganze des Reliefs mit

dem uns durch

das Mosaik erhaltenen

Gemälde, so springt ein fundamentaler Unterschied zwischen beiden Kunstwerken in die Augen, der sich nicht nur durch die Anforderungen der Technik erklärt. Dort die Wiedergabe eines bestimmten Ereignisses, der entscheidende Moment der Schlacht, hier ein Kampf allgemeinen Charakters, der aktuellen Beziehungen ent-

Darms. So gewiss dort eine bestimmte Schlacht, wie wir gesehen haben die entscheidende von Gaugamela, gemeint ist, so gewiss ist hier in dem Relief das Thema allgemeiner gefasst:

kleidet, ohne

Nur

Alexanders Sieg über die Perser. individuell

dem

Parmenion,

die

Alexander

am

vom Pferde

linken

sticht

des

Anfuhrung

nämlich in dem Reiter

pflegte,

der siegreiche König ist noch sein treuer Feldherr

hervorgehoben, vielleicht

am

entsprechend,

linken Flügels zuzufallen rechten Ende, welcher, dem einen

Perser

und dessen Gesichtszüge

mit der Lanze

ein vorgerücktes Alter

Mit grösster Wahrscheinlichkeit ist vermutet worden, dass der Sarkophag die Gebeine jenes Abdalonymos barg, welchen verraten.

Alexander im

J.

333 zum König von Sidon eingesetzt hatte, als Nachkommen der Königsfamilie. Für ihn lag

den letzten verarmten

auf seinem Sarkophage, den er, vermutlich noch bei Lebzeiten, von einem attischen Künstler in pentelischem Marmor aber gewiss an Ort und Stelle, in Sidon, hat ausführen lassen, es nahe,

Helden zu verherrlichen, welchem

den

Auch

er sein

Ueberwurfs

lich des

mit

Glück verdankte.

Kostüms

genaue Wiedergabe des persischen

die

Aermeln, die nur bei

einschliess-

der Parade vor

dem König angezogen wurden,

des Kandys, begreift sich in einem Asien ausgeführten, für einen asiatischen Dynasten, der selbst dieses Kostüm getragen haben wird, bestimmten Kunstwerk ohne

in

weiteres. Sicher

ist

noch im vierten Jh.

es

v.

Chr. entstanden,

vielleicht sogar noch zu Lebzeiten des grossen Alexander.

Nun

!

(

).

Aehnlichkeit der diesen selbst darstellenden Gruppe mit der entsprechenden des Mosaikbildes so gross, dass eine Abhänist die

gigkeit beider von einem und demselben Kunstwerk, nämlich

0) Die obenstehende Furtwänglers Ansichten (s.

Gründe

für

1894

226

S.

Darlegung stimmt S.

13

Anm.

1)

in

allem Wesentlichen

dem

mit

überein. Die m. E. entscheidenden

Abdalonymos als Grabherrn hat Studniczka Arch. Jahrb. IX f. und S. 243 entwickelt.

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

17

im Mosaik reproduzierten Gemälde, notwendig angenommen werden muss. Dadurch gewinnen wir für das letztere eine ziemlich feste Zeitbestimmung, nämlich die Jahre kurz vor oder nicht lange nach

dem Tode Alexanders

des Grossen. Die Tatsache, dass eine Gruppe

aus diesem Gemälde von einem bedeutenden Künstler, wenn auch in freier

in das eigene

Umwandlung,

Werk hinübergenommen

ist



auch von der im Mittel-

dies gilt übrigens höchst wahrscheinlich

punkt des Sarkophags stehenden Gruppe des Griechen der vom Pferde herab einen schon verwundeten Perser niederhaut, obwohl das Motiv des letzteren



beweist uns

ferner

erheblicher von

dem Gemälde abweicht Eindruck

welchen

schlagend,

auf die

es

Zeitgenossen gemacht haben muss.

und packende Motiv des von seinem Pferde zusammengebrochenen herabgleitenden Persers ist übrigens auch von dem Künstler des Gemäldes nicht erfunden worden. Es Das

so charakteristische

gehört bereits

Auf

einer

zum Typenschatze

Kunst des Y. Jhdts.

der attischen

Platte

stark

des

Frieses

beschädigten der Athena Nike auf der Akropolis von Athen

(*)

vom Tempel

sehen wir es in

umgekehrter Richtung verwendet. Ein griechischer Hoplit Begriff

dem

Todesstoss grösseren (

um

und

im

ist

Schonung bittenden Reiter den

zu geben. Ganz ähnlich ist eine Gruppe aus dem Friese des s. g. Nereiden-Monumentes von Xanthos in

2

Lykien

waffenlosen

Der

).

anscheinend ebenfalls

verwendete

und wehrlose

Reiter wird von einem Krieger in der Chlamys am Arme gepackt, welcher mit der Rechten zum tötlichen Schlage mit dem Schwerte ausholt. Die Gestalt rechts hat mit dieser

Gruppe nichts zu

tun,

schwerbewaffneter Krieger, der sich auf einen rechts befindlichen Feind stürzt. Auf einem andern lykischen Grabmonues ist ein

ment,

dem Heroon von 3

Gjölbaschi,

ist

dasselbe Motiv auf

Amazonen

auch eine Gruppe aus dem Amazonen4 kampf des Frieses vom Apollo-Tempel in Bassae bei Phigalia ( )

übertragen

(

).

Verwandt

ist

:

(»)

Fig. 124 (*)

XII

Taf.

e;

Overbeck G.

d.

gr. PI.

P

o.

Mon.

d. Inst.,

Fig. 129 vgl. S. 140. (») Benndorf. a,

abweichend Taf. (4)

Nike Apt.

L. Eoss. T. d.

X, 13

a.

XIV B

= Benndorf,

0. Taf. 15,

Stackeiberg Taf.

XXIII

Heroon

A

2,

v.

XXIX,

Gjölbaschi-Trysa

a.

a.

138

9; dasselbe Motiv etwas

16 S. 140.

XIV = Benndorf

S.

0. Fig. 131.

18

G.

die tötlicli verwundete

HÖRTE

Amazone wird von einem Griechen von ihrem

zusammengebrochenen Pferde herabgenommen. Freilich der hochverdiente Gelehrte,

dem

die

Bergung und

Veröffentlichung der kostbaren Skulpturen von Gjölbaschi verdankt wird, hat die von uns eben betrachteten Keliefs ganz anders

müssen geglaubt. Er meint, die verwundeten Heiter Bodenerhöhung des Schlachtfeldes nieum sich das so derknien, Absteigen zu erleichtern. Der Augendeutlich schein spricht gegen ihn. Und zu welchem Zwecke sollte auffassen zu

Hessen

ihr Pferd au einer

ein verwundeter Reiter auf

dem

Schlachtfelde überhaupt absteigen den Sitz auf dem Pferde zu

wollen, statt mit letzten Kräften

um

behaupten,

entkommen?

so zu

(*).

Schon vor 23 Jahren sind ebenfalls zur Feier von Winckel-

manns Geburtstag Erzeugnisse des griechischen Kunsthandwerkes publiziert und in Beziehung zu unserem Mosaik gesetzt worden, nämlich ein Bild einer apulischen Vase des Neapler Museums und Fragmente einer ähnlichen, die, jetzt verschollen, uns nur durch Tischbein's Vasenwerk bekannt sind ( 2 ). Wir sehen einen

(*)

Die wunderliche

heitsmässig ihre Pferde

Vorstellung

Benndorfs,

zum Niederknieen

Auf- und Absitzen zu erleichtern,

ist

dass

die

Alten

gewohn-

um

sich das

abgerichtet hätten,

ganz ungegründet. Offenbar nur

aus-

Kranke und Weichlinge nach Plutarch coniug. praec. 8 oder als Dressurkunststück, wie es noch heute im Zirkus gezeigt wird, wurde es geübt und von Reitervölkern eben als solches gezeigt (s. die Stellen S. 141 unten). Ganz etwas andres ist das « sich strecken » (önoßtßdCead-cu) nahmsweise

(für

des Pferdes; nur dies wird vom Bukephalos bezeugt. Uebrigens wird auch heute noch vom Kavalleristen verlangt, dass er ohne die Steigbügel zu be-

rühren auf sein Pferd zu springen vermöge. So verlangt es auch Xenophon 7i. Irin. 6,16 vom Reiter, allerdings in einer Weise, welche zeigt, dass nicht alle attischen Ritter

dazu imstande waren. Aber von deren

Leistungen ge-

winnen wir eben aus Xenophon überaupt kein glänzendes Bild. Die Reliefs des berühmten Silbergefässes von Alexandropol in der Ermitage (Benndorf Fig. 132) stellen übrigens sicher nicht die Dressur der Pferde zum Niederknieen dar, sondern das Einfangen und Niederwerfen ganz wilder Pferde

um sie satteln und zäumen zu können, das Vasenbild der Ermitage Nr. 98 (Bennd. Fig. 130) eine Amazone, welche ihr Pferd sich

mittels des Lassos,

wälzen (vgl.

lässt, gerade wie Nestor das seine in der Iliupersis des Xenoph. n. Inn. 5,3 olx. 11,18, Pollux On. 1,183). 8

( )

Vgl.

Heydemann,

8.

Die Tischbeinschen Fragmente

Polygnot

Winckelmannsprogr. S. 3 f. und Tafel. auch Arch. Anz. 1892 S. 126. (Koepp). Die

hall.

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

Mann

dem

in

Herrschers

welchem

schwergerüsteten

er,

um

des

orientalischen

und

Scepter, auf einem Viergespann, in einem ihn mit der Lanze schon beinahe be-

Tiara

Flucht vor

eiliger

rührenden

Bühnen-Kostüm

traditionellen

mit

19

Schonung

bärtigen

griechischen

bittend, die Rechte erhebt

nach

Eeiter, ;

rechts

vom

im Kampf mit einem Griechen. Die Wagen Aehnlichkeit der Hauptfiguren mit dem Alexander und Darius einen Perser zu Fuss

ist frappant. In der Tat hat Heydemann geglaubt, dass trotz der Bärtigkeit des Reiters das Vasenbild diese darstelle

unseres Mosaiks

und von dem Mosaik, oder vielmehr dem Originalgemälde, abhängig sei. Heute würde er selbst an dieser Meinung nicht festhalten:

man damals

glaubte im III. sondern sicher vor Alexanders Zeit, im Anfang des IV. wenn nicht gar noch im V. Jhdt., entstanden. Das Verhältnis der Abhängigkeit das

Vasenbild

ist also

ist

nicht, wie

umzukehren: schon im V. Jhdt.

ist

das Motiv

des

zu

einem griechischen Reiter verfolgten PerWagen von der attischen Kunst als eine frei erfundene Episode serkönigs der Schlacht von Marathon (*) geprägt worden. Der Künstler fliehenden von

es gekannt (natürlich aus dem Originalgeden auf uns gekommenen Nachbildungen des

unseres Gemäldes hat

mälde, nicht aus

Kunsthandwerks) und ohne Bedenken

unteritalischen

Zweck benützt, selbstverständlich

Anwendung auf ander, Dareios statt auf

dem

künstlerische ebenfalls mit

in

freier

ein historisches Ereignis

erscheint

auf seinem

niedrigen

griechischen

:

für

seinen

Umbildung und mit

der Verfolger ist Alex-

hohen gepanzerten Wagen, Streitwagen. Eine eminent

Wirkung ist dadurch erzielt, dass zwischen beide, Anlehnung an einen Kunsttypus des 5. Jahrhun-

Gruppe des stürzenden persischen Reiterführers eingeschoben und so für die Komposition des Gemäldes ein äusserst wirksamer Mittelpunkt gewonnen ist. Der hohe künstlerische Wert derts,

die

Vase des Museo nazionale Nr. 3220 (Heydemann) habe ich im Nov. v. J. untersucht und mir folgendes notiert: Es ist eine schlanke Amphora, der untere Teil kanneliert, also der Form 19, nicht 79 a bei Heydemann. Der

Kopf des am weitesten sersten

rechten

links

(vom Beschauer) befindlichen Pferdes, des äus-

des Viergespanns,

scheint

ergänzt;

der Wagenlenker

lange, gelblich gemalte Aermel. Die Zeichnung ist feiner als bei (!) S. Eobert, 18. Hall. Winckelmannsprogr. S. 35 f.

hat

Heydemann.

20

G-

KÖRTE

unseres Gemäldes wird in keiner Weise beeinträchtigt durch den Nachweis, dass zwei der bedeutungsvollsten Motive, diejenigen,

um

welche, wie es scheint, in

ganze Komposition

der Phantasie

sich kristallisiert

erfunden, sondern aus

dem

des Künstlers

nicht

hat,

älteren Typenschatz

die

eigens für diese

der

griechischen

diesem langen Fortleben gewisser Kunst herübergenommen Kunstmotive, die nicht einfach kopiert, sondern immer wieder umsind. In

und weitergebildet werden, wie neue Variationen auf

eine

alte

Melodie, liegt geradezu ein Lebenselement der antiken Kunst und eines der Geheimnisse ihrer Grösse.

Unsere dem Schaffen des Künstlers nachgehende Betrachtung hat uns rund um ein Jahrhundert aufwärts geführt. Es erübrigt, auf einige recht bescheidene, zum Teil geradezu dürftige MonuKunsthandwerkes einzugehen, welche eben

mente des italischen

als Zeugnisse für die Nachwirkung unser Interesse in Anspruch nehmen.

eines

grossen

Kunstwerkes

Das erste ist eine kleine (7 cm. hohe) Schale aus rotem Ton mit Ringhenkeln und Glockenfuss aus der Fabrik des C. Popilius, in Mittelitalien gefunden, jetzt lers

l

(

).

im Besitze

eines englischen

Links von der Stelle wo der Henkel

ansetzte

Samm-

erkennen

wir den Alexander unseres Gemäldes, auch der grosse Schild unter den Vorderfüssen seines Pferdes ist angegeben, dann den gestürzten

und den mit dem gezückten Schwert, welcher ihm zu

Perserreiter

Hülfe zu

kommen

sucht, endlich Darius auf seinem Viergespann

Wagen allerdings nicht nach dem Gemälde der dem Pompilius ohne Zweifel geläutigen zu dekorierenden Raum passenden Form des

mit dem Lenker, der kopiert, sondern in

und besser

in den

griechischen Streitwagens. welcher, sich

Auch

herabbeugend,

der Krieger auf

nach

bäumendem

einem Verwundeten

Pferd,

mit

der

stösst, scheint, wenn auch in ziemlich freier Umbildung, dem Gemälde entnommen. Zwischen diese uns bekannten Figuren

Lanze

hat der brave Töpfermeister aber zwei andere gesetzt, welche nicht derselben Quelle entstammen: den in entgegengesetzter Richtung sprengenden Reiter mit Schild (diesen führte weder die griechische

noch die persische Reiterei) links von Alexander, und den Fusskämpfer rechts von dem gestürzten Pferde, welcher den oben er-

(»)

Vgl. P. Hartwig, R. Mitt. XIII 1898 S. 399

ff.

Taf. 11.

DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

wähnten Keiter mit Schwert verdeckt.

21

Ebensowenig gehören die

Gemälde der Alexander-Schlacht. Popilius

in das

übrigen Figuren hat eben verschiedene Vorlagen kontaminiert ( ): eine derselben die Gruppe links kehrt mehr oder stellte eine Gallierschlacht dar J

;

etruskischen Aschenkisten

auf

ähnlich

weniger

2

(

)

mit Gallier-

kämpfen wieder, auch der charakteristische Schild am linken Ende der Abbildung stammt daher. Dass der Gegner Alexanders nicht von dessen Lanze

getroffen wird,

sondern anscheinend von

einer

zweiten schon getroffen ist, beruht nicht auf einem Abweichen von der Vorlage, sondern darauf, dass der Töpfer zuerst den Reiter

am rechten Ende der Abbildung an diese Stelle gesetzt und den Abdruck des betreffenden Stempels dann nicht vollständig getilgt Der Gegenstand über dem linken Arm des stürzenden Pferdes nicht, wie Hartwig meint (S. 405), ein Ast des Baumstammes, den wir im Hintergrund des Mosaiks sehen, sondern deutlich ein

hat

:

ist

Pferdebein.

Die Zeit des C. Popilius wird Jhdts.

Chr. gesetzt;

um

er besass eine

die

Wende

Fabrik

des 3. und 2.

Mevania, eine andere in Ocriculum, dem heutigen Otricoli, beide in Umbrien. Dorthin ist also, ohne Zweifel von Campanien aus, die Vorlage v.

in

Darstellung der Alexanderschlacht gelangt. Durch den Nachweis, dass er sie mit andern Vorlagen kontaminiert hat, ist dem Schluss der Boden entzogen, das Originalgemälde habe mehr

mit der

Figuren enthalten

Mosaik

auf uns gekommene

als die

Nachbildung im

3 (

).

welchem

Urnen nicht bekannt waren, und ist (S. 406) geneigt, aus dem Vorhandensein von Figuren hei Popilius, welche auf dem Mosaik und den andern aus derselben Quelle stammenden Monumenten fehlen, zu schliessen, dass das Originalgemälde mehr Figuren aufwies wie das Mosaik. Dass eine solche einheitliche Komposition im Gegensatz zu den bisher bekannten Popiliusvasen stehen würde ist Hartwig selbst nicht entgangen, ebenso wenig 1

(

Hartwig,

)

die

hält die Komposition (S. 401)

etruskischen

für

einheitlich

wie dass die arretinischen

Töpfer häufig Nebenliguren aus Stempeln, die nicht zur Komposition gehören, hinzufügen (S. 406). 2 nächsten stehen Rilievi d. urne etr. III (in Vorbereitung) ( )

Am

Taf. 115, 1 :i

(

kann

)

und

Weder

2,

Museum zu Volterra. Annahme aus unserem

beide im

ist diese

Material erweislich, noch

wahrscheinlich genannt werden. Das Bild wie es uns im Mosaik vorliegt ist so meisterhaft komponiert, dass jede Erweiterung nach sie

irgend

22

G.

um

Ungefähr

dieselbe Zeit ruuss die Kenntnis dieses

dem an

des auch nach

RUHTE

GemälUmbriens gelegenen Perugia

der Grenze

gelangt sein: nicht weniger wie sechs peruginer Aschenkistenreaus Travertin geben die Hauptfiguren des Vordergrundes liefs wieder, die Mehrzahl stammt aus der das Familiengrab der Vo-

lumnier

umgebenden

zum

beschädigt,

Necropoli

Sämtlich

Palazzone.

del

stark

im Freien

Teil durch lang dauernde Aufstellung

geworden, sind diese Reliefs vom künstlerischen Standpunkt recht unerfreulich und auch innerhalb dieser Monu-

fast unkenntlich

1

mentengattung geringwertig ( ). Auf Nr. 1 erkennen wir Alexander, den gestürzten Perser, den das Pferd heranführenden, Darius und seinen Wagenlenker

dem nur

auf

gegebenen Wagen, dessen Pferde aber keinen ferner einen Perser mit Geberden des Entsetzens

hier

Platz fanden,

und endlich

drei etruskische Dutzendfiguren,

unter

einen Gefallenen

Alexanders

Pferd.

zwei

Krieger oben,

Weniger deutlich

er-

kennbar durch die Weglassung von Darius' Wagen und die Fülle bedeutungsloser Nebenfiguren

rechts oder links nur

aus

dem Typenschatz

dem Ganzen Eintrag tun

des

etruski-

könnte. Insbesondere scheint

Bemerkung, der sterbende Perserfürst sei auch realer Mittelpunkt zu betrachten und deshalb sowie wegen des auffallen-

mir Adlers als

(a. a.

0.

199

S.

den Uebergewichts der

f.)

Personenzahl bei den Persern

ein Ausfall

auf der

linken Seite anzunehmen, auf einer Verkennung der wohlerwogenen Absichten des Künstlers zu beruhen.

0)

seit

Es

sind die folgenden

1. Urne in Villa Umberto 1° (früher Colle del Cardinale) bei Perugia, lange im Freien aufgestellt, daher stark zerstört. Conestabile, Mon. di

Perugia, IV, tav. 2.

3.

3

RH

XXV = LI,

Aus der Necropoli

stabile a. a. 0.

n.

:

Wie

XXVI 2.

— LH,

Con.

1.

RH

d.

urne

etr.

del Palazzone, jetzt 1.,

XXVI

RH

= LH,

d.

2;

urne

=

III,

T. 111,

1.

im Volumniergrab. Cone-

etr. III,

111, 2.

Wiener Vorlegebl.

Ser. IV, 8

111, 3.

III,

Wie

jetzt im Garten des Palazzone. Sehr beschädigt. Con. Wiener Vorlegebl. Ser. IV n. 4; III, 112, 4. 5. Wie 2; jetzt in Volumniergrab. Alle Köpfe bis auf drei abgeschlaXX, 1 (klein). RH III, 112, 5. gen. Conestabile III Taf. IV ha. Replik der vorigen; in Villa Umberto 1° (früher Colle del CarGori, Mus. dinale), sehr zerstört. Publiziert bei Dempster Etr. reg. 69, 1 4.

XXV = LI,

2

2;

=

RH

=

;

etr. I,

180.



DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI

sehen Steimmetzen, Nr. 2

ist

Auf keinem

Keliefs.

die

ist

in den übrigen Alexander und der gestürzte Perser. In des Darius nur mit Mühe aufzufinden

die Original-Komposition

fehlt

Gestalt

oben), ebenso in 3, wo er neben einer Reihe sinnloser Kriegergestalten, die je ein Pferd am Zügel führen, steht; eine gleiche nimmt den Platz des das Pferd für den Gestürzten her(rechts

beibringenden Persers ein. Merkwürdig ist, dass wir hier den griechischen Söldner mit gezogenem Schwert wiederfinden. Nr. 4, in der Ausfuhrung ein wenig besser, lässt den Perserkönig ganz fort, ebenso Nr. 5 und eine Replik dieses Reliefs; an seine Stelle ist hier ein ganz sinnloser Turm mit Zinnen getreten, welcher die

früheren

Erklärer,

auch den

Grafen

trefflichen

Conestabile,

die

Scene auf den Tod des Troilos vor den Mauern von Troja deuten liess. Alles in Allem darf man Zweifel hegen, ob den etruskischen

Handwerkern und ihrem Publikum so

unvollkommen und mit

die

Bedeutung der von ihnen Auslassungen und Zu-

so willkürlichen

sätzen wiedergegebenen Darstellung ganz klar war. Sie stellen nicht die letzte Wiedergabe dieses einzigen Kunst-

werkes innerhalb der antiken Kunst dar; noch ein römischer Sarkophagarbeiter hat es für seinen Zweck benutzt und sein Werk, in dem abgelegenen samnitischen Städtchen Isernia erhalten, in

den Schriften unseres Instituts eine freilich ungenügende Publikaund gelehrte Bearbeitung durch den Padre Garrucci gefun-

tion

den

1

(

).

Auch das pompejanische Mosaik kann bisher nur von dem Besucher des Neapler Museums gehörig gewürdigt werden. Die vorhandenen Abbildungen lassen sämtlich zu wünschen übrig 0) Ann. IV,

8,

delVIst.

1857,

p.

347

ff.

tav.

N. == Wiener Vorlegebl.

2 (

).

Ser.

2.

2 VIII. 1832, tav. 36-42. Das Ge1) Real Museo Borbonico vol. ( ) samtbild (36) eine für seine Zeit sehr achtbare Leistung, gibt den Kopf des Alexander ganz falsch wieder, besser das Teilbild T. 37. Von den übrigen Teilbildern ist namentlich das farbige Facsimile des Kopfes des Persers mit

dem gezückten Schwert T. 41 Le case cd i mon. dt Pompei (es sind die

Basen der beiden

vortrefflich. vol. I (1854),

Säulen

Von

1 hängt ab: 2) Niccolini, Casa detta del Fauno tav. VI

der Exedra und

das zwischen

ihnen

befindliche Nilbild hinzugefügt). 2 a) das Teilbild tav. VII (Kopf des Darius

und Oberteil der Gruppe des gestürzten Persers mit Pferd) ist nach einer neuen Zeichnung von G. Abate von G. Frauenfelder lithographiert, im

24

G.

Wenn

irgend

KÖRTE, DAS ALEXANDER-MOSAIK AUS POMPEJI ein

einzige historische

kommen lich

Kunstwerk des Altertums

Gemälde grossen

Stiles,

verdient

welches

aber

das

auf uns ge-

durch eine würdige farbige Wiedergabe allen zugänggemacht zu werden. Es ist Pflicht, bei der Geburtstagsfeier ist,

des Begründers der Geschichte der alten gelöste Schuld hinzuweisen.

Kunst auf

G.

diese unein-

Körte.

Baumeister Denkmäler II, Taf. XXI (zum Artikel flau. Nach 2) «Malerei»), nach 2 a) ebenda S. 929, Fig. 100 (Artikel «Mosaik»). Unabhängig von 1 ist: 3) Zahn, die schönsten Ornamente (1842) I, 93: Die Kopfform Alexanders richtiger wie in 1, auch sonst Einzelheiten, aber nicht der Ausdruck

Ausdruck

:

der Gesichter. Die Köpfe in natürlicher Grösse T. 91 (Alexander), 92 (DaWagenlenker und 3 Perser) sind im Ausdruck matt. Einen entschiedenen Rückschritt gegen die genannten bedeutet: 4) die farbige Abbildung

rius,

in Overbeck's

Pompeji, ein wahres

Zerrbild. Als gute Abb. des Alexander-

bei Koepp, 52. Berl. Winckelmannsnennen (nach Photogr.) Die Abbildungen in neueren Werken über Pompeji nach Photographien sind zu klein, um den Eindruck des Kunstwerkes wiederzugeben. Eine vorzügliche grosse Photographie ist hei kopfes, die einzige ganz

treue, ist die

progr. S. 14 zu

G. Brogi in Florenz käuflich.

BEMERKUNGEN ZUM ALEXANDERMOSAIK.

Im Anschluss einige

an die

Erörterungen

möchte

G. Körte's

Beobachtungen zum Alexandermosaik

ich

die für die

mitteilen,

Geschichte und die Entstehung des grossen Kunstwerkes vielleicht nicht ohne Wert sind.

Den Abschluss teil

aller

zur Rechten des Mosaiks bildet nach die sich

Interpreten,

mit den

Einzelheiten

dem Ur-

abgegeben

haben, eine Felsklippe. Diese Erklärung hat allgemeine Billigung erfahren. Denn in allen Abbildungen, die nicht auf mechanischem

Wege genommen

sind,

steht der Fels

so

deutlich

meint, an seiner Existenz gar nicht zweifeln

zu

dass

da,

können.

man

Anders

geht es dem, der das Original betrachtet oder auch nur die von Körte (oben S. 24) mit vollem Recht als beste Reproduction gelobte Photographie G. Brogi's. Hier muss man sich Mühe geben,

den Fels zu erkennen und schliesslich anderes heraus.

Im Gegensatz

zu

stellt er sich als

dem mit

etwas ganz

beabsichtigter

Wirkung

hervorgehobenen kahlen Baum, der den Blick des Beschauers auf den grossen König leiten soll und im allgemeinen die Parteien trennt, wundert man sich über den kümmerlichen in die Ecke gequetschten Fels, der hier die Scene abschliessen unterscheidet sich in seinem gelben Gesamtton



soll.



Dieser

Fels

die Einzelheiten

werden gleich noch erörtert werden sehr wesentlich von der Art, wie sonst in Mosaiken Steinwerk wiedergegeben zu werden pflegt. Die Steinklötze

am Boden

braun, schwarz,

rot,

z. B. zeigen in bunter Tönung weiss, aber nicht das Gelb des Felsens. In ihrer

steinigen Structur bieten sie eine wesentlich verschiedene Erschei-

nungsform, ähnlich dem Felsen am Berliner Kentaurenmosaik und an anderen Mosaiken. Der Fels hier erinnert am meisten, auch in der Farbe, an die Felsen der Odysseelandschaften

im Lästrygo-

26

PERNICE

F.-

Aber wie mächtig und unübersteiglich stehen sie und wie deutlich schliessen sie die Scene ab, wie schwäch-

nenabenteuer. dort da

hier und wie wenig ist er hervorgehoben. Man auch sieht gar nicht, wie und wo der Fels auf dem Boden aufsitzt, er steigt vielmehr ganz unvermittelt aus dem indifferenten Weiss lich ist der Fels

des Grundes auf. Die oberste

Kuppe

das

Kopfhöhe der

ist

Perser,

— wichtig

genau

wovon man

die sämtlichen

die

des Felsens erreicht links

sich leicht überzeugen kann,

Köpfe



und

anschliessenden

wenn man über

ein gerade Linie legt.

Die Kuppe zeigt nun über dem Pferdekopfe folgende Farben. Die ganze rechte Seite ist dunkelgelb mit eingesetzten dreieckigen noch dunkler gelben Flammen, die linke ist oben schmaler, unten breiter hellgelb.

Ganz

links zieht sich

am Rande

ein noch anders

gefärbter Streifen herab, oben ein kurzes Stückchen schwarz, dann rotbraun. Es sind genau dieselben Farben, die man in ganz derselben Abschattirung an den Persermützen und -köpfen erblickt.

Der Künstler hätte

also seine Absicht, einen Felsen hier zu bilden,

so undeutlich wie möglich gemacht. Es ist schwer, wenn man einmal darauf aufmerksam geworden ist, in dieser Kuppe etwas anderes zu sehen, als den Kopf eines Persers mit der Mütze. Man

erkennt rechts den Umriss des Hinterkopfes, dann die flachgedrückte dem Oberkopf, die dunkleren Flammen bezeichnen die

Tiara auf

dem

Perser der sich im Schilde spiegelt, das schwarze ist das Haar über der Stirn, genau entsprechend Haar der übrigen Perser, der rotbraune Rand selbst das Gesicht.

Falten, wie bei

Stückchen

dem

am Rande

Ja, an diesem Gesicht erkennt Stirn links

Es

man noch

die Einbiegung zwischen

und Backenknochen. Es war also ein Perser, der den Kopf nach herum drehte und sich in ganz verlorenem Profil darstellte.

war

ein Perser,

aber er ist keiner

mehr ganz oder höchstens

mehr, wenigstens

ein missverstandener

und

nicht

entstellter,

denn die weiteren Teile dieses Persers lassen sich nur schwer oder gar nicht mehr verstehen. Der ganze untere Teil ist wieder gelb mit länglichen dunkleren Flammen, man würde, an dem Perserkopf festhaltend, denken, dass der Perser ein gelbes Gewand getragen hätte, ähnlich wie der sog. Oxathres. Zwischen diesem gelben Gewandteil und dem Kopf sind noch zwei quer saikrande laufende Streifen eingeschoben, der obere 8

zum Mocm breit

BEMERKUNGEN ZUM ALEXANDERMOSAIK

27

mit schwarzer 2 $ cm. breiter Umränderung. Hier könnte man an einen von hinten gesehenen aufrecht stehenden Panzerkragen denken, wie einen ebenso hohen umsäumten der Heiter trägt, der seine

Hand

angstvoll auf die

etwa ebenso

breiter

Mütze

Darunter

legt.

Streifen,

schmutziggelber

folgt

ein

den ich

zweiter

nicht er-

klären kann.

Wenn man nun würde man das

nur hier auf Erklärungsschwierigkeiten stiesse, mit dem Mangel eigener Interpretations-

sicherlich

kunst begründen. Aber es liegen an diesem Teil des Bildes noch Aveitere Unklarheiten zu Tage, die auf einen tiefer liegenden Grund fuhren, nämlich den, dass das Vorbild, nach dem das Mosaik kopiert

namentlich

ist,

in

rechten Hälfte stark beschädigt

seiner

war.

Nämlich man muss sich doch wundern, dass der Perser rechts, Hand erhebt und seinen Blick zurückwendet, ohne Pferd

der die

ganz im Vordergrund erscheint, unmittelbar hinter dem linken Pferde des Viergespannes, müsste sein Pferd irgend wo Fels sichtbar sein, etwa da, wo jetzt der ist, oder noch besser ist.

Da

er

'

'

da,

wo

jetzt das linke

Wagenpferd

ist.

Und

so

war

es

auch im

Da war

das Pferd, das jetzt das linke Wagenpferd ist, Original. das Reittier dieses Persers. Erst durch den Kopisten, der das

beschädigte Original nicht verstand, ist das Tier, das übrigens auch mit seinem Hinterteil viel zu weit vom Wagen ab ist und

schräg verkürzt auf den Beschauer zusprengt persische Reiter oberhalb des sog. Oxathres

geworden.

Das

lässt

sich

durch

genaue

— ähnlich wie der — zum Wagenpferd des

Einzelbetrachtung

Viergespannes noch beweisen. Das erste Pferd zur Rechten, der schöne Rappe im Vordergrunde, ist in allen seinen Teilen deutlich zu erkennen. Von dem

zweiten, das sich aufbäumt, erkennt man den Kopf, die beiden Vorderbeine und den Vorderleib, an dem der Bauchgurt sichtbar wird.

Ausserdem

man von

ein Hinterbein, es ist das erste Hinterbein,

rechts aus zählt, dunkel mit

weissen

Flecken,

wenn

das

an

den gestürzten sich duckenden Perser anstösst. Von dem vierten Pferde sieht man den Vorderleib mit beiden Beinen, das Hinterteil erwartet man nicht zu sehen, da es durch die anderen Pferde verdeckt rückt

ist.

ist

und ausserdem

in

Alles übrige muss zu

der Verkürzung

in die Tiefe ge-

dem dritten Pferde

gehören,

28

E.

PERNICE

dessen Kopf hellbraun gegeben ist. Zu ihm müssten also die beiden schneeweissen Schimmelvorderbeine gehören, deren eines, zur besseren Verdeutlichung mit dunklem Rande umgeben, jedem auffällt. Auch ein Stückchen des Bauchgurts von einem Schimmelleib entdeckt man unter dem Bauchgurt des zweiten Pferdes, weiter wird zwischen den Hinterbeinen des ersten

Beschauer sofort

Pferdes ein grosser Schimmelschwanz sichtbar und endlich bleiben längsgestreifte Hinterbeine übrig.

noch zwei schwarz und weiss

Dass diese Hinterbeine zu dem hellbraunen Pferdekopf gerechnet ist zuzugeben; auch der Bukephalos zeigt eine

werden können,

ähnliche fleckige Behandlung der Vorderbeine. Aber dass an dieein tadellos weisser Schimmelleib gesessen habe,

sem Pferdekopf ist äusserst

unwahrscheinlich. Ich vermute daher,

dass ursprünggehört hat, der durch

dem Viergespann noch ein Schimmel den Kopisten mit dem dritten Pferdekopf zu einem einzigen Tier zusammengeworfen ist und zwar deshalb, weil er die hier stark lich zu

zerstörte Vorlage nicht

das

ihm nun

fehlte,

mehr

machte

verstand.

Zum

vierten Wagenpferde,

er das Pferd des Reiters.

Für

diese

Vermutung sprechen noch zwei Umstände. Erstens nimmt der Bauchriemen an dem Schimmelleib eine Richtung, die für das dritte Pferd unmöglich ist und zweitens sieht man rechts von dem Kopf des ersten Pferdes eine grössere weisse Stelle, die nicht mehr erklärbar

ist,

bis auf die kleine

Ecke rechts unter dem schwarzen

Pferdeohr. Diese kleine Ecke hat

nicht

nur

eine

überraschende

Aehnlichkeit mit einem Pferdeohr, sie ist vielmehr ein solches, und daher ist die ganze weisse Stelle als der nicht mehr ganz des hier ehemals angeschirrt gewesenen Schimerklären. Der Schimmel war also das zweite Pferd im

verstandene

mels

zu

Kopf

Gespann, seine Beine sind durch die Schuld des Kopisten an die dritte Stelle gerückt. Die Zerstörung des Originals betraf hauptsächlich den Schimmelkörper; vermutlich lief die Zerstörungslinie

dem

weissen Fleck schräg herüber bis zu dem vermeintlichen Felsen aufwärts, etwa bis in die Höhe der Schnauze des

oben von

Pferdes ganz rechts und unten von dem Fleck abwärts bis zu Pferdevorderbein, das halb durch die Umrahmung abge-

dem

schnitten wird.

Dass diese Unordnung im Mosaik durch Zerstörung des Mound seine nachherige Ergänzung hervorgerufen sein

saiks selbst

BEMERKUNGEN ZUM ALEXANDERMOSA.IK ausgeschlossen, weil erkennen müsste, sowie man

sollte, ist

man

29

sonst die Ergänzungen irgendwo

im Uebrigen

antiken Ergänzungen und Reparaturen überall deutlich beobachten kann. Wenn aber das Originalgemälde defect war, ist die Frage, ob es nicht urdie

Bild im Allgedargetan, dass aus

sprünglich grösser war, voll berechtigt. Für das

meinen hat Körte (oben

S.

21) überzeugend

der Schale des Popilius nicht auf

ein

umfangreicheres Original geschlossen werden könne. Ebendort wendet er sich gegen Adlers Annahme (Deutsche Rundschau Bd. 126 S. 199), dass der Baum

ehemals die Mitte des Gemäldes gebildet habe. Einen Beweis für Körte's Auffassung möchte ich darin erblicken, dass die jetzige linke

Kante des Bildes an keiner

Stelle

irgend

einen

wichtigen

Punkt des Bildes durchschneidet. Der Schildrand des Gefallenen schliesst grade ters links

mit dem Bildrand ab, ebenso das Pferd des ReiLinks von diesem Reiter ist

mit seinem Hinterbein.

soviel freier Raum, wie sonst an keiner Stelle des Bildes, also war anscheinend nichts weiter dargestellt. Höchstens könnte man

aus der auffallenden Kopfdrehung des Reiter nach links folgern die starke Drehung geht aus dem Rest des Helmes mit Sicher-



heit hervor,

— dass

der Reiter die Verbindung mit einem zweiten Gemälde habe herstellen sollen. Auf der rech-

links anschliessenden

ten Seite des Bildes ist die Darstellung ebenso abgeschlossen wie links; das ist besonders gut an den Speeren zu erkennen, die grade

auf das Bild gehen, ohne vom Rande durchschnitten zu werden. Man könnte das Original hier vielleicht um ein Stück von etwa

20 cm. grösser annehmen, das das fehlende Vorderbein und den vollständigen Felsen-Perser enthalten haben würde. Das Ergebnis der Betrachtung ist also, dass der Kopist ohne besonders tiefgehendes Verständnis sein Vorbild ergänzt hat.

ihm

Auch

Versehen und Flüchtigkeiten passiert, die ich hervorheben möchte, da sie nirgends recht dargelegt sind. Nicht als ob damit ein Tadel gegen das Mosaik ausgesprochen sonst sind

allerlei

sollte. Im Gegenteil, um so höher ist das Kunstwerk einzuschätzen, das trotz grober Verstümmelungen und Missverständnisse nicht nur als Komposition unter allen grossen Kompositionen

werden

des Altertums unerreicht dasteht, sondern auch

zügen die sieghafte

Wirkung

noch

in

des Originals ahnen lässt.

Einzel-

30

E.

PERNICE

Besonders starke Verzeichnungen haben den Wagen des Grosskönigs betroffen. Verfolgt man das grosse mit den kleinen Scheiben

Kad und

Oberteil mit dem Unterteil zu dem Spiegelschilde eine ganze Strecke sichtbar wird, so wird man auf die allergrössten Schwierigkeiten stossen. Auch wird man bemerken, dass die Speichen des unteren Teiles halbrund nach dem Radrand verlaufen, während sie oben, an drei Stellen sichtbar, hart und gerade an den Eand ansetzen. So wäre man fast versucht, zu denken, dass dieser obere Teil gar nicht zu dem Rade gehörte, wenn nicht auch das andere Rad, das durch die abgerundet verlaufenden Speichen deutlich als Rad charakterisirt ist (über dem Hinterteil des ersten Pferdes), dieselben eigentümlichen Scheibchen hätte. Von der unteren Hälfte besetzte

sucht

dessen

verbinden, das links von

des zweiten Rades

ist

auch noch ein Stückchen (mit den Schei-

wo man es, die Kurve verfolgend, ben) erhalten, kaum suchen würde, nämlich hinter der unteren Speiche des ersten aber wieder,

Rades, dicht links neben

zeichnung noch als

genkasten,

nämlich

dem

Silberschild

viel erheblicher.

Ganzes und im Einzelnen. wie

;

hier ist aber die Ver-

Ebenso verzeichnet

ist

der

Wa-

Die Mitte der Längs-

man

aus der diademförmigen Anschwellung des mit einen Tiermuster versehenen Zierstreifens erkennt, die die

seite

ist,

Mitte anzeigen soll, viel zu weit nach links geraten. Eine zweite grobe Verzeichnung, die vermutlich dem Kopisten zur Last zu legen ist, betrifft das in das Bild hineinstürmende Pferd links

annimmt

vom

(vgl.

auch Adler

a.

Körte

S.

7 wohl mit Recht

0. S. 190

ff.)

das des gestürzten

wie

Pferdehalter, a.

spiegelt. Von dem Pferde sind erkennbar ausser den Hinterbacken und dem Schwanz noch die beiden Oberschenkel, jedoch weniger vom linken als vom rechten. Das Pferd dräugt sich in unverständlicher Weise zwischen das rechte Wagenrad und den Schutzschild des Wagens (Körte S. 13). Im Original wird das vermieden und überhaupt das Pferd deutlicher erkennbar gewesen sein, als jetzt, wo man es sich erst mit vieler Mühe heraussuchen muss; den es muss sehr erheblich dazu bei-

Persers, der sich

im Schilde

getragen haben, den Eindruck der. Verwirrung zu steigern, der durch die Unterbrechung des allgemeinen Zuges von links nach rechts

hervorgerufen

wird.

Es

ist

hier

in der Mitte das vierte

BEMERKUNGEN ZUM ALEXANDERMOSAIK verkürzte

stark

Pferd, von

denen

zwei

31

nach innen,

zwei nach

aussen gerichtet sind 0).

Nicht verständlich, aber vielleicht nur nicht deutbar, ist ein dem nach rechts abzweigenden Baumoberhalb des griechischen Helmes, halb rechts ast und zugleich

kleines Stück Mosaik unter

der hier sichtbar wird. In seinem oberen Teile hat es genau die

gelbe Farbe der Persermützen, in seinem unteren, der von dem geraden Schwert des gegen Alexander vordringenden griechischen Söldners zu Fuss (Körte S. 8) gekreuzt wird, ist es hellrosa gehalten. Ebenso unerklärlich ist ein dunkler Fleck hinter der

des Fahnenträgers;

dass

Beobachtung,

am es

Hand

möglich erschien mir bei längerer griechischer Helm sei, wie der des

ersten ein

Griechen, der von vorn gesehen links vor des Darius rechter Hand erscheint. Dann würde also noch weiter rechts, als Körte annimmt, ein Grieche

vorgedrungen

sein

und damit

die ganze Auffassung

der Komposition vielleicht eine andere werden. Die Frage, ob das Mosaikbild in Pompei angefertigt ist, wie Körte S. 3 annimmt, oder auswärts, etwa in Alexandria, in be-

schädigtem Zustande angekauft und dann nach Pompei übergeführt ist, wie Adler für wahrscheinlich hält, lässt sich, wie ich

im Anfang gemachten Beobachtungen entscheiden und zwar zu Gunsten der Adler'schen Hypothese. Denn die Missverständnisse beweisen, dass der Kopist das Original selbst

glaube, durch die

vor

Augen gehabt hat und

skizze, die

müsste. Zeiten

man

für die

nicht etwa eine ausführliche Farben-

Annahme

der Herstellung in

Pompei fordern Auch glaube ich, dass die zahlreichen, zu verschiedenen im Altertum vorgenommenen Restaurirungen und Ergän-

zungen, die

wir noch betrachten

wollen, nicht

allein

durch die

Pompei haben hervorgerufen sein können, sondern dass der Zustand des Mosaiks eine wechselvollere Geschichte vor-

Zerstörungen in aussetzt.

Nach den Ausgrabungsberichten sind beim Untergang Pompeis grosse Lücken im Mosaik gewesen, von denen nur an der rechten Seite einzelne

(*)

mit gröberem Mosaik ausgeflickt

Dazu kommen noch

in starker

waren, während

Verkürzung das Pferd des Makedonen

ganz links und das des Persers neben der linken Hand des Wagenlenkers wie man sieht, auffallend viele derartig dargestellte Pferde und also das ;

Hauptmittel des Künstlers zur malerischen Vertiefung des Raumes.

32

E.

man

sich für die grosse

PERNICK

Lücke der linken Seite mit einer Kalk-

stuckfüllung begnügt hatte; offenbar sei man, wird angenommen, im J. 79 mit der Ausbesserung beschäftigt gewesen. Ich halte es für möglich, dass dies der wirkliche Tatbestand

den

ist,

man

bei

der Ausgrabung noch deutlich wahrnehmen konnte. Die jetzige Füllung der grossen Lücken scheint mir allerdings von moderner Hand herzurühren. Den Anlass der letzten Zerstörung wird das

Erdbeben vom

J.

63

p.

Chr. gegeben haben, wie allgemein ange-

nommen

wird. Ein älterer Anlass zu grösserer Zerstörung ist aus der Geschichte Pompeis nicht bekannt, wenn man nicht etwa die

Einnahme Pompeis durch Sulla dafür anführen

will.

Der Zustand

des Mosaiks zeigt nun aber nicht nur eine ältere gründliche Restaurirung des Bildes in Mosaiksteinen selbst, sondern sogar deren zwei.

Wenn man

nämlich den weissen Mosaikgrund über den Kämpdem oberen Band verfolgt, so bemerkt man,

fenden von unten nach

dass die Steine nach oben an Grösse zunehmen. Dieser Uebergang zum oberen Mosaik vollzieht sich an einzelnen Stellen ziemlich

allmählich, an anderen Stellen, so plötzlich

z.

B. über der Mitte

des Bildes

und unvermittelt, dass man an eine gleichzeitige Ent-

stehung des gröberen und des feineren Mosaiks nicht denken kann. Da von moderner Restaurirung in Mosaiksteinen nichts bekannt ist,

muss

also diese gröbere, aber doch

noch sorgfältig gearbeitete

am

oberen Rande jünger sein als das Mosaik im Ganzen. Das gröbere Mosaik schliesst nun an das feinere nicht überall in Partie

gleicher

Höhe

an, sondern bald höher, bald tiefer.

daher die Ueberzeugung, dass das Mosaik einmal

am

Man

gewinnt

oberen Rande

sehr beschädigt gewesen sein muss und eine gründliche Herstellung zu irgend einer Zeit erforderlich machte. In dieses gröbere Mosaik, das am oberen Rande später hinzugefügt ist, sind noch später, aber vor eingeflickt.

Man

der Stuckausfüllung, wieder ganz grobe Stücke erkennt sie z. B. an der linken oberen Ecke und

wo es 65 cm lang und 22 cm das hoch zwischen originale Mosaik und die erwähnte Restaurirung eingeschoben ist und in der Stuckergänzung verschwindet.

eines gerade über der Baumspitze,

Nach diesem Befunde muss

es zwar jünger sein als die erste Eraber besten erkennt man älter als die gänzung, Stuckausfüllung. die drei Perioden an der linken oberen Ecke an dem schmalen

Am

BEMERKUNGEN ZUM ALEXENDERMOSA.IK

33

Stück zwischen den beiden hoch hinauf gehenden Stuckergänzungen. Unten haben wir hier originales Mosaik, dann folgt plötzlich von der Mitte an die erste Restauriruug, die bis an die Einfassung geht, links davon folgt die ganz grobe Ergänzung der Ecke, die am linken Bildrande noch einmal

etwas

Als

tiefer erscheint.

letzte

Ergänzung folgt die Stuckfüllung. Da nun an der Umfassung, soviel ich sehe, verschiedene Perioden nicht zu erkennen sind, und der ganze oder fast der ganze obere

Rand

des Bildfeldes ausgebessert

ist,

möchte ich

schliessen,

dass das Mosaik beschädigtem Zustand ausserhalb gekauft, wahrscheinlich beim Ausheben aus seinem ursprünglichen Platz in sehr

beschädigt wurde, dann nach Pompei geschafft, ergänzt und mit der Umfassung versehen wurde. Das ganz grobe Mosaik könnte dann infolge späterer Beschädigungen etwa bei der Eroberung

Pompeis erforderlich geworden sein. Uebrigens sind auch im Bildfelde sehr starke Ergänzungen zu vermerken, die sich jedoch leider nicht auf die verschiedenen Perioden verteilen lassen. Am auffälligsten ist die Ergänzung rechts

am Boden liegenden Helm. Dieses Stück (ca. 42:20 cm.) aus weit gröberem Mosaik als das übrige Bild, sodass es sofort aus dem Rahmen herausfällt, auch ist es besonders ungeschickt von dem ist

in der Arbeit, insofern als es die

dem Felsbrocken ganz

graubraune Linie, die sich von

links über das ganze Bild hinzieht

und das

eigentliche Schlachtfeld abschliesst, rücksichtslos unterbricht. Zu derselben Restaurirung gehört ein grösseres Stück links vom rechten

Fuss des Oxathres, während wieder ein kleines Stück über der ersten Ergänzung, durch eine schmale Stuckergänzung von ihr getrennt, zu

dem ursprünglichen Bestände

gehört.

zerstörten Stelle überhaupt dargestellt war,

gelungen mit Sicherheit festzustellen,

Vermutung

richtig

ist,

dass

als

ist

Körte

hier ein Schild

Was

an dieser sehr

mir ebenso wenig (S. 9).

Wenn

seine

dargestellt war, so

es vielleicht möglich, zu diesem Schilde einen Gefallenen hinzuzudenken, über dem der Bukephalos sich bäumen würde. Dann würde die Scene noch näher mit dem Alexandersarkophagrelief zu-

ist

sammengehen

;

aber zu erkennen

dritte sehr deutliche

und

ist

der Gefallene nicht.

sofort auffallende

Ergänzung

— Eine

aus

sehr

groben Steinen, wohl aus der gleichen Periode wie die beiden anderen, ist links vom Gesicht des zu Fuss kämpfenden Söldners

34

E.

PERNICE, BEMERKUNGEN ZUM ALEXENDERMOSAIK

mit dem Schwert zu erkennen (zwischen dem Bukephaloskopf und Oxathres). Diese Stelle ist ca. 20 cm hoch und 10 cm breit. Er-

wähnen möchte

ich endlich noch einen ergänzten Fleck

über Oxathres' Säbel, an

Pferdehalse

dem

unter

dem

gestreiften Hinterbein

und am rechten Kande, wo das Weiss

des zweiten Wagenpferdes

des Grundes

dem

an

'

Felsen

'

bis

zu

durch seine Färbung herausfällt. Noch eine kurze Bemerkung möchte ich

dem als

Pferdevorderfuss

Anhang zu Körte's

Deutung der Schlacht mehr frageweise hinzufügen. Ein Hauptpunkt in seiner Beweisführung für die Schlacht von Gaugamela ist die Darstellung des Lokals, die sich mit allem, was wir von Gaugamela wissen, bestens in Einklang bringen lasse, während für Issos Schwieübrig bleiben. Ich kann in dem dürftig angedeuteten Lokal nicht soviel Charakteristisches finden, um damit die Frage

rigkeiten

zu entscheiden. Dagegen scheint mir ein anderer Punkt wichtiger, eine Einzelheit, die erst Körte deutlich hervorgehoben hat, aber

ohne ihr grössere Bedeutung beizumessen, ich meine den griechischen Söldner, der mit Schild und Schwert bewaffnet ist und auf den König losschlägt. Aus der Art, wie der heim bekränzte Ma-

kedone schon von Weitem

mit seinem langen Speer

nach

eben

geht hervor, dass die Situation für den König als äusserst ernst aufgefasst ist und ich zweifle daher nicht, dass

diesem Söldner

zielt,

wir hier an die Ueberlieferung zu denken haben, nach xander allerdings nicht durch ein Griechenschwert



würde

die

in der

wenn das richtig im Sinne der nach dem Schlacht Namen der Frage

Schlacht bei Issos ist,

am

der Ale-



Schenkel verwundet

ist;

früheren Auffassung zu entscheiden sein.

Erich Pernice. Sreifswald.

LA TOMBA REGOLINI GALASSI SORBO E LE ALTRE RINVENÜTE AL IN TERRITORIO DI CERVETRI. (Tav. I-III).

6 febbraio 1836 Alessandro Regolini arciprete di Cervetri generale Vincenzo Galassi inoltrarono istanza per ottenere il permesso di scavare in due appezzamenti di terreno della cappelII

ed

il

lania Vitalini,

Vignaccia

»,

rispettivamente

vocabolo

in

«

II

Sorbo

*

e

La

in territorio di Cervetri.

Gli scavi in quest' ultima localitä furono compiuti tra il 1° dicembre 1836 ed il 21 gennaio 1837, al Sorbo invece erano incominciati

Questi

A

quello

e posero

a

23 marzo ed erano

il

ultimi

ebbero

principio

(Descrmone di

Cere, tav.

II)

successivamente allo scoperto cinque sepolture periferiche

piücamere giä

espilate. 1'

II

21

nome

aprile,

mentre alcuni operai at-

ultima di quelle tombe,

centro scoprirono l'ingresso alla il

intorno

nella pianta del Canina

tendevano a sterrare

porta

il 25 giugno 1836. ad un grande tumulo,

stati chiusi

tomba

altri

rovistando nel

intatta e ricchissima che

dei due soci Regolini e Galassi.

Roma la notizia di si importante ritrovamento, e pochi giorni dopo si recö a Cervetri il Braun, che pubblicö alcune importanti notizie in proposito nel Ball. deW InstiGiunse subito in

tute 0).

Altrettanto incompleto e per giunta pieno di inesattezze e lo edito poco dopo in un Supplemento al diario di

scritto del Grifi,

Roma

del 18

maggio 1836, riprodotto

nell'

Appendice C. Non tardö

a recarsi sul luogo anche il Canina, il quäle, riguardo alla costruzione del sepolcro, confermö le notizie giä pubblicate dal Braun

(»)

Bull. Inst., 1836, pag. 56 e seg.

36

G.

PINZA

del Regolini. Riconobbe infatti

sulla fede

im tumulo centrale contenente

la

tomba

che era

costituito

da

intatta, avvolto e coperto

da im tumulo piü grande che sovrastava

alle

tombe

periferiche,

esplorate per le prime; ne illnströ poi la struttura con dei graiici editi nella citata sua opera. Si fece narrare dal Regolini e dai suoi

operai quanto ricordavano circa la disposizione degli oggetti piü appariscenti. Starnpate in bozze le notizie raccolte furono inviate al Galassi,

il

getti che

il

quäle le rinviö con un elenco (Appendice G) degli ogCauina, nella sua troppo intensa fantasia, aveva erro-

neamente attribuito alla tomba del 22 aprile; cosicche la pubblicazione apparve emendata di quegli errori. Per chiarire le notizie stesse il

il

compose

gratico edito nella tav. III, in cui perö si riscontra

una posizione precisa a degli oggetti incui disposizione non si avevano che notizie relative,

vizio organico di dare

torno

alla

quelle cioe riportate nel testo

;

e inoltre

eseguito con trascuratezza

da non corrispondere interamente al testo, inline la sagoma degli oggetti non corrisponde talora agli originali, difetto quest' ulcosi

timo cosi mauifesto che

gli editori del

Museo etrusco gregoriano

ritennero necessario di coreggere, mutarono perö il difetto in errore avendo scambiati alcuni degli oggetti nuovamente disegnati dagli originali.

tripode

Ad

esempio

al posto di

(LXXXV-LXXXVI)

uno dei due caldai col relativo

disegnarono uno dei lebeti a cinque

protomi; i vasi riprodotti dal Canina sulla testata del muro divisorio tra l'anticamera e la cella furono pure trasfigurati, ne questi sono gli unici

errori

aggiunti in quella nuova pubblicazione. Canina lasciavano dei dubbi,

I dati architettonici raccolti dal

suo malavvezzo di integrare arbitrariamente gli elementi mancanti.

essendo noto

il

Piü specialmente una notizia riportata dal Braun e dalla signora Gray dimostrava che il basamento del tumulo esterno piü grande era costituito da un rozzo muro, per cui si poteva dubitare che il Canina avesse seguito un po' troppo la sua fantasia nel delinearne la sagoma relativamente elegante. Ancora egli aveva disegnato in piano gli ingressi della tomba centrale e di quelle periferiche;

ma

essendo tutte interamente incavate nel sottosuolo

semplicemente rivestite e coperte a struttura tufacea, era probabile che gli ingressi fossero in discesa rispetto al piano antico e

di

campagna.

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

Ai dubbi

accedevano quelli intorno

all'architettura

relativi

37

alla effettiva composizione dei corredi. II

Braun ed

Grifi nel Bull,

il

Roma

al Diario di

dell'lnst.

avevano descritto soltanto

pariscenti raccolti nella

tomba

pubblicazione del Grifi,

Monumenli di

produzioni degli oggetti

ivi

cisioni in

rame

intatta del 21

Supplemento

gli oggetti piü ap-

aprile.

La

ulteriore

Cere, conteneva molte ri-

ma

ritrovati,

e nel

queste erano cattive in-

non troppo fedeli

di disegni

fatti eseguire al Kuspi dal Galassi a semplice scopo di reclame, per facilitare la vendita

della sua collezione, ceduti poi

Yaticano insieme con quest'ul-

al

tima; comprendevano quindi soltanto gli oggetti piü appariscenti e ineglio conservati tra quelli raccolti nella famosa tomba; ne a tale deficienza illustrare

nel

provvide il Grifi culto di Mitra.

il

testo,

inteso unicamente ad

Nella prima edizione del Museo etrusco gregoriano, e con nuovi errori nella seconda, numerosissimi oggetti di etä alquanto diversa quello

tra

A

loro

attribuirono

si

ma

del Canina,

sepolcro grande di Cere »,

al

gli oggetti attribuiti alle

tumulo sovrastante non furono

tombe

perife-

da quelli raccolti nella tomba centrale; inoltre se una parte dei numerosissimi ogriche del

per la prima volta attribuiti a quel sepolcro, poteva credersi

getti,

dovuta

ai restauri

sembravano

ricerche nell' Archivio

Archivio di Stato di Koma,

parte di queste questioni,

su di un voluminoso

permesso

di scavo,

Museo vaticano

Ho

e tra questi

moltissimi

gli

avendo avuto

di risolvere la

maggior

la fortuna di porre le

mani

contenente gli atti relativi al del medesimo ed alla vendita al

di tutti gli oggetti raccolti al Sorbo ed alla Vi-

la nota

acquistata dal

oggi nel-

del Camerlengato,

incartamento

ivi

trascritto

che gli oggetti scavi

materiale,

mi permisero

all'esercizio

gnaccia negli scavi

1836-37.

del

allora compiuti

attribuiti per errore.

Pazienti 1'

distinti

F

compiuti i

ßegolmi

e

dal Galassi nel

A-B D-G

piü importanti nelle Appendici e

ivi elencati

notevolissima

al

dimostrando all'evidenza

costituivano la intera collezione Galassi

Museo vaticano

Regolini-Galassi

dal

e

coli' intero prodotto degli ed alla Vignaccia nel 1836-37,

composta

Sorbo

a cui migliori oggetti furono poi erroneamente pubblicati nella I edizione del Museo etrusco, e con nuovi errori nella II a come proi

,

venienti tutti dal

«

sepolcro grande di Cere ».

38

PINZA

G.

F

ColFaiuto dell'elenco oggetti raccolti negli scavi

= Mus. 73 = Mus,

doppio F, F, 79

= Mus.

penultima

etr.

etr.

tav.

I,

cioe gli anelli F,

XXVII, figg. 6 XXVII, fig. 9

tav.

I,

XXV,

tav.

I,

alla Vignaccia,

etr.

A, IX, 1)

(cfr.

possono facilmente identificare gli

si

;

fig.

la borchietta

si

tenne conto, per

restante materiale ivi elencato, ed in parte edito nel etrusco, proviene tutto dagli scavi al Sorbo.

cui

il

rna

mente soltanto

nell'elenco

cocci rinvenuti in

i

F

sono

un sepolcro

Museo

avevano posto alla

sappiamo dal Canina,

lo

Questi nltimi,

luce parecchie tombe,

72

l'anello

non numerata nel mezzo della

Dei cocci ritrovati insieme non

fila.

e 7;

descritti

separata-

al confine del terreno

Calabresi, coi quali sono stati restaurati parecchi vasi che ho potuto

tomba B, pag. 154

identificare con ogni sicurezza (cfr.

dei documenti A, B, D, E, G.

CoH'aiuto

del Grifi e del Canina

zioni del Braun,

ogni

certezza

oggetti

gli

intatta del 21 aprile.

provenienti

e

e seg.).

delle

pubblicapossono identificare con sicuramente dalla tomba si

d'altra parte che questa fu scavata dopo aver aperto quelle alla periferia del grande tumulo che gli era stato sovrapposto; perciö il materiale descritto nei Kap-

Sappiamo

B

antecedentemente a quella data deve provenire appunto dallo sterro di quelle tombe periferiche e siccome si dovette pro-

porti A,

cedere allo spurgo di ciascuna, dopo che quella precedentemente ritrovata era stata interamente esplorata, cosi i frapposti intervalli di tempo, in cui

non

si

registra

nei rapporti

medesimi

il

rinvenimento di alcun oggetto, debbono corrispondere al tempo trascorso tra il completamento dello scavo in una tomba ed il rinve-

nimento

di quella successiva.

distinguere

nei

Questa osservazione da

delle cinque

tombe

periferiche, riguardo alle

trascorso del

tempo

tra lo

manca Y

21

il

in tre

prime due non essendo scavo della prima e quello dell'altra, onde

indice per riconoscere

era stata scoperta

la chiave per

note degli oggetti rinvenuti

Rapporti le

aprile,

i

rispettivi

ma

lo

corredi.

La V a tomba

spurgo fu sospeso

il

giorno

seguente, in cui tutta la squadra fu addetta al trasporto degli oggetti giacenti nella

tomba centrale

ad ogni modo poi

lo

sterro della

intatta, ritrovata la sera innanzi

V a tomba

;

periferica fu comple-

tato prima del 25 aprile. Gli oggetti piü cospicui trovati in queste cinque sepolture giä spogliate ed in quella centrale intatta furono

pubblicati nella

I

a

edizione

del

Museo etrusco (l'unica

di cui

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

mi

servo in questo lavoro,

39

un

contenendo

l'altra

maggiore di errori) nelle tavole consacrate Cere » e parte anche nel secondo volume

al

«

nurnero anche

sepolcro grande di

in cui sono riprodotti

i

vasi dipinti.

altre

Gli oggetti descritti nei Kapporti consecutivi provengono dalle tombe scayate in seguito al Sorbo, i ein corredi non furono

distinti,

editi nel

sia per lo scarso valore degli oggetti rinvenuti

Maseo etrmco

ancora perche

si

(in

parte

sotto la predetta erronea indicazione) sia

ritrovarono giä espilate.

Mancando

notizie precise

in proposito e impossibile ricostituire altri corredi, se si eccettua il

gruppo di bronzi ritrovato tra

il

23 ed

il

28 maggio 1836, che

per la esiguitä del tempo in cui fu raccolto e la uniformitä del materiale rni sembra che si possa attribuire ad un unico sepolcro.

Da

altre fonti si

potevano inline trarre

zione dei corredi raccolti nella

tomba

dati sulla

infatti erano stati tenuti distinti dal Galassi per la

tanza attribuitagli

e

per

il

fatto

composi-

intatta del 21 aprile.

Questi

somma impor-

che soltanto su questi verterono

prime trattative di acquisto, esteso soltanto all' ultimo momento all' intero prodotto degli scavi negli anni 1836-37. Questa

le

importanza speciale data

al

corredo di cui ragiono influi

sposizione dei relativi oggetti e

siccome

sulla

questi ultimi nel

di-

Museo

conservano tuttora la disposizione datagli allorche furono esposti per la prima volta subito dopo il restauro, anche da tale disposizione si poteva trarre molta luce, ed infatti avendo potuto esamia tutto mio agio il materiale, per gentile concessione della Direzione generale dei Musei vaticani e del Direttore speciale del Museo etrusco, prof. Nogara. che con infinita cortesia, di cui gli

nare

sono vivamente grato, ha facilitato e mi ha aiutato in ogni modo in identificato molti altri oggetti raccolti nella

queste ricerche, ho

tomba

21

intatta del

Ad

esempio

era stata assegnata

mobile assegnato

aprile.

alle

oreficerie

collezione

Regolini-Galassi

una vetrina speciale nella parte centrale del

alle oreficerie

vate alla Vignaccia,

della

si

etrusche.

Identificate

quelle sca-

essere certi che tutte le altre proven-

puö gono dalla tomba del 21 aprile, essendo questa Tunica, tra quelle scavate al Sorbo, come mostrano i Rapporti settimanali A B, la quäle abbia restituito degli ori; e l'esame dei numerosi frantumi, ricordati in blocco nell'elenco F, mi ha permesso di rintracciare

40

G.

parecchi

PIKZA

che per lo stato in

oggetti,

cui

trovano

si

erano stati

trascurati nelle precedenti pubblicazioni.

Nei magazzini giaceva im gruppo

metä

cartellino lacerato per

tomba

dalla

,

il

sfacelo del carro coi

frammenü

di ferramenta con sopra

in cui era scritto

:

*

im

oggetti provenienti

La maggior parte provengono dallo LVIII, come ho potuto convincermi dal confronto

resto mancante.

del

medesimo

sterri del sepolcro (*)

;

il

esposti e con quelli raccolti nei recenti

singulare adottato nella dicitura dell'an-

gruppo proviene da ima sola tomba, che la osservazione precedente dimostra essere stata appunto quella del 21 aprile. Una conferma evidente e fornita da im frammento tico cartellino

prova che tutto

il

dell'oggetto trovato in quel gruppo e descritto in seguito sotto il 119; la ossidazione, antica, vi ha infatti cementato sopra im

n.

frammento

delle brattee di oro II, la cui provenienza dalla

tomba

intatta e assolutamente certa.

Questo gruppo conteneva i soli scarti, avendo prima subito una scelta degli oggetti meglio conservati che si volevano esporre nei Museo. Alcuni di questi ultimi sono esposti nella vetrina sotto la finestra di sinistra della sala dei bronzi, insieme alle figurine di

bucchero CHI, al pugnale di ferro

e

a due frecco di ferro la cui

provenienza dalla tomba Regolini-Galassi e sicura; gli altri, mancando lo spazio, furono ammucchiati in un angolo della vetrina contenente le antichitä di Ostia ( 2 ). La loro originaria provenienza si (*) II

gruppo

di

ferramenta cui alludo conteneva tra

i

franturai identi-

parecchi frammenti dei cerchioni 82), alcuni della Capsula 84) (esposta nei museo mancante dei medesimi), il nastro intero 85), il disco di ferro 119), la maggior parte del cerchio 135), numerosi frammenti dei gruppi di calami ficabili

LXIX,

i

quali forniscono

nei loro complesso

una assoluta evidenza rispetto

che abbandonato in un angolo del magazzino degli scarti non subi certo ne rimaneggiamenti ne aggiunte, il vecchio cartellino giacendo ancora alla superficie del gruppo stesso, composto alla provenienza delFintero gruppo,

del resto per lo piü gran parte dai frammenti dei cerchioni 82) e da numerosissimi frantumi di ferramenta che per la ossidazione si ricollegano a quelli cui ho dinnanzi accennato. 8 (

)

Questo piccolo gruppo di oggetti conteneva

servati delle frecce di ferro e di bronzo

i

frammenti meglio con-

LXIX-LXX, parecchi

pezzi dei cerchioni 82) e 136), i quali ultimi si raffrontano a due grossi frammenti ben conservati, cui sono cementati dall'ossido dei vasi, esposti percio nella ve-

trina di sinistra della sala dei bronzi insieme alle figurine CHI), il disco 120), i pezzi maggiori dell'oggetto 121), i cui frantumi minori si rinvennero tra i

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

41

deduce perö con ogni evidenza dai raffronti cogli oggetti esposti e frammenti lasciati nel cumulo di scarto, i quali provano la

coi

pertinenza ai medesimi oggetti. Infine le antiche adesioni di frammenti delle brattee II a dei

grumi di terriccio sovraccarico di avanzi organici, raccolto evidentemente in im luogo in cui si era dissoluto un cadavere, esposti nella stessa vetrina colle figurine di bucchero ed altri cimelii della collezione Kegolini-Galassi, e alla superficie degli avorii editi nel

Museo etrusco mi dimostrarono all'evidenza pazione di questi oggetti

ai

corredi

la originaria parteci-

raccolti nella

tomba

del 21

aprile.

Una

fräse del

stati ivi rinvennti

Canina {Descrisione, pag. 78) dimostra ossere numerosi

vasi, dei quali solo l'ossuario

privo di im ansa, fu conservato nel

Museo;

CXXIX,

si

poteva quindi prevedere, dato il poco valore attribuito a questi oggetti, che molti cocci fossero stati abbandonati entro lo stesso sepolcro, ed era quindi necessario sterrarlo nuovamente, sopratutto stioni relative alla sua architettura.

decidere le

per

Le mie proposte

que-

in proposito

furono accettate dal proprietario del terreno, sig. dott. Giulimondi, al quäle

Y

ottenuto

il

Istituto archeologico

germanico

offri di

fece scavare

coprire le spese il

;

alla

sepolcro regolare permesso, egli presenza del prof. Körte e mia. I risnltati di queste nuove indagini furono notevolissimi. Si vide che la cella la qnale conteneva le

oreficerie era stata

non

completamente spurgata nel 1836, per cni

vi si rinvenne assolutamente nulla. Seppi dalla signora Giuli-

mondi che lungi

le

terre tolte di

dal sepolcro e

che

li

erano state allora accumulate

nel rimuoverle vi

si

non

rinvennero brattee

primi scarti lasciati in magazzino, di cui ragiono nella nota precedente. Del resto la provenienza di tutti questi frammenti e di quelli ricordati nella nota precedente, oltre che dalla pertinenza ai medesimi oggetti, i cui frantumi secondo che erano piü o meno appariscenti furono esposti nel Museo, accantonati nella vetrina di Ostia, o raccolti in gruppo nel magazzino degli scarti e

confermata dalla patina dei bronzi

meota che dimostra identitä

e

dal grado di ossidazione delle ferrai brac-

di condizioni di giacitura; fanno eccezione

cialetti e le fibule di ferro rinvenuti nel

chitä ostiensi,

ma

i

gruppo entro

la vetrina delle anti-

diversi caratteri di ossidazione di questi oggetti di orna-

mento sono esaurientemente faccio in seguito nel testo.

giustificati dalle osservazioni

che a loro riguardo

42

G. PINZ.V

una delle anatrelle che ornavano

delle categorie II-IV ed fibula

che

e

VI,

dieci

circa

anni or

sono

era

Quel cumulo

sesso di un antiquario di Cervetri.

la

ancora

grande in

pos-

disfatto

nel

terriccio di infiltrazione rivoltato

ma

fu

piantar la vigna.

Nell'anticamera, tra

il

non asportato nel 1836, giacevano frammenti

di bronzo e di ferro

appartenuti a parecchi oggetti giä noti per le precedenti pubblicazioni. Soltanto in prossimitä dello stipite destro della nicchia destra

si

rinvenne in posto uno straterello alto cinque centimetri

di terra di infiltrazione untnosa, nera, straricca di avanzi organici

provenienti

dalla

decomposizione

di

un cadavere

dei tessuti o

e

dei vegetali coi quali era avvolto o su cui era disteso. Avverte

il

Canina che lungo la parete destra, im po' verso il fondo, era stato il letto LX; evidentemente quel terriccio si era deposi-

ritrovato

tato al disotto dei rnedesimo ed aveva sfacelo dei cadavere ed

i

assorbito

i

prodotti dello

resti delle Stoffe o dei fornimenti

Su quel piccolo tratto XVI, originariamente indossato

stesi

al disopra.

di

glio

dal defunto e poi caduto attra-

terriccio giaceva l'affibbia-

verso la grata dei letto nel piano sottostante, allorche il cadavere Ovunque altrove il terriccio di infiltra-

fu interamente consunto.

zione apparve fuori di posto, essendo stato rivoltato negli scavi dei 1836. Aveva notato il Canina che le patere e le tazze di bronzo e di argento, gli scudi, le frecee ecc.

nariamente inchiodati

dovevano essere

alle pareti e nel grafico

stati origi-

recentemente

rile-

vato (tav. I-III) ho fatto segnare gli avanzi dei chiodi di ferro restati nei tufi, o i buchi in cui anticamente erano stati conficcati

per servire allo scopo cui ho accennato. Alla superficie dei terriccio deiranticamera, sopratutto in prossimitä dell'ingresso

alla

nicchia destia,

ma

in

parte

anche tra

quest' ultimo e 1' ingresso principale, si rinvennero disseminati dei cocci, evidentemente caduti ai terrazzieri che asportavano i corredi raccolti nella nicchia stessa. Fatta questa eccezione era evi-

dente

che

gli

strati

bassi dei terriccio

ritrovato nell'anticamera

erano stati rimescolati in posto e non contenevano quindi materiale proveniente dalla nicchia, che essendo stata sterrata per ultima

nemmeno

alla superficie era stata inquinata con materiale estraneo.

Questa osservazione ha grande importanza, dimostra

infatti

che

i

singoli oggetti di cui si rinvennero avanzi nei recenti sterri, salvo

LA TOMBA REGOLINI GALASSI la eccezione giä fatta,

43

dovevano originariamente

essere stati de-

posti nell'arnbiente medesirno in cui furono raccolti

resti.

i

Entro la nicchia destra, la cui lastra di chiusura rovesciata nell'interno, tra

rinvenne

si

1836

terriccio rivoltato negli scavi del

il

restavano gli avanzi di im ricchissimo corredo vascolare, di cui facevano parte anche i cocci rinvenuti, come ho detto, alla superficie dell'anticamera

CXXIX,

;

nella nicchia fu ricuperato anche

ivi lasciato

Nella nicchia

sinistra

Le questioni

11

non

dell'olla

ritroYÖ nulla.

si

e

quello stesso sotto

ho citato

in seguito, tra parentesi

nienza da quel sepolcro.

Ho

i

tomba

agli oggetti rinvenuti nella

numero romano

manico

relative alla composizione dei coiredi sono cosi

esaurite. Nell'elenco seguente ho riassunto

mente

il

nel 1836.

il

dati raccolti relativa-

intatta del 21 aprile

1

( ).

e descritto

quäle Foggetto

dati da cui ernerge la prove-

i

trascurato la citazione delle pubbli-

cazioni piü recenti sia perche quasi tutte hanno per base

il

Museo

ancora perche e facile rintracciarle nella bibliografia annessa alla descrizione dei principali oggetti contenuta nel Führer

etrusco, sia

dell'Helbig. Oreficerie.

Hon. lius,

-

I.

di Cere, tav. I;

La

civil,

Pettiera Museo

1

(A, II.

etrusco, I

primit. en Italie,

II,

pl.

;

B,

II, I;

a

ed.,

tav.

I,

CCCLXI,

fig".

C, 3; D,

1

;

F, 1; Grifi,

XXVIII-XXIX MonteII-V. Brattee 15). Grifi, tav. IX; Museo



;

da cucirsi sopra tessuti (C, 11; I), 12; F, 16; tav. XXV, fig. non num. e XXIV, figg. 1-3 e 5-6; Montelius, I, pl. CCCXLI, figg. 9-14 e fig. 5. Spettano alle altre classi le brattee menzio— "VI. Brattea con scena natenelleAppendicicoirappellativo « velod'oro»)VII. tav. Fibula a disco (A, II, 3; XXV). stampata {Museo etrusco, I, C, 2; D, 2; F, 2; Grifi, tav. II; Museo etrusco. I, tav. XXXII-XXXIII Montelius, II, pl. CCCLX, fig. 5). - VIII-XI. F i b u 1 e a s a n g u i s u g a (A, II, 10 B, II, 6 C, 7 D, 8 F, 6 Grifi, tav. VI, fig. 1 V, fig. 1 Museo etrusco, I, etrusco,



;

;

;

;

tav.

XXVI,

fig.

;

;

1,2, 6; Montelius, op. cit., pl.

;

CCCXL,

;

figg. 1 e 2).

— XI-XIV. F

i-

Per mancanza di spazio, in questa publicazione compendiosa ho ) omesso 1'esame particolareggiato delle varie circostanze e dati da cui emerge la provenienza da questa tomba di ciascuno degli oggetti che in seguito des criverö come rinvenuti nella medesima. Mi riservo di addurre gli argomenti l

(

quali accenno, nella publicazione definitiva del materiale preistorico del il prof. Nogara, direttore speciale del Museo etrusco gregoriano, ed io speriamo di dare alle stampe nel prossimo anno. La publica-

ai

Museo Vaticano che

zione sarä fatta per cura della amministrazione dei Musei e Gallerie vaticani

44

PINZA

G.

bule

a

vato tra

bronzo placcato d'oro. (Ritrovate tra franGancio d'argento placcato d' oro. (Ritro— XVI. Frammento di un affibbiaoreficerie).

in

sanguisuga

tnmi delle

franturai delle

i

i

— XV,

oreficorie).

glio di argento a pettine. (Rinvenuto negli



camera).

CCCXC,

II, pl.

Masco

C, 5; D, 5;

Montelius,



fig. 4).

etrusco,

XVIII.

F, 5; Grifi. tav. III, fig.

CCCXLI,

pl.

fig. 2).

ambra

di

Medaglioni

tav. III, fig. 3;

cit.,

op.

XVII.

tav,

I,

Collana 2

— XIX.

XXVI, a

Museo

;

D, 11;

in

dell'anti-

F, 8;

Grifi..

figg. 3, 4, 5; Montelius,

maglia

etrusco,

Vezzi

recenti

sterri

(C, 8;

(A. II, 4; B, II, 4;

XXXI,

tav.

I,

fig?. 1 e 2;

lamina d'oro

(A, 11,7;

Museo etrusco, I, tav. XXXI, fig. 3-5 — XX-XXI. Vezzi fusiformi ed a fiocco. Montelius, pl. CCCXLI, fig. 3). A, II, 6; D. 6; F, 12; Grifi, tav. III, fig. 1; Museo etrusco, I, tav. XXVII; - XXII. Yezz i in lami na figg. 10 ed 11; Montelius, pl. CCCXL, fig. Qa-b). ornata a sbalzo. (A, II, 7; F, 4; Grifi, tav. III, fig. 6; Museo etrusco, I, XXIII-XXV. Vezzi a tav. XXVII, fig. 1, 2; Montelius, pl. CCCXLI, fig. 1). C, 6; 0, 7; F, 9 ed 11

Grifi, tav. III, fig. 5

;

;

;



in

baccaedagoccia

argentoplaccatod'oro

malamente restaurati ed

in parte

editi in

Museo

(Ritrovati tra

etrusco, tav.

—XXVI. Vezzi

frantumi,

i

XXIV,

figg.

9-12;

bottinoin argentodofrantumi delle oreficerie) — XXVII. Vezzo a testa rato. (Ritrovato tra XXVIII. Framumana. (Idem) cfr. Museo etrusco, tav. XXIV, fig. 12). mento di argento placcato d'oro. (Trovato tra frantumi). — XXIX. Braccialetti in lamina d'oro. (A, II, 2; B, 11,3; C, 4; D, 3; F,3; Grifi, - XXX. III, fig. 4; Museo etrusco, tav. XXX; Montelius, pl. CCCXLI, fig. 4). Catenelle diricambio dei braccialetti. (Trovate tra frantumi delle Montelius,

CCCXXXIX,

fig. 6).

a

i



i

i

oreficerie).



XXXI-XXXII. Anelli.

documenti piü antichi;

Museo

etrusco, tav.

cfr.

XXVII,

A,

II,

fig.

4

11

;

e 5).

(Trascurati in parte tra i frantumi nei B, II, 8; D, 9; F. 13-14 e nota in calce;

— XXXIII. S p ir a

negli elenchi precedenti sono trascurate tra

XXVII,

fig.

i

da c a p e 1 li Museo etrusco,

1 i

frantumi;

.

XXVIX. Doppia protome con appiccagnolo.

8).



(F, 7, I,

tav.

(Rac-

XXXV. Cerchielli XXVII, fig. 3). si computano parecchi esemplari rotti XXXVI. abbandonati tra i frantumi; Museo etrusco, tav. XXIV. figg. 13-15). Vezzi in argento. (Trascurati tra i frantumi, Museo etrusco, tav. XXI, figg. 8 XXXVII. Braccialetti di argento massicci (F, 92; Museo e 9). XXXVIII. etrusco, I, tav. XIX, fig. 3; Montelius, pl. CCCXXXV1I, fig. 9). colta tra

di

i

Museo

frantumi,

lamina

d'oro. (A,

etrusco, tav.

II,

5 ove non





-

Braccialetti in lamina di argen 1 e

fig.

Museo

(Ritrovati tra

frantumi

cfr.

bronzo placcato d'oro Museo

etrusco, tav.

abbandonato tra

XXI,

tav.

di

i

XIX,

I, tav.

etrusco, i

XXI,



nota in calce all'elenco F). e

fig.

d'argento. 4).

frantumi, edito

5; Montelius, pl.

fig.

fig.

to. (Frammenti editi in Grifi, tav. IV, XXXIX. Anelli di argento. 5).



XLI.



XL. Spill one in

(Rotto, trascurato tra

i

Fuso

(In origine

in Grifi, tav.

CCCXXXIX,

di IV,

fig.

8).

argento. fig.

2;

frantumi,

Museo

etrusco,

- XLII-XLVI. Coppe

argento dorate.

fig. 1,

e 2;

VIIMX

XIX,

fig.

e

6;

(A, II, 12; B, II, 9; C, 12; D, 14; F, 19; Grifi, tav. V, X, figg. 1-2; Museo etrusco, tav. XXIII. fig. 1; XXII, figg. 1

XX

e

XXI,

figg. 1-3;

Montelius,

pl.

CCCXXXVIII,

figg. 2a-b,

LA TOMBA REGOLINI GALASSI



3, 1,4).

XL VII. Situla

parte dei frammenti

li

di

45

legno rivestita di argento. (La maggior

ho raccolti tra

frantumi delle oreficerie, alcuni erano

i

editi in Grifi, tav. IV, figg. 7 e VII, fig. 6;

Museo

CCCXXXIX,

etrusco, tav.

XIX, 17.

figg. 2,4, e



XLVIII.

11 e XXI,

fig.

Brocche

di argento. (Frammenti, originariamente aobandonati tra

10; Montelius,

pl.

14, 16,

figg.

i

fran-

Museo etrusco, tav. XIX, fig. 9; Mon- XLIX. Anforetta di argento coi tav. VII, fig. 3; Museo etrusco, tav. XIX,

tumi, l'esemplare restaurato e edito;

II, pl. CCCXXXIX, fig. 7). manichi dorati (F, 21); Grifi, — L. Tazze di argento munite Montelius, pl. CCCXXXIX, fig. 9). fig. 8 di due manichi ( A, II, 14 ove non si tien conto dei frantumi B, II, 10 C, 5

telius,

;

;

D, 17; F, 20;

Grifi, tav. VII, fig.

CCCXXXIX,

telius pl.

(Scavi, 1836 e 1906).

Museo

4;

etrusco, tav.

;

XIX,

7;

fig.

1

;

Mon-

3. — LI. Patera baccellata di argento. LH. Coppe semiovoidali di argento. A, II, tav. VII, fig. 1 Museo etrusco, tav. XIX, fig. 1(K —

fig.



15; D, 17; F, 20; Grifi,

;

manichi dorati. (Proviene dalla Regolini e non essendo stata rinvenuta alla Vignaccia, cfr. testo, deve essere stata scavata nella tomba dei 21 aprile; Museo etrusco, tav. XIX, fig. 1).

Coppa fusa in argento

LIII.

coi

coli.



LIV-LVII.

Frammenti

di

(Ritrovati tra

argento.

i

frantumi delle

oreficerie).



LVIII. Carro a quattro Oggetti in bronzo, ferro e legno. LIX. Carro a ruote. (Frammenti raccolti negli scavi 1836 e 1906). due ruote. (La provenienza dei frantumi guasti dal fuoco e assicurata dal



cartellino posto sui frantumi delle ferramenta che ne conteneva gran parte degli avanzi e dalla testata dei timone, unica parte appariscente di questo LX. Letto di bronzo. carro, edita percio giä in Grifi, tav. XI, fig. 4).



(A, II, 18; B. II, 11; C,

etrusco, tav.

XV,

fig. 8,

9

;

1; D, 45;

Montelius,

F, 24; pl.

Oggetti d'ornamento ed armi delle ferramenta raccolti in questa

Grifi,

tav.

CCCXXXXVI, in

ferro.

IV,

fig. 10).

(Ritrovate

tomba ed accumulati

6;

fig.

Museo

- LXI-LXVIII. tra

i

frantumi

magazzino. Solo il pugnale e esposto in vetrina, la sua provenienza e accertata da D, 36; F, 46; LXVI1I. Fornimenti in Grifi, tav. V, fig. 3; Museo etrusco, XII, fig. 9). ferro di due archi. (Scavi 1 906 nell'anticamera). LXIX-LXX. Frecce di in





ferro

e

bronzo. Rinvenute nel 1836 e nel 1906 V, fig. 8; Museo etrusco, XII, fig. 6, 7).

di

Grifi, tav.

nell'anticamera

— LXXI-LXXV.

cfr.

D, 31

:

Oggetti

diversi in ferro. (Ritrovati in magazzino tra il mucchio delle ferramenta). LXXVI. Scudi in lamina di bronzo. (Nel 1836 se ne rinvennero sei



due in frantumi, di cui

in discreto stato e il

XI

XII,

e

si

incomincia a far cenno soltanto

restauro, G, 40; F, 26; Grifi, tav. XI, figg. 1-3;

dopo

fig.

3; Montelius, pl.

CCCXXXVII,

figg.

15

e

Museo

etrusco, IX-

16. Negli sterri dei

1906, neiranticamera sono stati ritrovati dei frantumi pertinenti ai due scudi LXXVII. figurati nel Museo etrusco, tav. XII, fig. 3 dopo il restauro).



Scudi

di

F, 36;

Grifi, tav.

pl.

legno, vi mini

CCCXXXV,

VI,

fig.

5).

fig.



cuoio, con disco centrale di bronzo5; Museo etrusco, tav. XIV, fig. 3,4; Montelius, LXXVIII. Fl ab e 11 i. (D, 41, gli altri tre furono o

46

G.

in

ricomposti

seguito



etrusco. tav. XII, fig. 15).

C, 21 D, 38; fig. 5, 6.

Tre

F, 25;

fiori

Grifi,

PINZA

F 44 Grifi, tav. VII, fig. LXXIX. Portaviv an de. (A, 11,20; tav. VI, figg. 2 e 3; Museo etrusco,

frantumi

coi

;

;

rinvennero nei recenti sterri dell'anticamera).

si

LXXXI. Alari di bronzo e di ferro. (A, tav. IV, fig. 5 Museo etrusco, tav. XII, figg. 12 ;

5

;

B,

Museo II,

tav.



15;

XIV,

LXXX-

21; B, II, 8; F, 38; Grifi, 13 Montelius, pl. CCCXXXV,

II,

e

;

Aleuni frammenti di un esemplare in ferro assai guasto si rinvennero nei recenti sterri, gli altri giacevano in magazzino tra i frantumi delle ferramenta fig.

3.



LXXXII. Spiedi di bronzo. (A, II, 24; Museo etrusco, tav. XIII, fig. 8). - LXXXIIILXXXVI. Caldaie di bronzo e relati vi tripodi di ferro. (A, II, 22; LXXXVIIB, II, 12; D, 33-34; F, 29; Museo etrusco, tav. XIII, fig. 5). LXXXIII. Lebeti di bronzo ornati con protomi fuse e relati vi

provenienti

da questa tomba).

C,23, F,41;

Grifi, tav. V, fig. 3;



tripodi in ferro. tav. V, fig. 2

«

(A, II, 19; B, II, 13; C, 19; D, 24, 25; F, 30; Grifi, quattro tripodi di ferro, due grandi (LXXXVIII) e due piecoli

(LXXXIV e LXXXVI) » Museo etrusco, tav. XIV, fig. 1 ); Montelius, pl. CCCXXXV, fig. 8. II tripode in bronzo edito dal Grifi non appartiene a questo corredo. Cfr. nota 5 a pag. 114). — LXXXIX. Lebete in bronzo ornato con sei protomi an im alesche. (A, II, 19; B, II, 14; C, 20; D, 1

i

;

4; Museo etrusco, tav. XV, figg. 1-3; Montelius, XC. Sostegno in bronzo del lebete precedente. (B, II, 16; C, 18; F, 33; Grifi, tav. XI, fig. 2; Museo etrusco, tav. XVII, fig. 1-2). XCI. Patere baccellate di bronzo. (A, II, 23; B, II, 17; C, 22; D, 23; F, 34; Grifi, tav. VII, fig. 2; Museo etrusco, tav. XIV, fig. 2). XCII. Bacinelle di bronzo. (Frammenti rinvenuti

26; F, 31; Grifi, tav. V,

pl.

CCCXXXV,

fig.

2).

fig.







nei recenti sterri deiranticamera).



XCIII.

Bacinella fusa in bronzo.



XCIV. Vaso (Frammenti rinvenuti nei recenti sterri deiranticamera). fuso in bronzo. (Frammenti rinvenuti nei recenti sterri deH'anticamera). XCV, Ansa di vaso in lamina (trovata nei recenti sterri deiranticamera). XCVI-XCVII. Oggetti diversi. (Ritrovati tra i frantumi delle oreficerie)

— —

Oggetti di avorio, anibra e smalto.

driche



XCVIII. Situle cilin-

avorio ornate a bassorilie vi. avorio con riquadri ornati abassorilievo. di





XCIX. Scatola di C.

Dadi edanelli



di avorio. (La provenienza di questi oggetti e dimostrata a pag. 123). CI. Perle e last r ine d'ambra forate. (Ritrovate tra i frantumi delle

(*)

Savignoni e dopo di lui

Grifi e del

il

Montelius ritennero che

Museo etrusco riproducessero due esemplari

publicato dal Grifi sarebbe

le incisioni del

diversi, dei quali quello

scomparso. Effettivamente non

e

mai

esistito;

i

stesso originale, soltanto la riproduzione edita dal disegni riproducevano Grifi era incompleta, quando fu acquistata dal Camerlengato insieme alla collo

non essendovi ancora disegnati gli ornati zoomorfi, ed forma fu pubblicato con qualche aeconciamento delFincisore in rame. Di qui le divergenze tra i due disegni, Tultimo dei quali completo e piü esatto.

lezione Regolini-Galassi, in quella

47

LA TOMBA REGOLINI GALASSI oreficerie). ficerie)



Fittili. figg.

-CHI. Figurine Museo

3 e 4;

lame

CIL Perle di smalto.

(Ritrovate Ira

frantumi

i

delle ore-

.

etrusco,

diversa

di

della nicchia destra).

di

III,

bucchero. 3,

figg.

specie. (Ritrovato



8, 9),

in

F,49; Grifi,tav. IV, CIV-CXXVIII. Vasel-

(D, 53;

-

fraramenti nei recenti

CXXIX. Ossuario in impasto.

(F, 64;

sterri

Bull.

Descrizione, pag. 78 L'ant. Etruria, tav. II, e relativa spiegazione della tav. Una delle due anse che mancava neH'originale conservato nel Museo e stata ritrovata entrc la

161

pag. 59; Grifi, pp.

1836,

Inst.,

nicchia nei recenti



sterri).

e

180;

Canina,

;

CXXX-CXXXV. Vasellame diver so.

(Ei

trovato in frammenti nei recenti sterri della nicchia destra).

Architettura della tomba A.

Come mostra esattezza

il

dall'arcli.

grafico edito nelle tav. I-I1I, eseguito con ogni tina gradinata

Malgherini,

a blocchi

di tufo

riseghe del cappellaccio, serviva per discendere dall'antico piano di campagna a quello di una grande fossa

disposti su apposite

rettangolare, col fondo in discesa, aperta nel sottosuolo, la quäle conduceva al piano di un'altra pahniente rettangolare, piü stretta

ed aperta in continuazione della medesima. ad una certa altezza, cioe nel tratto

di quella precedente I

fianchi del taglio, nudi sino

in cui

il

con dei nei

cappellaccio era piü resistente, furono nel resto rivestiti

filari

della

fianchi

mezzo uno

di blocchi di tufo, fossa,

ed

poggiati sopra riseghe intagliate in alto sino a lasciar nel

aggettati

stretto canale chiuso orizzontalmente

dimensioni.

discesa

in piano l'altro,

il

primo,

con un filare di

Si ottennero cosi due ambienti,

blocchi di medie

cornpiuto in relazione coi fianchi

divisi

in

da un muro trasversale

e la volta

della cella di fondo.

Gli stipiti e l'architrave della porta aperta nel medesimo sono codalle fiancate ad aggetto dei blocchi che lo

stituiti

la soglia, rilevata, fu rilasciata

Ai

lati

del corridoio

laccio

due nicchie,

hanno

gli stipiti pressoche

verso

il

i

corridoio da

cui

in

compongono; ad intaglio nella roccia.

discesa

ingressi,

sono

intagliate

parimenti

nel cappel-

tagliati nel

verticali e la volta ellittica,

tufo,

nascosta

una piattabanda con mensole aggettate, medesimo.

quäle fa parte del rinvestimento del corridoio

la

48

G.

PINZA

piano della niccbia sinistra

II

privo di soglia, si rinvenne aperto.

e piü basso; il suo ingresso, L'altra nicchia chiusa con un

lastrone, originariamente drizzato vertiealmente addosso agli stipiti, e raunita di soglia a gradino intagliato nel cappellaccio. Furono scavate evidenteraente in fretta e con poca cura, il taglio delle

pareti e della volta, fatto con strumenti la cui penna era larga m. 0,03, non essendo stato ne regolarizzato, ne riiinito. Le celle incavate nella roccia, e quelle coperte con tufi ag-

non furono mai

getlati

mancano

E

possibile che

pertura d'

rivestite

di

stucco;

ovunque parimenti

tracce di ornati dipinti.

del

il

corridoio,

parziale

rivestimento dei iianchi e la co-

arrotondata

nel tratto prossimo alla porta

ingresso, tagliando colla piccozza gli angoli sporgenti dei blocchi

aggettati in eseguiti

modo da

quando

dargli l'apparenza di

un

falso arco, siano stati

la cella era giä cornpiuta; infatti

i

fianchi

della

semplicernente addossati al divisorio della cella, ed un blocco che ne sporgeva fu alia

costruzione in tufo nel corridoio sono

muro

meglio incassato tra i filari del corridoio e quindi intagliato in modo da seguire i piani del nuovo spigolo. La spiegazione fornita dal Canina intorno alla larghezza porto colla cella si

maggiore del corridoio in rapprobabile, mi sembra invece che

mi pare poco

debba attribuire

alla trasformazione del corridoio in anticamera,

lo spostamento della sua parete

sinistra,

originariamente forse in

continuazione con quello della camera, potendo attribuirsi al dedi trovare strati di cappellaccio meno logori per fondarvi la volta, o di procurarsi uno spazio maggiore. Certo questi

siderio

lavori di adattamento del corridoio in discesa furono eseguiti in-

sieme

al taglio delle nicchie laterali,

poiche l'architrave costruito

in tufo sulla fronte dei loro ingressi fa parte integrante del rive-

stimento del corridoio, che fu costruito di getto. La volta del corquando nella cella furono de-

ridoio poi era certamente cornpiuta

cadavere ed

corredi ivi rinvenuti nel 1836, giacche 1' ingresso di quest' ultima era chiuso soltanto per due terzi e sul ripiano della chiusura si rinvennero disposti degli oggetti di corposti

il

i

redo; ciö prova infatti che a deposizione avvenuta il corridoio fu chiuso e rimase vuoto di terre, il che pote avvenire soltanto quando era giä ricoperto a volta

come

tuttora

T imperfetto raccordo dell'anticamera

si

osserva. Pertanto qualora

colla cella elfettivamente ri-

La TOMBA RKGOLINI GALASSI

49

una modificazione del piano architettonico primitivo, minata da una imprevista necessitä di spazio maggiore,

deter-

veli

certo

e

che la conseguente trasforrnazione del corridoio aperto in ambiente chiuso a guisa di anticamera era 'giä cornpiuta quando avvenne la

prima deposizione nella

Ogni

cella.

traccia della forma esterna del sepolcro fu distrutta nel

piantar la vigna oggi sovrapposta.

muraria

Non ho potuto

del sostegno

perciö esaminare

il pinnacolo del tumulo, veduto dal Canina; cosi pure dell'opera a sacco che egli dice notata sotto al cadavere non esiste ora traccia alcuna; forse

l'impiantito in

opera

tale notizia, strana,

per

puö derivare dall'aver scambiato

i

suoi infor-

matori per opera cementizia 1'amalgama costituito dalle ossa del cadavere ivi deposto, ridotto allo stato di calcare, e dai frantumi di tufo cadutivi sopra. II

stato ricoperto da

tumulo che copriva questo sepolcro era

im altro piü grande troncato dai lavori per ridurre il sodo a vigna, durante i quali, ricordano ancora proprietär! e lavoratori, essere state sterrate interamente, senza alcun risultato e distrutte cinque

tombe, ciascuna a parecchie

camere aperte su

asse, irradianti rispetto al centro della

tomba

di

im medesimo

intatta dinnanzi de-

tumulo grande alla cui pesboccavano gli ingressi. Erano incavate nel sottosuolo, e rivestite ai fianchi ed in alto con filari aggettati di blocchi di scritta ed originariamente coperte dal

riferia

tufo.

Adunque

in proposito

il

graiico edito dal

Canina nelle linee

generali merita ogni fede. I dubbi giä espressi sui particolari riguardo alla disposizione degli ingressi ed alla sagoma del basa-

mento

del

tumulo

restano

insoluti,

durre quel terreno a vigna avendo

i

tagli

tolto ogni

compiuti nel possibilitä di

ri-

con-

trollo.

L'esame del materiale raccolto nel Museo mi aveva dimostrato la necessitä di descriverlo nuovamente

;

inoltre

a ciö provvedo

nelle pagine consecutive incominciando dai corredi della tomba intatta scavata il 22 aprile; seguono quelli ritrovati nelle

A

alla medesima A I-V, quindi quelli rinvenuti nel sepolcro al confine colla proprietä Calabresi B; ed

tombe periferiche addossate il

io

gruppo di oggetti rinvenuti tra il 23 ed il 28 maggio 1836 che ritengo abbia fatto parte di un altro corredo C.

Nel ricercare

le

tombe periferiche

A

I-Y fu scopeita

e steiv 4

50 rata

FINZA

G.

una tomba intatta

ma

povera D, la cui architettura ed

i

cor-

redi sono descritti dopo le altre precedentemente mentovate.

Fra queste varie sepolture

la piü

importante

e

quella A.

Alla

descrizione degli oggetti divisi per categorie distinte dal materiale di cui si

compongono, ho

fatto seguire le necessarie considerazioni

sulla disposizione e la composizione

ambienti,

dei

corredi

deposti nei vari

e quindi aleune osservazioni sulla loro cronologia rela-

tiva e sulla posizione rispetto agli altri analoghi sino ad ora rin-

venuti nel bacino del Tirreno.

Le oreßcerie.

volta

Tutti gli oggetti d'oro giacevano nella cella di fondo la cui in parte era crollata. Quelli ritrovati sotto la frana natu-

ralmente furono raccolti in frantumi; gli altri si ritrovarono invece pressoche intatti. Avverto che in mancanza di analisi dö il che probabilmente per buona parte una lega naturale od artificiale di oro e di

titolo di oro a del materiale

e di elettro, cioe di

argento. I,

La

1).

«

pettiera

Consta di una sottile lainina d'oro, in-

tagliata ad ellissi, tronca in alto ed incavata nel inezzo del lato rettilineo,

ornata a stampo dal rovescio,

sciati lisci,

munita

La ornamentazione

di fori

ribattuta ai margini lamarginali per cucirla su di un tessuto.

ottenne battendo ripetutamente parecchi punzoni rilevati di diverso tipo. Lo Schema ornamentale Consta di uno si

scudo centrale diviso in cinque bände, intorno al quäle ai lati e il basso girano dodici zone parallele, ed in alto altre nove,

verso

divise ciascuna dall'altra da un

ornato a verticilli ottenuto ripe-

tendo uno stampo lineare di m. 0,015 circa di lunghezza. La perfetta simmetria nella disposizione degli ornati presuppone una artificiale delimitazione delle zone sul rovescio della la-

mina; una notizia raccolta dal

Grifi ed il confronto cogli analoghi che descriverö appresso dimostrano che doveva essere foprodotti derata di rame e che su questa fodera, trattenuta a posto dalla

ribattitura marginale della

lamina

d'oro,

dovettero essere sbalzati

gli ornati.

La

tecnica a stampo ed

i

singoli tipi ornamentali sbalzati su

questo ornato, in questo stesso periodo erano noti agli artisti dell'Oriente, nei cui prodotti perö,

giä

diversi per forma, la imita-

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

natura

zione della

e assai

51

Invece

piü vivace.

figure sono del

Je

tutto simili a quelle eseguite colla stessa tecnica su di d'oro rinvenuta nella tomba di Iside a Vulci si

osservano

in

o sono

diversi,

(*),

lamine metalliche

parecchie

stampate sulle vettine

di

ceriti in

buccheri grevi rinvenuti nelle tombe etrusche

e

una lastra

altre

analoghe forma ed ufficio

impasto e sopra i latine che si rife-

riscono alla fase di civiltä ed alla classe ricca del periodo cui ri-

monta

tomba Regolini-Galassi; una lamina

la

con figure

di

me sembra

stile

questo

si

di argento decorata

ad Olympia

rinvenne infine

ed

a

del tutto probabile che questo esemplare sia stato ivi

2 importato dali' Italia ( ). In quanto alle singole figure non sono certo di invenzione etrusca, sembrano invece imitazioni piü o meno

modelli

di

riuscite

ciprioti,

cretesi,

anche greci,

forse

o

ßiguardo alla destinazione il

(

).

mento

(

)

in seguito accettö

e soltanto

speculazioni ed in ispecie dette usefc (ö)

,

il

definendolo un

ad ora,

di quest'oggetto, unico fino

Grifi suppose che avesse adornato la parte dorsale di 4

a loro

3

volta ispirati dall'arte fiorita nell'Asia minore

confronto pettorale

ii



vesti-

portato delle ulteriori

note

colle •

un

collane

egizie

L'abito sul quäle doveva

essere cucito non poteva avere aperture od abbottonature sul da-

sviluppo della incollatura lascia inoltre supporre che non vi fossero aperture nemmeno intorno al collo; e lecito quindi supvanti

lo

;

ad una mantellina di un sol pezzo di con un foro nel mezzo per infilarvi il capo ed appoggiarla sugli omeri; la quäle considerazione ci ricondurrebbe ad uno dei tipi piü antichi dell'Egida, la cui decorazione perö,

porre che

fosse

applicato

o di pelle,

stoffa,

adattata alle esigenze della mitologia, e del tutto diversa. Si puö ritenere

la mantellina

che

artisti greci

in

antecedentemeute piü antiche

(') 2

)

( 3 (

)

che

Micali,

di pelle o di stoffa,

Egida a difesa di Athena, al secolo io

conosca

Monumenti

VI, di

di

quella

difesa

ieratica

Appendice C,

3.

dagli

comune

della dea;

inediti, tav. VIII, fig. 14.

Olympia, IV, taf. XXXVII, fig. 693. Per ii tipo delle figure cfr. Ohnefalsch-Richter,

(Kurion).

uso

cui risalgono le rappresentazioni

und Homer, taf. XXV, figg. 1 e 2; cfr. e Chipiez, Hut. de VArt, III, pag. 133, (*)

tramutata

fosse

inoltre taf. fig.

Kypros die Bibel

LIX,

81 (Adlun)

figg. e

1 e 2;

pag. 835,

Perrot fig.

603

PINZA

G.

53

anche dal punto di vista cronologico la corrispondenza sembra nel vero, l'abito adunque abbastanza stringente; se la ipotesi coglie di una forma era descritta adornato colla lamina di oro dinnanzi

non propria ma imitata in Etruria (*). Dalla strettezza della scollatura, giä

il

Canina ne ayeva de-

dotto la pertinenza di questo ornamento ai corredi di

H-IV. Le quattro gruppi,

lasciati tra

distinti

Museo su i

2 (

).

numerosissime, possono dividersi in dalla qualitä dell'oro e da caratteri ben

sfoglie di oro,

Gli esemplari meglio conservati furono dir gli altri furono

definiti di lavorazione.

sposti nel

una donna

cartoni ricoperti di velluto,

frantumi raccolti in apposite scatolette. Dei quattro

gruppi, due soltanto (Il-III) spettano certamente a resti della ornamentazione applicata su tessuti, il terzo (IV) e di incerta destinazione, il quarto (XIV) io credo che fosse destinato ad ornare l'arco di alcune fibule ed e percid descritto in calce al paragrafo

consacrato a queste ultime. II. II primo gruppo Consta di brattee di oro giallo, sufficientemente elastico e resistente, intagliate in diversa forma, origina-

riamente foderate di rame ed ornate a sbalzo con punzoni rilevati battuti sopra la fodera. rovesciati su quella

di

GH

orli della

rame ed

per poterli cucire sui tessuti.

stmtta dall'ossido,

ma

La

i

lamina d'oro furono poi

ar-

singoli pezzi forati agli angoli

fodera e stata quasi ovunque di-

sua

parziale conservazione in alcune, sufficientemente la sua prova generale adozione; i vari tipi, riprodotti nella tav\ del Museo etrusco, possono classificarsi in unla

XXV

dici serie distinte dalla

forma della brattea

e

dalla ornamentazione

stampata. Quelle quadrate sono ornate 2) con im leone gradiente il quäle stringe tra le fauci im fiore di loto; 3) con una swastika; 4) con un viso umano emergente da un ornato che sembra derivato dallo stilizzamento della

barca nilotica;

5)

con rosetta

l

{ ) Si potrebbe vedere una conferma di cio nel fatto che tutti gli altri ornamenti o difese del petto sino ad ora rinvenuti nell'Etruria e nel Lazio sono di un tipo diverso (cfr. ad Jl/on. Lincei, XV, esempio pag. 520 c :

seg.; Heibig,

osservare

che

Sur

les

attributs des Saliens, pag. 15 e seg.). Peraltro bisogna questi ultimi ornamenti rettangolari si rinvennero tutti in

torabe di guerrieri e che l'esemplare cerite ci rivela un analogo ornamento femminilc, per cui la diversitä notata paö attribuirsi piü che alla origine del tipo alla diversa sua destinazione. 8 (

)

Canina, Etruria marittima, pag. 179.

LA TOMBA REGOLINI GALASSI nel

mezzo

6) con

dischetti

e

ai

una linea mediana

lati.

Vi sono

53

a

esernplari

degli

dischetti a cerchi concentrici;

di

^^-^ 7) im

esemplare invece e ornato con una linea di semplici punti; 8) numerosissime sono quelle rettangolari con una linea mediana di dischi; 9) parecchi esemplari triangolari collo stesso stampo adottato nella ornamentazione delle brattee 2); 10) altri esemplari trian-

golari con tre dischi a cerchi concentrici ed altri di diametro de-

crescente verso

uno pure triangolare in

vertice della brattea; 11)

il

un leone accosciato con

eui e stampato

fiore

di loto nelle fauci

;

un esemplare trapezoidale con una donna alata sbalzata nel mezzo. II novero degli esemplari attualmente esistenti non 12) inline

in frantumi

corrisponde all'antico, moltissimi essendo essendo stati smarriti tra le terre.

Una cadavere,

quadrata con

brattea

rinvenuta tra

campioni

i

consetvati

oggi nel coperchio

tomba B;

venuti nella

svastica

rilevata nel

delle terre raccolte ove

e

mezzo

uno dei buccheri

di

l'ho

era deposto

frammenti sono incrostati

altri

parecchi

il

rin-

ai

grumi medesimi, un altro aderisce ad un disco di ferro ritrovato nel cumulo delle ferramenta abbandonate in magazzino, il quäle disco faceva parte di un carro descritto in seguito. Dalle brattee

dinnanzi

descritte

alcune

dimensioni, la forma e la ornamentazione.

si

14)

discostano per le

Due

sono di una

forma che ricorda quella della croce ansata egizia. Un ornato intagliato iu modo analogo, parte di una piü grande lamina di bronzo, ugnalmente placcata d'oro e destinata allo stesso scopo, rinvenuta in localitä incerta deH'Etruria, si conserva nell'Antix

quario di Berlino

(

).

La forma

delle due brattee ceriti e deter-

minata dall'asola triangolare, la quäle deve corrispondere ad un ufficio pratico; a me sembra che abbiano servito a rafforzare ed insieme

ornare

due asole

in

aperte

im vestimento non

attillato

un manto, per passarvi la catenella od il nastro 13) Frammenti di lamina d'oro

alla persona, forse

destinato a chiuderlo sullo sterno.

malamente

editi

dal Grifi,

i

quali sembrano aver fatto parte di i tipi sbalzati a punzone si

brattee intagliate a swastika, che per

ricollegano strettamente a quelle 2-13) precedentemente descritte.

1

I

)

Archäologische Zeitung, 1884, pag. 112

telius, op. cit.,

II,

pl.

378,

fig.

4,

ovc

e

e seg.,

riprodotta.

taf.

X;

cfr.

Mon-

G.

.-,1

P1NZA

ricollegano aH'ornaniento dei petto I, 1) non nella loro manifattura per la tecnica identica impiegata

Queste lamine soltanto

si

analoga destinazione,

e per la

ma

anche per la ornamentazione,

ottenuta in questo ed in quelle con im medesimo punzone. Esemed analoghi per forma in specie a quelli plari identici per tecnica ed a quadrato, benche con ornamenswastika a zeta, a intagliati

meno

tazione

variata, si rinvennero in altri sepolcri contemporanei

dell'Etruria C).

secondo gruppo di brattee comprende una grande quansfoglie sottilissime di oro pallido, completamente sformate II

III. titä di

dallo schiacciamento e dai sfregamenti subiti, e per lo piü sfran-

giate cosi da non potersi in genere neppure supporre quäle ne fosse originariamente la forma, e se ed in quäl guisa fossero decorate.

meno danneggiati mi ha permesso

15) L'esame dei frammenti di ricostruire

0,017

in

media,

punzonata posta

un certo numero

di nastri rettangolari di

foderati

di

m. 0,65

X

sul quäle fu

rame, originariamente che risultö sbalzata anche nella sotto-

la decorazione,

placcatura

d'oro.

margini di quest' ultima,

I

come

nelle

brattee precedentemente descritte, furono poi arrovesciati sulla fodera,

ed

agli angoli furono

tessuto. Nella

aperti dei fori

per cucirle su di un

maggior parte dei casi la fodera e sparita, distrutta

dalla ossidazione; e l'oro, rimasto privo dei sostegno, ha quasi interamente perduto ogni forma. L'attento esame delle brattee e dei

pochi resti delle rispettive fodere, mostra che erano incorniciati con un riquadro a puntini o forse foglioline sbalzate a stampo e nel riquadro si sviluppavano dei temi ornamentali di cui restano soltanto gli esempi incompleti riprodotti nella

16) Brani di lamina sottilissima

debbono

fig.

sfrangiata

attribuirsi a diversi oggetti di ornamento.

1.

e sformata,

che

Lo spezzamento

delle fodere favori la ossidazione di queste ultime. Sull'oro

la sfrangiatura forate agli orli.

Inst.,

dei

e la distruzione quasi completa non restano piü tracce della decorazione,

margini

ci

impedisce di giudicare

se

Dovevano perö essere applicate su dei

fossero tessuti,

0) Cfr. peresempio: Not. scavi, 1882, pagg. 146, 161, 190 e seg.; Ann. 1883, pag. 288, nota 23; Martha, Varl etrusque, pag. 70. Riguardo

poi alla tecnica, comunissima, della placcatura in oro sul bronzo vedi: Ann. Inst., 1884, pag. 122; Bull. Inst., 1882, pagg. 176 e 214; Not. scavi, 1882, pag. 170 ecc.

LA TOMBA REGOLINl GALASSI

55

due frammenti della fodera di rarae portandone ancora tracce evidenti ed altre osservandosi su di im frammento di fodera aderente alla relativa sfoglia d'oro.

17) Tra i frantumi ho raccolto alcuni chiodetti di bronzo, o rame, a grossa capocchia sferoidale, ossidati, uno dei quali raostra che quei chiodetti originariamente servirono a far aderire una la-

mina

di

rame placcata

infatti al disotto

d'oro ad

della capocchia

un oggetto indeterminabile; resta un frammento di sfoglia d'oro,

Fig.

1.

con resti della fodera di rame sull'asticella del chiodetto che aveva Si puö supporre che questa lamina ornasse un ma non mancano esempi coevi i quali dimostrano mobile, piccolo che la medesima lastra poteva anche essere inchiodata o su di un tessnto grossolano, o su qualche oggetto di cuoio.

servito a fissarla.

II terzo gruppo comprende due serie di brattee che in mancanza di piu precise cognizioni sul loro uso sono qui appresso de-

scritte.

IV. 18)

La prima

e

costituita

da sfoglie sottilissime di un

colore tendente al rosso, prive di fodere metalliche ribattuto, privi di fori,

;

i

resti dell'orlo

accennano a forme lanceolate. La ornamen-

mano libera comprimendo uno stecco a punta ottusa sul rovescio della sfoglia applicata su di un piano di materia cedevole, ma non si puö escludere l'uso tazione potrebbe essere stata eseguita a

G.

56 di appositi stampi. i

frammenti

edita nel

PINZA

Nei lucidi riprodotti dalla

fig.

2 sono disegnati

che ancora conservano la loro decorazione

Museo etrusco,

I,

tav.

XXIV,

e

2,

ivi

;

la brattea

malamente

essendo sformati; esaminandola segnata, i contorni bände verticali ivi disegnate, delle tracce ho trovato

di-

attentamente

ma

dell'opera

a spina non vi e assolutarnonte indizio.

Fig. 2.

V. 19) AU'altra serie ascrivo undici

fiori

di loto

in

lamina

abbastanza resistente, stampati, intagliati ai margini lasciandovi in basso un breve pednncolo liscio; i contorni sono avvivati da linee a granaglia. Alla stessa serie appartengono 20) nove sottili nastri della stessa lamina con una estremitä liscia ed il resto de:

su

corato

una

serie

di

una sola faccia con una doppia linea a zig-zag ed

di tre punti entro gli angoli

formati dalla linea spez-

tutto eseguito a granaglia. 21) Altri quattro iiastri sono del tutto simili a questi, il tratto decorato perö porta un meandro

zata,

il

eseguito parimenti a granaglia.

VI. 22) Laminetta trapezoidale d'oro contornata a cornice lineare rilevata, ed ornata nel campo a sbalzo con una donna caduta in ginocchio, in procinto di essere sbranata da due leoni, che

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

l'hanno aggredita uno da ciascun lato. ginale, ma imitata da modelli orientali

La

VII. 23)

Gregoriano

fig.

riore ed

lati;

La composizione non

come mostra

e ori-

,

(

).

fibuia edita dal Grifi e rneglio nel

e costituita,

dotta nella

57

Mus. etrusco

schematich ripro-

la sezione

da un'arco a) di solida asticella d'argento a sezione rettangolare, placcata con lamina d'oro nella faccia infeai

3,

una estremitä, quella verso

piegata a gomito, chetta.

l'altra

Nel mezzo

vi

e

lo

e

spillo,

tronca e

spaccata verticalmente a for-

espansa e nn foro pel passaggio del gancio

b)

di

robnsta asticella di argen to placcata d'oro, addoppiata e girata ad uncino nella estremitä libera, saldata l'altra a T ad una traversa

pure di argen tö

Tra

c).

l'arco

Fig.

l'asticella

e)

ed

il

c)

e infilata al

3.

una estremitä della fodera d)

gancio d'oro

e

a)

che

relativo foro e rinforzato da

sostiene

im anello

saldato al disopra; l'altra estremitä della fodera

^versa

la

di filo d'oro

medesima

e in-

castrata nel gomito dell'arco insieme alla sovrapposta traversa e). Presso al gancio b), sotto la fodera d), viene a terminare

quella della traversa /), la quäle dopo aver girato ad arco sotto la traversa

medesima,

si

prolunga

alqnanto sotto la linguetta di

0) Cfr. l'ornamentazione della lamina di bronzo edita Delle 1905, pag. 234, di

Bomarzo

fig.

(cfr.

25;

Museo

cfr.

anche pag.

etrusco,

I,

tav.

235

e

fig.

32

XXXIX). Queste

e

NoL

quelle

e le altre

scavi,

notissime

numerose

brattea di cui ragiono e d'oro, ma la tecnica e la medesima ed in parte forse anche il materiale, se la brattea di cui ragiono fu, come io credo, foderata di rame e sbalzata dal rovescio della

analoghe sono

invero

fodera. Ciö ad ogni

di bronzo

modo prova

e la

unitä di indirizzi od imitazioni reciproclie con-

nella produzione dei bronzi, degli ori e del vasellame dinnanzi posti a

fronto e quindi

una vicinanza cronologica tra

i

vari prodotti. Soprattutto si

confronti poi questo oggetto con quello pubblicato dal Furtwängler (Acgina, Heiligtum der Aphaia, taf. CXIII, figg. 11 e 12 e CXIV, fig. 3) rinvennto nel santuario di Aphaia.

G" PINZA

58

attacco del disco g),

a forchetta dell'arco e termina in

la estremitä

allegam

tagliata ad angolo colla sua bisettrice per

e

lamina triangolare h) saldata per uno dei

lati

una lunga

lunghi al disco g)

e girata a canale per rieevere la estremitä

aguzza dello spillo i). saldato alla fodera k) che e a fu ultimo parte eseguito Q la sua data della fibula; sottigliezza si rigira sotto al corpo l) conobbe la necessitä di sostenerlo nel mezzo quando aveva apliest'

gancio

lembi della veste,

i

puntato

ed a questo scopo servi appunto

il

b).

rivestimento della fibula fu riprodotto prima dal Grifi, poi nel Museo etrusco. Le due traverse sono costituite ciascuna da una 11

lamina d'oro resa convessa battendola dal rovescio; tre fori in ciascuna delle estremitä brevi servono ad infilarvi gli anelli, da cui

gini,

palmette a doppia lamina sbalzata, saldata per i maralla base da una brattea alla quäle e saldata una

le

pendono

chiuse

maglietta d'oro. Ove le due traverse piü si avvicinano ne sporgono alcune linguette, le quali girano sotto l'asticella d'argento c), fissandole a quest' ultima e trattenendo in pari tempo il mezzo tubetto in

lamina d'oro con calotte laterali che ricopre quell'asticella verso ed i fiauchi. Tanto questo tubetto quanto le traverse furono

l'alto

ornate,

disegno spinato linea

di

un lavoro a granaglia riproducente un piü nelle traverse si nota un contorno a doppia

di riunirle, con

prime

;

di

d'oro

filo

liscio

saldato

lungo

tratto in cui la curva del contorno e

in

una linguetta rettangolare inserita

traversa f) tra quest' ultima

meno

i

margini. accentuata,

e saldata alla

e la sua fodera.

II si

disco,

nel

prolunga

estremitä della

La ornamentazione

consta di uno scudo centrale contornato da due zone parallele fra loro

e

vescio.

rispetto

Quella

ai

con una coppia di loro e sulla

margini del disco, rialzate battendole dal roe contornata a ciascuno dei suoi margini

interna

Nel mezzo sono sbalzati dei doppi festoni

piastra.

pendenti da rosette

d'oro ritorti in senso opposto e saldati tra

tili

ottenute

a punzone,

il

tutto e

contornato a

Una

identica decorazione gira sulla fascia esterna, soltanto ivi l'estremo margine e ornato'con due coppie di tili ritorti

granaglia.

separate da una di

filo

L'ornamentazione

liscio saldate sulla piastra.

del

campo centrale Consta di cinque leoni punzonati su doppia lamina, essendo stati sbalzati dal rovescio del disco dopo aver disposto al disotto un'altra lamina d'oro che ne

LA TOMBA RKGOLIM GALASSI

rimase ugualmente rilevata;

le

59

singole figure di quest' ultima fu-

rono poi intagliate ai margini, quindi sovrapposte al disco sopra le rispettive punzonatuie ed ivi saldate collo stesso lavoro a granaglia con cui furono delineati i contorni.

Una

fibula simile si rinvenne

Ponte Sodo, gono I

ma di diversa materia, provenrinvenuta sino ad ora fuori d'Italia.

altre di analogo tipo,

niuna se ne

dall' Etruria,

elementi

singoli

una tomba vulcente presso

in

e

adoperati nella decorazione sembrano tolti da

modelli introdotti dal commercio

coli'

Oriente

!

(

).

VIII. 24) La fibula edita nel Museo etrusco, tav. XXVI, fig. 6, ha farco costituito da due lamine romboidali d'oro rese convesse a martello, saldate ai margini, e colla superficie limitata alle estremitä e divisa in quattro campi da altrettante zone a trina saldate

Prima

al disopra. in

campi a linee

cui

spezzate

inferiori.

Lo

del lavoro

a filigrana

fu eseguita sui quattro

divisa la superficie la ornamentazione a granaglia

e

nei

campi superiori

croci

e

spillo e la staffa, ricavata

gammate

in quelli

da una asticella d'oro spia-

nata a martello per espanderla e ripiegarla quindi a canale, furono eseguiti a parte e poi saldati alle rispettive estremitä dell'arco e la

Baidatlira

mascherata daH'avvolgimento

pezoidale ornata a trina con cinque

tili

di

una laminetta

tra-

ondulati, obliquamente in

senso opposto V uno all'altro, divisi ciascuno da cinque fasci di fili lisci. La staffa e iuoltre decorata con una linea ondulata sul dorso eseguita a filo d'oro, e sul canale a granaglia con una linea spezzata e degli angoli paralleli a quelli formati da quest' ultima.

IX. 25) L'esemplare edito nel Museo fig.

e

2,

identico

struttura a quello

per

etrusco,

precedente,

tav.

XXVI,

qualora se

Mon. per servire

alla sloria degli Montelius, op. cit., II. pl., 261, dalle iraverse si rinvennero fig. 1, delie doppie palmette corae quelle pendenti a Cipro: Perrot e Chipiex, Hiit. de VArL, III, pag. 835,, fig. 660;deileoni l

(

)

antichi

Bull. Inst., 1830, pag. 5; Micali,

üaliani.

popoli

tav.

XLV,

fig.

pressoche identici a quelli che adornano

il

3;

disco, sono sbalzati su bronzi greci

il Inst., 1880, pag. 131, tav. H, figura di mezzo). Anche motivo dei festoni doppi disposti a zone, che si riscontra del resto nella lastra d'oro della tomba d'Iside e neirurna della tomba del Duce (Not. scavi, 1887, b tav. XVIII; Montelius, op. cit., tav. 188, fig. l ), non e di invenzione locale,

(Furtwängler, in

Ann.

ritrovandosi a Cipro, in vasi di dies, ser.,

1903, pl.

pl.

VII).

VII,

fig.

2)

ed

Kamares (Creta) (Journal of the hellen, stuassiri (Layard, Monuments, I

in bassorilievi

G.

60

ne

eccettui

il

a

lavoio

PINZA

trina,

che

questo nianca completa-

in

mente.

la

le

X. 26) Altre diciotto tibule identiche a quest' ultima per loro stnittura, se ne discostano per la ornamentazione dell'arco cui brattee furono ornate a stampo con im bottoncino nel mezzo

e delle striature longitudinali all'intorno

1

(

).

Fibule identiche a queste per la forma, analoghe per la de2 corazione si rinrennero a Vetulonia ed altrove in Etruria ( ); in tutta la

regione che

si

Grecia, ove per giunta

Campania sono

estende dall' Etruria alla

pure comunissime le imitazioni in bronzo. si

ritrovö

II tipo

unicamente

rarissimo in

e

in santuari,

ai quali

pochi esemplari essere stati offerti in dono da persone poterono in relazioni commerciali coli' Italia, ove la esclusiva produzione di i

mi sembra

questo tipo, almeno in oro,

probabile. 27) Infine un esemplare minuscolo si distacca da questa serie essendo d'oro massiccio fuso e battuto. L'arco schiacciato si

XL

espande lateralmente, la staffa e a canale lungo. XII. 28) Tra i frantumi d'oro ho ritrovato una staffa sottile

ma

robusta a contorno triangolare, evidentemente distaccatasi dall'arco di una fibula del tutto simile a quella precedentemente descritta (XI).

XIII. 29) Tra gli stessi frantumi ho rinvenuto parecchi pezzi in bronzo placcate d'oro, con entro frammenti vi dello spillo che aderisce per l'ossido. Anche di queste manca di staffe di fibule

ogni traccia dell'arco, integrato idealmente nella duce la meglio conservata ( 3 ).

fig.

4 che

ripro-

XIV. 30) La estremitä per le sue

di una staffa di bronzo placcata d'oro dimensioni accenna ad una fibula piü grande della pre-

cedente, della quäle

pare

probabile

coevi, fosse

(»)

c

Una

di

che

8

; 3

(

tulonia, cfr.

)

Anche hauno

e

e

ma

Hat. di Arch. altre

ornata a granaglia,

Numismatica, e

III,

Numism.,

si

pag. 145, I,

rinvenne a Narce. Studl fig.

4.

pag. 254 e seg.

;

cfr.

pag. 260.

tombe

di questo stesso periodo, in specie alcune di Veivstituito delle fibule di bronzo placcate o rivestite di oro;

Not. scavi, 1894, pagg. 247, 352; Studl

pag. 246.

Mi

quest' ultimo,

fibula analoga,

Studl

traccia dell'arco.

a somiglianza di altri prodotti semplice asticella di bronzo rivestita con un nu-

Maleriali di Arch. (

manca ugualmente ogni

e

MaL

di Arch. e

Numism.,

I,

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

61

cleo di materia organica distrutta dal tempo.

credo che a tale funzione fossero destinate zoidali

a

contorni

La placcatura

d'oro

una uguale ornamentazione nell'arco ed

sulla stafta fa supporre

io

delle bratteole trape-

curvilinei, di diverse grandezze,

tutte

ugual-

mente ornate a diagonali coi triangoli tratteggiati.

XV.

31)

A

stringere

delle vesti alla

stinato im gancio di solida asticella

piegata ad occhiale, saldata nei pnnti di contatto ad uncino in alto. L'ornamentazione, limitata al lato di

due dischetti leggerraente convessi

alta lega, e saldati

era

persona

de-

pure

ri-

d'argento placcata d'oro, e

quindi girata

visibile, eonsta

di oro pallido,

o elettro

ad

originariarnente sbalzati a disegno oggi irriconoscibile, due cerchi dell'occbiale con tre giri periferici di filo

ai

Fig.

La

d'oro ritorto.

4.

parte media del gancio e ornata con uno scudetto ai contorni col solito giro di filo

sbalzato in lamina d'oro, saldato d'oro ritorto l'esterno

;

inline la parte ripiegata

ad uncino

da una testa leonina sbalzata

in

e mascherata aluna brattea d'oro sal-

data alla sottoposta asticella d'argento. Nella faccia inferiore della

medesima

si osservano, nella parte girata ad occhiale, tracce di saldature in argento destinate a fissare gli organi per mezzo quattro

dei quali

il

doveva

gancio

essere

congiunto al cuoio o al

suto sottostante, sia direttamente, sia indirettamente nel

questi ultinii

aderissero

ad una fodera

metallica

caso

tes-

che

saldata poi al

gancio.

Quest' ultimo, benche incompleto,

manca

infatti

almeno

la cor-

si avvicina molto per la forma ad un esemquäle giova a darci una idea del complesso

rispondente maglietta, plare vetuloniese, al

il

quäle appartenne

il

frammento ora descritto; un

altro identicp

PINZA

G.

02

se se ne eccettua la decorazione alquanto diversa, si conserva nel-

l'Antiquario di

Monaco

l

( ).

XVI.

ün frammento

32)

centurone,

di

rinvenuto nei re-

5,

fig.

centi sterri, spetta ad

im

lipo noto

altri

per parecchi esemplari rinvenuti nelle necropoli etnische, fali-

Cuma

sche e latine ed a 2

pania

tubo

II

).

(

su

continuazione

era

tronchi saldati

di tre

composto

Cam-

in

ciliudrico

una

di

in

asticella

disopra della quäle, fra

d' argen to, al

qnesta cioe ed il tubo, erano stati posti trasversalmente i fili che do-

vevano costituire inserirono

le

maglie in cui

ganci a pettine di

i

si

filo di

argento, dei quali restano ben pochi L' esemplare

1

)

(

tomba

vetuloniese

della

della straniera e edito in Not.scavi,

1887, tav.XIX,

flg.

Vetulonia

1; Falchi,

sua necropoli, tav. V, fig. 16; Karo, Studi e Mat. di Arch., I, pag.269,fig. 38;

e

la

lYsemplare di Monaco

dem

39.

fig.

e

riprodoito ibi-

Anche quest'ultimo proviene

eertamento dall'Etruria meridionale. 2 (

Doveva

)

essere analogo all'esemMon, ant. Lincei, XIII,

plare cumano, cfr.

pag 237, per ziali

vedi

:

analoghi esemplari

gli

Mon.

Inst.,

XII, tav.

la-

XXXI a

4 (ne esistevano nella tomba Bernardini almeno 3 esemplari); Fernique, Pre'neste,

pag. 175, n. 17; Catalogo di vendita

della collezione e tav.

XX,

falisco

Fig.

5.

fig.

7

fig.

7;

e

vedi

e

per quelli I,

;

Not. scavi,

Studi

e

Mat.,

Augusto Castellani,

nn. 759-761

5. II

stamente che

di questi

Pellegrini, che affibiagli

ha non

il

n.

758

territorio

1887, tav.

VI,

pag. 147, etruschi vedi: Studi

Mat.,

III,

pag. 270, figg. 41 e 42;

ant. Lincei, IV, tav. XI,

pag. 238, nota

per

fig.

24

e

Mon. XIII ?

citato l'intera bibliografia, osserva giusi

ha

traccia alcuna fuori del Tirreno.

LA TOMBA HEGOLIM GALASSI

63

avanzi. Hesta del tubo, originariamente rinforzato da un' legno, soltanto

una

ti-onco centrale. Quest' si

notano

anima di im piccolo frammento del

delle estremitä ed

ultimo

e

attualmente privo di decorazione, ma normali alle

le tracce delle saldature della filigrana in oro,

zone del frammento restato.

Due

coppie di

fili

d'oro ritorti a fune

orlano le estremitä del tronco meglio conservato e fra queste sono eseguite a granaglia, pure di oro, due zone estreme, costituite cia-

scuna da due fasce meandriformi semplici, fra cui im altro meandro a croce gammata. Tra queste zone estreme ve ne e una terza a triplice linea spezzata con angoli in quelli estremi.

Le

linee sono

a

tutte

doppio filo di granaglia, le riempiture degli angoli sono costituite ciascuna da sei grani disposti a triangolo. Mancano le due calotte che dovevano chiudere le estremitä del tubo colle ri-

manenti parti di quest' ultimo. I due misurano complessivamente m. 0,125,

resti

ma

dell'asticella

non combaciano

mediana fra loro

ed una estremitä manca, cosicche la lunghezza totale del tubo doveva essere certamente maggiore.

XVII. Tre medaglioni con ambre

lenticolari,

composti ciascuno

di piü pezzi congiunti insieme. Essendosi disgiunte le varie parti,

furono ricomposte

numero

il

addoppiare

malamente

nelle precedenti publicazioni, cosi da

effettivo di questi vezzi. I

frammenti che

gli

possono distinguersi in parecchie serie. 33) La dei castoni in lamina rettangolare d'oro abbastanza prima comprende saldata a schiacciato ad ellisse, ornata all'esterno con cerchio larga, si

debbono

riferire

meandro eseguito

a granaglia,

giore in corrispondensa di delle

ambre

im

agli estremi

forato

dell'asse

mag-

foro longitudinale aperto nello spessore

a medaglione piano da un lato convesso dall'altro, income mostra 1' unico esemplare a noi per-

corniciate da quei cerchi,

venuto. tracce

I

fori

altri resta

ivi

tutt' intorno

alla

periferia

un esemplare meglio conservato degli ancora aderente un anello munito di dente, costi-

di saldatura

tuito da

lamina mostrano

nella

ed in

una brattea triangolare girata a semicerchio,

colla base

quäle dente discende lungo la faccia piana della sottoposta ambra. Di questi denti 33 a) se ne rinvennero sei e le tracce di saldatura sopra mentovate, come pure saldata all'anello dinnanzi mentovato,

la decorazione

quäle trova

il

meandriforme eseguita a granaglia unicamente nei tre castoni

riscontro

provano che originariamente erano saldati

al

disopra, la

di cui ragiono,

ai singoli fori aperti nelle

G.

,;)

I'INZA

lamine di questi medaglioni. 34) Tre cerclü di lamina piü sottili, con un margine incurvato a martello privi del foro loDgitudinale, ristretta zona cosi ripiegata, l'altra nella solo verso rinterno, ornati essendo stata lasciata liscia. Ciö giä parte, quella riuiasta cilindrica, che quest'ultimo tratto non doveva essere visibile, dei punti

prova

sbalzati lungo la periferia, destinati a fissarla ad

un cercbio

di ana-

liscia doveva incastrarsi, e le loga forma entro il quäle questa parte che questi cerchielli dimostrano medesimo cercbio del dimensioni

erano originariamente incastrati nei castoni cilindrici 33) e dovevano colla parte ornata, sporgente dai medesimi, incorniciare il me-

La decoradaglione d'ambra ornato ai fianchi nel modo predetto. zione del tratto visibile e eseguita a granaglia ed e costituita da linee a zigf-zag;

manca

nel cerchio osrni traccia di fori e di saldature.

longitudinale che dobbiamo supporre in tutti e tre ! medaglioni ( ) serviva certamente ad appenderli, dovettero quindi II foro

i

far parte di I

uaa collana.

gioielli

piü

sono un pendaglio

simili,

edito giä dal Micali e di nuovo dal oro

ambra con denti

ed

esemplari in da localitä incerte provenienti

laterali

Karo;

deir Etruria meridionale, conservati nel renze,

nell'Autiquario

di

Monaco

ultimo proviene forse da Cervetri

a Vulci

rinvenuto

e alcimi

Museo archeologico

uno nel Louvre,

e

di Fi-

il

quäle

2 (

).

XVIII. 35) Di perfetta conservazione

e tina collana

3 (

)

coin-

necessario passaggio della cordicella di sospensione non si ottennc Nell'esemplare nieglio conservato il grosso raedaglione d'ambra e forato longitudinalraente in corrispondenza dei fori aperti nel castone d'oro giä descritti nel testo; ma le altre ambre conservate nel (')

II

in tutti collo stesso sistema.

Museo, mostrano che negli altra guisa;

Pambra

altri

esemplari

il

problema tecnico

fu risoluto in

piana in un lato, convessa nell'altro e non porta traccia di foro; evidentemente a questa piastra, che fu incassata nel castone addossandola alla cornice, ne era associata una altra infatti e assai

sottile,

egualmente sottile fissata al margine opposto del castone stesso ; Papparenza esterna del medaglione rimase cosi inalterata rispetto agli altri esemplari, ma il passaggio della cordicella di sospensione avvenne nel vuoto lasciato inter-

namente (*)

figg. 1

e

tra le

due lastre di ambra.

Karo, negli

Stadt

e Jlfat.,

II,

pag.

137 e

seg.,

fig.

130; tav.

II,

2.

data alla catena ed al medaglione nella I , La disposizionc fotografia cdita dal Karo, e quella adottata dalla direzione dei Musei per esporla, ma ritengo che non corrisponda alla originaria disposizione. 3

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

65

posta da due catenelle a maglie snodate di filo d'oro, tenute equidistanti alle estremitä da due altri frammenti di identica struttura.

due estremi sono

I

inseriti in

un tubo schiacciato

d'oro girata a cerchio, sul quäle tubo fu saldato di

composto

ondulati, separati da fasci di

fili

nella e fissata al tubo con

Le estremitä

libere

di

lamina

un lavoro a trina

tili

lisci.

La

cate-

due chiodetti d'oro ribaditi.

dei

tubi sono

chiuse

ciascuna con una

eoppia di brattee d'oro stampate a protomi bine di leoni con anello tra loro, intagliate ai margini, saldate agli orli e quindi alla bocca del tubo.

a maglia

Catenelle

moda

Etruria, erano pure di

si

analoghe

rinvennero comunemente in

in Sicilia

e

nel Mediterraneo Orien-

Io non conosco peraltro degli esemplari identici a questo, che per la decorazione a filigran a e la forma dei due

tale fino a Cipro

1

( ).

capi terminanti ambedue ad anello dotti dinnanzi citati e mostra con

si

distacca dagli analoghi prouna certa originalitä, per

ciö

sembra una libera imitazione locale

cui

XIX. Collana

di modelli stranieri.

costituita da vezzi a doppio tronco di cono 36),

ed a sfera schiacciata

37),

costituito ciascuno

a martello, nel primo caso a cono

tirate sferica,

serite e

mente

nel

da due laminette secondo

a

calotta

ornate

a stampo, o ad impressione con stecco ottuso, in-

fissate

colle consuete

punzonature ai margini, appositaornamentazione; quelli estremi sono invece

lasciati privi di

un cerchiello di filo d'oro saldato intorno. II disegno ricorda ornamentale quello alla superficie delle fibule placcate in rinforzati con

oro giä descritte

XX.

(cfr.

XIV).

38) Tre vezzi biconici;

i

singoli coni, in lamina liscia,

furono incastrati per le basi in un anello d'oro massiccio, adorno di sgusci nel mezzo e punti incavati alla periferia battuti a cesello, Not. scavi,

pag. 520, tav. XIX; Falchi, Vetulonia, tav. V, pag- 129, figg. 116 e 117; Micali, Mon. per servire alla storia, ta,v. XLVI, fig. 7; Not. scavi, 1893, pag. 458 (Fusco);i/öw. Lincei, nota 1 (esemplari I, pag. 836 e seg., sep. 76 e Not. scavi, 1893, pag. 458, l

(

fig.

)

13; Studi e Hat.,

1887, II,

Museo di Palermo, ed altri di Megara Hyblrea. (L'Orsi cita anche un esemplare del Fayum in Egitto ed uno di Tharros in Sardegna (Arch. Anzeiger, 1890, pag. 94; Pais, Studi storici, 1892, pag. 393, nota 1). Ces-

inediti del

A descriptive Atlas of the collection of cypriote antiquities, III, V, figg. 4 e 5 Perrot e Chipiez, Ilist. de VArt., III, pag. 826, fig. 587 Murray, Excavations in Cyprus, pl. XIII, fig. 26 e pag. 65 (Curium). nola, ])1.

;

;

G.

6C

PINZA

cui rilievo penetrando neH'incavo della sottoposta lamina servi a fissare i coni stessi allanello fuso. I vertici dei singoli coni sono il

incastrati

e fissati

ad

altri anelli identici

XXI. 39) Fiocchi
;

lungo

i

canali

si

d'oro,

costitniti

ma

di

diametro minore.

da una lamina trapezoidale

con quattro scanalature e saldata ai marosservano dei

fili

d'oro ritorti e saldati alla

lamina, uno dei quali ne maschera la saldatura; altri fili girano intorno alla estremitä superiore ed inferiore e questi celano la saldatura dei coperchio e dei fondo. II primo e costituito da una laminetta che porta un anello nel mezzo destinato alla sospensione, e fissato alle pareti dei fiocco mediante un chiodetto ribadito d'oro; il

fondo invece e ornato con quattro protomi leonine corrispondenti

ai quattro tubi

divisi dai canali nei fianchi dei fiocco, le quali pro-

tomi sono eseguite in lamina sbalzata a stampo intagliata e saldata ai margini fra queste protomi vengono a terminare le estre;

mitä arricciate

di altrettanti petali,

fiocco al disotto di

La

un bocciolo

i

quali partono dal centro dei

o sfera ivi saldata.

identitä di tecnica rispetto alla collana

XIX, incompleta, dimostra che questi vezzi dovevano pendere dall'affibiaglio col quäle quella doveva essere chiusa.

Gli ornamenti fusiformi in oro in tutta la regione tra l'Appennino ed il Tirreno si rin vengono comunemente nelle tombe di quest'epoca; degli analoghi esemplari sono spesso eseguiti in bronzo talora a fusione, talora a filo metallico avvolto a spira e battuto. Esemplari coevi e piü antichi, in oro, si rinvennero nelle regioni 1

bagnate dal Mediterraneo Orientale ( ). XXII. 49) Probabilmente sono dei altri

due oggetti di

oro,

i

vezzi

quali constano di

da collana anche

una lamina

rettan-

0) Esemplari in oro (due) dei tutto analoghi anche per la decorazione (XVIII) descritti nel testo, si rinvennero in una tomba a fossa di

a quelli

Corneto, Not. scavi, 1882, pag. 196,3; uno e riprodotto negli Studi e Jfat.. pag. 125, fig. 106. Per gli esemplari in bronzo vedi le Notizie citate

II,

tav.XII, figg. 9 e 10; 1885, pag. 120; 1886, pagg. 187, 297; 1888, pag. 63, e XIX, fig. 15; Bull, paletn. ital., 1882, pag. 128; Gsell, Fouilles, pag. 292;

tav.

Ann. Inst, 1884, pag. 121; Mitt.

d. k. deut. arch. Inst. Rom. Abth., 1887. 155 e seg.; Bull Inst., 1878, pag. 227; Not. scavi, 1886, pag. 188Per la Sicilia si veda: Bull paletn., 1894, pag. 47, tav. IV, fig. 1. Per Enkomi (Cipro) si veda: Murray, Excavations in Cyprus, pag. 44, pl. XI, figg. 368, 371-373.

pag.

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

67

golare spizzata agli angoli superiori e ripiegata ai lati corti ed in alto dopo averla ornata a sbalzo ed a granaglia in alto vi fu di un tubetto saldato la lamina, lungo quanto poi parte rettilinea ;

dell'oggetto che descrivo, colle estremitä afforzate ciascuna da

aaello di

filo

piegati della

im

d'oro saldato ai margini. Agli estremi degli orli ri-

lamina principale

saldata una foglia d'oro liscia, resta discosta dalla lamina

e

ma

la quäle serve a guisa di fodera,

principale tanto quanto sono lunghi i margini ripiegati di quest'ulL'ornamentazione della lamina stessa Consta di una zona

tima.

principale in cui fu sbalzato sette volte un punzone a figura femminile ritta di fronte, con trecce scendenti sugli omeri, braccia

nude, ripiegate

in basso e lateralmente,

sueto riore di loto,

vestite

da una cintura,

stretta alla vita

con nella destra

con-

il

con una tunica aderente alla persona, il

tutto coi contorni e dei

det-

tagli eseguiti a granaglia.

Un doppio filo d'oro ritorto, saldato in alto ed in basso alla zona la limita nettamente; ed appresso verso i margini succede un lavoro a granaglia riproducente una linea spezzata,

la

quäle

nella zona alta e completata con degli angoli paralleli ai lati ridotti alla piü semplice espressione, cioe a tre punti.

Anche

il

tubo

un meandro a granaglia, giä compiuto lamina sottostante, essendone rimasta dan-

di sospensione e ornato con

quando fu saldato

alla

neggiata la decorazione.

XXIII. 42) Sfera schiacciata

di

lamina d'argento

placcata aperta lungo Fasse minore e coi margini dei fori ribattuti interno a guisa di orlo. L'argento e ossidato profondamente.

d'oro, all'

I

molti

frammenti, che

ho ritrovati tra

edito nella

spettano tutti al tipo

comunissimo nelle tombe etrusche giä nel periodo miceneo

(').

fig.

6,

i

frantumi di

oreficerie,

cioe a bacca baccellata,

di quest'epoca

In un esemplare

43)

e noto a Cipro la decorazione

rilevata e alquanto diversa, la baccellatura essendo divisa da

specie di zona lungo l

(

)

il

piano normale all'asse

flg.

una

6.

Not. scavi, 1893, pagg. 148, 500, 505 (tombe ad umazione intorno al e Studi e Mat., II, pag. 125 e seg.,

tumulo della Pietrera) 1898, pag. 156 figg. 108 e 109; Montelius, op. cit., II, ;

fig.

2.

Per

Cyprus, 166-169.

pl.

gli

VIII,

fig.

pl.

CXCIV,

fig.

3; CC,

fig.

3; CCI,

micenei di Cipro vedi: Murray, Excavations in non numerata, nel mezzo; cfr. anche pl. XI, figg.

esemplari

G. PINZA

68

d'oro, com44) Vezzi in lainina dl argento placcata a lavorati parte, congiunti a salciascuno di quattro pezzi

XXIV. posti

datura.

La pigna

alla bocca con

terinina

im collarino inserito

e

saldato nella campanella conica; l'altra estremitä di quest' ultima e chiusa da im dischetto il quäle a sua volta porta saldato al striature anulari. Delle gocce restano disopra un tubetto ornato con si conservano ma quattro campanelle, indizio sicuro pochi avanzi, di

almeno

altrettanti vezzi. 43

42

46

?rs

XXV. raina

mente

ma

45) Simili,

d' argento

placcata

piü piccoli, sono dei pendaglietti di

d'oro,

lavorati

un

descritti, salvo l'aggiunta di

come

filo

la-

quelli precedente-

d'oro intorno alla sal-

datura della campanella colla pigna, e la sostituzione di filo d'oro intorno al tubetto invece delle striature

girato a spira e saldato

notate negli altri esemplari. II tipo,

diffuso in Etruria,

ed in quella micenea a Cipro

era i

('),

noto

in quest' epoca a

Thera

prodotti tirreni si distinguono

per gli ornati a filigrana poco famigliare agli orafi dell'Oriente. XXVI. 46) Resti di alcune perle a bottino di argento dorato ßvasate alle estremitä

(cfr.

fig.

6).

Etruria nel periodo cui spetta la

Studi e Mal., II, pag. CXXX, fig. 118 e fig. 119 esemplari di Thera vedi: Mitt. d. k. deut. arch. Ath. Abth., 1903, pag. 91 e seg., tomba 116. Vezzi identici pendono dalla

0) Cfr. per l'Etruria (territorio falisco). Inst.,

Questo tipo era assai diffuso in

tomba Regolini-Galassi, durante

Per

:

gli

parte centrale della collaaa riprodotta in una fignrina ray,

Excavations in Cyprus, pag. 26,

fig.

55.

fittile di

Enkomi. Mur-

LA TOMBA REGOLINI GALASSI il

moda anche

quäle fu di

giä nel periodo

miceneo

69

nel Mediterraneo Orientale ove era noto

,

(

XXVII. 47) Testina

).

a sembianze

umane, a due brattee stam-

pate, intagliate ai contorni

e saldate per i margini, nascosti poi dal lavoro a granaglia simulante la capigliatnra l'apertura inferiore e rinforzata con un anellino di fllo d'oro, sull'alto del capo ;

una maglietta della stessa materia. E identica a quelle

e saldata

XXIX.

saldate agli angoli dei braccialetti

XXVIII. 48) Framrnento placcata d'oro, accartocciata

maggiori dimensioni

ma

un cerchio

di

(fig.

6)

in

lamina d'argento

fece parte di

;

un oggetto

di

di incerta forma.

XXIX. 49) Due braccialetti identici fra loro sono costituiti ciascuno da una lamina rettangolare, le cui estremitä brevi sono rivestite da ambo i lati con due altre laminette, disposte una sul dritto e l'altra sul rovescio della

lamina principale. Queste due ultime

hanno

il

lato lungo uguale alla larghezza del braccialetto, le altre

hanno

le

stesse dimensioni,

si

ma

i

due margini

corti e quello esterno

in tre nastrini, che ripiegati sulle laminette del ro-

prolungano

vescio trattengono queste ultime aderenti alla piastra principale e

ne orlano in pari tempo le estremitä. Sulle laminette del dritto furono aperte a distanze regolari, in una quattro, nell'altra due coppie di buchi, in cui penetrano le estremitä di altrettanti fili d'oro girati esternamente a maglietta, saldate

all'

interno della la-

mina. Nel lato corrispondente alle quattro magliette e fissato alla la estremitä schiacciata di una specie di tubetto

lamina mediana

2 ( ),

arcuato, ornato a sgusci longitudinali (')

al quäle nella estremitä

Questi vezzi essendo in condizioni di conservazione anche peggiori erano stati lasciati tra i frantumi ove li ho ritrovati. Per i

dei precedenti

relativi confronti vedi

:

Mon. Lincei, XV,

tav.

V,

fig.

1;

fig.

VIII,

8; Studi e Mat., II, pag. 125, fig.

225, a Falerii,

11; XVI),

XIV, fig. 9 (Roma, esemplari XIX, tig. 7; Falchi, Vetulonia,

tav.

di argento). Not. scavi, 1887, pag. 520, tav.

105; Falchi, op.

fig.

13. Not. scavi,

fig.

Mon. Lincei, IV,

tav. IX, fig.

1885,

pag.

cit.,

tav. VII,

310; 1882, pag.

4 (tomba XLVI, Museo Villa

Giulia in Roma). Sugli esemplari cipriotti di Kurion vedi Ohnefalsch-Richter, Kypros die Bibel und Homer, taf. XXV, fig. 7; quelli micenei di Enkomi :

sono editi dal Murray, Excavations in Cyprus, pl. X, fig. 416; XIII, fig. 27. 2 Un analogo sistema di chiusura a cerniera si osserva in braccialetti ( ) di oro della fig.

11,

(Karo).

tomba

raeglio

del Littore a Vetulonia;

riprodotto

in

Studi

e

cfr.

Mat.,

Montelius, II,

pag.

100

II,

e

pl.

CXCIV,

seg., fig.

53

G.

PINZA

libera sono saldate due magliette di

filo

d'oro,

cui corrispondono

nella estremitä opposta del braccialetto due uncinelli di

accoppiato, colle

estremitä infilate

in

appositi

fori

filo

d'oro

praticati nella

laminetta interna e saldate sul rovescio della medesima, o sulla

lamina sottostante. Con questi ganci

e con quelle

cella tubuläre chiudera effettivamente

dappoiche le catenelle,

al polso,

le

il

magliette

l'asti-

braccialetto assicurandolo

cui estremitä munite di ganci

venivano assicurate alle rispettive magliette esistenti sul dritto dei ebbero uno scopo esclusivamente ornamentale.

braccialetti,

Le

figure sbalzate sulla

lamina hanno

i

contorni delineati a

granaglia, sistema che si osserva tanto nelle testine rilevate saldate agli angoli della piastra, ottenute colle consuete doppie brattee

sbalzate saldate ai margini, quanto nelle estremitä a pigna delle catenelle ornamentali alle quali ho giä accennato. Queste ultime

sono a maglietta specie di

di

filo

mezzo novo,

d'oro

e

terminano nel peduncolo di una una brattea ellittica convessa,

costituito da

margini di un'altra piana; un anelletto consolida la estremitä cilindrica in cui penetra e si assicura la catenella. Un filo addoppiato piegato a gancio e saldato cogli estremi alla faccia saldata ai

piana, quella convessa e ornata a granaglia con linee anulari nel

peduncolo, doppie diagonali nella parte ellittica e punti nei campi vuoti.

XXX.

50) Quattro gruppi di catenelle coi relativi ganci iden-

tiche a quelle tuttora unite ai braccialetti I ganci

con

cui

terminano queste

(XXIX).

catenelle

sono simili ad

esemplari rinvenuti a Vetulonia, a Megara Hyblea, a Siracusa in tombe coeve a questa ( ). !

Gli elementi adottati nella ornamentazione dei braccialetti e la tecnica si osservano

esempio

(«)

XXX;

e piü

anche in oreficerie deH'Oriente, a Creta per largamente a Rodi ed a Cipro, donde probabilmente

Montelius,

Orsi,

II, pl. CXCVII, Megara, pag. 152. Per

Not. scavi, 1893, pag. 458, tomba che riguarda la creazione locale del

fig. 1.

ciö

tipo in genere bisogna naturalmente astrarre dai dettagli giä notati in altri prodotti. II Karo cita dei braccialetti simili conservati nel British Museum

che io non conosco; non potrei quindi giudicare sino a quäl punto si spinga ad ogni modo siccome e per lo meno probabile la loro provenienza dalPEtruria, non mutano i termini della questione che dovrö trattare intorno al luogo di fabbricazione di queste oreficerie. la somiglianza;

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

pvimi modelli imitati, raa la forma

i

provennero

71 e speciale e

pro-

pria del territorio di Cervetri.

XXXI.

Sette anelli da dito in

namente cavi 52) Uno

argento

di mastice

e ripieni

placcato d'oro inter-

51) Tre

dei quali:

('),

lisci.

esterno con un

meandro continuo Tre tutt'all' intorno una decora53) portano

ornato nel solo

e

lato

eseguito a granaglia. zione a filigrana che avvolge cornpletamente l'anello nel senso della

E

periferia.

di

costituita da divisi

e

ritorti

tili

XXXII.

un fascio

da trine di

di filo

lisci

tili

alternati da coppie

ondulato.

54) Anello di oro massiccio, alquanto piü piccolo dei i frantumi delle ferramenta.

precedenti, ritrovato dal Galassi tra

XXXIII. 55) Due

spirali

da capelli di

filo

2

d'oro accoppiato

( ),

identiche a quelle cosi comuni nelle tonibe deH'Etruria.

XXXIV.

56) Doppia protome di leone o pantera costituta dalle

consuete brattee sbalzate,

intagliate

letto di filo

d'oro,

e saldate ai margini,

Tra

a contorno delineato a granaglia.

le

teste

e tlssato

in basso le brattee terminano in

pedimcolo, rinforzato al

m argine

da un

filo

d'oro

ornate

un anel-

una specie

saldato

all*

di

in-

torno in cui e infilata una asticella quadrangolare di argento. XXXV. 57) Sei cercbielli di lamina rettangolare d'oro girata a eerchio, e saldata per ripiegata verso

1'

i

margini

interno. Quest'orlo arrovesciato e liscio, la super-

cilindrica e decorata esternamente

ficie

con una delle estremitä

corti,

a

e

filigrana

secondo un disegno del tutto analogo a quello che

si

trina d'oro

osserva sugli

anelli 53).

Anelli del tutto simili ai primi descritti nel testo, cioe ornati a filirinvennero a Vetulonia ed a Narce cioe in Etruria e nel Territorio

(')

si

grana, falisco.

Falchi,

Vetulonia,

pag.

190;

Studi

e Mat.,

II,

pag. 123,

fig.

95;

pag. 150, fig. 14. Dei braccialetti, diversi dagli anelli citati nel testo soltanto per le maggiori dimensioni e per la minore estena sione della ornamentazione, si rinvennero nella II tomba ad umazione scacfr.

Studi

vata

intorno

Mat.,

s )

al

tumulo della Pietrera. Not. scavi, 1893, pag. 501

pag. 98,

II, (

III,

citati,

fig.

;

Studi

e

50.

Esemplari identici 196, n.

si

rinvennero comunemente in Etruria; Fouilles

dans

cfr.

la necropole de

Not. Vulci

scavi, 1882,

pag.

pagg. 413

290; Heibig, Gommentationes in honorem Mommseni, pag. 619 e II a ed., pag. 243 e seg. ove e citata tutta

seg.

;

e

e

1;

Das Homerische Epos,

la letteratura antecedente.

Gsell,

PINZA

G.

7_»

salvo nella decorazione 58) Esemplare identico ai precedenti costituita da

im meandro eseguito a granaglia.

59) Sessanta esemplari simili

precedenti privi di ogni de-

ai

corazione.

60) Vezzi di argento a pigna vuota, saldata ad una in alto da una brattea discoidale, cui e saldato chiusa canipanella Restano gli avanzi di tre campanelle e nastro. a l'appiccagnolo le a tredici gocce quali dimostrano che almeno altrettanti pigna,

XXXVI.

erano

i

vezzi di questo tipo.

XXXVII.

Due

61)

di

braccialetti

massiccio

argento

di so-

lida asticella, colle estremitä sovrapposte foggiate a testa di ser-

pente.

XXXVIII. Quattro mina prima

di rame,

la-

coi

margini della Questa zona ornata

sui contorni di quest' ultima.

ribattuti

da una

braccialetti costituiti ciascuno

rettangolare di argento foderata

a sbalzo mediante punzoni e cesello battuti dal rovescio della fodera, fu poi girata a cerchio

e le estremitä brevi sovrapposte ed

inchiodate con tre chiodetti ribattuti, dei quali restano

Dovevano essere

diametro

di

accoppiati e deposti l'uno resti dell'ossido

rame

di

dentro e

i

fori.

alquanto diverso essendo stati come e dimostrato dai

l'altro

dalla effettiva sovrapposizione del ro-

Anche la decoraambo gli esemplari

vescio dei piü grandi sul dritto dei piu piccoli.

zione e diversa,

essendo ornato

cerchio maggiore

il

con

62)

in

una zona media a dischi

costituiti

da cerchi

ad un bottoncino per lo piü incavato e da altre due marginali ad SS limitate da linee cesellate, le quali si arrestano bruscamente ad una estremitä e girano invece lungo il margine

concentrici

di quella che fu inchiodata sull'altra; rile

di bottoncini.

concentrici

hanno

tra

i

dischi si notano due

Nei cerchi minori invece 63) il

dischi a cerchi

i

bottoncino centrale rilevato e le fasce laterali

ornate a treccia con bottoncini rilevati fra gli incroci.

Una

coppia, benche schiacciata, e abbastanza bene conservata,

l'altra si trova in condizioni assai peggiori,

nore e pressoche completo restano pochi frammenti.

E

chiaro

che

queste

sepolcro quasi per ricambio

ma

in frantumi

poiche

il

cerchio mi-

e di quello

maggiore

coppie di bracciali furono deposte nel ne il diverso diametro si oppone alla ;

ipotesi proposta sulla loro destinazione,

poiche

i

singoli bracciali

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

73

una coppia poterono essere destinati ad ornare parti diverse dal polso all'omero di im medesimo braccio. di

XXXIX.

64)

Anello di

drica battuta in un tratto in

argento

(fig.

modo da

boidale, sulla cui snperficie esterna

si

7)

di

asticella

cilin-

schiacciarla a piastra rora-

osserva

un incavo eviden-

temente destinato a ricevere im castone che attualmente manca.

Fig.

7.

(fig.

8) a sezione costante ad arco

di cerchio; sulla superticie esterna e

impresso un incavo ellittico

65) Altro anello di argento

con entro alcuni segni incavati irriconoscibili.

Fii

XL. 66)

Spillone di bronzo eseguito a fusione, con una estrecilindrica, ornata a sgusci anulari, munita di ma-

mitä ingrossata,

quäle e infilato un anello di asticella di bronzo; l'altra estremitä era agnzza, ma ora e spezzata e priva della punta. fi placcata di argento, salvo nella estremitä ingrossata che e ri-

glietta,

alla

coperta da una

sfoglia d'oro; uguale placcatura io suppongo orianche nell'anello, ove perö per il continuo sfregaginariamente mento, non ne e rimasta traceia.

XLI. 67) Puso

d' argento

()

costituito

da qnattro pezzi la-

x che questi oggetti fossero delle conocchie. Perö uuo ( ) II Brizio penso strumento simile, tenuto tra il pollice e l'indice dalla filatrice della nota stela attica della collezionc Sabouroff (Furtwängler, La collection Sabourojf, I,

G-

74

PINZA

vorati a parte e quindi saldati insierne. II corpo, affusolato, e vuoto, ad ambo le estremitä un collarino alla cui base gira im rie

porta

Nella

salto d'arresto.

estremitä superiore

il

collarino

si

incastra

nella apposita cavitä del cappello, l'altro si alloga nella corrispondente apertura della testa a pigna, cava pur essa e munita di

breve apice,

il

si

quäle

incastra

nell'altro cappello in cui si ri-

Fusi analoghi, per lo piü in bronzo, Etruria e nel Lazio ('), ove si rinvengono esclu-

solve anche questa estremitä.

sono cornuni nell'

sivamente nelle tombe femminili di questo periodo. Un gruppo ben distinto tra il vasellame di argento

e

costi-

tuito dalle coppe dorate.

Sono ricavate da un disco di argento dello

mm.

formate a calotta battendolo a martello,

spessore di circa 2

placcate d'oro nella superfieie concava, e quindi ornate a cesello

eseguito sulla

superfieie

e bulino.

eccetto la zona marginale,

Pare che quest' ultimo lavoro

destinato a tracciare

dorata,

i

contorni,

che in seguito dal rovescio siano state sbalzate le masse; in fine aleune figure giä contornate e sbalzate furono tratteggiate a punti ineavati a bulino. Completata la decosia stato

il

primo

e

razione le coppe furono foderate con una calotta di argento saldata all'altra lungo i margini e destinata a nascondere il rovescio del lavoro a cesello.

XLII. 68) L'esemplare meglio conservato e privo attualmente Le sbavature antiche di ossido di ferro sulla su-

della sua fodera.

perfieie convessa,

dimostrano che

il

distaeco e antico, forse avvenne

inchiodare la tazza alle pareti del sepolcro, con un chiodo di ferro, del quäle restano gli avanzi nella coppa stessa. nell'

XLIII. 69) La seconda coppa e in condizioni assai peggiori; mancano parecchi frammenti, in specie verso il fondo, ove si notano

resti del chiodo

i

sepolcro; gini,

di

ferro col quäle fu infissa alle pareti del

e tuttora provvista della relativa fodera saldata ai

sulla

quäle

si

osservano

abbondanti sbavature

di

mar-

ruggine

colate dal chiodo.

XIX), prova che

lo strumento di cui ragiono e effettivainente un ärQuxxog, fuso, la cui forma, con pochissime alterazioni, persistette in Grecia o almeno nell'Attica sino al V° secolo a. C, alla deve riferirsi pl.

cioe

un

epoca

la citata stele di (•)

Cfr.

Mynno. Mon. Lincei, XV,

tav.

XV, %.

IQ*-*,

quäle

LA TOMBA P.EGOLIiSI GALASSI

io

70) La terza coppa e manchevolissima. Nel fondo, interamente mancante, non si osserva piü traccia del

XLIV.

pressoehe consueto cliiodo d'attacco alla parete; nella fodera invece, discretamente conservata, in due punti restano avanzi abbondantissimi di

ossido di ferro.

XLV. 69) chiodo di ferro

La

fodera della quarta coppa conserva

col quäle fu affissa alla parete,

i

resti del

e sulla superficie

concava ne resta ancora la capocchia, la quäle prova che la tazza disgiuntasi anticaraente fu forse inchiodata a parte. XLVI. 70) Coppa ovoidale costituita da due lamine di simile

forma, tirate a martello da un di

disco di argento,

diametro alquanto piü grande

fu tirata anche

delle quali

un

po'

una

piü alta

dell'altra, placcata doro nella superficie convessa, ornata a figure contornate a bulino su quest' ultima e sbalzate dal rovescio; l'altra,

di poco piü piccola, placcata d'oro nella superficie concava, bulinata in quest' ultima e sbalzata dalla superficie convessa, quindi

posta entro la piü grande e fissata alla medesima con del mastice colato fra

due lamine

le

V intervallo

;

fra

i

due margini fu poi

arrovesciato

coperto dal labbro di quell a piü grande

sullaltra a

guisa di orlo. Nel fondo restano gli avanzi del chiodo di ferro col

quäle fu trafitta per assicurarla alle pareti della tomba. Queste tazze per la tecnica e lo stile debbono riferirsi allo stesso

di prodotti cui spettano quelle della

gruppo

dini di Palestrina; per lo stile invece e per tati

differiscono invece alquanto dalle

sud-orientale del Mediterraneo 1

)

i

Ann.

Inst.,

Bull. Inst., 1872,

(*).

Lo

altre stile

1872, pag. 231 e seg.;

pag.

130

e

seg. (Salerno)

tomba Bernar-

i

soggetti rappresenrinvenute nel bacino

misto di elementi assiri

Mon. Inst., IX, tav. XLIV; cfr. Mon. Inst., X, tavv. XXXI e ;

pag. 673, fig. 482 e pag. 755 Longperier, Musee Napoleon, X, pl. XI (Larnaca) Furtdi wängler, Olympia, IV, pagg. 99, 141 e taf. LH, fig. 883-884; JlJuseo italiano antichitä classica, III, pag. 870 cfr. inoltre Heibig, Cenni sopra Varte fe-

XXXIII; Perrot

de VArt.,

e Chipiez, Eist,

e seg.

(Palestrina)

nicia,

Ann.

III,

;

:

:

;

rer, II,

Inst.,

pag. 385;

e seg.; Helbig-Reisch, Fühpag. 16 e seg.; Curtius, Ar-

1876, pagg. 199 e seg., 268

Brunn, Kunst bei Homer,

a chaische Bronzereliefs, pag. 12; Heibig, Homerische Epos, Il ed., pag. 16 e e seg.; Röscher, Leseg.; Perrot e Chipiez, Hist. de VArt., III, pag. 750 xikon d. Mythol, I, pag. 1755; Dumont e Chaplain, Ceramiques de la Grece propre, I, pag. 118 e seg. Brunn, Griechische Kunstgeschichte, I, pag. 98; ;

Heibig, 2,

La

question mycenienne nelle

pag. 332;

Von

Mem.

de Vacad. des inscript.,

28 e seg. Bissing, nello Jahrbuch, 1898, pag.

XXXV,

G.

76

PIN ZA

ed egizi con prevalenza di questi ultiroi, la iscrizione incisa in un esemplare di Palestrina, quelli rinvenuti nell'Asia minore, sembrano confortare la opinione dell' Heibig che questi prodotti siano stati manufatti o alineno diffusi dai Fenici, ma certo non forniscono nna sufficiente

prova di una nnica origine cartaginese, Tiria o Sidonia,

fenici potendole averle prodotte,

ai-terici

l

Io non debbo

diversi

( ).

difficile

questione posta in nuova luce dal

Von Bissing

nei recenti loro lavori citati nella precedente nota

anche

i

la

e dall'Helbig

mi

;

avoiii scolpiti a bassorilievo,

ed

di questo periodo,

rappresentati

soggetti

esame

in

linrito qui

soluzione non puö trovarsi indipendente-

ad osservare che la sua

mente dall'esame degli in Etruria nelle tombe

in luoghi

altri riprodotte

in qnesto lavoro riprendere

sono

in

il

stretta

figurata delle coppe dorate dinnanzi menzionate.

cosi

comuni

cui stile e spesso

relazione coll'arte

Le coppe

ovoidali

furono spesso imitate in argilla figulina gialla con ornati geome2 trici dipinti a guazzo con colore rosso-bruno ( ).

XLVII. 71) rilasciate ai

Sitnla cilindrica di legno; alla bocca erano state

due coppie di dentelli sporgenti verticalmente, stretti a

furono

quali

sporgenti

argento

al

disotto

intorno

peduncoli di solida lama di di ciascuna delle coppie di protomi

martello

i

leonine che sorreggono uno per lato gli anelli a cui era infilato

Questa e non sempre

(*)

tazze,

in vari

la opinione

che a

me sembra

la piü probabile,

di argento, spesso anzi di bronzo, si

gruppi caratterizzati da speciali elementi

il

poiche queste

possono distinguere

stilistici,

i

quali gruppi poi

alla loro volta fiche, e cio il

comprendono esemplari rinvenuti in determinate zone geograconforta appunto l'opinione espressa nel testo. Cosi ad esempio

gruppo delle tazze di Cere

e Palestrina e sostanzialmente

diverso per te-

cnica e stile da quella di origine fenicia rinvenuta nell'Alfeio (C.

I. Semit., pag. 106, n. 112, tav. VIII; cfr. Olympia, IV, taf. LH, fig. non immerata a sin.) e da questa e da quelle differisce il gruppo greco sul quäle vedi il Furtwängler, Olympia, IV, pag. 141 e seg. Ne contro l'opinione che sostengo possono addursi le eccezioni, cioe le tazze di un determinato gruppo

II, I,

rinvenute in zone geografiche diverse, come ad esempio quelle di tipo greco rinvenute in Siria o di fabbrica ionica scavate nel Tirreno (sulle quali vedi Furtwängler, loc. cit.), poiche si spiegano assai naturalmente quali imitazioni lontane, o

come

effetto dei

commerci marittimi.

2

Coppe semi ovoidali in bronzo od in argilla giallastra si rinvennero a Corneto, Ann. Inst., 1884, 178 pag. 121 a Bisenzio, Not. scavi, 1886, ( )

pagg.

;

e

308;

a

pag. 304.

Chiusi,

Milani,

Museo

ital,

I,

pag.

205, tav.

IX a

,

fig.

3,

cfr.

LA TOMBA RKGULIM GALASSI

manico. Ribattuti telli

i

la loro

peduncoli,

sporgenti dell'ossatura di legno

si

77

completa aderenza ai denottenne con tre clüodi di

argento a capocchia sferica, battuti dall'esterno e ribattuti inter-

namente, in modo da

mina

di

argento

fissare all'ossatura anclie

che rivestiva intern am ente

la

il

collarino di la-

bocca ed arrove-

A quest' ultimo si sovrappozone di lamina di argento che

sciato all' infuori ne costituiva l'orlo.

neva

la estremitä

delle

superiore

Fiff.

rivestivano esternamente dello

legno.

La

Schema costruttivo all'attaccatura

di argento late,

il

9.

che composero

rig.

9 da

una

delle magliette.

la decorazione

idea chiara

Le

tre zone

furono sbalzate e cesel-

quella piü alta a riquadri contornati a treccia ed ornati cia-

scuno con una figura animale intagliata

ai

margini per farla

ri-

saltare sul sottoposto legno, l'altra pure intagliata a doppia serie di festoni e palmette opposte, la terza traforata a dischi coll'orlo

inferiore ripiegato per abbracciare e

la terza zona sono

il

fondo della situla.

La seconda

semplicemente sbalzate; nella prima

le figure

sono pure contornate a bulino. Intorno alla bocca, tra le due la-

miae che costituivano

l'orlo,

doveva almeno in parte mancare

legno, intagliato per rilasciare

i

quattro denti di presa per le

il

ma-

G. PIN ZA

78 gliette,

ed

ivi

tuite ciascuua

Le due magliette sono

fa colato dal mastice.

da due laniine di argento stampate

ognuna

costi-

a due

da un anello quasi ellittico, incoppie di prötomi leonine divise due peduncoli di lamina piü rotagliate e saldate ai margini e a bust« a tubo schiacciato entro cui furono

conticcati ed inchiodati

dentelli sporgenti dalla estreuiitä superiore della situla di legnoNei due anelli furono inseriti gli spuntoni coi quali termina il

i

manico

di argento massiccio, fuso a parte, ornati

con due protomi

a cartoccio per ricevere gli spuntoni medesimi. ciascuna con un chiodetto ribadito. assicurate furono quali Gli animali fantastici sbalzati ed intagliati in argento sono

leonine desinenti ai

imitati da quelli dipinti nei vasi corinzi, o delle isole, oppure dagli

analoghi prodotti raetallici greci ed orientali. simile, proviene da una tomba di Palestrina

XLVIII. 72) Brocca mente

costituita

restaurata.

II

da

corpo

il

(

esemplare

).

di argento a bocca trilobata, originaria-

quattro

ed

L' unico 1

pezzi

collo

raasselletci di metallo, in quest'

congiunti insieme, malamente tirati a martello da due

furono

ultimo sbalzando a becco

le labbra,

un piede anulare intomo al fondo piano; quindi la estremitä del corpo e la base del collo furono congiunti a marronella, ottenendosi quel risalto anulare che nell'altra ricavando con ceselli ottusi

ivi gira all' intorno.

II

manico,

a doppia canna,

colla

estremitä

superiore desinente ad arco per abbracciare la parte circolare della

bocca alla quäle fu saldata, e fuso a parte ad anima vuota, colla estremitä inferiore ornata a sgusci anulari; per nascondere poi la saldatura del manico alla pancia del vaso gli fu sovrapposta una

palmetta in lamina di argento sbalzata, intagliata ai margini colando del mastice nei vuoti risultanti tra la palmetta stessa ed il vaso, al quäle

Tanto

la

aderiva soltanto

palmetta quanto

il

coi

margini saldati al medesimo. manico ornato a sgusci fu-

tratto del

rono placcati in oro. (') Di questa situla sono stati raccolti soltanto il manico, le magliette buona parte del rivestimento in argento. Questi frammenti giacevano tra i frantumi e non sono perciö ricordati nelle Appendici. E ricordata perö dal

e

Canina, Descrizione di Gere antica, pag. 75. Per le eiste simili si veda Ann. Alf«., 1866, pag. 186, n. 70; Mon. Inst., VIII, tav. XXVI, tigg. 1-3; Schu:

macher, Eine praenestinische Ciste in Museum zu Karlsruhe, pag. 38 e seg. Archaeologia, XLI, 1, pl. X ed XI; pag. 203, n. 8; Mon. Lincei,XV, pag. 563

;

e seg., fig.

165.

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

La di

resti

brocca precedentemente

due esemplari

descritta

Tra

identici.

i

79

stata ricomposta coi

e

frantumi d'oro ho ritrovato

palmetta d'argento dorato che doveva ornare condo esemplare di cui ragiono. la

Queste

brocche

di

sono

argento

il

manieo del

se-

caratteristiche delle rieche

tombe

tirrene del periodo cui spettano le oreficerie che descrivo (*); se De conoscono imitazioni in bronzo ed in argilla a decorazione dipinta. tutte

XLIX.

sembrano riproduzioni

73). Anfoietta a corpo

locali di

salto cilindrico, tirata a martello da il

collo e svasato,

im

labbro arrovesciato

il

un tipo

straniero.

con fondo piano a rimasseil etto di argento;

sferico

all'

infaori ad orlo ed

bordo tagliato in due punti opposti per inserirvi

dei robusti

il

ma-

nichi di argento battuto, placcati d'oro e saldati al vaso per le loro estremitä. Le consuete spirali tra fasci di linee angolari ( 2 ) furono

eseguite a bulino dall'esterno. Pure a bulino fu scalfita verso il fondo la iscrizione Milartlua. Questo e l'unico esemplare di tale tipo eseguito in metallo prezioso.

originaria dell' Etruria

ne

del Lazio;

in queste regioni e invece

colti

A

dire

il

vero la forma non e

peculiare

dei prodotti rac-

la caratteristica decorazione.

L. 74) Tazze tirate a martello da un disco di argento e mudue anse tubulari ad arco eseguite a parte, espanse alle estremitä, riempite di mastice e saldate orizzontalmente alle nite eiaseuna di

spalle del vaso.

Ne

due esemplari pressoche

esistono

dei quali con tracce di ossido di

intatti,

rame intorno aH'attaccatura

uno dei

manichi. In ambedue e scalfita a bulino da destra a sinistra presso ai fondo la iscrizione Larthia colla parte alta dei caratteri verso quest' ultimo. e

Un

quindi anche

terzo esemplare

dell' iscrizione;

di

manca

una porzione del fondo un quarto esemplare ho ritrodi

x ) Not. Scavi, 1887, pag. 490, tav. XVI, flg. 3; l'esemplare della tomba ( Bernardini e citato in Mon. Lincei, XIII, pag. 241 e seg. insieme aH'esem-

cumano ibidem,

fu riprodotto in bronzo, in argilla flg. 17. Questo lipo cfr. gli esemplari di bronzo e di bucchero bucchero ed in figulina giallastra

plere

;

citati in

seguito nel testo, e Tesemplare in

Mon.

argilla figulina della

Xa

tomba

del

Esemplari del tutto colla caratteristica divisione longitudinale dell'ansa si rinvennero anche

Guerriero di Corneto in simili

Inst.,

X, tav.

,

flg.

5.

a Vulci. Gsell, Fouilles, pag. 332. in genere Mon. Lincei, IV, pag. 230 e seg. pare proprio della regione tra l'Appenniuo ed il Tirreno. poiehe ritrova giä a Thera, come ho mostrato nei Mon. Lincei, XV, pag. 627 e seg. s

(

)

Su queste anforette vedi

La forma non si

PtK2A

O-

80 vato

frammenti del

i

scalrtta la iscrizione

corpo,

in

iwio

Inline

Milarthia.

verso

dei quali, tra

i

il

fondo, e

frantumi che non

si

sei manichetti, idenpossono piü riconginngere ha ritrovato pure tici agli altri, due dei quali spettano alla tazza descritta per se-

rimaneuti dimostrano la origiuaria esistenza di una quinta e di una sesta tazza andate in frantumi, o i eui resti non furono

conda,

i

con quella cura che sarebbe stata desiderabile. di argento, unicamente rinvenute sino ad ora in tazze Queste sono identiche Etruria, per tipo ad una classe di scifoi protoco-

tutti raccolti

rinzi e corinzi

rappresentati anche nei corredi di questa stessa forma derivö

l

(

),

tutto l'Egeo sino a Rodi; la loro

cornuui in

tomba,

forse dalla trasformazione di modelli

L'ossido di

mi

nici,

rame che

si

micenei

2 (

).

osserva nelle saldature di quattro

ma-

fa supporre che distaccatisi questi Ultimi, fossero con tal

mezzo nuovamente applicati

alle rispettive tazze.

LI. 75) Patera di argento tirata a martello da un disco di metallo, ornata a sbalzo con baccellature irradianti dal fondo ai

ßesta un frammento ritrovato nel 1836. Allo stesso esem-

fianchi.

ad

spettano un frammento

plare

o

tra

cumulo delle ferramenta, ed un

il

altri

identici

d'orlo ritrovato

altro rinvenuto nei recenti

sterri.

II tipo,

(*)

piü comunemente eseguito in bronzo. e notissimo in

La forma

riscontra

si

comunemente anche nel vasellame antico

co-

Furtwängler, La collection Somzee, pag. 76 e seg. ed all'epoca in cui questo vasellame incominciö a diffondersi ci riconduce pure la decorinzio: cfr.

razione della analoga tazza d'argento della

esemplare

in

lamina

di

bronzo

si

tomba

rinvenne

del duce di

Vetulonia.

Un

a Siracusa, Not. scavi, 1895,

pag. 181, in una tomba coeva alla prima diffusione dei vasi corinzi antichi, quando ancora quei protocorinzi geometrici erano in uso e quindi, come vedremo, contemporanea a questa Regolini. Oltre alla diversita del metallo si distingue per una particolaritä tecnica, i manichetti essendo inchiodati, e pieni. 2

( )

Gli esemplari di importazione

di questo periodo a Corneto, a Vulci;

Vulci, pag. 393; Micali,

Mon.

si

rinvennero comunemente nelle tombe

Gsell, Fouilles

dans la ntcropole de

inediti, tav. V, fig. 2; si ritrova in Sicilia nel

IIP periodo

(Orsi) Bull, di paleoetnologia, 1894, tav. IV, fig. 10, in Grecia c verso l'Oriente sino a Rodi. de XXXIII. Salzmann, La

Un

altro

Camiros, pl. necropole rinvenne a Palestrina, Ann. Inst., 1866, tav. Sülle iscrizioni delle tazze ceriti si veda: Pauli, Etrus-

esemplare d'argento

si

d'agg. G. H., fig. 1. kische Studien, II, pag. 59; IV, pag. 71.

LV TOM DA REGOMNI GALASSI

8l

questo periodo daH'Etruria alla Campania ('); esernplari molto simili si rinvennero ad Olympia, nell'Heraeuru di Argo e nell'Oriente.

LH. tallico,

76) Coppa di argento tirata a martello da im disco meintorno alla bocca con na giro di cerchielli inca-

oraata

ima zona a squame. Piü verso

vati a pimzone, sotto al quäle gira

fondo e graffita la iscrizione Milarthia. Tra i frantumi di argento ne ho ritrovati uno appartenente al fondo ed altii al labbro di «n secondo esemplare identico al il

primo, non solo per forma ed ornamentazione, ma anche per dimencome lo prova la curvatuni del frammento d'orlo.

sioni,

Queste

coppe,

identicbe 2

'lEtruria e nel Lazio

(

);

ovunque,

erano

mancano invece

assai

diffuse

nel-

fuori del Tirreno.

Fig. 10.

LI1T. 77) Coppa di argento assai greve cui fu saldato al fondo un piede anulare di argento massiccio ed aggiunti ai lati a saldatura due manici placcati d'oro ( 3 ). Nel fondo restano gli

avanzi

del

chiodo di ferro col quäle fu confitta

alla

parete

del

sepolcro.

LIV. 78) Campanella

a martello

tirata

e

cesello da

un

di-

schetto metallico; termina in basso ad orlo piano, in alto con un foro discoidale (fig. (')

Tazze del tutto simili

2

cate in fig.

fig.

3; Montelius, IT, pl. 3

si

rinvennero a Vetulonia ed a Cuma. Falchi,

9; Mon. Lincei, X11I, pag. 244 e fig. 20. Coppe simili provenienti da Palestrina e da Vetulonia sono pubbliMon. Lincei, XV, pag. 567, fig. 168; Falchi, Vetulonia, tav. XVI,

Vetulonia, tav. IX, ( )

10).

25; X,

CCXC

fig.

;

fig.

12,

CXCV;

fig.

23.

alcune riproduzioni in terracotta di cotesto tipo provenienti da Vulci; Gsell, Fouilles dam la necropole de Vulci, pag. 353 c a ad Orvieto; Gsell, fig. 2, a Chiusi e sog., a Corneto, Mon. Inst., X, tav. X (

j

Si conoscono

,

pj>.

cit.,

pag. 370, nota 9. 6

l'INZA

LV. 79) Catenella di finissime rcaglie di filo di argen to, income in quella d'oro, desinente in due appiccagnoli a

trecciate

sferetta con gancetti o

a

maglie

doppia brattea stampata,

siccio

di

larain a rijpiegata; la palmetta e

saldata

ai

margini,

l'anello

e

mas-

1

).

(

LVI. 80) Diversi frammenti di nastri d'argento, eoi margini ornati da uua doppia fila di pnnti o bottoncini sbalzati ed il riqnadro centrale rettangolare con

tina

serie di leoni in

marcia

di

profilo, colla testa rivolta indietro sorreggente orizzontalmente tra

le fauci

un

fiore

di loto, sbalzati con tin

punzone pressoche idenpettiera ». Omato in tal modo im

tico a quello adoperato nella

lungo nastro, se ne divisero dei pezzi

adoperarli nella orna-

per

raentazione di qualche oggetto, tagliando talora a mezzo di

un

leone. Qnesti nastri erano foderati di rame,

d'oro dei grnppi II e III; essendo poi, nite di

ai

fori

margini

e

come

il

corpo

le brattee

come queste ultime, mu-

probabile che siauo stati cnciti su di un

tessuto o dei cuoio per ornarlo.

LVII. 81) Tra i frantumi di argento sono raccolti alcuni miuna lamina in cui sono sbalzati degli ornati ad SS

nuti resti di

ricorrenti; in

un

altro si osservano

invece

delle

scanalature pa-

rallele.

Tanto su alcuni frammenti dei nastri precedentemente descritti (LVII), quanto in alcuni di questi ultimi si notano aderenti anticamente, per

gruppo III

etfetto

dei frammenti di brattee d'oro dei

dell'ossido,

2 (

).

Le tecniche

rilevate nell*esaminare

descritti sono quelle stesse che

i

singoli oggetti sin qui

gli orafi dei Mediterraneo Orientale, ove certo si svilupparono prima di diffondersi nel 3 bacino dei Tirreno, colä rinvenendosene le piü antiche tracce ( ). Ma

impiegavano

(') Ritengo che abbia servito a trattenere il coperchio della situla colle estremitä delle catenine, mentre l'anello era infilato al suo manico. Cfr. per

tale supposta disposizione la situla vetuloniese edita dal Falchi, Not. 18. 1900, pag. 483,

Scavi,

%.

2

( ) Giacevano tra medesimi ne conferma

3

i

frantumi; la spoglia d'oro che aderisce ad uno dei

la provenienza.

La

treccia a maglia di filo d'oro, la ornamentazione a ) filigrana ed pulviscolo, la confezione di oggetti in lamina a tutto rilievo stampata, intagliata lungo i margini dello e saldata i medesimi (

stampo

erano note nella Susiana almeno

sin

dal

X

quindi lungo a. C. ed in Effitto sin

secolo

LA TOM HA REGOLIM GALASSI

dimostra che

la esperienza

altamente rimimerative

83

procediroenti essenziali delle industrie

i

diffondono rapidamente,

si

cosicche l'ado-

zione degli stessi procedimenti costruttivi pnö osservarsi in centri di produzione geograficamente lontani ed etnicamente disparatis-

Per rintracciare ove siano

simi.

debbono

si

le

oreficerie

cui

di

manifatture alle

le

fiorite

serve

ragiono,

poco

quali

adimque

la

tecnologia comparata, piu utile e invece l'esame delle forme, poiche queste riflettono le mode locali, le cui varietä debbono pure essere

tempi antichissirai la durata e comunicazioni rendeado impossibili

locali; nei e delle

tano secondo

i

le le

dei viaggi ordinazioni da lon-

difficoltä

proprii gusti.

Ora alcune forme, come ho osservato, sono comuni ed

all'

Oriente

del

Mediterraneo

e la loro

al Tirreno

ripetizione nelle inter-

tappe dei commerci marittimi avviati fra quegli estremi, a queste relazioni se ne deve appunto la diffusione. che prova poste

medio impero cfr. De Morgan, Delegation en Perse, VII, p. 132 e seg.; Mission scientifique en Perse, IV, 1, p. 82 e seg.; Fouilles ä Dahchour, I, p. 61, n. 17 e pl. XVII; p. 66, n. 12; p. 67, ftg. 142; 68, n. 33, fig. 144; 70, n. 55 e pl. XXIV, n. 55; II, p. 66 e seg.. e pl. XII. Secondo il Karo, la dal

tecnica della filigrana sarebbe caratteristica della oreficeria etrusca (Studi e Mat., II, pag. 143), ma tale affermazione e sicuramente errata. Egli stesso

ha riconosciuto che

VI a

la tecnica a pulviscolo era

nota agli

orafi egizi sino dalla

a aggiungo che era assai diffusa nella XII come lo provano i tesori di Dahsciur (cfr. De Morgan, Fouilles ä Dahchour, II, p. 66 e seg.) e a persisteva largamente nella XVIII Se poi si considera che non soltanto nel-

dinastia,

.

l'Etruria le tecniche e le forme inventate e adoperate frequentemente dagli orafi furo no imitate in rame o bronzo, per ottenere oggetti di analoga apparenza e di costo senza confronto minore, e che ad Abadi} eh in tombe preciT

samente della Vl di

a

dinastia

si e

rinvenuto

rame saldato a trina (Flinders

un oggetto di ornamento in filo Parva; Abadiyeh, d, 7, affermazione del Karo sia ben di-

Petrie, Diospolis

XXV) si vede giä la probabilitä che la versa dalla realta, ed infatti le oreficerie a filigrana delle principesse Knumit a e Merit vissute sotto la XII dinastia dimostrano che tanto la tecnica della

pl.

trina

come quella

tissima.

Piü tardi

a Susa,

come

lo

del

pulviscolo

la filigrana

prova

il

ed

gruppo

erano note nelPEgitto in quell'etä remolavoro a granaglia erano ancora in uso

il

di oggetti

rinvenuto in quel Teil in uno

strato certamente dell'epoca elamitica, forse del

X

sec. a. C.

(De Morgan, De-

legation en Perse, VII, p. 132 e seg., pl. XXIV, fig. 3), per cui resta in discussione la ipotesi, poco probabile del resto, se in epoca piü tarda gli etruschi ne siano restati gli unici depositarii.

Ma scifoi

ed

giä tra queste forme se ne liotano alcune. accenno agli alle coppe di argento a tianchi svasati e fondo con-

vesso (L), che nell'Arcipelago, nell' Eilade ed in tntto il bacino Orientale del Mediterraneo sono esclusivamente eseguite in argilla figulina,

ed

i

pochi esemplari di bronzo,

per forma da quell

i

tirreni,

si

diversi

del resto anclie

rinvennero soltanto nelle stipi sacre

dei grandi centri religiosi, cui ricorsero spesso anche gli abitatoii

dei paesi sul Tirreno, ai quali se ne puö pertanto riferire la produzione. Cid prova che la imitazione dei fittili di importazione ai

quali ho accennato e uno dei caratteri proprii delle oreticerie tirrene (*), giä sufficiente a mostrare la esistenza di centri indigeni di produzione, confermata da una serie di prodotti. quali il centurone a pettine in argento placcato d'oro (XVI), il gancio (XV), la fibula a disco (VII), i medaglioni a castoni d'ambra (XVII), la pettiera (I),

(XLI) ed ha traccia

i

altri

braccialetti

di cui,

(XXIX), come mostrano

la le

situla

(XLVII),

il

fuso

note precedenti, non

si

due versanti dell'Appennino. Ne a scemare la questa constatazione si puö piü addurre la scarsa

fuori dei

importanza di conoscenza dell'analogo e coevo materiale greco, poiche le neciopoli siceliote, quelle cretesi, le altre scavate a Thera. al Dipylon, a Salamis, ad Hissarlik, quelle della Beozia. e le oreticerie

di Rodi, dimostrano che i gusti e la produzione erano diversi, pur essendovi degli elementi comuni dovuti alle reciproche relazioni commerciali. Oltre poi ai tipi proprii anche il complesso della pro-

duzione etrusco-latino-campana ha im carattere speciale che la distingue da quella greca ed Orientale; ed invero nessuno studioso potrebbe confondere, anche ignorandone la provenienza, le oreticerie tomba Regolini, o di un'altra coeva ed analoga, eon quelle

della

scavate in Grecia o nelle isole, anche in quelle ove l

( )

espressa

Cfr.

dal

si

notano

le

Mon. Lincei, XV, pag. 691 c sog. Una opinione opposfa e stata Barnabei, Mon. Lincei, IV, pag. 269; io non posso seguirla

poiche i vasi di importazione, intorno alla cui oiigine si discute. provengono da regioni che non hanno restituito alcun esemplare di identica forma eseguito in argento od oro, rinvenuti ormai invece in buon numero in Italia: e

siccome questi ultimi per un complesso di argomenti dehbono ritenersi di fabbricazione locale, cosi mi sembra del tutto probabile l'opinione contraria espressa nel testo, confortata del resto anche da alcune, sia pur leggere, variazioni l>reziosi.

di

forma che

si

osservano

talvolta nella traduzionc loro in metalli

LA TO.MBA REGOLIM GALASSI J

maggiori somiglianze

(

A^cedono,

)-

sviluppo originale preso dalla tecnica a filigrana

Etruria,

in ('),

non

85

la

invenzione,

nel Lazio

ed in fine

ed

le iscrizioni

in

nia

lo

Campania

etruscbe scal-

tite sul vasellame di argen to. Certo non si puö escludere a priori che la scaltitura medesirna sia stata eseguita da niani diverse da

quelle del vasaio, perö la identitä della tecnica colla ornamentazione pure a scalpello eseguita sull'anforetta a corpo sferico a

complemento della sua fabbrieazione,

(XLIX)

sta giä in opposizione col

dubbio sopra esposto, contro il quäle militano pure gli altri caratdi lavorazione locale dinnanzi enumerati. Mi pare quindi cbe l'esame delle oreficerie di questa tomba conduca a conclusioni del teri

tutto concordi con quelle convincentissime del ori

vetuloniesi e

3

cumani

Discorda da tale parere

).

(

Karo

rispetto il

agli

Pellegrini

il quäle ritenne che il cornplesso del rnateriale raccolto nelle tombe coeve ed analoghe a quelle di Cuma da lui pubblicate, fosse in4 terarnente fabbricato in paesi greci ( ); ma delle sue argomenta-

fondate sull'esame di tutto

zioni,

il

rnateriale metallico, dovrö

oc

cuparmi dopo aver descritto quello raccolto nella touiba RegoliniGalassi.

Gli oggetti in legao, bronzo e ferro. Gli oggetti di bronzo e di ferro sono spesso dell' istessa forma, talora ambedue i metalli concorreyano al consolidamento ed alla

ornamentazione di un solo mobile in legno; mi sembra perciö utile descriverli seguendo l'ordine imposto dall' ufficio che dovevano compiere gli oggetti cui appartennero. Nel 1836 e nei recenti scavi

si

ritrovarono parecchi fram-

menti di due carri di diversa forma, i quali ebbero anche diversa sorte. Uno a quattro ruote, munito di un sedile, fu deposto intatto neH'anticamera;

l'altro,

a due ruote, fu invece arso prima di ac-

contraria affermazione esposta dal Dumont e Chaplain, Les ccde la Grlce propre, I, pag. 141 riguardo ad un frammento di cenramiques tarone d'oro ritrovato in Lidia, non e stata certo confermata dalle posteriori che altro come il frutto della loro scojierte; deve quindi c-msiderarsi piü x

)

(

La

ferma convinzione che dalla Lidia 2 (

)

s (

)

gli

etrnschi fossero pcrvennti sul Tirreno.

Cfr. nota 8 a pag. 82.

Karo, Studi

e

MaU

L

pag. 279 e seg.;

di PaleoetnoL, 1904, pag. 27 e seg. 4 290. ( ) Man. Lincei, XIII, pag.

II,

pag. 143 e seg.

;

Bull

O.

PINZA

alcuni dei quali avevaao cumularne nel sepolcro i resti metellici, subito an principio di fnsione superficiale. Descrir« parzialmente carro a quattro ruote.

prima i resti del LVIII. 82) Alcuoi parecchi altri

(cfr.

fig.

frammeuti

ferro

di

raccolti uel

11). raccolti nei recenti

sterri

1836

e

dell'antica-

semiellittica, incurvate a cerchio. mera, spettano a sbarre a sezione

uxv»u,ii1. LVIII, »1

Fie. 11.

colla parte rettilinea destinata ad in legno

del diametro di

m. 0,95

aderire circa

(*).

alla

Dei

periferia di ruote fori

erano destinati

al passaggio dei chiodi con cui furono assicurate alle ruote, chiodi

dei quali restano numerosi avarjzi, spesso ancora ricoperti dai fraru-

(')

Duce

Cerchi di identica struttura

e

sezione

si

rinvennero nella tomba del

{Not. scovi, 1887, pag. 477); questi Ultimi avevano nn diametro alquanto minore ed essendo appartemiti al corredo di un defunto a Vetulonia

cremato, portavano ancora lt tracce deirazione del rogo su sui era stata arsa insieme col cadavere la biga cui appartennero.

TOMBA REGOLIM GALASSI

I.A.

menti di legno

di quercia rimasti

87

aderenti alla supcrlicie concava

del ferro.

83) Quattro boccolari ( ) costituiti ciascuno da un disco di bronzo fuso, munito nel centio di un rilievo cubico, cavo internal

mente, destinato a ricevere la estremitä delle assi dei pernii intorno lasciati aperti nel

ai

quali giravano

le

cubo sporgente servivano

asticella destinata a fissare

boccolari

questi

e

quindi anclie

due

fori

al passaggio di

una

ruote del carro;

alle

estremitä delle

assi.

84) Capsula fnsa in bronzo destinata a rivestire la estremitä 2 del timone ( ). E costitnita da un fusto tronco-conico terminante

a calotta di

un

sferica.

Internamente

foro discoidale

orlato

e cava, la testa e

mnnita nel mezzo

con un cerchio di ferro incassato in

un apposito incastro; un altro cerchio di ferro e incastrato alla base della calotta. Dal cerchio di ferro descritto per il primo partono sulla Capsula delle tessellature triangolari ottenute a fusione, colla base verso il foro discoidale, in cni furono incastrate a niello delle laminette triangolari di ferro, alcune delle quali restano tut-

tora al loro posto. Nella cavitä interna della Capsula restano avanzi dell'asse di quercia e numerosissimi chiodi prismatici di bronzo destinati a fissarlo al rivestimento metallico.

85) Intorno alla base era stato inchiodato sull'asse un nastro ggl in cui restano le asticelle di bronzo si-

di bronzo a sezione

>

mili a quelle con cui era iuchiodata la Capsula 84). cerchi, integrro, fu ritrovato nel si

1836,

il

Uno

frammento

di

di questi

un

altro

rinvenne nei recenti sterri deH'anticamera.

Due manicotti

86)

di

ferro

i

cui frammenti furono raccolti

parte nel 1836, parte nei recenti scavi deH'anticamera (cfr.

flg.

12).

m. 0,06, e neH'interno si osservano avanzi di legno di quercia. Probabilmente rivestirono le estremitä del giogo, che fissato in croce al timone, mediante il cosiddetto II

tubo ha un diametro di

ohiodo e la relativa legatura, serviva a trasmettere al timone lo sforzo di trazione degli animali aggiogati.

La

cassa era

di

legno

di

quercia rinforzata ed

placcature metalliche, delle quali restano (»)

2 (

;>

di

ornata

con

seguenti avanzi:

XI, fig. 5; Museo etrusco, I, tav. XVIII, fig. a). Questi nessun valore commerciale non sono ricordati nelle Appendici.

Grifi, tav.

frammenti

i

Museo

etrusco,

I,

tav. XII, fig.

19.

88

G.

PINZA

87) Lamina di bronzo rettangolare con ali falcate ai lati ( ) T ornata con una cornice ad stampati parallelamente ai margini, iuterrotta alle estremitä laterali inferiori della parte rettangolare, ,

~

ove evidentemente

la

decorazione doveva continuare in altri due

pezzi di lamina ivi originariamente congiunti.

Fig. 12.

Questa lamina fu decorata in vista della sua originale sa<*oma. ad stampati lungo i margini, furono eseguiti battendo dal rovescio im punzone cosi conformato, la ornamentazione (jli

«

ornati

a rigure

fu

invece contornata

a bulino dal dritto e quindi sbal-

zata dal rovescio.

Lungo

il

un centimetro

margine, ove e intatto, si osservano a poco piu di di distanza dal bordo, dei fori rettangolari aperti

a

distanze disuguali, per il passaggio delle solite bronzo destinate a fissarla al sottoposto legno. {'>)

pl.

Museo

etrusco,

CCCXXXXIX,

für

10.

I,

tav.

XVI, üg.

in

mezzo

;

asticelle

Montelius,

op.

di

cit,

LA.

88) Lastra intatti

e

TOMBA REGOLIM GALASSI di bronzo (\)

rettaugolare orizzontali

quelli

e

sfrangiati

89 coi

margini

verticali

consunti. I lati lunghi e

quello in alto portano una riquadratura costituita dai consueti SS

stampati; in alto le linee ornamentali che seguono i lati lunghi accennauo a continuare per breve tratto, in basso invece l'orlatura

manca completamente. Nel campo dal dritto

a

alata.

sfinge

I soliti

cosi incorniciato fu

contornata

ottuso e quindi sbalzata dal rovescio

scalpello

una

rettangolari sono aperti presso ai mar-

fori

gini per inchiodare la lastra sul legno

2 (

).

89) Lastra sirnile alla precedente, col margine superiore obliquo mancante dell'orlatura a all' intorno si notano i consueti fori

~

rettangolari per

i

,

chiodetti da legno.

90) Lamina rettangolare

col lato corto in alto

obliquo. Nei

ma

manca

Torlatura, quei lunghi sono ornati con una serie di dischi stampati dal rovescio, costituiti da un bottoncino lati brevi

centrale contornato da uu cerchiello concentrico.

91) Frammeuto d'orlo di una lastra ornata lungo il margine con dei dischi analoghi a quelli della lamina 90), resto probabil-

mente coi si

di un'altra analoga.

92) Due lastre, originariameute inchiodate l'una sottol'altra, margini destro ed in alto intatti, consunti gli altri; nei primi osservano i fori e due delle asticelle aguzze collo quali la la-

mina

fu inchiodata sul legno.

93-104). Nel

lamina identici la

partenuti

Mnseo sono

a quelli giä descritti

frammenti

numerosi

esposti

per

di

tecnica e stile ed ap-

maggior parte a zone rettangolari

i

cui lati lunghi

dovevano essere disposti orizzontalmente. 105) Numerosi frammenti di lamine ornate a doppi festoni con attaccature a palmetta ( 3 ) sono contornati a grosso scalpello, sbalzati dal rovescio ed intagliati a giorno i fori lungo i margini ;

(')

Appendice, D, 42;

Grifi, tav.

VI,

agli angoli in basso ed a sinistra in alto figg. 11 2 (

)

e

;

fig.

3/useo etrusco.

7;

Montelius, op.

cit.,

pl.

I,

taV.XVI,

CCCXXXIX,

12

La

figura edita dal Grifi, tav. VI,

fig. 7,

dimostra che eifeitivamente

questa lamina si ritrovö unita, ad un pezzo di frangia che ne ornava il lato sinistro, inchiodaia poi fuori di posto dal restauratore dopo averne distrulto i

riscontri nella ripulitura. 3 ( )

ove

il

Grifi, tav.

VI,

fig.

8;

Museo

etrusco,

I,

tav.

XVI

a sinisira in basso

disegnatore ha espresso la frangia aggiunta dal restauratore.

00

r,.

dioiostrauo

clie

pinza.

erano stati inchiodati su leguo. Alcuni

nei recenti sterri dell' anticamera cfr.

tig.

13.

si

l

in Yennero

II restauratore le

ha

adattate tutte ai contorni delle lanrine maggiori precedentemente descritte, ma la maggior parte non stä piü nella sua posizione originaria, alcune per adattarle essendo state perfino ritagiiate;

Fiff.

f,

13.

brani conservati nel Museo accennano a zone rettilinee, altri dovevano decorare sagome ricurve che non si possono piü ricostituire nella loro integritä.

106) Nei recenti

mento

di

palmetta

(fig.

sterri dell'

anticamera ho ritrovato im fram-

13) simile a quelle stampate nelle lamine

precedentemente descritte, 107) (Mas. etrusco,

ma

piü grande.

XVI, fig. in mezzo nell' ultima Quattro lamine di bronzo discoidali orlate a treccia scalfita a bulino tagliente e sottile con bottoncini centrali sbalzati a punnel mezzo con dei petali fusiformi e zone; diseguata una rosa, le linea).

I,

tav.

i

LA TOMBA HEGGLIN! GALASSI

da

estrernitä dei cui petali sono riunite

91

altri identici eseguiti alla

periferia. Questi petali sono sbalzati ed orlati, V orlo e contornato collo stesso scalpelletto sottile e tagliente con cui si esegui la treccia. Lungo il margine si osservano dei piccoli fori rettangolari per il

passaggio di chiodi da legno ed in tre dei quattro esemplari in

qualche tratto della periferia, l'orlo fu leggermente ribattuto, quasi ad eliininare la sporgenza dai margin i degli oggetti discoidali di le^no su cui erano stati inchiodati.

108) Due frammenti di lamina di bronzo tagliata a trapezio, ornata con una zona mediana a treccia, dei tutto identica a quella che orJa

i

rosoni precedentemente descritti.

109) Frammento

di

lamina trapezoidale ornata con

tre file

bottoncini punzonati; intorno a quelle estreme scolpita a bulino tagliente una treccia identica a quella dei rosoni. e

di

110) (Museo etrusco, I, tav. XVI, fig. in mezzo nella prima linea). Lunga zona di bronzo ornata a doppi festoni pendenti da palmette, disegnati ed eseguiti con molta accuratezza e precisione; in alto

ed

ai

fianchi non Yi e ornamentazione alcuua, lungo

gini in basso invece si osserva

una orlatura a

i

mar-

treccia identica a

quella dei rosoni.

111) Cinque frammenti di lamina rettangolare, coi lati lunghi ornati a stampo con i consueti accoppiati nel campo si osser-

&

;

calamo due a due, in modo da formare un unico elemento ornamentale ripetuto a distanze vano dei

fiori

di loto congiunti per

il

sono congiunti con tenie ugualmente sbalzate. In parecchi esemplari i margini orlati sono piegati a squadro, quasi fossero regolari

;

stati ribattuti ai

fianchi dell'asse di legno, la cui superficie dove-

vano originariamente decorare.

appunto ripiegato a squadro, deir anticamera (Cfr. fig. 13).

Un frammento e

stato

d' orlo di

ritrovato

nei

queste zone,

recenti

scavi

Concorsero alla ornamentazione della cassa anche dei bronzi eseguiti a fusione.

116) Nel 1836 si rinvenne una protome (') cava internamente un' altra identica, ma colle caperture invertite e destinata ;

percio evidentemente a stare in posizione opposta e simmetrica ri-

(«)

fila

Museo

dall'alto.

etrusco,

I,

tav.

XVIII,

fig.

a sinistra

non numerata, quinta

G.

92 spetto alla prima, Oltre fig. 11).

FINZA

V ho ritrovata

(cfr.

1'

neli' anticaniera nei

recenti scavi

ne notano altre tre desti-

apertura di fondo se

passaggio di assi diversamente sagomate. Sul petto vi sono delle tessellature triangolari, in cui erano incastonate delle laminette nate

al

di ferro, che distrutte dall' ossido, in un esemplare nieglio conservato, furono sostituite dal legno sottoquello rinvenuto nei recenti scavi, stante gonfiato dalla umiditä; e ossido di ferro nella parte supe-

del collo, fu forse prodotto

riore

da una analoga tessellatura

di

cui purtroppo non resta piü traccia. Ciascuna protome doveva ornare uno spigolo in cui tre assi erano insieme congiunte a squadro, due si

innestavano orizzontalrnente entro

il

bronzo, mentre

una terza

a sezione rettangolare era ivi unita verticalmente alle altre due. Delle due assi precedentemente descritte quella che doveva con-

giungere fra loro le due protomi usciva assai assottigliata dal lato opposto, cioe esterno, della protorni stesse ed ivi la estremitä era inserita nelle due capsule di bronzo 117),

tracce nell' ossido intorno

all'

il

cui margine ha lasciato

orlo della apertura laterale delle due

protomi.

117) Due capsule fuse in bronzo, vuote internamente, costituite da un tubo a sezione piana in un lato, ricurva ellitticamente nei tratto restante, chiuso ad

una estremitä da una parte, piana

forata nei mezzo, evidentemente per conficcarvi la Capsula 1'

di

interno.

medesima doveva

essere fissata

all'

Esternamente sulla superficie piana

il

e

chiodo col quäle

asse incastrato nele rilevata

una bacca

1

papavero

( ).

ricollegano alle protomi 116) due gambe fuse in bronzo, costitnite da una semplice lastra leggermente ricurva ai

118) Si

appiicata su di una

parte sporgente in legno, sagomata in l'andamento del bronzo che doveva dargli l'apseguire di due parenza gambe bovine; il bronzo spesso e largo in alto, si assottiglia verso lo zoccolo, e ciö dimostra che anche la memlati,

modo da

bratura su cui fu applicato doveva essere piü robusta in alto, piü sottile in

basso.

Due

chiodi,

uno piuttosto grande conficcato nella

rotula, l'altro piü sottile sopra lo zoccolo, dei quali resta

aperto nei bronzo, servirono ad inchiodare queste sottostante ( 2 ). («) 2 (

)

Museo Museo

zampe

il

etrusco,

I,

tav.

XVIII,

fig.

nella terza

etrusco,

I,

tav.

XVIII,

fig.

nella seconda fila a sinistra.

fila

foro

sul legno

a destra.

93

LA TOMBA RKQOLIM GALASSI

Per

sono giunti

lo stato in ein ci

e

per la rnancanza di precise

non posso escludere che una parte degli seguito descritti spetti invece alla biga cremata

notizie Bulla loro giacitura

oggetti in ferro in

LIX), o anche a qualche altro mobile deposto insieme al carro a quattro ruote. 119)

Un

anticamera

disco di ferro (fig. 11), parzialmente ricomposto coi

mnnito nel mezzo

frammen ti ritrovati nei recenti sterri,

tura rettangolare

;

di

una aper-

chiude la estremitä di im cilindro in lamina di

che nell'altra estremitä libera

ferro,

nell'

si

allarga con un risalto anu-

Rivestiva la testata di un asse di quercia, del quäle restano tracce abbondanti. lare.

di

Coi frammenti di ferro rinvenuti nel 1836 ho ricomposto parte disco. imico resto di un secondo rivestimento identico a

un altro

quello dinanzi descritto; uno di questi ultimi frammenti porta ancora aderente per V antico ossido un frammento di brattea d'oro della categoria II.

120) Disco di ferro del diametro di m. 0,10 circa e dell'apparente spessore di circa due millimetri. Nel centro 1' ossido ha cementato il corpo di un grosso chiodo di ferro a capocchia emi. coi quäle

sferica,

disco fu assicurato alla estremitä di im' asse

il

cilindrico di legno di quercia, di cui restano tracce. Superiormente, fra

se

due zone rilevate marginale ne nota una terza

1'

una, discoidale e centrale l'altra,

di cui restano

delle tessellature

triangolari

incavate a raggio, coi vertice presso il centro del disco e la base verso la periferia, destinate a dei castoni di diverso metallo, forse

Per

di bronzo o rame, ogni scomparsi.

borchie di ferro rinvenute neue

la tecnica si ricollega alle

tombe romane dell'Esqui-

coeve

lino 0).

121) Resti del rivestimento superiore della estremitä

di

una

membratnra di legno ( 2 ); constava di una lamina di ferro battuta in modo da assomigliare ad un mezzo gnscio d'uovo sezionato per

il

lungo.

La parte

restante,

e

larga

circa

m.

0,06,

porta

nella superficie concava abbondanti residui del legno al quäle era inchiodata. Lateralmente restano gli avanzi di una aletta elittica,

ricurva secondo un raggio normale

0) 2 (

)

Jl/on.

Museo

Lincei,

XV,

etrusco,

I,

fig.

tav.

all'

asse della lamina dinanzi

58, pag. 136.

XV

r

lII,

terza

fila

a sinistra.

PINZA

G.

;»}

descritta; uqo dei margini l'altro

dell'alefcta

e

a contatto colla lamina,

ad orlo yerso i'iuterno della curva, ove restano

e ripiegato

abbondanti avanzi del legno di quercia che rivestiva e sul quäle era stata inchiodata. Simmetricaniente era stata inchiodata sul legno, nella estreraitä opposta della piastra semiovoidale, un'altra aletta ricomposta da due frammenti, dai quali apparisce essere stata destinata a rivestire la sola parte superiore della estremitä di

membratura

una

m. 0,16

ia

legno

ogivale

del

dametro

alla

base

di

circa.

122) Frammenti di robusta lamina di

ferro, sottile e lunga, e altri e mancanti, ad intatto superiore sfrangiati gli margine uno dei quali (cfr. fig. 12) aderisce trasversalmente una asticella

col

a sezione rettangolare in ferro

m. 0,02, aderiscono in un frammento di osso. 123) Frammenti

un

di

l

(

)

ad un quinto frammento, largo

;

lato delle tracce

lamina curvilinei,

di legno

con

e

nell' altro

tracce di legno

nella parte concava e resti dei chiodi che servirono ad inchiodarla

sopra

(*).

124) Parecchi frammenti di asticella in ferro appiattita, girata ad arco di cerchio, la quäle ornö forse un margine currilineo del 3

carro

(

).

125) Cinque frammenti di asticella appiattita di ferro che si ricongiungono componendo una sbarra piegata a trapezio (cfr. fig. 12) aperto alla base, ove gli estremi distano m. 0,30. Altri sette frammenti di sbarre analoghe ( 4 ).

126) Tre sbarre di fetro piegate a squadro delle

quali

ossatura

del

manchevole, carro, a

bronzo rinvenuti nell'

vennero nei recenti

destinate

sterri.

appartenuto

carro rinvenuto negli scavi recenti

£

una

della

gli angoli somiglianza degli analoghi rivestimenti in Etruria tra gli altri resti dei carri. Si rin-

127) Robusto anello di ferro

(')

(cfr. fig. 11),

a rinforzare

(fig.

11),

ai

frammenti del

in quelli del

questo un frammento delle frecce descritte sotto

il

n°.

1836 LXIX.

;

l'oggetto di cui ragiono e stato ritrovato nei recenti scavi. 2 (

)

Parte

si

rinvennero nei recenti

ferramenta di scarto. 3 )

Idem.

(*)

Idem.

(

sterri,

parte giaceva nei cumulo delle

05

LA TOM HA RF.GOl.IM u.U. ASSI se ne rinvennero tre piü piccoli,

fusi

dai recenti steiri

tallo proviene

cfr.

uno

in bronzo;

13

flg.

di

qnesto me-

(').

128-129) Due leoni e due buoi fusi in bronzo ad anima vuota, montati ciascuno su di nna traversa in lamina a \munita di asti,

celle aguzze per inchiodarla su legno

130) Tre lamine di bronzo

modo da di

e rinforzare

ricoprire

1'

2

).

(

13 intagliate o foggiate in flg. incrocio di assi in legno di m. 0,03

3 diametro; restano tnttora le asticeUe aguzze per inchiodarli ( ). 131) Dne frammenti di lamina in bronzo (tig. 13) intagliata e

foggiata in

modo da

rivestire e consolidare

m. 0,03 ad assicurare

assai piü sottile di

di diametro.

detti servirono

la

lamina

V incrocio

con

in legno a superficie elittica o circolare

di

un'asse

un'altra

trasversale

Quattro dei

soliti chio-

4

al legno

(

132) Sei zone di robusto nastro di bronzo, per

).

lo

piü di forma

triangolare, munite dei consueti ehiodi per fissarle al legno. Cinque csemplari tig. 13 si rinvennero nel 1836, uno e stato rinvenuto nei recenti

sterri.

133) Frammenti di lamine rivestiva un'asse

su legno; una stati ribattnti

a

squadro

incerta forma per i

ii

liscie

originariamente sui

rettangolare della

i

cui

inclüodate lati

erano

lamina, altre sono di

margini frastagliamento dei margini; in tutte restano

consueti cbiodetti o le tracce dei medesimi

5 (

).

134) Due frammenti di un nastrino di bronzo ornato con due linee spezzate, le quali sono costituite da punti sbalzati dal rovescio e che si intersecano a quinconcio; uu frammento d'orlo arrovesciato come nei vasi o negli scudi, ornato con una linea di bottoncini sbalzati dal disotto, con resti di una ornamentazione che

(')

eirusco, 2 (

Due esemplari I,

)

A,

43; Museo

tav. II.

di

bronzo ritrovati nel 1836 sono disegnati nel Jl/useo

XVIII, ai lati in basso. 24 in cui uno dei due buoi non

etrusco,

I,

tav.

XVII,

e

menzionato. B,

figg. 3-4; Mont.elius, op.

cit., pl.

II,

19; F,

CCCXXXVI,

figg. 2, 4. 3 (

)

Sono state ritrovate nei recenti

sterri

dell'anticamera.

4

Questi rivestimenti trovati neiranticamera negli scavi recenti servivano a mascherare le giunture a squadro delle assi, e trovano riscontro in )

(

altri

esemplau eseguiti a

questi perö

si

fusione,

distinguono da

rinvenuti

quelli

in

nelle

lamina

coeve tombe vetuloniesi;

anche per esser destinati a

servire di giuntura di assi conficcate nelle loro estremitä. 5 (

)

Si rinvennero neiranticamera nei recenti sterri.

G.

non

si

ricostituire,

puö piü

I'IN/.A

Museo

conservati nel

insierae alle la-

108-9) possono essere state ivi poste dal Capriccio del restau-

raine ratore

data la di versa tecuica, aver fatto

e,

parte di

oggetti non

tomba Regolini. numerosi I, tav. XVIII, sono riprodotti a Cere un di carro ritrovati forniture alle appartenuti

provenienti dalla

Nel Museo etrusco, altri

oggetti

1836; in mancanza di piü esatte notizie sulla loro provcnienza non posso accertare che provengano da questa tomba. 196) Nel 1836 si raccolsero la maggior parte e nei recenti nel

(cfr. fig. 13) il resto di im grande cercbio da un tubo metallico, composto di rivestito interamente legno larnina di di bronzo alternate con altre quattro robusta zoue quattro

deH'anticamera

sterri di

di

lamine di bronzo sono trattennte da robuste asticelle

ferro; le

di bronzo che le attraversano e furono ribadite aH'esterno, lo stesso ufficio

compiono per

metallo.

non

ed

io

ne

all'

vi

La

ricorda quella cui

io

tecnica, per l'usomisto del ferro e del bronzo. si

deve la Capsula che rivestiva la testata del

protomi 116) ed il disco di ferro 120), ma questo Y unico che lo avvicini agli altri venu del carro, al

le

particolare e

non so

Date

nastri di ferro delle asticelle di quest' ultimo

si puö ricomporre ormai per intero ho scorto traccia alcuna di aderenze ne alla periferia,

interno.

timone 84),

quäle

i

cerchio di cui ragiono

II

abbia appartenuto. eccellenti condizioni di conservazione dellanticamera,

le

se

non vi ha dubbio

che

ricostituire nei piü

minuti particolari. se prima di raccoglierne

questo

splendido

carro

si

sarebbe potuto gli

avanzi ne fosse stata studiata la giacitura. Si sarebbero potuti desu-

mere

dei dati preziosi anclie dalle tracce della sovrapposizione o delle

giuuture restate neli'ossido,

ogni impronta, cosicche

mente impossibile

e

il

ma la ripulitura dei bronzi ha distrutto restauro completo del carro e assoluta-

solo e aperto

il

campo

allo studio di qualche

particolare.

quattro boccolari, oltre alla qnantitä grande dei frammenti molti dei quali furono distrutti dall'ossido, o sper-

I

di cerchioni,

duti nel 1836, provano la cassa era a sagoma litä *di

l

)

evidenza che

il

carro era a quattro ruote;

rettangolare, richiesta dalla maggior faci-

costruzione, e conservava ancora la sua forma al

dello scavo (

all'

1

(

).

Un

momento

carro a quattro ruote coevo a questo si rinvenne

Canina, Descrizioae, tav.

III,

D.

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

tomba esame

a Vetulonia nella se ne sa nulla. L'

del Littore

rinvenuto

dello

di onore.

tomba

nella

3

1'

all*

uso speciale cui

di

questa doveva 1'

adottato

e

tale differenza si e

puö attrinon ne implica

lastra 87),

prova che

identificarsi ne col fondo ne coi

sagoma non avrebbe potuto

puö adunque supporre unicamente che disposta

zontalmente rivestisse

il

tuisse F alta spalliera. ali

ai

mo-

invero nel

di

tianchi della cassa, ai quali la originale

che le

carri ave-

legno intagliata secondo situata orizzontalmente o verticalmente in una

membratura speciale che non puö adattarsi. Si

i

coeva ed analoga per

),

(

nella

una tavola

ricoprire

istesso contorno,

),

(

delle riprodu-

e

manca

4

Iside

ma

2

dimostrano che

sedile

II

forma non

sulla sua

modello era destinato

il

assenza nel prototipo. II sistema decorativo

),

(

ricchezza di corredi a questa cerite,

buire

ma

(*),

carro di Perugia

clel

zioni piü recenti di analoghi mobili

vano almeno im sedile

97

fianchi

piano della sedia

d' onore, o

oriz-

che ne costi-

La prima ipotesi non regge se si considera sarebbero state del tutto inutili ed inoltre

siccome in tal caso sarebbero state viste di scorcio, non avrebbero

nemmeno

servito

allo scopo

camente imaginate;

ornamentale

ticie

sembrano uni-

cui

inline l'oggetto che rivestiva si

corrispondenza dei due tratti

ove

per

in

cui

l'orlatura

a

prolungava

^

in

manca ed

debbono supporre delle membrature di legno colla super ricoperta dalle lamine 88, 89, 90, 92. Ciö esclude la prima

si

ipotesi,

la lastra 87)

88-92 ne rivestirono

adunque

di ciascuno di questi

rivesti la spalliera del trono e quelle

sostegni verticali.

i

ultimi

occorsero

A

ricoprire

i

quattro lati

complessivamente almeno

otto lamine; ora delle quattro raccolte due sono adattatissime ad

una disposizione simmetrica in lati opposti; e delle altre tre, almeno una (90) si riconfronta col frammento di una quinta (91); ciö lascia supporre che le lamine a noi pervenute siano i resti di un

numero maggiore, probabilmente doppio, due

modo analogo

in

secondo

il

buon gusto

e

tale

di

lamine ornate due a

da potersi disporre simmetricamente,

arcaico,

una

in ciascuno di opposti lati dei

due sostegni della spalliera. Quest' ultimo nome (') 2 (

)

3 (

e

improprio poiche

seg.

1894, pag. 256 e seg. Bruckmann, denkmälcr

)

Micali, Ant. Mon., tav. LVII,

)

Micali,

4 (

Not. scavi, 1898, pag. 144

Rom. Mitth.

e

Mon.

inediti,

ta\r.

fig.

VIII,

taf.

588

1.

fig. I.

7

e

589.

PINZA

G.

9S

maggior parte dei

nella

sedili arcaici

la

traversa giungeva all'al-

tezza del capo di chi era seduto e serviva quindi di

appoggio alla cosi confermata

sua testa; la funzione attribuita alla lastra 87), e dalla grande analogia di forma con quella che serve di bronzo origliere nel letto

LX

(*)

che dovrö

vere, analogia questa tanto piü suggestiva tntt' altro

stessa e

in

in

a

guisa di

seguito descri-

quanto

la

sagoma

che comnne.

Le due protomi equine imprescindibilmente legate alle due zampe, colle quali, dal punto di vista decorativo, dovevano formare un tutto organico, mascheravano la ginntura a squadro di due voluminöse

assi,

che data

la loro

robustezza dovevano avere una parte

importante nella struttura della cassa. Essendo gli unici ritrovati, per ornarla simmetricamente dovettero mascherare le giunture agli angoli di uno dei lati corti, secondo ogni probabilitä quello in cui era

il

seggio di onore; d'altra parte le protomi sottintendono nedisotto verticalmente le zampe, non poterono

cessariamente al

quindi mascherare le giunture del telaio corrispondente al piano del carro, ma dovettero figurare piü in alto, forse all' altezza cui

giungevano

i

fianchi della cassa; ed invero se alla orlatura supe-

riore di questi Ultimi

puö convenire la sagoma degli

a squadro entro le protomi di bronzo, quella

conveniente alle assi del telaio. Inoltre

il

riuniti

assi

sagoma non

terzo asse che

e affatto

montava

verticalmente dagli angoli adorni con quei due bronzi, non poteva servire a costituire V ossatura dello spigolo della cassa, essendo perciö che verticali

ho

detto

al

disopra

di

questi

ultimi,

quei

due

assi

debbono adunque identificarsi coi montanti medesimi

quali era assicurata la spalliera del trono. Poste le singole

ai

zampe

al disotto delle

protomi nella posizione richiesta dalla relazione organica di queste due membrature, a parte il trono che nei modelli non fu sempre espresso, la ricostruzione proposta della parte posteriore della cassa, trova

una notevole conferma nel modello del

coevo carro a quattro ruote rinvenuto nella I troni o sedili di quest'

tomba

di Iside a Vulci.

epoca sono tutti muniti del relativo pre-

dellino; le quattro figurine di bronzo 128-129), se non adornarono i bracciuoli o la sommitä della spalliera, come e probabile, poterono essere disposti agli angoli del suppedaneo. In quanto alle (»)

Nel

dall'alto in

Jlfuseo etrusco, I, tav.

modo da rendere

XV,

evidente

il

lamina e riprodotta fig. 9, questa confronto proposto nel testo.

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

lamine 93-115) debbono membrature.

Non ho

99

tutte attribuirsi ai rivestimenti delle varie

ma giä il modello Iside e le altre rappresentazioni nelle urne

ritrovato tracce di sterzo anteriore,

rinvenuto nella tomba

d'

risolvono in senso negativo la questione, e questa sua soluzione e confermata dal diametro nguale cui accennano tutti i

etrusche

('),

frammenti

di cerchioni delle ruote,

dalla probabile collocazione

e

medesime, come

diretta del telaio della cassa sulle assi delle ruote

mostra

il

giä citato modello vulcente.

Data

la

pesantezza di questi

anteriore, non meraviglia piü la straordinaria grossezza del timone, quäle ci e rivelata dalla sua Capsula terminale, poiche unicamente alla resistenza di quell'asse

carri e la assenza

dello

sterzo

animali aggiogati, era affidata la poslungo che largo.

alle spinte trasversali degli

sibilitä di

guidare

il

carro assai pesante e piü

due gruppi di bronzi decorati a sbalzo rinvenuti nel Mediterraneo Orientale possono porsi a raffronto con Riguardo

allo

stile

il

quelli 87-105);

gli esemplari laminati rinve2 ed altrove ( ), l'altro i bronzi Olympia

primo comprende

nuti ad Egina, a Dodona, ad istoriati cretesi,

A altri

la

parte

raffronti

dividere

i

cipriotti ed assiri

tecnica

comune,

con quelle del

campi

in

piü

decorativo

osservato

).

le

primo

riquadri

decorazione lineare, in cui

3 (

si

lamine 87-105) non trovano gruppo oltre il costume di

mediante fasce a

ornamentali

notano comuni la treccia ed

nella lastra 97)

4 (

).

il

tema

Elementi piü numerosi

trovano raffronto nell' altro gruppo cui spettano i bronzi cretesi e 5 cipriotti ( ), ciö nonostante mi pare pressoche impossibile che questo carro cosi voluminoso e pesante sia stato importato dall' Oriente e

1'

unica questione discutibile parmi sia se l'artefice che lo esegui

nel Tirreno imitando nella ornamentazione

(*) 2 )

(

Micali, Ant. Mon., tav., LIII,

Carapanos, Dodone,

Anzeiger,

1890,

pag.

117,

pl. fig.

XIX;

fig.

uno

3 e LVII,

non

stile

1.

fig.

Bull, de corr. hell, 1892,

10; Athen. Mitt.,

locale,

1895,

taf.

pl.

X; Arch.

XIV,

1,

3-5;

Furtwängler, Olympia, IV, n. 694 e seg. De Ridder, De ectypis quibusdam aeneis Furtwängler, Aegina, Heiligtum der Aphaia,-pa,g. 394 e seg., taf. ;

CXIII

e 3 4 )

(

tipo si 5 (

CXIV.

di ant. classica, II, pag. 695, e seg. 770 e seg. tab. XII, 738, 739. Per la derivazione micenea di questo IV, Olympia, veda il testo a pag. 110.

( )

)

Mus.

ital.

Cfr. p.

e.,

Mus.

ital.

di ant. class., II, tav. IX,

fig.

1.

PINZA

G.

100 fosse indigeno o greco,

ina e questioue di poca importanza che

si

potrebbe risolvere soltanto arbitrariamente. LIX. Biga crem ata. 136) Parecchi frammenti di cerchioni da ruote del diam. m. 0,70 circa

!

(

da una robusta sbarra

costituiti

)

ret-

tangolare girata a cerchio, sovrapposta e fissata agli estremi mediante asticelle ribattute alle due estremitä. I chiodi coi quali

erano assicurati alle ruote di legno sono di ferro e penetrano in a scalpello nei cerchioni, la loro testata, spaccata fori praticati lungo, fu ripiegata a T ed allogata nell' incavo appositamente praticato alla periferia del cerchio. I pochi avanzi del legno rimasti aderenti al ferro sono semicarbonizzati.

per

il

Aleuni frammenti dei cerchi hanno

importanza per

speciale

oggetti che vi aderirono in seguito, non tanto per la parziale fusione della superficie sul rogo, quanto per la successiva profonda

gli

ossidazione entro al sepolcro. b)

Frammento lungo

aderiscono

i

m. 0,10,

circa

resti di un'ansa e dei

hanno conservato

il

adunque dopo che

il

loro colore nero;

di

c)

d)

Idem;

o bronzo,

giallastra, la cui

Idem; lungo col quäle

circa

;

in

uno dei

lati aderisce

sotto la quäle

si

nota

un pezzo un pezzo

un

circa

di

lamina

di

lamina

piano di sostanza

natura non

si puö agevolmente identificare. e) m. 0,10. Dalla faccia coneava sporge un chiodo,

era assicurata al legno;

sul ferro le tracce

avvenne

al ferro

Frammento lungo

alla cui superficie convessa aderisce

rame

m. 0,03

l'adesione

certamente antica, non vi ha dubbio

quindi che sia avvenuta nella tomba. di rame.

in bucchero, che

fittili

cerchione era stato tolto dal rogo in cui arsero

le parti di legno, d'altra parte e

m. 0,50,

alla cui superficie esterna

frantumi

vicino al chiodo

lasciate dal fondo di

ai fianchi aderiscono aleuni

si

osservano

un vaso del diametro

frammenti

di

di

bucchero nero,

di tufo e di legno parzialmente carbonizzato. Sulla superficie con-

vessa

aderisce

il

frammento

di

un'ansa

di

bucchero identica a

(•) Museo etrusco, I, tav. XVIII, seconda linea a destra. La presenza di due carri uno a due ruote Paltro a quattro in una medesima tomba e stata

giä osservata a Perugia, in cui, come ci avverte il Vermiglioli (Saggio di bronzi etruschi, VI, 3) « in un sol ritrovato n si rinvenne il materiale col quäle il Petersen ha ricostruito parzialmente due diversi carri una cioe

biga

uno a quattro 1-ag. 256 e sog.

eil

ruote. Cfr.

Mut.

d.

k. deut. arch.

Inst.

Rom. Abt 1894,

TOMBE REGOLINI GALASSI

LA.

quella notata nel

grumo

b.

f)

Grumo

costituito

101

da due

grossi

frammenti di cerchioni, lunghi ciascuno m. 0,20 circa. La loro posizione relativa mostra che furono spezzati violentemente, forse nell'intento di aggrappare in

poco spazio entro la tomba i resti i due frammenti, nella

metallici del carro consunto dal rogo. Tra

parte concava di quelle- piü piecolo ed ai lianchi del

piü grande aderiscono direttamente al ferro parecchi minuti cocci di bucchero

due dei quali ornati con striature parallele all'orlo, ed un bucchero greve. g) Grumo di ferramenta composto di sformati frammenti dall'ossido, uno dei quali almeno fece parecchi tino,

coccio di

parte di un cerchione. Vi aderiscono una kylix di bucchero, intatta (CV, 196) ed un coccio di argilla gialio-bruna, ben cotta ed ap-

parentemente del genere di quella dei vasi di Sarrw e di Rodi. La combustione dei pochi avanzi di legno,} k- ^ti'aece di fuin aleuni

sione superficiale

frammenti maggiormente esposti

flamme, dimostrano che

alle

le ruote cui appartennero resti giä dequindi il relativo carro, fu arso prima di aecumularne gli avanzi metallici nella tomba. i

e

scritti,

Naturalmente

nell'

mate dall'azione del

ultima cernita, insieme alle ferramenta

sfor-

fuoco, ripiegate poi o spezzate per raccoglierle

poco spazio, dovettero aggrovigliarsi piecole schegge di legno semicarbonizzato, frantumi di bronzo o di tufo mescolati alle cein

neri originariamente giacenti nel piano su cui era avvenuta la cre-

mazione ed in cui avevano rogo

finito col

;

ramenta,

col

tempo

posare direttamente

deposti nella

questi varii materiali,

i

resti del

tomba insieme

alle fer-

finirono per aderirvi solidamente, per effetto

dell'ossido di ferro dei silicati sciolti nelle acque di infiltrazione che dovevano di frequente stagnare sul fondo del sepolcro, e che servirono a cementarle anche ai vasi o ai loro frammenti, a contatto dei quali erano State

costume

II

ammucchiate.

di ardere

Etruria, nel Lazio ed in

le

suppellettili sul rogo

Campania

;

a Vetulonia ed altrove e stato

ardere sul rogo anche il carro tumularono poi colle ceneri del defunto.

constatato l'uso di si

J

(

tomba poi

si

)

era diffuso in

(*),

i

cui resti

Not. seavi 1887, pag. 477. Cerchioni di una biga rinvenuta nella Duce; fu arsa sul rogo prima di deporne i resti metallici la ove

del

rinvennero

ed

ai

quali

aderiscono

«

pezzi di legno carbonizzati s e

WNEA

G-

102

di leone fusa in 137) Nel 1836 si rinvenne una protome bronzo a cera perduta, cava internamente per ricevere la estremitä di un'asse di legno di cui il Grifi osservo notevoli avanzi, di

un

L'asta che pote conficcarsi in questo bronzo non puö

ri-

ffiudicando 1

carro

(

).

che

adornato la

avesse

ferirsi al carro a quattro

estremitä

del

timone

per esclusione deve quindi attri-

ruote,

buirsi alla biga della quäle descrivo

resti.

i

138) Tubo di ferro chiuso ad una estremitä (fig. 12). Neil' interno restano abbondanti avanzi dell'asticella di legno che doveva rivestire.

£ un

resto di quelle asticelle rivestite con tubi,

di bronzo, che a

Veio

di carri a due ruote

mi sembra

2

(

usualmente

ritrovarono normalmente associate coi resti

si )

la pertinenza di questo alla biga

;

cremata

perciö probabile, le schegge di legno rimaste nell'in-

terno dovendo esseje State protette dalle flamme dal rivestimento •

metallico.

139) Due

staffe »

ferro,

di

a)

Una

e

priva di una estre-

mitä, coll'altra munita della consueta maglietta rettangolare sporgente dalla lamiera che costituisce il corpo della staffa adorna esternamente con delle sgusciature longitudinali. All'interno ed aH'esterno aderiscono frammenti di legno semicarbonizzato, fran-

tumi

di tufo

ed un frammento di lamina di bronzo cementati

ferro dall'ossido

dai

e

silicati

formatisi nella tomba.

b)

al

Orlo e

traversa di ferro, da cui sporge la consueta maglietta rettangolare di un'altra staffa piü piccola di quella precedente; forse gli ap-

partenne

anche un

frammento attualmente conservato nel

altro

Museo. Queste

sono identiche a quelle di bronzo rinvenute

statte

3

a Veio ed a Vetulonia

(

a due ruote;

ciö

giä

zione cui spetta pareti di

«

una

per la

di esse

),

normalmente associate dovrebbero

(«) 1 I

)

Grifi, pag.

le

stesse

178

»

proprio

16.

come

in quelli descritti nel testo ed

cause.

e tav. XI, fig. 4.

Not. scavi 1889, pag.

156,

figg.

pag. 240 e seg. 3 ( ) Cfr. Not. scavi 1889, pag. 156, fig.

coi resti di carri

alla stessa deposi-

biga cremata; i resti del rogo aderenti alle confermano all'evidenza la conclusione esposta.

frammenti di lamine di bronzo

evidentemente per

riferirsi

fig.

15,

16,

18; Bull, paleoetn., 1896

20; Falchi,

Vetulonia, tav.

XXV,

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

103

140) Grurao di terra, con schegge di legno semicarbonizzato e frammenti di bronzo che potrebbero riferirsi alla snodatura di un morso da cavallo, certo fece parte dei finimenti deposti coi della biga,

resti

come

lo

provano quelli del rogo

ai

quali e asso-

ciato.

141) AI grumo 136 g) aderisce una asticella cilindrica di ferro ad estremitä ribattute altre due, ad una delle quali aderisce una ;

sferetta di ferro saldatavi dall'ossido,

conservano nel Museo.

si

E

probabile inoltre che i dischi di ferro LVII, 124-125 spettino al rivestimento di questa biga. LlXß. 142) Frammento di robusta ansa di ferro a nastro, il cui ufficio non e ben chiarc.

LX. 143) Letto di bronzo coll'ossatura costituita da quattro robuste sbarre metalliche, disposte due a due in continuazione nei lati

da tre traverse piü corte, due delle quali letto, l'altra nel mezzo. Le sbarre lunghe sono

lunghi,

mitä del

e

medesimo piano da

piuoli

parte alta dei piedi,

quelli alla estremitä,

che

in

penetrano

fori

lunghi

alle estrefissate sul

praticati nella

tanto

da

tra-

per esservi ribattuti, gli altri semnei incastrati plicemente piedi mediani. versare interamente

il

piede

piuoli lunghi in cui terminano

I

tre traverse sono confic-

le

cati nei piedi al disopra delle sbarre laterali e sono ribattuti alla

estremitä. Questa ossatura a di bronzo intrecciati

a

ciascuna

della

alle

sbarre

B

e ricollegata

quinconcio,

cui

le

ossatura,

Quelle

sono fissate

due chiodetti

con

lamme che sporgevano alquanto

da una rete di nastri estremitä

ribaditi.

sulle sbarre marginali fu-

rono ripiegate intorno alle medesime. I piedi, a zoccolo cilindrico con sgusci e modinature e la parte alta espansa e piatta al disopra, sono fusi in bronzo ad anima vuota ;

da ciascuno dei due negli angoli verso l'origliere si eleva una lonnetta munita in alto di un piuolo, in cui furono infilati una setta a petali canaliformi

quindi

il

mezzo

1'

origliere e sorretto le

estremitä,

Un esemplare

l

(

)

814 c

.

la

cappelletto incastrato al

ad ambo

fig.

(*),

da altre due asticelle munite

si

ro-

lamina che serve da origliere e disopra per fissare i varii pezzi. Nel

uno dei quali

analogo

co-

e

rinvenne

infilato

ad

di piuoli

e ribattuto

Olympia, IV, pag.

sotto

129,

PINZA

G.

104

la sbarra traversa, nell'altro e imperniato

poggia

tutto

il

l'origliere,

sul quäle

fiore di loto

il

dal consueto cappelletto. L'ori-

tissato

a mezzo catino, ove doveva posare il capo; gliere e liscio e curvato che contorna il tratto liscio, la larilevato al di lä di im listello

mina

decorata a sbalzo con due rosoni ai lati;

e

il

tratto

mediano

punzoni che riproducono stilizzata la barca nilotica con una palma nello sfondo. Nelle sbarre lunghe, verso i e ornato coi consueti

di bronzo piedi del letto, si osservano, una per lato, due piastrine alla di intatta rinforzo sbarra. Noü servirono al disotto. inchiodate e

robusta, e vi furono

cui chiodetti di

i

colato,

di porre in

opera il retiivi passato la sbarra e la

prima ritegno hanno

aggiunte

sottostante piastrina,

Un

letto simile e stato trovato dal

La

1

cerite

loro

coi

Campaüa

letti

in un'altra

tomba

dipinti nei vasi del Di-

somiglianza ( ). pylon mi sembra soltanto superficiale ed al piü si limita al piano a graticcio, se il disegno riproduce in ciö fedelmeute il vero, il che e dubbio.

LXI. 144) suga, pieno, in

a)

Arco

in ferro,

di fibula

gran parte mancante.

grande

una

dello spillo.

e

staffa

dei

di

media grandezza

con molla a due b)

c)

precedenti,

giri

Arco simile

;

a sangui-

la staffa a canale

e

al precedente, privo della

Arco di uüa terza fibula alquanto piü

manca

spillo e la staffa.

lo

fibula a sanguisuga grande in ferro,

il

d) Staffa di

cui arco manca.

II, Bronzi etruschi e romani, pag. 4. Louvre, insieme agli altri oggetti della collezione Campana; e infine del tutto probabile che un letto di tal natura sia stato riprodotto in un urna etrusca edita dal Micali, Ant. Mon., tav. LVI, ]

(

)

Cfr. Cataloghi

Questo esemplare

fig.

1.

si

Campana, Classe

conserva oggi

al

Sono pure dipinti a reiicolato

i

piani dei letti rappresentati nei vasi

Mon. Inst.. IX, tav. XL; ed in una scena egiziana riproWilkinson, Manners and customs of ancient Egyptians, I, pag. 237,

del Dipylon, cfr.

dotta dal fig.

69. In

qnest'ultima

rappresentazione

perö

le

ruote che sostituiscono

i

piedi del letto ne dimostrano giä a sufficienza la diversa struttura; piü simili agli esemplari ceretani sembrano quelli rappresentati sui vasi del Dipylon ; ma in quest'ultimo caso la somiglianza con quelli ceriti e costituita soprattutto dalla struttura a reticolato

che

ad

una esatta

del piano, la quäle nei vasi giä citati, piü

minuta riproduzione del vero, puö attribuirsi ad un espediente tecnico per riprodurre un piano continuo di secundaria importanza, e

essendo riprodotte con tinta a corpo le figure che si volevano far spiccare su questi piani, onde la differenziazione nei modi di riprodurle.

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

LXII. 145) Due braccialetti il

asticella

cilindrica di ferro;

m. 0,01, quello del cerchio di uno dei due esemplari aderisce il frammento im piccolo tratto, tuttall' intorno dell'asticella,

diaraetro dell'asticella e di circa

Ad

m. 0,08.

circa di

di

105

un

terzo,

un grumo

ed in

di

?organizzate

e

minuti frammenti di ossa umane cornpletamente dicementate daLTossido di ferro.

b) Braccialetto

sirnile

ma

ai precedenti,

piü grande; vi ade-

frammenti di ossa cementate dall'ossido

minuti

riscono

di ferro

che ha conservato in due tratti tracce evidenti di un tessuto.

L'anticamera

e

le

unicamente poterono essere de^ ceila contenendo monili di materiale

nicchie, ove

posti questi braccialetti, la

prezioso deposti con una donna al cui corredo non possono

certo

appartenere questi rozzi bracciali di ferro, erano intatti; e quindi dei tutto improbabile che i frammenti di ossa aderenti si deb-

bano alla disgregazione naturale

di

uno scheletro umano

braccio sarebbero stati infilati, poiche in tal caso

al

frantumi avreb-

i

bero aderito unicamente ad un solo lato della periferia.

La

posi-

zione delle ossa, tutt'all* intorno di un segmento dei bracciali,

ammettendo che

spiega soltanto

della periferia tangente ad un

fossero

cumulo

disposti

di ossa;

e

cui

con

quel

si

tratto

quindi probabile

che siano stati deposti in un ossuario, obliquamente rispetto alla sucumulo di ossa combuste. Ciö anzi si potrebbe con ogni

perficie del

certezza

asseverare se fosse possibile accertare l'azione del fuoco ferro, ma l'ossido di cui sono imbevute le

sulle ossa aderenti al

ha talmente guastate, che delle persone competenti da me interrogate in proposito, pur riconoscendo da una ispezione sommaria delle ossa

medesime

la probabilitä

non

e

letto;

grande che fossero cremate, non

Ad

ogni modo la ipotesi espopta contraddetta dalle tracce di tessuto notate in un braccia-

poterono affermarlo con sicurezza.

sappiamo

infatti che

usualmente

le

ossa erano involte in un

pannilino prima di racchiuderle nell' ossuario.

LXIII. 146) Pugnale crociera

ed

il

dinali, la crociera e

samenti sferoidali,

il

fu conficcato ed assicurato da

estremitä del codolo in ciera.

d'un

di ferro foggiato

La lama

sol pezzo colla

con sgusci longitua sbarra ornata agli estremi con degli ingroscodolo e ad asticella; il manico di legno vi

codolo.

un pomello

modo da

Nella parte inferiore

e triangolare

stringere

di ferro incastrato alla il

di quest' ultima

manico contro

la cro-

restano tracce delle

G.

IOC fibre le
del fodero,

in

PINZA

manico. Intorno al tallone aderisce la bocchetta di

rivestita

legno,

con

ferro

tracce

di

ossido di

rame.

LXIV. 147) a) Due grandi punte di lancia in ferro profondainente ossidate, prive del codolo, rotto e perduto, una delle quali c) Codolo b) costolata nel mezzo, munita del consueto cartellino. a cartoccio di una terza punta, e relativo puntale di analoghe dimensioni.

LXV*. 148) Sette punte di giavellotti in ferro, cinque delle quali munite ancora del loro codolo a cartoccio, e sette codoli a cartoccio di analoghe dimensioni, priva,

ma

esistenza di altre sei punte

(*).

alla punta

che ne

e

LXVI. 149) Due

uno gli

dei quali pote appartenere

altri

attestano certamente la

quadrelli di ferro muniti di codolo a car-

uno dei quali piccolo, tozzo e pesante l'altro; sembrano riproduzioni locali di un tipo comunemente eseguito in bronzo nella toccio,

2

Grecia

).

(

LXVII. 150) Prisma di ferro a doppia piramide, sottile ed 3 aguzzo ad ambo le estremitä ( ). LXVIII. 151) Due robuste assi di ferro con una estremitä arrotondata piegata ad angolo e l'altra cava a cartoccio (fig. 11), in cui restano le estremitä di un'asta di legno del diametro di m. 0,03. II legno ha le fibre longitudinali collegate tra loro con cellule poco compatte, doveva

adunque essere molto

elastico.

II

cartoccio di un terzo esemplare prova che di questi oggetti, ferrati

ad ambo

le estremitä,

ve ne

erano almeno due.

La

qualitä del

diametro delle aste, la forma del rivestimento provano legno, che gli arnesi dei quali ho descritto gli avanzi erano di grandi archi di legno con fornimenti in ferro alle estremitä. il

LXIX. 152) Numerosi frammenti di ferro, avanzi di frecce,

una

di asticelle

ne eccettua la estremitä inferiore consunta

(»)

vellotto

quadrangolari

delle quali pressoche intatta, se se e

mancante. La estre-

L'associazione di alcune punte di lancia e di parecchie punte di giain una stessa deposizione e stata osservata anche a Cuma. Mon.

Lincei, XIII, pag. 258, figg. 32-35. (")

1048

3 (

Cfr.

ad esempio Olympia, IV, pag. 175 e

seg., n.

1848

e seg., figg.

1049.

e )

Giaceva nel cumulo delle ferramenia depositate in magazzino.

LA TOMBA RKGOLINI GALASSI

107

mitä a foglia fu tirata a martello battendo a caldo quella delParecchi fasci di tali frecce guaste e mancanti, ad uno dei

l'asta.

quali aderisce tuttora im esemplare di bronzo. assai guasta dall'ossido porta aderente

LXX. rono

153) Nove

eseguite ra.

lunghi

1

(

]1

).

freccia di ferro di bronzo.

altre frecce, identiche a quelle

in bronzo;

0,90

Una

una catenella

gli

esemplari

meglio

LXIX,

conservati

fu-

sono

Grifi e gli altri scrittori ritennero che aves-

sero servito ad incidere le vittime per trarne auspicii dalle viscere,

ma, anche prescindendo da quest' ultimo particolare, e indubitato che a tali funzioni non si prestano affatto gli strumenti di cui ragiono, lunghi, privi di manico e inadatti tanto al taglio quanto ad un

maneggio. 1/ unico scopo al quäle poterono essere mi par certo per cid che siano

facile

adatti e quello di ferire di punta state delle frecce, la

;

cui penna, di materia

diversa,

e

distrutta.

Conferma questa conclusione Fessere state ritrovate unite a fasci. LXXI. 154) a) Tallone di una lama da coltello ad un solo taglio

;

il

b)

in

dorso

si

prolungava in un codolo ad asticella di cui resta

un breve

soltanto

tratto.

Coltello analogo, meglio conservato, e col codolo conficcato

un manico

di osso corroso e guasto alla superficie.

155) Grumo

ferramenta contenente calami di frecce (con-

di

fronta

LXIX). LXXII. 156)

Coltellino a

lama triangolare

in ferro

ad un

taglio, colla costa che si prolunga nel codolo, lungo circa

LXXIII. 157)

Coltellino

in

ferro

ricoperto dagli avanzi del

fodero in legno, rivestito all'esterno di filo di

LXXIV.

consunta

posta

l'altra,

ferro,

in

rame avvolto

a spira.

158) Quattro frammenti di una sega di ferro colla

costa arrotondata

LXXV.

sol

m. 0,07.

(*).

159) ßobusta

una estremitä, per errore tra

sbarra di ferro a sezione rettangolare, ingrossata e terminante a spuntone i

frantumi dei due grandi tripodi in

dei quali certamente non fece parte.

(')

Museo

etrusco,

I,

tav. XII, fig. 7.

() La provenienza dei numeri 154 e 156-158 dalla tomba A non e assolutamente certa. Giacciono nella vetrina sotto la finestra, presso alle figurine di bucchero ed a frammenti di cerchioni certamente provenienti dalla sepolturapredetta; perö questa associazione non

e sufficiente a

tinenza, che io propongo quindi con ogni riserva.

dimostrare tale per-

G.

108

160) Asta

un

consunta dall'ossido

di ferro

im anello

risalto e ancora incastrato

LXXVI.

PINEA

161) Avanzi

eui al disotto di (').

rotondi

scudi

otto

di

in

bronzo

di

in

lamina

di

bronzo. Constano eiascuno di una lamina discoidale con un largo disco nel mezzo sbalzato a martello, nel cui centro e rilevato un

umbone. Quattro frammenti dimostrauo che

di cerchio rinvenuti nei recenti sterri

bordi furono sempliceinente

i

2 (

)

su di un

arricciati

vimine destinato a facilitare questa operazione. L' intera lamina fn ornata a zone concentriche ottenute in parte a cesello, le piü ripetendo alcuni punzoni quanto era necessario per adornare con eiascuno una intera zona. II sistema adottato nel restaurarli non per-

mette piü aleuna osservazione diretta sul rovescio della lamina ci lascia al

quindi

buio sulla loro struttura interna.

Due

e

di

serie

lungo un diametro ad uguale distanza dal1' umbone, servirono evidentemente al passaggio dei chiodetti ribattuti con cui fu fissata allo seudo la sua impugnatura. In alcuni esemtre fori l'una, opposte

un foro piü grande coi bordi coperti d'ossido di ferro, si chiodo che servi a conficcare gli scudi alle pareti del

plari

deve

al

sepolcro.

Scudi analoghi sono

ma

la

dei

famiglia

stati ritrovati a

prodotti

spettano gli esemplari ceriti, specie per

i

caratteri ornamentali

da esemplari di (V)

e nell'Asia

(*)

minore,

questa famiglia

si

3

Dei frammenti provenienti rinvennero ad Olympia ( 4 ), ma

(

).

Un'asta analoga, ripiegata pero a squadro e munita non giä di un b di una zona di bronzo, si rinvenne ad Olympia, IV, 128, 813

ma

cerchio

.

Questi frammenti ed

parte discoidale (cfr.

Museo

Cipro

etrusco-latino-campani, alla quäle in si discosta da quegli esemplari

etrusco,

I,

fig.

altri,

ritrovati negli stessi sterri, riferibili alla

13) appartennero agli scudi restaurati riprodotti nel

tav. XII,

fig.

3.

3

Alla ricca serie giä citata dall'Orsi, nel Museo ital. di ant. class., N, pag. 101 e seg. si deve aggiungere l'esemplare esquilino da me pubblicato nei Mon. Lincei, XV, pag. 145, quello cumano, Mon. Lincei, XIII, pag. 246, ( )

altri di Narce, Montelius, La civilisation primit., II, pl. 327, 13 (tomba LXII), e di Vetulonia, cfr. p. e. Not. seavi, 1887, pag. 480, tav. XIV, fig. 2 (Tomba del Duce). fig.

24, e gli

fig.

(<)

Furtwängler,

quest'ultimi

giä

Olympia, IV,

quello

che

taf.

XX,

n.

385

e

pag.

162

e

seg., di

numero 1007 si discosta grandemente portando una zona a doppi archetti e soprat-

porta

il

dagli analoghi prodotti italiani, tutto un'altra a palmette di cui non ne resta che

perö a distaccare questo seudo dal gruppo italiano.

un frammento, II

sufliciente

distaeco poi

sarebbe

REGOLIM GALASSI

LA TOMBA

anormalitä

questi nltimi appunto per la loro

prodotti diversi,

si

debbono attribuire

dalle spiagge delTirreno;

l'Orsi

e

109

mezzo ad

in

altri

alle importazioni dei reduci

ha sufficientemente dimostrato

scudi Tirreni dalla libera imitazione di ana-

la origine locale degli

l loghi modelli pervenuti dall' Oriente ( ). LXXVII. 161) Quattro dischi di bronzo del diametro di m. 0,40

ornarono la parte centrale di altrettanti scudi. la parte centrale, convessa, e ornata nel

torno al

medesimo con

figure di

ove e un fiore di loto; una

II margine e piano, mezzo con un rosone ed in-

leoni rampanti ai lati verso i'alto

terza belva e in basso.

nate a bulino dal dritto e sbalzate dal rovescio;

ad

ginali

^

furono

invece

impressi

con

Sono contor-

gli ornati

un punzone.

mar-

Gli scudi

furono intissi alle pareti del sepolcro con chiodi di ferro dei quali restano i fori o gli avanzi. In un esemplare il chiodo, conservato

per buona parte,

che non

indica

si

incurva

poco

al disotto della lamina,

era ivi sostenuto da materia

e ciö

spessa e resistente.

Kitengo quindi che lo scudo rivestito dal disco non fosse di legno, ma bensi di vimini intrecciati o di cuoio e siccome, fatta eccezione ;

di

un paio

di fori antichi presso al

margine

di

uno dei

dischi, in

manca ogni

perforazione prodotta da una inchiodatura al sottoposto scudo, debbo ritenere che per quanto riguarda il modo di fissarli, questi bronzi ceriti si siano discostati da quello tutti gli altri

vetuloniese

2 (

)

rina di bronzo,

per avvicinarsi a quelli sardi riprodotti in una figuin cui evidentemente il disco metallico era trat-

tenuto sullo scudo dalla sporgenza delle capocchie dei chiodi con3 ficcati all' intorno ( ). Apparentemente questi scudi ceriti, in specie se intrecciati in yimini, dovettero assomigliare

rinvenuti nell'Öriente, ed in special

modo

ad alcuni esemplari

a quelli di Creta

4

( ),

in-

anche maggiore ed addirittura fundamentale se corrispondesse al vero la congettura del Furtwängler (op. cit., pag. 163), che tutti quegli scudi di Olympia fossero originariamente foderati di cuoio o di legno, poiche e assolutamente certo che tale rivestimento doveva mancare negli scudi italici che io ho potuto osservare. 1

Orsi, op. cit., pag. 119. Not. scavi 1900, pag. 477 tav. XIII. (

)

2

)

(

3 (

)

Mon. Lincei, XI.

)

Cfr.

4 (

e seg. Bull.

paUoetn.

ital

,

1901, pag. 182,

tav. XI.

Ann. of ihe British School at Athen, 1904-5, pag. 306,

La decorazione

tav.

XVI.

centrale, in specie in alto, si raffronta a quella delle targhe

110

G.

PINZA

teramente eseguiti in metallo, ma ornati nel mezzo con un medaglione ad eleinenti decorativi che se uon altro per la disposizione relativa ricordano semplificata la ornamentazione di questi dischi le zone periferiche sono decorate con ornati a spina che evidentemente riprodncono stilizzato 1' intreccio di vimini sporgente dalla periferia dei dischi metallici negli esemplari

mentre

ceriti,

o a treccia,

piü coninni.

LXXVIII.

162). Sei flabelli dei quali resta soltanto il rivestimento in bronzo irnposto alla estremitä delle relative aste, co-

imbuto conico con appendice

da ua

stituito

cilindrica,

tirato a

da un disco

metallico e poi schiacciato ad ellisse suldi un'asta di quercia, della quäle restano terminale l'espandimento le tracce nella superricie interna dei bronzo, inchiodata colle conmartello

agnzze e ribattute, delle quali restano parimenti avanzi lungo il margine della parte espansa. In alcuni esemplari una delle superfici e ricoperta esternamente di ossido di ferro suete asticelle

gli

dovuto probabilmente ai chiodi coi quali furono

fissati alle pareti

dei sepolcro.

LXXIX. fumiere



!

(

),

163) Mobile su quattro rnote, a torto creduto poiche evidentemente, come lo provano

le

pro-

riprodu-

zioni in bucchero, servi nei conviti al trasporto dei vasellame conte-

nente

le

piano

e

vivande. CoDsta di varii pezzi di bronzo riuniti insieme. II costituito

da una lamina rettangolare con un foro circolare

In queste ultime, interamente di bronzo, le zone periferiche, l'intreccio bottoni sbalzati possono benissimo derivare dalla imitazione di un lavoro in intreccio cosparso di chiodi a grossa capocchia conficcati in giro a scopo ornamentale. Questi scudi cretesi di parata ci riportano pertanto ai modelli ceriti.

ed

i

di vimini e placca centrale

di bronzo dai quali dovevano dipendere i quattro esemplari ceriti di cui ragiono nel testo. La riduzione delle figure decorative specie in basso, si deve evidentemente alla inettitudine dei calderaio indigeno

a riprodurre

coraplicate figure che ornano la

le

metä

inferiore dei disco cen-

neiresemplare cretese giä citato, come pure negli altri due analoghi meno simili a questi ceriti trovati nell'autro di Giove Ideo, editi nel Mus.

trale cosi

ma ital.

di ant. class.,

Perrot

II,

Atlante, tav. II e III.

Chipiez, HisL

de VArt, IV, pag. 335, flg. 175; Abeken, Furtwängler, Bronze funde aus Olympia, pag. 40; a Heibig, das homerische Epos, II ed., pag. 108; Zeitschrift für Ethnologie, 1890, pag. 72; Helbig-Reisch, Führer, II, pag. 354, n. 1313; Montelius, op. (')

Mittelitalien,

cit.,

pl.

e

pag. 384;

CCCXXXVI,

flg.

10.

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

111

di dimensioni tali da poter accogliere la parte convessa di una baciaella, ricavata da una lamina discoidale, la cui

nel rnezzo

periferia fu lasciata orizzontale e la parte centrale incavata a calotta sferica battendola a martello, ornata poi ed inchiodata al piano

lungo i suoi margini; la decorazione della lamina principale, a due scomparti limitati da una fascia, e ottenuta contornando le figure a scalpello dal dritto e sbaizandole quindi dal rovescio. Un nastro di bronzo, allargato nel rnezzo a disco incnrvato a calotta, colle estremitä cnrvilinee, fa piegato ad arco ed inchiodato per le estrernitä stesse nel

rnezzo della piastra principale parallelamente

mediante

ai suoi lati lunghi,

Sotto la lamina principale

tre chiodetti ribattuti in ciascim lato.

osservano quattro figurine di bronzo e alla lamina mediante un piuolo verticalmente fissate fuse, disposte che sporge dal loro capo, penetra in un foro praticato nella la-

mina

fermata da un bottone incastrato alla sommitä del

stessa,

piuolo.

si

Dai piedi

di

ciascuna figurina sporge un anello trasversale estremitä delle due assi a sezione poli-

destinato a ricevere una

piü sottile agli estremi, ove si imdella ruota. Queste ultime furono fuse a

gonale nel rnezzo, discoidale pernia e gira il

mozzo

e

parte e trattenute al loro posto da un chiodetto ficcato in un foro trasversale aperto alla estremitä dell'asse. La decorazione della

lamina principale

guendo nel rnezzo

e i

inquadrata da im rilievo marginale che secontorni del bacinetto, divide la zona in due

campi, in ciascuno dei quali fu eseguita una coppia di leoni affrontati. Intorno al margine gira una treccia, in cui sono pure fissati

a regolari distanze dei

peduncoletti

flori

di loto, fusi a parte,

infilati in appositi fori della

lamina

muniti di

e ribattuti al disotto.

Negli sterri recenti se ne rinvennero tre (cfr. flg. 13) la cui posizione originaria non si puö sicuramente determinare. II margine piano della catinella e ornato con tre linee concentriche di bottoncini e la calotta della

a treccia

ed

i

maniglia con un rosone; i margini sono contornati campi ornati con elementi floreali. Notevoli sono

alcune rappezzature della lamina che costituisce bile; vi fa sbalzata la parte della figura che a ricoprire,

fnrono

medesima con

quindi

adattate

chiodetti ribaditi.

AI

sulla disotto

maniglia, sul rovescio, si osserva un'antica 1/

Undset ed

il

Perrot

citarono

a

piano del moerano destinate

il

lamina

e

fissate alla

della giuntura

della

piastrina di rinforzo.

raffronto

i

recipienti

su

G.

112

PIN ZA

ruote rinvenuti nell' Oriente del Mediterraneo e nel Nord-Europa;

ma

limitata al comune accoppiamento di quattro ruote, gli esemmunito im telaio ad recipiente

a parte la corrispondenza

di ud

plari posti a

confronto sono diversissimi tra loro per dimensioni,

forme, ufficio ed

cerite si ritrovö invece a

LXXX.

Un

ornaruentazione.

164)

Due

Veio

(

a

questo

).

bronzo costituiti ciascuno da due

di

alari

esemplare simile

J

congiunti per uno dei lati corti, in-

pezzi di lastra rettangolare,

lamina piegata ad I fianchi dei lati lunghi sono mascherati da due asticelle quadrangolari di bronzo, ritorte, schiacciate a martello ove dovevano essere inchiodate e quindi piegate ad angolo retto in alto, colla

chiodati

in

croce a

cavalletti

dei

in

.

"|

j

estrernitä

a martello in

battuta

libera

una protome

Una

modo da

dargli l'aspetto

appendice simile alle altre fu in inchiodata ciascun lato tra le due dinnanzi eseguita a parte ed descritte. Nella superficie inferiore della zona si notano dei comdi

rame

di

posti

d'oca.

e

solfo

terza

dovuti a contatti con sostanze rieche

quest' ultima materia. Esemplari analoghi 2 ora esclusivamente in Etrnria ( ).

il

si

di

ad

rinvennero sino

LXXXI. 165) Due alari in ferro. La zona che ne costituisce piano fu tirata a martello da una asticella lasciata intatta alle

estrernitä,

laminata nella parte media e foggiata ai capi a guisa la zona fu quindi inchiodata in croce ai due ca-

di testa d'oca; valletti

in

lamina piegata a

|

le

|,

estrernitä piegate verso l'alto

ed altre

quattro appendici in ferro del tutto simili a queste furono inchiodate per la estrernitä inferiore agli angoli del cavalletto. Parecchi frammenti provengono dai recenti seavi (cfr. fig. 13),

l'esemplare

intero e

gli

altri

frammenti

si

raecolsero

nel 1836.

LXXXII. 166) Nove

spiedi ad asticella quadrangolare di ad un estremo ritorta nell'altro girato ad occhio bronzo, aguzza per trattenere un anello di filo di bronzo. Tre asticelle conservate nel

Museo sono

cosi consunte

da non potersi deeidere se siano ap-

partenute a spiedi o alle frecce dinnanzi descritte. mili

si

(') 2 (

)

3

rinvennero a Vetulonia

si-

( ).

Garrucci, in Archaeologia, vol. XLI, Cfr. p. e.

Esemplari

3

Not. scaoi, 1900, pag. 481,

1,

pag. 201,

fig.

pl.

IV,

fig.

2.

12.

( ) Falchi, Vetulonia, tav. X, fig. 7; tar. XIV, fig. 9; 8; XVII, 27; XVIII, 19; Not. seavi, 1900, pag. 480, fig. 12.

XV, 29; XVI,

LA TOMBA REGOLINI GALA.SSI

LXXXIII. 167) Caldaia discoidale di bronzo;

tirata

fondo

il

113

martello

a

da un massello

convesso, le pareti cilindriche.

e

La

lamina fu spizzata alla periferia per poterla piegare ad angolo retto verso l'interno; dei fori ivi esistenti dimostraDo che

robusta

i

margini delle spizzature erano stati riuniti con pezze inchiodate modo da costituire im labbro contimio. L'orlo e ester-

al disopra in

namente cerchiato

ma

in ferro,

questa cerchiatura fa parte di

re-

numerose pezze inchiodate quali spettano pure di sul corpo. Non vi ha traccia maniglie. Internamente aderiscono alle pareti dei grumi di terra mista a sostanze organiche, resti sfcanri antichi,

le

ai

dei cibi ivi posti a cuocere

LXXXIV.

1'

ultimo giorno dei funerali.

168) Tripode che sorreggeva la caldaia 167, co-

stituito

da un robusto cerchio di ferro a sezione quadrangolare,

con tre

fori

in

verticali

equidistanti

cui sono incastrati

i

piuoli

sporgenti dai piedi al disopra della loro estremitä piegata a gomito e destinata a poggiare alla superficie inferiore dei cerchio. LXXXV. 169) Caldaia di bronzo simile a quella 167, priva

Due esemplari

dei cerchio di ferro.

tomba

dei duce a Vetulonia

LXXXVI. quello 168. Ad

simili sono stati ritrovati nella

1

(

).

170) Tripode in ferro della caldaia 169 simile a uno dei piedi vi aderisce per l'ossido una sferetta

di ferro.

LXXXVII.

171) Due lebeti

tirati a

bronzo, coll'orlo rovesciato airesterno. alla bocca

con

cinque

protomi

di

martello da un disco di

Ciascuno

leöni,

ornato intorno

e

fuse a parte ad

anima

vuota, con alcuni contorni avvivati a bulino e le estremitä battute

a martello e ripiegate in fuori a squadro per poterle applicare ai fianchi dei lebete ed inchiodarvele con asticelle ribattute ad ambo le

estremitä.

Due protomi

leonine

tomba prenestina

ricca

II

analogo. inoltre

i

il

Lazio,

resti di

2

(

),

dei in

tutto

cui

simili

si

possiamo

rinvennero in una

supporre

territorio falisco e l'Etruria

hanno

numerose imitazioni in terracotta

3 (

).

un lebete restituito

Fuori dei

Tirreno solo nel santuario di Olympia sono state ritrovate due pro0) Not. scavi, 1887, pag. 480, tav. XV, a ) Archaeologia, XLI, I, pag. 200, nota

(

3 (

figg.

)

26

Mon. Lincei, e

30.

IV",

pag. 266,

fig.

fig.

7.

1.

126; XV, pagg. 125 e 455, tav. XI,

PINZA

G.

114

l analoghi bacini ( ) e le relazioni religiöse degli italioti con Olympia ed il fatto che 2 il tripode greco e di tutt'altro tipo ( ) e che anche i bacini piü

tomi simili a queste,

le

quali presuppongono

simili a questi tirreni diffusi nell' Oriente sono invece ornati colla caralteristica

plare eccezionale di 4

assiri

LXXXVI1I. nati

Olympia

172)

due tripodi in

osservauo nel ai

golari,

le traverse

5

1

(

)

2 )

(

alle

commerciale del Sud.

sostenere

dne lebeti 171

i

assai consunti

erano desti-

due esemplari che

(i

si

imitazioni degli avanzi antichi accu-

le

erano costituiti da asticelle qnadranda sbarrette, i cerchi in lamina, il tutto riunito mediante piuoli incastrati e ribaditi in appositi

Indubbiamente imitano quei tripodi che

).

Kiguardo

loro piedi). I piedi

da inchiodature o (

A

ferro

Museo sono

mulati

fori

inducono a ritenere che l'esem-

ci

),

vi sia stato importato.

o cipriotti pervenuti per la corrente

)

(

(

evidente che furono modellate ad imitazione di prodotti

e

protomi

3

di grifo

protome

il

Furtwängler

Olympia, IV, 799 ed 800. II tripode di Apollo nelle

del tipo notissimo di

riproduzioni artistiche greche e sempre Olympia {Olympia, IV, pag. 75 e seg. Waldstein, The cfr. Röscher, pag. 294 e seg. e tav. CXXIII-CXXIV ;

Argive Heraeum, II, Lexikon, I. pag. 455;

;

Dodone

ses

ruines, pl. XVI, fig. 1? Friedländer-Sallet, Münzkabinet, taf. VIII, 750 e seg. e la ricca serie dei vasi in

arcaici

cui

e

Vases du Louvre, sia prevalso

Carapanos,

rappresentato II,

il

LXVII,

pl.

del tripode (cfr. ad esemp. Pottier,

ratto

fig.

in Grecia soltanto nel

55).

VI°

et

Ne puo

supporsi che

sec. a. C.

sentato giä nei piü antichi vasi del Dipylon 57.

;

cfr.

poiche

e

Pottier, op.

questo

tipo

Tunico rapprecit..

I, pl.

XX,

fig.

3 (

e

i

)

Questo tipo

sostegni

si

aviformi

diffuse ivi

anche in Etruria come

rinvenuti,

cfr.

Olympia,

lo

IV,

provano le protomi pag. 123 e seg. e

pag. 117 e seg. ove e raccolta anche la relativa letteratura. Alcuni esemplari inediti si conservano nel Museo etrusco gregoriano. 4 ( ) Perrot e Chipiez, Hist. de VArt., pl. VIII e IX e Tesemplare riprodotto nel frontespizio del volume. 5 (

)

Questi tripodi insieme agli altri

descritti (168 e 170) sono

i

venuti in questa tomba». II a torto due tripodi uno di

pag. 320 a-b; Montelius,

due, parimenti in ferro, dinnanzi «quattro tripodi, due grandi e due piccoli, rinSavignoni e quindi il Montelius gli attribuirono

bronzo

e

l'altro

di

ferro

(Mon. Lincei, VII,

La

civilisation primitive, II, pl. CCCXXXV, figg. 9 e 10) dei quali l'ultimo non e che uno sdoppiamento del primo. Infatti negli scavi del 1836 al Sorbo si rinvennero in tutto cinque tripodi, dei quali quattro in ferro

provengono dalla tomba di cui ragiono

e

sono descritti nel testo,

quinto, in bronzo, per esclusione deve identificarsi con quello edito nel

il

Museo

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

chiama a bacchette, dalla quäle famiglia ceriti

esemplari

discostano

si

115

di prodotti importati, gli

assai piü dell'esemplare rinvenuto

nella touiba Bernardini a Palestrina.

LXXXIX.

173) In un terzo lebete, ugualmente tirato a mardopo im breve risvolto verso 1' interno, fu piegato oriz-

l'orlo,

tello,

zontalmente in

faori.

Dall'esterno furono contornati a scalpello

e

ornati, distribuiti in due zone conquindi sbalzati centriche al fondo, occupato da un rosone orlato con una treccia, dall* interno gli

ripetuta altre due volte, presso all'orlo,

in

una intorno

modo da

alla metä del corpo, l'altra dividere la superfieie del caldaio in

due fasce concentriche, in ciascuna delle

quali sono espressi due

composti ciascuno di un leone affrontato ad un Alla periferia furono inchiodate sei protomi zoomorfe fantastiche, identiche per struttura a quelle leonine dei due lebeti di

gruppi

figure

toro alato.

precedentemente descritti.

XC. 174) Sostegno

bronzo del lebete precedente ( 1 ). Consta di sei pezzi lavorati a parte a martello, ornati a sbalzo e bulino e quindi congiunti. Ad eccezione delle calotte che compongono le due sfere, in

ricongiunte a marronella, tutte le altre giunture

etrusco,

tav. XII, fig. 5 e quindi in

I,

Indubbiamente a questo'unico esemplare

si

ottenneromediante

Mon. Lincei, VII, pag. si riferisce la

321,

fig.

15.

nota, G, 1 del Galassi,

che ne esclude la provenienza dalla tomba di cui ragiono, nota confermata 3, dal quäle si deduce che Punico tripode di bronzo

dal settimanale A, VI,

e quindi proprio questo fu ritrovato tra

dopo

la scoperta della

nere.

La genesi

caricato

dal

tomba Regolini,

il

23 ed

il

del supposto sesto tripode e pure

Galassi

28 maggio, ossia un mese

alla quäle pertanto

non puö apparte-

assai chiara. II

Euspi

in-

gli oggetti rinvenuti allo

scopo di diffonderne la conoscenza e facilitarne cosi la vendita, per errore aveva incominciato il disegno del tripode di bronzo, ma o per ordine del Galassi, che sapeva non appartenere quell'oggetto al corredo in questione, o per l'avvenuto acquisto della collezione e dei disegni da parte del Camerlengato, quello di

disegnare

relativo al tripode, restö incompiuto,

non essendovi ancora

state

disegnate le

protomi zoomorfe, che richiedendo maggior cura erano state evidentemente riserbate per ultime. Certamente il disegnatore doveva aver lasciato incompiuto il disegno ove si innestavano le protomi, in quel punto poi male interpretato rame, che con tratti decisi fim per dar forma a ci6 che informe, permettcndo cosi l'equivoco per cui di un solo tripode se ne sono noverati due. daH'incisore

era [stato

(')

II

in

lasciato

Furtwängler {Olympia, IV, pag. 125) ha riconosciuto per il primo precedentemente descritto.

la pertinenza di questo sostegno al lebete

G.

116

inchiodature ribattute.

PINZA

La ornamentazione

dei varii pezzi fu ese-

incidendo i contorni a scalpello guita prima del loro congiungimento, dal dritto e sbalzaado quindi le figure dal rovescio. Nelle fascie

ornamentali sono ripetute in ciascuna dae figure diverse, di solito riprodotte nella

affrontate,

sono

riprodotte

quelle

piede.

Avvenne che nel contornare

non conservö uguali

l'artista

le figure

14, quelli delle sfere, e 15 in cui

fig.

del

mancö

conto del loro sviluppo, cosicche

gl' intervalli,

o

non tenne

talora lo spazio necessario

Fig. 14.

1

ricorse allora a dei ripieghi inserendo delle figure per l ultima sedute o col capo rivolto indietro, per occupare uno spazio minore. Sostegni simili si ritrovarono in tutto il bacino peninsulare ;

uno analogo si rin Tenne ad Olympia, ma giä il (*), Furtwängler ha notato le divergenze che corrono tra questo e gli 2 esemplari dinnanzi menzionati ( ).

del Tirreno

(»)

Mon.

Inst., XI, tav. II, fig. 7;

Mon. Lincei, XIII, pag. 251, fittili. Cfr. Micali, Mon.

L'Etruria ha restituito numerose imitazioni tav.

XXVII.

Bull. tav.

Inst.,

XXIV a

Fouilles, n.

1633 (*)

,

7; Not. scavi 1887, pag. 171; 1885, pag. 242, tav. X,

fig.

1877, fig.

pag.

fig.

2;

375

pag.

Museo e

Ann.

58;

tav.

ital. I,

fig.

e seg.

Olympia, IV, pag. 125.

Inst.,

di 6;

ant.

1875,

pag.

223; Mon.

27,

inediti, fig.

Inst.,

1;

X,

class I, pag. 272, n. 13; Gsell, Furtwängler, Berliner Vasenkatalog, ,

LA TOMBA REGOLIM GALASSI II

tipo in genere

117

sembra imitato da prodotti

dell' Oriente (*):

perö la varietä a due globi interposti tra gli estremi, riprodotta spesso in terracotta, sino ad ora e propria di una ristretta regione del Tirreno.

Fig. 15.

XCI.

175) Dodici patere di bronzo baccellate a fondo piatto,

coi fiancbi svasati,

tirate a martello

2 (

).

Negli esemplari

meglio

conservati resta ai margini una coppia di fori per sospenderle, ed un buco nel fondo aperto dal chiodo in ferro col quäle furono conficcate alle pareti del sepolcro, del

(*)

quäle chiodo restano avanzi

Düinmler, Klein. Schriften, IIP, pag. 190

buch, 1900, pag. 159. (2) Cfr. nota 159.

e seg.

;

(Boehlau), Jahr-

G.

118 II

o tracce dell'ossido.

Lazio

traria e nel

PINZA

riprodotto in argento, e diffuso in E-

tipo,

(').

176) Cinqne frammenti dell'orlo di una o piü bacinelle di bronzo a pareti pressoche cilindriche, col fondo concavo vi restano ancora negli orli gli avanzi del vimine sul (cfr. tig. 13),

XCII.

quäle la lamina fu accartocciata. Di questo tipo sono sei esemplari di diverse dimensioni rinvenuti tutti negli seavi al Sorbo del

1836

e

(•):

rinvenuti

perciö

nella

anche questi Ultimi

possibile che

tomba

della quäle descrivo

XOIII. 177) Cinque frammenti di bronzo vati negli scavi recenti nell'anticamera

siano

stati

corredi.

i

(cfr.

tig.

tro-

13),

appartenuti alla bocca di

una catinella ottenuta a fusione: in fuori,

il

l'orlo e leggermente arrovesciato diametro alla bocca doveva essere all' incirca di m. 0,14.

XCIV. 178) Tre frammenti appartenuti fuso in bronzo, la cui forma e

incerta

;

alla bocca di

im vaso

spettano forse al suo corpo rilevato un bottoncino

alcuni altri frammenti, in uno dei quali e

ed un cerchio concentrico.

XCV.

179). Maglietta costituita da un nastrino di bronzo ad occhiello, chiuso alla giuntura da un chiodetto a capocchia girato troncoconica ribadito (fig. 13); doveva far parte del manico di un

vaso in lamina imbullettata con chiodi di tal iatta

La

3

( ).

identitä delle condizioni esterne coi bronzi laminati

cer-

tamente provenienti dalla tomba A 1, mi fa supporre che sia stata restaurata dallo Spagna coi frantnmi metallici rinvenuti in quest'ultima anche

una grande conca a

calotta sferica conservata oggi nel di altre identificazioni piü o

meno

fianchi troncoconici e fondo a

Museo Etrusco

4 (

).

Di questa

e

incerte e perö meglio non tener

conto alcuno.

(')

Rom.

Garrucci ne\V Archaeologia, XLI, 1, pl. III, fig. 1 (Veio) pag. 206; 3; Not. scavi 1885, pag. 504 (Orvieto); 1884,

Mitt., 1886, pag. 28, n.

pag. 383 (Chiusi); 1887, pag. 482, 499, tav. IX, Vetulonia, tav. IX,

1866,

Ann.

25; XI,

G, H,

fig.

fig.

5;

1879, pag. 15, tav. C,

Inst.,

1;

XIV,

fig.

1 e

fig.

1

XV,

Mon. Lincei, XV, pag.

fig.

fig.

(Vetulonia);

22; Falchi,

Ann.

)

3 )

(

4 ( )

5 (Palestrina).

Un

fig.

25.

Museo

E

etrusco,

simile

I,

inst.,

563, nota ll-n;

esemplare e riprodotto nel Museo etrusco, I, tav. XIII, frammenti di cui ragiono si rinvennero nei recenti scavi. (

i

tav.

pag. 138, 2

fig.

fig.

20,

tav. XIII, fig. 10.

all'esemplare

figurato nei

Mon. Lincei, XIII, pag. 250,

119

LA TOMB\ regolini galassi

XCVI.

Tra

180)

menti di una

frantuini

i

ho

d'oro

16, costituita da

sferetta, fig.

rinvenuto

due calotte

i

fram-

di bronzo,

sovrapposte agli orli di un disco d'osso e trattenute al loro posto da una asticella di bronzo la quäle funge a guisa di asse dell'intero sistema. Alle estremitä delle due calotte si osservano due incassi discoidali, in cui si incastrarono due coi rnargini

appiattiti,

dischetti di osso piü piccoli e sottili di quello mediano. Quest'ul-

Fig. 16.

tinio

e

ornato alla

concentrici incisi.

periferia

con due linee di dischi a cerchielli

dischi piü piccoli portano invece

i

un

solo giro

di tali ornaraenti.

Fig. 17.

XCVII. 181) foggiato

a

calice

Pure

arrovesciati in fuori,

destinata

pare un oggetto originariamente 17, a quattro petali leggermente

di osso

di fiore,

munito

iig.

una maglietta

alla base di

a permetterne la sospensione

e

di argento con tracce di una asti-

cella di bronzo sporgente dalla superficie inferiore,

destinata a trattenere

mento centrale Kestano da

evidentemente

qualche parte aggiunta, costituente l'orna-

del calice stesso. farsi

alcune considerazioni di indole generale su

questi prodotti, intorno ai quali ogni questione parve risoluta colla

120

G.

recentemente

raccolti

esemplari

scoperta degli

PINZA in

una tomba

di

Cuma. II

polti e

Pellegrini ritenne che Greci fossero gli individui ivi sedi graca provenienza il materiale raccolto nelle medesime

e quindi anche quello analogo rinvenuto nelle rieche torabe del Lazio e dell' Etruria, preeipua tra queste la tomba Regolini; ed

in ciö, fatta eeeezione per le oreficerie, consent!

A

il

Karo(

1

).

primo assunto furono enumerati diversi elementi comuni nelle tombe cumane e greche, quali i riti funebri dimostrare

dell'umazione e di avvolgere le

chiudere

le

il

della cremazione

ceneri

ugualmente in uso, il costume in un drappo, quello di rin-

dei creraati

ossa cosi avvolte, o

il

cadavere, in una cassa, talora di

legno colorito di minio, in cubi o cilindri cavi di tufo, di invol2 gere gli oggetti in pezzi di sughero ( ); ma questi elementi si riscontrano parimenti nel Lazio, nel territorio falisco e nell' Etruria,

fatta solo eeeezione per la coloritura delle casse in

legno

condizioni da non potersi

osser-

o trascurata, o rinvenuta in tali

vare quella particolaritä. Apparvero, e vero, piü intensamente compenetrati a

curatezza di

Cuma, ma

ciö

osservazione

condizioni nelle quali

tanto

attribuirsi

puö

alla diversa

dei dati di seavo, quanto alle

ac-

diverse

svolgeva la civiltä cumana, in cui la supremazia politica greca dovette imporre agli indigeni gli elementi della propria eultura in proporzione maggiore di quelli che i Greci si

poterono introdurre nel Lazio e nell' Etruria, politicamente indipen-

ßesta adunque tombe cumane la

denti.

in favore della origine greca dei sepolti nelle

tre

sola loro posizione

delle colonie greche risiedeva nel relazioni cogli indigeni,

i

topografica.

commercio

e

quali abitualmente

Ma

la vita

quindi nelle dirette dovettero ivi dimo-

rare e quindi esservi anche sepolti. I raffronti coi quali si sostenne la ipotesi che discuto, valgono adunque ugualmente a farci ritenere

che in quelle tombe sia stato sepolto un rieco indigeno e la diversitä delle conclusioni dimostra l'effimero valore etnico di quei dati.

DalFesame del materiale fioriti

i

(»)

si

puö invece desumere ove siano

centri industriali dai quali deriva.

Mon. Lincei, XIII, pag. 287

e seg.;

Bull, paleoetn., 1904,

e seg. (*)

Mon. Lincei, XIII, pag. 282, 287

e

seg.

j.ag.

24

LA TOMBA REGOLINI GALASSI stata proposta la questione di riconoscere in

t\

ma

l'emporio produttore di alcime manifatture,

Cama

stessa

conosciamo troppo

cumano, ancora non

materiale

il

poco

121

integralmente pubblicato, problema cni ho accennato din-

per discuteLe tale congettura. II nanzi puö esaminarsi invece da im punto di vista piü generico,

cioe se quelle industrie fossero in fiore nella regione tra l'Appen-

nino ed

mare

il

A

ad Oriente

o

dell' Italia.

non ha valore alcuno la corrispondenza delle tecniche comuni, poiche queste facilmente si diffondono nelle offitale riguardo

cine piü lontane;

ma

appunto per

ciö sono

discrepanze tecniche e cosi pure 1'esame dei

importanti invece le tipi, poiche questi sono

un'indizio di gusti locali, che sogliono mutarsi entro limiti brevi di

tempo

di spazio.

e

Aleuni oggetti,

io

mi

riferisco qui

specialmente a quelli

ri-

tomba Regolini, trovano ralfronti nel materiale del Mediterraneo Orientale, ma come nelle oreficerie (cfr. pag. 82 e seg.), trovati nella

anche tra

i bronzi giä aleuni mostrano dei caratteri differendistinguono dai modelli esotici. I lebeti LXXXVI1) e LXXXIX) ed il sostegno XC) riprodueono e vero in sostanza forme note ai figuli ed ai calderai greco-orientali ma aleuni par-

cosi

che

ziali

li

;

nettamente dai modelli imitati, tanto che lo stesso Fürtwangler riconobbe la produzione locale degli esemplari LXXXIX e XC. I tripodi a bacchetta (LXXXVIII) si discoticolari

li

distinguono

stano dagli analoghi esemplari greco-orientali assai piü dell'esem-

tomba Bernardini, eppure giä in questo il notö nella decorazione antropomorfa indubbii segni di Fürtwangler lavorazione locale (Olympia, IV, pag. 121, u. 800).

plare prenestino della

Altri oggetti ritrovati in gran

numero nel Tirreno

ad Oriente del medesimo, eccezionalmente

nero,

santuario, ove perö

soltanto

i

Greci

ma

rinven-

sappiamo che affluirono in grande numero non anche gli Italioti. II fatto in se stesso non pre-

senta una evidenza in merito alla questione di cui

niuno

si

solo in qualche

e

puö disconoscere

mi

oecupo,

ma

la probabilitä che gli esemplari ritrovati

nei santuari greci provengano dal Tirreno. Un esempio ci e foruito dal gruppo di seudi rappresentato dagli esemplari LXXVI, comu-

nissimo in Italia, ignoto al di fuori

(io

qui non

mi oecupo

dei

mo-

delli imitati liberamente, cito soltanto gli esemplari identici) qua-

lora

si

eccettuino

i

due frammenti del santuario

di

Olympia, che

io

PINZA

G.

122

alla

di attribuire coll'Orsi

non dubito

debbono

riferirsi

anclie le

di tipo

fibule

medesima produzione

cui

prettamente italiano ivi

ugualmente ritrovate. Oltre a ciö neue tombe tirrene si rinvengono numerosi mobili od oggetti che sembrano assolutamente proprii di questa regione.

L'esame tenere dello

che

stilistico

sia

stato

dei resti del carro

fabbricato

in

LVIII mi induce

a ri-

servile imitatore

Italia;

piü gusto greco fu l'artefice cui si deve l'analogo Perugia, ma ne lo stile ne il soggetto decorativo sono del

e

stile

mobile di

a dirnostrarne la provenienza dall' Ellade, ritrovandosi le

sufficienti

anche nelle urne etrusche

stesse scene mitologiche greche

teria e di lavoro certamente locale e lo stile

di

ma-

potendo essere stato

assimilato da artefici indigeni, o perpetuato da famiglie di industriali greci emigrate in Etruria. Analoghe rappresentazioni si

anche nella biga di Monteleone, ma questa si ricolla forma a quella LIX del nostro sepolcro ed alle altre per lega cos] comuni nel suolo etrusco-latino e di cui non si ha traccia rinvenuero

tombe greche, mentre

nelle coeve

le riproduzioni sui vasi greci ci

ma

riconducono a tipi sostanzialmente analoghi colari.

deve

Si

notare inoltre che

i

e gli altri finimenti che si ricollegano

dotti si rinvennero

volume ed

il

diversi nei parti-

morsi di bronzo

e

di

normalmente a questi

ferro

pro-

sino ad ora esclusivamente in Italia. Infine

peso dei carri, in specie di quelli a

dovevano rendere poco pratico

il

quattro ruote,

loro trasporto nelle anguste stive

il

dei piccoli battelli allora adoperati nel cabotaggio mi pare quindi che in genere la ipotesi della loro fabbricazione nell' Ellade debba essere abbandonata, resta solo da discutersi se in Italia fossero ;

da

costruiti il

quäle

pel

artefici

indigeni o greci,

momento non

si

puö

ma

e

questo

un problema

risolvere, lo stile greco,

dopo

lunghi tirocinii, potendo essere stato imitato bene e servilmente anche da artefici etruschi o latini. Oltre

i

carri poi

frecce

le

numerosi

altri oggetti,

il

letto

(LX), (LXIX LXX), (LXXVII1), vande (LXXIX), gli alari (LXXX-LXXX1), gli spiedi le staffe

e

(LIX, 139) ecc,

cano completamente stenza

di

una

i

flabelli

ad esempio i

porta vi-

(LXXXII)

comuni nel bacino del Tirreno, man-

nel Mediterran eo

tiorente industria

Orientale,

per

metallurgica tirrena

stabile. Ciö stabilito, conviene tener conto

cui e

la esi-

inconte-

anche delle innegabili

LA TOMBA REGOLINI GALASSI estese

somiglianze

italiana

a

e

quella

raffronto

ciütura

come del

e

stile

altri

greca,

123

esistenti

le

greco Orientale,

numerosi

coi

dalla

trodotti

forme

di

quali

tra la

perö

produzione

se

si

pougono

elementi contemporaneamente inprovano soltanto che le industrie

la contemporanea ciütura indigena, non fortemente impregnate di elementi e di gusti greco-orientali introdotti dalle colonie greche e piü ancora a mio parere dalle famiglie di artetici greci diffuse dall' Etruria alla locali,

resto

ma

erano originali,

Campania. La tradizione di Demarato di Covinto e dei suoi seguaci, supporre numerosi altri tentativi analoghi da parte dei

infatti ci fa

varii popoli della il

Grecia e dell'Asia, che

primato nei mercati

si

contendevano allora

occideutale.

dell' Italia

Oggetti di avorio, di ambro,

e

di smalto.

Nei documenti originali di scavo non e fatta menzione alcuna degli avori rinvenuti al Sorbo nei 1836 ('), senza dubbio per lo scarso valore che gli si attribuiva. La identica patina assunta da parecchi frammenti dei varii oggetti dimostra che provengono tutti da una stessa tomba ad uno dei frammenti aderiscono ancora per ;

antiche

due

incrostazioni

della categoria III, non vi ha

brattee

dubbio quindi che provengano tutti dalla tomba Regolini Galassi, in cui unicamente poterono avvenire contatti antichi con quelle oreficerie.

XCVIII. 182). Cilindro cavo ottenuto vuotando im tronco

di

dente di elefante; una risega anulare interna in uno dei margini

doveva servire

di

era

questione

perchio non

si

incastro ad

un

disco di chiusura; l'oggetto in

adunque una piccola situla cilindrica, del cui ha piü traccia. La ornamentazione dei fianchi,

tagliata a bassorilievo, comporta fra due fasci marginali

una decorazione a bassorilievo

rilevate

coin-

di linee

incompleta per la sfalda-

tura dell'avorio.

183).

ma

con

Frammento

di

un

diversa decorazione

altro tronco cilindrico simile al primo, 2

(

),

resto

probabilmente di un altro

esemplare.

Per

1

(

)

2 (

)

la tecnica e la

Museo Museo

forma queste piccole teche

etrusco,

I,

tav. VIII.

etrusco,

I,

tav. VIII, fig.

11.

si

riavvicinano

PINZA

G.

124

nata

(').

XCIX.

Framinenti

184).

appartenenti ossatura

dovevano ornarne

perchio, c-f) a figurine che

Lo specchio che

un uomo

una

Consta di

a)

la parte superiore.

lamina con cornice a

sottile

inquadra il campo, ornato a bassorilievo riproducente con un leone. b) Frammento di uno spigolo con ossatura

del coperchio fisso a

e

ai

fissati

di

fianchi

un

botte;

questa

gli specchi ossatura; al disopra dell'orlo

un leone accovacciato, scolpito soltanto nel lato

traccia di

esterno, quello rivolto verso sibile, essendo stato

coperchio a mezza botte, poco viabbozzato. c-d) Due leoncini acco-

il

appena da una sola parte, erano

vacciati, scolpiti ciascuno

scatola con pernii che

della

mezza

uno dei piuoli coi quali

foro servi alla introduzione di

resta

)

in lotta

tratto della

erano

2

(

degli specchi che ne ornavano i fianchi ed alla parte fissa del suo coscatoletta della

b) alla

sgusci

una scatoletta rettangolare

di

a) ad uno

:

un

riccamente or-

della Pania piü grande e piü

situla

celebre

aila

si

incastravano nei

fissati sugli orli fori

la loro pancia. e) Un'altro leone assicurato nell'istesso

aperti sotto

modo, lavorato

soltanto nel lato destro, avendo le stesse dimensioni di quello d) rifinito

invece nel lato sinistro,

mi pare probabile che

sia stato di-

sposto simmetricamente a quest'ultimo sullo spigolo opposto della

medesima

teca. /)

lati piani

si

Due mezze

che congiunte per

sfingi alate,

completano a tutto rilievo;

un

i

loro

foro cilindrico aperto

verticalmente sotto la pancia, un'altro incavato sul collo servi vano questo a congiungere la testa, lavorata a parte, e quello a ossäre

il

rilievo allo scrigno.

disotto dello

stesso

piuoli di attacco

I

aperti cosi al disopra come al opposte direzioni, provano che i

fori

pezzo ed in

non

si

rilasciavano in un pezzo per corrispondere

al foro aperto in un'altro,

ma

erano invece lavorati a parte e poi delle parti da congiungersi. I resti di un chiodetto

infissi nei fori

(') Museo etrusco, I, tav. VIII, fig. 9-11; Kanzler, Gli avorii nel Museo sacro e profano. App. relativa al Museo gregoriano, figg. 3 e 4. Sülle anaMon. Inst., X, tav. loghe situle vedi Ann. Inst., 1877, pag. 398 e seg. XXXIX, a fig. 2; Boehlau, Aus jonisch, und ital. Nekropolen, pag. 119. :

;

2 (

fig.

)

28 e

Museo

Museo

etrusco,

36 ove egli

etrusco,

si

(leoni rilevati) e

I,

tav.

VIII, figg. 4, 6;

ha disgiunto

i

Kanzler, op.

cit.,

tav. cit.,

due frammenti, che, come mostra

completano a vicenda. Cfr. inoltre, figg. 11, 23, 24 (le due metä della sfinge acefala).

13, 17,

il

26

La TOMBA RKGOLINI GALASSI di bronzo e abbondanti tracce di ossido del coperchio erano metalliche

Teche analoghe 2

cerite

(

)

a Cipro

;

125

provano che

le

cerniere

1

(

).

rinvennero in sepolcri etruschi coevi a questo ritrovarono in tombe del periodo miceneo ( 3 ).

si

si

Frammento di un dado d'avorio anelli ricavati da altrettanti Due 186).

C. 185).

trovato intatto.

pezzi di avorio rinvenuti al Sorbo nel 1836, forse in questa tornba ( 4 ).

Frammenti

CI. 187). in

ambra

di

due perle a bottino,

forate, eseguite

5

).

(

Due

lastrine parimente d' ambra, rettangolare una, trianuna faccia piana e l'altra convessa, munite di con guläre G fori agli angoli per cucirle su di un tessuto ( ). CIL 189). Due perle di smalto coll'asse forato. Una e di co-

188).

l'altra

bruna

lore Celeste,

tumi delle

l'altra.

Furono raccolte casualmente

oreficerie tra cui le

coi fran-

ho ritrovate. Probabilmente ve ne

dovevano essere molte perdute per la estrema piccolezza

e per la

poca cura posta nelle ricerche.

Buccheri

18).

fini (fig.

CHI. 190). Ventiquattro esemplari di una figurina apoda, ritta, mano s. sotto al mento, l'altra sul ventre, eseguiti a stampo,

colla

L'uso promiscuo del bronzo e dell'avorio nella manifattura di alcune

(*)

teche di lusso, era giä stato rivelato dalla situla della tomba Bernardini di Palestrina. Cfr. Mon. Inst, X, tav. XXXI, fig. 3. 3

Ann. Inst, 1877, pag. 405; Bull Inst, 1874, pag. 207 e 1876, della Pania;. Forse appartennero ad una cassettina anche smaltati della tomba Bernardini, parzialmente editi nei Mon. Inst,

Cfr.

)

(

pag. 195.

(Tomba

gli avorii

X, tav. XXXI, 3 (

)

4 )

(

fig.

3.

Murray, Eoccavations in Cyprus, pag. 12,

Museo

etrusco,

I,

tav. VIII, fig. 2.

La

pl.

1.

patina e alquanto diversa in

confronto con quella della teca, ma ciö puö attribuirsi alle diverse condizioni di giacitura essendo quelli assai meglio conservati probabilmente per essere stati riparati per lungo tempo dalla teca medesima, entro la quäle dovettero essere rinchiusi,

pag. 405 5 (

)

come

si

osservö nella

tomba

della Pania.

Ann.

Inst., 1877,

Bull. Inst, 1874, pag. 207 e 1876, pag. 195. Li ho ritrovati tra i frantumi d'oro coi quali erano stati raccolti ;

;

quindi certa la loro provenienza da questo sepolcro. 6 Grifi, pag. 177, «vi si rinvennero mischiati non pochi pezzi di ambra ( ) della stessa forma e grandezza delle laminette e forate medesimamente agli e

angoli

».

G.

126

PINZA

Uno

ritoccati a stecco, ornati a virgolette incise sulla pasta fresca. e rotto

ed in parte mancante.

191). Esemplare simile colla

d.

sotto

mento

al

e

la

s.

sul

ventre.

192). Otto esemplari simili con

Tutte queste figurine,

ambo

mani

le

sotto al mento.

1836, furono plasmate in un

ritrovate nel

CVM,2.05

ff 1# CIV,I9J

Fig. 18.

doppio stampo, avvivate ed ornate a stecco. Trovano riscontro in altre rinvenute nel territorio talisco ed altrove ( l ).

CIV. 193). Sei frammenti

di

una tazza a pareti tronco

co-

niche, ornate con filettature orizzontali graffite al tornio. II corpo e baccellato, il piede, esile, e

di

m. 0,18 (*)

2 (

pl.

)

(

la

C, n. 118;

il

diam. alla bocca

).

Si conservano nella

Per

era a ciambella,

2

il

forma vedi

:

prima sala del Museo Gsell, Fouilles dans

piede era perö piü basso.

di la

Papa Giulio necropole

in

de

Roma. Vulci,

La TOMBA KEGOLIM GALASSI

con

127

194). Frammento di un altro esemplare della stessa grandezza baccellatura piü rilevata e sui fianchi dalla base verso la

bocca una zona a fasci di linee anulari impresse

«

a funicella *,

un'altra a linee ottenute coll'istessa tecnica

disposte a quinconcio su zone anulari incavate al tornio, ed intorno alla bocca una terza

zona a ventagli punteggiati impressi a stampo. 195). Frammento di una tazza analoga a quella 194) con un diam. alla bocca m. 0,14, ne differiva per i fianchi lisci. Tazze simili si rinvennero in buon numero nelle coeve tombe etrusche e latine

l

( ).

CV. 196). Kijlix a pareti sottili, intatta, ornata intorno al corpo con linee graffite al tornio suH'argilla fresca. Aderisce ad un ferramenta giä descritto (LIX, 136

di

grumo

Metä

197).

).

(

ma

una kylix simile bocca e di m. 0,12.

circa di

diam. alla

il

zione;

2


priva di decora-

Kyliches di questo genere si rinvennero comunemente nelle coeve tombe etrusche, in cui se ne ritrovarono pure delle imitazioni locali

3 (

).

GVL

198). a) Cinque frammenti di uno scifo fine ed elegante del diam. alla bocca di 0,095. II corpo e ornato a graffito con raggi irradianti dal fondo, e fasci di linee orizzontali nella parte

media;

verso

l'orlo

una zona

gira

di ornati a ventaglio aperto,

4 punteggiati, impressi a stampo ( ). b) Coccio di un'altro esemplare piü piccolo.

199). Fondo di un terzo quello 198. Sein* del tutto simili 1'

Etruria e del Lazio

tomba

Duce

del

;

si

esemplare

alquanto

rinvennero in altre

piü grande di

tombe coeve

notevoli sono gli esemplari

del-

rinvenuti nella

5 (

).

GVII. 200). Due frammenti di una tazzetta a pareti tronco-

x

)

(

Cito ad esempio l'esemplare della

tomba

del

Duce

nelle Not. seavi

1887, pag. 485. 2 ( )

3 (

Museo X,

inediti, tav. V, fig. 2.

Per forma ed ornamentazione

etrusco,

(*)

tav.

Mon.

Micali,

)

4 (

Cfr. pag. 100.

)

Not. fig.

2.

I,

e

identico

all'esemplare

XVI,

6; Falchi,

edito «el

tav. III, fig. 1.

seavi 1887,

pag.

495

e

tav.

fig.

Vetulonia,

ö-

128 col

coniche,

p^za baccellato

lenticolare

corpo

munito

e

Frammenti

salto anulare a guisa di piede.

di

im

ri-

dell'ansa verticale a

nastro, ornata alla base coq tre linee orizzontali impresse a funicella.

tazzetta analoga a quella 201). ä). Ansa appartenuta ad una ai la punti di attacco e a nastro, in parte prossima precedente; alto e sagomata e prismatica colle superfici laterali ornate a fasci

La

di linee a funicella.

parte a nastro presso l'attaccatura e con-

tornata ad impressione di funicella. Questa orlatura, per la forma dell'ansa riproduce un triangolo isoscele

quattro ed

modo

i

lati

base costituita da

colla

ciascuno da tre linee parallele.

incorniciato,

e

II campo, in tal di con una stampiglia riempito impressioni

rettangolare munita di piccoli rilievi trasversali ( b) Frammento d'ansa di un'altro esemplare.

,

).

Frammento d'ansa di una tazzetta simile piü piccola. 203). Ansa bifora a nastro, alta m. 0,13, appartenuta ad una 202).

grande tazza simile alle precedenti e nella

;

in alto e incurvata

faccia anteriore si osserva ai fianchi

prima del congiungimento impressioni

«a

E

labbro.

col

funicella«, le

a canale

una brusca rientranza

ornata colle cosiddette dorso del manico ripro-

quali sul

ducono im trapezio entro cui due linee spezzate si segano a vicenda disegnando dei rombi nella faccia anteriore e disegnato un 2 triangolo i cui lati sono costituiti da fasci di linee ( ). ;

204). Tre frammenti di un'ansa identica alla precedente, contornata sul dorso a fasci di linee pnnteggiate; il campo e riempito imprimendovi le solite stämpiglie a ventagli punteggiati nel tratto inferiore si osserva un fascio di linee punteggiate impresse ;

orizzontalmente. 205). Tazzetta a corpo baccellato

e

pareti troncoconiche del

diam. alla bocca di m. 0,65, rotta in due pezzi e munita di ansa del tutto simile per forma a quelle precedentemente descritte; 1'

intero vaso e di fattura piuttosto trascurata

(')

3

(

).

ma eseguite in impasto piü fino, si ritrovarono Lazio, a Veio, e piü a Nord sino a Chiusi in tombe di

Tazzette identiche,

comunemente

nel

questa stessa etä. 8 (

)

Per la forma del corpo

cfr.

Gsell. op.

simile a quella del vaso edito nella tav. III, {*)

Per

la

forma

cfr.

Gsell, op. cit.,

cit.,

pl.

C, n. 107; l'ansa 6

11 dell'opera citata. pl. C, n. 107. fig.

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

129

CVIII. 206). Ansa canaliculata con nervatura mediana rilevata a cordone ritorto.

CIX. 207). Cinque frammenti forme baccellato

Era ornata

e

di

una anforetta a corpo

collo cilindrico alquanto rientrante nel

con

ai lianchi

quali gira una zona

di

fasci

in cui furono

ventaglio punteggiato

linee

«

impresse

a funicella

»,

piri-

mezzo. sopra

le solite stampiglie

i

a

(')•

CX. 208). Frammento del collo di un vaso, forse del tipo consueto degli infundiboli l'orlo ha il diam. di m. 0,09, il piü ;

fianchi

cilindrici leggermente rientranti baccellato, corpo sono ornati con due fasci orizzontali di linee « a funicella » tra i

era

i

,

una zona

disopra sono stampate in giro delle rosette ed al disotto le consuete stampiglie a ventagli pun2 teggiati semichiusi ( ). Negli incavi ornamentali restano avanzi di

quali resta

in

cui

al

ocra rossa.

CXI. 209). Ansa di un infundibolo piü piccolo del precedente, ornato con una linea spezzata incavata intorno all'attaccatura del corpo.

CXII. 210). Piede a tromba risvoltato orizzontalmente nella estremitä alta, ornato ai margini del risvolto e del piede con fasci ed intorno al piede coi consueti ventagli punteggiati a stampo. Deve aver servito a guisa di candeliere.

di linee graffite al tornio,

Bucehero greve

Frammento

(flg.

19).

un esemplare analogo al precedente. 211). di candeliere iutatto all'orlo, col colAltro frammento 212). di

larino rozzamente inciso

a quinconcio ed

il

risvolto alla attacca-

tnra del piede baccellato, rotto ed in parte mancante. L'argilla non e molto fina, la lavorazione e trascurata, le forme sono massiccie e pesanti.

Frammento

213).

di

un

quarto candeliere analogo al prece-

3 dente, liscio e privo del risvolto o collarino ( ).

(*)

E

simile per la forma a quella delineata in Gsell, op. eil, pl. A-B,

n. 52. 2 (

)

3 (

)

la forma vedi: Gsell, op. cit., pl. cit., Per quanto a me Consta questi fittili sono

Per

n.

78.

tipici delle

coeve tombe

ceriti.

9

130

CXVI.

214). Coccio di un vaso

<3i

medie dimensioni a corpo

baccellato.

CXVII. 215). Frammento

im vaso a grosse pareti, colla

di

superticie lucente ornata a triangoli graffiti irradianti dal fondo.

Fig. 19.

CXVIII. 216). Frammento del labbro e due anse appartenuti ad im vaso di incerta forma, ornato nella esterna

delle

anse ed intorno alla

cui era incavato im cavallo alato o

bocca

superficie

con una stampiglia

una chimera impressa

verticalmente su ciascuna delle anse, ed

nastro

a

in

tre volte

orizzontalmente

intorno

alla bocca.

217). Due frammenti di bucchero grossolano, appartenuti ad im vaso di incerta forma, ornato con delle leggere steccature versul corpo e con un cordone o rilievo orizzontale da numerosi fori verticali.

ticali

CXIX.

tiaversato

218). Coccio di impasto rosso a superficie nera.

131

LA TOMBA REGOLINl GALASSI

Vau

CXXX. mente

iprolocorinzi geometrici

(fig.

20).

219). Scifo del diarn. alla bocca di m. 0,13, intera-

colorito di rosso all' interno, ed esternamente dal fondo sino

circa a

metä altezza;

ii

resto

e

decorato con un fascio di linee

Cxxin,2,Ä6

Fig. 20.

il

orizzontali, di linee

quäle verso l'orlo lascia una stretta fascia riempita con due campi, eqnidisfcanti dalle anse, ornati

verticali

ciascuno con un fascio di linee spezzate verticali. CXXI. 220). Cocci di ud altro esemplare alquanto piü piccolo. Dal fondo si irradiano dei triangoli a vernice rossa. 221). Fondo di un terzo esemplare simile al precedente.

222).

analoghi al all'

Frammenti n.

(223) di un quinto esemplare 220, l'ultimo dei quali interamente colorito di bruno di

un quarto

e

interno.

223

a).

Ansa che

allo stato attuale dei

frammenti non ancora

I'INZA

G.

132

ad im sesto esemplare analogo ricomposti senibra doversi riferire ai

precedenti.

CXXII. 224). Fondo

intatta,

e sopratutto alla

glione

di

Palestrina

( ).

a

cumane

tornbe

alle

in oro ed

quelle analoghe e a quell a

di Vetulonia,

del fondo

Ma-

decorate sempre

in argento,

rinvennero esclusivamente nel bacino del Tirreno

si

diversamente,

ed

tomba

nella nicchia destra della

tomba del Duce

Le riproduzioni

l

scifi

sempre piü quest'ultima

ricollega

Bernardini

ornato intorno al piede con

scifo,

in rosso.

rinvenimento di questi

II

coeve,

uno

di

uua liuea spezzata dipinta

ad occidente dell'Appennino (*) e ciö conferma la produzione loultime ( 3 ), mentre invece la produzione greca dei fittili dinnanzi descritti e assolutamente certa.

cale di queste

CXX1II. 225). Tazza identica per tecnica a quelle descritte dinnanzi, dalle quali si discostaperunaleggerastrozzatura del labbro.

E

simile per forma

del tutto

agli

L.

esemplari di argento

Originariamente era ornata a vernice rossa,

74.

completamente

quasi

scomparsa. Diam. alla bocca m. 0,08 circa.

CXXIV.

Due frammenti

226).

di

una

Jiylix in argilla

lina gialla, verniciata di nero internamente, ed

nata con due zone

era dipinta una fascia rossa

CXXV. si

;

al

alla attaccatura del

disotto di quest'ultima

4

( ).

Frammento

227).

di quelle precedenti

namente

una intorno

nere dipinte

sommitä del corpo;

alla

collo, l'altra

figu-

esternamente or-

una

di

tazza

dell'istessa tecnica

internamente e verniciata

nero, ed ester-

di

osserva intorno alForlo una zona orizzontale

limitata

in alto ed in basso da due linee sottili ed ornata a triglin* alterNot. scavi 1887, pag. 445 (tomba del Duce); nel sepolcro BernarPalestrina {Museo preist, romano cfr. Gsell, op. cit., pag. 393) ed

(*)

dini in

di

una

delle

2 (

tav.

)

tombe

di

Not. scavi

XXXI,

fig.

Cuma (Mon.

Lincei, XIII, pag. 274,

1887, pp. 489 e 490, tav.

6; esemplari simili per

forma

XVI,

ma

di

fig.

1

fig. ;

58).

Mon.

Inst.,

diversa materia

X,

si rin-

vennero ad Olympia e ad Argo {Olympia, IV, pag. 96, taf. XXXV, n. 671, Waldstein, The Argive Heraeum, pag. 287, pl. CXVIII, fig. 2034). 3 ( ) Sulla riproduzione locale in metalli preziosi delle forme vascolari protocorinzie

si

veda ciö che ne ho scritto nei Mon. Lincei, XV, pag. 637,

la

forma

e seg. 4 ( ) finr

298.

Per

si

veda:

Pottier,

Vases ant. du Louvre,

I,

pl.

XI,

LA TOMHA REGOLIM GALASSI nati con raetope, nel cui colato,

il

disegnati dei rombi a retiim colore rosso bruno ( ). frammenti di im'altro vaso di qnesta

campo sono

1

tatto dipinto con

CXXVI. stessa

133

228).

Dne

famiglia.

Fi*. 21.

Van corinn

e delle

hole (ög. 21).

CXXVII. compatta J

( )

e

229). Fondo di im vaso di buona argilla figulina dura, adorno all'esterno con triangoli irradianti dal

Per la forma vedi Pottier, op. cit., I, pl., XI, Rodi si conserva nel Museo britannico, uno :

un'altro, pure di

rato

dal

Pallat nelle

Athen. Mut.,

1897,

pag.

272,

fig.

fig.

di 7,

290 (Rodi)

Egina

;

e figu-

un'altro dal

Waldstein, The

Argive Ileraeum, II, pag. 135, fig. 66, il quäle cita altri esemplari di Dafne e di Naukratis conservati nel Museo di Belle arti a Boston. Esemplari identici si rinvennero nelle coeve tombe vetuloniesi (Not. scavi 1887, pag. 497; tomba del Duce); a Chiusi (Ann. Inst., 1877 tav. C-D, Fouilles. pag. 424) e nel Lazio (Mon. Lincei, XV, fig. 7); a Vulci CGsell, ,

pag. 195, tav. IX,

fig.

13).

PINZA

G.

]:)[

colore rosso tendente al brano. Fece parte forso piede, dipinti con un anfora di fabbrica corinzia.

di

230). Quattro frammenti della pancia di un grande fondo del medesimo rnunito di piede troncoconico. Sodo

CXXV1II. vaso ed

il

in

plasmati

namente

interna non

superficie

vaso

il

fu

con

colorito

con una pennellessa, la quäle cui

il

menti raccolti non litä

della

meno

forse

colore,

si

tinta ed

rosea, ben cotta, la quäle

giallo

figulina

argilla

sfalda nella

una

lasciö

al

denso, volge

modo

di

bruna data

tinta

al tornio

delle sottili zone anulari in rosso.

forma

la

puö reintegrare il

si

protetta dalla vernice. Ester-

Dai pochi framdel vaso la qua;

applicarla trova riscontro nelle

brocche a roteile, colle spalle usualmente dorate a squame rosse,

brune o Ulla

pancia colorita come

e la

i

frammenti

tombe dell'Etruria

rinvenute in copia nelle coeve

di cui ragiono, e

231). Colle mie mani ho raccolto tra le terre

tomba, non ancora passate

al

crivello,

del Lazio

l

(

).

estratte dalla

un coceio corinzio

in cui

dipinta a colore nero con ritocchi rossi e lilla parte di una ligura umana. Lo misi in disparte insieme con altri insignificanti

era

allora

incaricando

raccolti,

porli insieme

agli

altri

un operaio

dinnanzi

di portarli in paese e di

descritti.

non furono perö eseguite ed il coceio corinzio sieme cogli altri di incerta fabbrica.

Le

disposizioni date

e

stato perduto in-

Vasi in impasto fino ingubbiato di rosso

CXXIX.

22).

232). Recipiente ovoidale schiacciato al fondo e rnu-

nito di piede a

un

(fig.

ciambella, tronco in alto,

orlo in cui e ineavato

corrispondente

un

risalto del coperchio,

la curva del vaso ed e

con labbra munite di

soleo anulare destinato a ricevere il

il

quäle verso l'alto compie

munito sulla sommitä

di

una

figura equina guisa di manico. Fu plasmato con argilla mista a tritume minuto di rocce. destinato ad aumentarne la resistenza, cotto, munito quindi di due manichi a sagoma

a tutto

rilievo,

trapezoidale nella quäle

la

quäle

serve

a

ed infine ingubbiato e ricotto nuovamente al forno, operazione la ingubbiatura assunse quel colore rosso

bruno che tuttora

si osserva. .Secondo ogni probabilitä anche il manico del coperchio a forma equina fu plasmato a parte e eon-

(>)

Mon. Lincei, XV,

tav. X, fig.

3

.A

TOMBA RKGOLINI GALASSI

135

giunto prima della ingubbiatura, la quali servi appunto a mascherare le giunture. II corpo era liscio, e la baccellatura si ottenne a slecco sulla ingubbiatura ancor fresca.

Sappiamo dagli editori del Museo etrusco (che copiarono la notizia da qualche cartellino lasciato entro al vaso stampandola in

Fior.

22

corsivo) che all'atto della scoperta, nel 1836, conteneva

%

le

uniche

ossa brugiate rinvenute in questa tomba. Uno dei due manichi trapezoidali anticamente distaccatosi era rimasto nella nicchia destra »

ove

e

stato ritrovato nei recenti

La forma

e

piuttosto

sterri (cfr. fig. 22).

comune tanto

alle

coeve fabbriche

argilla impastata con tritumi di roccia, quanto a quella clieri

mare

in

dei buc-

grevi; la particolaritä dell'ansa distaccata potrebbe richiaalla mente un dato di fatto spesso osservato nelle tombe a

pozzo con ossuarii di tipo villanoviano. In queste perö il manico, distaccato per facilitare il collocamento deirurna nel pozzo, manca

PINEA

G.

136

sempre

qu est' ultimo;

in

rinveniinento

il

dell'altra

ansa

caso ora osservato dagli che l'ansa stessa si sia

il

assolutamente ceito

quindi

paroii

altri,

cui

per

232 distingue nettamente

deH'ossuario

distaccata accidentalinente entro al sepolcro, forse durante le ope-

1836, condotte con pochissima cura.

di sterro nel

razioni stesse

CXXX.

233). Parecchi frammenti di una grande vettina a verticalmente ed ingubbiato cli rosso, cioe ricotta baccellato corpo

dopo la ingubbiatura

CXXXI. ed

a calotta

(*).

234). a) il

piede

Due a

calici a pareti troncoconiche, col fondo

tromba

bruaastro, la omamentazione al tornio intorno ai fianchi

alti

2 (

)

m, 0,14 circa;

1'

irnpasto e

limita a striature anulari eseguite

si

Frammento

b)

;

im terzo esem-

di

plare.

CXXXII.

235).

Frammenti

muniti di piede a ciambella

vessi,

talmente provvisto di uno o due

im bottoncino

e rilevato

leggermente con-

di parecchi piatti

conico,

di im orlo sporgente orizzonper la sospensione. Nel centro

e

fori

caratteristico

di

questi prodotti

ceriti.

L'impasto, piuttosto fino, e mal cotto l'ingubbiatura, esposta nuovamente al fuoco, ne fu arrossata. Le curvature maggiori ac;

cennano a piatti di m. 0,30 circa di diametro. Trovano riscontro in quelli aecumulati nella tomba del Duce.

CXXXI11. una grande

Monumenti

236). Frammento dell'orlo, ed uno dei manichi di del tutto simile per forma a quella edita nei olla,

Lincei,

XV,

pag. 201, tav. VII,

lastra e priva di ingubbiatura

;

fig.

12. L'argilla e gial-

intorno alla bocca

suete scanalature orizzontali eseguite al

si

notano

le

con-

tornio.

Vasi di imitazione in argilla giallastra, ornati con color rosso a guazzo (fig. 21).

CXXXI V.

237).

Due frammenti

lastra a grosse pareti, inunito di

piede

risvolto orizzontale. Nella superficie plici fascie }

anulari,

di

im piatto

in argilla gial-

a ciambella e di orlo

superiore

si

in quella inferiore si osservano

sono forse i ( ) Questi grandi e vuoti » ricordati dal

resti Grifi,

a

notano delle sem-

una zona

di

due vasi ordinarii di argilla, piü pag. 180, S, insieme all'olla precedentedei

mente descritta nel testo. («) Per la forma si veda: Gsell,

«

op. cit., pl.

C,

fig.

122.

LA TOMBA REGOL1NI GALASSI

137

triangoli irradianti dal fondo col vertice verso l'orlo poi sempre verso quest'ultimo un fascio di quattro cerchi concentrici e quindi una zona. ;

CXXXV.

238). Piede a tromba di un vaso di incerta forma.

L'ornamentazione Consta di linee orizzontali, di zono a virgolette, il fcutto eseguito a mano libera, Anche interno del piede e decorato con una zona anulare ugualmente di-

e di zone piene a colore, 1'

pinta in rosso.

Questo eorredo vascolare provenienza.

I

e

composto con materiale di diversa e quelli corinzi indub-

vasi protocorinzi geometrici

biamente provengono dai commerci di importazione

coli'Ellade e

bnccheri üni ornati a pnnteggiatura eseguita a o con linee stampo, graffite al tornio, quelli grevi ornati con stampi ad incavo ed i vasi di argilla giallastra a grosse pareti figurati

coll'Arcipelago;

i

colla decorazione geometrica dipinta a guazzo con colore rosso-bruno,

non saprei dire se siano testino la esistenza di

piü

A

Nord nella

a

mente

stati fabbricati a

commerci

stessa

Cere stessa o se

coi centri manifatturieri

ci at-

fiorenti

nei quali si imitavano larga-

Etruria,

importazione provenienti dal Mediterraneo. prodotti fabbriche ceretane invece, o dei dintorni, io non dubito di atdi

i

i piatti 235) in impasto ingubbiato di rosso e la vettina frammenti 233), la quäle spetta ad una famiglia vascolare caratteristica quasi del territorio cerite. La identitä dell' argilla im-

tribuire in

piegata nella fabbricazione di questa vettina e dell'olla cineraria 232) dimostra essere stata fabbricata in paese anche quest'ultima.

Disposizione originär ia degli oggetti

La deposizione piü importante nel

1836

si

e

composüione dei corredi.

era avvenuta nella cella, ove

ritrovarono tutte le oreficerie (I-XIV e

Nel Museo vaticano terriccio leggero

e

si

XVI-LVII)

(»).

conservano parecchi frammenti di un

poroso, costituito per la maggior parte dalla de-

composizione di una specie di materasso o erte stoffe, il quäle ha assorbito in abbondanza anche dei liquidi cadaverici. Contengono frammisti delle brattee della categoria II e III, le quali indubbia-

mente facevano parte della ornamentazione degli defunto; quel terriccio perciö

fu

abiti indossati dal

raccolto al disotto del posto in

0) Ball. Inst., 1836, pag. 59 e seg.

;

Canina, op.

cit.,

pag. 73 e seg.

138

G.

cui era stato disteso sul quäle fn

soffice

Notarono

il

PINZA

cadavere e contiene

i

resti

del

rnateriale

adagiato.

che

gli scavatori

giacevano nei posto che avrebbero occupato ornando una persona distesa orizzontalmente ( L ), e ciö prova che il defunto era stato umato; siccome poi la fibula verso il fondo della cella e la si ritrovö pettiera piü verso 2

1'

ingresso

(

),

cosi

menti. avvolto in

e

i

certo che

il

gioielli

defunto coperto dei suoi indudi bratiee d'oro, fu disteso

un manto cosparso

coi piedi verso V ingresso della cella

Dalla strettezza

Canina ne aveva dedotto che 3

donna

( ),

dal fuso

ed

il

capo verso

il

XLI)

fondo.

i

il

doveva essere una

proprietario

deduzione pienamente conferniata raccolti tra

il

incollatura incavata nella pettiera

della

dallo spillone

XL)

e

suoi corredi.

Gliavorii

(XCVIII-XCIX) portano aderenti delle brattee II, originariamente cucite sulle vesti stesse del cadavere; ciö prova che erano stati deposti vicino a quest'ultimo. Li presso giacevano pure le brocche XLVIII), la situla XLVII) ( 4 ) e le tazze III,

XLII-XLVI) cadute

dalla parete di fondo, alla quäle erano state originariamente inchiodate; ora restano i fori dei chiodi in ferro

adoperati a questo scopo. Fori e resti di chiodi nelle pareti

canalone

del

la

lungo

ritrovarono inchiodate le tazze

volta,

ove

si

osservano pure

sappiamo che

si

5

( ) XCI). Ai piedi del cadavere giaceva, in un gruppo,

il

vasellame mag-

LXXXVII col suo tripode LXXXVIII, tazze di argento L erano affisse agli stisulla testata dei pietroni che chiudevano parzial-

giore in bronzo, cioe il caldaio il

LXXXIX. Le

lebete

piti

della porta

mente

1'

;

ingresso erano stati disposti

Giacevano, in luoghi

i

lebeti

LXXXIX).

non determinati della

cella,

i

gioielli di

minor valore deposti quasi per ricambio (XXXVII-XXXIX), le argenterie, le ambre, gli smalti e gli oggetti di ornamento XCVIXCVI1, ritrovati tra i frantumi delle oreficerie raccolte unicamente in questo

(') 2 )

(

3 ( )

4 (

)

5 (

nei tufi

)

ambiente.

Canina, op.

cit.,

pag. 75.

Canina, op.

cit.,

pag. 73.

Ibidem

e

VEtrurla Marittima,,

I, pag. 186 e seg. 1837, pag. 61; Canina, op. cit., pag. 74. Canina, op. cit., pag. 90 e seg. P. Nei recenti sterri ho ritrovato gli avanzi dei chiodi coi quali quei bronzi furono fissati al muro.

Bull

Inst.,

LA TOMÜA REGOLIM GALASSI corricloio, o anticamera, conteneva

II

Gli scavi del 1836 furono

ivi

139

una seconda deposizione.

condotti con minore cura, non con-

tenendo oggetti di cosi cospicuo valore come quelli giacenti nella cella di fondo. Perciö il poco terreno di infiltrazione accumulatosi sul piano dell'anticamera, intatta, non fu tolto e trasportato all'e-

come

sterno,

quello

della

cella,

ma,

fatta la

sola eccezione

cui

accennerö in seguito, semplicemente rivoltato sul posto per raccogliere gli oggetti rimasti sepolti, dopo aver tolto quelli che all'atto della scoperta erano ancora visibili alla superficie del terreno inliltrato.

Dato

il

procedimeuto seguito negli

scavi del 1836, non era

possibile determinare dal posto in cui giacevano

i

frammenti rac-

1906, quello occupato originariamente dagli oggetti di cui facevano parte e invece certo che tutti gli oggetti ai quali apparcolti nel

;

tenevano dovevano essere stati deposti in questo ambiente, poiche, salvo in un ristretto spazio presso la porta della nicchia di destra,

ove

disopra delle

al

terre

quivi

esisteuti si

accumularono

altre

provenienti dai lavori di cernita del materiale raccolto nella nicchia

ovunque

stessa,

puö escludere la esistenza

si

di materiale origina-

riamente deposto in altri ambienti. II cadavere era stato adagiato sul letto di bronzo (LX) in cui si osservarono nell'atto della scoperta avanzi dello scheletro non tocco dal fuoco.

Le

notizie raccolte dal

era stato ritrovato verso

Canina dimostravano che

il

letto

fondo dell'anticamera lungo la parete

il

l

destra

(

II

).

luogo in

essendosi

cui

scoperto

giaceva

presso

allo

e

stato ora definito con precisione, stipite destro della nicchia destra

un piccolo tratto dell'antico piano coperto ancora dal terriccio sovraccarico di avanzi organici, provenienti dall'assorbimento dei liquidi cadaverici colati dal sovrapposto letto metallico, il quäle

immediatamente al disopra, e quindi verso piü alquanto 1'iDgresso dell'anticamera di quanto appare dal perciö doveva essere situato

gratico del

chia

2

).

(

(*)

Canina,

Bull. Inst., pag. 56

del distinto personaggio

»

;

« sopra (al letto) Canina, pag. 74.

si

trovarono

distese

le

ossa

piena armonia colla notizia del Braun (Bull. Inst., pag. 56): immediatamente accanto al morto, dentro una nicchietta poco alta, si trovö 2

(

«

precisamente innanzi alla porta della nicil fondo, anche questo cadavere gia-

e

L'origliere era verso

j

Ciö

e in

140

G.

ceva adunque

coi

PINZA

verso

piedi

1'

raccolti nei recenti sterri in posto, giä

Giacevano ancora ove

ingresso.

erano caduti dopo lo sfacelo del corpo

i

resti dell'affibbiaglio

immediatamente

(XVI),

al disopra del terriccio,

menzionato.

Evidentemente doveya

degli indumenti indossati dal

far parte

defunto.

Pellegrini ha osservato che

II

mune si

al di

con una

qua

esclusivamente

rinviene

questo tipo di affibbiaglio, cotombe rieche di quest' epoca,

dell'Appeniiino nelle nelle

tombe

notizia raecolta dal Grifi, secondo

di il

uomini; ciö concorda quäle addosso a questo

sarebbe

cadavere

stato ritrovato il pugnale di ferro LXIII) (*). Braun, nella sua nota, avverte che quest'arma era slata raecolta sulla via che menava al sepolcro. La prima interpretazione di questa fräse ci indurrebbe a credere che il pugnale gia-

Invero

il

cesse fuori della tomba, in di

una

il

Canina,

non

tale strada

personali,

il

ma

si

sulla

quäle

una via

di accesso alla

ha memoria ne scorta

non

medesima

;

ma

traccia, nulla riferendone

solo delle sue osservazioni

anche di quelle del Regolini

e

degli operai,

si

oc-

cupö della struttura architettonica del sepolcro assai piü diligentemente del Braun; per giunta i dati osservati nei recenti seavi

non giustificano

affatto quella

ipotesi, la gradinata

cui ho ri-

di

trovato gli avanzi conducendo appunto dal sepolcro all'antico piano di

campagna, e rendendo perciö inutile ogni ulteriore via di acUn esame piü approfondito della questione dimostra perö

cesso.

che la notizia raecolta dal Braun conferma quella del Grifi, poiehe dal contesto dell'intero articolo risulta che il Braun considerava

come sepolcro vero ritrovate le

e proprio soltanto la cella in

preziose

oreficerie,

colla fräse dinnanzi citata egli

e

del

cui

erano State

tutto probabile che

quindi abbia voluto accennare appunto al

corridoio in discesa, od anticamera, per

il quäle vi si accedeva. bronzo e la parete destra era stato deposto il 2 porta vivande LXXIX ( ), a sinistra invece, presso la porta della

Tra

il

letto di

una grande urna l'olla

CXXIX il

depose

(«] 2 (

)

di terracotta

trovata

entro

letto di bronzo.

pag. 139. Canina, pag. 75. Grifi,

sormontata da un piecolo cavallo

la nicchia

destra,

dinnanzi

al

cui

».

E

questa

ingresso

si

LA TOMBA RKGOLINI GALASSI

nicchia mancina,

si

ritrovarono gli alari di bronzo

l'ingresso principale

Secondo crano

infissi

le

i

i

ed

Ai

piedi,

maggiore. Vi

(

)

e

del carro a quattro ruote

ivi infatti

ferro che

i

fasci

di

LVIII)

ho ritrovato nelle pareti

semrono

).

i

fori

o

a tale scopo,

versa l'ingresso, era stato aggruppato il vasellame ritrovarono il caldaio grande, col relativo tripode

si

LXXXIII-LXXX1V, ed il sostegno del lebete XC 3 tripodi di ferro LXXXVIII ( ) erano stati deposti uno

due

2

(

frecce e gli spiedi di

di ferro i

piü verso

raccolte dal Canina ai lati del cadavere

alle pareti gli scudi,

dei chiodi di

resti

resti

notizie

ferro e di bronzo,

141 l

invece

;

da capo

da piedi del letto di bronzo.

l'altro

Neil' anticamera, lungo i fianchi del canalone col quäle ha termine la volta, segna il Canina nel suo gratico delle patere 4 effettivamente vi ho riscontrato gli avanzi baccellate di bronzo ( ) ;

di chiodi in ferro e tra

il

terriccio di infiltrazione

ho ritrovati

i

frantumi abbandonati degli archi, delle frecce e dei vasi metallici cui resti sono descritti sotto i numeri XCIV-XCV e LXIX-LXXI.

i

La porta d' ingresso aH'anticamera si rinvenne ernieticamente chiusa da lastroni di tufo disposti verticalmente sul secondo gradino, tra quest' ultimo, gli stipiti e ]a volta.

Nella nicchia destra, gli scavi del 1836 fnrono condotti anche i primi saggi avendo mostrato che non conteneva

piü malamente,

il lavoro di oggetti allora di grande valore commerciale. Durante cernita una parte delle terre di infiltrazione, tra le quali giacevano i vasi, fu trasportata fuori della nicchia, nel posto occupato

dal letto di bronzo (LX);

ma

la piü

gran parte del terriccio fu

rivoltata in posto ed ivi abbandonata.

Nella fretta di terminare un lavoro che appariva poco rimunerativo, i cocci di minori dimensioni rimasti aderenti alle terre di infiltrazione furono abbandonati, si trasportarono

invece

all'e-

di quei vasi, in specie di

bucchero, sterno i frammenti maggiori che o per essere interrati, o per la loro forma lasciavano supporre che potessero essere decorati a figure svanita poi questa speranza, ;

al di fuori in piena luce, fu gettato

quando l'oggetto fu esaminato

)

Canina, Etruria mariltima, I, tav. L. Canina, Descrizione di Cere, pag. 75.

)

Ibidem.

(•) 2 (

3 (

(*)

Canina, op. cit

,

pag. 90

e

seg.

G.

142

PINZA

Avvenne

via corne cosa di nessuno valore.

cosi che dello svariato,

ricchissinio corredo vascolare giacente nella nicchia, si conservarono soltanto le figurine di bucchero (CHI) e l'olla cineraria (CXXIX),

che ne ornava

forse per la figura eqiiina

nel sepolcro soltanto e

il

CXXX-CX-XXV). Meglio

e restarono

coperchio,

cocci recentemente ritrovati

i

(CIV-CXXVIII

conservati erano in genere

vasi in ar-

i

alla quäle non si atgilla gialla a decorazione geoinetrica rossa, furono senz'altro cui abbandonati aptribuiva alcun pregio, per

pena scoperti; invece i buccheri, in cui la importanza degli ornati a rilievo non si poteva giudicare facilmente sul po3to, furono piü comunemente asportati. L'olla CXXIX contenente raccolte nel sepolcro* l

gresso

)

(

ivi

;

mata, alla in ferro

si

adunque

qnale, (

rinvenne entro la nicchia presso all'in-

era

stata

sepolta

per esclusione,

debbono

deposti, secondo

il

2

LXII)

uniche ossa uma/ie bruciate

le

)

una

tessuto in cui erano state precedentemente il

braccialetti

ad alcuni brani del

raccolte.

Canina che alcune delle figurine CHI)

ritrovafe nella nicchia presso l'urna

camera intorno

medesima

i

costunie, entro l'ossuario alla

superficie delle ossa che vi aderirono insieme

Seppe

al letto

e riguardo

LX,

cioe

cre-

deposizione

riferirsi

CXXIX),

presso

all'

erano state

e le altre nellanti-

ingresso della nicchia

a queste ultinae aggiunge

che erano

statt; ri-

3

certo che

e tra la terra che copriua un tale letto ( ). Siccome quest' ultimo era stato deposto sul pavimento e che, data

l'altezza

del

»

trovate

graticcio,

doveva emergere

questo

del poco terriccio infiltratosi nella i

la terra che copriva

»

tomba

quel letto ed in

alla

superficie

intatta, cosi e chiaro

mezzo

alla quäle

si

che ri-

trovarono le figurine non poteva trovarsi ivi al suo posto originale, nessuna forza fisica avendo potuto naturalmente innalzarla al di-

0) Bull. Inst.. 1836, pag. 59; Grifi, pag. 161; Canina, pag. 78. 2 La indicazione in caratteri corsivi « racchiudeva brugiate le sole )

(

ossa

umane rinvenute

di cui

nel sepolcro »

evidentemente

tav. II,

e

che

la copia di

si

legge nel

Museo

etrusco,

I,

un cartellino rimasto attaccato

pag. 3, all'olla

ragiono sino alla pubblicazione dell'opera citata. Si capisce bene che

sepolcro » si riferisce alla tomba intatta del 22 aprile nella quäle pertanto sappiamo essere stata osservata negli scavi del 1836, una sola deposizione cremata. la fräse

3 (

)

«

Bull. Inst., 1836, pag. 58 e seg.; Canina, pag. 78.

LA TOMB.V REGOLIM GALASSI

113

sopra del piano del letto e del terriccio di iufiltrazione chcostante;

quindi anche le flcio si

figurine che vi erano mescolate solo

ritrovarono in quel posto.

per im arti-

E

chiaro intanto che quella terra pote ivi accurnulare soltanto qnando giä alto era il terriccio di si

infiltrazione ed

il

graticcio, cednti

sato e cid pote avvenire entro la

i piedi, si era alquanto abbastornba dopo qnalche secolo dalla

sua chiusura; fu poi ritrovata intatta, per cui la sovrapposiziono di terre contenenti materiale archeologico si deve necessariamente

tumultuarie

attribuire alle operazioni delle

caddero vicino ed

di

scavo,

in

una parte

cui

terre tolte dalla nicchia, nel trasportare aH'esterno

all*

i

cocci,

suo ingresso nella zona occupata dal letto LX colle terre caddero pure le frammiste figurine, ]e

al

intorno e

quali per ciö in seguito, in im' ultima ricerca compiuta prima di

abbandonare definitivamente lo sterro di quel sepolcro, si rinvennero in quel posto, mentre e chiaro che originariamente giacevano pur esse colle altre nella nicchia presso l'ossuario CXXIX. Essendo

ivi

sepolta

«

l'unica deposizione cremata

»

raccolta

questa tomba, non vi ha dubbio che ivi giacessero anche gli avanzi metallici della biga LIX), essendo noto il costume di in

sul

bruciarle

frammenti

dei

rogo

insieme al cadavere; identici

cerchi,

raccolti nella nicchia, provano che

il

buccheri

i

ad alcuni

cocci

mucchio

ora

aderenti ai

nuovamente

dei resti

metallici

biga LIX) fu accumulato presso a quel vasellame col quäle adeii ove vi erano parziali contatti. Gli alari di ferro LXIV), identici tra loro, appartennero ad dalla

provenienti

im solo corredo; uno porta evidenti tracce dell'azione capricciosa di un rogo spettano adunque entrambi al corredo cremato. :

Le

LXIII per ossidazione e struttura sono idenLXIV), coi quali pertanto sembra che abbiano

fibule di ferro

tiche ai braccialetti

avute comuni le condizioni di giacitura; ritengo quindi che siano pur esse deposte, secondo il costume, nell'olla cineraria.

state

Le punte

di lancia

LXIV-LXVI)

sono troppe numerose

poter appartenere ad una sola deposizione

debbano dividersi

i

e

per probabile quindi che

corredi dei due cacciatori o guerrieri,

umato

primo, cremato e sepolto nella nicchia l'altro. Nel grafico del Canina sono disegoati entro la nicchia destra riquadri, di cui non si parla nel testo e dei quali non ho os-

neiranticamera

tre

tra

;

il

servato traccia alcuna

sul

fondo; io

ritengo che

il

grafico,

fatto

PINZA

G.

144

da qualche discepolo del Cauina su abbozzi compiuti da quest'ultimo in base alle notizie avute o riprodotte nel testo, non corforse

risponda al vero, anche perche tra gli oggetti rinvenuti al Sorbo nel 1836 non ve ne ha alcuno che possa corrispondere a quei contorni.

La

niccliia

destra

si

ritrovö intatta e chiusa con

dei lastroni

tuttora esistenti nell' interno del vano, ove furono gettati

di tufo,

nel 1836.

La

varietä del materiale vascolare ivi deposto non

si oppone ad im solo corredo, poiche, pur provenendo da fabbriche diverse, spetta interamente ad im periodo i cui limiti

affatto al riferimento

estremi sono costituiti rispetto alla produzione vascolare greca dal vasellame protocorinzio geometrico e da quello corinzio con figure di stile Orientale, elementi che spesso si rinvengono in varia guisa associati. Cosi gli sein* e gli altri prodotti in bucchero fino, ornato a stampo con punteggiature, identici a quelli 196, 198, 199 ecc. tomba cerite, si ritrovarono nella sepoltura vetulo-

rinvenuti nella

una sola deposizione che com-

niese del Duce, la quäle conteneva

prendeva, come la nostra, anche dei vasi protocorinzi ( ) e dei buccheri ornati a stampo. In quella stessa tomba si rinvennero nnmel

rosi piatti in

tomba

cerite.

soltanto nella

mare ove

impasto

tutto

( ).

CXXV

CXXXII si

era

associata

della

rinvenne non confer-

ma a

anche in quella della Pania, dei buccheri grevi ornati a

Invero questi Ultimi prodotti

usualmente

associati

a quelli

tomba Duce, esemplare questo che viene a

nuovamente 2

simili

identica a quella

confronti dinnanzi citati,

i

stampo

del

Una coppa

si

rinvennero in Etruria

im3 sembra portazione corrispondere il fiorire di quelle manifatture ( ) ed anche nella tomba cerite ho ritrovato buccheri grevi e cocci coi vasi corinzi a figure animali, alla cui

corinzi a figure; e ben difficile poi negare

sincronismo di questo

il

sepolcro con quello vulcente detto d' Iside, a sua volta sincrono a dei corredi in cui si rinvennero delle brocche corinzie a roteile,

(') 2 ( )

Not. scavl 1887, pag. 497 e tav, XVI, fig. 6. Bull. Inst., 1874, pag. 203 e seg. (tomba della Pania);

1877, pag. 398 e seg.; pl.

tav. U-V,

1878,

pag.

299

e

seg.;

Ann. Inst., Mon. Inst. X,

XXXIX«. 3 (

)

pag. 422

Cio

e

e

seg.

stato

giä

dimostrato

dall'

Heibig

e

dallo

Gsell,

Fouilles,

TOMBA P.EGOLINI GALASSI

LA.

145

contemporanee certamente alla diffusione dei buccheri grevi ornati a stampo ( ). Questi Ultimi d'altra parte mi riferisco naturalmente



!

ai prodotti piü antichi del genere, a quelli cioe

tombe

nelle

di cui ragiono

— sono certamente

che

si

rinvengono

coevi alle vettine ed

fittili ceriti ornati nell' istessa guisa, cioe a stampo, spesso cogli stessi tipi, ed alla produzione di quelle vettine si

agli analoghi e

ricollega l'olla cineraria i

CXXIX

CXXXIII.

e l'altra

nell'ultimo paragrafo, si ricollegano produzione vascolare dinnanzi presa in

cocci descritti

mente

alla

I

calici

ed

cronologica-

esame, imi-

i primi forme comuni tra i buccheri fini e grevi e gli altri appartenendo ad una famiglia vascolare che, incominciata in Etruria alquanto prima di questo periodo, ebbe lunga vita.

tando

Importante e pure sepolcro D, certamente

il

confronto col ricco corredo raccolto nel a

coevo

quello

della

avve-

deposizione

nuta nella nicchia destra ed identico per composizione qualora se ne eccettuino i vasi corinzi, che in quello mancano ( 2 ). Casuale o v

no questa assenza, certo non dell'uso dei

vasi

ci

protocorinzi

lascia in dubbio sulla persistenza

sino

all'epoca

quelli corinzi a figure animali, poiche

un dato momento a Vulci

La data

loro

in

cui si

uso

diffusero

promiscuo

in

paesi sul Tirreno bagnati dal mare ci e ritrovamenti dalle colonie greche della Si-

nei

attestato da parecchi cilia sino

il

3

(

).

cui deve riferirsi

il

corredo della unica deposizione

cremata avvenuta nella nicchia destra deve desumersi dai prodotti piu recenti, che lo compongono; coincide pertanto con quella in i vasi corinzi a figure animali ed umane incominciarono a

cui

suolo

nel

diffondersi

cerite.

Seguendo la cronologia attualmente

accettata, possiamo ritenere che quella deposizione spetti

VII

a.

C;

i

buccheri grevi poi ed

i

al

sec.

vasi corinzi fanno supporre

che sia avvenuta piuttosto alla fine che al principio della seconda

metä

di quel secolo.

Pare

che giä

nel

1836

la

nicchia

sinistra

si

ritrovasse

aperta,

(«) a (

)

Gsell, op.

E

cit.,

pag. 423.

descritta a pag. 157 e seg.

3 dei vasi corinzi a figure animali con quelli proto( ) La associazione corinzi geometrici e stata osservata a Siracusa ed a Vulci. Not. scavi 1893, (Fusco) tomba CVIII e Gsell, op. cit., pag. 480.

10

FINZA

G.

14G

Essendo intatto

il

sepolcro, ciö laseerebbe

yi fosse stato deposto alcun

seppellimento

;

supporre che non

nel grafico del Canina

perö sono ivi disegnati in pianta dei vasi, alcuni dei quali nella tazze diverse e non pochi in fittili dagli editori del di trasformati bronzo altri oggetti »,

relativa spiegazione sono qualificati

Museo etrasco qregoriaao

(').

:

Nei recenti scavi non

vi

ho ritrovato

Canina nella spieabbastanza vaga ed

nulla. Se si considera che la notizia riferita dal

gazione di quel grafico poco comendevole e incerta e che e impossibile identificare quegli oggetti

tra

il

rna-

teriale antecedentemente descritto, proveniente da questa tomba, si sarä propensi a ritenere che le relative notizie, vaghe del resto,

siano errate e che questa nicchia sia stata effettivamente rinvenuta aperta e vuota. Secondo il Canina dei tre seppellimenti avvenuti nella tomba di cui ragiono, quello il

compiuto nella cella di fondo sarebbe stato

piü antico, avrebbe fatto

umato nell'anticamera nicchia

il

la deposizione

seguito

del

guerriero

ultimo

sarebbe stato deposto nella cadavere cremato col suo abbondante corredo vascolare,

ora rinvenuto. Di ciö

e

per

egli

non

da prove,

ma

dall'assieme della

comprende dedurlo egli da una supposta successione esposizione nella utilizzazione degli ambienti il piü adatto, la cella cioe, dosi

;

vendo essere stata occupata per la prima,

le nicchie,

rozzamente

incavate ai fianchi del corridoio, per l'ultime. Co?i argomentando il Canina se riusci a rendere improbabile la ipotesi opposta, cioe

che nelle nicchie fosse stato racchiuso

il

seppellimento piü antico, piü recente, non dimostiö Tassunto, poiche la logica utilizzazione dello spazio non si opponeva a che i varii ambienti fossero stati occupati tutti insieme da tre seppellimenti nella cella di fondo

contemporanei

;

il

la questione quindi

deve essere discussa con

altri

criterii.

L'esame architettonico dimostra che la trasformazione del coranticamera, se si deve ad una modificazione del piano il che e giä incerto, certamente era compiuta prima ancora che avvenisse la deposizione rinvenuta nella cella di fondo ridoio in

primitivo,

;

in tal caso poi la

trasformazione cui accenno, dovendo essere stata

richiesta dalla necessitä di spazio per collocarvi

Museo

etrusco,

I,

pag.

3, tav. I,

Z;

« olle

e

il

dolii ».

guerriero ed

i

TOMBA REGOLINI GALASSI

LA.

147

suoi corredi ivi effettivamente deposti, ne seguirebbe che quest'ultima deposizione dovrebbe essere stata compiuta contemporanea-

mente della

all'altra.

cella,

muro

L' incompleto

modo da

in

divisorio

lasciar libere

in

eretto all'ingresso

alto le comunicazioni

l'anticamera, esclude la ipotesi che

fra quella e

il

seppellimento

nella cella sia piü antico di quello nell'anticamera, poiche in tal caso 1' ingresso alla cella sarebbe stato chiuso completamente,

come interamente era chiuso

l'adito

merose corrispondenze notevoli

fra

i

all'anticamera; accedono nu-

due seppellimenti,

i

cui sin-

materiale contemporaneo, come ricomprendono sulta dal rinvenimento di altri esemplari identici od analoghi in del

goli corredi

im

corredo

solo

agli altre

tombe

argilla,

funebre. Alludo con ciö ad esempio

ritrovarono

si

alle patere,

brocca di argento rinvenute nella cella, che in dell' Etruria e del Lazio, eseguiti in bronzo od in

alla

scifoi,

associati

agli scudi, alle fibule,

agli affib-

ritrovati invece nel seppellimento deposto nell'anticamera. Ciö invero dimostra all'evidenza soltanto che il guerriero e la donna furono deposti rispettivamente nell'anticamera e nella cella in una

biagli

stessa fase di civiltä, nel

tempo cioe in cui quei diversi oggetti erano contemporaneamente di moda, ma non e sufficiente ad escludere il dubbio che tra l'uno e l'altro seppellimento possa essere im intervallo

trascorso rare

il

valore; invece

di cui sarebbe impossibile

di

tempo

il

fatto.che

deposti nell'anticamera, in parte nella cella, cito

rinvenuti adibiti

ad

giacevano

sul

ripiano del

uso nella

comune,

muro mentre

anticamera,

giacente nella cella, mentre

e il

misu-

alcuni oggetti in parte erano i

lebeti

LXXXVII)

divisorio, quasi dovessero essere i

relativi

tripodi

LXXXVIII)

piü ancora del lebete LXXXIX) suo sostegno XC) era stato lasciato

nell'anticamera, provano che i due seppellimenti avvennero contemporaneamente. Cosi soltanto si spiega la unitä di indirizzo os-

servata nel disporre

i

corredi nei due ambienti, l'uso

comune del

canalone per inchiodarvi delle patere, quello di disporre il cadail fondo del rispettivo ambiente sepolcrale ed il va-

vere verso

am1' ingresso, l'aver lasciato in ciascun caldaio col suo tripode pressoche identici (LXXXIIIe sopratutto l'aver potuto deporre nell'uno e nell'altro

sellame maggiore verso biente

un

LXXXVI)

ambiente parti diverse di uno stesso oggetto, e l'aver sciato aperta in alto la porta tra le due camere.

infine

la-

PINZA

o.

148

Ne ad im momento

diverso puö riferirsi la deposizione

Ho

nuta nella nicchietta destra.

stevano alla costruzione della volta ivi

ai seppellimenti

complemento siano

che

st' ultimo;

sull'

ma

rinvenuti;

anticamera, e perciö anche

dovendo considerarsi come un

architettonico del sepolcro, e del

state

delle

prima

occupate

d'altra parte e evidente che

tutto improbabile

principali di quecontenuto della nicchia

parti il

umate

destra non puö essere posteriore alle deposizioni e

i

nell'anticamera, poiche il

specie

mente

carro,

il

l'accesso

ed

letto,

alla

corredi

racchiusi

nella cella

quest' ultima

in

in

porta vivande, ostruivano completa-

il

nicchia

racchiusa nella medesima

rinve-

giä notato che le due nicchie preesi-

stessa,

adunque

contemporaneamente

la

deposizione

alle

altre.

fu

Proba-

bilmente per un caso fortuito, vi erano stati ad un tempo tre decessi in una famiglia, e le spoglie mortali o insieme, o in con-

La donna

vogli successivi, furono trasportate al sepolcro gentilizio. fu

umata

nella cella,

uno dei due uomini fu

sepolto nella nicchia destra, ultimo fu

camera

il

cui letto ed

i

cremato

deposto 1'uomo

e

quindi

nell'anti-

cui corredi ostruirono completamente

il

passaggio alle altre sepolture. L' individuo sepolto nella

nicchia ci appare distinto dagli non tanto dalla ricchezza alquanto minore dei corredi, quanto

altri

dalla diversitä delle idee religiöse di cui e indice il rito funebre e dal fatto che la sua tomba fu chiusa ermeticamente, mentre tra

due fu lasciata libera comunicazione in alto, quasi a permettere ulteriori relazioni tra gli spiriti dei due defunti; ciö forse indica essere stati i vincoli di parentela piü intimi tra questi due

le altre

che non tra

i

medesimi ed

La contemporaneitä

il

sepolto nella nicchia.

assoluta dei tre corredi prova

l'uso con-

temporaneo dei fittili e del materiale metallico dinnanzi descritto e ciö e in armonia coi dati raccolti nelle altre tombe analoghe e coeve sin qui scavate quali

zione

e

stato fatto

cronologica

dall' Etruria alla Campania, riguardo alle tentativo di classificarle secondo una gradatutt'altro che sicura. E certo che tutte queste il

tombe, tra cui quella di Iside a Vulci, la Bernardini di Preneste, quelle del fondo Maglione a Cuma, debbono riferirsi a momenti diversi della vita aristocratica

che

lo

Etrusco-Campana,

delle industrie,

dei

commerci

ma

e

pur chiaro

e dei gusti, pote,

sviluppo anzi dovette compiersi con intensitä ed indirizzi diversi nelle di-

LA TOMBA RKGOLINI GALASSI

149

verse localitä, per cui la presenza o l'assenza di certi oggetti, invocata come misura cronologica non costituisce im elemento si-

curo su cui

si

possa fondare una gradazione per ordine di tempo ad individui e

di corredi rinvenuti in localitä diverse e spettanti

famiglie diversi per idee, abitudini, gusti oltre a ciö parecchi dei dati negativi presi per base alla graduazione cui accenno possono essere errati risultando da scavi malamente compiuti. ;

Quindi ad eliminare

l'arbitrio

varranno

soltanto

fronti istituiti fra parecchi corredi dell'istesso

una medesima il

localitä,

esame questo

non

al quäle

si

presta affatto

presente lavoro.

Le tombe La tomba tori

da

A

si

periferiche

rinvenne intatta

un enorme

tumulo

che

gli

A

I-V.

?

perche era

celata

stato

in

vrapposto, e del quäle costituiva quasi l'ossatura. II recente,

A

larghi con-

gruppo rinvenuti in

e

come era piü

la sua periferia,

ai

depreda-

seguito

so-

tumulo piü

alto, cosi pure era assai piü largo di quello benche concentrica a quella del tumulo piü

uno spazio anulare di terreno libero nel quäle erano state costruite cinque tombe a camera (I-V) irradianti, rispetto al centro comune dei due tumuli, ed aperte sul antico, abbracciava all'intorno

basamento circolare costruito

alle crepidini del

tumulo piü

recente.

La

struttura e sufficientemente illustrata dai grafici editi dal Canina (Descriz. di Cere, tav. V), i quali del resto costituiscono l'unico

documento rimasto su quei gli

scassati

per

la

architettura debbo

sepolcri,

completamente

distrutti nel fare

vigna sovrapposta. Senza insistere sulla loro qui descrivere i corredi rimasti nelle singole

tombe, rinvenute nel 1836 giä aperte ed espilate. I e II tomba. Furono scavate tra il 23 marzo ed

Complessivamente restituirono 1)

Due

il

13 aprile.

('):

vettine a corpo baccellato che

a tav. del tra quelle edite nella I

Museo

si

debbono identificare

etrusco.

2) Cocci di vasi neri, cioe in bucchero od in impasto nerastro,

che forse non furono conservati, e ad ogni modo non possono piü identificarsi tra il materiale raccolto nel Museo. (>)

A,

I,

1

cfr.

B,

I.

150

G.

III

a

Toraba. Scavata

il

PINZA l

15 aprile

(

).

Pochi unguentari tra i quali si puö identificare con cer2 tezza uno dalla forma di lepre in corsa ( ), plasmato in argilla figu1)

munito

lina giallastra, ben cotta,

dal petto dell'animale

di bocchetta discoidale sporgente

la

pancia e giallastra, il corpo e dipinto con colore marrone chiaro punteggiato a vernice nera, le orecchie sono tinte di rosso col margine nero punteggiato di bianco; la ;

bocchetta ha l'orlo dipinto in nero e la snperficie ornata a fasce alternativamente rosse e nere disposte a croce, le fasce nere sono

punteggiate di bianco.

La VII

E im

coda, rotta, manca. del

o

del

principio

prodotto corinzio della fine del a. C, che trova riscontri in

VI° secolo

esemplari rinvenuti in Etruria, nelle colonie greche della Sicilia e nel Mediterraneo Orientale 2)

Per esclusione

3

).

(

potrebbe ritenere che colla fräse « pochi lasiano stati compresi nei rapporti settimanali anche tre

grimarii

si

unguentari in mezza porcellana egizia,

descritti in

rotti,

F

4

(

).

3) Quattro delle solite grandi vettine in impasto, rotte, non

identiücabili singolarmente. 4) si

Due

vasi interi ornati a figure dipinte di poco pregio. identificare

possono piü ( ). * Cocci di tre vasi dipinti di pregio

compose almeno

(')

A,

I,

coi quali

»

tre dei cinque descritti nell'elenco

4, 1, 6, 7;

sione, Tunguentario F,

B,

51,

I,

Non

5

1-5. B, I, 1

il

F,

Ruspi

ri-

57-61.

£

comprende certamente, per esclu1), gli altri non si pos-

descritto nel testo (III,

sono piü identificare. 8 (

)

Museo

etrusco, II, tav. III, seconda

fila

in

mezzo.

3

Not. scavi 1894, pag. 346, figg. 10 ed 11. Questo esemplare doveva essere in tutto simile a quello cerite; invero oggi e privo completamente di pittura, ma il Falchi ci avverte che egli lo raccolse ridotto allo stato pa( )

stoso dalla

umiditä del terreno, la quäle dilatando la pasta dovette distacimpermeabile che la ricopriva. Altri esemplari siraili si

carne la vernice

conservano nel Museo di Berlino. Cfr. Furtwängler, Beschreibung der Vasensammlung, 1334 cfr. anche 1324-28. (*) F, 55, 56. Questa identificazione a dire il vero non e assolutamente certa. 5 Sono compresi certamente nel comma F, 53, e non descritti special( ) mente appunto per il poco loro pregio, cui si accenna giä nei rapporti setti-

manali.

LA TOMBA KEGOLINI GALASSI

151

del tutto probabile che quest'iütimo vaso (61) sia stato riconaposto con frammenti raccolti nella tomba B, della quäle ragionerö in se-

mi occupo

guito, per cui coi coeci rinvenuti nella sepoltnra di cui altri, o

poterono ricomporsi tutti gli scritti

sotto

almeno

tre dei

numeri 5-7).

i

Accenno qui appresso a quelli che ho potuto che saranno definitamente pubblicati che ho promesso.

m. 0,44,

5) Cratere alto

tremolanti

medesimi de-

l'attaccatura

e

nella

identificare

ampia

piü

e

memoria

colle labbra ornate a linee verticali

delle spalle da

un

giro ad

ovuli;

il

corpo e diviso in due zone orizzontali da iilettature dipinte; altre sono pure dipinte sotto quella inferiore sino al piede ornato con triangoli irradianti dal fondo.

Le zone sono ornate a

figure, quella

principale sulle spalle del vaso e divisa in due riquadri nici,

il

fondo di

questi riquadri

bruno

cano le figure in nero e di

fabbrica

II,

tav.

corinzia

XXVIII,

fig.



(*);

e color arancio,

con

ritocchi

ma-

rossi

e

bianchi.

fi

Museo gregoriano,

nel

pubblicato

dai

sul quäle spic-

1.

6) Anfora interamente verniciata di nero, con due quadri a fondo giallo e figure nere, in uno dei quali e rappresentata la lotta di

Teseo col Minotauro

dipinto in nero.

sotto gira

;

L'argilla

un fascione

giallo con

delle figure ne dimostrano la fabbricazione attica



secolo

E

2

C.

a.

( ).

pubblicato

nel

tav.

LXVI,

una

sul collo, in cui e riservata in giallo

7)

fig.

Museo

nella

metä del

gregoriano,

e verso il piede, in

figure in nero

cui,

in nero. ;

II,

1.

Cratere interamente verniciato di nero salvo in due

un meandro

zone

una ghirlanda frondosa,

su di un fondo parimente giallo, e dipinto corpo due riquadri a fondo giallo con

Sul

in quello principale e rappresentata la lotta di Teseo

con un centauro. (Museo etrusco

(»)

meandro

rossa, la qualitä della vernice, lo stile

II,

tav.

XXX,

Cfr. gli identici prodotti editi dal Pottier,

629-640. Nel testo

e

fig.

1).

Vases du Louvre,

I,

E,

citata la relativa letteratura.

2 Nel Museo etrusco si afferma essere stato ritrovato questo vaso a ( ) Cere nel 183Y, essendo perö Tunico di questa provenienza che possa corrispondere all'elenco F, 58 non vi ha dubbio che la data sia errata; la sua

identificazione e pertanto

certa.

152

Come

V

vaso precedente, e di fabbrica attica della metä del

il

C.

secolo a.

60 non

8) II vaso F,

nel

pud identificare tra

si

i

inolti raccolti

Museo Gregoriano ornati con bighe in corsa. restaurata da frammenti » adorna 9) La tazza

aU'esterno

biamente fig.

P1NZA

G.

soltanto

«

con una zona in cui e dipinto im convito f ), e indubquella edita nel Museo gregoriano, II, tav. LXIX, 1

l'unica della raccolta che risponda esattamente alle parti-

2,

colaritä descritte nel citato documento.

IV a Toinba. Scoperta

2

19 aprile

il

1) Quattro vasi dipinti,

(

).

Vi

ugualmente dipinti, che non

piccoli vasi interi,

rinvennero:

si

ritrovati in frantumi si

3

e

cinque possono identi),

(

4

ficare

).

(

2) Tazza di bucchero fino ornata con striature orizzontali eseal tornio

guite

intorno

porzione del labbro

mina metallica,

corpo,

osservano

si

i

con ventagli punteggiati a ed in una piccola

e

manichi

resti di

un rivestimento

forse stagno o

pubblicata nel Museo etrusco gregoriano, (')

Le A,

tomba

II, 28, 29,

tomba IV a come lativi cocci

tazze, descritte

altre tre

care. Quella della (")

in la-

anche argento, la cui aderenza ottenne mediante uno strato interposto di mastice

l'argilla si

E

al

al labbro. Intorno ai

stampo intorno

alla

non

si

tav.

III,

fig.

5

( ).

1.

identifi-

possono piü

di cui ragiono e ricordata giä nel settimanale A,

31.

Va

in F, 63,

I,

al-

,

La

tazza A,

30 pote

II,

su ciö lasciandoci incerti

furono trascurati. Nell'elenco

F

i

I, 7.

appartenere tanto alla settimanali in cui

i

re-

corrisponde a questo corredo una

parte dei vasi descritti sotto i numeri 50, 53, 62. Per un errore materiale, non so se del Regolini o del Galassi i frammenti A, II, 28 riferiti dal Regolini a cinque diversi vasi, furono dal Galassi attribuiti a quattro (B. I, 6).

Veramente

la corrispondenza fra questi due documenti potrebbe essere posta in dubbio per le date relative, se non fosse evidente che la relazione B, I non dipende direttamente da quella A, II, ma da informazioni private inviate pre-

cedentemente

al Galassi dal Regolini,

della relazione B,

non

di cui

si

ha

I,

in cui si

affatto

la data dei rapporti

B

accenna

come

e

dei vasi dipinti di poco pregio descritti nel

del 22 aprile

comma

cogli

altri

A,

II,

31; B,

I,

8; F, 50.

frantumi

62.

Coi due vasi interi rinvenuti nella tomba III d) completano

di quelli descritti in F, 53. 8 ( )

tomba

menzione nel settimanale inviato contemporaneamente; dipende adunque da quella delle citate lettere, per

cui non corrisponde a quella dei rapporti A. 8 ricordati cumulativamente ( ) Nell'elenco F sono

(*)

comma

dimostrato dairultimo

alla scoperta della

il

novero

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

rivestimento metallico tr.ova riscontri nel coevo

II

vetuloniese parimente in bucchero di

153

rame

falisco

o

di stagno,

vasellame

ornati con brattee

fittili

territorio

a superficie inargentata,

di etä

piü recente. Tomba. Trovata il 21 aprile

generalmente

Va

nei vasi

comuni nelle coeve sepolture del

Etruria, ed infine nei

dell'

e

('),

2

), lo sterro, sospeso il 22 (esconcentrati tutti gli operai nei lavori di ricü* pero degli oggetti raccolti nella tomba A), fu terminato il 25 dello

sendo stati

allora

Vi

stesso mese.

Due

1)

si

rinvennero:

vettine

in

Due Una

3)

col corpo baccellato e la bocca

impasto

ornata con un meandro rilevato 2)

(

vettine liscie

all'

3

intorno

(

).

4 (

).

vettina munita ancora del suo coperchio

5

(

).

materiale piü antico raccolto in queste torabe periferiche, vasi corinzi cioe, le vettine e la tazza di bucchero fino con riII

i

vestimento metallico (Tomba IV, 2) civiltä cui deve riferirsi la tomba A

ricordano ancora la fase di ;

ma

evidentemente spettano

momeato immediatamente posteriore, quello cioe in cui erano di moda i vasi corinzi del VI° sec. a. C. mentre i cocci rinvenuti nella tomba A, spettano alla piü antica produzione coad un

;

rinzia che dovette incominciare a diffondersi

ultimi prodotti protocorinzi. Del

agli

teriale deposto nelle

A

tombe I-V

contemporaneamente

resto la

rispetto

a

serioritä

ma-

del

quello rinvenuto

nel

dimostrata all'evidenza dalla rispettiva posizione arsepolcro il chitettonica, grande tumulo che le ricopre avendo a sua volta il

sepolto

e

preesistente tumulo A.

vasi

I

attici

raccolti

nelle

tombe

periferiche

spettano

ad

un'epoca non anteriore alla seconda metä del V° secolo a C, non possono quindi

riferirsi

alle deposizioni

antico, e ci rivelano perciö

normali

quei vasti sepolcri a piü stanze, destinate a

in

defunti per parecchie generazioni. La brevitä relativa del tempo

0) 2

Cfr.

ad

es.

rinvenimento

( )

B,

I,

(*)

A,

II,

26.

A,

II,

27.

)

3

5 (

)

9; A, II, 25.

piü

ricevere

trascorso tra le deposizioni

Net. seavi, 1893, pag. 501. al 21 aprile e dimostrato dal Rapporte- B,

II

(

rivelate dal materiale

dei seppellimenti consecutivi, del tutto

I,

21.

154

G.

contemporanee nel tumulo

A

PINZA

quelle piü antiche nelle

e

I-V, e le relazioni architettoniche tra

tumuli,

i

il

tombe

A

primo dei quali

costitui il nucleo del piü recente, die puö ritenersi percio come im iugrandimento del primo, mi fanno supporre che tanto la tomba centrale quanto quelle periferiche siano appartenute ad una sola

potente famiglia.

Tomba

B.

II contine tra la proprietä Vitalini e quella Calabresi attraversava un tumulo B, alquanto piü piccolo di quello precedentemente esaminato.

Regolini intraprese lo scavo dell'unica sepoltura il cui inapriva nel terreno Vitalini, e siccome le camere piü

II

si

gresso

interne

si

addentravano

pagare im compenso

al

nel predio Calabresi, cosi fu costretto a

proprietario

di quest' ultimo per

ritenere

1

tutti

gli oggetti

(

).

Quella sepoltura, distrutta poi nel piantar la vigna, fu rile(Descrisione di Cere, pag. 92, tav. VI e meglio

vata dal Canina in

Etruria marittima, tav. LIII) ( 2 ). Era giä stata anticamente espilata ed

il

poco materiale

scolare rimasto puö in parte identificarsi, essendo

67-71

quando

ancora

vata tra

il

a

rilievi

il

del

A, V, 3 la tomba 21 maggio 1836.

ricordate in

14 ed

F,

non era stato restaurato, mentre la nota ci da l'elenco dei vasi restaurati, dal Ruspi.

C 2-4, e forse anche 1, Le « tazze in frantumi ornate quelle stesse

va-

descritto in

;

ßapporto

B

fu

F

sono

adunque sca-

Grli oggetti identificabili sono tutti in bucchero nero ornato ad incavi impressi a stampo, e graffiti a punta sulla pasta fresca; solo un gruppo speciale di questi buccheri e ornato a bassorilievi

eseguiti a parte ed applicati poi sul

corpo del vaso, ricoperto in

ultimo con una incamiciatura metallica, forse di stagno, di piombaggine, o anche di argento, della quäle sono rimaste poche tracce.

da

(')

Cfr. l'elenco

()

Che questa

cio

che

ne

dice

F dopo sia la il

il

paragrafo 66.

tomba

cui spettano

Canina riguardo

un'altro terreno (qaello cioe Calabresi).

i

corredi F, 67-71, e dimostrato

alla sua ubicazione al contine

con

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

155

In nota riporto l'elenco di quegü oggetti che furono disegnati nel

Museo etrusco gregoriano ( ). La tecnica delle incamiciature 1

rnetalliche

non

e

propria di

tomba B, benche originariamente di una

Cere, poiche delle tazze analoghe a quelle della

munite

piede, ed

di

rivestite

ugualmente

specie di incamiciatura metallica, si rinvennero nella coeva

vetuloniese del

(

).

Tomba Tra

23 ed ü 28 maggio

il

oggetti in

C.

1836

aggiunta in calce alla descrizione stessa 1

(

pl.

Museo

F, 69;

)

333,

fig.

rinvenne un gruppo di ben distinto dalla nota

si

descritti in A, VI, 1-6,

bronzo,

tomba

2

Duce

etrusco,

«

non numerata; Montelius,

tav. VI, fig.

I,

in tutto sette oggetti

»

,

II,

3.

F, 67

«

diciannove teste». Museo etrusco,

tav. VI,

I,

a

fig.

destra

in mezzo.

F, 67;

Museo

Museo

etrusco,

F, 67;

Museo etrusco, 1, tav. V, fig. 4. Uno degli « idoletti » e evidentemente

F,

Museo

68.

etrusco,

I,

V,

I,

etrusco,

etrusco,

Idem, tav. VI,

fig.

in

fig.

7,

fig.

mezzo a

al

novero,

5.

sinistra.

completano

le

ricordate nell'elenco F, 67, colle quali

n

sfuggito

10.

tav. V, fig. 2.

I,

si

3.

1.

tav. IV,

I,

Con questa protome nera

IV,

I,

fig.

tav. III, fig. 4,

Museo

F, 67 e

Museo

etrusco,

diciannove teste

«

si

ricostitui

di

terra

l'ornamentazione

della maggior parte dei vasi precedentemente descritti nel testo. Quest' tima protome e pur essa pubblicata nel Museo etrusco, I, tav. V, fig. 5.

Museo Museo

F, 67;

F, 67;

Con questo nell'elenco F,

I,

tav. IV, fig. 4.

etrusco,

I,

tav. VI, in alto ai lati.

turaccio

si

completa la serie di

sei

esemplari

ricordata

67.

Museo

F, 70; zione e stata

etrusco,

ul-

etrusco, II

studiata

a

dall'Ascoli,

La

iscri-

nell'Archivio glottologico italiano,

1896,

edizione, II, tav.

XCIX,

fig.

7.

pag. 55.

Museo A, V,

Museo

etrusco, 3.

etrusco, 2

( )

F, I,

tav. VII, figg. 10 ed 11.

I,

«

porzioni

di

tav. IV, fig. 2, tav.

tazze

V,

scannellate, graffite, istoriate».

fig.

Not. scavi, 1887, pag. 494, tav. XVI,

da una sfoglia di parecchi frammenti di queste coppe

fosse stata ricoperta in

71

6, tav. fig.

VII, pag. 1-11. La lucentezza «quasi

115.

oro o di argento n ceriti,

come avverto

si

osserva anche

nel testo.

G. PINZA

156

il

ricordati nello stesso

altri

cogli

del

1836

di cui ragiono rappresenta

gruppo ci

rinvennero soltanto dei sepolcri,

si

di

resti

certo pertanto che

uno

o

piü corredi

giunta notizia alcuna.

e

Le due conche di rame * piecolo seudo umbonato » tondo con umbone descritto

non si possono piü identificare; il senza aleun dubbio il coperchio ro-

(*)

e

D, 44 ed edito nel Museo

in

tav. XIII, flg. 12, la relativa

I,

i

e

una medesima tomba, sulla cui struttura architettonica

deposti in

non

ad eliminare ogni pericolo di confusione Rapporte Negli seavi al Sorbo

destinata

evidentemente

etrusco,

marmitta, raccolta completamente

schiacciata

e guasta, fu perciö trascurata nei documenti, raa e insieme col suo coperchio nel Museo gregoriano, edito riprodotta 2 « i II restauri. dopo tripode di metallo, cioe di bronzo ( ), e in-

dubbiamente quello del quäle il Grifi dette un disegno incompleto ( 3 ) negli seavi del 1836-37 al Sorbo essendo stato ritrovato questo bronzo, che fu poi meglio pubblicato nel Museo L'erroneo riferimento alla tomba A ( 5 ), dovuto al Grifi,

unico tripode di etrusco

4 (

).

e dimostrato all'evidenza dall'elenco G, in cui si corregge questo ere dal

rore,

cui

3,

il

trovato tra

il

23 ed

fu la

tempo dopo di quelle

quäle dimostra che

Eapporto A, YI,

discorro

A

scoperta

il

28

lo sterro cornpleto della

e

il

tripode di

rnaggio, ossia

tomba

molto

A

e

I-V.

esemplari analoghi, ritenne che il tipo fosse di origine ionica, derivato da modelli assiri o cipriotti ricordando perö l'analogo esemplare prenestino ( 6 ) giudicö che fosse II

Furtwängler, citati

i

varii

;

«

una riproduzione

antico-italico

»

italica del tipo ionico ornata con figure di stile

7 ( ).

Queste ultime che servirono alla determinazione cano

invero

nelUesemplare

cerite,

ciononostante

come probabile che anche quest'ultimo, come bricato nel bacino del Tirreno verso

(») a

A, Vr, 3; D, 37; F, 27; G,

)

Grifi, op. cit., tav.

)

Museo

3 (

4 (

6

( ) 6 ( ) 7

(

A, VI, 1; D, 32.

)

(

)

etrusco,

I,

VI,

fig.

1.

4.

tav. XII, fig. 5.

Cfr. pag. 46, nota 1.

Olympia, IV, pag. 114

Mon.

Inst.,

XI, tav. II,

e seg. fig.

10.

il

VI

stilistica,

man-

ritengo almeno

l'altro, sia stato fab-

secolo

a.

C,

al

quäle

LA TOMBA RKGOLINI GALASSI

accenna

delle teste tanrine che adornano le

stile

lo

157

sommitä degli

archetti. II vaso A, VI, 4, nuovamente descritto in D, 28, per le sue forme ricorda quelle proprie dei prodotti vascolari greci del VI

secolo. iig.

E

disegnato nel Museo etrusco gregoriano,

tav.

I,

XIII,

1.

II

bocale cui

accenna nel Rapporte- Regolini deve identifi-

si

uqo dei due disegnati nel Museo etrusco ( ) ed il bocaletto tra i due riprodotti nella citata opera tav. XIII, fig. 687. carsi con

T

Tomba Facendo dei saggi per studiare Sorbo

lungo

circa) dalla

via

la

rinvenne

si

la topografia

del sepolcreto al

a non grande distanza (m.

di Bracciano,

A

tomba

D.

1'

50

ingresso, ermeticamente chiuso

con im lastrone in pietra, di un sepolcro a camera ineavato nella roccia, col suolo coperto da poco terriccio di inrlltrazione, alla superlicie

del quäle sporgevano

L'angolo

a

sinistra

i

vasi piü alti del corredo.

dell' ingresso

era nascosto da

una frana

prodotta dalle radici di un albero, sgombrata la quäle si vide che colla volta a doppia pendenza e canale

la celia era rettangolare,

longitudinale

nel

mezzo. Eseguitane immediatamente una pianta si incominciö con ogni cura la asportazione

di grandi dimensioni

graduale del terreno di infiltrazione, segnando in pianta i singoli oggetti man mano che progredendo lo sterro venivano alla luce. Si giunse cosi al piano antico della cella e si vide che lungo le paerano stati rilasciati due letti divisi da uno strettis-

reti laterali

simo andito. Sul trovarono altri

due

aleuni fittili

letto di destra presso alla parete di fondo si ri-

frammenti

di

un teschio

(81, 36) furono raecolti ai

a) ed

un vaso (52)

;

piedi del letto presso

Quest'ultimo era ripieno di materiale ivi gettato alla ad avanzi di ossa umane scomposte e consunte, tra le quali si pote riconoscere un frammento di mascellare infeall'andito.

rinfusa, insieme

riore coi suoi denti

I

b),

ed un pezzo di osso tubuläre

c).

Sul letto di sinistra giaceva uno scheletro pressoche disfatto. resti riconoseibili giacevano tutti nel loro posto anatomico, tranne

(i)

A, VI, 5;

Museo

etrusco,

I,

tav. XIII, fig. 203.

158

PINZA

G.

ruzzolata a qualche centimetro di distanza,

la raascella d)

guito alla dissoluzione dei I femori e)

alveoli.

]a estremitä verso

giacevano nel tratto 1'

ingresso,

fra

se-

centro del letto e

il

resti del cranio f) invece

i

alla parete di fondo; cid prova che coi piedi

in

legamenti che la trattenevano nei suoi

il

presso

cadavere fu disteso sul letto

verso l'ingresso della tomba. Tra le ossa ed

il

letto

ho osservato aicuna sostanza intermedia, ritengo perciö che vere sia stato deposto direttamente sul tufo.

il

non

cada-

framrnento d'osso craniale raccolto nel letto di destra, non

II

apparteneva certamente al cadavere deposto in quello di sinistra che era intatto spettava perciö ad un altro scheletro, originaria;

mente

ivi

deposto,

i

cui resti

ritrovarono tra

si

tato nello stretto andito interposto tra

cui accenno, casualmente rimasto al

i

due

il

letti.

materiale getL'osso craniale

suo posto, dimostra che anche

questo cadavere, come l'altro, era stato coricato sul letto di pietra coi piedi verso

Non ho

1'

ingresso.

potuto

riprodurre

due

i

grafici

in cui e indicata la

posizione dei singoli oggetti, controsegnati collo stesso nurnero progressivo con cui sono distinti nel testo tolta

il

;

riproducevano una pianta

primo all'altezza del piano dei due

letti,

l'altro

al

piano

dell'andito.

Oggetti di ornamento personale. 1-18). Fuseruole di terracotta fina, nerastra, plasmate a sfera

ornate ad impressioni e graffiti. di Fibulette a bronzo 19-23). sanguisuga piene, colla staffa corta e la molla a due giri; sono cosi guaste dall'ossido che non schiacciata ed a tronco di cono,

si

puö decidere se ed in quäl guisa fossero decorate. 24-25) (fig. 23). Grandi fibule di ferro coll'arco a sanguisuga mas-

siccio, lavorato

minante a

d'un sol pezzo insieme alla staffa lunga, coi canale terdesinente all'altra estremitä in una asticella gi-

sfera,

rata a spira presso Farco ed aguzzata all'estremo per costituire lo spillo.

La profonda ossidazione non permette

quäl guisa fossero decorate.

un

po'

meno

Uno

di

ossidato deli' altro, porta suil'ossido tracce del tessuto

al quäle la fibula era infilata, vi aderisce inoltre

osso

coi

decidere se ed in

degli esemplari, intero ed anche

quäle

venne

a contatto

L'altro esemplare ha la staffa

dopo

frammentata

un framrnento

di

sfacelo dei cadavere.

lo ;

e

interessante poiche

LA TOMBA REGOLIM GALASSI vi aderisce

un pezzetto

di ferro

che

ritengo sia

io

159 il

resto di

una

terza fibula. 25).

Frammento informe

di ferro.

da due rettangoli ad asticella ci23); in uno dei lati lunghi sporgono in

26). Affibbiaglio costituito lindrica fusi in bronzo

(tig.

Ficr.

un esemplare due

anelli,

23.

nell'altro

i

rispettivi ganci

;

manca ogni

decorazione. 27). Affibbiaglio di ferro (flg. 23) costituito da due pezzi di lamina rettangolare, traforata a riquadro nel mezzo, orlata, coll'orlo fissato alla lamina mediante chiodi ribattuti muniti di grossa capocchia a ca-

destinata a compiere anche un ufficio ornamentale. Ogni lato porta una fila di tre chiodi, salvo quello esterno nel quäle la fila e lotta

sporgono in uno dei due rettangoli tre ganci ad asticella termiuante a bottone, piegataad angolo, e dall'altro altrettanti occhielli in cui i ganci medesimi dovevano assicurarsi. doppia. Dal lato

La profonda

interno

ossidazione della

cidere se ed in quäl

modo

superficie

fosse decorata

;

non mi permette di denon ha lasciato

cosi pure

J60

G.

traccia alcuria

vevano essere

cuoio o

cingkia di

la

PINZA

alla superficie

fissati

di tessuto

i

cui estremi do-

inferiore deli'affibbiaglio.

Vati di bucchero indigeno piuttosto ordinario. 28-35). Anforette a corpo sferoidale, collo svasato, munite di anse a nastro, plasmate in argilla non rnolto bene depurata, annerita,

ornate

sul corpo

di linee a

fasci

W,

il

colla

tutto

caratteristica graffito

doppia spirale tra

mano

a

i

libera sulla pasta

ancor fresca. Variano tra loro di poco soltanto nelle dimensioni.

Frammenti

un nono esemplare.

di

36). Anforetta identica per tecnica e forma a quelle antece-

dens

;

e ornata

graffiture

con una specie di baccellatura ottenuta mediante sul corpo;

verticali

degli arcbetti sono graffiti intorno

alla attaccatura del collo.

37). Piccolo il

stamno con due anse oblique piantate sulle spalle, il collo a tromba rovescia intorno alle spalle

corpo e piriforme,

e grafiita rozzamente

;

una zona a doppi

Bucchero

si

festoni.

ftno.

38-39). Attingitoi del solito tipo ad alta ansa verticale, di cui conoscono riproduzioni anche in metallo. Del secondo esem-

plare non

si

pote conoscere l'ubicazione.

ma

piü piccolo, ornato

giro dei consueti ornati a

ventaglio, punteg-

40). Esemplare analogo ai precedenti spalle con

sulle giati,

un

impressi con una apposita stampiglia suH'argilla ancor fresca. 41). Tazza a fondo convesso, pareti troncoconiche, munita di

alta ansa verticale a nastro, ornata a graffito intorno alla giuntura col corpo e sull'ansa.

42-43). Esemplari

identici

al

precedente,

ma

piü piccoli e

lisci.

44).

Frammento

all' attaccatura

di

una tazza simile

del corpo con

45).

Fondo

46).

Coppa a

un giro

di

alle precedenti ornata

punte di diamante.

di tazza simile alle precedenti.

calotta sferica con due anse orizzontali, ornata

colle consuete impressioni a ventagli punteggiati. 47). Tazza o kylix a corpo piriforme, labbra svasate, di due manichi orizzontali, liscia.

48). Cocci inforrni di bucchero.

munita

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

Vasellame in impasto ßno per e

lo

161

piü

cotto

poi ingubbiato.

49). Tazza a fondo convesso rnunito di

un

ad uso

rilievo circolare

fianchi cilindrici, anse bine riunite in basso, quasi ritorte

di piede,

insieme in alto verso l'attaccatura col labbro; e eseguita in impasto cotto ed gubbiato di nero. Sulla ingubbiatura fu graffito in-

un ornato meandriforme.

torno ai fianchi

50-50

a

su

Calice

).

a

piede

tromba,

il

fondo e convesso,

i

fianchi pressoche cilindrici ornati con sgusciature anulari eseguite al tornio. Impasto ben cotto ed ingubbiato.

Frammenti

51). piede,

di

un vaso delF

istessa forma, forse privo di

a festoni pendenti da palmette,

fianchi sono ornati

i

il

tutto

graifito; impasto cotto ingubbiato di nero.

Vasi in impasto cotto ingubbiato

e

quindi ricotto (ad ingub-

biatura rossa). 52).

Calice su piede, simile per forma a quello 50, privo di

qualsiasi ornato. 53).

Grande cratere a corpo

sferoidale

montato su breve piede

conico, bocca larga a labbra svasate, anse oblique. L'arrossamento

della superficie esterna fu avvivato con dell'ocra rossa. 54). Cratere analogo al precedente colla bocca proporzionata-

mente piü larga priva di labbra; era privo di anse ed e montato su di un piede alto a tromba, ornato con un rilievo anulare intorno al fusto.

La

arrossata artificialmente con ocra.

superficie e

55). Barattolo a corpo ovoidale schiacciato in

basso,

tronco

in alto alla bocca, con leggero orlo o risvolto a guisa di labbro; e

ornato

sulle

spalle

con quattro linguette rilevate obliquamente

alquanto grossolano, V ingubbiatura artificialmente con ocra.

1'

impasto

e

56-62). Piatti

;

e stata arrossata

leggermente convessi muniti nel fondo di un desinenti con un orlo piano, or-

risalto anulare a guisa di piede,

nati internamente al centro con

L' impasto e

fine,

furono,

sino ora, lavorati al tornio,

formarono durante

il

ma

un bottoncino

come

rilevato.

tutti gli altri vasi descritti

questi per la scarsa curvatura,

disseccamento.

La

si

de-

superficie fu arrossata artifi-

non ancora ricomposti 62 a ). 63). Vasetto grossolano analogo per forma al n. 54, arrossato

cialmente con ocra. Cocci di

altri piatti

alla superficie con ocra. 11

G. PINZA.

162

analogo per forma a quello 55, e nerastro. rozzissimo linguette, 64). Barattolo

65-66). Erano in minuti frammenti, e non

ma

privo di

se ne pote tener

conto nella pianta.

Vasi

(italo-geometrici)

ad argilla

giallastra a

grosse pareti

con ornati dipinti in rosso. 65-72). Piatti leggermente convessi, con orlo piano e rilievo anulare la ornamentazione si limita a dei fanel fondo a guisa di piede ;

scioni rossi a zone alternate sul fondo giallastro

dell' argilla.

73-74). Scodelle in tutto simili ai piatti precedentemente descritti,

ma

simile

salvo

colla convessitä maggiore. orli

negli

liscie alternate

con

in

triglifi

La ornamentazione

e del tutto

cui si osservano delle zone a

a fasci

irradianti di linee a

Vasi jprotocorinsi geometrici

e

metope zig-zag.

loro imitazioni.

75-79). Unguentarii in argilla giallastra del tipo cuoriforme, bocca discoidale e l'ansa verticale a nastro.

col collo cilindrico, la

Restano tracce della ornamentazione a zone cuni esemplari

l'argilla

grossolana lascia

In

rosso-brune.

supporre che

siano

aldi

fabbricazione locale. 80-81). Bombilioi analoghi per forma ai precedenti

ma

assai

ambedue plasmati con

argilla depurata, colle pareti sottilissime ed ornate a zone anulari di colore rosso in uno, bruno

piü grandi, nell'altro.

Grande kylix internamente verniciata

82).

mente decorata a

di bruno, esterna-

filettature orizzontali dell' istesso colore.

Tazza a due manichi orizzontali, colle pareti basse

83).

ci-

lindriche, con leggera strozzatura nel mezzo, col fondo leggermente convesso, munito di risalto anulare a guisa di piede. Sul fondo bianco giallastro dell'argilla e stata dipinta in bruno la decorazione con-

una Stella a triangoli irradianti dal piede lungo la sudel fondo, e nel resto in zone concentriche al centro esterna perficie sistente in

della

tazza.

84). Piccolo

stamno

o

cratere

attualmente privo di decora-

zione.

La

posizione

relativa

dei

resti

delle ossa, dimostra

che in

questa tomba furono tumulati due cadaveri, uno su ciascuno letti

ivi rilasciati

dei

nella roccia.

Quello deposto sul letto di sinistra non era stato affatto di-

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

163

sturbato ed anche i relativi corredi giacevano ove erano stati originariamente deposti, o ove erano caduti in seguito allo sfacelo del cadavere sul quäle in parte poggiavano. Infatti malgrado questi parziali movimenti si nota ancora un certo ordine nella distribuzione degli oggetti raccolti. La grande fibula di ferro 24) e stata ritrovata a sinistra del cranio rispetto al cadavere ed al disopra

deH'omero

sinistro

;

supponendo che

appuntasse un manto od un

ivi

abito qualsiasi, del tutto naturalmente, in seguito allo sfacelo della cassa toracica, pote scivolare nel posto che occupava.

Ugualmente

la

e

spiegabile

posizione delle fibule 19,

20,

25 a

,

21, lungo un

probabile bordo verticale di un manto; il grande affibbiaglio 27) giaceva ove originariamente stringeva una cintura di stoffa o di 1-7 erano ivi ruzzolate quando si era concuoio; le fuseruole

sunto si

potrebbe

tra

gono fra lato,

i

appartenessero ai quali si

livelli

le

59), letto

libero sotto

75)-79),

ed

terre

58),

gine sul

il

che

supporre

letti

i

che le tratteneva intorno al collo

laccio

il

i

i

vasi.

67)

anche alla

altre

le

stessa

rinvenute

ma

collana,

defunto;

nell'andito vi si

oppon-

ritrovarono, giacendo piü alte del suolo,

Evidentemente

dall'altro

coll'altro

del

erano

sul bacino

due primi erano

i

del

al

57) da un con un mar-

e

deposti

cadavere, e nello spazio

accumulati

stati

primo dei quali ruzzolö

piatti 56)

stati

gli

unguentarii

di fuori quando, in seguito

allo sfacelo del bacino, il piatto 56) prese la posizione segnata nel graflco.

ma

Meno

e chiaro

evidente e

che

furono

1'

ordine in cui sono disposti gli altri vasi,

collocati

lä ove si rinvenne

utilizzabile, coll'avvertenza di deporne

il

rispondenza del tronco e degli arti superiori del corpo, facilitarne l'uso al defunto.

Ad

ogni

uno spazio

numero maggiore

modo

di artificiali

nei corredi raccolti sul letto di sinistra non vi

in cor-

quasi per

movimenti

ha alcuna

traccia,

poiche gli unici oggetti dissociati sono i due pezzi dell' affibbiaglio 26) che appartennero ad un oggetto analogo a quello stretto dal gancio 27), e siccome quest' ultimo era indossato dal defunto non

meraviglia che Faltro a guisa di ricambio, sia stato posto non agganciato, longitudinalmente sul torace, donde l'attuale posizione delle

due parti dell' affibbiaglio. Tutto l'opposto si osserva nell'altra deposizione,

della quäle

un frammento del cranio restava probabilmente nel posto originario insieme ai vasi 36), 38) ed 81. Giä questi Ultimi, disposti

soltanto

«•

161 gli iini verso

che tutto

i

PINZA

piedi l'altro verso

il

capo del

letto,

facevano supporre

materiale raccolto nella parte media del letto fosse

il

e che questa operazione incompiuta agli estrerni. II fatto che le ossa raccolte nell'andito debbono evidentemente attribuirsi allo stesso scheletro

stato portato via per liberare quel posto, fosse rimasta

cui appartieue

frammento a)

il

che almeno l'unguentario 81) pro-

e

babilmente era stato deposto insieme a quello 82) col quäle fa dimostra giä che

paio,

il

il

materiale gettato nell'andito proveniva

in parte dalla deposizione collocata sul letto di destra. Ma sul letto di sinistra era intatta e nella camera rinvenuta quella erano state collocate due sole deposizioni, non vi ha dubbio quindi

almeno

che

tutto

il

materiale

gettato

rinfusa nellandito spetti al-

alla

cioe al defunto deposto sul letto di destra.

l'altra,

II lastrone

suo posto

;

che chiudeva

1'

ingresso della

coloro che gettarono nell'andito

il

tomba

era intatto al

materiale raccolto sul

non erano adunque dei volgari predoni di sepolcri. Si pud supporre che per far posto ad una nuova deposizione, aperta la tomba letto

quando

il

cadavere di destra era giä ridotto a scheletro,

cominciato a liberare e corredi,

la

noi

tomba

mutata idea quando non era restato

e che,

un frammento

si

sia in-

posto gettando alla rinfusa nell'andito ossa

il

che

in posto

del cranio e tre vasi proprio agli estrerni del letto,

stessa sia stata rinchiusa e quindi in questo

stato sia a

pervenuta.

ciascuna deposizione sono adunque distinti dal che posto occupavano all'atto dello scavo. Quelli raccolti sul letto di sinistra spettano al defunto ivi collocato, gli altri ammucI corredi di

chiati nell'andito, salvo

i

piatti

evidentemente

di sinistra in cui originariamente

scivolati dal letto

spettano

giacevano,

al corredo

del defunto di destra.

Piü che analoghi Alle fibule

3),

due corredi potrebbero

i

22), dell'uno, corrisponde quella 25) dell'altro

bedue comprendevano delle fuseruole tiche,

quindi civiltä;

mente

buccheri,

vasi

poi

siano

o soltanto entro

la fase civile

e

italo-geometrici,

che questi due corredi se

dirsi quasi identici.

am-

delle fibule di bronzo iden-

vasi

protocorinzi

;

e certo

spettano ad uno stesso periodo

stati effettivamente deposti i

;

limiti estrerni di

di

contemporaneatra

quali fiori prodotto, e questione che la os-

tempo

della quäle sono il servazione dei dati archeologici non puö risolvere.

i

TOMBA. REGOLINI GALASSI

LA.

corredi

I

1836

ricomponibili

col

dall'arciprete Regolini e

a tombe gentilizie in

cui

portante, quella A,

le

deve

fase di civiltä alla quäle

salvo poi

materiale

puö corrispondere

medesima

scavato al Sorbo nel

dal generale Galassi spettano tutti

prime

deposizioni

avvennero

nella

anche la piü ricca ed imricevere deposizioni anche piü

riferirsi

a

recenti, ad esempio dell'epocain cui erano

contemporaneitä, mi

165

di

moda

i

vasi attici.

La

servo di questa parola nel senso lato che solo

una metomba A, con quella pariraente in-

vero, cioe nel senso di pertinenza ad

al

fase di civiltä, della

tatta D, risulta all'evidenza dal confronto tra la deposizione avvenuta in quest'ultima e quella della tomba a cremazione rinvenuta nella nicchia destra della sepoltura dinnanzi ricordata, l'unica che,

per la composizione prevalentemente vascolare del corredo, si presti al confronto. Ed invero nell'una e nell'altra ritroviamo associate le stesse categorie di fittili, colle stesse forme, fatta eccezione soltanto per i vasi corinzi, di maggior costo per il lavoro e l'arte

maggiori che richiedeva la loro lavorazione, per erano stati deposti in nella

A

col corredo del cremato,

tomba piü povera D, ove ritroviamo invece

ferro di quella

A

e degli affibbiagli,

di tipo notissimo diffuso

e

uno dei

cui

mentre ne

mancano invece

le stesse fibule di

quali,

quello di bronzo

moda

appunto nella fase in cui era di

nella tomba Regolini. Non insisto sui confronti poiche mi sembrano evidenti, e tornando a considerare il dato giä enunciato, mi sembra doversene conchiudere che al Sorbo, cioe ad occidente ed immediatamente il

vasellame piü caratteristico raccolto

al disotto della antica cittä, fosse di

del VII

secolo a. C.

Puö

darsi

moda

il

seppellire giä verso la fine

che altre necropoli di pari

anche maggiore antichitä fossero in

fiore in

all'abitato di Cere, la esperienza del passato

altre localitä

mi farebbe perö

e

forse

intorno

escludere

che esistano tombe di pari antichitä, almeno in buon numero, nella cosiddetta « Banditaccia » a Nord e all' « Abetone » a Sud del1'

antica cittä, gli scavi

quelli del

Ruspoli, Mancini, Boccanera e sopratutto

Campana, da cui quest'ultimo

trasse la splendida rac-

colta vascolare oggi nel Louvre, dimostrando che le innumerevoli

tombe colä aperte

e spogliate dei loro corredi generalmente spettavano all'epoca trascorsa dal periodo di maggiore diffusione dei vasi corinzi del VI° secolo sino ai prodotti attici del IV secolo a. C.

166

G.

Mancando

FINZA

mezzi adatti non

i

poterono crivellare subito le

si

terre estratte dairanticamera e dalla nicchia destra della

tomba

A

;

furono perciö accumulate in un ristretto spazio, privo assolutamente di ayanzi archeologici, in attesa del momento opportuno per far loro

subire la necessaria

crivellatura.

Quest'ultima

operazione

e

compiuta alla presenza del cav. Guido Galli quando la presente monografia era stata giä composta, ed ha dato dei risultati stata

sotto ogni punto di vista soddisfacenti.

Prescindendo dai fräntumi di poco interesse, che rientrano tutti nei gruppi di oggetti dinnanzi descritti, ricordo qui quei rin-

venimenti di cui nello stato attuale franirnentario si

puö riconoscere

Frammenti

la natura e la importanza.

del carro LVIII.

Avanzo

materiale

del

— Tre — Frammenti — Nume135)

dei cerchioni 82)

nastrini triangolari di bronzo identici a quelli 132) del rivestimento di ferro e di bronzo del cerchio

frammenti di lamine in ferro piane, originariamente inchiodate su legno di quercia, identici ad altri numerosi ritrovati nel Frammenti di tre gruppo di ferramenta raccolte nel magazzino rosi



oggetti in ferro identici ai tre in bronzo descritti sotto

Biga LIX. piccolo

grumo

Arco

di

di sostanze diverse

quelli coi quali delle ruote

Un frammento



cerchio 136)



Un

con

il

n.

130).

aderente un

chiodo intiero a

di jj

i

cerchioni stessi furono inchiodati alla

Parecchie

asticelle

periferia

identiche a quelle 141).

di fibula a sanguisuga, pieno, fuso in bronzo;

origina-

riamente pote essere dorato ed appartenere quindi al gruppo XIII. Parecchi frammenti delle frecce 152).

Tre frammenti di vasi corinzi dell'istessa famiglia di quelli 229); due anzi serabrano appartenere all'istesso vaso. Altri frammenti della tazza 227).

Numerosi frammenti del vaso 230). Frammenti di una vettina del tipo

Frammenti Frammenti

di quella 233).

di piatti 235. di buccheri fini.

Giovanni Pinza.

LA.

TOMBA REGOLINI GALASSI

APPENDICE

167

A.

ßapporti settimanali di scavo. Areh. di Stato. Camerlengato. II,

Nota

I degli oggetti

al giorno

IV, 2434, fogli citati in seguito.

.

.

.

rinvenuti nella prima settimana di sterro, cioe sino

16 del corr. Aprile, negli scavi intrapresi dal sig. cav. Vincenzo

Galassi in questo territorio di Cervetri (foglio 337). 1.

2. 3.

N°. sei vettine di terracotta due liscie e quattro scannellate. Diverse anfore parimente liscie pure in terracotta. Alcune tazze e boccali di terra nera di niuna entitä.

6.

Alcuni lagrimari di diverse materie. di diversi vasi dipinti mancanti in gran parte. Due vasi mezzani dipinti, uno intero e l'altro rotto nel boccolare.

7.

Una

4. 5.

Frantumi

tazza piana in molti pezzi un poco mancante e dipinta con figure al

di fuori soltanto.

Firmato: Alessandro Regolini. 24 Aprile 1836 ecc. (foglio 345 e 346 doppio esemplare). Diversi oggetti d'oro consistenti in una pettorina. 2. Due braccialetti. 3. Altra pettorina con suo spillone, in porzione della quäle sono piccolissime papere di rilievo. 4. Un cordoncino simile ai presenti per appen-

Nota

II dal 16 al

1.

derci

l'orologio. 5.

Ventidue

cannelletti di sfoglia. 6. Tre piccoli pen-

Due

ciappette o forse lastrine di ornamento. 8. Altri d'oro. 10. piccoli pezzetti di sfoglia finissima. 9. Altri pezzetti di velo Sedici spillette d'ornamento. 11. Un anello da dito liscio. doli a fiocchi.

12-13.

Un

bedue

7.

ampiattino d'argento, o altra materia somigliante, con una tazza, con incisioni. 14 Due altre tazzette con manichini di finissima

sfoglia.

15. Altra senza

manichi, bucata dal tempo.

16.

Frammenti

altro piatto inciso. 17. Altri

ornamenti parimente frantumati,

tutti della suddetta materia.

di

PINZA

G.

168 Molti pezzi di rame

e metalli

per la maggior parte consumati nel fondo

e bucati; fra questi vi e:

18.

Una

specie di bara a graticcio. 19. Tre conche; aH'intorno nella

vi sono di gettito delle teste di draghi orecchiuti, in

nella terza distaccate

dette teste,

:

sommitä

due sono unite

tutte e tre rose nel fondo.

le

Una

20.

tavola di lastra di metallo lunga tre palmi circa, con quattro piccole ruote dell'istessa materia.

Due

21.

22.

bacchetti.

Due

caldaie

sfondate con

suoi trepiedi di ferro, in

parte consunti dalla ruggine. 23. Diversi baciletti di rame, la maggior parte sfondati. 24. Diverse bacchette di ottone, puntate, con anelletto alla sommitä. 25. Due piccoli cagnoli ed un simile bovetto di metallo.

26.

Due

vettine scannellate di terracotta con

Due

del corpo. 27.

29.

31.

Una

meandrino a fascia nella estremita

Una con

pitturati, frantumati sotto

Cinque vasi

tieri.

altre liscie. 28.

coperchio a guisa di pilone.

li tufi.

30.

Cinque piccoli

in.

tazza parimenti in pezzi. 32. Altra intiera formata a bic-

chiere.

Firmato: Alessandro Regolini. Cervetri, 26 Aprile 1836.

Nota

III degli

oggetti

rinvenuti ... dal

giorno 25 inclusivo a tutto

il

30

Aprile (foglio 333). 1.

Un

vaso a bocca larga intera ed il corpo in piü pezzi mancante di qualche medesimo sono due ordini di figure, nel primo di uomini, nel secondo di bestie.

parte; nel

2.

Poche tazzette

e boccaletti neri della solita terra

Firmato Cervetri, 1

:

nera senza alcun rilievo.

Alessandro Regolim.

Maggio 1836.

Nota IV degli oggetti rinvenuti ... dal giorno 2 a tutto

il

giorno 7 Maggio

(foglio 323).

1.

Sette vettine scannellate di mediocre grandezza senza ornato alcuno.

2.

Una conca di nuova forma di Due altre vettine liscie, rozze,

3.

terracotta senza ornati.

alcune anfore simili e pochi cocci neri della

solita argilla e forma.

Firmato: Alessandro Regolini. Cervetri, 9

Maggio 1836.

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

Nota

V

degli

rinvenuti dal 7

oggetti

Maggio

169

a tutto

21 del

il

corr.

mese

(foglio 315).

Dal giorno 7 Dal

Nulla.

al 14.

14 al 21:

»

1.

Una

piccola vettina scannellata con meandro in-

torno, rotta al boccolare. 2.

Pochi boccaletti

3.

Frammenti

neri, lisci.

di tazze della stessa argilla

con qual-

che impronta di animali rilevati.

Firmato: Alessandro Regolini. Cervetri, 23

Maggio 1836.

Nota VI degli oggetti rinvenuti ... dal 23 Maggio mese (foglio 307). .

.

1.

Due conche

2.

Un Un Un Un

3.

4. 5. 6.

fino al

27 dello stesso

.

di

rame

di raediocre

grandezza ossidate nel fondo.

piccolo scudo della stessa materia e nel

medesimo

stato.

tripode di metallo.

vaso

liscio.

bocale.

Altro bocaletto della stessa materia, in tutto sette oggetti. di un vaso grande di rame, con manichi di metallo in buono

7.

Frammenti

8.

Due

stato e

ben conservato.

vettine di mediocre

scannellate con meandro aH'intorno.

grandezza

Firmato: Alessandro Regolini. Cervetri, 31

Maggio 1836.

Nota VII degli oggetti rinvenuti ... dal 31 Maggio

fino

al

18 Giugno

(foglio 303).

Dal 30 Maggio 4 Giugno

Dal

4 di Giugno

al al

11:

1.

2.

Nulla.

:

Un

lagrimare, con iscrizione. di argilla nera. Otto pezzi della stessa materia e colore tra tazze e bucaletti.

Dall'll al 18 Giugno:

Nulla.

Firmato: Alessandro Regolini. Cervetri, 18 Giugno 1836.

Nota VIII

dal 18

Giugno

fino al

23 dello stesso mese ... dal quäl giorno nuovamente nel-

dichiara di aver sospesi detti scavi per intraprenderli l'autunno del corrente anno 1836. 1.

Tre vasi di terracotta dipinti con

figure, e questi in pezzi e

frammentati.

Firmato: Alessandro Regolini. Cervetri, 25

Giugno 1836.

170

G.

Nota IX

degli

oggetti

primi del passato Tosi (foglio 263). 1.

rinvenuti

.

.

PINZA .

negli scavi nuovamente

intrapresi nei

dicembre, nei terreni tenuti in enfiteusi dal pupillo

Dal principio delli detti scavi sino alli 20 corr. si sono ritrovati due anelli d'oro da dita e pochi frammenti irregolari di vasi e tazze di terracotta dipinta.

Firmato: Alessandro Regolini. Gennaio 1837.

Cervetri, 21

APPENDICE

B.

Come

risulta dal carteggio inedito e dalla spiegazione che precede la queste furono redatte dal Galassi per essere presentate al Camerlengato, il quäle non si contentava di quelle A del Regolini, perche effettivaraente erano troppo sommarie e malfatte. II Galassi le compilö traendo

nota

II,

le notizie dai rapporti particolareggiati che il suo socio gli inviava frequentemente, come apparisce da un inciso nella prefazione alla nota II. Di queste note che, pur essendo incomplete, in specie riguardo agli oggetti raccolti in frantumi, arricchiscono notevolmente le nostre cognizioni purtroppo ve ne sono

due soltanto, essendo riuscito

il

Galassi ad esimersi da quel lavoro ed a far

accettare le note del Regolini.

Nota

I degli oggetti rinvenuti a Cervetri negli scavi intrapresi dal generale

Vincenzo Galassi (foglio 350).

Dal giorno 23 Marzo in cui ebbero principio gli scavi a tutto il giorno 13 aprile, non si rinvennero che due vettine scannellate, rotte e vari frantumi di vasi, la maggior parte neri, di niun pregio e valore. Dal giorno 13 a tutto II

giorno 14:

1.

il

giorno 21

si

rinvennero

li

seguenti articoli.

Pochi lagrimatorii.

Quattro vettine rotte. vasi interi con figure di poco pregio. 4. Rottami di tre vasi che sembrano di merito. 2.

3.

Due

5. Altri II

II

giorno 19:

giorno 21

:

rottami di una tazza.

6.

Frantumi

7.

Cinque vasi piccoli ed

8.

Un

9.

Due

di quattro vasi figurati. intieri

ugualmente

figurati.

bicchiere simile ad una tazza.

grosse vettine scannellate, una delle quali non

si

conosce ancora se sia sana o rotta. Inoltre

si

ha notizia che

il

giorno 22

(1) Si accenna allo scoprimento della

cedentemente nei

tomba

si

scoprisse un ricco sepolcro

intatta

A

il

modo

poiche, nei giorno 22 la

nei

cui materiale e stato descritto pre-

testo. Effettivamente la porta fu trovata la sera del 21 aprile;

lassi si esprime in tal

l

( )

il

generale Ga-

tomba stessa fu effettivamente vuotata.

LA TOMBA KEGOL1NI GALASSI siansi

171

oggetti di rame, metallo ed ovo, di cui se ne

rinvenuti

quäle degli darä nota esatta appena dall' intraprendente

si

conosceranno

i

dettagli.

Firmato: Galassi.

Roma, 25 Aprile 1836. Nota

A

II.

seconda

Nota

della

I esibita si dettagliano gli effetti

rinvenuti

giorno 22 suddetto (Aprile), a forma della lettera del sig. arciprete (Regolini) in data del 26 e sono come appresso (foglio 343).

il

In ovo: 1.

2.

Una

pettorina di lastra con ornati. Altra pettorina con suo spillone che al disopra forma una lingua, con piccolissime anatrelle in rilievo.

3.

Due

4.

Un

5.

Sedici o diciassette

braccialetti figurati.

cordoncino simile a quelli che usano odiernamente per appendersi al

collo.

di

cannelletti

semplice

sfoglia,

ed alcune pallette

simili.

7.

Varie spillette. Molti pezzetti di velo d'oro.

8.

Due

9.

Un

6.

anelli

da dito

lisci.

In argento:

10.

piatto con tazza istoriata.

Due

tazze liscie.

In metallo: 11. 12. 13.

Una specie di bara a graticcio. Due caldaie sfondate e rose dal tempo. Due conche con teste di drago orecchiute.

14. Altra

conca simile

15.

Una

16.

Un mezzo

19.

Due Due

pessimo

stato.

tamburlano con animali impressi.

17. Molti baciletti di 18.

in

lastra con quattro rotelle a guisa di carrozzetta.

rame

e piatti.

banchetti. piccoli cagnolini ed

un piccolo bue

di metallo.

Tutto e perö molto corroso dal tempo.

Firmato: Galassi.

Roma, 30 Aprile 1836.

PINZA.

G.

|72

APPENDICE

Supplemento al del

40

n.

del

«

C.

Diario di

18 Maggio 1836

Circa la fine dello scorso

mese

Roma

(»).

di Aprile, scavandosi dai signori Arciprete

don Alessandro Eegolini e genle Vincenzo Galassi in im picciol terreno poco lontano da Cervetri, intervenne che gli operai discoprissero un sepolcro, che e presso che scavezzato nel disopra volevano abprocedere oltre col lavoro. Se non che ritenuti dal sig. Arciprete ed esortati ad arrischiar>i di penetrarvi, tolto il masso che ne serrava l'uscio,

sembrando loro giä guasto bandonare

e

manifestossi loro essere

invece una tomba non tocca e scelta a rinchiudere

ossa di personaggio cospicuo. Era disteso lo scheletro sopra una bara di metallo (1) posata nel mezzo della camera e ampia tanto da capire coraodale

mente im uomo. La forma

di questa e quadrilunga,

tre per traverso, sui quali erano

con due assi pel lungo e

chiodati tanti altri

assicelli piü sottili, di metallo anch'essi, che incrocicchiandosi fra loro diagonalmente, compongono una specie di graticcia fra le aste principali, che sono sostenute da sei piedi

non piü

alti di

simili ad

un

un palmo, rotondi

piolo.

tutta la bara, ne in

Non una

eravi

fino alla

il

in guisa di pera, nel resto

ornamento

di sorta

ne in

un mezzo palmo defunto, talche puö stimarsi che il tempo non ha lasciato

lastra alquanto piü elevata e larga

posta ad una delle estremita ove era essere stato tutto

metä

incisione od altro

feretro velato

il capo del da una coltre

giungere sino a noi. Del vestimento poi e degli ornamenti del morto, sebbene sia consumato tutto fuorche quanto era d'oro, basta questo a mostrarne avere egli conseguito in vita qualche altissima dignitä. Stavagli adunque sul uno stemma di oro (2) grande piü di un palmo e mezzo in lungo, e

petto

largo un palmo, composti nell'alto con un pendaglio ovale, effigiato con tanti ordini di leoni, infra ognuno dei quali evvi infissa un'oca di oro massiccio per modo che vengono a formarsi altrettante linee di tali animaletti. A questo

sono appiccate, una sotto l'altra, due spranghe ornate di meandri, disegnati da piccolissime pallottine di oro, che hanno alla estremita un anello in cia-

scuno dei canti, da cui pende una conchiglia, e all' inferiore di queste spranghe sta attaccato uno scudo, che puö rassomigliarsi ad una pelta, guarnito

(1)

Questa nota, scritta in occasione di una rapida visita a Cervetri, subito dopo l'annuncio tomba del 21 aprile, per ciö che riguarda la descrizione del materiale e piena

della scoperta della

di errori ed e del tutto incoropleta, essendovi descritti soltanto quegli oggetti che o per la forma e la materia, o per lo stato di conservazione attraevano maggiormente l'attenzione, difetto questo che si riscontra del resto in tutti i documenti riportati nelle appendici.

LA TOMBA REGOLIM GALASSI aH'intorno di due fasce, una lavorata a

pizzi, l'altra

173 formata da im meandro

alla greca e nel centro vi sono saldati cinque leoni ritti disposti in

due or-

disopra e due al di sotto. Dietro dalla soramitä al fine dello stemma passa uno spillo che serviva a tenerlo appeso innanzi al petto. Dagli omeri poi scendevagli una specie di mantellina di lamina d'oro finissima (3) dini,

tre

al

lunga palmi due

E

questa

e

mezzo circa

divisa in tredici

e larga due, ovale

ordini o fasce,

che

ed incavata presso

girando

all'

il

collo.

intorno e dimi-

nuendo di estensione come si avvicinano al centro, la riempiono tutta; ed ogni faccia racchiude ora Sfingi, ora Chimere; in una veggonsi furie, in altra animali siccome elefanti, leoni, cavalli, incisi tutti in rilievo gli uni appo gli con grande artifizio e conservati senza il minimo scapito. Le braccia ancora avevano per guarnimento due armille di piastra d'oro (4) di larghezza altri

notabile, effigiate in rilievo con parecchi ordini, e vi sono tre figure ritte per

eccetto il primo, ove stanno mostri e furie che pugnano insieme. Questi ordini sono cinti dai due lati da due fasce alla greca. terminano alla

ciascuno,

sommitä del braccialetto con due testine umane, in mezzo alle quali e posto fermaglio, con un gruppo di catene d'oro, che annodar lo dovevano, ed ogni catena finisce con una testa di serpe. Stavano medesimamente sullo scheletro una catena intessuta (5) con un intrecciamento di fila di oro quadra

il

che dall'un capo e dall'altro aveva fiocchi di piaUn numero considerevole di cannelli grandi d'oro (6) cisellati e gonfi nel mezzo a guisa di fusaruole, con bacche similmente di oro vuote al di dentro e traforate per passarvi un cordone e farne e doppia,

stra

lunga

tre palmi,

d'oro in forma di

fiori.

per avventura un monile, pari a quello che cinge con tre avvolgimenti il collo ed il petto del busto colossale vaticano appellato dal Gori una sacerdotessa di Cibele.

Diciotto fibule d'oro (7) alcune

liscie

ed altre intagliate:

(8) tre

amuleti di ambra, (9) varii anelli fermagli cisellati, ed una quantitä di quadrettini di lamina d'oro (10) bucati in sugli angoli ed impressi tutti di qualche animale o figura imaginaria e fantastica, de' quali stata era cospersa la

Doveva poi essere coperto da capo a pie di un velo d'oro imperocche, sebbene dilacerato dal tempo, pure sono tanti i brani che ne avanzano, che se ne e colmato un paniere. Vicino alla bara stavano due veste del defunto. (11),

piattelli (12) del

due vasellini

diametro di un palmo, (13) un boccale, (14) una coppa e (15)

di argento. II boccale e

Ma

consumato per metä

e

uno dei

piattelli

che ne rimangono intatti, coppa hanno un ordinamento di storie lavorate a niello, che pu5 dirsi opera eccele guasto nel

mezzo.

la

e l'altro piattello,

si per la finezza del bulino, come per la vaga disposizione delle figure, che nell'una e nell'altra sone compartite in tre circoli, ed in quello verso il labbro si vede la pompa trionfale di un principe salito sopra un carro tirato da cavalli e seguito da una ordinanza di fanti e di cavalieri; nel secondo

lente

ammirasi una caccia di

leoni, orsi

ed uccelli assaliti da cani

e

da genti a

nel terzo, che e nel centro, un gruppo di volatili, leoni e pantere. I due rimanenti vasellini a due manichi sono lisci, e nel primo eravi scritto cavallo;

in carattere etrusco Larthial, nel secondo Milarthial. Oltre gli ornamenti ed il

vasellame di metallo prezioso, aveva questo cadavere intorno a se trentasei non resta che il

idoletti di terracotta (16) e alcuni flabelli (17), dei quali

174

G.

PINZA

manico di bronzo. Ne a queste dimostrazioni di onore si era ristretta la riverenza od il rito che conveniva alla dignitä del sepolto, imperocche erano i quali un vaso grande a foggia che vanno a congiungersi all'apice di tanto il vaso quanto le sfere e il cono

chiusi con lui molti utensili di metallo, fra di calice (18) posato sopra

due

sfere,

che gli serve di piede; e aH'interno di tori che cozzano, di sfingi e chiraere. Eranvi pure due grandi conche (19) ornate all' infuori di colli e teste di pantera, ed una piü piccola (20) dal cui labbro sporgono sei colli con teste di ceraste che guar-

un cono,

effigiati

dano all'indentro, (21) un'ara da bruciare profumi, (22) patere baccellate, (23) spiedi onde arrostire le carni delle vittime immolate, ed istromenti (24) per inciderne ed ispecularne le viscere, le quali cose tutte sarebbe troppo lungo a descrivere ed eccederebbero i limiti di un articolo. Qual fosse l'ufficio dell'estinto riraarrä dilucidato per le disquisizioni di tanti eruditi delle antiche

costumanze, i quali onorano la cittä di Roma coi loro scritti e perche abbiano agio di osservare questi ritrovamenti l'Emo e Rmo sig. Cardinale Camerlengo ha giä spedito in Cervetri una sezione della sua Commissione di antichitä e belle

arti,

pontificic e condotti in

per far

si

che sian posti sotto la tutela del Governo

Roma Firmato

APPENDICE

:

Luigi Grifi.

D.

Descrizione delle rohe scauate in Cervetri dai sigg. genle Vincenzo Galassi e Don Alessandro arciprete Regolini fatta dalla sezione della Commne consultiva. (Ne ho tolto tutto ciö che si riferisce

alla

illustrazione in rapporto

alle

anti-

chitä persiane, e che fü publicato poi dal Grifi nei suoi

Mon.

Archivio di Stato. Camer lengato,

2434,

di

Gere).

foglio

275

II,

IV,

e segg.

Incomincia colVajfermare che tutti gli oggetti presi in esame provengono da una antica tomba prossima a Cervetri » e continua « si osservö (1) una lamina finissima lunga palmi due e mezzo circa, larga due, ovale ed incavata «

:

neH'alto e

.

lasciando

che vanno di

.

.

e

questa divisa in tredici ordini o fasce che girando all' intorno si avvicinano al centro la riempiono tutta

diminuendo di estensione come solo all'

un piccolo vacuo nel mezzo in forma di scudo. Le zone poi intorno sono distribuite in quest'ordine. La prima e impressa

un meandro a

pizzi e le altre di

un procedimento di animali

e genii gli

uni appo gli altri cosi che stanno nella seconda caproni, nella terza

i

leoni

nella quarta le chimere, nella quinta i pegasi, nella sesta le pantere con faci ardenti nella bocca, nella settima i cervi, nella ottava i genii a due alati,

LA TOMBA REGOLIM GALASSI

quattro

nona

i leoni alati, nella decima i genii con quattro ali, nella unpantere con faci ardenti in bocca, nella duodecima i genii con nella tredicesima i leoni alati. Lo scudo poi che si forma nel ali,

ale, nella

decima

175

le

centro delle tredici zone e diviso in cinque barre, nella prima delle quali vi sono espresse in quattro gruppi due fiere tenute ferme da un genio, nella

seconda alquante pantere con una face ardente in bocca, poi un proseguimento di genii, sotto a questi un'altro di pegasi ed in ultimo

un meandro

(sie).

II

lavoro con cui sono effigiati questi emblemi e una impressione formata a martello sulla

lamina

d'oro, lo stile

ornamento

d'oro, grande piü di un palmo e mezzo in lungo un palmo, pari a quello rinvenuto negli seavi del sig. principe di Canino e formato nell'alto da una piastra d'oro in forma di pelta, con un intrecciamento di pizzi, nel cui mezzo stanno in due ordini cinque leoni ritti. (2)

L'altro

e largo

A

questa sono appiccate, una sotto l'altra, due spranghe ornate di meandri, che hanno alla estremitä un'anello in eiaseuno dei canti da cui pende una conchiglia e all' inferiore di queste spranghe sta attaccato uno stemma pressoche ellittico effigiato con tanti ordini di leoni fra ognuno dei quali evvi infissa un'oca.

modo che

Passa nel

la Sezione,

di dietro di questo

ornamento uno

argomentando non potere ornare

il

spillo posto

per

petto, opino che star

dovesse sulla testa

e pregevole il contorno dei leoni e del meandro con disegnato piecolissime pallottoline d'oro Si osservarono: (3) due armille di piastra d'oro della larghezza di quattro dita circa, contornate da un lavoro a pizzi e da una greca che terminano

sommitä deH'armilla

stessa con due testine umane, in mezzo alle quali fermaglio con un gruppo di catene d'oro che annodar lo dovevano ed ogni catena finisce col capo di una serpe. Queste armille sono di piastra d'oro battuto, compresse con parecchi ordini di figure e nel primo si scorge la debole creatura umana assalita dal

alla

e posto

il

genio raalo in forma di due bestie feroci e liberata da due genii buoni che afferrano i mali. Negli altri ordini appariscono in eiaseuno tre figure muliebri

con in mano una specie di scettro, e potrebbero interpretarsi per imagini della regina dell'Amenti

ritte,

L'oro e battuto e le figure impresse contornate dalle menzionate piecolissime palline di squisita eseeuzione.

con

Sonovi poi. (4) due piecolissimi fermagli di oro effigiati medesimamente regine degli elementi e col conflitto dei genii buoni e cattivi.

le

(5)

Una

catena intessuta con intrecciamento di

lunga tre palmi. (6) Tre fiocchi di piastra d'oro in forma di (7)

Un numero

(8)

Ventuna

fila

d'oro quadra e doppia

fiori.

considerevole di cannelli grandi di oro cesellati e gonfi nel mezzo a guisa di fusaruole con bacche similmente d'oro vuote nel di dentro e forate per passarvi un cordone e farne un monile. fibule d'oro, fra le quali

una assai grande ed un'altra che

presenta degli ornati. (9) Sette anelli lisci di oro e parecchi altri

mina

di oro.

di argento

ricoperti da la-

176

G-

PINZA

(10) Ventotto cerchietti di oro fra (11)

Tre ambre,

lisci e lavorati.

o altra resina legate in oro

con lavoro alla greca e

tre

di queste legature senza le ambre. (12) Evvi ancora una quantitä di quadrettini di lamina d'oro bucati negli angoli ed impressi tutti di qualche animale o figura imaginaria o fantastica, siraile a quelle del pettorale, dei quali a foggia di ricco ornato stata era co-

spersa la veste del personaggio. (13) Infine si vede raccolta buona quantitä di brani di un velo d'oro, che doveva aver fatto parte della ricca veste del sepolcro.

Argento

:

(14) Coppa effigiata ... del diametro all'incirca di sei dita. Si osservö che e formata da due lamine di argento battuto con figure rilevate a martello, tal che essendo queste due lamine unite insieme viene a farsi un effigiamento di storie si neH'interno che nell'esterno.

Non

e

ben chiaro se

nelle quali al presente

sia stata dorata per intero, ovvero nelle sole figure la doratura, ed in ciascuna di queste osservasi

rimane

airintorno come una catena di piccolissime punteggiature che servono forse ad indicare la foggia del vestire. L' interno vedesi diviso in due fasce, nella

prima

delle quali si scorgono tre figure ritte con collane al collo ed

in capo, e queste 6ono seguite da

un carro

tirato

da un

sol cavallo.

un vaso

Sul carro

un auriga, con appresso una ordinanza di quattro fanti armati di lancia e di scudo rotondo. Quindi si ripete il cocchio e l'ordinanza di cui non si discerne che una parte, essendo il resto guasto dalla ruggine, evvi un guerriero ed

ad onta della quäle appariscono oltre

ai fanti

due

figure,

una

delle quali, che

e seduta, liba con un'altra che le stä ritta innanai.

Nel secondo ordine poi

si

vede un guerriero armato di scudo e lancia, che medesimamente da un cavallo.

col suo &"nriga e montato su di un carro tratto

Vien poi un guerriero ed un carpento di rara foggia in cui stassi seduta figura, ed il carpento e tirato da un animale che non si scorge bene se sia un asino ovvero un mulo. Seguono poi due guerrieri ed il rimanente della

una

fascia e del fondo e guasto dalla ruggine per modo che piü nulla vi si di» stingua. I guerrieri hanno le tonachette incise a tratti, come se indicar si volesse esser queste state formate di foglie di palma; incisi sono i loro con-

torni e gli scudi punteggiati.

Nella parte

esterna poi della tazza apparisce un carro

medesimamente

da un cavallo, che a somiglianza di quelli interni ha una impressione sull'anca di una specie di tau, e sul carro stanno un guerriero ed il suo coc-

tratto

chiere cui seguono tre fanti armati di scudo, lancia e srada, quindi e inciso un leone che sembra ammansato, uno sparviere che vola colle ali librate, non

perö parallele, imperocche una e calata affatto.

A

questo vien dappresso un'al-

tro carro seguito da un cavaliere collo stocco imbrandito, da due ordinanze di guerrieri armati di scudo e lancia per le quali evvi un leone simile al

primo ed in ultimo

la fascia e chiusa

sono intramezzate da

da un cavaliere disarmato. Queste figure alto; ed in sul piano spiccano da al-

altri sparvieri in

beri di cipresso e da fiori di loto.

LA TOMBA REGULIN! GALASS! II

secondo ordine

e

presso a poco

ma

come

il

177

prirao ornato di carri, di ca-

ruggine ne ha guastato gran parte. Nel fondo, che conserva molta duratura, si vede lavorato uno sparviere ed anche qui la ruggine ha distrutto le figure, delle quali non restano che ap-

valieri e di ordinanze di fanti,

la

pena le tracce di due gambe. Ogni fascia e poi separata da un giro di doppie punteggiature e le figure sono anche qui battute a martello e quindi incise col bolino nei contorni. (15) Ora passando a descrivere il piattello intero vedesi nell' interno di questo un toro che combatte con due leoni, che lo assalgono uno da fronte ed uno da tergo; il gruppo di questi animali e posto fra quattro piante di loto,

ed in alto evvi uno sparviere con ali spiegate come i giä riferiti. Nella fascia di mezzo evvi una caccia ove mirasi un leone che ha attere stä per lacerarlo cogli artigli, mentre sopravvengono tentano uccidere la belva con gli strali e con le lancie. Poi

un cacciatore

rato

altri cacciatori e

fra parecchi alberi di cipresso e di

un cavallo

cavalieri portare

palme

coi datteri pendenti, si

vedono due

sciolto per ciascuno, e alquanto discosto evvi

un

leone, che sentendosi ferito dal cacciatore si leva in piedi e sembra arruffare le gambe pel dolore e per la Vendetta; ma il cacciatore afferratagli la lingua, in aria, ingli immerge nel ventre il pugnale. Intanto altri uccelli volano

che scagliano lor contro

vestiti dai dardi

i

cacciatori ed

una rupicapra

salta

da una rupe per timore di un cane e di un cavaliere che la inseguono. La terza fascia che e quella prossima al labbro, contiene un carro tirato da cavalli su cui da

e

una ordinanza

sorgono

alberi di

il

cocchiere, ed un guerriero armato di due dardi, seguito

di fanti o di cavalieri

cipresso, e nell'altro

che camminano in librati

veggonsi

un piano ove

sulle

ali

parecchi

uccelli.

Ancho questo argento e battuto onde rilevarne le figure, le quali sono poi lavorate a bulino nei contorni. Accuratissimo e il lavoro che esprime le penne degli uccelli, le quali sono bene imitate coll'opera del bulino I cacciatori sono vestiti di

una tunichetta formata

di liste a bulino ed

hanno

similmente a bulino, la Pure di di o esser reputarsi che fospotrebbe piume. quäle palme potrebbe

in testa

un acconciamento

a guisa di

cuffia,

fatto

sero capelli cadenti a quel modo sin quasi sulle spalle. I cavalieri non portano vestimento, ma hanno imbracciato uno scudo rotondo nella sinistra e tengono due lancie nella destra. (16) L'altro piattello, che e rotto nel mezzo,

ha medesimamente piü

or-

dini di figure vestite di tunica alquanto piü lunga, che andando in ordinanza seguono un carro tratto da cavalli ove sono due figure armate di arco e di tre frecce, e le

ordinanze che vanno in un piano sparso di cipressi e di fiori uomini a cavallo siccome nell'altro piattello. Perö

di loto, sono interrotti da

essendo questo rotto nel mezzo non cui era distinto,

Lo

stile e il

ma sembrano medesimo

e

si

puö

stabilire

il

numero

delle zone con

tre al pari dell'altro.

conserva maggiormente la doratura nelle sole

figure.

delle

Oltre questo vasellame ... vi sono: (17) quattro piccole tazze etrusche.. forme giä note per altre simili dissotterrate in terracotta, due delle

12

178

G.

quali a due manichi che la parola

Larthia.

Una

hanno

PINZA

l'iscrizione graffita in carattere etrusco

senza manico la cui

iscrizione e Milarthia ed

con una

liscia.

Bronzo (18)

Evvi

:

per

le

(19) un manico di simpulo, ^20) ed un senza ornamento di sorta, che deve aver servito

una piccola patera,

avanzo di prefericolo

liscio e

aspersioni solite a farsi nei sacrifici.

e mezzo circa, impressi ed una pantera. giglio, (22) N°. dodici patere baccellate del diam. di un palmo circa. (23) N°. due scodelle liscie con manico mobile. (24) Un lebete con cinque colli e teste di pantere, che spiccando dal

(21) N°. quattro piattelli del diam. di

di

una baccellatura rotonda

di

un

un palmo

due

lioni,

labbro guardano infuori, del diam. di palmi due circa. (25) Altro idem, ma dei cinque colli non ne resta attaccato che un solo. (26) Un lebete del diam. di un palmo e mezzo con sei colli e teste di ceraste che guardano aH'indentro.

Vaso grande a foggia di calice posato sopra due sfere, che vanno ad aggiungersi coH'apice di un cono che gli serve di piede, e tanto il vaso quanto (27)

cono effigiati in questo modo. Nel cono appariscono lavorate a martello tre fascie, nella prima delle quali sono tori di sveltissime forme che combattono con pantere. Nella seconda sfingri alate, alcune con volto umano le sfere e il

ed altre con teste ferine, o di uccelli. Nella terza vanno all'intorno pantere, Le due sfere sono impresse di leoni ed il calice, che ha

tori e cavalli alati.

sul

labbro un ornato di perle, e poi effigiato con due ordini di animali ove

ne sono ordinate alquante pantere, e nel secondo un numero simile di belve alate.

(28)

Un

vaso a due

manichi

liscio, alto

un palmo

e

mezzo

circa,

senza

piede.

Un vaso a due manichi, rotto nel piede, alto un palmo e mezzo con ornamento all'intorno del ventre formato da parecchi giri di perle

(29) circa,

e di punte.

(30) N°.

nove spiedi onde rostire le carni dei sacrifici. da speculare le viscere. Un mazzo delle medesime

(31) N°. dieci lancie

attaccate insieme dalla ruggine. (32) N°. tre conche del diam. di due palmi circa Tuna, liscie e rotte. (33) N°.

due conche del diam. di palmi

tre circa, liscie e rotte.

(34) N°. tre tripodi di ferro alquanto guasti. (35)

(36) (37) i

Un Un Un

tripode di ferro intiero.

pugnale

di ferro

ben conservato.

tripode di bronzo, assai guasto, ornato nell'alto di teste

piedi terminano in

zampe

di-

tori,

di leoni.

(38) Un'ara da bruciare profumi formata da una lamina di metallo quadrilunga di palmi cinque per uno, con un rotondo concavo nel centro, da un canto all'altro del quäle e tratta al disopra una fascia, nel cui mezzo evvi altro piccolo concavo posto per modo che ardendo il fnoco nella cavitä di sotto bruciassero gli

aromi raccolti in quella

di sopra.

Questa ara

e posta su

LA TOMBA REGOLINI GALASSI di quattro piccole ruote,

ha un ornato

di gigli

che girano

179 1

all intorno, e si dall'un

lato che dall'altro del concavo stanno due pantere ritte,

come

in atto di

com-

battere. (39) Vi sono poi due sostegni di metallo che sembrano aver servito a sorreggere gli orli laterali dell'ara. (40) Due targhe di scudi di metallo con ivi rilevati a martello parecchi circoli con entro perle e meandri, raa guasti alquanto e parecchi avanzi di

simili targhe. (41)

Tre manichi

(42)

Due lamine con una

di flabelli.

sfinge per ciascuna levata sulle

zampe

di dietro

e con fiore sul capo.

(43) Una specie di catena sostenuta da un anello cui e congiunto un fiore aperto a spicchi. (44) Un coperchio di lebete rotondo, con manico in mezzo piegato e rotto in

un

lato.

(45)

Una bara ampia

tanto da capire

comodamente un uomo

;

forma

la

di questa e quadrilunga con due assi pel lungo e tre per traverso, fra

i

quali

sono chiodati tanti altri assicelli piü sottili e di metallo anch'essi, che incrocicchiandosi fra loro diagonalmente compongono una specie di graticcio fra le assi principali che sono sostenuti da sei piedi, non piü alti di un palmo, rotondi fino alla metä in guisa di pera, nel resto simili ad un piuolo. Non evvi incisione di sorta o altro ornamento in tutta la bara ed in una lastra

alquanto piü elevata e larga un mezzo palmo posta ad una delle estremitä ove giaceva il capo del defunto si scorgono impressi alcuni fiori che girano intorno a due borchiette. Si stirna perö che tutti gli ornamenti formati di fiori, che veggonsi staccati, abbiano appartenuto alla bara ne deve tener poi conto. (46) Due grandi vettine con centauri dendrofori in una fascia all'intorno,

intrecciamenti di e per ciö se

striati nel resto.

(47)

(48)

Due alquanto piü piccole striate, con belve nella fascia. Due grandi striate e nella fascia un seguito di belve alate.

(49) Otto vettine baccellate solamente. (50) (51)

(52)

Vaso di terra greggia con animali intorno. Vaso a due manichi, grande, baccellato, con coperchio Altro in forma di Corona a due manichi, liscio.

(53) Trentasei piccoli idoletti di terra nera. (54) Varii

manichi staccati

di bronzo e altri frammenti.

rotto.

G.

180

PINZA

APPENDICE

E.

Archivio di Stato. Camerlengato. fasc.

Nota

2434, fogli 139

e

II,

IV,

157.

dei restauri degli oggetti di bronzo e di ferro della collezione Re-

golini Galassi redatta dallo

Oggetti

Spagna

3 Agosto 1839.

il

:

(1) Bara; (2) sei scudi; (3) due frammenti di scudi; (4) ara da bruciare profumi; (5) due lebeti grandi con cinque teste; (6) sedici patere di varia forma e grandezza; (7) quattro targhe con patere (sie); (8) lebete grande con

sei teste; (9) vaso arcaico

con punle; (10) altro vaso a due manichi; (ll)una

olpe; (12) due specie di capofuochi; (13) un tripode grande; (14) una gran conca; (15) altra grande conca; (16) due conche di varia forma e grandezza; (17) vaso a sfere e piede

ornato di animali; (18) venti

utensili

specie; (19) otto figurine fatteci le basi nuove; (20) due catene

;

di

diverse

(21) quattro

animali fatteci le basi; (22) una testa di cavallo; (23) quattro flabelli; (24) tre frammenti cioe manichi di vasi, maniglia, ed

vasetti; (25) molti pezzi di altro; (26) molti

sono stati fatti sul

fissati

pezzi del carro; (27) dodici tavole di legno sopra le quali molti pezzi di ornati (28) due grandi tripodi nuovi di ferro ;

modello degli antichi

;

(29) quattro detti piü piecoli.

Archivio di Stato. Camerlengato. 2434, foglio 175. Nota dei 1.

Un

vasi restaurati dal Ruspi, redatta

il

II,

IV,

28 Agosto 1838.

vaso a 13 (sie forse per tre) manichi di moltissimi pezzi, Ercole che vince il leone assistito da Minerva.

col sog-

getto di

Oggetti di terra nera 2.

:

Vaso adorno di una raggiera

e quattro teste di arieti e

col rispettivo coperchio e sopra di esso 3.

Un

gutto

singolarc

coperto di due

due di giovenche

un cane.

teste di cavalli ed

un uomo che

frena. 4.

Un

5.

Una gran tazza guarnita di una Corona raggiata. Una tazza, ossia bicchiere, con piedestallo.

6.

vaso con quattro teste di giovenco poste sopra quattro manichi.

li

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

APPENDICE

F.

Ärchivio di Stato. Camerlengato.

193

foglio

Nota

e

181

IV, fasc. 2434,

II,

seg.

degli oggetti dissotterrati in Cervetri negli anni 1836-37 dai soci

Galassi, sig. arciprete Regolini ecc. Prodotto delli scavi operati nell'anno 1836 nel terreno in vocabolo

sig. geiile

Sorbo

.

.

« II

».

Oro: 1.

Piastra per decorazione di spalle o di petto, tutta istoriata, con raolti giri concentrici di animali di diverse specie, del peso circa denari sessan-

2.

Ornamento da

tatre.

petto, o

da

testa,

con un numero di anatrelle in

rilievo, il

tutto di oro con fondo di lavoro in granine piccolissime, indicanti leoni alati,

ed

altri

cinque piü grandi, del peso di denari centoquarantacinque.

3.

Due

4.

Due fermezze ad uso di viere in Una catena, ossia collana di filo

5.

bracciali tutti istoriati con figure, ed ornati in simile lavoro ed alcuni pezzi di catenelle pendenti, del peso di denari circa centoquattordici.

in giornata,

simil lavoro, del peso circa denari dieci. d'oro tessuto, simili a quelle che

si

usano

con sue viere appie, rappresentanti teste di leone, del peso

circa denari settantuno. 6.

Numero ventuno

7.

tacinqne. Numero trentotto viere di piastra, ossiano cannelli, alcuni dei quali di lavoro liscio e del peso circa di denari venti, compresi due di filo tondo

8.

Numero

di

di

forma

spirale.

gomma, una

Numero

formate a navicella, del peso, circa, di denari tren-

sei filetti, ossiano

granine, 9.

fibule

il

incassature, che

delle quali

hanno contenuto alcuni pezzi

rimasta, ed altri

ornati di simile lavoro in

tutto del peso denari dieciotto circa.

hanno

sedici cannelli a guisa di fuseruole, che

servito per uso di

collana, del peso di denari quarantasette circa.

11.

Numero Numero

12.

Numero

10.

sei viere a guisa di puntali del peso denari venticinque circa. dodici globi, che hanno servito probabilmente per uso di collana, del peso denari venti circa.

tre

fiocchi di piastra

d'oro,

che hanno ai

del peso denari trenta. 13. Numero sei anelli in vuoto chiuso, con

anime

lati teste di animali,

d'altro metallo, ossia sal-

datura alcuni dei quali aperti, del peso circa denari diciassette e mezzo. 14. Altro anello intiero non contemplato nell' istromento di consegna.

182

G.

PINZA

15. Aleuni pezzi di catenina, simile all'altra che trovasi nei bracciali su descritti, del peso denari dieciotto circa.

pezzi di lama parimenti d'oro, in aleuni dei quali esiste Tornato, che dovevano servire a formare la veste, ossia abito del cadavere, ed altri

16. Molti

1

ornamenti, aleuni de quali conservano ancora un'anima di metallo, ossia bronzo, del peso lordo di circa denari centoquarantaquattro. 17. Molti frammenti di usi diversi, rnisti in parte di metallo, come sopra, del peso denari trentadue circa. 18. Altri

frammenti misti del suddetto metallo, compresovi un frammento

di

catena in argento, del peso di circa denari quattordici e mezzo.

Argento

:

19. Tazza, ossia sottocoppa, istoriata

con figure ed animali

;

i

suddetti pezzi

presentano della doratura, del peso di once tredici e denari diciotto circa. 20. Due tazze liscie, ed altra senza manichi, in parte corrose; trovasi anche una delle suddette liscia, slabbrata e l'altra bucata, del peso di once sei circa.

21.

Frantumi

i quali trovasi una piecola patera liscia, un vadue manichi, la metä di un vaso e di una tazza, un manico di tazza ed altri rottami del peso lordo di libbre cinque ed once

interrati, fra

setto rotto a

dieci circa.

22.

Due

23.

N. B. Fra

armille rotte e consunte. i

frantumi degli

compreso un piatto

Bronzo 24.

argenti del peso di libre 5 ed once 10 vi e

istoriato, rotto,

mancante del

centro.

:

Una bara

funebre.

25. Un'ara portatile per suffumigi. 26. Cinque frammenti di seudi. 27.

Un

28.

Due Due Due Uno

29. 30. 31.

tripode rotto. pezzi di bragiere. caldaie grandi rotte.

lebeti grandi, aventi ognuno cinque teste di pantera, parimenti rotti. detto piü piecolo, un poco frammentato, avente sei teste di pantera intorno al labbro.

32.

Un

33.

Frammento creduto piede

vaso grande, rotto, con due anse. del suddetto vaso, formato ad

alambieco, con

aleuni animali in bassorilievo. 34. Sedici caldaie di diverse

35.

Due sottocoppe

liscie

forme e grandezze in parte frammentate. con manichi frammentati.

36. Quattro coppe con leoni a bassorilievo, in parte frammentate. 37. Cinque vasi di varie grandezze, tre dei quali rotti. 38. Quattro supposti focolari di metallo.

39.

Due frammenti

di catene

con anelli grandi nella parte superiore, uno dei

quali tiene attaccato un gran fiore. 40. Sei stromenti incisori con altri frammenti simili.

LA TOMBA REGOLINI üALASSI

183

41. Sette spiedi con suo anellino per attaccare. 42. Aleuni frammenti di lamina con ornati a bassorilievo, rappresentanti ani-

mali ipotetici. 43.

Due

piecoli leoni, due piecoli buoi,

43 a un piecolo spiedo 44.

Frammenti

diversi

di flabelli, pezzi di

Ferro 45.

Due

46.

Un

testa di cavallo.

consistenti in armille, fibule, anelli, chiodi, manichi lamina ornati e lisci.

:

tripodi frantumati e consunti:

pugnale parimenti consunto, ed

Avorio 47.

una

in parte dorato.

minuti frammenti.

altri

:

Frammento

di

un braccialetto

istoriato, e varii altri

minutissimi frantumi

di ornati, sfingi, leoni, e dadi per giuoco.

48.

Un

vaso di alabastro, chiamato lagrimale, consunto, rappresentante la dea

Iside.

Terre cotte: 49. Trentadue idoletti neri ed altro rappresentante una mummia. 50. Due tazzette o bicchieri, uno istoriato, e l'altro di terra nera a cui rile vestigia di una laminetta d'argento neH'interno. vasetto lagrimale rotto rappresentante una lepre. 52. Altro vasetto lagrimale nero, con iscrizione all'intorno.

mangono

51.

Un

53. Sette vasi interi tra

mezzani e piecoli con

54.

Cinque vasetti ordinarii parimenti

55.

56.

Due piecoli vasi egizi compagni. Uno come sopra piü grande rotto.

57.

Vaso rappresentante, come

si crede,

un

figure.

compagni,

interi,

ma

senza figure.

rito nuziale di stile arcaico,

man-

cante di minutissimi pezzetti. 58. Vaso con Teseo che ueeide il Minotauro. 59. 60. 61.

Vaso con il combattimento di un Centauro. Vaso con una biga in corsa. Vaso con combattimento di Evcole col Leone.

62. Dieci vasi rotti di varia grandezza. 63. Tre tazze rotte una delle quali grande,

namente un convito, ed

rappresentante nel bordo

altra piü piecola

N. B. I suddetti quindici vasi e dai diciotto involtini, contenenti

e tre tazze,

frammenti

ester-

mancante. sono stati rieavati dai rottami di vasi e tazze,

descritti

nel-

l'istromento di consegna fatto per gli atti Apolloni.

Terre ordinarie: 64. Dieciotto olle grandi, compresovi il vaso indicato con cavallo nel coperchio e frammentato, aleune delle quali sono rotte, ed altri sei pezzi di

PINZA

G.

184 poca

entitä, consistenti in sottopiedi e

coperchi delle Jette olle in parte

framraentati.

due un piede da una parte.

65. Dieci dette piccole. qualcuna rotta e

una rotta 66.

Una

e l'altra

mancante

specie di sedile rotto

di

altre olle

mezzane una ornata,

fatta a caldaia.

Oggetti rinvenuti nello scavo di un sepolcro esistente al coniine del detto » e la vigna del sig. Paolo Calabresi, a cui fu dato un com-

terreno « II sorbo

penso per la parte che gli competeva dei medesimi. 67.

Dieciannove

nera

teste di terra

rappresentanti tigri,

sei

cavalli, bovi;

turacci a guisa di fiore. 68. Tre idoletti piccoli. 69.

Fraramento di un vasetto

piede, con due

senza

teste di cavallo e suoi

turacci. 70.

Un

piede di vaso con intorno una iscrizione pelasgica. altri fraramenti di tazze con figure in bassorilievo, di forma non

71. Varii

comune, frantumi della medesima terra consistenti in piedi, manichi porzioni di tazze, parte dei quali

scannellati,

graffiti,

istoriati ecc.

Prodotto degli scavi operati nell'anno 1837 nel terreno denominato

.

e .

.

« la

Vignaccia». 72.

Due

anelli d'oro in cui e legata

73. Un'altro anellino, 74.

Una

composto

di

una piccola incisione per cadauno.

due cerchi legati insieme.

iscrizione latina trovata sopra la toraba in cui furono scavati

i

sud-

detti anelli.

75.

Una

76.

Un

77. 78.

Due Due

79.

E

e

tazza rotta rappresentante Enea che trasporta sulle spalle Anchise. vaso a colonna ugualmente rotto con figure gialle rappresentanti Bacco

Fauni pestando uve. lagrimatorii di nessuna

entitä.

canestri di frantumi di tazze, vasi, bicchieri di niun valore.

piü una borchietta piccolissima d'oro, scavata nel 1836, la quäl« non

venne descritta nell'istrumento di consegna.

Firmato: Vittoria Chiaramonti. Io gottoscritto attesto che gli articoli contenuti nella presente nota, fatta da me vidimati, contiene tutti gli oggetti di antichitä rinvenuti

in due fogli

negli scavi degli anni 1836-37 nei terreni della cappellania Vitalini e da me inviati da Cervetri in Roma al mio socio sig. generale Galassi e consegnati

con rogito Apolloni.

Firmato: Alessandro Eegolini. 30 Agosto 1838. Io sottoscritto attesto che nella presente nota non solo sono interamente registrati tutti gli oggetti rinvenuti negli scavi

1836-37 nei terreni della cap-

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

185

pellania Vitalini, quali furono a rae mandati da Cervetri dal mio socio sig. arciprete Kegolini e consegnatimi col rogito Apolloni, ma affermo esservi in

piü (80) un anello d'oro e due anelli di argento che esistevano tra

i

frantumi

dei ferraraenti.

Firmato

:

V. gen. Galassi.

30 Ägosto 1838.

Nota all'appendice.



In sostanza questo elenco,

abbastanza trascu-

rato del resto riguardo agli .oggetti di minore importanza, ripete quello aggiunto all' istromento Apolloni in data 8 Giugno 1836 conservato oggi nel-

Roma, sul quäle si fondava la responsabilitä del consegnatario Galassi. Quell' istromento era stato redatto coll'aiuto di un gioielliere, il Rota, il quäle aveva descritto del suo meglio le oreficerie intatte o l'Archivio notarile di

buono stato ed i bronzi piü appariscenti, trascurando gli oggetti di minor valore alcuni dei quali poterono sfuggire al rapido inventario, in specie qualora si consideri che. gli erano sfuggiti anche degli oggetti d'oro e d'argento in

F, 80). Le discrepanze fra appresso notate. (cfr.

F, 1; neU' istromento

Apolloni

il

e

trascritto elenco e quello Apolloni sono qui

detto che la piastra

ornava

le

spalle del

defunto.

F, 32, 33; nelF istromento Apoll, erano considerati come un solo oggetto. F, 43, 44 nell' istromento Apoll, sono omessi, senza dubbio perche sfuggirono ;

al

Rota.

F, 50, 51; nell' istromento Apoll, gli oggetti in ferro sono indicati colle parole: « Molti frantumi di utensili in ferro ». Evidentemente nell'atto di

consegna F e del

si

tenne conto soltanto degli utensili allora restaurati (tripodi)

pugnale in discreto stato di conservazione.

Oltre a queste, altre discrepanze sono giä notate e spiegate dagli estenconsegna F nei N. B. aggiunti e nelle dichiara-

sori e firmatarii dell'Atto di

zioni che precedono la firma del Galassi.

APPENDICE

G.

Archivio di Stato. Camerlengato.

II,

IV,

2434, foglio 71. Elenoo emendativo a quello contenuto negli stamponi inviati dal Canina genle Galassi. Gli oggetti ivi elencati, dati dal Canina come provenienti dalla tomba centrale A, avverte dal Galassi che non gli appartengono, ma al

provengono da altre tombe scavate dal Regolini al Sorbo. La lettera che accompagna la nota e ne spiega lo scopo, porta la data 9 Giugno 1837.

186

G. PINZA,

Bronzi

LA TOMBA REGOLINI GALASSI

:

Un Un

Tripode,

3.

coperchio con umbone. Due catene ad una delle quali e attaccato un

4.

Un

vaso centinato airintorno.

1.

2.

fiore.

5.

Due

7.

Otto vasi piccoli ad un manico egizi, uno dei quali poco mancante.

altri vasi (coll'annotazione un vaso descritto nella nota). Vasi etruschi e terrecotte, due vasi grandi uguali, mancanti di pochi pezzi. 6. Un vaso grande con rito bacchico e nuziale.

8.

Tre vasetti

9.

Nove

rotti

ma non

mancanti.

vasetti sani. di varie

grandezze con figure poco mancanti.

10.

Cinque vasi

11.

Un vaso a campana con figure. Due tazze, una delle quali grande con convito. Un frammento importante di un vaso nero istoriato.

12.

13.

14. Quattordici olle grandi baccellate

15.

Tre basi per

le

medesime ornate

ed ornate. al bordo.

16. Coperchi per le suddette. 17. Varie olle piccole di terra nera di di versa forma. 18.

Tre

olle,

una

delle quali ornata

poco mancante.

DIE INSCHRIFT DER TRAJANSSAEULE

SENATVS POPVLVSQVE ROMANVS IMP CAESARI DIVI NERVAE F NERVAE TRAIANO AVG GERM DACICO PONTIF •

















MAXIMO TRIB POT XVII IMP VI COS VI PP AD DECLARANDVM QVANTAE ALTITVDINIS MONS ET LOCVS TANtti operlBVS SIT EGESTVS •

























Bis vor kurzem hat



man

allgemein aus dieser Inschrift geschlossen, dass bis auf Trajan's Zeit an der Stelle seines Forums ein Berg war, so hoch wie die Säule. Ja man hat gesagt, der ca-

Hügel sei bis dahin ein Ausläufer des Quirinal geRatumena (oder wie sie sonst hiess) ein künstlicher Durchstich (Richter, Topogr. 2 41). Diese Auffassung ist nicht mehr haltbar. Von geologischer Seite war schon längst widersprochen worden: nur eine viel niedrigere Bodenerhebung wurde als mög-

pitolinische

wesen, die Porta

lich

zugegeben

(').

Und nun

steht durch die

Ausgrabungen Boni's

fest, dass hier lange vor Trajan Gebäude, ein Strasse, eine Kloake vorhanden waren, namentlich in der Nähe der Säule und in der

östlichen Exedra des

Forums

2

( ).

Also auf dieser ganzen Strecke

fand Trajan keinen solchen Berg vor.

Wie ist denn nun die Inschrift zu verstehen ? Es kann nicht Wunder nehmen, dass man versucht hat, den Berg aus ihr hinaus zu interpretieren. Boni erklärt, die Säule sei errichtet um zu zeigen (d. h. damit man, auf sie steigend, sehen könne), um welchen (*)

S.

namentlich Portis, Contribuzioni alla sloria fisica del bacino di 1893, S. 17. Ich entnehme dies Citat dem weiterhin

Roma, Torino (Roux)

zu erwähnenden Aufsatz von Coraparetti. («)

Boni,

Nuova Antologia,

1.

nov. 1906, S. 19 des SA.

A.

188

MAU

Höhenbetrag der Berg (Quirinal) und die Ebene Bauten Trajans (tantis operibus) erhöht worden Aber das geht doch nicht. Ganz abgesehen von denken kann

(locus) durch die sei

doch nur besagen, der Berg

sit egestus

(sit egestus).

Be-

sachlichen sei

abgetra-

gen worden die Bedeutung eines so gebräuchlichen Wortes kann nur aus dem Sprachgebrauch, nicht, wie Boni möchte, aus Analogien ermittelt werden. Und gesetzt auch egerere hätte die von :

Boni angenommene Bedeutung, so gehört doch notwendig quantae altitudinis adjectivisch zu mons, nicht als nähere Bestimmung zum Verbum: die Inschrift würde die Errichtung eines neuen, so hohen Berges, nicht die Erhöhung eines schon vorhandenen be« Ebene « wird wohl kaum ein Philologe zeugen. Und locus für zugeben. Es wäre aber auch nicht tunlich zu sagen, die Erbauung des Forums sei hier mit der Aufführung eines Berges gewissermassen verglichen « einen wie hohen Berg die hier errichteten :

Bauten bilden

»;

denn abgesehen von der sonstigen Wunderlichdann et locus ein ganz sinnloser und

keit des Ausdruckes wäre

unerträglicher Zusatz.

Auf anderem Wege hat D. Comparetti (Acc. d. Lincei, Rendic, XV, 1906 S. 575 ff.), den Berg zu beseitigen gesucht. Nach ihm besagt

die Inschrift, die Säule sei errichtet worden,

zeigen, eine wie grosse

Menge kostbarer

(tantis operibus) gebrochen worden

Höhe

um

zu

Steine für diese Bauten

sei (sit

egestus)

;

genauer

:

die

Gesammtmasse des verwendeten Steinmaterials darstellenden Würfels. Nach Comparetti's Berechnung hätte diese Gesammtmasse 54,872 Kubikmeter der Säule bezeichne die Seite eines die

betragen.

Auch

diese Erklärung stösst sachlich wie sprachlich

grössten Schwierigkeiten.

Im

auf die

höchsten Grade unwahrscheinlich der

ganze Gedanke. Und um den ganz einfachen Begriff quanti lateris cubus auszudrücken soll man gesagt haben quantae altitudinis mons et locus? Wer sollte das verstehen? Wollte man die mathematischen Ausdrücke vermeiden, so konnte

man

ja etwa sagen

quantae altitudinis et latitudinis moles oder dergleichen eine den verfügbaren Raum nicht überschreitende Fassung wäre doch wohl :

zu finden gewesen. Und 54,872 Kubikmeter! Forum, Basilika und Bibliothek mochten annähernd 300 Säulen und Pilaster enthalten.

Rechnen wir auf jede 10 Kubikmeter,

so

kommen

wir auf 3000.

DIE INSCHRIFT DER TRA JANSSAEULE

189

Etwa 1200 m. Gebälk, den in. zu 3 Kub. in. gerechnet giebt 3600. Höchstens 1000 rn. Mauern geben, auch wenn wir sie durchschnittlich 1 m. stark und 20 m. hoch rechnen, 20,000. 3600 Also 3000 20,000 giebt 26,600, bei obigen sehr übertriebenen Ansätzen und unter der ganz unmöglichen Voraussetzung,

+

+

Quaderbau aus kostbarem Material geForums ist doch noch vorhanden

dass das alles massiver

wesen

die Ostexedra des

sei:

Ziegelbau. Die Säule selbst aber, ohne die Basis, als Seite eines solchen Würfels zu fassen, ist deshalb untunlich, weil

und

ist

ihre

Höhe durch

die runde Zahl Hundert, also nicht durch

sonst

irgend etwas bestimmt ist. Ich begnüge mich mit diesen kurzen Bemerkungen, weil ich als allgemein zugegeben annehme, dass solche gewaltsame Erklä-

wenn

rungen nur dann versucht werden dürfen, einfachere Erklärung zu finden solche

einfachere,

ist.

dem Wortlaut

Zweck

Gewalt

keine

durchaus

dieser Zeilen

keine

ist,

antuende

eine

Erklä-

rung vorzuschlagen. So gehe ich denn einstweilen von der nächstliegenden

Annahme

schaffen, abtragen bedeutet, hier,

an der Stelle

Und

diese

der

mons

dass

aus,

und dass

einen dies

Berg,

stattgefunden hat.

Bauten, durch die bestätigt

trajanischen

Annahme wird

fort-

egerere

Abtragen eines Berges

grammatische

In-

terpretation der Inschrift.

immer grammatisch richtig verstanden worden. Jordan (Top. I, 2, 454) übersetzt: « um zu zeigen, ein wie hoher Berg und Ort durch so bedeutende Anlagen beseiNämlich

tigt

worden

diese ist nicht

sei

»

.

Bei dieser Construction

ist

et

nur müssiger, sondern auch unsinniger Zusatz einen Ort » so schlechthin gesagt, abtragen ? ,

ist

um

so unglaublicher, weil

in dieser letzten Zeile die

der Platz

Buchstaben

Und

knapp

viel

locus

wie

:

enger

ein nicht

kann man

dieser Zusatz

war und grade

zusammen

ge-

35 gegen 31 in der vorletzten. locus war nicht nur kein Zusam-

drängt sind als in den übrigen:

Ohne das ganz

überflüssige et

sondern

man konnte

sogar die letzte Zeile etwas kürzer halten, wie es ja vielfach in Inschriften üblich ist. So müssen doch wohl diese Worte etwas anderes sein als ein

mendrängen

nötig,

müssiger Zusatz. Ferner tantis operlbus « durch so bedeutende Anlagen » Das ist schon logisch nicht richtig; denn nicht durch dio Bauten, .

A.

190

sondern

könnte

zum Zweck derselben man es ja als Dativ

MAU

ist

in

der Berg beseitigt worden.

eben

so oder so verstanden bleibt es

Aber

durch so grosse Arbeit

auch heissen:

dieser

Bedeutung

zweideutig; »;

denn

Nun

fassen. es

kann

es ist sprachlich durch-

aus zulässig, unter opera die zur Abtragung nötigen Erdarbeiten zu verstehen. Zweideutigkeit aber ist einer der schlimmsten Fehler einer Inschrift. Um unzweideutig zu sein, hätte etwa gesagt werden müssen ut locus fieret tantis operibus. Wir vermissen die Erwähnung des Ortes; und da wir eben diese in mons et locus als störenden :

Zusatz fanden, so

damit doch wohl die Lösung gegeben

ist

:

locus

operibus ist eng zu verbinden: der Platz für so grosse Bauten. Dies muss der feste Punkt sein für das Verständnis der tantis

Inschrift. Und damit ist ihr Sinn klar: der Berg ist abgetragen und (dadurch) der Platz für so grosse Bauten bereitet worden. Die grammatische Construction freilich ist nicht ganz einfach und correct; wir können nicht den Satz mit zwei Subjecten glatt in

einem Subject auflösen

zwei Sätze mit je

mons

:

quantae altitudinis

nicht aber quantae altitudinis locus tantis operibus sit egestus und doch ist in locus sit egestus der Conjunctiv nur gerechtfertigt durch die Zugehörigkeit zu der mit quantae altitudinis beginnenden indirekten Frage. In diese passt

das

sit egestus ist richtig,

zweite

nicht

Subject

hinein;

dum, quantae altitudinis mons ribus egestum esse.

Und auch

sit

correct

wäre:

egestus

et

ad declaran-

locum tantis ope-

hier wäre noch zu bemerken, dass

egerere in Bezug auf mons in

eigentlicher, in

Bezug auf locus

uneigentlicher Bedeutung gebraucht ist: der Berg wird abgetragen, der Ort durch das Abtragen geschaffen. Also um ganz genau zu sein, müssten wir auflösen ...et locum tantis operibus egerendo in

factum

esse.

Kurz

:

Subjects: quantae

gebildet auf Grundlage des einen altitudinis mons sit egestus; das zweite Sub-

der Satz

ject et locus tantis

ihm

den, ohne

operibus, ist dann in ihn eingeschoben worauf die Satzbildung zu gestatten: eine

Einfluss

etwas freie Construction, die

kann

ist

man wohl

als

Zeugma bezeichnen

!

( ).

l

(

)

Es

ist

mir sehr

Auffassung der Inschrift treten pflegt.

lieb, teilt

hinzufügen zu können, dass Chr. Hülsen diese und schon längst in seinen Vorträgen zu ver-

DIE INSCHRIFT DER TRAJANSSAEULE

Wir können

die Sache

191

auch noch etwas anders formulieren.

Der Satz hat ein doppeltes Subject: mons und locus tantis operibus. Beide aber sind ein und dasselbe der Berg war ja eben ;

der für

die

Bauten

in Aussicht

für

genommene,

Platz, oder doch ein Teil desselben. So steht

bestimmte

sie

mit Recht zu

also

diesem Doppelsubject das Verbum, egestus sit, im Singular. Zu eben diesem Doppelsubject tritt ferner adjectivisch hinzu quantae

mons; da aber locus

altitudinis, zunächst zu

mons

eine Art Apposition hinzugesetzt

als

für dieses.

Deutsch

tantis operibus so

ist,

gilt es

zu

auch

leicht

es

wiederzugeben: m in welcher Höhe der Berg und der Platz für die Bauten abgetragen wurde » Grammatisch genauer: « ein wie hoher Berg der für die Bauten ist

.



bestimmte Platz



abgetragen wurde ». wohl nicht leugnen, dass, so oder so verstanden, die Ausduucksweise etwas wunderlich ist. Und zwar besteht die Wunderlichkeit in übertriebener Kürze, in einem unschönen

Nun

lässt sich

Zusammendrängen dessen was etwas ausführlicher hätte gesagt werden müssen. Warum hat man nicht einfach und deutlich gesagt: quantae altitudinis mons sit egestus, ut locus fieret tantis Ich denke, einfach aus Platzmangel. Als der Senat beschloss, die Säule zu errichten, hat er doch schwerlich gleich was uns genügt auch den Text der Inschrift festgestellt. Oder operibus

?





es ist sehr wohl möglich, dass er es nicht getan hat. hat also der Architekt, als er die Basis entwarf, an ihr

Dann einen

Platz, eine Tafel für die Inschrift angebracht, die aber einstweilen leer blieb.

Nun war

auf der

Tafel

Platz für

fünf

erforderte S. P. Q. R., drei die Titel des Kaisers

;

Zeiten.

denn

Eine

es ist ja

durchaus üblich, dass diese eine Anzahl Zeilen für sich bilden. So blieben zwei Zeilen übrig. Und da kam man nun bei etwas breiterer

und

und deutlicherer Ausdrucksweise mit dem Platz zu kurz

verfiel

deshalb auf diese etwas ungeschickte Fassung: wie die

Buchstabenstellung, so

ist

auch die Satzbildung

eine

möglichst

gedrängte.

Wie immer mögen, bare

aber wir uns den Satz grammatisch zurechtlegen

soviel ist, glaube ich, klar geworden, dass

Interpretation

sich

nur

ergibt

eine

auf Grundlage

Verbindung von locus tantis operibus, dass denfalls sagt, ein Berg sei entfernt worden

annehm-

der

engen

also die Inschrift je-

um

den Bauten Platz

A

192

Wo

zu machen.

m au

-

war denn nun dieser Berg, und wie war er benicht, dass er grade da stand, wo

schaffen? Die Inschrift sagt jetzt die Säule

steht,

sondern

nur, dass

an

er

der

Stelle

der

ist auch nicht nötig, dass er trajanischen Bauten stand. Und es Bauten die ganze Fläche dieser einnahm; es genügt, dass ein

Teil dieser Fläche früher Berg war.

Hier müssen wir nun vor allen Dingen fragen: wie verhielt Berg zu der das Tal zwischen Quirinal und Capitol durch-

sich der

querenden Serviusmauer?

Und

die

Antwort

ist

leicht:

er

konnte

Mauer

liegen; denn selbstverständlich hätte man ihn in die Befestigung einbezogen. Von dem Verlauf der Mauer aber haben wir hinlängliche Kenntnis ; die Beste sind auf Lan-

nicht ausserhalb der

ciani's

grossem Plan (Blatt 23) verzeichnet. Sie verlässt den Abhang man vermuten möchte, an

des capitolinischen Hügels nicht, wie

seiner Nordostecke, sondern folgt von dieser

aus

noch

ein Stück

seinem Ostabhang. Erst 125 m. südlich von dem am Fusse der NO-Ecke liegenden Grabe des Bibulus, da wo die Via di Marforio biegt sie in rechtem Winkel um und richtet Ebene gegen den Quirinal von dieser das Tal sperrenden Mauer sind nach Lanciani's Plan etwa 40 m. gesehen worden, von der am Capitol entlang laufenden 22. Weiter östlich

am

höchsten

ist (*),

sich quer durch die

ist

erstere nicht gesehen

(unter

dem

;

worden

;

setzen wir die grade Linie fort

Häuserviertel zwischen Piazza del

Foro Trajano, Via

Alessandrina, Via dei Carbonari und Piazza delle Chiavi d'Oro) so trifft die den Quirinal an seiner Südecke, da wo sein Westabhang nach Osten umbiegt. Es ist nicht der mindeste Grund, zu

Tat so die Mauer verlief; bei ihrer Tracieman war dem rung ganzen Westabhang des Quirinals bis an die wo er dem Ecke, Capitol am nächsten kam, gefolgt und von dieser zweifeln, dass in der

an den nächsten Punkt des Capitols hinüber gegangen. Es ist nach Boni's Forschungen kaum noch nötig, dem Einwand zu begegnen, die Mauer habe zwar was zweifellos ist





l

( ) Angelo Pellegrini {Bull. d. Inst. 1870, S. 113) und nach ihm Lanciani {Ann. d. Inst. 1871, S. 52; Ruins und exe. S. 67) bezeichnen die Stelle nach den Hausnummern 81 C und 81 E. Die Numerierung ist längst geändert ich habe aber, als sie noch bestand, dass es der Höhefestgestellt, genau

punkt der Strasse

ist.

DIE INSCHRIFT DER TRAJANSSAEULE

in grader Linie von der

Höhe

193

der via Marforio

den Westabhang

des Quirinal erreicht, dieser Westabhang habe aber damals weiter westlich gelegen als jetzt, und eben dieser westliche Vorsprnng des Quirinal sei der

mons der

Inschrift gewesen. Erstens

sich so ein ganz unglaublicher

die

Mauerzug:

ergiebt

Mauer wäre,

statt

die enge Schlucht an ihrem Eingang zu sperren, auf beiden Seiten tief -kaum unter 100 m.- in sie hineingegangen, und erst so weit innen wäre der Verschluss gewesen. Zweitens hat Boni grade in

dem Winkel

zwischen der sich uns ergebenden Mauerlinie und dem jetzigen Westabhang des Quirinal, in der Ostexedra des Trajansforums, Reste älterer Bauten gefunden, die beweisen, dass hier

schon vor Trajan Ebene, nicht Berg war. Also ausserhalb der Mauer, d. h. nördlich einer Linie von der

Höhe

der Via Marforio zur Salita del Grillo, ist der Berg undenk-

bar und auch durch die Ausgrabungen ausgeschlossen. Also südlich dieser Linie? Aber da stossen wir gleich auf die Fora Cae-

und des Augustus: auch hier war doch schon lange vor Trajan Ebene. So bleibt also für den durch die Inschrift bezeugten Berg

sars

absolut kein anderer Platz, als der schmale Bodenstreif zwischen

der eben bezeichneten Linie der Serviusmauer älteren Fora. Das

Forum Caesars nähert

und jenen

beiden

sich der Mauerlinie bis

auf knapp 50, das Augustusforum bis auf knapp 40 m. Durch diesen Sachverhalt ist, wie mir scheint, die Antwort

auf die Frage nach dem Berg der Inschrift gegeben. Denn was war hier, zwischen der Mauerlinio und den Fora? Jene Linie bedeutet doch die Steinwand, also die Front der Mauer. Hinter dieser

war

die Erdanschüttuug der agger, der den eben bezeichneten Bo-

denstreifen annähernd ausfüllen konnte. in s.

Z.

sigt,

Nähe des Bahnhofes war

An dem

grossen Mauerrest

ganze Befestigung, wie ich beobachten konnte, 25-30 m. stark lange Zeit vernachläsist es sehr wahrscheinlich, dass der Agger eine noch grössere

der

die

;

Grundfläche eingenommen hatte. Und wenn die beiden älteren Fora sich dieser Mauerlinie bis auf ziemlich gleiche Entfernung nähern, so ist

doch wohl anzunehmen, dass zur Zeit ihrer Entstehung die

Reste der alten Befestigung noch bedeutend genug waren, um der Bautätigkeit eine Grenze zu setzen. Trajan hat dies Hindernis beseitigt: der südliche Teil

seines

Forums

steht auf

dem Boden

des ehemaligen Agger. Der Berg, dessen Abtragung die Inschrift 13

'

194

A.

MAU

bezeugt, war entstanden aus den Resten der alten Befestigung. Es ein Berg wie der Monte della Giustizia, der Galgenberg, in

war

das grosse Mauerstück beim Bahnhof verborgen war. Dies Resultat ergiebt sich, wie mir scheint, mit so mathematischer Notwendigkeit, dass dem gegenüber irgendwelche Be-

dem ehemals

denken weichen und wir uns irgendwie mit ihnen abfinden müssen hier heisst es, an den Hauptargumenten festhalten.

:

ist das einzige ernste Bedenken die Höhenes ist schwer zu glauben, dass der Agger oder der Säule angabe der aus ihm entstandene Berg so hoch gewesen sein sollte. Es wird

So viel ich sehe, :

aber gut sein, gleich zu bemerken, dass, wer trotz allem an der Annahme eines natürlichen Berges, eines westlichen Vorsprunges des Quirinals festhalten wollte, auf dieselbe Schwierigkeit stossen würde: auch einem solchen Berge könnte diese Höhe nicht zu-

geschrieben erklären ?

Es

ist

werden.

Wie

nun

ist

aber

diese

Höhenangabe

zu

nicht zu bezweifeln dass hier, zwischen Quirinal

Capitol, der natürliche,

kaum 200 m.

punkt der Stadt besonders

breite

und Zugang zum Mittel-

stark befestigt war.

Die

Säule

aber

erhebt sich bis zur Oberfläche des Abacus und einschliesslich der zu ihr hinauf führenden Stufen

um

nicht viel weniger als 38 m.

über den Boden der trajanischen Zeit, um noch etwas mehr über die ursprüngliche Bodenlläche. Dagegen ist das freilich nicht in

ganzer

Höhe

erhaltene grosse Mauerstück

etwa 10 m. hoch. Wollten wir nun auch

beim

Bahnhof nur

man habe

annehmen,

die Mauer so hoch gemacht, dass sie dieselbe Höhe erreichte, wie die höher am Abhang des Quirinal und Capitol laufenden Mauern,

auch so wäre es schwer, auf eine solche Höhe zu kommen. Es nicht zu leugnen,

wenn

die Inschrift sagen will, der

hoch gewesen wie die Säule, so war das

eine

Berg

starke

sei

ist

so

Uebertrei-

bung. Aber eine ziemlich starke Uebertreibung ist doch auch keineswegs undenkbar. Die Höhe der eigentlichen Säule, vom Fuss des Plinthus bis zur Oberfläche des Abacus (29,723 Piranesi,

29,91 Aures bei Fröhner Cot. Traj. so nahe, dass dies

Mass

S. 56),

kommt 100 darf:

als

beabsichtigt gelten ständlich ist es als rundes Mass, nicht als genaue des Berges gewählt worden.

zwischen 100 Fuss und der

Nun könnte Höhe

des

selbstver-

Höhenangabe

ja freilich die

Berges

röm. Fuss

durch

Differenz die Basis

DIE INSCHRIFT DER TRA JANSSAEULE

195

dargestellt sein: es scheint, dass diese weder für

noch mit

sich

den einst zu ihr hinauf führenden Stufen ein rundes Mass in rö-

mischen

Füssen

5,273 = 17,8

bietet;

nach

Piranesi

ist

ohne die Stufen

sie

= 23,5

röm. Fuss, mit ihnen 6,949

r. F. hoch. Gewäre doch auch möglich, dass die hundertfüssige Säule eine nur ungefähre, abgerundete, und dann

wiss

ist

Aber

dies möglich.

stark übertreibende

es

Höhenangabe

Annahme könnte man

enthielte.

Und

zur Stütze dieser

anführen, dass der Gedanke, die

Höhe des

Berges durch eine Säule zu bezeichnen, nicht etwa schon vor Abtragung des Berges feststand, sondern erst später gefasst wurde: Boni hat festgestellt, dass für die

durchbrochen wurde

Säule der Fussboden der trajanischen Bauten Äntol. 1. Noy. 1906 S. 19 des SA.). Es

(TV.

war

also, als die Säule errichtet wurde, die Höhe des Berges schwerlich genau bekannt. Und wenn wir andererseits annehmen, dass in der Tat die alte Befestigung und der aus ihr entstandene Berg sehr hoch waren, so ist doch vielleicht die sich auf diesem

Wege

ergebende Erklärung nicht so unbedingt abzuweisen,

ich auch gern anerkenne, dass sie nicht ohne

Man kann

Bedenken

wenn

ist.

aber auch noch eine andere Erklärung versuchen.

Bimsen hat vermutet



und ich möchte

diese

Vermutung



doch

nicht so ganz verwerfen, wie es jetzt meist geschieht dass die Höhe der Berges nicht durch die Höhe der Säule sondern durch die des

Basis bezeichnet werden sollte. Es

nument

ist

die Säule, nicht die

Basis.

Gedanke doch. Natürlich bezeichnet

ist ja wahr: das MoAber verständlich ist der

die Säule die

Höhe

des Berges

;

aber sie braucht sie nicht durch ihre eigene Höhe, sie kann sie auch durch ihren Standort bezeichnen, indem sie auf dem alten

Niveau

steht, so hoch,

derselben wenigstens

wie auch die Säulen des Forums



hätten stehen



einige

müssen, wenn man nicht

abgetragen hätte.

Dagegen lässt sich sagen, dass die sich so ergebende Höhe des abgetragenen Berges doch etwas gering ist nach den Worten der Inschrift sind wir geneigt, ihn wequantae altitudinis





sentlich höher zu denken.

auf keinem

Aber

dieser

;

Schwierigkeit

können wir

entgehen: die Inschrift bezeugt einen

Berg; ein Wege hoher Berg ist hier nun einmal nicht gewesen (und die Inschrift sagt es auch nicht) also muss es schon ein niedriger gewesen sein. Und schliesslich erhebt sich docli die Basis auf ihren neun Stufen

A-

196

MAU

Col. Traj. Tf. IV) mit dem Plinthus der Säule um m. 8 fast (7,814 Piranesi) über den Boden der trajanischen, sicher allermindestens 8 m. über den der früheren Zeit, d. h. also etwa

(Piranesi,

den Fenstern des zweiten Stockes eines massig hohen modernen Hauses. Wir sind nämlich durchaus berechtigt, in dieser Beziehung den Plinthus zur Basis zu rechnen, zu der er dem Anbis zu

blick nach entschieden gehört. Das Gesims der Basis bildet nicht ihren oberen Abschluss, sondern es folgt noch ein Uebergangsglied,

von dessen nur wenig vor ihn vortretenden Seitenflächen der Plinthus nicht rechtwinklig sondern mit einer Rundung absetzt. Die Seiten des Uebergangsgliedes sind mit Guirlanden verziert, auf deren Aufhängepunkten, an den Ecken, je ein Adler sitzt, der die Ecke des Plinthus bildet: Uebergangsglied und Plinthus sind durch diese Ornamentierung untrennbar verbunden.

und Plinthus

für das

Auge

absetzt. So ergiebt sich

ein Ganzes, von

nun

Es bilden

dem

also Basis

der Tonis scharf

Inconsequenz, dass der Plinthus für die hundert Fuss der Säule zu dieser, für die Höfreilich

die

henbezeichnung des Hügels zur Basis gerechnet wäre. Aber dieser Inconsequenz entgehen wir so wie so nicht; sie liegt darin, dass der zur hundertfüssigen Säule gerechnete Plinthus seiner Form nach der Basis angegliedert

ist.

Indess vielleicht hat

man

garnicht

so

genau gerechnet. Dass man nun die Beseitigung eines solchen immerhin beträchtlichen und ziemlich ausgedehnten Hügels durch Säule und Inschrift

tung

feierte,

oder vielmehr, dass

einer Ehrensäule für den Kaiser benutzte,

gnis zu verewigen,

das

mag

uns sonderbar

man

die Errich-

um

dieses Erei-

erscheinen,

aber für

unmöglich möchte ich es nicht erklären. Dieser wie so mancher andere Vorgang würde uns begreiflicher sein, wenn uns seine Vorgeschichte bekannt wäre. Selbst wenn der Berg höher war, so war es doch ein seltsamer Gedanke, in der Inschrift in erster Linie seine Abtragung, nicht die grossartigen Bauten zu feiern, und es müssen wohl besondere, uns unbekannte Umstände dazu geführt haben.

Wie immer

wir uns mit

dem Bedenken wegen

der

Höhe

ab-

finden mögen, die Entscheidung liegt nicht hier. Wenn feststeht, dass die Inschrift die Abtragung eines Berges bezeugt, dass dieser

Berg weder vor noch hinter dem einst von der Stadtmauer eingeBodenstreifen, also nur auf ihm stehen konnte, dass aber eben hier nichts anderes sein konnte als der Agger, so folgt

nommenen

DIE INSCHRIFT

mit Notwendigkeit, entstanden war ( 1 ).

dass eben

DER TRAJANSSAEULE aus

ihm

197

der Berg der

A.

l

( )

Inschrift

Mau.

Dieser Artikel war schon gesetzt, als mir durch die Güte des Verfassers Gegenstand behandelnder Aufsatz von A. Sogliano zuging: 77

ein denselben

colonna Traiana, SA aus den Atti d. Accad. di Napoli in Sogliano und ich stimmen in den meisten Dingen überein in der Ablehnung der Erklärungen Boni's und Comparetti's und in der Annahme, b Jf/ons »

e la

Bd. XXIV.

dass es sich nicht

:

um

einen natürlichen, sondern

um

einen künstlich entstan-

denen Berg handelt. Sogliano vermutet, class dies ein Schutthaufen gewesen sei, entstanden durch Ablagerung von allerlei Materialien. Ich unterlasse es,



die beiderseitigen Argumente liegen ja vor und weiter hierauf einzugehen und möchte nur den Zweifel äussern, ob so massender Leser mag urteilen



Ablagerungen grade in der für den Verkehr wichtigen engen Oeffnung zwischen Capitol und Quirinal, die dadurch so ziemlich gesperrt werden musste, geduldet werden konnten. hafte

ILLUSTRAZIONE DI ÜN BASSORILIEVO ROMANO

RAPPRESENTANTE UN'OFFICINA MONETARIA DELLIMPERO (Tav. IV).

Sono molto

rare,

fra

monumenti

i

dell'arte

figurata, le rap-

presentazioni dell'officina monetaria, ossia del processo

della

mo-

netazione presso gli antichi.

Una riproduzione emblematica del corredo utile alla fabbricazione delle monete ci offrono alcuni denarii di T. Carisio, trium706

viro monetario nell'anno

istrumenti matrice,

1'

di

lavoro,

incudine

('),

(a. C.

48)

;

raa

si

tratta dei semplici

ossia

ai monetieri,

indispensabili la tenaglia ed

martello

il

2

( ).

II

il

conio-

primo, di

forma conica, puö rassomigliarsi ad un berretto di Vulcano, come si osserra sulle monete italiote d'Isernia, Rimini e Populonia; e questo piü antico conio usato sotto la Repubblica e l'Iinpero fino al III o IV secolo circa. Alcuni esemplari di esso, appartenenti ad Augusto, Tiberio e Nerone, sono oggi conservati nel fu

il

primo

e

Gabinetto delle

medaglie

di Parigi

3 (

)

hanno

;

la

forma di due

Com'e noto, Pincudine, emblema del monetaggio, si vede in tutti i della gente Aelia, Asinia, Apronia, Betiliena, Claudia, Cornelia, ecc, e vi assume forme diverse, da quella rotonda a J

( )

piccoli bronzi triumvirali

quella con gli spigoli triangolari. 2 (

)

Babelon

E.,

Descript.

des

monn. de

la

RSpublique Rom.,

I,

313,

et suiv. 3

Babelon E.-Blanchet A., Catalogue des bronzes antiques de la Bi( ) bliothtque Nation, de Paris. Ivi, 1895, p. 730 et suiv., n. 2396 ä 2401. I conii dell'Alto Impero sono tutti di bronzo. Alcuni conii in ferro dolce, con matrice d'acciaio temperato, sono segnalati dallo Chabouillet, (Descript. des camJes etc., du Cabinet des Medailles, pag. 451 et suiv. Id. Revue Arche' ol. [Nouv. Ser.] VIII, 276) e dal Lenormant (Encycloptdie du

ovvero

XIX

Siede. Art.

Paris, 1878,

I,

«

Numismatique

255 et

suiv.



Id.,

»).

Id.,

Monnaies

La monnaie dans et

VAntiquitS, medailles (Paris, Quantin,

PANSA, ILLUSTRAZIONE DI UN BASSORM.IEVO

G.

coni

tronchi,

riuniti alla base

mm. 35 X 45

molto

monetario

a

fu

semplice,

foggia di

A

per ciascun lato.

sostituito

combaciare

a

per

mezzo

e

bariletto,

piü in

pure

niisurano

due

di

un

tardi

altro

due coni tronchi

di le

rovescio della moneta, ven-

corrispondenti al diritto e

cui faccie,

199

ECC.

questo primo modello di conio

struttura piü complessa, consistente

gono

ROMANO

lunghi

manici

di

ferro

congiunti all'estremitä da un grosso chiodo intorno a cui scorrono, per aprirsi e chiudersi, a modo di tenaglie. Uno di questi conii,

conservato pure nel Gabinetto delle medaglie di Parigi, appartiene a Costaute 1 ed all'officina monetaria d'Antiochia; ma non e certo che sia

un conio

a Beaumont-sur-Oise

;

adottato dalla zecca dell' Impero.

ufficiale

L'unico esemplare che se ne e

conosce

e stato trovato in

conio dell'officina d'Antiochia, secondo

il

Francia,

strana

questa provenienza, assai

per

un

Blanchet, apre l'adito a

supporre che trattisi d'un ordigno di falsi monetär! ( ). Ho Yoluto indugiarmi alquanto sulla forma e la materia dei conii monetali, perche la conoscenza di essi e strettamente legata ,

poche rappresentazioni superstiti deH'officina mo-

allo studio delle

netaria romana.

In queste ultime,

difatfci,

forma di fusto

cilindrico

parietale

«

degli

Pompei, ove

si

il

sopra

conio monetale e raffigurato nella

meno che

descritta,

Amorini monetieri

della

»

casa

nell'affresco

dei

Vettii di

osserva, invece dei conio a fnsto cilindrico e ver-

una piccola verghetta orizzontale posata su l'incudine. Ma dipende, sopratutto, dal fatto che la pittura pompeiana rap-

ticale,

ciö

pag. 39 et suiv.). dcll'aureo

col

pubblicato

dal

Un

altro conio

Matri magnae Friedlaender

in

ferro

Zeüschr.

(in

di

conservato

e

f.

Faustina, servito allo stampo oggi nel Museo di Lione, fu Numism., V, 121 et seg. Cfr.

etc., pag. 285 pag. 256). II bronzo, come metallo piü compatto, si prestava assai meglio del ferro alla formazione dei conii. II Babelon {Tratte des monnaies grecques et vom. (Theor. et doctr.), i conii in ferro Paris, Leroux, 1901, I, col. 910) ha sostenuto piü tardi che

Comarmond, Descript. des et suiv. ap.

Lenormant,

antiq. conservees

La Monnaie,

servissero soltanto per le foderate

;

au Palais des Arts,

etc.,

con quanto fondamento, non saprei per ora

giudicare. (i)

Lenormant, Monnaies

Traite des monnaies, mismat., IV

Ser.,

cit. I. col.

Tom.

et mSdailles, cit, pag. 41, fig. 10.

911,

fig.

29.

III, Paris, 1899, p.

— Blanchet

LH,

«

Adr.

(in

proces-verbaux

— Babelon, Revue Nu».

PANS\

G.

200

la casa o presenta, coine vedrerno, e nou giä l'officina inonetaria.

Questa,

romana

al contrario,

IV

del III o

addetto

personaggio (ved. tav.

trovasi effigiata in

secolo dell' impero,

come

destinato a servire

alla

annessa, n. IV)

stele % fii

un bassorilievo d'arte

al

sepolcro di qualche

monetalis

trovato a

gioielliere

quäle certamente era

il

funeraria

familia

d'un

laboratorio

il

Roma,

II

»,

bassorilievo

dopo essere stato

e

conservato per parecchi anni in una privata raccolta, e passato oggi in

mio

e delle dimensioni di cm. 34 X 27; un operaio (il malleator) vestito di tunica ginocchio, con un martello tra le mani che tiene alzato

possesso.

E

marmo

di

vi si scorge a sinistra fino al

ma

nell'atto di battere sull' incudine sottostante,

in

atteggiamento

quasi di aspettare che sopra di essa

veuga deposto an oggetto di forma cilindrica, certamente un conio, il quäle e tenuto sollevato

da un altro personaggio che si vede a destra, ri vestito di toga ed avente nella mano sinistra una tenaglia. Che qui trattisi dell'officina d'un faber monetarius, non pare in aria

dubbio. Lo il

suppostor,

il

carattere nobile

del personaggio di destra, indossa la toga, come uffiquäle appunto perche

attesta

il

ciale addetto all'officina monetaria,

doveva esercitare una funzione

piü nobile e dignitosa di quella del malleator, ossia dello schiavo delegato a battere semplicemente sull'incudine. Se si fosse trattato della taberna d'un faber

ferrarius od aerarius, non

ci

sa-

rebbe stata tutta quella specie di solennitä nell'atteggiamento imperioso da parte di uno dei personaggi, il quäle sta per dare un segnale o comando, ovvero per compiere la funzione importante di situare il conio sull'incudine monetaria ( ). E noto che gli addetti 1

alla zecca non rivestivano tutti

1'

tante categorie diverse, secondo

il

istesso

lavoro al quäle era rigorosamente applicato moderno della divisione ( 2 ).

(')

Da

altri

bassirilievi

che, trattandosi di arti effigiati

come

applicati

moccaniche

e

ad

e

grado

loro ufficio il

iscrizioni

manuali meno

l'importanza del principio economico

funerarie e manifesto

nobili,

separatamente gli strumenti del lavoro a cui

dividevansi in

e

il

venivano

di solito

defunto era addetto,

il martello, la squadra, il compasso, la tenaglia ecc. () Cfr. Pausa G., / bronzi unilaterali e il principio economico della

divisione del lavoro applicato alle monete

An. XX, 1907,

vol.

XX,

p.

20

e seg.).

(in Rivista Ital. di

Numismat.,

ILLUSTRAZIONE DI UN BASSOKILIEVO ROMANO ECC.

grande famiglia (familia monetalis) comschiavi, i quali lavoravano sotto gli ordini

d'una

Trattavasi posta di liberti

di

e

201

dei Triumviri e dividevansi in due classi distinte, degli O/ficmatores monelae e dei Nummularii offlcinatores monetae, e in tante

separate a principiare dall' Optio, ossia dal capo degli chiamato operai. piu tardi Praepositus monetae (*) o Prlmicerius alcune iscrizioni ( 2 ). Ad nna delle catesecondo moneiariorum, categorie

gorie piü elette di qnesti personaggi serabra che appartenessero i suppostores, corne puö congetturarsi dal nostro bassorilievo. Essi avevano im ufficio molto grave e delicato da cui dipendeva la

buona riuscita dei pezzi che bile ottenere di martello

Üan

tutto

si

coniavano. Infatti non

era

una rnoneta con im

di

rilievo

il

possi-

solo colpo

bisognava, tra im colpo e l'altro, girare piü volte il che il metallo penetrasse egualmente

;

o tondello per ottenere

gl'incavi dei conio ed il rilievo fosse regolare in tutte sue parti ( 3 ). Questa operazione, che richiedeva molta abilitä, faceva con la mano, mentre le tenaglie servivano per togliere

in tutti le si

e

flan

i

rimpiazzare

i

quali venivano coniati a freddo. Di ciö

si

trae

una rappresentazione analoga di monetaggio, che si vede impressa sopra una tessera di bronzo dei museo di Vienna,

conferma da

da M. A. de Beifort

pubblicata

malleator in tunica, nell'atto di Ammian.

(•) 2

Marceil.,

XXI,

).

Vi

osserva a sinistra

si

battere sull'

il

incudine intorno alla

18.

Cfr. le iscriz. apposte alle basi delle statue d'Apollo, di Ercole, della

)

(

4 (

ecc., nel

Fortuna,

milia monetalis

C.

I.

L. vol. VI, n. 42, 43, 44, ecc, 239, 298. Sulla

processo dei monetaggio presso

» e sul

i

romani,

cfr.

« fa-

Mommsen,

4

Eist, de la

3 (

)

p.

13;

Babelon. Traue des monnaies etc

Lenorunnt, La monnaie dans VAntiquite,

,

L

etc., I,

254; Id. Monnaies

1

operazione dei suppostor, scrive il Lenormant, era fort delicate et reclamait une grande pratique, avec beaucoup de precision ».

et mödailles, p. «

III,

part., col. 930.



I,

monnaie vom.,

38.

grande pezzo in oro, da 20 stateri, d'Eucratide di Battriana, posseduto dal Gabinetto delie medaglie di Parigi, manifesta molte riprese di la(7»i). II

voro fra un colpo e l'altro di martello e finanche delle modificazioni dei conio avvenute durante quegl'intervalli. 4 (

)

Annuaire de

la

Society

de Numismat., 1892,

tom.

XVI,

p.

175,

Dal eh. dott. Kubitschek, conservatore dei Gabinetto delle medaglie di Vienna, per mediazione cortese dei eh. collega Comandante Mowat, ho

pl.

VII,

2.

potuto avere vola annessa

il

IV

calco in gesso della preziosa tessera che riprodueo nella ta(fig.

2).

202

PANSA

G.

Uno

quäle stanno due personaggi togati ed in posizione coricata. di essi con la niano situa

flan tra

il

conio superiore al di sopra del flan.

due conii; l'altro tiene il Per terra si vedono accumui

Nel rovescio

late delle monete. II tutto, dentro circolo perlato.

si

osserva un edificio diviso in tre scompartimenti, sormontato da un

mezzo

situato in

globo

a

due cuspidi

Ognuno

triangolari.

degli

scompartimenti contiene un personaggio diritto, ossia le tre Monete con le bilance nella sinistra e il corno dell'abbondanza nella

Ai loro piedi stanno

destra.

E

chiaro

dalle

di

figure

cumuli

soliti

i

di metallo (').

che

tessera

questa

il

lavoro dei

Slippostores, quello di applicare il conio superiore siüT inferiore, era fatto con le mani ; e cosi pure quello di girare in tutti i versi il flau monetale per ottenere, come ho detto, Finnesto del metallo

in tutti gl'incavi

scena

supposta

i

piü capillari del conio. « Amorini monetieri

degli

far credere destinata a rnantenere fermi

La

conobbe

Lenormant, era quello di

appelee flan entre les deux coins dell' ufficio

della

tenaglia,

»

«

ufficio,

vuol

incudine

sali'

come giä

ri-

placer la lentille de metal Insisto su questo concetto

(-).

da

perche

si

Pompei

due coaii

i

monetaria, a cid non serviva affatto. 11 suo il

tenaglia, che nella

di

*

esso,

come vedremo, deriva

l'argomento principale per dichiarare erroneo il convincimento di coloro che vedono una scena di monetaggio nella pittura murale di Pompei. La tessera di Vienna ha carattere piü evidente e spiccato del nostro bassorilievo

pleta con la presenza

e

;

delle

monetaggio ivi si comaccumulate per terra. Ma a

la scena del

monete

quest' ultima, particolare caratteristica dell'importante cimelio

pud

che parmi ravvisare accanto all' incudine nel nostro bassorilievo. Nel sacco gli antichi usavano consersostituirsi quella del sacco,

vare le monete

(') 3

(

)

3

(

);

ma

trattandosi dell'officina monetaria, io penso

Ved. tav. annessa IV, n°.

Lenormant,

La monnaie,

2. etc.,

252

I,

dailles, p. 37. II eh. collega sig. Seltman,

e

254

sempre

;

Id.,

Monnaies

et

m6-

in sostegno della sua tesi

come vedremo, intorno

al soggetto della pittura murale di Pompei, supconio superiore potesse essere mantenuto da un paio di enormi tenaglie {The picture of a vornan mint in the house ofthe Vetli, in « Numis-

errata,

pone che

il

matic Chronicle» Third

Ser., vol.

XVIII,

3

Horat.. Satyr., aere saccellos mittere». (

)

II,

3,

149;

I,

1,

p.

300.

70; Petron, Satyr., 140:

«

Sonantes

ILLUSTRAZIONK DT UN BASSORILIEVO ROMANO ECC.

che nel sacco doveva a preferenza contenersi

203

metallo da pesare,

il

destinato alla coniazione.

Ce na accerta unaltra scena analoga di monetaggio, che scorge sopra due piccoli bronzi coloniali di Pesto, di cui ecco

si

la

figura e la descrizione:

Fig.

D/:

1°).

1.

2.

Fig.

messa

Statera

in bilico

sulla

punta di un palo

tenuto fernio da due stanghe opposte; in una delle due lance v'e il sacco del metallo da pesare e nell'altra il peso. Di sopra si

LAVR (AVR

legge: Q.

R/

Personaggio

:

tello alzato in

un

fronte,

in

PR;

tnonogr.)

malleator)

(il

di

tunica,

atto di battere sull'incudine situata

altro

L'altra rnoneta

Paestl De Senalus

Sententia

Chi non ravvisa nel

di

nell'esergo S.

ha pure una scena simile; v'e

SPDD {Signatum Paestl Decreto

la sola differenza della formola

Decurioniirn), invece di (SP)

mar-

nelmezzo;

a sinistra MIL;

2)

(fig.

col

braccio destro sollevato in atti-

personaggio col

tudine di coraando. Di sopra DSS; 2°).

PAE.

nell'esergo

vestito

che

DSS,

potrebbe dire:

Signatum

1

(

).

secondo personaggio

destra quello

di

togato del nostro bassorilievo? L'atteggiamento del braccio solle2 vato, che nelle monete e ritenuto come segnale di comando ( ),

probabilmeiite e quello stesso del personaggio del bassorilievo e corrisponde all'atto di chi sta per situare sull'incudine il conio monetale. Quest'ultimo, tuttavia, non si scorge nelle monete, tanto siill'

incudine che in

mano

al personaggio di destra

dovette forse

;

Mommsen, Hist. de la monnaie rom (Traduz. Blacas in Lenormant, La monnaie, etc., p. 252; Id., Monn. et me'd., cit., (')

Garrucci, 2 (

Monete delVItalia antica, Par. II

)

Lenormant, 1

Garrucci (op. e il

1.

c.)

al



p. S5, fig. 7;

181 e tav. CXXIII, 5-6.

Finterpreta segno di comando. Secondo

personaggio di fronte

tere sull incudine.

II, p.

frontesp.).

malleator darebbe

il

il

segnale per bat-

201

PA NSA

G.

sfuggire ai dotti editori per il cattivo stato di conservazione o per la picciolezza delle monete stesse, che non permettevano di rav-

Ad

ogni modo, e evidente l'analogia tra le due rappremonete e del bassorilievo per la posa convenzionale del braccio sollevato, comune forse a simili scene di monevisarvelo.

sentazioni delle

taggio.

murale

Nel dipinto e battezzato

nome

col

di

di

«

Pompei, situato alla casa dei Vettii il Talfourd Amorini monetieri (*),

2 piü tardi lo Svoronos ( ) hanno creduto scorgere un'officina monetaria di carattere piü complesso della nostra per

Seltman

il

Ely,

numero

e

amorino che

un

terzo che

lancia

ed

in

fermo, con

fornello, un altro che

soffia al

netali,

Ma

la tenaglia,

conio

il

incudine

sull'

il

riproduzione

d' un'officina

di

e

li

mo-

flan

i

pesa

alla bi-

quali mantiene l'altro,

col

mar-

colpo.

veramente questa una scena

e

vi riscalda

appiana, un quarto che line altri due a sinistra, uno dei li

tello alzato, sta per assestarvi

la

Vi hanno ravvisato un

di personaggi e funzioni svariate.

di

monetaggio

gioielliere?

II

o piuttosto

Mau

ed

il

So-

3

4 gliano ( ) avevano giä espresso i loro dubbi. Secondo il Blanchet ( ), non puö trattarsi d'officina monetaria per diverse ragioni; e la

principale di queste dipende dalla circostanza che l'oggetto mantenuto con la tenaglia sull' incudine dal penultimo genietto di e

sinistra,

come sopra ho che non puö essere

rappresentato, orizzontale,

verghetta

giä avvertito, da una un conio monetale, il



Sogliano A., Guida di Pompei, 1897, p. 43. Talfourd Ely, (in Numismatic Chronicle, 1896, pp. 56-58, (riprodotto ne\V American Journal of Numismatics, 1896, t.XXXI, p. 1) Fiorelli G.,

(»)

(*)

man

E.

J.,

jeweller's

The picture

Workshop?

1899, pp. 225-238). offener Brief

etc., sop.

,

The Vettian

picture-,

VI

Mint or

Journal internat. d'Archeolog. Numismat.,tom.II, Svoronos J. N., Ein altes griechisches Argyrokopeion,

(in



an Herrn E.

J.

wiederung auf obigen Brief. 3

eil; Id

pl.

— Selt-

Seltman (Ivi,

(Ivi.,

pp. 239-270)

pp. 271-282).

Mau

-

Seltman E.

J.,

Er-



A. (in Rom. Mittheil., 1896, p. 78) Sogliano A., La Casa dei Monumenti antichi, tom. VIII, 1898, pag. 356). 4 ) Revue Numismatique, Ser. IV,e tom. III, 1899 « proces-verbaux », p. XVI; Revue cit., 1896, p. 360. Ivi, p. XLVIII-LIII — Blanchet A., fitudes de Numismatique, Paris, 1901 Tom. II. Sülle ragioni tecniclie che esclu(

)

Vettii (in (

;

dono

la pretesa scena di

nell'affresco pompeiano, ha scritto molto M. Piccione uel suo studio intitolato Osservazioni sulla saggi moneiali antichi (Ptoma, 1902).

saviamente teenica e

il

prof.

monetaggio

ILLUSTRAZIONE DI UN BASSORILIKVO ROMANO ECC.

quäle per la sua forma

punte

fra]le

Vienna 1'

grandezza, non

e

nna tenaglia. Come giä

di

poteva essere mantenuto

si e

visto nella tessera di

nel bassorilievo, l'adattamento del conio

e

inferiore facevasi

con la mano, e

togliere o ad introdnrre

Deve

il

la

flan tra

modo

i

205

superiore

sul-

tenaglia serviva soltanto a conii stessi.

che le tenaglie potessero fermo il conio mantenere sull' incudine. N e per adoperarsi prova anche il fatto, che per afferrare an conio sarebbero occorse delle escludersi in

assoluto

?

tenaglie addirittnra gigantesche, a giudicare dai conii oggi esistenti. Ed a questa supposizione, in veritä strana, di im paio di tenaglie gigantesche (a pair of stout tongs) non ha esitato a ricorrere il

Seltman

si

ispiegare la fuuzione del

penultimo genietto di sisarebbe stato indispensabile se tenaglie ( ). fosse trattato di sitnare il flan arroventato fra i due conii moper

1

nistra

delle

L'ufficio

come hanno affermato

netali,

che a tutti

coloro

i

costi yogliono

monetaggio nell'affresco pompeiano. Ma e i flan si battevano a freddo e non a che riconosciuto oggimai del la e funzione caldo, flaturarius non era giä quella, come da ravvisare nna scena

molti

creduto

e

si

ma

conio,

2 (

di scaldare a rosso

),

occorreva

volta

quäl

di

sione {flando),

i

farli

per

rigirarli

semplicemente quella tondelli stessi,

i

tondelli monetali ogni

iunestare negl'incavi del

di preparare, col i

quali

poi

mezzo della

fu-

venivano

rifreddati

Ed

a questo proposito, giova riaccanto a quella di ferire nei titoli che flettere l'espressione flare sottoposti al martello (feriundo).

uffiziali

dei

di fusione

Tresviri monetales,

dei

si

riferisce

non tanto

al processo

tondelli metallici destinati ad essere sottoposti al

martello, ovvero al getto dei conii vuoti, quanto alla fusione delle

verghe di metallo che lo Stato metteva in circolazione, perö non sotto forma di moneta, e di cui garentiva il titolo perche potessero all'occoiTenza cambiarsi con argento monetato. Sotto quest'ultimo aspetto e giustificabile

il

di

titolo

CVRXFL (Curator

denariis

flandis) che si legge sulle monete del Qaestore Urbano Gn. Cornelio Lentulo Marcellino ( 3 ). Per siffatti motivi a me pare anche

1

C

)

2 )

(

cit.,

The

picture,

etc.,

Lenormant, La

p. 300.

monnaie,

etc

,

I,

253, 255; Id.,

Monnaies

et

med

p. 36. 3 ^

)

Babelon, Descript.

des

monn. de

la

Repub. Rom.,

I,

«Cornelia«,

206

G. PANS.V,

strano che dalle

ILLUSTRAZIONE DI UN BASSORILIEVO ROMANO ECC.

insegne dei monetieri

sia

ei

vointo escludere

il

conio per sostituirvi il crogiuolo, come ha fatto il Seltman ( ), ravvisando quest' ultimo ordigno sui denari della Carina, lä dove !

oggi e da tutti concordemente e ritenuto conio monetale coronato d'alloro.

sino ad

Per concludere, tutto sonaggi

cos\ complesso di percreduto scorgere nell'affresco opposizione a quanto sinora e

quell' apparato

di funzioni diverse

e

d'un

trattarsi

che

si e

parietale di Pompei, e in aperta dimostrato circa il processo della monetazione presso gli antichi.

Questo processo di natura sua era semplicissimo (-). Si coniava in cittä allo stesso modo che si coniava sul campo, sotto la tenda ( 3 ). che

Quattro soli strumenti erano necessari, e sono quegli stessi vedono effigiati, come simbolo o emblema dei monetieri,

si

Se la composizione dei modelli e dei disegni figurativi delle monete richiedeva personale numeroso e complicato lavoro, altrettanto non puö dirsi della funzione semplicissui denari della Carisia.

sima dei coniare, come ad evidenza dimostrano il bassorilievo di cui ci siamo occupati e le altre due rappresentazioni analoghe della tessera di e genuine romaua.

Vienna

riproduzioni

e dei bronzi pestani,

che sono

monetaria

conosciute deH'officina

finora

uniche

le

Giovanni Pansa. n.



55.

Lenormant, La rnonnaie, etc., III, p. 147 monn. rom., etc., II, 475. Secondo alcune

Hist. de la

erano diretti dai conductores flaturae monetae (')

The

e segg.



iscrizioni,

Momrasen, i

flaturarii

(C. I. L., vol. VI, n. 791).

picture, etc., p. 295.

9

Del processo quasi rudimentale della monetazione romana conferma anche dal seguente passo di S. Girolamo a Paolo Eremita: ( )

« « « «

praeterea per extensum et mallei

montem haud pauca habitacula

in

quibus

si

«

trae

Erant

scabrae

signatae visebantur. Hunc locum Aegyptiorum literae ferunt furtivae monetae officinam fuisse ea tem-

jam incudes,

quibus

pecuniae olim

pestate qua Cleopatrae junctus est Antonius n. Cfr. Lenormant,

252, nota

cit., I,

2.

La

rnonnaie,

Piuttosto che di officina di falsi monetarii, credo doversi

qui trattare d'un'officina da campo. 3 (

)

II

monetaggio militare, ossia prodotto sul campo dai generali delcome quello normale; le monete erano messe egualmente

Fesercito, valeva

appunto perche, come nota il Lenormant (op. cit. II, 257) procddes simples et rudimentaires emplo} es par les anciens pour la fabrication de leurs monnaies, le rendaient facile ».

in circolazione « les «

T

TESTA DI RAGAZZO DEL MUSEO CIVICO DI BOLOGNA. (Tav. V-VI)

La

testa qui pubblicata

cappuccio con

ali

!

( ),

ha trasformato

che arbitrariamente un

un Ermete,

io

ci

offre

im tenero fanciullo dalle copiose ed inanellate ciocche finienti in ricci.

Palese

e

la derivazione di questa

dal bronzo e ben facile cosa e trovare

tratti di

di capelli

copia

che

il

moderno i

romana

essa

posto occupa nella plastica greca, nella serie cioe di quelle opere di transizione

dall'arcaismo delle guerre persiane al culmine dell'arte fidiaca o statue con tratti del maturo avcaismo che i

policletea, di quelle

Romani con vano

assai piü grande favore che le opere antecedenti

ama-

far riprodurre.

di marmo bianco con leggiere venature brunastre, ha (*) Questa testa subito non piccoli restauri; nell'arco sopraciliare destro, nella parte inferiore del naso, nel labbro superiore, nel mento. II lavoro poi dalla linea del collo

in giü e

moderno. Ecco

le

misure della testa:

m.

0,14

n

della fronte

»

0,03

»

del naso

n

0,05

»

0,015

»

0,04

Altezza della faccia

Distanza dalla base del naso

al taglio

della bocca

Distanza dal taglio della bocca a sotto il

mento

Distanza tra gli occhi (lacrimatoi)

»

0,026

Lunghezza dell'occhio

»

0,035

Altezza deirocchio

»

0,015

»

0,043

»

0,104

»

0,10

Lunghezza

.

della bocca

Distanza dell'arco sopraciliare al mento. Distanza approssimativa tra gli zigomi.

208

DUCATI

H-

mi pare

Strettissimo parente servatori ('):

ondulate ciocclie di capelli che la fronte ivi pure e assai bassa ed il

finiscono negli attorti ricci, i

lo

ed

ricoperta dalle lunghe, sottili

contorno ed

spiaario del palazzo dei Conpure nel raarmo doveva essere

cranica

la calotta

tratti del volto nelle teste di questi ragazzi

Manca

mente corrispondono.

fronte

di capelli sulla

bronzo ha comune con un'altra opera della stessa

marmo

con l'Eros

etä,

2

Soranzo ora a Pietroburgo

Ma

piena-

inarmo quel caratteristico nodo del bronzo capitolino, nodo che lo stesso nel

(

).

un originale piü arcaico ancora dello spinario; gli occhi sono piü a fior di pelle, le guancie sono meno rotonde, piü magre e piü liscie, il mento doveva essere piü pronunciato. fi una breve anterioritä che si deve presupporre per

dovrebbe

470

al

il

1'

di

Bologna palesa

originale della

fissare

testa

la esecnzione di

bolognese, anterioritä per cui si esso originale nel decennio dal

460, essendo generalmente ammesso, come data di esecuil decennio successivo, 460-450.

zione per lo spiaario,

Affini alla nostra testa si palesano quelle di altre opere: della

statua muliebre ricostruita

daH'Amelung(

3

),

della Penelope triste

Galleria dei Candelabri

della corridrice della

6 palazzo dei Conservatori ( ) niani del museo Torlonia ( 7 ).

e

specialniente

Ne

si

5

(

),

dell'auriga

della Hestia

4

(

),

del

Griusti-

potrebbe negare che una

affi-

fl

n. 637; Brunn-Bruckmann, Ant. Denkm., (*) Holbig, Führer, v. I 321; menziono anche la bella riproduzione in Eayet, Monuments de Vart ,

n.

antique, (»)

tik,

v. I, t.

IX,

t.

3 )

(

35.

Arch. Zeit., 1878,

XVI; Conze, Beiträge zur Gesch.

t.

Rom. MÜt.,

1900,

III-IV

tt.

(JVeibl.

Gewandstatue

pp. 181-197). L'Amelung sarebbe incline ad attribuire scuola di Egina. II Patroni invece nella sua monografia

della R. 4

d. gr.

Plas-

1.

Accademia di Napoli, 1905) Ant. Denkm.,

vi

d.

questa

V.

Jahrh.,

statua

alla

Sosandra {Memorie

vede la famosa Sosandra

di

Calamide.

31-32; pel Graef [Ath. Mitt., 1890, p. 17) e un'opera di provenienza attica con influsso peloponnesiaco. E attribuibile a (

)

Calamide per '5 )

n.

v. I,

tt.

la Strong- Seilers

Heibig,

Führer,

v.

I

(Strena Helbigiana, p. 297). n. 384; Brunn-Bruckmann,

9

,

Ant.

Denkm,

521 (testo di Arndt). 6 (

)

O

Heibig, Führer,

v.

12 n.

615; Bull, arch.com., 1888,

Brunn-Bruckmann, Ant. Denkm.,

n. 491. Stile di

t XV, XVI, Calamide pel Conze

18) pel Wolters (Friederichs-Wolters, Gipsabgüsse, n. 312), pel Furtwängler {Meisterwerke, p. 115), per la Strong Seilers (op. cit.), per S. Rei-

(op. cit, p.

TESTA

RAGAZZO DEL MUSEO CIVICO

DI

nitä d'intendimenti artistici collega Delfi

auriga di

Oltre

Tevere

allo spinario, si

),

Mariani

liebre capitolina edita dal

dal cappuccio

6 (

3

( ),

l'efebo di

Monaco

5

(

),

la statua

e piü tardi l'Athena

)

4

Madrid

(

),

mu-

Albani

7

( ).

nach (Tetes antiques, pel Klein (Griech.

104

bolognese al noto

altre opere di questo indirizzo dovrebbero menzionare TApollo

2

(

marmo

).

(

quello Choiseul-Gouffier la testa di ragazzo della gliptoteca di del

ZW

BOLOGNA

1

Di etä piü recente sarebbero artistico.

il

DI

p. 22),

pel Mariani (Bull.

Kunstgeschichte,

v.

I,

arch.

p. 390),

com., 1904, p. 311),

pel Mahler (Revue

arch.

e seg.). II

Collignon (Hist. sculpt. grecque, v. I, 424) avvicina questa statua alle Statuette femminili di appoggio a specchi forse delTindustria corinzia. 1905,

II,

p.

0) Fouilles de Delphes, IV, t. XLIX-L), 1' Homolle per questa statua et me'm. Piot, 1897, p. 207); il Mahler (Oesterr. Jahresh., 1900, p. 145) ed il Klein (op. cit., v. I, pp. 406-409) invece a Pi-

ha pensato a Calamide (Mon.

il che e stato negato dal Lechat (Pythagoras de Rhe'gion, p. 101) che sarebbe incline ad attribure Tauriga alla scuola di Egina. 2 ( ) Heibig, Führer, v. II*, n. 1069; Brunn-Bruckmann, Ant. Denkm.,

tagora,

n. 462.

Dovrebbesi attribuire alla gioventü di Fidia secondo il Petersen fspesi v. Rom Mitt., 1900, p. 142 e seg.) ed il Furtwängler, (op. cit, sarebbe invece per lo Studniczka {Neue Jahrb. f. d. klass. Alt., 1902,

cialmente

p

78),

FApollo alexikakos di Calamide. Si veda poi per PAlexikakos la recente opinione del Reisch (Oesterr. Jahresh., 1906, p. 232 e seg.) che lo attribuisce ad un piü recente Calamide.

p. 681)

3

( )

cit., t. VI. E chiamato anche TApollo dall'omphalos per (Brunn-Bruckmann, Ant. Denkm., n. 42). E messo general-

Conze, op.

la copia ateniese

mente nelle opere calamidee (cosi dal Furtwängler, dalla Strong-Sellers, dal Mariani), mentre da questa attribuzione si stacca il Waldstein (Class. Review, 1904, p. 137), che della statua crede autore Pitagora, opinione da escluLechat (Pythagoras de Rhe'gion, p. 94). Verk., nn. 1593-1598. Calamide ne sarebbe l'autore secondo

dersi pel 4

Einz.

)

(

Mahler (Revue arch., 1905,

II,

il

pp. 103-106).

Furtwängler, Beschr. der Glypt., n. 56 ; una copia di Londra e stata edita in Strena Helbigiana, 1900, p. 293 (Strong-Sellers). Scuola di Calamide, 5 ( j

pel Furtwängler e per la Strong-Sellers. 6 ( ) Bull. arch. com., (1904, tt. VIII, IX, pp. 299-316).

Fu

attribuita,

ma

ipoteticamente, a Calamide. 7

( )

Brunn-Bruckmann, Ant. Denkm.,

dapprima

(op.

cit.,

ad Agoracrito (Abh.

p. d.

115)

aveva

n.

226.

E

noto che

attribuito questa

bayr. Akad.,

v.

XX,

p.

578

il Furtwängler Athena a Praxias, poi

e seg.); la quäle

seconda

13

210

DUCATI

P.

A

rnonumenti

questi insigni

palesanti

aggiungere,

dovere

di

stranti

artistici

potrebbero

ben

e

dimo-

origine al periodo di transizione

loro

la

intenti

stessi

gli

plastici altri se ne

nei

decenni anteriori alla metä del secolo V, pur cosi oscuro con tanta

mere

tenti di determinare le varie correnti artistiche di

si

ipofcesi

ben chiaramente appare

!

questo periodo

( ),

che

si

sa essere

di

stati

a

suddette

formare un solo elenco sua

seconda

della

scetticismo

mio

( ).

riunione,

in prevalenza

),

( 4

Ma

furono riunite insieme

opere

attribuire ad

da

scuola; e tale 2

Furtwängler che, a

artisti

secolo.

Parecchie delle

ed alla

diverse e com-

quest'altra

allo sboccio dell'opera personale dei grandi

metä del

dalle

delle opere questo o a quest'altro degli attivi negli anni di preparazione

delle non menzionate

suddette o

o

attribtizioni di questa

traddicentisi

scultori,

monumentali. E, che solo per via di

testimonianze

di

ricchezza

im

da

proposta e caldeggiata dal

ha riscosso approvazione

da questo elenco

si

a Calainide,

artista,

e escluso

appunto

3

(

lo

),

e

non

spinario

avviso, paleserebbe stringente analogia con la testa bo-

lognese e con le suddette. Ma lo spinario e una di quelle opere che meglio ci puö servire di esempio delle incertezze assai grandi che si hanno nel classificare, secondo determinate personalitä artistiche, questi lavori di transizione.

E

noto che, sulla base del confronto delle sculture di Olimpia,

attribuzione e stata da

me combattuta {Revue

arch., 1905,

I,

p.

244

e seg.).

Praxias poi, secondo il recente avviso del Reisch {Oesterr. Jahresk., 1906, p. 199 e segg.), sarebbe un artista del IV secolo, autore dei frontoni deltempio di Apollo a Delfi

e

scolaro di un

stesso secolo e pel quäle in op. cit., pp.

rimando

199-268).

Per quanto riguarda Lechat (La scnlpture attique l

(

fiorito nei primi decenni dello monografia dello stesso Reisch (Kaiamis,

Calamide,

alla

)

la scultura attica del periodo 480-450, si

avant Phidias,

p.

472

di opero assai spiccato ed individualc ci offre invece

Ciö

notato dal Lechat

e

(ivi,

477, n,

p.

e seg.).

Mirone, vera eccezione.

1).

a

Meisterwerke, \\ 115 e seg. Sarebbe il Calamide del Reisch (si v. le pagine 217-226 deH'art. cit.). )

(

3 (

)

Menziono per esempio

i

veda

Un complesso

«

premironiano

»

giä citati articoli della Strong-Sellers, e del

Mariani. (*)

Si

v.

Graef (Bursian's

sculpt. attique, p. 487, n. 2).

Jahresbericht,

1901, p. 18) e Lechat

(La

TKSTA il

Kekule

RAGAZZO DEL MUSEO CIVIOO

DI

attribui

il

bronzo

DI

211

scuola siciliana (');

alla

capitolino

BOLOGNA

mentre alcuni anni prima, forse esprimendo la ipotesi per me piu seducente, il Brizio aveva pensato a Calamide (*). Questo avvicinamento alle sculture di Olimpia e pur espresso dal Collighon ( 3 ) 4

dall'Amelung

5

dall'Helbig

),

(

che ne hanno tratto un'altra con-

),

(

seguenza, l'attribuzione di questo

lavoro, insieme con le sculture

di Olimpia, all' arte peloponnesiaca. tica attribui

lo 7

Furtwängler

).

(

cke

8

fa onore,

XXXII),

t.

ipotetica scuola beo-

6

spinario il Graef ( ), a ragione combattuto dal Questi, che in un suo giovanile lavoro aveva pen-

sato a Mirone, a proposito della

sterwerke,

Ad una

testa di bronzo berlinese

[Meiriprendendo una idea del Loesch-

avanzata di Pitagora di Keggio della esecuzione spinario ( ). Tale attribuzione, espressa poi dallo stesso ,0 Furtwängler con maggior cautela ( ), e del tutto negata dal all'arte

),

(

9

dello

n

Lecliat

)

(

che,

mente mette

pur non

esprimendo altra nuova

ipotesi, ottima-

in risalto la delicatezza dell'invenzione e dell'esecu-

zione di questa statua, delicatezza che lo spinario ha la testa qui edita.

comune con

Tali incerti giudizi (non sono essi un riscontro alle opposte ipotesi sulla scuola cui debbono riferirsi i frontoni di Olimpia?) dovrebbero pure estendersi ad altre opere. Per esempio, perche lo

deve essere di scuola peloponnesiaca, mentre la Hestia Giustiniani si deve attribuire all'arte di Calamide? Quali diffe-

spinario

renze profonde esistono fra queste due opere, si da poterle attribuire ad artisti di scuola e d'indirizzo diversi? E nello stesso

modo

potrebbe chiedere:

si

1

(

Si v.

)

quäle profondo abisso di

fanciullo seduto nell'ala destra

il

del

frontone

stile

separa

Orientale

del

tempio di Zeus, Arch Ztg., 1883, p. 243. 2 Ann. d. Inst., 1874, p. 53 e seg. ( ) 3

Op. cit„

)

Führer in Florenz,

n.

)

Op. cit, n. 637. Alk. Mitt., 1890,

38.

)

Arch. Zeitung,

4

(

5 ( ) 6 ( 7 (

sculpture, 8 (

2 ,

p.

230

e seg.

p. 685.

)

Intermezzi, p. 12.

)

Pythagoras de Rhegion,

n

;

si

p. 268.

Meisterwerke,

,0 (

v. I

p.

1883,

81.

Deutsehe Literatur zeitung, 1881,

) 9

( )

(

419.

v. I, p.

)

(

p.

102.

p.

446.

v.

anche

Murray, Greek

P-

212 di

le sculture at'eniesi

dato

e,

da

Olimpia il

altre sculture

piü

grado

DUCATI

frettolosa

tradiscono

esecuzione,

i

composizione

coi prodotti ceramici per

piü

bene, a proposito della

tezza in cui

noi siamo

cosi stretti

esempio

Quell'esperto conoscitore

artisti

sculture

i rapporti di con le produzioni attiche,

palesemente

?

della

plastica greca che e

corridrice Yaticana di

dalle

Olimpia che, prescindendo dalla

del Partenone, quelle sculture di

motivi e di

ad

attribuibili

sviluppato di stile,

J

(

),

poter porre questo

1'

Arndt,

espresse la incer-

lavoro in

insigne

questa od in quella scuola artistica, potendo essere avvicinato con eguale fondamento si alle opere supposte calamidee che alle statue riprodotte da Passitele e da Stefano.

Una

uniformitä non leggiera unisce tra di loro dette opere, e, per diradare le tenebre in cui sono

una medesima intonazione

avvolte le origini di cosi insigni lavori di questa prima secolo V, occorre procedere con grande precauzione per piccoli

contrassegni,

i

caratteri

metä del scorgere

principali di questo o di

i

quello

onde poattribuire ad un determinato ar-

scultore, noto a noi dalle lacunose notizie degli antichi,

anche solo in via d'ipotesi, uno di questi lavori ( 2 ).

tere,

tista

II

processo di classificazione di questi decenni,

che

portano

la plastica greca dall'arcaismo legato agli stili personali dei grandi artisti,

e

assai piü difficile ed assai piü

soggetto a facile

di quello che siano le classificazioni delle

critica e

opere precedenti

po-

steriori. f]

innegabile

alla fine del

tura che 1

( ) 2 (

)

si

il

secolo

forte

VI ed

influsso della

scultura

peloponnesiaca

al principio del successivo sulla

svolgeva attorno e sopra l'acropoli di Atene

scul-

3 (

ed e

),

Testo alla tav. 521 degli Ant. Denkm., di Brunn-Bruckmann.

Un esempio

di analisi

prudente dei testi

e dei

monumenti per

questa etä, ci e dato, a mio bella monografia d)l Lechat: Pythagoras de Rhegion, 1905. costruire l'opera di un artista

di

ri-

avviso, dalla

(») Per questo infiusso si v. l'articolo di Graef (Ath. Mitt., 1890, pp. 1-39; Die Gruppe der Tyrannenmörder und stilistisch verwandte Werke in Athen). Si v. pure qua e lä i Meisterwerke del Furtwängler e recentemente i seguenti capitoli dell'opera di Lechat {La sculpture attique avant Ph'dias) per le scul-

ture anteriori al 480: Sculptures de la serie attico-dorienne, pp. 353-386, e

per le opere posteriori pp. 438476.

:

Les tyrannoctones

et

autres wuvres entre

480

et

450,

TESTA DI RAGAZZO DEL MUSEO CIVICO

sommi Fidia

noto come gli stessi alla scuola argiva felice fusione

ma

;

BOLOGNA

DI

Mirone sarebbero

e

213 stati educati

non devesi neppure disconoscere che, dalla con

dello stile peloponnesiaco

quello

secolo di Pisistrato, dove tanti erano gli elementi

dell'arte del

dovette

ionici,

uscire uno stile ehe, alla sua volta, non pote non esercitare

suo

il

influsso sull'arte prettamente peloponnesiaca, stile pieno di slancio,

innovatore, desideroso dei piü

umana

figura

difficili

motivi,

riproduttore

della

nelle sue varie etä e nei suoi vari aspetti, stile che

mette capo a Fidia ( ). A ciö si dovrebbe ascrivere quel carattere di uniformitä che credo si debba riconoscere nelle opere sopra l

me

da

citate.

xoqtj di

tante

di

Euthydikos

5

appartenevano

pre-persiana

All'acropoli

piü chiaramente

3

altre

2 (

1'

)

l'efebo biondo

( ),

tre opere testificanti

influsso peloponnesiaco 4 (

:

la

la testa di bronzo efe-

),

ha accentuato appunto la somiglianza tra la testa dello spinario e queste due ultime dell'acropoli, ma la conseguenza che se ne puö detrarre potrebbe essere diversa da quella bica

II Collignon

( ).

del Collignon, che nulla ci vieterebbe daH'ammettere lo spinario come di origine attica e, per la sua delicatezza di concepimento e

di esecuzione, dall'attribuirlo per

esempio all'elegante riprodut-

tore di ragazzi che fu Calamide.

E

questo

credo che il

stile,

fatto che in realtä si

esso stile, per davvero citata Penelope,

melanconica

(')

Si

appalesato dalla testa bolognese, che fosse in opere attiche, atteso hanno alcune opere dell' Attica ove appare

quäle

ci

e

debba ammettere

si

6 (

),

il il

un

rilievo

po' piü sviluppato: per

dell'acropoli

esempio la giä

cosiddetta Athena

della

rilievo delle tre Cariti dell'acropoli di cui

veda nella citata opera del Lechat l'ultimo capitolo:

una

£panouis-

sement de Vart attique, pp. 477-506. a

Rimando al capitolo giä citato dell'opera del Lechat (pp. 353-386); ( ) sui confronti con opere peloponnesiache e siciliane, si v. ivi, p. 374 e segg. 3

la bibliografia in Lechat (op. cit., p. 353, n. 1); per esempio ( ) Si veda essa xögrj e riprodotta in Perrot, Histoire de Vart, v. VIII, fig. 299. 4 e nella p. 362 e segg. Bellissima riproduzione ( ) Lechat, op. cit., tav.

XIV, 5 (

)

del v. VIII dell'opera di Perrot.

Bibliografia in Lechat

Ant. Denkm., n. 462, secondo 6 (

)

il

c.

(op.

Furtwängler (Meisterwerke,

Mon.

et

m4m

Piot.,

1896,

p. 377,

cit.,

Opera, secondo t.

i

piü,

p. 80) di I.

Si v.

n.

1);

Brunn-Brackmann,

prettamente

peloponnesiaca,

Egia.

Lechat

(op. cit.,

p. 467).

Si

214

P.

DUCATI

2 copia e al Vaticano ( ), il rilievo di Eleusi con le tre divinitä ( ), tutti lavori che forrnano tm anello di catena anteriore allo stile l

grandioso delle opere plastiche del Partenone. Nulla mi vieta pertanto, posta la nostra testa accanto a quella dell'Hestia Giustiniani specialmente, e poco prima di quella dello spinario, dall'attribuire l'originale di essa testa all'arte attica. E che questi tratti del volto, la fronte bassa ricoperta dai capelli,

guance scarnate ed il mento piuttosto syirimasti un po' stereotipati attraverso parte del se-

la bocca sdegnosa, le

siano

luppato

V

colo

accanto

alle

fioriture

fidiaca e policletea,

come

di

resto

questa etä di transizione pur cosi pieno di attrattive e di promesse, a mio avviso sarebbe provato da alcune opere che strettamente collegherei tra di loro: il tipo di Athena noto a noi specialmente dall'erma napoletana di Ercolano ( 3 ), la testa bolognese supposta copia della di

Lemnia

4 (

Monaco

),

la testa efebica di bronzo della gliptoteca

5

( ).

Credo che presentasse un

si

debba escludere

Ermete

deve avvicinare, come ha statuetta acefala di

6 (

Solo

).

fatto

il

si

che

il

marmo

Lechat, alla Athena

Athena del museo

bolognese rap-

puö essere incerti tra un Eros

di

questo rilievo la

dell'acropoli (EyrjfA. dg/., 1887,

Lechat ne ha accentuato, seguendo l'avviso di altri (si 'Ikprjfx. do%., 1887, p. 148 e seg.), le analogie con le sculture 1-2).

v.

VIII,

t.

Studniczka,

di Olimpia deFurtwängler (Meisterwerke, p. 41) la sua attivitä. Non sarebbe pure questa una prova del carattere misto, non solo della scultura

ducendone

col

ma pure di queste sculture olimpiche? Amelung, Sculpt. d. vat. Mus., Museo Chiaramonti, n. 360, frammenti dell'acropoli sono editi in Lechat (op. cit., fig. 40).

attica di transizione, (')

i

a ( )

beotica

58;

t.

Brunn-Bruckmann, Ant. Denkm., n. 7. Non e da ascrivere all'arte come voleva il Graef (art. cit., p. 36), ma alla pura arte attica come

hanno espresso

il

Furtwängler (Meisterwerke,

p-

681) ed

il

Lechat

(op.

cit.,

p. 501). 3 )

(

Revue 4 (

)

5 (

Jahrb.

d. Inst.,

arch., 1906. v.

)

Denkm.,

I,

1893, p.

Meisterwerke, t. III. Furtwängler, Beschr. n. 8. II

t.

126

Collignon (op.

III;

rimando a

ciö

che

ne

ho

detto

in

e seg.

d.

Glypt.,

cit., v.

I,

n. p.

457;

Brunn-Bruckmann, Ant.

421) avvicina con ragione questa

testa a quella dello spinario. 6 della collezione Broadlands (Meisterwerke, fig. 6), deri( ) Nella testa vata dallo stesso originale dell'Ermete Ludovisi ed attribuibile pel Furtwän-

TESTA

DI

RAGAZZO DEL MUSEO CIVICO

DI

BOLOGNA

215

ed un ragazzo mortale: o Eros, di cui ci e nota una rappresentanza plastica di poco posteriore ( l ) oppure un ragazzo vittorioso, nel quäle ultimo caso la statua cui apparteneva essa testa doveva avere quel delicato sapore che hanno lo spinario e l'efebo di

Madrid

2 ).

(

Pericle Dücati.

gier

(ivi,

p.

86)

forse a Telefane

ma

il

Focese,

si

avrebbe un

tipo

di

Ermete

capelli sono corti e ricciuti e stretti da giovanile, quasi ragazzo; nastro in modo conforme alla natura del nunzio degli dei sempre in moviivi

i

mento. (*)

Cioe l'Eros Soranzo di Pietroburgo. Si

steriore, di Afrodite e di

{Meisterwerke, 9 (

)

II

figg.

v.

ancora l'erma doppia, po-

Eros a Madrid attribuita dal Furtwängler a Fidia

11 e 12).

Mahler, a proposito di questo efebo, pensa

al

Girgenti, opera di Calamide (Pausania, V, 25, 5).

Abgeschlossen

am

31.

August 1907.

coro di ragazzi di

DELLA DIMORA DI ALCUNI RE ASIATICI NEL TERRITORIO FALISCO.

Discorso del Socio Onorario Gian letto

Francesco Gamurrini

neirAdunanza solenne del 19

aprile 1907.

lnnanzi all'onorando consesso di uomini insigni, in questa ve-

imp. Istituto archeologico germanico, mi si per•donerä, contido, se ben poche e confuse parole vengono ora ad emettersi dal commosso animo mio. L'onore, che oggi qui mi si

meranda sede

dell'

concede nella ricorrenza del rnio anno giubilare di esservi ascritto, grandemente mi conforta ed esalta, come che ecceda qualunque tenue mio merito. Che se tale della

mia

illustri

vita, solo l'ascrivo

luce inopinata rifulge nella

alla coutesia e

sera

benemerenza dei miei

amici Körte ed Hülsen, che felicemente sono

all' Istituto

Le parole e gli auguri, che ho udito, cosi affettuosi e •lusioghieri, mi si offrono come altrettanti fiori a vie piü festeggiarmi, e profondamente echeggiano nel mio cuore, che mai dimenpreposti.

ticherä questo giorno a me assegnato, e piü memorabile per la ricorrenza solenne del natale di Roma; onde verso di quei, che ha parlato in

nome

proprio e dell' Istituto, esprimo la

mia perpetua

riconoscenza.

•del

Quäle ricordo pietoso per me, quando nei primi di novembre 1857 mi pervenne la nomiua con lettera deH'Henzen, la quäl

cosa fu di grande consolazione alla mia cara madre, che nello stesso mese mi fu rapita da morte D'allora si strinse l'amicizia col!

l'Henzen,

al

quäle tanto io debbo, e di cui la nobile figura

qui

mi commove

altamente. Altri non nomino, se non il comm. Heibig, •della cui autica amicizia mi onoro. E veggo in alto le immagini •di

uomini sommi (alcuni a

me

ben

noti),

dottrina, a noi di costante incitamento ed i geni tutelari

di questo

sacro luogo.

luminari di virtü e di esempio, addivenuti cosi con riverenza e

AI quäle

15

218

GAMURRIM

F.

movo

gratitudine sempre

il

all'

piede, pensando

increm ento

e al-

l'austero inetodo imposto alle discipline archeologiche e alla luce e sull'orbe

grande promossa sull'Italia

se le forze degl' italiani ingegni,

guida

e

comune

indirizzo, pur valorose

vedoni, di Avellino e quindi del si-

raccolsero ed unificarono con

ropa con mutni logici intenti

;

romano. All' Istituto

i

si

deve,

dissociate nella penisola e senza.

De

come

Rossi,

di Borghesi, di

intesero fra loro, e

b'

Germania

dotti della

Ca-

dell'Eu-

e

cooperazione a conseguire gli ardui archeose infiniti monumenti si salvarono e s' illustrarono, uffici di

altrimenti condannati alla dispersione e all'oblio

;

e se la storia e

Roma acqnistarono una cognizione piü suo portentoso tesoro epigrafico disseminato

la topografia d'Italia e di

estesa e sicura: e se

il

e raolto perduto,

ricercö

alla luce.

Come

si

al

tempo

ogni parte del noto

mondo

Giove Capitolino,

di

si

cribrato

comparve

della maestä di

Roma, da

e

pazientemente,

dell'

impero

e

in questo colle, ove sorgeva

offrivano

le

trionfali

delle cittä e dei regni, cosi da alcun

tempo

insegne

il

tempio

i

tributi

e

gli studiosi e

i

dotti

delle piü culte nazioni qui ascendono e depongono ed esplicano frutti

delle loro indagini e del loro sapere

mondo

alla religione ed all'arte del 1'

e

1'

di

benemerenze, 1'augurio

che sempre piü Italia

si

si,

la

di vigore;

e

lunga prosperitä

viucoli intellettuali fra la

ad esplicare qnella scienza, che resuscita

e nel congiungere

faccia

stringano

i

Emerga adunque dalcome per riconoscenza a

antico.

intimo del petto verso questo Istituto,

tante

i

cultura v

rispetto alla

le cose

antica

cognizione della civiltä

che l'umano avanzamento ognora piü

si

e

Germania morte,

all'odierna

nobiliti ed av-

valori.

Ma

perche ancor

concesso, arrechi

il

presente di

gliendo im fiore nel vasto lo

mi ha oggi quest'onore mia osservazione, e coqualche

giacche

io,

campo

il

cielo

archeologico, umile e grato qui

deponga, non sia discaro che lo tragga dalla regione a

me

piü

nota, l'Etruria.

Nel 1882

il

nell'accogliere la

sen. Fiorelli, direttore delle antichitä del regno,

mia

proposta,

mi diede

l'incarico

d'iniziare la

carta archeologica dell' Etruria, per proseguirla, se fosse stato possibile, a tutta V Italia. Quäle fase o sorte subisse quell'opportuna

ed utile intrapresa, non e contrada falisca fu sopra

il

le

caso di esporre:

il

vero

si

e

che la

altre contigue perlustrata ed esplorata.

DELLA DIMORA

DI

ALCUNI RE ASIATICI ECC.

219

con grandissimo frutto, ed il museo falisco nella villa di Papa Giulio con i numerosi e preziosi oggetti, che aduna e presenta, ne fa

ampia testimonianza. Erano miei collaboratori i giovani Cozza abili e volenterosi, ai qnali, mentre andavano a verifi-

e Pasqui,

care le tenui traccie cercare un'epigrafe

delle vie

dei

monti

Ciniini,

commisi

di ri-

votiva, rinvemita nel 1859 in luogo detto il Vignanelto, riferita dal P. Garrncci ( ) e quindi ]

Borghetto presso inclusa dal Borrnann nel

vol. XI del Corpus I. L. (n. 3080). Era da una Giulia Ammia figlia del re a dedicata Cibele un'epigrafe e li erano apparse le rovine di un'edicola, che presso Tigrane,

aveva fatto costruire. Diceva cosi:

EX VOTO MATRI DEVM MAG

DIACRITAMENAE e'VLIA-TIGRANIS REGIS-F -AMMIA a

SOLO FECIT IDEMQVE •



(eademque)

DEDICAVIT Come perö, dopo il

era facile supporre le loro indagini andarono a il

vuoto,

giro di molti anni, nel 1904, alcuni operai nel cavare

peperino in un terreno denominato Cava dei zucchi, il quäle rifra Vignanello e la distrutta cittä di Falisci, rinvennero un

mane

sepolcro sfasciato, nel quäle era la deformata scultura di un leone ed una grande lastra con un'epigrafe, che in versi latini era dedicata a Tiche domestica d'una regina

2

(

)

:

dIs-manibvs-tYches

SACRVM HIC-SITA- REGINAE FAMVLA CO GNOMINE TYCHE •





SABINA-EST-ILLI-GENITRIX-ALTRIX-TIBVRTIA-TELLVS

VITAE.FINEDATOTEGITVR-TELLVREFALISCA

(»)

Germano da

I,

p.

36. P.

Notizie degli scavi,

a.

1894, p. 151.

Dissertazioni, vol.

di S. Eutizio, p. 27. 2 (

)

S.

Stanislao,

Memorie

*

220

A

parte ora

1'

fu cosi fedelmente

GA MURRINI

indagine chi possa assere quella regina, la quäle ed egregiamente servita da Tiche, da parere

e ragguardevole inonumento: quel che dato di rilevare consiste che in quella contrada

degna di speciale

questa

ci e


importante sono apparsi e pervenuti a nostra cognizione due monumenti epifede della dimora di un re asiatico colla famigrafici, i quali fanno persone addette. Questo soggiorno, sia ammesso pure temporaneo, secondo le occasioni, non si poträ negare cosi a me

glia

e

le

sembra, che non ci sia stato. Invero infino ad ora non avevamo indizio veruno che nato di

Roma

o

Y imperatore avesse assegnato

il

se-

re stranieri o ai

ai

Roma. Quando

loro addetti o congiunti l'ospizio fuori della cittä di

avveniya l'arrivo loro o degli ambasciatori era ufficio del pretore urbano andargli incontro ed accoglierli nel modo piü liberale e cortese; lo stato pensava all'alloggio, al mantenimento e agli assegni per le spese diverse oltre ai doni ospitali ( ). Avevano dessi l

il

diritto d'intervenire alle feste e agli

senatorio soli (*). Si

i

spettacoli, e nel consesso

un posto

occupavano privilegiato accanto dava pure il caso che accolti fossero nella casa re

che avesse ricevuto

nelle loro

od un

regioni la ospitalitä

con-

ai

di colui,

aiuto

non soltanto amico, ma in Roma loro patrono. Nell'etä della repubblica si teneva molto ad onorare nelle guerre, che cosi addiveniva

gli stranieri di alto grado e

i

legati delle

cittä

-avevasi reciprocanza di hospitium o di foedus

amiche, con cui

aequum

tava poi naturalmente ancora la protezione potitica. Quando Prusia re di Bitinia venne a Roma,

mandö

incontro

questore Lucio Cornelio

il

il

Scipione,

ne resul-

:

senato

gli

decretando

che gli fosse disposta una casa col bisognevole a lui e suoi ( 3 ). stesso trattamento per Tolomeo re di Egitto, quando espulso •dal suo regno chiese (57 av. Cr.) aiuto al popolo romano. Dob-

Lo

biamo cosi supporre per gli altri, come ad Ariobanzane re di Cappadocia e a Nicomede di Bitinia verso quel tempo i quali, ottenuto quanto bramavano, si facevano un debito di offrire un dono :

l

(

)

(*)

3 (

)

Marquardt,

Vie privde des

Romains

(trad. franc),

I,

p.

232.

Dio, Fragm., 96. Liv.

XLV, 44

perent conductae.

:

aedes,

quae ipsum comitesque

eius

benigne

reci-

DELLA DIMORA

DI ALCUNI

RE ASIATICI

221

ECC.

regale al tempio di Giove Capitolino, come rilevasi dal frammento trovato ai piedi del Campidoglio iscritto: Rex Ariobauzanes et 1

Regina

).

(

puö dubitare della dimora di Cleopatra in Roma con Tolomeo fratello minore e niarito. Le fu destinata la casa di Ce-

Non

si

sare, o per meglio intendere lo volle lui, e quella piacevole convivenza gli produsse qualche nota d' infamia, della quäle non si curö, come troppo preso da amore, anzi consent! che il figlio che

ne nacque prendesse il nome di Cesarione, e Cleopatra alla sua 2 dipartenza fu colmata di doni e di onori ( ). Alquanto dopo venne Ariarate figlio di Ariobarzane, che fu allogato per Sestio in paroechis publicis lo

telli

;

ma

Cicerone che aveva avuto familiaritä con

invita per lettera che venga a stare con lui, ut

i

suoi fra-

apud me

3

deversetur ( ). In ogni modo era il senato che assegnava Yhospitium publicum, ma laffidava ancora ai privati, personaggi illustri di Roma, onde i forestieri ricevessero impressione eccellente della cortesia cittadina idque etiam reipublicae est ornamento, :

Cicerone, homines heslernos hoc liberalitatis genere in urbe aostra non egere » ( 4 ).

scrive

Ora

le iscrizioni di Vignanello ci richiamano a due personaggi a bene considerare sembra piuttosto che quello sia onde regali, stato im luogo di segregazione o di relegazione, anzi che una re-

sidenza a loro propria e condegna. Vero e d'altronde, che ci sono ignoti il sito preciso, l'ampiezza e la sontuositä della villa. E do-

vendo dire

di

Tigrane

re di

Armenia, la cui

un'edicola a Cibele, siamo a primo aspetto tre,

figlia

colä

eresse

indecisi a quäle

dei

che ebbero la dimora in Roma, quella epigrafe alluda. Allorche Pompeo, occupato nella guerra mitridatica avanzava

immense

regioni dell'Asia le vittoriose insegne di Roma, il giovane Tigrane, figlio di Tigrane secondo re d' Armenia, ribelle nelle

al padre suo, andö vinto a rifugiarsi e chiedere soccorso al campo romano. Ma il padre, temendo di Pompeo, si affrettö a presentarsi, e

venne trattato con molta umanitä

0) Bull. (») 3 (

)

{*)

Ist.

e

confermato nel regno: ed

figlio,

arch. 1887, p. 59 e 146.

ad Attic. XIV, 8. Sueton., Caes. Cic. ad Attic. III. 2. Cic.

Cic. de

il

off.

II,

18, 64.

35. 52.

Dio XL1II, 27.

222

9.

GAMUKRINI

atti di disprezzo e di si peritö di fare in loro presenza a Koma in ostaggio condotto ai messo da ferri, odio, Pompeo In Flavio Lucio a e consegnato piigione quei torbidi cittadini ( ).

che noa fu

l

sembra

Olodio, corrotto dal denaro, rinsci a trarlo fuori, se non che

che venisse ben tosto ripreso ed ucciso

A

2

(

).

costui pertanto non

puö pensare, giacche neppure si fregiö del titolo di re. Incontriamo un altro Tigrane rifugiato in ßorna nel primo tempo di Augnsto, coine in esilio dal suo paese, dove regnava Artaxia, suo

si

maggiore. Gli Armeni insofferenti del mal governo di costui, fecero istanza ad Augusto, che in sua vece ponesse sul trono Tigrane, il quäle parti da Koma e giunse in Armenia coll'esercito fratello

mano

di Tiberio, dalla cui

cito ci

si

ha ricordo che impa-

e giudicato reo, e quindi

da Tiberio insieme a vari cittadini romani

granes quidem Armenia quondam plicia civium effugil si

il

Roma

dronitosi dell' Armenia, fu condotto a fatto uccidere

diadema regale nelsuo dominio, come Ta-

fu insignito del

Koma. Ma assai breve fu informa ( 3 ). Di un terzo Tigrane

l'anno 731 di

4 (

).

Per

tali

positus, nomine fatti

puö ben concludere, che a questi non

zione, molto piü che

Giuseppe Flavio

ci

:

ne Ti-

regio, sup-

dalla disgraziata

e

si

fine

riferisca quell' iscri-

fa sapere

che egli mori

5

senza

figli ( ).

Kesta

cosi,

mi sembra

chiarito abbastanza, che vi

dobbiamo

riconoscere soltanto quel Tigrane, che dimorava da qualche

0) Dio. Fragm. 107, 3, 10, 90. 108, 26, 45. 8 ( ) Appian. Mithr. 104. 105, 117. 3 )

(

4 )

(

5

( )

Sueton, Tib.

9.

Dio LIV,

XXXVI,

Ann.

9. Tacit.

II,

tempo

56, X.

3.

ann. 36 d. Cr. Tacit. Ann. III, 40. Antiq. Iudaic. XVIII, cap. 5. Non e pertanto esatta la nota che

il

Bormann appone all'epigrafe n. 3080: videtur intelligendus esse is Tigranes, qui cum rex Armeniae fuisset (a. 36 p. Chr.) Romae interfectus est. Neque enim obstat, puto, quod losephus de eo dicit äncag reXsvril n. Prima di tutto questa testimonianza viene ad escludere che si tratti del ricordato dall'iscrizione; e in secondo luogo quegli che fu condotto a Roma ed ucciso non ebbe .

una le

stabilitä di

due addotte

dimora

epigrafi.

in

Roma

.

o nei dintorni,

Quindi conviene

come invece indicherebbero

Tigrane del tempo come re riconosciuto; il quäle ebbe figli, trono, come si riferisce da Tacito {Ann. II, S) risalire all'altro

di Augusto, e che fu effettivamente

che perö a lungo non ritennero il datus a Caesare Armeniis Tigranes, deductus in regnum Tiberio Nerone. Nee Tigrani diuturnum imperium fuit, neque liberis eius.

:

DELLA DIMORA in

Roma

DI

ALCUNI RE ASIATICI ECC.

223

(anzi ora possiamo dire non lungi da Roma), e che per

di Augusto fu da Armenia. Tale imperiale benevolenza

essere nelle grazie

lui investito si

del

ancora

scorge

regno di nell'avere

apposto il nome di Julia alla di lui figlia Ammia, che compiendo un voto fece costruire un tempietto a Cibele Diacritamene, inusitato appellativo dato alla grande madre della terra per la produzione dell'orzo {xqiioc), primitivo cibo degli uomini. L'altro titolo, che poeticamente ci ricorda Tiche, nativa della

Sabina ed allevata a Tivoli, ce la designa nel suo speciale officio, quäle domestica di una regina, lasciandoci all'oscuro del nome di questa. Ma se associeremo le due epigrafi scoperte nel medesimo luogo risulterä assai probabile, che la regina innominata sia la moglie di Tigrane, e cosi ancora la madre di Ammia. Perocche

ad altre non

ci e permesso di pensare, ne alla regina moglie di Ariobarzane, come di tempo troppo antico. e neppure a Cleopatra, senza che qualche inopinato documento ce lo riveli.

Vignanello

e la

prossima localitä del Boschetto sono situate

verso l'alto del monte Cimino; sono luoghi aperti vicino a Fabrica al di sopra del piano, doye risiede la deserta cittä di Falerii, che

ancora serba piü comodo tendosi da .a

Falerii.

il

e

giro delle sue mura. Vi

si

perveniva da Sutri,

diretto era lo staccarsi dalla Clodia

(s'

Roma) prendere l'Annia passando per Nepi

Da

qui

si

diramavano piü strade

;

ma

intende pare

giungere

la prosecuzione del-

il nome di Amerina, quella a sinistra, uscendo porta detta di Giove, era credo la via Ciminia, che andava a Vignanello e traversava il Cimino presso Soriano. Via riconosciuta dal padre Germano nel suo lodato libro sopra il cimitero di

l'Annia assumeva

-dalla

8. Eutizio, e che oggi si potrebbe ancor meglio determinare. I/altra alla quäle si e dato il

il

nome

di via Ciminia, che partendo da Sutri,

piccolo lago di Vico e fa recapito alle

costeggia riannodandosi

alla Cassia,

ben puö

Aquae Passeris,

essere invece

una

delle

tre

Traiane, giacche non sappiamo ancora a quäle dei diversi rami, che nella regione s'incontrano, applicarle. II luogo pertanto prescelto nei monti Cimini, oltre ad essere salubre ed

ameno

offriva,

per le spesse ed estese selve, varietä di modi e materia abbondevole per la caccia, occupazione prediletta dei principi dell'oriente.

Non

voglio tralasciare infine qualche cosa, che serve al nostro proposito. Come un'eco lontana della dimora reale resta un punto

224

F.

GAMURRINI. DELLA DIMORA DI ALCUNI RE ASIATICI ECC.

del colle, che ancora im' iscrizione

parsa

si

chiama

il

Passo della regina, dove

dedicata al dio Sorano

(').

Un'altra

e

ap-

epigrafe

pure sacra ritrovata a Vignanello fu ascritta alla Fortuna Imperii (CLL. XI, 3075) cosi alludendo alle lontane conquiste e alla stabilitä dell' impero romano, se pure non vogliamo pensare che vi abbia data occasione la restituzione a Tigrane del suo regno di Armenia. oggetti con

In quel territorio sono venuti ancora fuori dei piccoli

con

sernis,

Un

segnato del peso di un nomedi 'AyoQavofxov, corrispondente dXYaedilis ( 2 ), che

iscrizioni greche. il

vasetto di piombo,

naturalmente non poteva seryire agli abitanti di Falerii, rna sibbene a quegli orientali. Due laminette di oro, che secondo il Pollak, appartenevano a due corone d'oro coli' iscrizione greca indicante l'opera fatta, a cui inanca perö il nome dell'artefice. Egli suppone che potessero servire per le feste, che si fache l'ha edite

(*),

cevano a Falerii a favore

Giunone Curite,

di

il

cui

etrusco ed

antichissirno tempio e stato discoperto, e sono quelle descritte da

Ovidio (Amor. III, 13, 25); nia dacche abbiamo in quella contrada riconosciuta la dirnora dei re e delle corti dell'oriente, pos-

siamo con probabilitä maggiore aggiudicare quelle corone a qualche prezioso loro adornamento.

Termino

colla speranza,

che la solerte direzione

delle

anti-

chitä e belle arti del regno voglia rendere note le fruttuose indagini compiute nel territorio falisco, che tanto ha dato e tanto promette onde convenevole sarebbe il riprendere quelle interrotte lila. ;

All' illustre direzione dell' imp. Istituto e

benemeriti segretari

del grato nrio

nomina,

si

animo

residenti in

germanico

Koma

di quanto oggi,

in

rinnovo

e ai suoi degni le

espressioni

specie colla

mia nuova

sono compiaciuti onorarmi.

G. F. Gamurrini.

l

( )

(*)

3 (

)

Not.

d. scavi

1899, p. 48.

Bull. Ist. arck. 1849, p. 36 col dis. e p. 42. Arch. epigr. Mittheil, aus Oesterr.- Ungar. XVII,

1,

p. 65.

DER HAIN DER FÜRRINA AM JANICÜLUM

l

( ).

(mit Taf. VII).

Zu den

am

uralten Kultstätten

rechten Tiberufer

gegenüber

Rom

gehört der Hain der Furrina, jener dunkelen, früh verschollenen Göttin, die im ursprünglichen Götterkreise Roms der Stadt

eine nicht unbedeutende Stelle sie

doch, wie die grossen

eingenommen haben muss. Hatte Juppiter Mars Qnirinus, ihren

Götter

eigenen Priester, und ihr Fest, die Furrinalia, ist im numanischen Kalender unter dem 25. Juli verzeichnet ( 2 ). Ein historisches Interesse gewinnt der

strophe

des

haltigkeit

in

ihm

Die Erzählung von der Katasich durch Klarheit und Reich-

Tribunen, welche

der

dass

viel,

Hain der Furrina noch dadurch, dass

Gracchus seinen Tod fand.

Gaius

topographischen

gelegen haben kann

Angaben

Furrinae

der lucus 3

( ).

auszeichnet,

nicht fern

vom Pons

Aber zur genaueren

lehrt

so-

Snblicius

Ansetzung fehlten

(*) Die folgenden Ausführungen sind im Wesentlichen vorgetragen in der Paliliensitzung des Instituts am 19. April 1907 (s. Mitt, 1906 S. 403). Für der Druck hat der inzwischen erschienene Aufsatz von P. Gauckler

(Comptes Rendus de VAcadömie des Iascriptions, 1907, p. 135-158) noch berücksichtigt werden können [für die Correctur auch noch der ausführlichere desselben Verfassers im

Bulleltino

ständnisse zu vermeiden,

bemerke

comunale 1907 ich,

p.

45-81.

Um

Missver-

dass nicht nur die beiden Textillu-

S. 52. 53, bei denen die Quelle genannt ist, sondern 47 und 50 gegebenen von den Blättern entlehnt sind, welche ich zur Erläuterung meines Vortrages im Institut verteilt hatte]]. 2 Ueber Furrina vgl. Wissowa Religion der Römer 193; von Doma( )

Gaucklers

strationen

auch die

S.

szewski Archiv für Religionsgeschichte

X

(1907) S. 333.

3

Die topographische Wichtigkeit der Erzählung hat zuerst Preller (Gesammelte Aufsätze S. 513) hervorgehoben. V^gl. auch meine Bemerkungen (

)

Dissertazioni

delVAccad. Pontif.

Ser. VI, vol. 6 (1895) p.

239

ff.

und To-

226

CH.

HUELSEN

wenn Canina (Indicazloneolli.) und ihm

bisher die Mittel:

fol-

(z. B. Agretti auf seiner Planta dell'antica Roma suoi boschi sacri, 1840) den Hain im südlichen Teile von

gend Andere con

i

Trastevere, unweit der kleinen Kirche S. Pasquale Baylon (im Mit-

Quadraginta Martyrum) koalisierten, so beruht dies nur darauf, dass in jener Kirche im 16. Jhdt. eine Weihinschrift aufbewahrt war, deren Beziehung auf die altitalische Furrina keineswegs unbestritten geblieben ist, und die zudem gar nicht mit telalter SS.

Notwendigkeit braucht (').

der Stelle der Kirche selbst gefunden zu sein

an

C Gracchus lucum Furrinae pervenit. Plutarch C. Gracchus 17 (nach Erwähnung des Kampfes am Pons subli6 de y&i'ivEi ^ixqöv dg legöv äXaog 'Eqiviwv xaxacpvyoby, xäxeT diacp&eicius) Qsrtu. Orosius 5, 12 sagt nur aegre ad pontem sublicium pervenit ibique ne pogr. I, 3 S. 160 u. 625. Hauptstellen: Auct. de vir ill. 65: P. Laetorio in Ponte sublicio persequentibus resistente in

.

.

.

:

vivus caperetur cervicem servo suo praebuit ähnlich Appian b. civ. I, 26 xai TQctx%og fUEf diu xfjg Zv'Aivrjg ysyvgag ig xö neQctv xoV noxa/uoV xaxcccfvyüv ig äkaog xi u£#' ivbg SEoünovxog V7ie
;

(

pavofXEvog. l

{ )

Es

ist

die unten zu besprechende C.

I.

L. VI, 422

Iiovi) o(ptimo)

:

m{aximo) IJ(eliopolitano) Aug(usto) sacr{um), genio Forinarum et cultoribus huius loci cet. Schon Nardini {Roma antica 1. VII c. 12 vol. 3, 344 ed. Nibby) sagt nach Anführung des Textes che col tempo questa Dea crescesse in numero, mentre Varrone e Festo la pongono quasi svanita dalVumane menti, ha alquanto del duretto: forse non di Dea o Dee parla Viscrizione, ma di alcun luogo detto Forine per 0. Aehnliche Bedenken hatte Mommsen, wenn er in den Commentarii diurni zu den Hemerologien {C. I. L. I a p. 323) schrieb: vice ad eam (Furrinam) referendi genius et ara forinarum (C. I. L. VI, 422, 10200); auch Wissowa (Bei. der Römer 193) sagt: «bei den in zwei stadt:

römischen Inschriften erwähnten Forinae beweist sowohl der Name "wie die Mehrzahl, dass sie mit Furrina nichts zu thun haben ». Ich habe mich (Tomit Unrecht, wie die pogr. I, 3 S. 625 A. 8) diesen Bedenken angeschlossen :



neuen Funde zeigen. Dass CLL. VI, 10200 eine ligorianische Steinfälschung ist, habe ich in diesen Mitteilungen 1895 S. 293 f. gezeigt. Ligorianische Fälschungen auf Papier sind C. VI, 396* (lovi Forinarum A. Larcius A. libert. etc. schon im Neapolitanus 1. 34, ohne Ortsangabe) n. 252* (Fryn;

nysios locus sacer

;

;

Furinae sacrum Flavius lulianus

etc.

;

aus Taur. vol. 7

angeblich gefunden nella Via Portuense, nella quartadeeima regione di Roma <:hiamata Trastevere) n. 253* {Furinae deae placab. sacr. ; aus Taur. 8 s. v. Furinae luco, mit der Ortsangabe: in la regione transtiberina. .. hoggidi vi $ fatta la chiesa de' SS. Coronatorum). Mit ihnen brauchen wir uns ;

XL

DER HAIN DER FURRINA AM JAMCULUM

227

noch im vorigen Jahre, bei Bearbeitung des meiner Schlusskapitels Topographie, den Lucus Purrinae unter die transtiberinischen Heiligtümer unbekannter Lage eingereiht. Und So hatte

ich

doch hatte gerade damals der Spaten sein Werk begonnen, um jene Frage endgültig zu lösen. Auf der südlichen Spitze des Janiculums, in der ehemaligen Villa Sciarra, hatte im Sommer 1906 der zeitige Besitzer, Mr. George Wurts, den

Bau

eines Gärtner-

hauses beginnen lassen. Der Punkt liegt ganz nahe dem neuen Viale Glorioso, in er. 50 m. Meereshöhe, am Anfange eines schmalen

im Südwesten von dem hohen und

Tälchens, welches

Abhänge

des Hügels begrenzt wird. In der nur

er.

schroffen

10 zu 12 m.

messenden Fundamentgrube fanden sich, etwa 5 m. unter dem modernen Terrain, zahlreiche beschriebene und skulpierte Marmorblöcke, meist stark mit Kalksinter bedeckt, ferner Reste von bleiernen Wasserleitungsröhren und ein Kanal aus Ziegelwerk (s. u. S. 252 f.). Da die Arbeiten in Abwesenheit des Besitzers ausgeführt wurden, so fehlte leider im Augenblicke der Funde jede wissenschaftliche Ueberwachung, und die Untersuchung wurde auf das

benachbarte Terrain nicht ausgedehnt. Die Fundstücke sind in der Nähe des Casinos der Villa aufgestellt. Einen kurzen Hinweis auf die Funde brachten die Notizie

433; 1907

p.

88

vom

eine freundliche

Baddeley (der selbst in den

und im Athenaeum vom gegeben

hat)

Besitzer

scaui (1906

p.

248 und

f.).

Im März 1907 durch St. Clair

clegli

6.

April

Funde

auf

die

die

Erlaubnis

«

p.

Times

vom

417. 418

aufmerksam zur

Mitteilung von Hrn. 15.

März 1907

eine kurze

gemacht,

der

näheren

Notiz

erbat

ich

Stücke.

Prüfung Mr. Wurts gewährte in liebenswürdigster Weise diese Bitte, und

ebensowenig aufzuhalten wie mit der Aedes Furinarum cum luco, welche Nardini und Andere aus dem falschen Victor anführen; bemerkt mag nur werden, dass Ligorio den Artikel Furinae luco mit den Worten schliesst: era vicino a questo luogo una piazza consacrata a Junone cognominata Corniscas, clei che havemo veduta memoria anchora in un termine dove era scritto

divaS CORNISCAS. Es

CLL. VI, als

trovato

96,

infra

S. Francesco.

ist

der bekannte Stein der

Sammlung Carpi

welchen Ligorio an einer anderen Stelle (Taur. il

declivio

di S. Pietro

in

Montorio

et

6)

bezeichnet

la chiesa

di

228

CH.

HUELSEN

gestattete gleichfalls die photographischen

Aufnahmen, nach denen Für alle Förderung

Illustrationen hergestellt sind.

die folgenden

meiner Arbeit Mr. und Mrs. Worts auch an dieser Stelle meinen

Dank auszusprechen,

ist

mir eine angenehme

Pflicht.

Ich beginne mit kurzer Beschreibung der einzelnen Fundstücke.

1.

br.

Reich

skulpierter

Altar

aus

weissem

Marmor,

h. 0,92,

0,30 tief 0,2ö. Oberteil mit Pulvini verziert, zwischen denen

im Giebel

ein Lorbeerkranz mit Schleife.

Neben der

Inschrifttafel

zwei Ammonsköpfe, von denen Guirlanden herabhängen; zwischen Inschrifttafel und Guirlande Medusenhaupt, unter der Guirlande

Vögel nach ein Adler.

1.

An

;

in den unteren

Ecken unter den Ammonsköpfen

je

der linken Nebenseite hinten halbes Bukranion, an

die Guirlande angehängt ist; neben dem Bukranion über und unter der Guirlande pickende Vögel. Die Opferkanne, rechte Nebenseite entsprechend, nur statt der Kanne Opferschale.

dessen

Hörn

DER HAIN DER FURRINA AM JANIGULUM

229

X

Auf

der umränderten Tafel (0,20 0,14) die Inschrift (Vaglieri, Notizie 1907, p. 88; Baddeley Athenaeum 1907 p. 417; Gauckler, Comptes Rendus p. 149, Bull, comun. 1907 p. 69 f.):

:paynW APTCMi'C

du

KsQccvvifp

|

|

jiQTSfiig

rj

|

xccl

Sidwvia

MfCIAUJNI


Kvtzqiu xai

|

i% emxayrfi avä&r]X6v\

Nvvysg

\

0QQi'vsg.

JSvvcpsg (Poooivsg in Z. 8, 9 ist selbstverständlich als Plural auf-

zufassen

=

rv/nipaig QoQQivaig,

mit der in der Kaiserzeit häufigen

vulgären Orthographie. Die dekorativen Elemente des

Altars gehören zum eisernen Bestände der sepulcralen Kunst der römischen Kaiserzeit, in welcher Gorgoneion und Ammonskopf wegen ihres apotropäischen Charakters

mit Vorliebe verwendet werden (Altmann die römischen Grabaltäre S. 282 f.). Ammonsköpfe, Gorgoneion und Adler finden sich vereinigt nicht weniger als sechs Mal unter den von Altmann (Kap. VIII, nn. 53-82) aufgezählten Monumenten (*); noch viel zahlreicher sind natürlich die Beispiele, wo sich nur zwei dieser

Elemente zusammen

finden.

Wir werden

deshalb in unserem Falle

nicht in jedem einzelnen Detail der Dekoration einen tiefen symbolischen Sinn zu suchen haben ( 2 ) (doch vgl. unten S. 250).

Altmann

55

=

C. I. L. VI, 22668 (L. Munatius Plancinae 1. PoL. VI, 316 (L. Camurtius Punicus) n. 66 C. I. L VI, 21540 (M. Lucccius Martialis) n. 67= C. L L. VI, 8434 (Rhodon Do(*)

lyclitus)

;

n.

65

n.

=

C. I.

;

=

;

n. 16= C. I. L. VI, 11065 (L. Aemilius Epaphroditus) ser.) 77 (ohne Inschrift). 2 Wie es Gauckler Comptes Rendus S. 150 will, dem sogar die an ( den Guirlanden pickenden Vögel ein Symbol sind für les hötes attitres des sacres entourant les nymphees.

mitiae Aug. n.

)

;

230

CIL H UEI.SK N

2. Altai- aus

weissem Marmor,

h.

0.55, br. 0,38, tief 0,26

(Vaglieri Notizie 1907, 88. 89; Gauckler Comptes Renalis p. 144, Ball, comun. 1907 p. 61).

Die Inschrift der Vorderseite der Schluss des

ist

unvollständig: vielleicht war der Name des Dedicanten

Verbums M&ifcxsv und

mit Farbe nachgetragen (über eine ähnliche Ergänzung

(Vorderseite)

s.

(r.

zu

n. 5).

:

0so) 'Ada 6(o

(1.

u.

Nebenseite)

ctvtür,....

:

Nebenseite): 0€o) AdaSoi

Aißavsünrj.

Der syrische Sonnengott Hadad war bis jetzt hauptsächlich bekannt aus Macrobius (sat. I, 23, 17) und Plinius (N. h. XXXVII, 3 186, vgl. Preller-Jordan Römische Mythologie 2 S. 402 ff.; Wissowa Religion der Römer 301). Weihinschriften für ihn, die häutig

auch seine Gattin, die Himmelsgöttin Atargatis, nennen, haben wir sowohl aus Syrien, als auch, in besonders beträchtlicher Zahl, aus Delos

J

(

):

es ist

bemerkenswert, dass an letzterem Orte unter den

0) Ueber den etwa

i.

J. 7 v.

Chr. geweihten Tempel des

Hadad nnd der

Atargatis auf Delos s. Hauvette-Besnault Bull, de Correspondance hell. 1882 p. 479; unter den ebrla. p. 495-503, nn. 12-25 veröffentlichten Weihinschriften

DKR HAIN DER FL'RRINA AM

Hadad-Verehrern sich mehrere a. a.

Römer

23F

JAMCL'I.l'M

finden,

Wissowa

weshalb

0. vermutet, dass der Gottesdienst des syrischen Paares seinen

von Syrien nach Italien über Delos-Puteoli genommen habe. Hauptstätten seiner Verehrung waren Heliopolis und Hierapolis.

Weg

Dass Hadad

als

«

der Gott

klärt sich von selbst

suchen

(une

d'Acrorüe,

nennt

et

;

vom Libanon

bezeichnet

wird, er-

Lokalnämen zu

designee soi/s'le nom qui reue a identifier, Gau ekler Comjites Jiendus

autre

regio n

montagneuse

\

15 einen Uonfaog Jlfxihog

n.

«

in äxgcogsirrj einen zweiten

Asvxlov 'Vmfxalog,

n.

17 einen

Maviog

OdrjQÜTiog Taiov, n. 23 einen ZteQxivtog Zttoqiov 'PtofxaTog. Ein später gefundenes Fragment aus demselben Heiligtum s. Bull, de Correspondance hell.

1892

p.

161 n. 21 (Doublet). Aus Syrien selbst i»t in Khabab (südlich von ein Altar gefunden mit der Inschrift Zue\ßog 'Ojtuaov en^o^asv

Damaskus) rß» tfeö

p.

642

^(f«~(fjw. S. Nouvelles n.

5 (Dussaud).

Archive s des missions scientifiques

X

(1902)

CH. HUEI.SKN

232

145) scheint mir nicht nötig: es bedeutet einfach den der Bergeshöhe

p.

Gott von

«

.

3.

Altar aus weissem

Marmor, oben bestossen,

h.

0,60, br.

Fläche gebrochen, doch ohne Textver0,43 lust. Die Inschrift (Vaglieri, Notizie 1907 p. 89; Gauckler p. 145 f.) tief

0,33; die obere

sehr verwaschen und mit Kalksinter bedeckt.

Sac Aug.

\

lovi Maleciabrudi

31. \

Oppius Agroecus

et

T.

\

Sextius Agalhangelus.

Die richtige Lesung und Erklärung des Beinamens in Z. 2 wird Hrn. Gauckler verdankt: Juppiter wird hier als Schutzgott der Stadt Jabruda (Jabrud am Antilibanon Ptolemaeus 5, 15, :

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM

29;

vgl.

CLL.

IIIS.

kaum

anders

sich

lässt

p.

1219)

auflösen

verehrt als

233

l

(

Die

).

sac(rum)

Zeile

erste

so

Aug(usto),

dass Augnstus zweiter Beiname des Maleciabrudes ist ( 2 ): vgl. den I. 0. M. Heliopolitanus Aug(ustus) in der Inschrift C. VI, 422 (s. u. S. 247). Der dritte Buchstabe des Gentiliciums in Z. 4 ist sehr

verscheuert,

Sentius,

die

doch scheint mir Sextius

wahrscheinlicher als

Sestius ausgeschlossen.

Lesung

4. Zwei Fragmente eines grossen Postaments aus weissem Marmor mit schönen Buchstaben (Gauckler Bull, comun. p. 50).

0,065 0,045

Eine Ergänzung wie M[_alachb~\elo wie

sie

Gauckler

a.

0. nach

a.

Analogie von C. VI, 30217 vorschlägt, liegt nahe, ist aber um so unsicherer, als nicht einmal die Reihenfolge der beiden Fragmente feststeht. Nach den Spuren auf der oberen Fläche des ersten

Fragments -Statue, 5.

ein

metallener

vielleicht

Gegenstand,

eine

darauf befestigt gewesen zu sein. Grosser Marmorblock, 1,16 m.

(=4

drat, 0,29 in

scheint

(=

1

röm. Fuss) im QuaDie ein einfaches Profil, hoch. Seiten haben Fuss)

Fläche ist eine runde Oeffnung von 22 unter dieser Oeffnung in vier Zeilen die mit

der Mitte der oberen

cm.

Dm. Ueber und Buchstaben

guten

(')

geschriebene

[Clermont-Ganneau

(bei

Inschrift

(Gatti,

Gauckler Bull, comun.

S.

Notüie

65 A.

1)

1906

möchte

vorziehen zu trennen Iovi Malec Iabrudi{tano). Ohne einer Autorität auf orientalistischen Gebiet widersprechen zu wollen, kann ich doch nicht umhin

zu bemerken, dass die Abkürzung Iabrudi{tano) mit

dem Grundgesetze

der

lateinischen Wortkürzung, dass immer nur in der Mitte einer Silbe abgebrochen werden darf, nicht im Einklang steht, und kaum durch die Nationalität

des Concipienten entschuldigt werden kann]. 2 (

C

I.

)

Aehnlich

ist vielleicht die

L. III S. 14385 a zu erklären

:

erste Zeile

Sacr a

//

o

der Inschrift aus \

Deo

\

Heliopolis

Balmarcodi. 16

234

CH. HUEI.SEN

tfhr

rät

....

o,

22-—»

/,/s.

DER HAIN DER FURRINA AM JAMCULUM p.

248 und 433; Gauckler Comptes Rendus

p.

50): JeGfibg oncog xQrxTtgbg ^vfiu &eoig c

Ov

Srj

raiwvag

In Z. 2 steht deutlich

p.

235

139, Bull, comuu.

nixQ\_t~\%oi,

SstTivoxqiTiqg sö-tro.

1IAPCXOI;

der mittlere Strich des

wohl nur mit Farbe angegeben. Die ganze Oberfläche des Steines

ist

mit

einer

G war

dicken und

merkwürdig gleichmässigen Lage Kalksinter überdeckt, in der sich die Buchstaben der Inschrift mit völliger Genauigkeit wiederholt haben. Dass also der Stein lange Zeit unter Wasser gewesen ist, kann nicht bezweifelt werden: dass aber dies seine ursprüngli-

Bestimmung gewesen sei, nehmen Gatti und Gauckler mit Unrecht an. Gatti erklärt die runde Mittelöffnung für ein foro per

che

ü

getto dell'acqua

legt zu denken

und scheint

sich

die

Inschrift horizontal ge-

dagegen meint Gauckler, dass die Inschriftfläche vertikal gestanden habe. Er beschreibt das Ganze Bull, comun. « le bloc de marbre est traverse en son p. 51 folgendermassen ;

:

milieu per un trou rond, profond de m. 0,12, et qui mesure m. 0,18 de diametre ä Vorifice superieur, et m. 0,06 seulement ä la base. Cet entonnoir semble avoir et& menage pour recevoir La queue tronconique d'wie bouche de fontaine en bronze ou en

marbre, mascaron decoratif ou muffle de Hon, sculpte ä partCette piece rapportee s'est detache'e du bloc et na pas He retrouvee; viais eile a

lause sur la pierre une trace clrculaire, ». Eine gründlichere Eeinigung des Steines hat diese Beschreibung als irrig erkennen lassen: die

me'surant m. 0,30 de diametre

Oeffnung ist nicht kegelförmig, sondern nahezu cylindrisch (s. den Durchschnitt S. 234). Nur an der Basis verengert sie sich etwas,

wodurch eine kleine Stufe

entsteht.

Das Loch im Boden

ist kreis-

rund und hat einen des Cylinders ist

Durchmesser von 0,08 m. Die Innenfläche gerauht; im Ganzen ähnelt die Oeffnung den

Vertiefungen in den steinernen Tischen für Normalmasse (s. C. Mancini Giornale degli scavi di Pompei N. S. vol. II tav. VI

und

S. 144 ff.). Eingförmige Spuren von Oxydation (br. 3-4 cm.) den oberen Rand der Oeffnung zeigen, das hier ein Metallbelag vorhanden war. Dafür aber dass dieser Belag zu einer Brunnen-

um

mündung

gehört habe, spricht nichts. Eine

Maske oder

ein

Löwen-

CH.

236

HUELSEX

köpf aus Marmor oder Bronze hätte durch Klammern oder Zapfen befestigt werden müssen, von denen keine Spuren vorhanden sind zur Zuleitung des Wassers aber hätte eine einfache Durchbohrung ;

genügt.

Um

über den Zweck des seltsamen Steines grössere Klarheit zu erlangen, wird man sich also an die Inschrift halten müssen, deren Verständnis leider dadurch erschwert wird, dass die Peder zweite Satz

riode offenbar unvollständig ist:

ist

ein Relativ-

Nebensatz, der Hauptsatz fehlt ( ). Man damit ein starkes Band (oder wird etwa übersetzen dürfen 1

satz, der erste ein finaler

:

eine starke Fessel)

das Opfer

.

.

.

für

:

die

Götter

welches

bewahre,

2 (welche) Gaionas der dsinvoxQforjg gemacht (oder: geweiht) hat( ) ». Jedenfalls ist klar, dass der Stein bestimmt war, Opfergaben für

aufzunehmen und zu bewahren

die Götter

einem Springbrunnen (und

um

einen

;

man

das aber kann

solchen, nicht

um

von

die Fas-

sung einer heiligen Quelle, in die man etwa die stipes geworfen hätte, könnte es sich nach Gattis und Gaucklers Annahme handeln)

nimmermehr

sagen.

und

Ürfiavqog:

Form nach wohl

Das passt nur auf einen

für einen

solchen

ist

der

Opferstock, einen

Marmor auch

seiner

geeignet.

Thesauren aus Heiligtümern haben wir in neuerer Zeit in ziemlicher Anzahl, sowohl aus Italien wie aus Griechenland und

dem Orient kennen gelernt ( 3 ). Die italischen haben meist die Form eines steinernen Cylinders mit schwerem aufgesetzten Deckel, Sehr

(')

viel klarer

wäre das Epigramn, wenn man im Anfang der zweiten TONJH; « damit eine starke Fessel das Opfer

Pentameters lesen könnte:

für die Götter bewahre, hat Stein vor

dem

diese Gaionas... geweiht«. Aber obwohl der Schicht Sinter bedeckt ist, deutet

von einer sehr starken

doch nichts darauf, dass hier noch ein Buchstabe verborgen sei und die Annahme, dass dieser Buchstabe nur mit Farbe nachgetragen gewesen sei, ;

zu unwahrscheinlich.

ist gar a

Gaucklers Uebersetzung (Bull, comun. p. 55) par ces puissants travaux de captation Gaionas le deipnocrites a enchaine la source pour la faire seruir aux sacrifices divins legt in den Text Dinge hinein, die nicht )

(

darin stehen. 3

Thesauri im Allgemeinen vgl. Hiller von Gärtringen Thera ( ) lieber 260-264; Graeven Jahrbuch des Instituts 1901 S. 161-189; Tsuntas M6langes Nicole 531-535; Herzog Archiv für Religionswissenschaft X, 1907,

I,

8.

207

f.

(s.

auch Archäol. Anzeiger 1903, 190. 1905,

3).

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM

und sind ben

frei

kommen

in

oder vor

dem Tempel

in der Kaiserzeit

237

aufgestellt zu denken

auch

Thesauren

einem Metallbehälter auf steinerner Basis bestehen

1

(

;

dane-

welche aus

vor,

).

Die grie-

] den italischen Thesauren, welche Graeven a. a. 0. S. 164 mit ( ) Zu gewohnter Sorgfalt und Sachkunde verzeichnet hat, mögen hier einige Nachträge Platz finden. Der Thesaurus von S. Pietro in Ferentillo ist jetzt pu-

bliziert

C. 1.

L. XI, 4988; der von Ameria G.

Bormann wie

I.

L. XI, 4398.

Den

letzteren

quadratus ex marmore candido excavatus, latus in antica m. 0,68, altus extrinsecus m. 0,335 et intrinsecus 0,18, a dextra intuentibus est cavum litteris altis v. 1 cm. 5, v. 2 sq. cent. 3 \-4

beschreibt

folgt: cubus

;

emissarium, in postica parte fere tertia sunt ornamenta quae videntur postea esse sculpta. Danach scheint es, als ob der Block in späterer Zeit noch einmal, und zwar für ein Wasserbecken, verwendet gewesen

sei, und als ob das annahmen, zum Einwurf von Münzen, noch auch, wie Graeven a. a. 0. vermutet, zum Festnieten des bronzenen Opferkastens gedient habe. Die von Graeven S. 162 Anm. 16 citierte Inschrift einer runden Marmorscheibe, die im 16. Jhdt. in England in der Sammlung

cavum weder, wie Mommsen und

Hiller



Arundel war, aber längst verschollen ist, stammt aus Rom, s. G. I. L. VI, 294. Der Graeven unbekannt gebliebene Holzschnitt in Seldens Marmora Arundeliana (1629) n. 108) zeigt

p.

deutlich

51 n. III (wiederholt von Reinesius synt. Inscr. cl. I in der Mitte eine schalenförmige Vertiefung (wie sie

auch unser Siein hat): was

— Aehnlich

zu

gunsten von

Graevens

Erklärung spricht.

scheint der kleine (Dm. 0,10) von Graeven nicht angeführte Marmordiskus aus Civita Lavinia CIL. XIV, 4177 mit der Inschrift Q. Laber ius



DaQ. f. fovi Beono (?), zu dem Dessau bemerkt: fortasse titulus thesauri. gegen bleibt es zweifelhaft, ob die kleine Marmorbasis aus Palestrina, welche Marini (Arv. p. 589) für den Untersatz eines metallenen Thesaurus erklärt s. Dessau zu G. I. L. hatte, wirklich zu einem solchen gehört haben kann :

noch ein merkwürdiger, Graeven unbekannt gebliebener Fund aus Arpinum erwähnt, über den Sogliano in den Notizie degli scavi 1896 p. 370 wie folgt berichtet: Nel fondo del sig. Notar-

XIV, 2854. Schliesslich

yiacomo,

un

sei hier

denominato Morrone Pelato,

in

contrada SanVAmasio,

scavan-

per plantare un olmo, si rinvennero nel novembre scorso, a fior di terra, due grossi blocchi di pietra locale (calcarea) combacianti fra Uro e tenuti fermi insieme da quattro grappe di ferro. Fssi a un dipresso hanno forma sferoidale; e tenuti insieme rendevano Vaspetto di un enorme uovo, rinvenuto ritto fra le terre e puntellato da pietre. Ciascun blocco ha dosi

fosso

una faccia piana, con un cavo

circolare, di

forma ovale (diametro maggiore

0.35), verso la estremitä inferiore; e solo nelVuno e praticato un canaletto profondo m. 0,04, che partendo dal sommo del blocco corre in linea

m.

retta per circa m. 0,13 e poi in linea leggermente curva sino alla immissione nel cavo: la intera lunghezza di tal canaletto £ di m. 0,63. Neue altre

facce

i

due blocchi sono rozzamente arrotondati. Le loro dimensioni sono:

CH.

238

HUELSEN

chischen Thesauren sind in vielen Fällen in den Boden der Hei-

ligtümer selbst eingelassen

haben

:

TemKos und Alexandria gefunden, in wo die untere Hälfte des Behälters

grosse Steinkisten unterhalb der

in

sich

pelpavimente Thera sind Fälle constatiert, einfach aus dem Felsboden ausgehöhlt war.

Was

den Thesaurus des Gaionas

so könnte

betrifft,

man

ver-

muten, dass der erhaltene Stein den Deckel gebildet hätte zu einer im Boden des Heiligtumes ausgesparten und mit Steinplatten wohl verwahrten Grube. Dazu würde er sich seiner Form nach eignen und wenn die Dimensionen gross erscheinen, so mag auf Fälle :

hingewiesen werden, wie auf den von Herzog beschriebenen Thesaurus im Asklepiostempel von Kos, dessen Deckel er. 1 X 1 V2 ni., also noch

mehr Oberfläche

Dass das Heben

als der unsrige hat.

war, Deckplatten gewöhnlich nur einmal im Jahre vorgenommen wurde und zu ihrer Ausführung mehrere Arbeiter verlangte, ist mehrfach bezeugt ( ) und die Stärke Anseines dsa^og rühmt ja der Dedicant Gaionas ausdrücklich. eine

der

schwere Arbeit

die

]



;

derseits ist aber auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen dass der

nur

grosse niedrige Steintisch

il

blocco col

canaletto,

alto

die Basis

gebildet

habe für den

m. 1,30, largh. maggiore m.

70,

grossezza

m. 0,45; Valtro alto m. 1,30, larghezza maggiore m.0,65, grossezza m. 0,40. Nel cavo delle pietre si rinvennero circa un centinaio di monete di bronzo. (unter den 20 welche Sogliano zu Gesicht bekommen hat, waren 19 von der schweren und reduzierten Unzialserie, ein geprägter Sextans von Libralfuss). Der Stein befindet sich jetzt in den Magazinen des Museo Nazionale in Neapel: er ist beistehend nach einer von Photographie welche ich der freundlichen Vermittelung des Hrn. E. Gabrici verdanke, zum ersten Male abgebildet. (')

1903

lieber den

p. 190)

:

«

Um

Thesaurus von Kos sagt R. Herzog (Archäol. Anzeiger die Gelder (für das jährliche Asklepiosfest) zu beheben,

musste wohl die

viele Zentner schwere Deckplatte abgehoben werden, was wir uns kaum ohne Erahnen ausgeführt denken können ». Zu den Thesauren von Eleusis bemerkt Tsuntas (Melanges Nicole p. 632): rä xovna üaie i/Qeidb\%ov yccivETtu M&ivcc ßccQea nibfActrct dWxo'Awf fjiexaxivovfiBva .

.

.

.

Copto egyccrai diu

v*

dvoi^maiv

airü. In der eleusinischen

.

.

Inschrift Ditten-

berger 587 wird Z. 302 für den Arbeiter der die Thesauren geöffnet, eine Bezahlung von vier Drachmen verzeichnet. Auf den Tempelrechnungen von Delos finden sich i\voi$avxi

Posten wie rocg roüg &rjoavQovg äpoi^ccai III und xbv &t]Gccvqö> Bull, de Corr. HelUnique VI p. 70). Die

mxia Uli (Homolle

Einwände Gaucklers

{Bull. com. S. 51-54) erledigen sich

wohl damit.

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM

239

eigentlichen Thesaurus, einen metallenen Behälter, welcher in die Mitte des Marmors eingelassen war.

Drei lange rechteckige Marmorblöcke ( ), nur an der vorderen und der oberen Fläche sorgfältig geglättet. Buchstabenhöhe 1

6.

0,06.

(')

Die Photographien geben, der grösseren Deutlichkeit halber, nur Wo meine Massangaben von denen Gauck-

die beschriebenen Teile der Blöcke. lers

abweichen, sind

sie

vor

dem

Original revidiert.

240

CH.

a) lang 1,78, p.

HUELSEN

hoch 0,30, dick 0.23

248; Gauckler Comptes Beadus

.

Die Schrift

ist

p.

89; Gauckler

novlvßoxtCorj.

Raum

von

1,13 m.

hoch 0,24, dick 0,36-39. (Vaglieri Notizie a. a. 0.).

.

Länge der

.

0,65 lang, dann folgt leerer

b) lang 2,15,

1907

.

p.

(Gatti Notizie 1906, 138, Bull, comua. p. 49):

Kai tovc

[i£v

Schrift 0,70, vorher 0,30,

.

.

nachher 1,20

freier

Raum.

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM c)

hoch a.

und unten abgearbeitet (*), lang 0,58, (Gatti Notüie 1906 p. 248; Gauckler

Fragment, oben

0,16,

a.

241

dick

0,34

0.):

0YHKC/

res

Dass diese Blöcke zusammengehören, beweist schon ihr äusseAussehen. Dagegen ist ihr Schriftcharakter von dem Gaionas-

man

Stein so verschieden, dass

sie

schwerlich

damit zusammen-

bringen kann. In den Notiäe werden die Blöcke als einstill bezeichnet, was keiner besonderen Widerlegung bedarf; Gauckler vermutet, sie hätten zur Bekrönung einer Terrassenmauer oder der Einfriedigung eines Bassins gedient. Er scheint sich dabei mit

von der irrigen Vorstellung bestimmen zu lassen, dass die (scheinbare) obere

Rundung

des kleinen Fragmentes e ursprünglich

sei.

Aber auch

die beiden anderen Blöcke sind ihrer Bearbeitung nach

durchaus

für

einen solchen

Zweck ungeeignet.

Bei beiden sind

die untere und die hintere Fläche nur ganz flüchtig oder gar aber auch von nicht bearbeitet, also niemals sichtbar gewesen der oberen Fläche ist nur der vordere Teil völlig geglättet, am ;

Ende ein breiter gerauhter Streifen stehen gelassen: die Ansichtsfläche war die beschriebene Vorderseite. wirkliche einzige Die naheliegende Vermutung, dass die Blöcke einem Stufenbau

hinteren

angehört haben, erhält eine Bestätigung durch die Verteilung der Schrift auf die einzelnen Quadern. Das Wort novlvßoTeiqr] auf

J

(

)

Das Stück gehörte zu

Quader oben herauskommt :

ist die

einer den

beiden

ganz

anderen

ähnlichen

vordere Kante schräg abgemeisselt, so dass folgende

Form

Von der ursprünglichen Horizontalfläche ist das Stück ab, dessen Bearbeitung den beiden anderen Blöcken vollkommen entspricht, intact geblieben, auf der Fläche cd steht die Inschrift, sie fast ganz ausfüllend (über den Buchstaben Gaucklers unrichtig.

:

cm. freier Raum). Die Beschreibung bombee comme un couvercle de malle ist

0,5 cm., unter denselben 1, 5 la partie supörieure est

HUELSEN

GH.

242

Fragment a steht beinahe am unteren Rande der Quader, die Worte xal Tovg futv auf b beinahe am oberen, das dvtjxo... auf c ziemlich in

wenn

lich,

doch

der Mitte. Eine solche Verteilung wäre unerklärum die Bekrönung einer Mauer handelte, wo

es sich

naturgemäss in

folgenden raus, dass

die

gleicher

Schrift des

Höhe

Reste von

die

ersten

Blockes

sich

auf den

müsste. Weiter folgt da(mindestens) drei verschiedenen Zeilen fortsetzen

stammen. Dass die Inschrift metrisch war. wird 7iovXvßoT6iQri

Wort

offenbar

ist

Schluss eines

Homer und Hesiod

bei

Erde vorkommt,

so liegt

auch

man

nicht bezweifeln:

Hexameters, und da das

ausschliesslich als in

unserem

Epitheton der

Falle die

Ergänzung

yßovl~\ TTovXvßoTiiQjj nahe. Dagegen ist xal rovg fxtv offenbar Versanfang. Man könnte sich also die drei Stücke etwa so verteilt

denken

:

nOYAVBOTGIPH 7

-]

0YHKO TOYC MEN

KAI

Wir

erhielten

dann drei Zeilen, deren Abstand ziemlich gleich-

Da ferner jeder Vers, soweit die Reste einen Schluss gestatten, auf mindestens vier Blöcke verteilt war. so muss die ganze Construction, der sie angehört haben, mindemassig 12 cm. betrüge.

stens 8-10 statten

m. lang gewesen sein. Bestimmteres zu vermuten geBruchstücke nicht: man könnte an eine

die spärlichen

Treppe vor dem Heiligtum, oder eine abgestufte Stützmauer, die bei der Steilheit des Bergabhanges leicht erklärlich wäre, denken.

Entscheidung kann hierüber nur die Fortsetzung der Ausgrabungen bringen.

Ausser diesen Inschriften

ist

noch ein Bruchstück einer Mar-

morplatte mit Rand, auf der nur der eine Buchstabe

(3 cm. hoch,

flacher später Ductus) erhalten ist; ferner eine vollständige Basis

0,45) ohne Inschrift, Fragmente von anderen Basen Postamenten, Säulenstücke und unbedeutende Architektur-

(h. 1 m., br.

oder

fragmente.

DER HAIN DER FURRINA AM JAMCULUM

Was

243

die zeitliche Ansetzung der Inschriften betrifft, so lehrt

schon das Aeussere der Steine und der Charakter der Schrift, dass sie der Kaiserzeit, und zwar nicht der frühen, angehören. Zu genauerer Datierung bietet die grosse Inschrift des Gaionas die Handhabe, da wir durch einen glücklichen Zufall noch mehrere Inschrif-

Mannes mehr im Original

ten dieses

Edelmannes, ist

aus

besitzen. Zunächst seine Grabschrift,

— der Messer Giordano — aber

Stein,

um 1550 im Hause

zwar nicht

eines römischen

Boccabella, unweit der Cancelleria,

doch in mehreren guten Abschriften längst verschollen, dem 16. Jhdt. Ihr Fundort ist unbekannt; sie lautet:

m(anibus) s{acrum)

d(is)

sv&ccös raicovag, dg xictißsq xai deiTTimg xqsivag

fjv

noXXa

not8

c

Pw[jt,r g t

[ist eixpQoGvvrjg,

davävfp ßrjdtv ö(ptM[A€Vog.

xalfiai (sie) T(p

Gaionas animula.

Z. VI, 32316; Kaibel epigr. 589, IGr. 1512 Inscr. Graec. ad res Rom. pertin. I

(a n.

I.

;

Epigramme

It. n.

=

I.

Cr.

XIV

335). Dass beide

Mann beziehen, würde man schon an zur Gewissheit wird die Vermutung durch

sich auf denselben

und

für sich

die

merkwürdige hier zum ersten Male vorkommende Charge des

vermuten

:

duTrvoxQiTrjg, für die in

dem Grabepigramm

die

Umschreibung Seinmit Bue-

voig xqsCvag tioXXcc [ist svcfQoavvrjg eintritt. Dies xgsivag

cheler auf eine

wirkliche

richterliche

Function zu

beziehen

!

(

)

le parole del carme sepolcrale &eim>oig xgelvag spiegano come a lui fosse stata facetamente applicata la parlicolare appellazione del ^sinpoxQtTtjg per la consuetudine ck'egli aveva avuta di deßnire le questioni banchettando allegrämente. Die Phrase wäre

0) Notizie 1906, 434:

noXXä

also

:

fxez" svcpQoovvrjg

nur eine Umschreibung des Titels Cistiber: aber dies Amt, welches auch

Anfängen mehr zur Polizei als zum Richterstande gehört hat, hatte Bedeutung gänzlich verloren. Der Schluss der Grabschrift eine Reminiszenz an das simonideische rö &avdxio nüpzsg in seinen

in zweiten Jhdt. seine praktische

öcpeiköfts&cc, findet sich

auch

in einer

athenischen Grabschrift aus römischer

=

Zeit (Kaibel epigr. 132; CIA. III, IGr. III, 1381); in beiden Fällen scheint der Verstorbene sagen zu wollen, er sei « dem Tode durchaus nicht geschuldet

gewesen chen.

»,

ein

so

vortrefflicher

Mann

hätte

nicht so früh zu sterben brau-

CH.

244

HUBLSEN

scheint mir gewagt. Lieber möchte ich an die Bezeichnung eines in der Form von Pickpriesterlichen Amtes denken. Opferschmäuse nicks, SsTnva coro avyxoiastog sind in römischen wie in orienta-

Für den Vorsitzenden

lischen Kulten keine Seltenheit.



bei solchen

dem vornehmen der staatlider Titel SsmroxQiT^g der chen Opferbesorger, ganz passend, und epulones, nachgebildet Picknicks

ist



wer weiss ob nicht der Thesaurus des Gaionas auch

Sammelbüchse

um

d.

war,

xfaTißsQ

Spar

-

und

für solche

Opferschmäuse gedient hat. des Gaionas lehrt uns ferner, dass

Die Grabschrift

berim gehört

als

zum Collegium

h.

hat, welches

etwa

der

um 200

er

auch

Quinque viri eis Tiv. Chr. eingesetzt war,

Magistrate, namentlich zur Nachtzeit, in ihren polizeilichen Functionen zu vertreten oder zu unterstützen (*). Das

höheren

die



Aedilität, jure mit den hohen Magistraturen, etwas subalternes hat doch immer Praetur Quaestur, rangierte, gehabt, und niemals die Staffel zu den höheren Staatsämtern ge-

Amt, obwohl

es de



Durch die augustische Verwaltungsreform, namentlich die Einrichtung des Corps der Vigiles, verlor es seine praktische Bedeutung, man liess es aber fortbestehen, wie es scheint um reichbildet.

gewordene einen

Titel

Plebejer zu zu haben.

befriedigen,

Und wenn

deren auch,

Ehrgeiz dahin ging, wie uns die Satiriker

lehren (Horat. sat. II, 5, 55; Martial. V, 17), diese Herren räte

des

kaiserlichen

Roms

sich einer besonders

Nacht-

hohen gesell-

schaftlichen Schätzung nicht erfreuten, so wird doch mancher seinen Titel mit Stolz getragen haben: auch unser Mann, der seine Grabschrift

hier liege ich, Gaionas, der einst Cispompös beginnt: Rom war » als wollte er sagen der einst Consul oder Praefekt von Rom war *

tiber von

,

.

Ueber

(')

die

Quinque viri

eis

Tiberim

vgl.

Mommsen

St. R. II S.

612

u.S. XIII; Hirschfeld Hermes XXIV (1889) S. 106; €. L L. VI, p. 3233; v. Premerstein Festschrift für 0. Hirschfeld S. 234-242. Pomponius Dig. 1, et quia magistratibus 2, 2, 33 veapertinis temporibus in publicum, esse inconveniens erat, quinque viri constituti sunt eis Tiberim [et ultis Tibe:

rim], qui possint pro magistratibus fungi. [Was Gauckler Bull, comun. S. 57 f. über Cistiber vorbringt, zeugt von völliger Verkennung des Amts und der Zeugnisse darüber. Er kommt schliesslich auf die (schon von Henzen zu C. L L. VI, 2233 sei als ob in geäusserte) Vermutung, xiarißeQ

einer griechischen Inschrift eine solche

oder gar naheliegend wäre!].

= cistifer

:

Umbildung von xioroyögog denkbar

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM

245

Cistiber in

Verbindung mit nun weiter die

Die höchst seltene

dem

minder

nicht

des

Charge

sichert

seltenen

Eigennamen ihrer Lesung und Beziehung einer zweiten Inschrift, die wegen mit Emiliano runden den genauen Datierung wichtig ist. Ich meine Sartis Sammlung in das Capitolinische Museum gekommenen Marmoraltar, dessen sehr zerstörte Inschrift {C. lautet

L

L. VI,

420

= 30764)

:

o



i



M

HELIOPOLITANO

KOMMOAOÜ ANAPI BAö-tAIKWTarwt

ACniCTH

5

IMP

'

antonino SARM 10

trib



pot

pio felici aug

GERMANIC0 xi imp uiii COS. u. p. p.

M ANTONIVS





C

L

AVC

Q_V

CISTIBER

IMP 15

xrfi

OIKOYMC^? CAES M AVR COMMODO



1

JW

P



I

F I

GAtOWAS



I

I

I

I

I

I

I

I

DEDIC V C d dcCCCXXXlX

COMMODO AKTONtNO PIO

FELICE

AVG V II

III

M/ ACILIO GLABRIONE

COS K DEC

In Z. 11 hatte ich (add. 30764) zu lesen geglaubt M. ANTONIVS. MEGAL ich zweifle jetzt nicht, dass Bormanns obige Lesung vorzuziehen ist ( ). Die Spuren in der zwölften Zeile zu entziffern .

.

.

:

1

ist

mir

trotz wiederholter

am Ende

erwarten würde,

Bemühungen

QVINQVE

nicht gelungen. Was man VIR, steht nicht da. Eben

Zeile, unmöglich ist natürlich das von Gauckler vorgeschlagene Cl{audialis) Aug(ustalis) mit diesem

so dunkel bleibt der

Anfang der

;

(*)

Rendus

Allerdings stehen die Buchstaben nicht, wie Hr. Gauckler Comptes 142 versichert, tr&s nettement sur le m.arbre, sondern der Stein

S.

ist gerade an dieser Stelle so tief beschädigt, dass es ohne die andere Inschrift wohl bei einem non liquet sein Bewenden haben müsste.

246

CH. HUEI.SKN

aristokratisehen Priestercollegium kann der Cistiber nichts zu tun

gehabt haben. Das Datum am Schluss ist der 29. November 186 n. Chr., zwei Tage nach dem dies i?nperii des Commodus.

Der Fundort des Steines

ist

unbekannt:

leider

der älteste

Zeuge, dessen Abschrift im Corpus nicht citiert ist, Girolamo Amati ( ), hat den Stein bei dem Antiquar Vescovali gesehen, durch dessen Sammlungen bekanntlich unzählige in Rom und in [

der

der

Umgebung

Stadt

sind. Dass der Stein aus ist

Denkmäler

gefundene

durchgegangen

dem Heiligtum am Janiculum stammt,

2 möglich, aber ein positives Zeugnis dafür haben wir nicht ( ). An dritter Stelle ist zu nennen ein kleiner bei den Torlo-

niaschen Ausgrabungen in Porto gefundener Altar aus Granitello mit der Inschrift (C. L L. XIV, 24; vgl. Henzen Annali dell'Istit.

/.

1866

135):

p.

M. Angelo Heliop{olitano) pro salute ImperaCommodi Aug(ustorum) torum) Antonini et

0.

\

\

\

|

Gaionas d(pno) Die Weihung

fällt in

Commodus gemeinsam

\

\

d(edit).

die Jahre

177-180, wo

Marc Aurel und

regierten.

Der Name Gaionas

ist

äusserst selten

:

aus

Rom und Umge-

gend haben wir ausser den bisher aufgezählten Beispielen nur noch ein sicheres (Kaibel IGr. It. 16, XIV 1638 'HfaodwQa raiooru) und ein zweifelhaftes (Kaibel 1752). Dazu kommen die lateinischen

=

:

C. VI n. 21235 (L. Cocceius Gaionas und Gaionas alumnus) 13423 (M. Aurunculeio Caionati) und 29145 (M. Ulpius Caionas).

Nicht

häufiger

grösserer

sind

Belege aus der östlichen

Reichshälfte

:

in

Anzahl zusammen finden sich solche eigentlich nur auf den

merkwürdigen Felsinschriften aus den Steinbrüchen von Khardassy in Nubien CIG. 5004. 5011. 5025. 5035. Aber das ist kein Grund, f. 38. [Auch hier muss ich bemerken, dass ich das Gauckler (Bull, comun. p. 57 A. 1) kennen gelernt habe, sondern dass umgekehrt er es den oben erwähnten Erläuterungsblättern zu meinem Vortrage entnommen hat].

(*)

Cod. Vat. 9735

Citat nicht durch Hrn.

a

( )

Die Aehnlichkeit in dimension matiüre

aus Villa Sciarra (Gauckler Comptes ich nicht besonders gross finden.

Rendus

et

S. 142,

facture mit den Altären Bull, comun. p. 56) kann

DER HAIN DER FÜRRINA AM JANICULUM

247

ihn für aegyptischen Ursprungs zu halten altägyptische Parallelnamen sind, wie mich A. Erman belehrt, nicht vorhanden ( ). Der :

l

Verehrer des syrischen Gottes wird auch seiner Abstammung nach Syrer gewesen sein. Gaionas mag als kleiner Handelsmann in der grossen Hafenstadt von

Kom

seine

Laufbahn begonnen haben

;

nach

der Hauptstadt übergesiedelt, hat er es dann im Quartier der Industrie und der Orientalen in Trastevere zu Geld und Ansehen in

seinen Kreisen gebracht, hat seine Loyalität und (si dicere fas est) Kirchlichkeit durch Stiftungen und Weihinschriften von denen doch wohl nur ein kleiner Teil auf uns gekommen ist be-





wiesen, und ist schliesslich sogar dahin gelangt, sich mit einem altrömischen Titel schmücken und seiner Ergebenheit an das aller-

Kaiserhaus öffentlichen Ausdruck geben zu dürfen: eine Laufbahn, wie sie für die Welthauptstadt im zweiten nachchristlihöchste

chen Jahrhundert typisch gewesen sein mag. Die Datirung welche wir aus der Inschriften gewinnen, gilt tive aus dem

Artemis wegen des

prierin

etwas besseren Periode

als

Gaionas

eleganten Skulpturenschmuckes einer der severischen zuzuweisen geneigt

aber über die Mitte des

sein,

des

ohne Zweifel annähernd auch für die übrigen VoFurrina-Heiligtum. Man mag den Altar der Ky-

ihn nicht hinaufzudatieren.

zweiten Jhdts.

In

braucht

antoninische

die

oder

Zeit gehört auch die bereits erwähnte Inschrift C.

I.

man auch severische

L. VI, 422:

o(pttmo) m(aximo) H{eliopolitano) Äug(usto) sacr(um), Genio Forinarum et cultoribus haius loci Terentia Nice cum

I(ovi)

Terentio et

Damarione filio sacerdole

Fonteio

Onesimo

filio,

Terentio

et

2

sacrorum

(

),

Damarione iun{iore)

Signum

et

basim

voto

suscepto de suo posuit, lustro eiusdem Damarionis. Der jetzt im Giardino della Pioma des Vatikans befindliche Stein war im Mit-

Ebenso darf

(*)

die Hesychglosse,

nach der Talmv ein

Name

des Nils

sein soll, nicht herangezogen werden sie stammt aus Genes. 2, 13. Der Name Tcc'mv findet sich in der Inschrift von Philae CIGr. 4931/32 und in den Steuer:

im Britischen Museum

listen

Br. Mus.

n.

und

vol. II p. 32. 84)

CCLVIII n.

CCLX

Z.

131. 132. 190. {Papyrus in the 72-73) Z. 42 (ebda. vol. II

(v. I.

p. 48. 2 (

lich

Sacrorum

)

a sacris

:

dem

wie schon Henzen a. a. 0. bemerkt, so viel wie auch aus anderen orientalischen Culten, nament-

Z. 10 ist,

der Terminus

ist

der Isis, bekannt.

CH.

248

HUELSEN

Kirche der Vierzig Märtyrer (j. S. Pasquale Luciano Via Manara), und hatte seinen ursprünglichen Baylon Platz ohne Zweifel in unserem Heiligtume, das von jener Kirche telalter in der kleinen in

kaum 400 m.

entfernt

ist.

Das gleiche

gilt

von der

Abhänge des Janiculum ausgegrabenen, daria des Vatikans befindlichen Marmorbasis

1803 am

J.

i.

jetzt in der Galleria lapiC. 1. L.

VI, 423

l

(

):

conservatori

imperii I(ovi) o(plirno) m(aximo) Heliopolitano d{omini) n(ostri) Gordiani pü felicis invicti Aug(usli) L. Trebonius Fab(ia) Sossianus colonia Heliupoli (centurio) frum(entarias) leg(ionis Inschrift

IUI Fl(aviae)

Gordianae p{rimus) p{ilus)

stammt aus den Jahren 238-243;

(beschrieben bei

das

).

Die

über ihr

Relief

Amelung Katal. des Vatik. Museums von zwei Löwen begleitete Göttin

2

(

I

S.

280

stellt die

n.

152) Atargatis (mit den Attributen der Fortuna) dar: nach den erhaltenen Spuren scheint ein bronzenes Bildwerk, doch wohl eine Statuette des

Juppiter-Hadad

Wenn Heiligtum

selbst,

wir diese

die Basis gekrönt zu haben.

Monumente mit

Sicherheit

in Villa Sciarra zuweisen können, so

dem

ist

syrischen

die Herkunft

weniger sicher bei drei anderen im 15. Jhdt. zu Tage gekommenen, aber längst verschollenen. Zunächst den beiden der Dea Suria

und dem Juppiter Optimus Maximus geweihten Altären C. I. L. VI, 116. 117. Ihre Sculpturen werden im Corpus nach den alten Autoren (vgl. auch den Stich in Boissards Antiquitäten

1.

IV

f.

94,

Juppiter sedens inter duos tauros deesi pars superior corporis, super est manus sinistra, quae videiur palmam tenuisse ; und dea sedens inter duos leones, desunt caput et 95) so beschrieben

:

;

:

brachia. Beide befanden

sammen mit einem

sich

dritten

um 1500 im Altar,

der

Garten Mattei, zu-

mit Urceus und Patera

geschmückt, oben das Bild der sitzenden Göttin zwischen zwei Löwen, darunter die Inschrift P. Acilius Felix d. d. Diasuriae

(*)

Gefunden allo sbocco delle acque Alsietine in Trastevere presso Cosimato nach Fea (bei Melchiorri Mem. Romane III p. 117);

la chiesa di S.

präziser ist die

Angabe Zoegas nella

villa

Crescenzi (vgl. C.

I.

L.

VI

add.

p. 3005). 2 (

)

Derselbe Trebonius

Sossianus hat unter der Regierung der beiden

5 Philippi in Philippopolis Arabiae die Inschrift C. I. L. IIIS 14149 (vgl. v. Domaszewski Rhein. Museum 1899 p. 159) geweiht. Ich verdanke diesen Hinweis H. Dessau.

DER HAIN DER

cum

suis,

L

zeigt (C.

FL

KRIXA AM JAMCULUM

115 und 30696;

L. VI,

jetzt

249

im

capitoli-

Foggini Bassirilievi p. 231 abgebildet an der Lungaretta, nahe dem Ponte cf. 409). In jenem Garten, S. Bartolomeo hatte Battista Giacomo Mattei (f 1502, s. Lannischen

bei

Museum;

Storia degli scavi I, 112) eine ziemlich reiche SammInschriften zusammengebracht, unter denen auch mehvon lung rere Weihinschriften für orientalische Gottheiten sind. Aber da er ciani

Steine verschiedenen

kunft,

zum Teil vielleicht von eigenen zum Teil unbekannter Her-

Fundortes,

Besitzungen an der Via

Portuensis,

hat, ist bei diesen beiden die

zusammengebracht

an unser Heiligtum nicht so sicher ( Henzens Datierung, der den radierten

Maximinus

zweifellos, so

hält,

um

Fortbestehen des Cultus

!

hätten

die

Zuweisung

Wäre sie es, und wäre ). Namen für den des Julius

Wende

wir

ein Zeugnis für das

des dritten

und vierten

Jahrhunderts.

Dass jedoch

das

noch

Heiligtum

existierte, lässt sich wahrscheinlich

constantinischer

in

Zeit

machen aus der Stadtbeschrei-

bung. Die Regionarier führen in der vierzehnten Region nach Erwähnung des Janiculum und der molinae (bei Porta S. Pancrazio) folgende

Namen

auf (Jordan

II,

665):

Curiosum

Notitia

statuam

cohortem

Valerianam

VII vigilum

cohortem

statuam

VII vigilum Valerianam

caput Gorgonis

caput Gorgonis

Fortis Fortunae

Herculem cubanlem Fortis Forlunae corariam Septimianam

coraria Septimiana

Herculem cubaatem

Ueber die Sammlung Mattei vgl. Lanciani, Storia degli scavi I, Ausser den genannten Steinen besass Battista Mattei noch die Votive an Sol (Elagabalus) I L. VI, 708. 710; an Juppiter Sabazius CLL. VI, 429. 430; an Silvan C. VI, 940; die griechischen an Juppiter Malachbelus (*)

111

f.

C

und 997). a. a.

palmyrenischen Götter (Kaibel IGr. It. 991) und an Sol (ebda Dass die Mattei an der Via Portuensis ausgegraben haben, wie Lanciani 0. vermutet, wird bestätigt durch die Angabe des Mazochius und Medie

tellus zu

dem schönen Cippus

tus in via Portuensi.

[Irrig

der Fabia Pyrallis C. I. L. VI, 17622: reperGauckler Bull, comun. p. 60 den Stein

nennt

17

CH.

250

Von

diesen Oertlichkeiten sind

HUKLSEX letzten drei ihrer

die

Lage nach

bekannt: der Hercules cubans und die Fors Fortuna an der Via innerhalb

Portuensis,

3, 644); die coriaria sis,

zwischen Ponte Rotto und

dem kennen von

des ersten Meilensteines (Hülsen- Jordan I, Septimiana am Anfange der Via Portuen-

S.

(a. a.

0. S. 638)

;

ausser-

VII vigüum in der Nähe In dem Namen Caput Gorgonis

wir die Station der cohors (a. a.

Crisogono

0. S. 647).

Namen

werden wir demnach den Strasse

S. Cecilia

im mittleren

und Janiculum,

vermuten

dürfen.

dass schon zu Ciceros Zeiten

im Volksglauben

eines

Heiligtumes oder einer

Teile der 14. Region, zwischen Pons Sublicius

(')

Und wenn

wir uns erinnern^

an Stelle der verschollenen Furrina

die Furien getreten waren,

wenn wir ferner beachten,

dem

Altar der Kyprierin das Gorgonenhaupt einen herPlatz einnimmt, so erscheint die weitere Vermutung vorragenden dass vicus Caput Gorgonis der Name eben derjenigen naheliegend, dass auf

Strasse war, welche

vom

Tiber, vielleicht von einer der Brücken,

zu unserem Heiligtum hinauf führte. Das Andenken an den Hain, und wahrscheinlich auch der Cult in demselben, hätten demnach

noch

in der ersten

Hälfte des vierten

Jhdts.

Chr.

n.

bestanden.

Von der Bedeutung der altrömischen Furrina mögen freiund Weihgaben

lich die Gläubigen, die in der Spätzeit hier Opfer

darbrachten, nur sehr unklare Vorstellungen gehabt haben. Hatte doch schon in verhältnismässig früher Zeit etymologische Klügelei

dung

Namen

den

gebracht,

so

der Furrina dass

mit dem

allmählich

eine

Mehrzahl von Forrinae

man

aus

traten.

der Furiae

an Stelle der Ich

weiss

in Verbin-

einen

daher

Göttin

ob

nicht,

dem Umstände,

dass die Kyprierin Artemis diesen Forrinae das Praedicat vv^ai giebt, sichere Schlüsse auf das Wesen der altrömischen Göttin

ziehen darf

(v.

Domaszewski Archiv

1907 S. 333). Auch muss der Synkretismus mit orientalischen Culten, mit der Verehrung des Hadad

für Religionswissenschaft X,

und anderer

svrischer Gottheiten, dazu beitragen

au Trastevere, dans le jardin Mattet, immediat de la villa Sciarra],

C. VI, 710 trouve le

S.

voisinage

haben,

(>) Cicero, De nat. deor. 1IT, 18, 46; Plutarch. 226 Anm.). Vgl. Preller- Jordan, Rom. Mythologie

C. II,

c'est

die

ä dire dans-

Gracchus 17 69

f.

ur-

(s.

o.

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM

251

sprünglichen Vorstellungen zu verdunkeln ( ). Die Atargatis, welche mit Hadad zusammen verehrt wird, ist eine Göttin der Frucht1

barkeit; es läge nahe, das Epitheton novXvßovsiQr^ welches sich 7 findet, auf eine ähnliche

in der grossen metrischen Inschrift n.

zu

Gottheit

beziehen.

Doch sind unsere

Materialien

bisher zu

um

weitgehende Hypothesen darauf zu bauen. Vielleicht könnten wir einen Schritt weiter gehen, wenn wir

dürftig,

über die bauliche Gestaltung des Heiligtumes im

Klaren wären,

und nach Hrn. Gaucklers Schilderungen (Comptes Rendus S. 156 und ausführlicher Bull, comun. p. 46) könnte es allerdings scheinen, als ob wir uns von der Anlage ein ziemlich klares Bild zu machen im stände wären. Er beschreibt den Fundort als « un cirque d'erosion, dont les pentes abruptes convergent vers

lement, qui trahit la presence

d'une

source

un centre d'affouücachee.

Celle-ci

a

disparu, depuis de longs siecles, sous les eboulements argileux qui ont avengle le point d'e'mergence de la nappe souterraine, et rempli le fond de V hemicycle d' un enorme amas d' allu~ vions\ mais elles etait captee ä l'epoque romaine, et ses eaux, un caniveau souterrain en briques, venaient se

amenees par

deverser par une bouche de fontaine en marbre blanc dans J reservoir d un nymphee. De cet edifice, dont je crois etre en mesure d'aßrmer Vexistence, ü ne subsiste aucune trace ä le

la le

surface du sol moderne: mais son ossature se devine sous molles ondulations des terres rapportees. Elle dessine un fer

ä cheval,

exactement Oriente, que Von degagerait tout entier metres le niveau actuel de Vhemi-

en abaissant de cinq ä six »

cyele

.

J Dass der Hain, wie Gauckler Comptes Rendus S. 154, Bull, comun. ) 76 behauptet, nach der Ermordung des Gracchus als locus funestus verp. devaient considSrer le lucus de Furrina lassen worden sei (les Romains (

.

comme un de

ces

.

.

lieux ndfastes, d'oü Von s'e'cartait avec soin, un endroit

maudit vouö aux puissances infernales) ist eine ganz willkürliche Annahme, die in direktem Widerspruch steht mit der unverdächtigen Angabe des Plutarch

C.

Gracch.

öaov el%ov Ifxsqov

c.

18: (die römischen Plebejer) öXLyta ihstsqov (i^ecprjpav), nö&ov rGiv rgocx/CDv eixövag ts yi\Q «ixGyv ävctde'iZav'

xcel

(pccvsQG) 7TQoini&ei>ro xal xovg xonovg sv olg iyovevtirjaav äyiSQwoavteg noXXol xal änrJQ/oi'To fxsv wv wqcu cpeoovai ndvvwv, sdvov de *«#' rjfxeociv

rsg

£i>

nooaimniov &ansQ

&eG>v legoig inicpoiz&vteg.

CH.

"252

HUELSEN

Bei genauerem Zusehen zeigt sich leider, dass die meisten

Angaben und Beobachtungen unrichtig oder

dieser

Um

mit der letzten zu beginnen, so erkennt

zweifelhaft sind.

man

allerdings, ein

wenig oberhalb der Fundstelle der Inschriften, eine wellige Erhöhung: diese verdeckt jedoch, wie mir von ortskundigen Personen

wurde (*), eine nicht halbkreisförmige sondern kreisrunde zur Einfassung einer tiefen Grube diente, und welche Mauer, der welche zeitige Besitzer der Villa erst vor einigen Jahren hat mitgeteilt

zuschütten lassen, nachdem durch Sachverständige constatiert war,

dem Mauerwerk

dass an

Was

nichts antikes

sei.

die hydraulischen Verhältnisse betrifft,

mir, bei der bekannten

Competenz

habe ich

so

des Hrn. Gauckler

es

in diesen

angelegen sein lassen, seine Angaben nachzuprüfen. Das Nichtvorhandensein einer Quelle in der jetzigen Villa 2 es giebt in der UmgeSciarra giebt Hr. Gauckler selbst zu ( ) besonders

Fragen,

:

bung nur eine kleine Wasserader, welche am Fusse des Hügels, fast 200 m. von der Fundstelle der Inschriften und 30 m. unter •dem Niveau derselben, zu Tage tritt. Möglicherweise ist es dieselbe, welche im vorigen Jhdt. das moderne Nympheum in Villa Crescenzi (Nolli pianta f. 11) speiste. Dass dies die gesunkene Quelle aus dem Haine der Furrina sei, ist doch nur eine entfernte Möglichkeit. Aber gegen die Existenz reichlicher Wasseradern in Haine der Furrina auch in antiker Zeit ( 3 ) spricht m. Er. eine Tat(1)

Ich bin besonders Hrn. Garteninspektor Cav. A. Trucchi, welcher

die Villa Sciarra seit Jahren gründlich kennt, für einschlägige

Angaben

ver-

pflichtet. 2

Die reichen Fontänenanlagen und Teiche der Villa Sciarra werden von der Acqua Paola und Acqua Marcia gespeist. In das Tälchen in dem die Inschriften gefunden sind fliesst jetzt ein Teil des Ueberschusses (

)

jetzt alle

aus

dem grossen oberen Teiches beim Casino

tiger Besichtigung den

der Villa ab:

Eindruck hervorrufen kann,

als

was bei

seien

flüch-

hier unterir-

dische Wasseradern vorhanden. (*)

Ueber

alle finden sich

am Janiculum vgl. Lanciani, Acque p. 27 fast im vaticanischen Gebiete, oder der nördlichen Hälfte des

die Quellen

:

Hügels bis zur Porta Aurelia (dass in der regio Transtiberina Quellwasser selten war, bezeugt die von Gauckler selbst citierte Stelle hist. Aug. vita Aureliani 45). Die Frage, si Vacqueduc de VAqua Alsiatina qui debouchait juste au dessous de la Villa Sciarra [falsch, s. Hülsen-Jordan I, 3 S. 640] pas alimente' par la source de Furrina, die Gauckler Compte Rendu 157 A. 1 aufwirft, wird man unbedenklich mit Nein beantworten dürfen.

n'e'tait

S.

DER HAIN DER FURRINA AM JANICULUM

25&

sache, die Hrn. Gauckler unbekannt geblieben zu sein scheint.

fanden sich nämlich

in

der

Ea zusammen mit den Fundamentgrube

Marmorblöcken nicht unbeträchtliche Reste von bleiernen Wasserleitungsröhren, die leider nicht erhalten sind. Eine solche Anlagewäre überflüssig gewesen, wenn in unmittelbarer Nähe eine reichliche Quelle vorhanden

gewesen wäre. Und auch der Zustand der Die starken

Steine selbst widersprecht der Hypothese Gaucklers.

Lagen von Kalksinter, welche sich auf allen finden, können keidem Wasser einer Quelle herrühren, die aus den obe-

nesfalls von

ren (lehmigen) oder unteren (vulkanischen) Schichten des Janiculums entspringt, sondern müssen ihren Ursprung dem kalkhaltigen

Wasser aus einer der grossen Leitungen verdanken. Der caniveau souterrain en briques endlich, in den nach Hrn. Gaucklers Ansicht in römischer Zeit die Quelle gefasst wurde, war nach Aussage des Mauerpoliers (desselben chef du chantier de construclion, den Gauckler Bull, comun. S. 46 A. 2 citiert) ein rechteckiger Kanal

von ungefähr 40/50 cm. Querschnitt, una specie di fogna. für eine

rend

Kloake passen die Abmessungen auch recht

sie für

gut, eine Leitung aus einer Quelle gross scheinen.

Wir werden nach dem Vorstehenden gut tun, Bild, welches Gauckler von dem Tempel mit dem

das

Und wäh-

poetische

heiligen Quell

im Haine entwirft, in das Reich der Phantasie zu verweisen. Auch das wenige, was wir über frühere Funde (') in und bei

Am

bemerkenswertesten sind die Funde von 1720, über welche vg'L I, 3 S. 641 A. 48. Den einzigen Bericht über dieselben giebt A. Cassio, Corso delle acque I, 147 (1756), nach der Erzählung eines Handwerkers, der dreissig Jahre vorher bei den Arbeiten zugegen gewesen war. (»)

Hülsen- Jordan

Man

hat damals

am Ostabhang

im Tuff des Hügels

der Villa Ottoboni-Sciarra eine grosse Höhle denn die oberen Schichten des Hügels

(also ziemlich tief,

Lehm und Thon) gefunden u vi si trovarono molte mottete antiche di metallo, molte figure di rane e serpi, e della stessa materia una statua alta palmi 3, rappresentante Ercole combattente con VIdra [?]; ausserdem pietre di varie grossezze che dissero erano Agate. Das Ganze macht bestehen aus

:

den Eindruck, als hätte es sich um ein kostbar ausgestattetes Nympheum gehandelt. Diese Ausgrabungen scheinen gemacht nella valle fra la villa Ottoboni e Valtra Spada, also ein gutes Stück nördlich von den neuen Ausgrabungen, in der Nähe der Aureliansmauer (s. Cassio a. a. 0. S. 148). Irrtümlich sagt Gauckler S. 79 A. 3 Lanciani FÜR. pL 33 donne le plan :

approximatif de ce nymphee; er scheint es zu verwechseln mit dem oben erwähnten modernen Bau in Villa Crescenzi. Was die Funde von « colonne

254

der

CH.

Villa

HUELSEX, DER HAIX DER FURRIXA AM JANICULUM

Sciarra

wissen,

nicht

hilft

weiter.

Hier

kann

nur

Fortsetzung der Ausgrabungen Klarheit schaffen: und nachdem ein zufälliger Fund auf kleinstem Räume uns eine Reihe so wert-

Denkmäler beschert hat, wird es der lebhafte Wunsch aller für die Geschichte und Religion des alten Roms interessierten Kreise voller

sein, dass die methodische Untersuchung dieses wichtigen Platzes bald fortgesetzt werde. Hoffen wir dass der altertumsfreundliche und liberale Besitzer zu einer solchen Unternehmung die Hand bieten wird!

urne sepolcrali, lastre d'argento » und einer « ofjßcina di metalli, crogiuoli, maUoni vetrificati » betrifft, welche Lanciani FÜR. a. a. 0. im Gebiete der ehemaligen Villa Crescenzi verzeichnet, so sind, nach einer freundlichen Mitteilung Lancianis, die letzteren gemacht bei Anlage des Viale Glorioso Ende der achtziger Jahre des vorigen Jhdts. die ersteren werden in handschriftli;

chen Nachrichten aus Feas Zeit erwähnt.

Ch. Huelsen.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN.

Kein etruskisches Gebiet scher erforscht worden

Herstellung

ist

durch Ausgrabungen systematidank den Arbeiten zur

als das faliskische

der Carta archeologica (s. Monumenti antichi IV); die faliskischen Inschriften bisher sehr unvollstän-

und doch sind

dig publiziert. Der folgende kleine Beitrag zur Bereicherung des faliskischen Inschriftenmaterials entstammt einer Untersuchung der Inschriften

des

Museo Falisco

(in Villa

Giulia),

welche ich im

Sommer auf Anregung des zeitweiligen Direktors des Museums Prof. E. Bizzo vorgenommen habe. Zu besonderem Dank hat mich dabei der Inspektor des Museums Ing. B. Mengarelli verpflichtet, der mir nicht nur alle Schätze des Muvorigen

seums ohne Vorbehalt zur Verfügung stellte, sondern auch eigene Beiträge, die er während seiner vieljährigen Arbeit für die geplante Carta archeologica gesammelt hat, zur vorläufigen ( ) Veröffentlichung übergab. Bei einem Besuch in Civita Castellana (Falerii J

mich überzeugt, dass reiches Material dort noch Die Inschriften Nr. 1-10 und 61-63 befinden sich

vsteres) habe ich

zu sammeln

ist.

noch in Civita Castellana.

Es war mir aber entgangen, dass Dr. G. H erbig bei seinem römischen Aufenthalte im Frühjahr 1903 ( 2 ) die Inschriften des Museo Falisco für das Corpus Inscriptionum Etruscarum unter 3 Benutzung des offiziellen handschriftlichen Inventars ( ) von G. Gatti und eines kleinen Zettelkatalogs mit Rotstiftzeichnungen von B. Nogara bereits durchgearbeitet hatte. Ich liess ihn deswegen

Eine Publikation, die das gesamte bis jetzt unedierte faliskische Inschriftenmaterial umfassen wird, haben wir gemeinsam geplant. 1

( )

2 )

(

Sitzungsberichte

philol. u. histor. Klasse a (

)

d.

Kgl. Bayer. Akademie der Wissenschaften, philos.S. 286-287.

München 1904

Unten von mir mit Inv. bezeichnet.

250

C.

THUL1N

von meinem Material dasjenige aussondern, was er der Erstpubliim Corpus vorzubehalten wünschte, und veröffentliche im Einverständnis mit ihm das Folgende. Dr. Herbig verdanke ich kation

— wie aus meinem Texte hervorgehen wird —

auch

viele wertvolle

Beiträge zu der Interpretierung schwieriger Inschriften. Folgende Arbeiten werde ich oft erwähnen und mit Abkür-

zungen bezeichnen: D. oder Deecke

= W.

Deecke, Die

Strassburg 1888. Die Zahlen (z. B. D. 13) bezeichnen die Nummern der Inschriften bei Deecke. Falisker.

Gam. P= Gamurrini, Notizie d. scavi 1883 S. 165 ff. Gamurrini, Monnmenti antichi dei Lincei IV 1894 Sp. 321-346 (die Inschriften von Narce). L. Lignana, Rom. Mitt. II (1887) S. 202. Gamurrini

=

Schulze

=

= W. Schulze, Zur Geschichte

Abh.

lateinischer Eigennamen.

kgl. Gesellsch. d. Wissensch. zu Göttingen, Philol.histor. Kl. 1904, Neue Folge Band V Nro. 5.

Herbig

d.

=

Torp-Herbig,

schriften

(Nr.

60-61

Bayer. Akademie

München 1904

Weege

= Fr.

üalicae,

d.

sind

Sitzungsber.

faliskisch).

d.

u. histor.

kgl.

Kl.

ff.

Vasculorum campanorum Bonnae 1906.

Weege, Diss.

etruskische In-

Wissensch., philos.-philol.

489

S.

Einige neugefundene

inscriptiones

Die Ziegel- und Felseninschriften (S. 256 ff.) sind mit Ausnahme in etwa / x& nat. Grösse, die sämtlichen

von Nr. 31. 34 und 35

l

Vaseninschriften (S. 296-308 Beilage

1.

2)

in natürlicher Grösse

wiedergegeben.

I.

A. 1-3.

Civita Castellana.

Aufgemalte

Nach einem vom Custode

Inschriften. delle

antichitä in Civita Ca-

Giuseppe Magliulo d. 31. Dec. 1900 abgestattetem Bericht, den mir Hr. Mengarelli freundlichst zur Verfügung stellana

stellte, e

war

in

Gazzoli, eine

Valsiarosa (Civita Castellana), proprietä Midossi tomba a camera (5,70 m. Breite, 3,65 Länge) mit

257

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

achtzehn Loculi gefunden und Inschriften versehenen Ziegel,

zu drei von

mit

denen

diesen

auch die mit waren.

sie verschlossen

Diese Ziegel gelang es mir bei einem Besuch in Civita Castellana durch Vermittlung Magliulo's in privatem Besitz wiederzufinden,

und der Besitzer erlaubte mir liebenswürdigst

Belieben zu studieren.

zum

Sie sind zwar jetzt

zum

sie

nach

Teil zerbrochen,

Teil stark beschädigt, Hr. Magliulo hatte aber seine Abschrift

gemacht,

als sie

noch in situ und

das jetzt Erhaltene noch genügt,

waren; und da sowohl die wesentliche Rich-

fast unversehrt

um

wie auch

tigkeit seiner Abschrift festzustellen,

Lücken derselben

auszufüllen, haben wir drei fast vollständige Inschriften, die eine die beiden anderen auf je zwei Ziegel verteilt. Diese Inschriften sind schon deswegen interessant, weil sie zu den seltenen gehören, für deren Chronologie die in demselben

auf

vier,

Grabe gefundenen Gegenstände Anhalt geben. Diese sind mit den Ziegeln zusammen noch erhalten ( ): es sind kleine Gefässe hei!

man dem Ende

mischer Kunst, die

des dritten vorchristlichen

des vierten oder

Jahrhunderts zuteilen

dem Anfang

darf.

Das

alter-

tümliche Aussehen der Schrift spricht eher für das vierte als für das dritte Jhdt. Aus dem Bericht Magliulos erwähne ich folgende

Gegenstände 1.

:

Olla cineraria

decorata da ambo

verniciata nera di forma

ovoidale a doppia ansa.

parti con due figure virili ammantate, dipinte con ocre rossa. Ha per coperchio un piattello verniciato nero su piede. 3. Oxybaphon locale decorato da ambo le parti con profilo muliebre. ft

5.

6.

le

Rozzo kantharos, interamente verniciato di nero plumbeo. a doppia ansa a naslro deOlla cineraria di forma cilindrica .

.

.

corata con fiori e palmette dipinte in bianco. 8. Grande unguentario di alabastrone di forma cilindrica. IL Askos a ciambella verniciato nero. 12.

1.

Lucerna verniciata di nero.

Auf

vier Ziegeln von

der Grösse

60:49 cm.

ist

die In-

mit sehr hohen (etwa 15 cm.) und breiten (etwa 3 cm.). Buchstaben in Lila auf 6-7 mm. starken Kalk aufgemalt. Während schrift

sonst die

Inschrift,

wenn

der

Raum

(*) Es ist sehr zu wünschen, dass Museo Falisco einverleibt wird.

der Ziegel

dieser ganze

nicht

ausreicht,

Fand den Schätzen

des

258

THULIN

C.

l

auf der Felswand fortgesetzt wird ( ) oder bustrophedon zurück3 kehrt ( 2 ), biegen hier ( ) die beiden Zeilen der Inschrift auf dem letzten Ziegel fast rechtwinklig nach unten

fasies

louci

:

siA

c

:

teti

lo

.

las:

.

.

xor

:

um. Magliulo

4 :

oif\ai

(

).

Setzen wir nun die Buchstaben, welche durch die Abschrift das Erhaltene

Magliulos gesichert sind, in lautet die Inschrift

(s.

Facsimile)

ein,

so

:

(f)as(i)es louc(i)

:

In der ersten Zeile

:

(c)f

teti

ist

:

u(x)or

\

louria //'

oißa.

der mittlere

Name

nicht mit Sicher-

Buchstabe auch bei Magliulo

keit zu ergänzen, da der zweite

ihm

siA

fehlt,

A

wiedergegeben und jetzt bis auf einen kleinen Best verschwunden ist. Ich vermute Cesia oder etwa der letzte aber von

Cesi

f.

(vgl.

Fasies

Deecke 13 Cesi

ist

ein neuer

(»)

S.

unten Nr.

(»)

S.

unten Nr. 27:

3

als

fi).

Name, worüber

s.

unten.

4.

vgl.

auch

32.

Vgl. Deecke Nr. 51. der beiden Zeilen hat (*) Von der vertikal geschriebenen Fortsetzung M. nur ein a und ein i (= der Rest des a in Louria) gelesen. (

)

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

Louria (Luria) Fabbrica

Roma

di

Setoriana

aber schon früher durch eine Inschrift von

ist

belegt: C.

I.

\

3181 Praeeüia Sex. f.\ Titiae Luriae nepti

L. XI,

Praecüiae

Titiae

fec.

259

et

f.

\

\

L. Lurio Luriano (genero ergänzt Cichorius). Die obere Hälfte der Buchstaben war schon beim Auffinden des Grabes abgefallen

et

|

und Magliulo

In der zweiten Zeile klar

Louci

:

uxor und beweist,

:

Teti

:

uxor

ist die :

ausserdem

jedoch nach

ist

sicher.

Lesung

bis auf einen

/ oifia.

Magliulo setzt aber der grosse

gänzung ergiebt sich durch zwei

Raum

freie

Buchstabe da gewesen

ein

Buchstaben

zwar zwischen

nur zwei Punkte,

oifia

dass

Die Lesung

setzt hier nur Striche.

den erhaltenen Resten vollkommen

ist.

Die Er-

im Inneren zweier kleinen

Graffiti

schwarz gefirnissten Schalen aus der Nekropole von Celle (tomba CXXIII und CXX s. unten Nr. 55-56): loifia tato d. h. Loifia widmet dies dem Tatus. Die ganze Inschrift ist demnach zu lesen :

Fasies

Louci Die

:

:

C(e)sia Teti

Louria

|

uxor

:

:

(L)oifia.

Deutung der Inschrift macht aber grosse

Schwierig-

keiten.

Fasies

nimmt den

Platz eines Vornamens in der Inschrift ein,

gehört aber der Form nach zu den etrusko-faliskischen männlichen Gentilnamen auf -es (Schulze Eigennamen S. 285 ff.). Der in Etrurien vorkommende Gentilname Fassidius

Suana, 2765 Volsinii) licher

Name

in

ist

(C.

I.

Nominativ würde sich

in

dieser

(sc.

Louri

filia),

als

2679 männ-

Inschrift Fasies

nur dann erklären lassen, wenn es erlaubt wäre die Louria, Louci Teti

L. XI,

wohl damit verwandt. Aber

Fortsetzung

uxor zu deuten. Das

streitet

jedoch gegen den sonstigen Sprachgebrauch der falisk. Grabschriften z. B. Deecke 40 a

cavi(a) vecin(e)a votilia

maci acacelini uxo :

d. h.

Cavia Dass

Vecinea

man auch

gebrauch gefolgt

ist,

Vo(l)tilia,

in

Ma(r)ci Aca(r)celini uxo(r). Valsiarosa diesem Sprach-

dem Grab von

beweist

die

zweite Inschrift dieses Grabes

260

unten

(s.

THULIN

C.

S.

261) Cavia

:

Satelie

bleibt also nur die Erklärung

Cavi

\

Louria,

:

Felcoinale

Louci Teti

die Verbindung Titia Louria wähnten lateinisch-faliskisclien Inschrift.

und dazu stimmt

uxor\. Es uxor übrig, \

oben

in der

er-

Der Form nach kann Fasies auch männlicher Genetiv sein. Wenn wir dann Cesi f. lesen und Louria und Loißa als Praenoauffassen dürfen, so wäre die Inschrift zu übersetzen:

mina

Fasies Cesi f(iliae): Louria, Louci Teti uxor,

Bedenklich

Loißa.

aber vor allem der Platz des Genetivs an der

ist

kaum auf

Spitze der Inschrift, und es genügt

Nr. 15

(et)

die Inschrift unten

Cavipi Leveli filea zu verweisen, in der die Tochter keinen

:

Namen

eigenen

Die

trägt.

Lösung gewinnen wir durch die Annahme, weiblicher Name und also die Frau wie oben bei

einfachste

dass Fasies ein

Deecke 40 a mit drei Namen bezeichnet

ist:

Fasies

Gesia (oder

Zu der sprachlichen Erklärung dieser Form f.) werde ich unten kommen. Das nach Louci Teti uxor gestellte Wort Loißa ist dann als Vornamen einer Tochter aufzufasLouria.

Cesi

sen

(*).

Zu vergleichen

sind

ähnlicherweise isoliert

Name der Frau, deren Name bei der der

Frau

(ca.

Inschriften

die

Namen

in

nachgestellt

Deecke 42-44

2

In 42

werden.

),

(

ist

wo es

43 a wohl eher einer Tochter (meania),

Bemalung der Ziegel vor dem der mania) hat weichen müssen, in 44 wahrscheinlich der zweiten

eines Sohnes (larcio).

(')

Diese Deutung verdanke ich der Anregung Herbigs. Ich war selbst zu sehen, etwa liberta (eine Ab-

lange geneigt, in loißa ein Appellativum

leitung mit dem i-Suffix von demselben Stamm wie altlat. loebesum loebertatem Festus 121, osk. lüvfrels, pael. loufir). Aber in der faliskischen In-

Deecke 39

schrift

ist

wahrscheinlich loferta gleich liberta, und in der oben

erwähnten Inschrift loißa tato ist, wie Herbig mit Eecht hervorgehoben hat, ein Name mehr an seinem Platz als ein Appellativum. a (

)

D. 42 uoltio uecineo\maxomo iuneo'he: cupat' 43 a) ca uecineo uolti hei cupat meania ca mania b) ca uecineo \

'

'

'

\

.

44 cesula

\

:

.

tiperilia :te' f\

l

arcio.

|

carconia

FAL1SKISCHE INSCHRIFTEN

Eine zweite Inschrift

2.

von

Grösse 60

der

261

der Längsrichtung zweier Ziegel

ist in

44 cm. mit nur etwa 10 cm. hohen

:

tiefroten

Buchstaben auf Kalkbewurf aufgemalt. Jetzt fehlen einige Buchdurch

staben, die aber

Ich setze diese in

Abschrift

die

Magliulos gesichert sind. einzige Buchstabe, den er nicht

Klammern. Der

gezeichnet hat, nämlich das x in nxor, Die Inschrift lautet:

ist

Fragmenten noch

in

sichtbar.

cau(i)a

cau(i

(:)

satdi(e)

f(e)lcoinate

:)

uxo(r) d.

Cavia

h.

Satelie,

Cavi Felcoinate uxor.

Satelie. Die Belege des etruskischen s.

An

die

ist

nicht

Schulze 225.

4775

Sattelia)

Gentilnamens

bequeme Konjektur Satelia zu

denken,

vielmehr

Satelins

(vgl. C. I.

E.

wohl Satelie

ist

grammatisch eine dem Namen Fasies der vorhergehenden Inschrift analoge Form. Ueber das fakultative -s der etruskisch-faliskischen Flektion auf -es

s.

was wir von diesem Satelie

Schulze 286, unten Nr. 36-40. Nach allem

Namentypus

kennen,

müssten Fasies

männliche Nominative oder Genetive

menhange nach kann aber Satelie noch weniger

als Fasies

männlicher Nominativ aufgefasst werden. Ein oben) cher Genetiv ist zwar in der Verbindung Cavi Saatelie aber

wie

oben

bemerkt

mit

dem

Platz

(s.

männli-

als

denkbar,

und

Dem Zusam-

sein.

(sc.

des

ßlia)

Fasies

262

THULIN

C.

schwer zu vereinigen. Ich neige deshalb zu der Annahme, dass die fraglichen Formen Fasies und Satelie weibliche Nomi-

beiden

native sind, wenngleich bei dem vorhandenen Material chere Erklärung dieser Feminina zu geben ist.

Zwei Wege stehen meiner Meinung nach

offen.

keine

si-

Entweder

ist

der etruskisch-faliskische Namentypus auf -es oder -e im Faliskischen als generis communis behandelt worden, oder sind Fasies und Sa-

mit der

telie

5. lateinischen

Deklination auf

Handbuch § 248) zusammenzustellen

-ies,

-ie (s.

Sommer

1

).

(

Eine plausible grammatische Erklärung wird nur durch die letztere Alternative gegeben. Freilich ist kein Nomen der 5. Deklination überliefert, aber ein Analogon zu Fasies ist der Name der marrucinischen Göttin Ceries, wenn wir diesen Nominativ zu dem

Dativ Cerie dürfen

(v.

Planta

Nr. 128, II

§.

90 A. 4) voraussetzen

(*).

Es gibt jedoch im Lateinischen einen dem Etruskischen entlehnten

Namen

weiblichen

auf

-e,

der

sich

kein

in

bekanntes

3 System der Namenbildung einfügen lässt ( ), nämlich Vegoe, der Name der etruskischen Wahrsagerin. Die latinisierten Formen

(*)

Herbig

äussert dazu in privater Mitteilung Folgendes:

«Aus dem Etruskischen können Satelie und Fasies

als weibliche

Nominative oder Genetive nicht erklärt werden. Etr.

- i

Etr.

-ies

e

= = -ie lat.

io-, -ios, -ius 4~

s-

Dieses -s kann im Etruskischen Genetiv

Ob

im

es

-

letzteren Fall mit Schäfer, Altital.

und Nominativfunction haben. Studien II 3

ff.,

als entlehntes

oder mit Danielsson. B. ph. W. 1906 Sp. 564 Anm. 4, als echt etruskisches Genetiv -s zu betrachten ist, bleibt für unsere Zwecke 'launisches'

Nominativ

gleichgültig.

Ein

etr.

-

s

weiblicher

Nominativ oder Genetiv auf -ie

(s)

aber

wäre so merkwürdig wie ein idg. weiblicher Namenstypus auf -ios oder ein altlateinischer in patronymisch-gentilizischer

Nominativ fungierender

Genetiv

auf

-i

.

Verwendung

Wenn

Sie

als geschlechtsloser

Fasies und Satelie

als ganz analoge, weibl. Formen im Nominativ betrachten wollen, dann halten Sie sich lieber an die Nominative der 5. latein. Deklination auf -ies, -ie neben -ia der 1. {luxuries, luxurie, luxuria), aber nennen Sie

durchaus

solche

Formen nicht etruskisch -faliskisch». Ganz unsicher ist die Deutung der Worte Heriem Iunonis

(*)

XIII 23, 3

( )

bei Gell.

2.

Schulze hat wohl eben deshalb den

Namen

nicht berücksichtigt.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

lauten

2C3

2

Vegoia

(*)

vecui und vecunia

und Vegonia ( ) entsprechend den etruskischen 3 (s. Schulze 316 ff.). Servius ( ) überliefert aber

den Genetiv Begoes; den Dativ Vegoe enthält die Inschrift C. I. L. XIV, 1738 D. M. Ve go e infanti dulcissimae Vitalis maier. Der .

Nominativ (ob

Vegoe oder

Form Vegoe

die

.

früher

Vegoes?)

4

nicht bezeugt.

ist

schen vecui aufgefasst. Die

Schreibung des etruskiFasies und Satelie geben aber

Namen

Anhalt für die Vermutung, dass die Form Vegoe faliskische Vermittlung zu den Römern gekommen

Ohne Zweifel haben wir

Felcoinate.

Namen

schen

Ich habe

als lateinische

( )

Vegoie) durch

(

ist.

hier vor uns den etruski-

felcinatial (C. I. E. 3039. 4483 Perusia), den Schulze mit dem lateinischen Felginas (C. I. L. VI, 17647.

Eigenn. 529 4953. Caesar b.

c.

III 71,

und den von

1)

Plin. n.

h.

3,114 ge-

nannten umbrischen Feliginates zusammengestellt hat und aus dem Gentilnamen felce (Fabr. 2322, Garn. 784 sq. Tarquinii); Schulze

Wie neben Maenas und Maenatius die Form Menates bezeugt ist (C. I. L. XI, 6616

169, 570 A. 4) herleitet.

halbetruskische

Schulze 529), so ist hier ein Nominativus Felcoinates zu denken. Durch diesen Genetiv auf -e (ohne s) wird der von Servius ( 5 ) überlieferte Genetivus Tage von Tages, dem Urheber der etruski-

)

Grom. lat. p. 348 Vegoiae. Aus dem Adjektivum Amm. Marc. XVII,

)

Serv. Aen. VI, 72

J

(

) 2

(

3 (

4 (

p.

13.

)

10, 2

Vegonicis erschlossen.

Begoes nymphae [bygois F, bigois C, beogoes Hj. Thulin, Scriptorum disciplinae etruscae fragmenta I Berlin 1906-

So meint auch

Herbig,

der mir schrieb: «Darf der

etr.

Göttername

Begoe überhaupt mit dem etr. Gentilnamen vecui in Zusammenhang gebracht werden, so möchte ich in ihm am liebsten ein sehr schlecht latinisiertes vecui erblicken, sozusagen un mot savant d* un non-savant». bei

Servius

Dass der Gentilname vecui und der

'

Name der Nymphe Begoe zusammen die Nymphe Egeria sicher nicht von '

'

'

gehören, ist nicht zu bezweifeln, da der gens Egeria zu trennen ist (Schulze 123, 162). Deshalb dürfen wir auch ruhig den Namen der Inschrift Vegoe mit dem des Servius Begoes zusam-

Da also jene Form sowohl in der Fachlitteratur wie auch im Privatleben existierte, klingt die Erklärung Herbigs wenig überzeugend. 6 Aen. 12 scriptum vocibus Tage; so Cod. C; die von den Heraus( ) menstellen.

gebern tius

aufgenommene Form

Silv.

V

2,

1

hat den

Tagae

ist

latinisierten

eine

Gen.

Konjektur des Cod. P. StaOvid. Met. XV 558

Tagetis.

'Tagen bezeichnet das Wort durch die griechische Endung Abiativus heisst Tage Serv. Aen. II 781. Vgl. Varro r. r.

Menates Menatem Menate. Varro

ist die

als

Fremdwort. Der 12

II, 1, 1. 8, 1. 11,

Hauptquelle des Servius.

264

C.

THULIN

sehen Religion, gerechtfertigt ( ). Wenn nun die Namen der beiden angeblichen Religionsstifter der Etrusker, Tages und Vegoe, 1

von Servius

2 (

)

in solchen

Formen

überliefert sind, die in faliski-

schen Inschriften ihre Erklärung finden, so haben wir damit ein neues Zeugnis für die grosse Bedeutung der Stadt Falerii als Ver-

und römischer Religion und Kultur

mittlerin zwischen etruskischer

gewonnen 3.

(vgl.

Eine

Wissowa

dritte,

Relig. 203).

gleichfalls

rot

auf

Kalk gemalte

Inschrift

(Höhe der Buchstaben etwa 10 cm.) desselben Grabes ist auf zwei

der Länge nach zusammengefügte Ziegel (Länge 66 u. 51 cm.) verteilt, von denen der grössere stark konkav ist. Diese Ziegel waren schon bei der Entdeckung des Grabes aus ihrem Loculus herausge-

und sind deswegen von Magliulo jeder für sich abgeschrieben. Venena ux. also Veneria uxor.

fallen

Zu

lesen ist aber

4. In

einer

Tomba

a camera

mit drei Reihen von Loculi R.

Mengarelli

bei

(Höhe 2,10 m. Grösse 6

:

6,60 m.)

in Colonnette (Civita Castellana) fand

seinen topographischen Studien vor vielen

Jahren folgende Inschriftfragmente, die ich nach seinen Zeichnungen gebe. Die Inschriften waren teils mit roter Farbe auf der mit argilla überzogenen Felsenwand, teils mit argilla auf der blossen

Felsenwand aufgemalt.

!

)

(

Ob

statt -i$, die

die

handschriftlichen

Leo

Formen

Plaut. Forsch. 275

ff.

des nominalen

bei Plautus

Genetivus auf

-e

und Lucrez nachgewiesen

hat, hier zu vergleichen sind, lasse ich dahingestellt. a (

)

Die Kommentare des Servius gehören zu unseren wichtigsten Quellen

für die Kenntnis der etruskischen Disciplin.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN a) Links

maltes

vom Loculus B

Inschriftfragment,

der Skizze

265 rot

auf Bewurf ge-

offenbar die Fortsetzung

der Inschrift,

%Sf welche auf den jetzt verlorenen Ziegeln des Loculus stand. In der ersten Zeile steht nur III /, welches nach der lateinisch-faliskischen Inschrift von Capena C. datus ... zu erklären ist. Die

XI 3160 Deecke 81 lectu I' Form des l deutet auf lateinischen

I.

'

L.

'»''

X

)M

,JV

i v->

Einfluss

und späte

Namen im Dativ ... o

uxo

Zeit.

oder

Die zweite Zeile geht auf einen weiblichen Genetiv

aus

:

.

.

.

nai.

In der

dritten ist

deutlich. 18

C.

THULIN

Unter dem Loculus

b)

D

ist

von einer rot auf Bewurf ge-

malten Inschrift noch erhalten

(>u

An ©in

\

Der Name Nirmia

ist

poplia

.

nirmia

wohl mit Niraemim

CLL. X

819

(Pompei) verwandt. Schulze 301 verbessert Nigskhog (Parma) bei Der Nigs'fxiog, correct Nigaffiiog Phlegon F. H. G. 3, 608 in .

Zusatz

wenn uns nun der Name Nlrmios aus FaVgl. z. B. den Wechsel zwischen Vesenius und VI 2385 und 28620, Numesius und Numsius X

ist überflüssig,

bezeugt ist. Vesnius C. I. L.

lerii

3787 und 4605. c)

Unter dem Loculus C steht folgende mit argilla auf die

blosse Tuffwand gemalte, undeutliche Inschrift:



vk>1 .

Unsicher über vetie

ist

das

&

— Vettius

ohne s.

.

ia

viir«

II ue&iu.

Punkt

(vgl.

Deecke

30,

unten 6 b); s. unten

Schulze 101; über die Endung -u

267

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

Nr. 14.

Wir

erwarten aber nach der Zahl

ches graphisch d) a.

dem

das

Wort

lectu, wel-

vetiu ziemlich nahe steht.

Neben dem oberen Loculus rechts vom Eingang (A ist eine mit argilla auf der Tuffwand gemalte

auf der Skizze)

Inschrift vollständig erhalten:

neroni

uolta |

d. h.

(*)

Zu dem Punkt

der faliskischen Köche.

in

\

ca

ß

Volta Neroräo Ca

Ne

.

roni vgl.

z.

.

fi (')•

B. impera

.

toribus in der Inschrift

268

THULIN

C.

ß.

Neben dein unteren Loculus derselben Wand ist der AnBewurf gemalten Inschrift zu erkennen:

fang einer rot auf

ne

.

.

Der Vorname Volta ist aus der Inschrift der faliskischen Köche Deecke 62 £ bekannt: Voltai f. Die Form Neronü ebenfalls Nominativus und also gleich Neronio, kommt in einer lateinischen mit roten Buchstaben auf Bewurf gemalten Ziegelinschrift von Fabbrica di Koma (Inv. 8248 8247) vor:

+

8248

NERONI AFETI-LAV M



ELEA M-F•

FALISK ISCHE INSCHRIFTEN

269

y/lT

I

1

5

<

Äi! ,^/Atl>\

270

C.

veis ist

wohl eher ein

visce

lat.

=

zu veseu C.

I.

l

c als ein o

Viscus Viscius, wie

X, 4398 Vescinus C. u. ö.)

THULIN

I.

E.

L. IV,

348

(

).

Veiscno verhält sich zu

Vescnia C.

418

u.

(= etr.

1910 L. VI, 28616 (s.

vescnei C.

Veseius C.

ö.

etr.

E. 1409 Vescinius

I.

I.

E.

I.

Schulze 128).

Zu leset erinnere ich an lesti C. I. E. 2137, Listenius C. I. L. V, 3179 Vicetia, Lissidius XI, 4806 (s. Schulze 181). Vgl. unten c) und die Inschrift, die auf einer kleinen Schale von Vallone (Inv. 6395) eingeritzt ist casit fere. Das Cognomen Leo, mehrmals in Etrurien vor (s. Schulze 312). b)

Von

der Zeile rechts

ist

nur erhalten

.

.

kommt

etr. leu

:

q ha

... a:

Die Ueberreste der übrigen Buchstaben erlauben uns in Anlehnung an die Inschrift unten Nr. 33 das Wort Hadenia herzustellen. c)

In der unteren Zeile lesen wir

.

a

.

.

t:

mammo.

Die Beste des ersten Wortes sind nicht zu deuten.

Mammo

ist

gleich lat.

Mämus

(Schulze 516). Vgl.

Mammius

Mamius Maamius Schulze 424. Das zweite m ist jedoch unsicher. Vielleicht ist maximo zu lesen (vgl. Deecke 42 und unten Nr. 11 maxomo). 6.

besah

In Penna (Civ. Cast. jetzt Proprietä della Signora Petti), ich unter der Führung Magliulos das Grab, dessen In-

schriften zuerst

Lignana

in diesen

Mitteilungen II

p.

202 (1887),

dann Deecke Falisk. 29-33 publiziert hat. Der Eingang ist jetzt wieder so zugeschüttet, dass man nur mit Mühe zu der tief liegenden Grabtür hinunterkommen kann. Die Anordnung der Grabnische und Inschriften wird durch die beigefügte Skizze, die aber nicht auf photographische Treue Anspruch schriften

macht, veranschaulicht. Die Inund etwa 7 cm. hohen

sind mit schlechter roter Farbe

regelmässigen Buchstaben direkt auf dem 10-20 cm. breiten Band der Tuffwand zwischen den Nischen aufgemalt.

J

(

C.

I.

)

Veisono wäre mit

lat.

Visonius C.

E. 2089 (Clusium), Visius

visni veizi) zusammenzustellen, vezi) bezeugt sind.

CLL.

I.

L. VI, 29049, VeisinniusXI, 2484

VI, 2452, Veisius IX, 3903

neben denen auch Vesonius Vesius

(=

(etr.

etr.

ves

271

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

An

der Frontwand,

wo

vier

(nicht

wie

Deecke sagt

drei)

Nischenpaare sind, steht unter der obersten Reihe

a)

rechts

iuna

b)

links

cauio

.

oußio poplia .

.

aufilio

.

D. 29, L.

b.

tianacuü D. 30, L. d

;

unter der nächsten Reihe rechts

cauij

c)

An sind

.

poplia

.

aufilio

D. 31, L.

c.

wo nur drei Reihen von Nischen Nähe der Frontwand ein niedriger gewölbter Ein-

der linken Seitenwand,

und

in der

gang zu einer Seitenkammer in der Nähe der Frontwand

führt, steht unter der mittleren

puponio

d)

.

fir

.

.

D. 33, L.

Reihe

e.

Die Fortsetzung ist jetzt abgebrochen. Lignana und Deecke haben noch fia mio, vielleicht Firemio (vgl. C. I. L. XI 2776 .

Volsinii A.

.

.

Olsati A.

f.

Pom. Firmo und Firmius Schulze 167).

272

THULIN

C.

Auf einem lesen

Reihe

Fragment derselben

losgerissenen

zu

ist

:

///a

e)

An

.

aufi

.

.

.

Seitenwand sind nur vier einzelne Nischen

der rechten

von verschiedener Grösse und neben der zweiten von unten gegen die Frontwand zu ausserdem eine Nische für eine Kinderurne eingehauen. Ueber dieser Reihe

ist

in

Nähe

der

der Frontwand zu

erkennen /)

//

///«?

Hl



ßio





D. 32 ...

Mo

L. a (k)ai

.

.

ilio

.

.

.

.

Deecke und Lignana haben in b) zwischen cavio und au mit Unrecht einen Strich anstatt eines Punkts gesetzt. Der Punkt hat nur so viel Farbe bekommen, dass etwas heruntergeronnen ist. In las

c)

hat Deecke falsch

au

ilio,

.

das /

"

aufilio gelesen.

Lignana

aber sicher, wenn auch undeutlich. Dasselbe

ist

aufi ... ist jetzt auch auf fällt

*

caucilio anstatt

dem Fragment

e)

zu erkennen. Damit

'

'

von Deecke konstruierte Sigle cau (statt ca oder c •)• Deecke hat S. 154 viele Bedenken gegen die Echtheit dieser die

Inschriften vorgetragen.

Das

chen Gentilnamens, hat

Herb ig

er aufilio

und

Deecke au

ovfilio lat.

filio

und ou

dem Wege geräumt, indem

aus

Aufilius und filio

bedenkliche ausgeschriebene für die

wichtigste, das Fehlen eines männli-

(=

filio

Ofilius gleichsetzt,

Auli

f.,

schuf.

Frauen den Familiennamen

Ovi

f.)

Wenn

las

aber

vermisst, so

ist

während

und

so das

Deecke auch dagegen

zu

bemerken, dass in faliskischen Inschriften die Frauen sehr häufig nur mit einem Namen bezeichnet werden, und dass Poplia hier ebensogut wie Venena oben Nr. 3. Familiennamen ist. Das etrnskische u in Puponio steht nicht mehr isoliert da (s. Schulze

213 und unten Nr. 26 pupelio). Das etruskische & ohne Punkt wiegt nicht schwer (vgl. oben Nr. 4c ve&iu?). Die inneren Bedenken Deeckes fallen also weg.

Dagegen will ich

es nicht verhehlen, dass die Gieichmässigkeit

gesammten Inschriften des Grabes mir auffallend vorkommt. Alles macht den Eindruck, gleichzeitig von einer Hand gemalt zu der

sein.

Viel schwerer

fällt

auf den Gedanken hätte

es

mir jedoch zu verstehen, wie jemand

kommen

sollen,

die

Wände

eines leeren

273

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

Grabes zu bemalen. Restaurierung

Vielleicht rühren die

Inschriften

von

einer

in antiker Zeit her.

B. In Felsen gehauene Inschriften.

Ueber dem jetzt wieder zugeschütteten Eingang zweier vor ungefähr 20 Jahren ausgegrabenen Gräber in Colonette (Civita Castellana), Proprietä Feroldi, stehen in der Felsenwand eingehauen 7-9.

einige meines Wissens nicht publizierte Inschriften, die jedoch, wenn nicht alle Zeichen trügen, jahrhundertelang der freien Luft aus-

gesetzt waren und jetzt zum Teil unlesbar geworden sind. Auffallendes wird uns bei allen, und zwar besonders bei der dritten,

begegnen. Aber an eine Fälschung zu denken ist auch nicht leicht, denn man versteht nicht, in wessen Interesse es gewesen wäre, Inschriften über leere Gräber einzuhauen.

der

Angabe

Im Inneren wurde nach

Magliulos nichts gefunden.

Links auf dem eingehauenen ebenen Feld über dem Grabeingang und auf dem in stumpfem Winkel vorspringenden Felsen 7.

las

ich noch

'||/,!Ä^

'|;

|"

caulo :pau\iceo II II II ies

:

Für Caulo erwarten wir Cavio

cela.

1

(

).

Wenn

nicht ein Schreib-

fehler oder eine zufällige Verletzung des Felsens vorliegt, so (')

Doch

(nicht Seins).

vgl.

Schulze 296 Selus, das sich

müssen

als richtig herausgestellt

hat

J*

274

C.

wir

etr.

cavili C.

I.

4252

E.

THULIN sq.

(Perasia), lat. Gavilius C.

I.

XI, 3656 sq. (Caere), Cavüius X, 1292 (Nola) vergleichen. Der Name Paviceo kommt zwar hier zum ersten Male ist

aber zweifelsohne mit den

Namen

Pavillius C.

L. X,

I.

L.

vor,

2829

(Cumae), Paucius IX, 1653 (Beneventum) und Pauca C. I. E. 1155 zusammenzustellen. Die aspirierte Form des Stammes kommt in etr. <$au%ania C. I. E. 2999 und im Namen der römischen curia Faucia (Liv. 9, 38) und gens F. (Cic. Farn. 13, 11, 1 Arsq.

pinum) vor. S. Schulze 151. Vor ies sind nur noch schwache Spuren von drei oder vier Buchstaben sichtbar, von denen der erste ein l zu sein scheint (etwa Laucies oder Luveies). Wenn Deecke S. 133 cela richtig als cella gedeutet hat, so erwarten wir vor diesem Wort einen

Genetivus; und ein

Genetivus sein.

Namen :

popia

Da

-ies

kann sowohl Nominativ

:

als

Name

auf

-o,

zwar bei Deecke 56, wo wir einen Genetiv erwarcalitenes aronto ceises lartio uxor. Aber die :

:

\

|

Erklärung dieser Inschrift so darf

auf

auf -o der ersten Zeile zu der zweiten. Ein

lartio steht ten

Name

Aber unerklärt bleibt dann das Verhältnis der

ist unsicher.

die folgende Inschrift Nr. 9 einen Dativ auf -oi enthält,

man

vielleicht

auch Caulo Paviceo für Dativ halten und

zu (Lauc)ies filio ergänzen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die beiden Zeilen unserer Inschrift verschiedenen Zeiten angehören. Die zweite

ist

jedenfalls

mehr

zerstört, vielleicht absicht-

Grab den Besitzer gewechselt Rechts davon auf derselben Felsenwand steht

lich ausradiert, als das 8.

Schrift uolii

I

hat. in kleinerer

Tetu

u®\ Die Worte sind ungewöhnlicherweise durch einen langen Strich getrennt. Der Punkt am Ende hat dieselbe eckige Form wie in der Felseninschrift von Ponte Terrano Deecke 3. 9. Eine dritte Inschrift, die ungefähr 10 m. weiter nach rechts auf derselben Felsenwand, also über ein neues Grab, eingehauen ist, unterscheidet sich schon durch die Form der tiefen, schlanken

FALISRISCHE INSCHRIFTEN

275

Buchstaben von den beiden anderen und bietet viele Eigentümlichkeiten. Die Buchstaben nt und ei (?) sind zusammengeschrieben

Deecke 62 und 43), wobei das

(s.

T

(altfaliskische

neben dem sonst benutzten Y auffallend

der ersten Zeile

*"h

,

gemeint sein kann. Neu

und

lateinische)

Ausserdem steht

ist.

in

zweiten FT obgleich kaum tn das drittletzte Zeichen rt* der zweiten

in der ist

,

das/r sein muss (vgl. das vereinzelte Zeichen für an Deecke 8). Ferner steht der erste Buchstabe t gerade wo das ein wenig vertiefte

Zeite,

Inschriftenfeld einsetzt (der Querstrich steht sogar auf

dem

hervor-

springenden Band des Felsens) und scheint also der später hinzugefügte Vorname zu sein. Der zweite Buchstabe ist ein unten spitziges o, vielleicht ein

Koppa 9 Zu

der Schreibung Qeintoi mit ei wäre

.

zu vergleichen Quintilla C.

I.

L.

XIV 2202

(mit

i

longa geschrieben).

Aber ich bin mehr geneigt anzunehmen, dass B für 3 verschrieben ist, und also Qvintoi (cuinte C. I. E. 1048 evinti 437 sq. 1695. 40o0 == Quinctius CLL. XI, 3129 Quintius 3182 Falerii) zu 1

lesen mit etruskischen v wie Herbig Nr. 60.

Dann haben wir

eine

altertümliche Inschrift vor uns. Der Dativ auf -oi (Qvintoi) ist in einer Grabinschrift nicht allzu befremdend (Deecke 48 Zextoi ist Dativ, nicht Genetiv). Ich lese also t qvintoi toi

Tetia

T. Front(p), so

Weihenden

t

dass die

:

front und übersetze T. Quin? zweite Zeile die Namen de-

enthält.

10. Die von

gang

tetia \

eines Grabes

Terrano las ich so

Deecke 4 mitgeteilte Inschrift über dem Einam Abhang des hohen Ufers links von Ponte :

...

pi

:

ues&i

:

cela.

276

C.

Das Dagegen

t

THULIN

am Anfang

ist

nicht mehr zu erkennen. ((. pi Deecke) ist weder mit Deecke vezüi noch mit den älteren Pub-

#x

r likationen vet&i zu lesen.

der

Namensgruppe

II.

Das

Vestius etc.

s ist s.

Müseo Falisco

nämlich ganz deutlich

1

(

).

Zu

Schulze 254.

di

Villa

Giülia.

A. Auf Ziegeln gemalte Inschriften. In einem Magazine des Museo di Villa Giulia sind jetzt sowohl die früher im Museo Falisco zu Civita Castellana gewesenen,

wie auch andere, später erworbene Grabziegel mit Inschriften aufbewahrt. Die meisten sind noch unpubliziert. Gut erhalten sind nur die eingeschnittenen faliskischen Inschriften und die mit weisser, seltener roter, Farbe gemalten lateinisch-faliskischen. Keine von diesen

Gruppen werde ich unten

behandeln.

Sonst sind dagegen

die gemalten Inschriften meistens stark verblasst oder durch die

schlechte Erhaltung des Bewurfs zerstört worden. Ausserdem besteht diese Sammlung fast nur aus Fragmenten oder einzelnen

während

gemalten Inschriften sich über mehrere Ziegel erstreckt haben. Deshalb war meine Hauptaufgabe, Ziegeln,

in der Regel die

2 Ziegelfragmente ( ) und die einzelnen Ziegel so weit als möglich wieder zusammenzufügen. Ich möchte hervorheben,

die zerstreuten

Strich nicht gesehen, weil die (*) Man hat nur deswegen den unteren Fläche des Felsens hier schon beim Einhauen der Inschrift beschädigt war. (*)

Ein Haufen im Inventar des Museums nicht verzeichneter Bruchstücke

leistete oft gute Beiträge.

277

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

dass ich diese Arbeit, bei der nur die gleichzeitige Beachtung der Fugen, des Stoffes der Ziegel, der Farbe und Form der Schrift sichere Resultate geben kann,

volt a

leistete

immer im Museum

Der Museumsaufseher

nach Pausen ausführte. mir dabei

stets gute

selbst

und nicht

Natale Male-

praktische Hülfe.

Wenn nichts Anderes ausdrücklich erwähnt wird, ist in den sämmtlichen unten zu behandelnden Inschriften die Schrift linksund der Fundort Civita Castellana. Von den schon publizierten Inschriften des Grabs der Celü (Gamurrini Not. d. scav. 1883 S. 165 ff. Deecke Falisker Nr. 10-28. C. I. L. XI 3162 c) 1-6. Conway The Italic Dialects I S. 373 Nr. 316-320 und Ann. XL 1-13) bespreche ich läufig faliskisch

11-14.

nur einige. 11. D. 14,

Gam. 5 (Inv. 8154 und 8172). Zwei auf der Vorderseite doppelt bemalte Ziegel, von denen der zweite zerbrochen ist. Jetzt ist die jüngere Schicht stark zerstört; die untere tritt

aber dadurch besser hervor. Die Inschriften bestanden beide

aus vier Zeilen, die quer über die Ziegel geschrieben waren.

a)

Die ältere mit tiefroten 8-9 cm. hohen Buchstaben auf

Kalkbewurf geschriebene Inschrift

lese ich so:

elio

:

ca \ilio / //

omo re\x///riso :

Das a recht licher,

in Cailio ist ganz deutlich (Deecke jun. las mit UnDie Ergänzung Deeckes (Max)omo ist jetzt um so glaubals nicht om rex sondern omo rex zu erkennen ist.

e).

.

.

.

:

278

C.

Zu Maxomo Rex tfaxima,

welchen

gestellt hat. Ist

ist

THULIN

zu vergleichen C. I. L. VI, 1636 Reginia Schulze 220 mit etr. recu zusammen-

Namen

etwa rex

recs) eine etruskische

(rec-cs,

Bildung

wie pata-cs, Farra-x* Veno-x (Schulze 410)? Die Verwendung des lateinischen Wortes als Eigennamen käme mir merkwürdig vor.

Die Fortsetzung der Inschrift kann ich nicht deuten (ispriso ?). Die halben Namen -elio (vgl. Leivelio unten) und ~omo beweisen, dass ein Ziegel verloren gegangen b)

Von der jüngeren

ist.

ist auf dem zerbrochenen Auf dem anderen las ich nur

Inschrift

Ziegel nichts Lesbares erhalten.

Vgl.

Gam.

uapj -

rex:

.

.

.

.

.

aima

.

eico

uoc

.

natu

.

.

.

u exi

.

pal

.

.

.

.

eco .

.

imr

Mit vap... vergleiche ich Vapusius C. I. L. VI, 5491. 25478. In rex ist zwar nur die linke Hälfte des r erhalten, aber ein u war es nicht und kein Buchstabe passt zu dem Rest so gut wie r. Es

ist

auch

höchst

sich auf ein Mitglied

Ob nach rex

dass die jüngere Inschrift Familie wie die ältere bezieht.

wahrscheinlich, derselben

ein i oder zwei

Punkte zu lesen

sind, lasse ich dahin-

gestellt.

Die letzte verschollenen

Zeile scheint uns

Vornamen»

Woher Gamurrini

sein pal.

das

Femininum zu dem

«

fast

Aimos zu geben (s. Schulze 295). bekommen hat, ist mir unbegreiflich.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

12.

ohne

Aus

drei

Nummer)

Fragmenten

(Inv.

8162, 8174 und einem kleinen

ergab sich folgende Inschrift:

celio

c

mv ort

>:;i

Dass durch die

279

diese

hec

:

:

zusammen gehören,

Bruchstücke

(tiefrote)

r

Farbe und Form

der

zierlich

c

upa

wird

//

sowohl

gewundenen,

schlanken (10-12 cm. hohen) Buchstaben als auch durch die Fugen sicher bewiesen. Der Rest des c in cupa ist sogar auf die beiden grösseren Ziegel verteilt. Auch auf diesen Ziegeln sind Spuren einer späteren Bemalung. Der Bewurf ist übel zugerichtet. Das Fragment mit upa ist identisch mit D. 17, Garn. 8. Die

Ergänzung Deeckes {p)upa

und zu ergänzen

also unrichtig

ist

ist

Celio

(uxo)r

Das

grösste

Dagegen ich

Fragment

finde ich

:

hec

:

cupa(t).

nicht bei D.

und Gam. wieder.

erscheint bei ihnen eine Inschrift, die weder Herbig noch

im Museum

identifizieren

konnten (D. 15, Gam. 6): celioi

utpos

Es

ist

kühn zu vermuten, dass

die

beiden

identisch sind.

Aber

Ergänzung Deeckes Caelius I(unius), V(oltii t(itulum) pos(uit) gegen Alles, was wir sonst von faliskischen Grabinschriften kennen, und utpos klingt sehr verdächtig. 13. D. 25. Inv. 8198. Fragment einer der vorhergehenden

jedenfalls streitet die filius

ähnlichen Inschrift.

celio.

C THULIN

280

D. 21 Garn. 12 (Inv. 8152) uiattrote etwa 10 cm. hohe 47 cm. grossen ZieSchrift auf dem gelblichen Bewurf eines 69 14.

:

in der

gels,

Längsrichtung aufgemalt.

$\f: panacu anelia

AMIOXV

uxor

.

.

ial

.

D. und Garn, geben die dritte Zeile nicht wieder und lesen tanacu, von Deecke tanacu(ü) (= etr. $an%vil

in der ersten

oben Nr. 6

8.

ergänzt.

b)

Das p

ist

aber,

wenn auch nicht

voll-

ständig erhalten, so doch sicher. Ein anderes Ziegelfragment von der Celii gibt auch den Anfang desselben Namens

dem Grab

wohlerhalten und zwar mit

dem Gentilnamen

(D. 18 Garn. 9; Inv. 8167) pan

Wenn Panacu «

eine vollständige

faliskisch-umbrische

»

.

.

call

Form

Cailius verbunden: .

ist,

.

so

müssen wir

Inschrift der Erzplatte von S.

Maria

die

di Fal-

3157 cavi tertinei posticnu vergleichen. Sollte nämlich Deecke S. 198 richtig in Posticnu das umbrische Femininum auf -u ( ) erkannt haben, so ist damit für die Vermutung, dass auch der mit Anelia verbundene Name Panacu weiblich ist, ein guter Anhaltspunkt gegeben. Die beiden Worte len D. 63 C.

I.

L. XI,

:

:

l

posticnu und panacu sind jedenfalls insofern mit einander zu vergleichen, als sie beide auf etruskische Namen zurückgehen. Denn Posticnu hängt mit etrusk. pusta C. I. E. 2655 sqq. (Clusium) zu-

sammen, und

die

Namen Panatia

4291

C. I. E.

=

C.

I.

L.

XI

2010, pania&i G. I. E. 4134 (Perusia) setzen einen etr. Namen pana (wie iuna numa etc.) voraus. Dass nun etruskische Namenstämme in umbrisierender

Form

in faliskischen Inschriften erscheinen, ist

nicht ganz ungereimt. Falerii war schon durch die Lage zu einem

l

(

ein

)

v.

Planta I 78 II 84. Auch im

Fem. auf -u (Schulze

38, 7)

Sprachgebiet erscheint

gallischen

neben einem auf

-0

.

FALISIUSCHE INSCHRIFTEN

Knotenpunkt

für

die

281

zwischen diesen Völkern be-

Verbindungen

stimmt.

Es

ist

aber doch ein

Umweg

über Umbrien zu gehen, wenn

vom Etruskischen aus die Namen erklären können. D. 63 scheint mir in der Form ganz etruskisch zu sein (Vgl. C. I. E. 2891 Öania tili apicnei, masc. 2888 vel Ute apice), und Panacu

wir

muss keineswegs weiblich dig

ist,

erst

erstreckt hat.

sein,

wenn

recht nicht,

wenn auch

die Inschrift vollstän-

sich über

sie

noch einen

Panacu = Panaco

Ueber ein männliches

Ziegel

s.

unten

Nr. 31.

15-20. Le(i)velio 15. Ein

im

J.

1890

.

Cr(a)eco.

in Colonnette (Civita Castellana) gefunde-

Grabziegel (Grösse 60: 40 cm. Inv. 3733 tomba CXXXVI), der ein Kindergrab bedeckt hat. Die vollständig erhaltene Inschrift

ner

der Längsrichtung auf der blossen Aussenseite des graugelben Ziegels mit grell roter Farbe gemalt und lautet

ist in

cauipi

:

leite li

filea

Der Name Leivelio war schon längst durch die Felseninschrift Deecke 1. leiuelio pvrtis ( ) uolti bekannt. Neu ist dagegen der Name Cavipi, während Cavilius (etr. x

eines Grabes von Ponte Terrano

cavili C.

I.

E.

4252

sq.)

und Cavinius

\

(etr.

cavinei C.

I.

E. 44,

432) bezeugt sind. In einer Felseninschrift aus derselben Gegend fanden wir oben Nr. 7 den Namen Caulo, der sich zu cavili- CaI. E. 2034 Clusium) zu Cavipius (Vgl. Caupius Holder 1, 869). Das Wort filea kommt nur in dieser falisk. Inschrift ausgeschrieben vor. Sonst werden fileo und filea durch f. oder fi. be-

vilius so zu verhalten scheint wie caupis (C.

zeichnet. S. jedoch Nr. 21

Für

hileo.

die Chronologie der faliskischen Inschriften ist diese deshalb

wichtig, weil die in demselben Grab gefundenen

Gegenstände im

ist abgebrochen. (0 Zu Portis s. Schulze 216 A. 1. Der untere Teil des v Deecke glaubte ein e statt des nicht faliskischen Digarama ergänzen zu müssen. Eher ist wegen der stark gebogenen Querstriche an ein a zu denken.

Vgl. aber Herbig Nr. 60.

19

282

C.

THULIN

Museum vorhanden sind (Tomba CXXXVI). Es sind Produkte dem Anfang des 3. Jahrb. angehören.

lo-

kaler Kunst, die

12-15 cm. hohe rote Schrift auf der blossen Aussenseite

16.

eines 69

47 cm. grossen, schweren graugelben Ziegels

:

(Inv. 8153).

<#"*

kreco iata

ÄF'41 Hier erscheint der Buchstabe inschriften

nur

leue

k, der sonst in faliskischen

Sigle (Deecke 62 b und

als

(:)

64=

'

Kaeso

Name

kannt

ist.

Der

1756

sq.

2014

sq.

Grab')

kreco entspricht wohl dem etr. creice C. 4270 und gibt uns das Praenomen, das

beI.

E.

man

zu den Bildungen Graecina Craecins Graecinus Graecinius vordarf (Schulze 81). Die zweite Zeile ist wohl iata{:)

aussetzen leve(li)

Creco

oder leve(lia) zu ergänzen. Ueber iata Craeco scheint auch in den folgenden

menten enthalten zu 17. Inv. 8193

s.

unten. Der

drei

Name

In schritt frag-

sein.

+ 8213 .

.

.

...

cra

.

.

io

Rote 10 cm. hohe Buchstaben auf Kalk. Ich ergänze Cra(eco) (vgl. Craecius C. I. L. XV 132), das sich zu Creco verhält wie

Caüio zu

Celio.

18. Inv.

8219

+ 8197 .

.

.

.

elioi

.

.

io .er

.... up

ist ist

.

.

.

.

.

Schlechte rote Schrift auf rauhem gelbgrauem Ziegel. Das r merkwürdigerweise rechtsläufig geschrieben. In der dritten Zeile (c)up(at), in der ersten

wohl (Lev)elio zu ergänzen.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

19. Inv.

8178

283

284

C.

THULIN

2 das erste und vierte, in Z. 3 das erste und zweite. Die letzte Zeile beweist, dass sie h

und

bedeuten, denn vor cupat kann nur hec

e

stehen. Die Erklärung dieses e wird uns durch eine auf einem Teller

von Ardea eingeritzte Inschrift

unten Nr. 64) neven deivo gegeben. Nach einem gewöhnlichen e folgen nämlich zwei, die mit dem hier benutzten völlig übereinstimmen: der gewundene Strich ist

(s.

aber offenbar dadurch entstanden, dass die beiden unteren Quereinem Zuge geschrieben wurden. Ist nun das zweite

striche des e in



Zeichen der dritte Zeile

e

,

so

muss das

erste

=h

sein

Mit

1

).

(

diesem Buchstaben fängt auch die zweite Zeile an. Deutlich

ist

Nach dem wir erwarten also fileo der Fortsetzung ileo 2 Zeugnis des Ter. Scaur. 13, 9K, dass faba faliskisch haba heisst( ) ist es aber nicht zu kühn, hier hileo (gleich fileo) zu lesen. Gegen

in

:

-diese

.

Deutung sprechen zwar

rend kein ausgeschriebenes

Aber

die volle

Form

filea

die häufigen Siglen /.

fileo

und

/£.,

im Faliskischen bezeugt

sahen wir soeben in Nr. 15. Als

aufgefasst würde Hileo ganz vereinzelt stehen. Die Deutung der Inschriften wird dadurch

wäh-

ist

3 (

).

Name

erschwert, dass

wir nicht wissen, wie viel zwischen den beiden zusammenhängenden Ziegeln und dem kleinen Fragment fehlt. Da wir aber nach hec cupat höchstens noch ein (nachgetragenes) hört das

sicher

Fragment Der Anfang

schrift an.

gänzen

dem

lässt

dritten

sich

und

Wort

erwarten, ge-

letzten Ziegel der In-

demnach ziemlich

sicher

er-

:

le[uelf\o cau[f\ Cavio Levelio, Cavi

c[_au~\io d. h.

hileo

:

:

:

|

fileo.

Die Fortsetzung ist unsicherer. Wenn cupat wie in der Inschrift D. 40 b für cupant steht, so könnte man etwa den Namen der

Frau

ergänzen: ian[_a ci]lni\_a~] oder [yo~]lni[a]. Nach hec wir erwarten den cupat hinzugefügten Namen einer Tochter oder so

:

(>)

Vgl. Nr. 12 und 26 hec.

(«)

Vgl. Folcozeo-Holconius Deecke S. 179, Halesus-Falisci ebd.

Herulus-Ferulus Schulze 165.

S. 14,

Dass f und h einander im Faliskischen nahe

Pauli Alüt. Forsch. III 119, der foied (= hodie) in der Inschrift D. 34 verteidigt. Zweifellos ist hier etruskischer Einfluss zu erkennen, da im Etruskischen dieser Wechsel sehr häufig vorkommt (s. Pauli

standen, betont auch

a. a.

0. S. 113 3 ( )

ff.).

Ueber die richtige Deutung von D. 29-30

s.

oben Nr.

6.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

Dem

Freigelassenen.

Sinne nach würde [na]ta passen, aber es gibt

im Faliskischen keinen Beleg s.

285

dafür.

Ueber ein etwaiges \ria\ta

unten. 22.

Auf

der blossen

Innenseite

nur

zweier

in

Fragmenten

erhaltenen Ziegel steht eine mit mattroten, 8 cm. hohen, schlanken Buchstaben in der Längsrichtung gemalte Inschrift (Jnv. 8230,

8195, 8233):

In

numa

dem

o. ä.

.

.

.

kommt

C.

L. VI,

I.

4197, Pupülius VI, 25225 sq. Ein kleines Fragment (ohne

a o

Name

a steckt ein männlicher

Pupelius

.

.

28735

Nummer

:

pupelio .

.

.

o

auf -a wie iuna,

vor,

Pwpüius XIV,

des Inv.), das zu der-

selben oder einer nahe verwandten Inschrift gehört, hat nur

.

23. (Inv.

.

ol

.

d. h.

.

(

V)ol(lio).

Fragment mit gut gemalten Buchstaben auf starkem Stuck

8160).

Vi

m

>a

he

.

vs

vielleicht wieder (pu)pe(lio)

.

Dann

.

.

.

a he(c cupat).

286

C.

24.

8201)

Aus

eines

vielen

auf

THULIN

Fragmenten blossen

der

(Inv.

8186-8189, 8191 und 8182, mit zinnoberroten nur

Innenseite

7 cm. hohen Buchstaben bemalten Ziegels stellte

heraus

sich Folgendes

:

a) volti

b)

marc

puiellio

Da neben

Pupelius auch Pupillius bezeugt ist und in erste t, das an einer Bruchstelle steht,

un-

serer Inschrift das

geschädigt ist, wäre es verlockend, Pupellio anstatt des unbekannten Puiellio zu lesen. Aber Puiellio ist jedenfalls die wahrscheinlichere

Lesung, da von

dem

Querstrich eines

p

keine Spur vorhanden

ist.

Ganz ähnlich lautet der etruskische Name Muiellius (C. I. L. V, 5020 Trient, vgl. etr. Garn. 568 muielnas), und der Stamm pui- kommt in vielen abgeleiteten Namensformen vor^). Ausser.

.

.

gibt die folgende Inschrift das Wort Lepuia, bekannt, aber mit Puiellio vielleicht verwandt ist.

dem

Sehr eigentümlich

ist

die

Form

des a in

das auch un-

Marc;

der Pinsel

hat einen freien Sprung nach unten gemacht. Ebenso ist in dem Puiellio der oberste Querstrich stark nach unten gebogen.

e in

Auch das r in Marc weicht von der gewöhnlichen Form ab. Vgl. Marcio D. 7. Ob Marc eine unvollständig erhaltene oder abgekürzte Form ist, kann nicht entschieden werden. Vgl. unten Nr. 39 Merc.

Auf der Innenseite eines jetzt zerbrochenen Ziegels 8179 und ein kleines Fragm. ohne Nummer) steht in grell-

25. d) (Inv.

(*)

Ausser dem etrusk. puina puinei,

wähnen Puiüa saxa

lat.

Poena Poenius sind zu erI. L. IX 5556.

(an der via Ostiensis) Fest. 250, Fuionius C.

Schulze 90 zieht auch den Namen des umbr. Gottes Hoier hierher. Ob man auch das etruskische Wort puia = uxor vergleichen darf, lasse ich dahingestellt.

287

FALISKISCHE INSCHRIFTEN roter 7-8

cm. hoher Schrift auf dem blossen Ziegel

der Quer-

in

richtung geschrieben.

.

.

atai

lejruia

uoltilia.

Das

i

in

.

.

atai ist sehr unsicher.

schriften selten, aber nicht

Der Dativ

Grab-

in

ist

unerhört (D. 48 Zextoi). Nach

dem

der Ziegel abgebrochen. Ob auch hier etwa ein DaLepuia tivus auf ~ai gestanden hat, kann nicht mehr entschieden werden. in

ist

Auf der anderen mit Mörtel überzogenen,

b)

Seite des Ziegels

sind

noch

zu

erkennen

sehr beschädigten

einige blassrote, etwa

11 cm. hohe Buchstaben: .

26.

.olt

.

.

Auf zwei zusammengehörenden, aber

leider nur fragmen-

tarisch erhaltenen Ziegeln (Inv. 8173, 8212, 8229) steht folgende Inschrift,

Farbe,

die

auf genau

Form und Grösse

demselben

Bewurf und mit derselben

der Buchstaben wie 25 b

.

.

olt

.

.

in der

Querrichtung der Ziegel gemalt ist:

vo

.

.

.

.

iata(c) ue

hec

:

:

l

cu p...

Die Annahme, dass diese Fragmente (2ob und 26)

alle zu

einer über wenigstens drei Ziegel sich erstreckenden Inschrift gehö-

288 ren, olt

THULIN

C.

wird durch (25

b),

die

Da

gestützt.

die

sich

zwischen

Uebereinstimmung beide zu voll

ja

aber das

und

(26)

noch

ergänzen lassen, voltilia auf der Innenseite des einen

Wort

Ziegels steht, ergibt sich

vo

dass

ferner,

.

.

die

Inschriften beiderseits

auf Mitglieder derselben Familie sich beziehen. Es ist also nicht zu kühn, das Wort ata auf der Innenseite nach dem lata auf der

anderen und das folgende l auf dieser Seite nach dem Namen Lepuia der Innenseite zu ergänzen. Der dazu gehörende Name Voltüta ergibt sich aus dem Fragment 25 b olt .

Nur

dieser letzte Ziegel ist auch

bemalt und zwar sagt der Inhalt

.

.

.

.

auf der blossen Innenseite

dass diese kurze (*) Innämlich der lata Lepuia allein

selbst,

schrift (25a) die ältere ist. Sie ist

geweiht, während das iatacue der grossen Inschrift (26) angibt, dass der Loculus nachher ein neues Mitglied der Familie aufgenommen hat, dessen Name dem der lata vorangestellt wurde ( 2 ).

Was und

ais

ist

nomen proprium

aber iata? Als

Appellativum

Wort nur noch

rätselhaft.

es

ist

in der Inschrift Nr.

kreco iata

:

.

.

Vollständig

kommt

das

16, vor:

.

leue

(:)

klingt es sonderbar

.

.

.

Der Anfang des Wortes scheint

Nr. 14

in

erhalten zu sein

panacu anelia

.

uxor

ia

Der Ausgang steckt

.

c{au)io

(>)

.

.

vielleicht in Nr. 21.

hileo

hec

.

:

:

:

le(ueli)o

ian

cupat



.

.

Ini

.

.

.

:

cau(i) • .

ta

Schon wegen der hohen Falze der Innenseite konnte die Inschrift

nicht auf mehrere Ziegel verteilt werden. a Es ist wichtig in einem Fall festgestellt zu haben, dass die auf ( )

dem

blossen Ziegel und zwar auf der ebenen Innenseite gemalte Inschrift älter ist als die auf der rauhen, aber mit Mörtel oder Kalk überzogenen Aussennatürliche seite aufgemalte. Diese chronologische Reihenfolge ist auch die Denn die ältesten Inschriften sind ohne Zweifel die in den Ziegel selbst ein-

stehen und zwar von

gravierten, die fast immer auf der Innenseite den Ziegeln, die dem ältesten bekannten Typus angehören,

Ziegeln von reinem Thon.

solchen

schweren roten

289

FALISKISCHK INSCHRIFTEN

und

Deecke 8

in

ca

:

ca

:

u

.

.

a

i

.

.

||

ata

Ü-annia.

:

|

man auch nata Primum Spl. n. 251 ter.

In den beiden letzten Inschriften könnte (vgl. die etr. lat. Inschrift Fabr.

gänzen t. VIII

.

.

.

thania

.

senia

Schrift nicht belegt

auch

\

Dem

ist.

Wort

nata), obgleich dies

Da

den übrigen Inschriften verteidigen.

in

die

sind,

ist

wahrscheinlich, sondern stelle das

Wort

lata mit

ee.

in faliskischer

Wort

Sinne nach Hesse sich dieses

Inschriften alle schlecht erhalten

er-

betreffenden

nicht ganz ausgeschlossen, dass überall dasjenige, was ich für ein i gehalten habe, der Rest eines n gewesen ist. Doch halte ich das nicht für

dunklen umbrischen ehiato

(Ig.

Compositum aus eh-

sicher ein

Taf. VII

(=

ex)

b 2)

es

übersetzt es

emissas

:

gleichfalls

zusammen, das wohl

und- iato

ist

'

'

dem

in unseren Inschriften

l

(

).

Bücheier

würde überall

ein

manumissa dem Zusammenhange am besten entsprechen. Das echt faliskische Wort für liberta ist zwar loferta D. 39, wenn Deecke dieses Wort richtig gedeutet hat. Aber die angefahrten '

Wort

*

für

Inschriften haben alle etwas Fremdartiges. Eine umbrische oder etru-

skische

k

Namensform fanden wir 16 Kreco, hileo für

in Nr.

bemerkt Deecke,

dass,

in Nr.

14 Panacu, den Buchstaben

fileo in Nr. 21.

die Grabschrift einer Freigelassenen vorliegt

den ist,

Namen Lepuia

Zu der

Wenn

Nr. 25 a zu.

»

widmete

.

Dasselbe

also lata

so erklären sich die doppelten Inschriften

die erste

Inschrift D. 8

«wie der etruskische Name Oannia

zeigt,

trifft

auf

gleich liberta

25a und 26

leicht:

die Herrin ihrer Freigelassenen, nach der zweiten

zusammen und zwar die Freigelassene mit dem Namen der Herrin zu dem eigenen hinzugefügt. Ich deute sie demnach so:

ruhen

sie

beide

2)

Lepula(i)

Vo(ltüia) iatacue L(epuia

Voltilia

hec cup{ant).

1) (i)atai

(')

So

Bücheier Umbrica

Anhang, der mit Recht ablehnt.

die

198

f.

Versuche

V)olt(üia)

und von Planta II 237 A. 1 und Wort mit hiare zu verknüpfen

das

290

C.

27. Viele kleine

THULIN

Fragmente eines auf der Innenseite mit sehr

kleinen (5-7 cm. hohen), zinnoberroten

Buchstaben in der Querbemalten Ziegels (Inv. 8180-81, 8184, 8192) geben folrichtung gende Inschrift

:

.

pmofi

uolti oil

Dies

ist

dies,

erste sichere Beispiel einer bustrophedon

gemalten

faliskischen Inschrift. Ein anderes Beispiel vgl. unten zu Nr. 32 s. auch D. 60. Eine auf einem Grabziegel bustropheden eingeschnit;

Herb ig Nr. 61 an. Dagegen kommt dies bei den auf Bewurf gemalten Inschriften nie vor (vgl. oben Nr. 1). Ich sehe hierin ein neues Zeugnis für die chronologische Reihenfolge, tene Inschrift führt

die ich oben S.

288 Anm. 2

aufgestellt

habe

:

die ältesten sind die

eingeschnittenen Inschriften, dann folgen die auf dem blossen Ziegel

gemalten, schliesslich die auf Bewurf gemalten. Rätselhaft ist aber das vor Voltilio stehende Wort, wenn nicht

etwa p. moe anstatt pmoii (*) zu lesen ist, d. h. P. Moe(nio). Ueber Moenius s. Schulze 194. Eine faliskisch-lateinische Inschrift des

Museums

Inv.

8168 pce.f (^.B^)

2

(

)

d.

P.

h.

Ce(si)

fileo

wäre dann zu vergleichen. 28. Zwei Fragmente eines auf der Innenseite ähnlich wie 27 bemalten Ziegels (Inv. 8183 und 8222) enthalten

:

Itiailo

Zu derselben

Inschrift gehört ein kleines nicht

sich anschliessendes

Fragment (Inv. 8190),

ummittelbar

wo man nur

.

0) Ueber das zweistrichige e s. Deecke 13 und unten Nr. 31. () Sehr grosse lateinische aber linksläufige Buchstaben.

.i: u

.

.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN liest.

Wahrscheinlich sind diese beiden Teile der einzeiligen In-

schrift so zu verbinden

:

.

Jedenfalls

an

291

ist

.

.

Uiailo

.

ältere Schreibung für

illyrisch-venetischen

u[o~]ltiaüo.

:

kaum

Bruchstelle und

einer

*

ist

anders

zu

undeutlich.

Voltielo,

wie

ergänzen.

Cailio für celio.

Voltieli Schulze

Das a steht

Voltiailo ist

wohl die

Ob

wir die

41 hier vergleichen dürfen,

weiss ich nicht. 29. a) Drei

mer) eines

Fragmente

Ziegels,

(Inv. 8200,

auf dessen

8202 und

eins ohne

Num-

rauher Aussenseite

nackter sehr

nachlässig mit 8-10 cm. hohen roten Buchstaben geschrieben ist:

luloti

.

.

iuneo

Bekannt sind Tullonius lenus VI, 6658 (bis) zu

C.

I.

L. IX, 1826 (Beneventum), Tul-

E. 376, 433 (Arretium), neu dagegen die Bildung Tidotios. Ueber Parallelbildungen auf -onius und -utius s. Schulze 67. Vielleicht ist das o statt u der Differenetr. tule C. I.



Zu Iuneo s. Schulze 470. Deecke 423 und oben 6 a. b) Von einem zweiten Ziegel derselben Inschrift sind nur

zierung

zuzuschreiben.

kleine Bruchstücke erhalten.

36

30. Drei Fragmente eines roten, schweren Ziegels (Grösse 65 cm. Inv. 8215 und zwei Stücke ohne Nummer) enthalten fol-

292

THULIN

C.

gende leider unvollständige Inschrift, welche mit blassroten 1011 cm. hohen, jetzt sehr undeutlichen Buchstaben auf die nackte Oberseite des Ziegels gemalt ist:

i

.

.

.

a

Aa

masio

Zwischen

i

und a

staben. Die erste Zeile

Ueber

Bruchstück mit etwa zwei Buch-

fehlt ein

lautete

vielleicht

i\_wi\a

.

la(rtis

31.

aneinander zu reihen (Inv. 8147 und 8157, Grösse 70 ist

ßlio).

masu masui, Masonius, Masius s. Schulze 189. Auf zwei grauen schweren Ziegeln, die es mir gelang

etr.

eine

rechtsläufige

lateinisch-faliskisclie

Inschrift

47 cm.) mit 12-

:

{

(

)

15 cm. hohen roten Buchstaben unmittelbar auf der rauhen Aussenseite aufgemalt. Die Schrift weise verschwunden.

mmo o

Das

e in

Decon

.

ist

s

.

muru

ist jetzt

.

a

(s)

mit zwei

sehr verblasst

und

teil-

decon a

.

Hastae geschrieben,

c

und

m

sind verbunden. Die erste Zeile soll lauten

Mino

.

£«[. f

M\uo-sr\

•]

Decon.

DlifON

QSSW/RUA J ( ) Ich publiziere hier diese lateinisch-faliskische Inschrift irotz des oben 280 Gesagten, weil ich den Inhalt derselben in meiner Darstellung nicht entbehren kann.

S.

293

FALISK1SCHK INSCHRIFTEN

Der neue Vorname Mino dieser Inschrift füllt vielleicht eine Lücke in der von Schulze 403 ff. gegebenen Tabelle der Namen fehlt nämlich die Grundform der Ableitungen MiDa aber das -s der zweiten DeclinaMinutius nucius, Minusius, (*)• nicht im Faliskischen tion geschrieben wird, kann Mino auch für Mi-

auf

-o (etr. -u).

Es

nos stehen. Das Gentilicium Minius 361). Die Sigle Sa. schen Inschriften vor

kommt zwar 2

ist in

Etrurien geläufig (Schulze

sonst nur in einigen paeligni-

Aber da vor Decon nur noch

( ).

kann

für einen

kaum

anders als Sa[.f.~] ergänzt ist, werden. Decon müsste völlig latinisiert Deconius heissen (vgl. Dexo3 nius neben Dexius Schulze 272 A. 2 ( ), Marronius neben Maro

Buchstaben Platz

ibid.

-um

die Zeile

189 und überhaupt

die

-onius ibid.

265

lat.

-o,

Erläuterungen über etr. -u, -uni, die Tabelle 403 ff.). Den Namen

ff;

Namen, welche mit Decu- etr. tecuzusammen anfangen, (Decurius Schulze 102 f. tecumnal Decumenus ebd. 159 Decula 355). Aber ob Decon trotz des freien Raums auf dem Ziegel abgekürzte Form für Deconio oder eigentümliche fa-

selbst stelle ich mit vielen

liskische

Bildung

ist,

bleibt unsicher. In Nr.

bd

fanden wir Ne-

roni für Neronio, in Nr. 32 werden wir die volle

Form Zaconio

sehen.

Die zweite Zeile gibt uns einen neuen Beleg desselben Namen-

Muru ist nämlich die -u (-o) Form zu der Sippe Murrotypus nius Murr(h)ius Murricius .Murena Murrenius etc. Schulze 195 f. :

rende

Maro (das sich zu Murronius Maro zu Marronius) begegnet uns hier die etruskisieForm Muru. Das zweite u ist zwar anderer Form als das

erste,

aber für den Rest eines o wage ich es nicht zu halten. Es

Aber anstatt des zu erwartenden verhält wie

ist

das

auch leicht erklärlich, wenn etruskische -u

Namen von

(=

lat.

-o,

man im -onis)

den heimischen auf -o

(=

Faliskischen geneigt war, beizubehalten, um solche

lat. -us)

zu

unterscheiden.

Unter dieser Voraussetzung kann auch Panacu oben Nr. 14 männl. Name Panaco aufgefasst werden.

=

Ueber die -a Formen Minasius minate ( ) Milo Mil(i)onius neben Milasius ebd. 306, 361. 1

2

( ) 3 ( )

S. v.

Planta 246

b.

s.

Schulze

361.

Vgl.

248. 251 a.

lieber das Vahältnis zwischen Deconius

395 Fraganius: Fraxsanius

etc.

als

etc.

und Dexonius

s.

Schulze

294

C.

THULIN

Aber die Schwierigkeiten dieser Inschrift sind durch diese Erklärung nicht erledigt. Wenn wir in den beiden Zeilen Sa f lesen, müssen ja Mino Decon und C. Munt Brüder sein. Das .

klingt sehr unwahrscheinlich. 5

In der zweiten

sehr unsicher und vielleicht nur A.

.

Zeile ist auch das

zu lesen. Aber dann ver-

f.

stehen wir nicht, weshalb sie in demselben Grab ruhen.

Um

dies

zu erklären würde es sich empfehlen, Muru als weibliche Form wie Panacu Posticnu oben S. 280 aufzufassen und also Mann und

Frau in den beiden Namen zu erkennen. Auf jene Formen diese Annahme zu bauen muss jedoch nach dem dort Angeführten sehr bedenklich erscheinen. 32. Auf dem blossen Ziegel rot aufgemalte Inschrift mit 10 cm. hohen faliskischen Buchstaben (Inv. 8175, drei Bruchstücke). Die richtige Lesung verdanke ich der freundlichst mir übersandten

Pause Herbigs. Auf meiner Buchstaben io

letzten

.

.

.

hier

wiedergegebenen fehlen

.

.

Da

der

Raum

des

die

.

Ziegels

zu

xar .

.

.

zaconio

eng war,

schwenkt

die

zweite

Zeile wie oben in Nr. 1 nach unten und sogar bustrophedonartig

rückwärts um.

Die erste Zeile (C.

I.

L. VI,

Zaconio

ist

enthielt

vielleicht den

25966 Saxarius; XIV

=

lat.

Sacconius

Namen

203

p.

zu Sacco

\_Sa~\xar\_io~\

Voconius Saxa). saxu sacu. Schulze

Q.

etr.

223. 33.

Auf der rauhen Aussenseite

Ziegels, den ich aus zwei

Fragmenten

eines (Inv.

60: 47 cm. grossen

8249 und 9564)

zu-

FALISKISCHK INSCHRIFTEN

295

sammensetzte, ist folgende 7-8 cm. hohe linksläufige Schrift mit Farbe in der Querrichtung aufgemalt

grellroter

:

cauia

hadenia

Nach dem Inventar stammt das Bruchstück 8249 aus FabRoma, 9564 aus Gallese. Wenn diese Angabe richtig ist, hat wohl eins von beiden im Packsattel eines Esels als Ballast

brica di

die Reise

von einen Ort zu

dem anderen gemacht. Dass

sie zu-

sammengehören kann jedenfalls nicht bezweifelt werden, da die Fuge in ihrer ganzen Ausdehnung genau stimmt und der Ziegel sowie die Schrift identisch sind.

ist

Hadenia, ein Name der uns hier zu erstem Male begegnet, wohl das etr. fatinial C. I. E. 3825 (Perusia) mit dem S. 284

f. Vgl. Fadenus C. I. L. IX, 4408. 4594 u. a. der blossen Aussenseite eines 59 47 cm. grossen Ziegels (Inv. 8165) ist eine jetzt sehr verblasste zweizeilige Inschrift von 9-11 cm. hohen roten Buchstaben noch zu erkennen. Die zweite

berührten h für 34.

Auf

:

Zeile lautet in linksläufiger Schrift

Wenn

dies richtig

ist,

mosox. In der ersten glaubte

f' mo" haben wir mit einer Bilingue zu tun:

ich zu lesen in lateinischer

rechtsläufiger

Schrift

c

'

*

.

C .(.MoMosox

sich zu etr. mus'u musu (Schulze 196) wie Venox venu (Schulze 410). Sonst sind zwar nur Ableitungen mit

Mosox verhält zu

etr.

296

C.

THULIN

Schulze 196) bezeugt. Wie es aber neben den Popinii auch Pupinii gibt (beide zu etr. pupu Schulze 213), so darf das o hier nicht auffallen. 35. Ein Bruchstück (Grösse 41 41, Inv. 8166) eines Ziegels erhaltenen langem u (Musonius u.

a.

:

enthält folgende 10 cm. hohe, linksläufige Buchstaben mattroter Farbe auf Kalkbewurf:

ocua

Die Buchstaben

;

cua werden

wir

unten Nr. 53 auf einem

Tellerfragment von Civita Castellana eingeritzt finden und zwar in rechtsläufiger Schrift und mit einem vorhergehenden Punkt. Wir

haben demnach auch hier

.

.

.

o

.

cua ... zu

teilen

und an einen

mit Qua- anlautenden Namen zu denken wie Quaelius

(=

Coelius)

oder Quartus.

B. 36-54. Funde

vom

Vaseninsehriften

(*).

» tempio di Mercurio ai Sassl Caduti in der Nähe von Falerii. Hr. Mengarelli hat mir gütigst über «

Funde folgende Mitteilungen

diese

zugestellt

:

Gli scavi di quel sacrario furono eseguiti fra iL 19 agoslo 1901 e ü 30 febbraio 1902. Si rinvennero poräoni delle mura «

del tempio, molte terrecotte decorative e fregi pure ftttili, alcuni dei quali di rara bellesza, oltre a un gran numero di antefisse, ecc.

I materiali piü arcaici i

raccolti possono riferirsi al

piü recenti sono del periodo romano.

(')

Le

V sec

av.

C:

ciotole iscritte appariea-

Die Vaseninschriften sind im Text und auf dem Beilagen A. B.

natürlicher Grösse wiedergegeben.

in

297

FAL1SRISCHE INSCHRIFTEN

gono alla siipe votiva, io reputo del

III secolo

insieme con parecchi altri ecc-voto, che a. C. circa. Che il tcmpio sia di Mer-

ce dubbio, per che si Di questa statua manca

curio non

trovö la

divinitä.

la

statua

di

fittile

parte superiore;

ma

tale

si con-

serva tuttavia benissimo la parte inferiore; sieche si vedono i calzari alati che caratterizzano il messaggero degli Bei. II tempio di Mercurio si trovava in fondo alla volle incassata fra

dirupi in mezzo alla quäle scorre il Rio Maggiore, ed in un punto soitostante alla cittä di Falerii e poco discosto dall'acropoli della cittä medesima. II tempio era perö sulla sinistra del fosso, mentre la cittä e Vacropoli sorgevano sulla destra. Ri-

mangono

tracce di

strade

tempio ». 36-48. Auf vielen i

di un ponte

e

conducevano al

Bruchstücken von kleinen schwarz

Schalen und Tellern

nissten

che

ist

eine mit

heller

Farbe

gemalte

Inschrift zu erkennen, die in drei Abfassungsformen erscheint

mercui

a)

titoi

b)

tito

c)

titoi

d)

Ausserdem

mercui

gefir-

:

eftles efile

mercui. ist

das

Wort mercui

allein (aber eingeritzt)

auf zwei Scherben fragmentarisch erhalten.

a)

Titoi Mercui Efiles

Im

Innern einer niedrigen Schale (Inv. 12544), deren Fuss im Durchmesser 6 cm. misst, steht in der Mitte 36.

titoi

mercui efiles

Zweimal kehrt dieselbe

Inschrift fragmentarisch auf ähnlichen

Scherben wieder. 37. (Inv.

jf

12548) .

.

ito

(m)ercu

.



.

.

.

efiles

20

298

Tau Li n

c.

38. (Inv. 12546) titoi

merc(u) .

ef(i)

Zu beachten

ist

in

.

.

.

.

den beiden ersten die altertümliche

des fünfstrich igen s in efiles. Das spätere dreistrichige uns dagegen auf einer Scherbe, die mit zwei anderen

s

Form

begegnet

zusammen-

gesetzt einen Teil der Inschrift gibt: 39. (Inv. 12558, 12555, .

.

12557) .

m\erc

...

.

es

Merc scheint abgekürzte Form zu

sein,

sonst müssten Spu-

ren eines u auf der Scherbe sichtbar sein. Vgl. oben Nr.

Tito

b)

Mercui

24 Marc.

Efile.

Auf einem kleineren Vasenfragment (Inv. 12545) in ähnWeise wie Nr. 36 angebracht, erscheint die Inschrift in der

40. licher

Form tito

mercui eßle

Titoi Mercui.

c)

Auf den übrigen Bruchstücken

Inschrift einzeilig

ist die

lautet nur:

41. Inv.

12547 titoi

42. Inv.

.

.

12549 .

43. Inv.

mercu

:

.

(i)toi

:

mercu

.

.

12550 .

44. Inv. 12551,

.

.

(t)oi

:

mercu

.

12553 .

.

.

toi

:

m(e)\rcui

.

und

39.

40.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

45. Inv.

299

12552, 12554 titoi

:

.

.

rcui

. |

46. Inv.

12556 .

.

(e)rcui

Die fünf letzten Fragmente lassen freien die drei

ersten

unter der

d)

Schliesslich

kommt

nach Mercui,.

Inschriftzeile: wahrscheinlich hat also

Wort

in diesen Inschriften das

Kaum

das

nicht gestanden.

efiles

Mercui.

Wort mercui

allein

zweimal einge-

ritzt vor:

47. (Inv. 12561) in sorgfältiger Schrift

dem schwarzen

Firnis einer Scherbe mit

(m)ercui

48. (Inv. 12566) auf

dem

Griff

einer

Kanne,

nachlässiger

geschrieben

me(r)

In 48 stand nichts vor

mer,

in

Wahrscheinlich enthielten die beiden

.

47 nichts nach

Graffiti

(m)ercuL

nur dieses eine Wort.

Diese Inschriften geben uns viel Neues. der Abfassung d) Titoi Mercui Eßles ist Efiles sicher Nominativus des oben SS. 262 berührten etrusko-faliski-

In ein

schen

Namentypus auf

-es

:

es ist der

Name

des Weihenden, ob-

300

THULIN

C.

dass derselbe Name so oft wiederkehrt. gleich es freilich auffällt, hat Herb ig scharfsinnig diesen Namen gedeutet, indem er ihn

mit

eple lat. Epil(l)ms (Zwischenformen nach der einen Seite

etr.

* etr.

*

nach der andren

efle,

Die beiden

ersten

epile) zusammenstellte.

Worte

dingt Dative und zwar nötigen die stände zu der Annahme, dass sie den

dem

der

Tempel

überrascht

:

(

)

sind aber

unbe-

oben

angeführten Fundum-

Namen

des Gottes enthalten,

geweiht war. Und dieser Gott war, wie die gebeweist, Mercurius. Ich weiss nicht was mehr

Statue

fundene

l

Mercui

Titoi

Doppelname des Gottes Titos Mercus,

der

Natur des menschlichen Vornamens

die theophore oder die Gleichstellung

Tum

von -Mercus und Mercurius.

Doppelname hat an und

Der

für

nichts Auffallendes,

sich

denn die Götterdoppelnamen sind in den altitalischen Religionen sehr geläufig (*). Die Namensformen aber sind neu und mit Mercurius ist sonst nie ein zweiter

Der

Dativus auf -oi

Name

verbunden.

im Faliskischen

ist

schon

durch

die

Deecke 48

voltio folcozeo zextoi ß bezeugt (D. hat zextoi Inschrift fälschlich für Genetivus gehalten, die richtige Erklärung gab Joh.

Schmidt); er darf in einer Inschrift, deren hohes Alter durch die Form des s bewiesen wird, nicht auffallen.

Die Form Mercui

Janus Consus

Stamm

3 (

).

die Reihe der

Dass dasselbe Schwanken zwischen

in den iguvinischen Tafeln

Trebo Jovie

vorkommt (Fisuvi

Trebe Jovie, Fiso Sancie

:

Götternamen Sancus

welchen -u- neben -o- Stämmen

von

einzufügen,

sicher bezeugt sind -u-

ist in

:

:

-o

und

Fisovie,

Fise Sasi), hat Schulze Jovie, Fiso Sancie

473 hervorgehoben. In den Doppelnamen Trebo stehen die beiden cui.

Menschliche

Wissens (*)

Da

nicht.

In

einer

Stämme nebeneinander genau wie in Titoi MerNamen der u- Deklination gibt es aber meines also

C.

in der

Inschrift aus

lateinischen

mercuei (senatuei

freilich

Mercui nur

I.

L.

I,

201)

Reihe von Götternamen

dem

dritten

erwartet. Vgl.

Jhdt.

hätte

man

Marx zu Lucilius

IX, 367.

Wissowa

(») 3

Kelig. 159. 196; Schulze 469. 473.

Schulze 467 A. 5. Gen. Sancus Fest. 308, 2 Th. Plin. 194 aus Varro, Liv. 8, 20, 8. 32, 1, 10. Sanqualis (porta, avis) Janus Schulze 474 Dat. Janui Fest. 212, 17 Th. ab Janu C. I. L. X, 4660. Janua(

)

Sancus

s.



n. h. 8,

rius Janual

Stadt des



etr.

Consus aus Consualia



Schulze 474 führt auch

Todesgottes Mantus und Manuos

Mantua

Fest. 130, 20 Th. an.

die

301

FALISK.ISCHE INSCHRIFTEN

Parallelen findet, so stimmt die grammatische Form dieses Wortes gut zu dem Fundbericht Mercus ist der Name eines Gottes. :

Schwieliger zu glauben ist es, dass auch Titos ein Göttername sei. Aber in der Tat gibt erst diese Inschrift eine plausible

les

Titii

Namens der altrömischen Priesterschaft SodaWissowa Eelig. 488): es sind die Priester oder

des

Erklärung

(s.

l Kultgenossen des Gottes Titas. Dass Bücheier ( ) die Erklärung Varros L. L. V 85 sodales Tita (a titiis avibus erg. Pomponins

Laetus, a solent

avibus Bücheier), quas in auguriis certis observare

titis

Wenn

ein

Bücheier

a.

verstehe ich nicht.

verteidigt,

dem Namen

zwischen

der

Taube

(s.

Zusammenhang 0.) und dem

a.

des Gottes besteht, so ist der Gottesname Picus Martins vergleichen, und da die

Taube

seit alters

2 ),

zu

her der Bote gewesen

ist,

(

Verbindung dieses Vogels mit dem geflügelten Gott gut erklären ( 3 ). Ich neige aber mehr zu der Annahme, dass aves Titiae genau wie picus Martius zu verstehen sind und dass

so lässt sich die

also

Pomponius Laetus richtig a titiis avibus ergänzt hat. Auf einer Münze der gens Titia ist ein Kopf mit Spitzbart

und Flügeln an den Schläfen abgebildet. Die Annahme, dass dieser Kopf den Mutinus-Titinus, den die gens Titia der Namensähnlichkeit

4 abgebildet habe, darstellt ( ), ist mit Recht von als willkürlich bezeichnet worden, da die Flügel mit

wegen

5

Peter

(

)

6 Priapus » ( ) nichts zu tun haben. klären sich aber von selbst, wenn Titos einstmals der

«

jenem

römischen

Archiv

(*)

f.

lat.

Lexic.

II,

gegen diese Herleitung der uralten Sodalität eines Auguralvogels anführen ». 2

selbst, nicht

»

Namen

dem Picus Martius





Piquier Martier. Die sacrale Form, aus dem o- Stamme wird, wie

Stamm

von dem

gewiss dem Gotte geweihte Land trägt den Namen agre Function des Wortes verändert auch seine

Schulze Eigenn. 473: « das seinem heiligen Vogel

)

des

119: «In Wahrheit lässt sich manches für

und nichts

(

Diese er-

Name

das Adjectivum Piquio- lehrt, ein u-

.

Picumnus und Titinus [Tutinus Tutunus, Bildungen, Sonny Arch. f. lat. Lexic. X 3) sind zwar wesensverwandte Götter der Ehe und Befruchtung (Wissowa Relig. 196). Aber ob picus und Picumnus zusammengehören, ist unsicher. 3

( )

Die

altröm.

Gottheiten

von Mutunus beeinflusste

Walz, Paulys Real-Encycl. V S. 285 s. v. Mutinus; Babelon, naies de la rep. rom. 2, 489 f. mit ausführlicher Motivierung. Lex. II 207. («) Roschers 4 ( )

6

(

)

Ibid.

204

f.

Mon-

C

302

THULIN

ist (*). Flügel an dem Kopf soll auch geflügelten Gottes gewesen Hermes nach K. 0. Müller Handb. d. Arch. S. 379, 3 getragen 2 haben. Beispiele führt er allerdings nicht an ( ). Das schwierigste aber ist die Brücke von Mercus zu Mercu-

zu

rius

schlagen.

Baum. Er in

schreibt

Einer Vermutung

gebe ich

Herbigs

Der Göttername Mercurius

:

gern

seinerseits geriete

den Strudel paralleler Gentilnamen-Bildungen des lat.-etr. Typus Titirius Turins, Titurias Titumius Tituronius (Schulze :

Titurius

244-245) oder könnte zu dem seltsamen Doppelnamen des halbgöttlichen

2400-2401

Mamurius Veturius (Koscher, Lex. Wissowa, Bei. u. Kult. d. Köm.

Beziehung

d.

S.

;

werden.

gesetzt

tungssilbe, so scheint

mir

r

Ist

in

diesen

trotz Schulze

245

n.

Myth. II 2 Sp. 134 n. 483) in

Endungen Ablei360 der Weg von

Mamurius zu Titius, Hamms nicht so einfach zu sein, wir auf ihm ohne Schwierigkeiten auch von Mercurius zu

Titurius,

dass

*

*Mercius gelangen könnten. Mercius (auf keltischem Boden sogar belegt: C. L L. V, 449, 9 und VII, 1336, 700) wäre an und für sich nicht allzu bedenklich, da wir sein Stammwort, den o-Stamm

*Mercos

(vielleicht C. I. L. VII, 1336,

702

10015, 31) ne-

od. XIII,

ben dem u-Stamm Mercus schon aus andern Gründen

Ob von diesem u-o-Stamm

mussten.

ein kleiner

Umweg

Hydria

direkt oder

(* Vetusius ? Schulze 380) zu Augenblick nicht zu übersehen

führt,

mirikui

erschliessen

)

Weg

über *Mercusius

vermag ich im Unserem Mercui scheint die

Mercurius

ein kürzerer

3 (

am

nächsten zu

.

einer

kampanischen

kommen (Weege

Nr. 33; nach

Inschrift

einer Mitteilung Herbigs ist die Inschrift sicher weder rein oskisch noch rein etruskisch die Beziehungen zwischen Falerii und Campanien waren, wie die Inschriften beweisen, sehr eng). Die Form :

Mircurio

ist

7218

III S.

durch

praenestinische

(*)

Kopf

Auf

C. I.

L. I 181 (Picenum) III 3076 (Dalmatien), durch die

XIV 4106 (Praeneste), Mirqurios Spiegelinschrift XIV 4099 bezeugt. Die

(Delos),

einer

Münze der gens

Titinia (Babelon

a.

a.

des Mercur mit geflügeltem Petasos abgebildet. 2 Die von Babelon a. a. 0. erwähnte Doppelherme ( )

osk.

0. 494)

stellt

Form ist

der

meines

Erachtens sicher den Bacchus und den Hermes (mit Kopfflügeln) dar. Ueber Windgötter mit Kopfflügeln s. Röscher Hermes der Windgott, Leipzig 1878 S. 32 A. 125. 3 (

)

Wie oben Janos neben

Janus, Sancos neben Sancus

etc.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

303

v. Planta 17, 22) zeigt denselben Lautwandel. Dagegen ist Mümercus etr. mamerce kaum zu vergleichen, da es sich zu Mamers verhält wie Marcus zu Mars.

amiricatud (Tab. Bant.

Die zweite Abfassungsform der Inschrift Tito Mercui Efile nur graphische Varianten der ersten. Denn das Dativ-

enthält

zeichen war gewiss im Faliskischen ebenso wie im Lateinischen früh im Aussterben und das Schwanken bei Titoi Tito fällt kaum

mehr auf als das schwankende e beim deutschen Dativ. Dass im Faliskischen sowie im Etruskischen das Nominativzeichen -s besonders

49-54.

beweglich ist, habe ich schon S. 16 hervorgehoben. Aus demselben Ausgrabungsgebiet stammen folgende

kleine Inschriften, die also auch zu der stipe votiva gehörten: 49. (Inv. 12562) Nahe der Mitte des Innern eines schwarz gefirnissten

Skyphos

ist sorgfältig

eingeritzt

sacra

Das Wort sacra erscheint ten

J

(

),

0)

Auf

C. I.

L.

in vielen sehr alten Weihinschrif-

alleinstehend nur hier.

freilich

IX 1543 Dessau 3681 (Benevent) Fortunai

»

»

1547

»

I

1200

X

1201

X 3808

3096

\

poblicai

|

sacra

Junonei Quiritei sacra etc. 3807 D. 3099 (Capua) Junone Loucina Tuscolana sacra »

D. 3099

»

a

» ole \_Tusc\olana sacra 181 IX 5350 D. 3188 (Firmum Picenum) sacra Jovi Stigio einem Stein von Capua (v. Planta 140) steht eka tris /// med kapua

sacra

n

I

*

I

.

.

.

|

"

:

etc.

\

304

C.

THLl.IN

50. (Inv. 12559) Der Anfang desselben Wortes ist mit grossen Buchstaben in der Mitte des Inneren eines Skyphos in rechtsläufiger Schrift

gemalt

»

sa 51. (Inv. 12560)

An

ähnlicher Stelle eines anderen Skyphos

steht ein gemaltes

u 52. (Inv. 12565) firnissten Schale ist

Im

Inneren einer sehr kleinen schwarz ge-

mit grossen Buchstaben eingeritzt sta

Auf zwei ähnlichen Gefässen aus

der

Nekropole von Celle

(unten Nr. 58 und 59) steht resp. statuo und sta. W. Schulze verdanke ich den Hinweis darauf, dass in drei oskischen Inschriften sta in

dem Sinne vom

'

'

ist

aufgestellt

zu stehen scheint

Vgl. die umbr. Inschr. v. Planta 296 Conway 355 sacrum sto\ Ob statuo das Aktivum dazu ist?

- -

1

( ).

sacre stahu

1

l

(

)

mi cupe I,

Weege 35 limurce sta (cupe

pruxum ('Kanne?'), 42 maiflna

sta

= xvnr\). Auf einem sehr alten

169 steht feronia

|

sta tetio

\

dede

.

sta mi, 80

Cippus aus Pisaurum

C.

I.L.

305

FALISK.ISCHE INSCHRIFTEN

Von

53. (Inv. 12564)

im Inneren

einer

einer kleinen Schale

eingeritzten rechtsläufigen Inschrift ist nur erhalten

.

cua

s.

oben Nr. 35.

Auf verschiedenen Fragmenten kleiner Gefässe unter dem Fuss, einzelne Buchstaben oder Zeichen

54. stens

AN

f

eingeritzt.

k

N^

A

sind, mei-

^

\j

55-60. Aus der Nekropole von Celle (Civita Castellana) rühren folgende Inschriften her: 55. (Inv. 2153. Tomba '

colorita di nero

).

CXXIII

Ein nachlässiges

'

taztina a calotta Graffito

,

im Inneren

_\

\ loifia tato

d.

h.

'

Loifia weiht dies

dem Tatus

',

s.

oben

S.

14.

sferica lautet

306

C.

THULIN

56. (Inv. 2422. Tomba CXX) Aehnliches Gefäss mit noch nachlässigerem Graffito, das durch viele unabsichtliche Ritzen entstellt ist

loifia

In

diesen

beiden

dieser

Graffiti

sieht das a von Loifia

Inschriften

anders aus als das in Tato

;

doch

tato

ist

ganz wohl bei der Nachlässigkeit

nichts Absichtliches darin zu finden.

Oben sahen

Namen Teti in derselben Inschrift (Nr. 1) wie Loifia. Name Talus war bisher nicht belegt, wohl aber die Ableitun-

wir den

Der

gen Tatius Tattius Tattena Tatinius (Schulze 97, 425). 57. (luv. 2012. Tomba CXXXIV) Auf einem flachen, schwarz gefirnissten Teller

(Durchm. 17 cm.) mit Fuss steht gemalt

lo

:

er

M5)'<§>^

Dass lo abgekürzte Form von Loifia ist, liegt nahe zu vermuten. Einen Namen, der mit Cr anfängt, fanden wir in Nr. 16-19 Cr{a)eco.

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

Touiba

58. Inv. 1898.

CXIX.

'

Tazzina a calotta

sostenuta su piede e verniciata di rosso 12 cm. Im Inneren eingeritzt

statuo

59. Inv. 1897.

307

'.

sferica

Höhe 4 cm. Durchm.

Vgl. oben Nr. 52.

Tomba CXIX. Auf einem

ähnlichen

Gefäss

mit grösseren Buchstaben eingeritzt

sta

60. Inv. 1993-1998.

Vgl. oben Nr. 52.

Tomba CXIX. Auf

der Unterseite von

sechs roten, tiefen Tellern (13 cm. Durchm.) steht nahe

am

Fuss-

rand das Graffito turia

C. I.

Der Name Turins kommt in Etrurien vor C. I. E. 2974. L. XI 2309, 3038 u. ö. Das r ist in einigen nachlässig ge-

schrieben, so dass es einem etruskischen r ähnlich

ist.

Valsiarosa

die (*) (Civ. Cast.). Unter den Gefässen, mit den Ziegeln Nr. 1-3 zusammen gefunden worden sind, sah ich zwei mit kleinen Graffiti:

61-63.

(') Des Zusammenhanges wegen führe ich und nicht unter Abt. I Civita Castellana.

diese kleinen Graffiti hier an

308

THULIN

C.

61.

Auf

der

ist

kleinen

eines

Unterseite

Napfes (10 cm. Durchm.)

schwarz

gefirnissten

schlecht eingeritzt

tur

62.

Im

steht gegen den

Rand hin

Napfes (12 cm. Durchm.)

ähnlichen

Inneren eines

die nachlässige Einritzung

am

1/V Inschrift fand Fiorelli auf einer Oinochoe in einer

Dieselbe

Nekropole von

Ani

ist die

Suessula Not.

d.

Scav. 1878, 101

Namensform des Gottes

etruskische

die Schrift faliskisch ist

und

Weege Janus. Da ;

25.

aber

die Inschriften aus Nekropolen stam-

men, so ist weder bei ani an Janus noch bei tur an etr. turanVenus zu denken, sondern tur ist mit Turia Nr. 60 zusammenzuani gleichfalls als abgekürzter Name zu erklären (Annius ante ane, abgek. Ann. C I. L. X, 5970, An. XI, 682, 6037,

stellen, etr.

6165,

s.

Schulze 122, 423, 519 A.

63. Unter

dem Fuss

1).

eines flachen Tellers (14 cm.

Durchm.)

steht eingeritzt

S\£\ 64. ferfarbe

hap

Ardea

(Inv. 9569). In der Mitte eines in eleganter Kupgehaltenen, auf einem Fuss stehenden Tellers (Durchm.

15 cm., Höhe 5 cm.)

qv

ist

mit feinem

Stift eingeritzt

\j\Q :V\/I v'j\A neuen

sie

fei

:

deiuo

Die schöne Inschrift ist deswegen besonders interessant, weil uns ein mit nur zwei Querstrichen geschriebenes e zeigt, das

FALISKISCHE INSCHRIFTEN

dadurch entstanden s

ist,

dass die zwei unteren Querstriche zu einer

zusammengezogen worden

förmigen Linie

309

Dieses

sind.

e

fanden

wir auch in Nr. 21 oben.

Name Neven

Der schen lat.

ist

die faliskische

Namens cnevna cneuna

C. I.

Praenomen Gnaivos Gnaeus

etr.

cneve

durch das etruskische -na Suffix gebildet schriften

kommt

venna) nicht

Wiedergabe des (z.

ist.

B.

C. I.

dem

sondern nur Gentilicia mit

E. 4376)

In lateinischen In-

Namens (Nae-

diese etruskische Erweiterung des

vor,

etruski-

E. 67 sqq. 2486, der von

dem

geläufigen

- io -

Unsere Inschrift beweist, dass im Faliskischen das anlautende c ebenso wie im Gentilnamen Naevius (s. Schulze Suffixe {Naevius).

263 A.

1) verloren

gegangen

ist.

Fraglich bleibt nur hier wie bei

Decon oben Nr. 31, ob Neven abgekürzte Form oder faliskische Umgestaltung ist Auf Kleingefässen sind jedoch Abkürzungen, wie wir schon die vollen

oft

Namen

gesehen haben, geläufig auch wo der ausreichen würde.

Luleä.

C.

Thulin.

WOKTINDEX. Die Zahlen verweisen auf die

aima?

Nummern

Raum

der Inschriften.

für

310

C.

THULIN, FALISKISCHE INSCHRIFTEN

6d

fir(emio) ?

33. (5 b)

hadenia

63

hap

12. 26. (23)

hec hileo

(=

21

fileo)

21

ian(a) ? 16.

lata

iuna iuneo

26 (14, 25 a) S. 289 6«. (30) 29 16

kreco 1

(=

poplia

9

front(o)

4a

lectus)

30

la(rtis) ?

4d

lauelea

5 a

leo

25 a

lepuia

ba

leset

15

leueli

16

leue(lia) ?

21

le(ueli)o loifia

(1).

55. 56 1

louci

1

louria

mammo

5c

marc masio

24 30

IIa

(max)omo merc mercui

39 36. 40. (37. 38. 41-48)

mino

31

moe(nius) ? raosox

27 34 31

muru neroni

4b

(bis)

neuen

64

nirmia

4b 6a

oufilio

panacu pauiceo

14 7

ANCIENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA (PI. VIII. IX).



I.

The Ruins

of

Santo Stefano.

At the point on the Via Clodia now known runs S.

now

W.

Le Crocicchie,

as

crossed almost at right angles by a track which and N. E. In the former directum, which does not

the high road

is

concern us,

it is probably of ancient origin: it eventually another road which leaves the Via Clodia nearly 3 miles

joins

nearer

Rome

;

this road, after running

turns due S. at the Tre Confini as far as

which

and thence runs

it

certainly

marked

as doing so

for

some

distance,

(

)

(Anguillara, Cerveteri, Rome),

follows the line of an ancient road,

to Palidoro on the

on westward in ancient

westwards

l

Via Aurelia. Whether

times to Caere or not

by Nibby

in

his

map

ran

it

doubtful:

is

it

is

Campagna, and

of the

(doubtfully) by Kiepert in his Carta deWItalia Centrale. N. E. of Le Crocicchie, on the other hand, the track which

we mentioned

presents

undonbted

traces of antiquity

2 (

):

some

scanty remains of its pavement may be seen very soon after it has crossed the railway, and a little further on, after passing the re-

mains of a tomb on the W., its pavement is preserved perfectly for a length of 161 paces, running in an N. N. E. direction (Fig. 1).

At the end of this Stretch of the modern track. Shortly

afterwards

it

disappears under the soil on the

another track runs

off to

this also follows the line of an ancient road, of

are at

(*)

S.

first

clear:

afterwards

See sheet 143 of the

map

they

S.

the E. N. E.

:

which the traces

become more

of the Istituto

E. Castel Giuliano (1: 25,000). 2 ( ) See the map cited, sheet 143, IL

W.

scanty, but it

Geografico

Militare, III.

0. (S. Maria di Galera).

TH. ASHHY

312

seems probable that it feil into the Via Cassia at Pisciarello. The track we have been following here turns due N., and in about 2 V« miles reaches Anguillara: traces of antiquity are almost entirely absent, though there are one or two cuttings along

Fig.

be of ancient origin

;

but

it

it

which may

1.

seems

to

be a necessary line of com-

munication.

Anguillara was certainly occupied by buildings of some sort times: the osteria in the main street on the W. side

in

Roman

is

built

upon the remains of a building 30 feet by 33, in conand there are several capitals

creto faced with opus reticulatum

and

other

fragments in

;

the village,

though not as many as

in

313

ANCIENT REMAINS N'EAR THE VIA CLODIA

Nibby's tiine ( ). He is however wrong in attributing the rectangular blocks of stone in the church tower to the Roman period. l

Close to the track

we have mentioned, on and

the E., about 1

l

/*

N. N. E. of Le Crocicchie, are the ruins of S. Stefano (marked Muracciolo di S. Stefano, at 232 metres above sea level, on the map cited) which form the subject miles

of Anguillara,

S.

1 */4

They take their name from a church built into the the Middle Ages, as to which nothing seems to be known.

of this paper. ruins in

As

will

Odoardo

seen from the plan, which

be

Ferretti, the

the work

is

most important building

is

of Sig.

a structure mea-

suring 15 metres Square outside (exclusive of the staircase on the South which adds another 4 metres) and which still Stands to a

height of about 14. 20 metres (Fig. 2). It is divided into three stories, and faced with

brickwork.

is

constructed of concrete

That on the exterior

is

of great

fineness,

and was obviously not intended to be concealed by plaster or marble ( 2 ). It is embellished by Hat pilasters in red brick, the rest being in yellow

brick:

those

of the lowest story belong to the

Corinthian, and of the middle story to the Doric order, one capibeing preserved on the E. side, while the style of

tal of each

those of the upper story is not now recognisable, though Ligorio in his description, in the draft of part of his work on Roman antiquities

now preserved

in the ßodleian Library at Oxford (Cod. 138) (see below) states that it was Corinthian. The

Canonici

Ital.

capitals,

cornices and other architectural details are entirely cut

out in brick. Above the cornice of the

first

order

is

a line of mar-

ble corbels. (Fig. 3, a view from the S. W.).

1 (

(

on

the

I.

)

Analisi,

)

An average

2

S.

gave

144 seq. of 10 measurements

the

thickness

of

each

taken on the E. pier of the door m., and of each

brick as 0,0345

mortar layer as 0,0170 m. while an average of 20 measurements in the interior of the main block gave these figures as 0,03125 and 0,0225 respeNo brickstamps were to be found: and I was not able to detect ctively.



any certain fragments of flanged tiles in the facing, but the bricks used were certainly not triangulär: and in the concrete core fragmonts of flanged tiles



were frequent. See Papers of the British School at Rome, IV, 99 sqq. One might therefore be inclined to attribute the building to a period not later than the first half of the 2nd. Century A. D. 21

311

TU.

ASHBY

Fig. 2.

ANCIENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA

cular

The arrangements for the roof drainage down pipes of terracotta about 0,25 m.

are interesting: ia

15

cir-

diameter are built

into the walls at various points. S. W. angles (the discharge with coucrete at the bottoni, of this last was afterwards blocked

Those at the N.

E., S. E.

]

(

),

Fig.

and

3.

seen right up the wall) descended bottom of the building, and discharged into the open by nieans of horizontal rectangular apertures 0,32

but a discoloured line

from the top story

may be

to the

staircase (*) The aperture here referred to is in the S. E. angle of the marked in the S. E. pier of the main building is a horizontal hole 1,13 m. long by 0,19 high by 0,17 broad, not communicating with any up or down pipe, and perhaps an old scaffolding hole.

:

that

TB. ashby

316

and 0,80 metre deep: white that at the N. W. angle as far as the bottom of the raiddle story (for is not shown in the plan), where it discharged it reason

rnetre sqiiare

only came down

which

into a square aperture leading no doubt to an open Channel,

down pipo

the

into

the

in the centre of

took

it

last,

like that in the centre of the E.

W.

which This

side.

only came from the indeed, in the line of the Windows side,

bottom of the middle story

:

of the two upper

which do not come quite over those of

the lower

stories,

it is.

floor.

The lower

story has doors both on the north

and the south,

being at present blocked up, while the upper stories were reached by the staircase on the south side. This staircase, the latter

as

arrangement of the vaulting above (the lower perished) was in two flights to each story, each of

clear from the

is

has

portion

half the width of the whole space, and each lighted by one wintwo were built for the top flight, but the northern one dow



was blocked up again. The interior of the lower story has (counting the two doors) three niches on each side, each measuring 2,

97 metres

in

width and 0,90 metre in depth all those in which have Winexcept the two on the S. side

there are no doors

dows

:



them, which

in

narrow slightly



The

towards the outside.

niches are arched over with a line of tiles following the extrados of the arch: and the whole space was roofed by quadripartite vaul-

The

ting.

four pillars in the centre which supported this are

not visible, as there

now

debris to a depth of several feet above the

is

but are correctly shown by Ligorio. central story has similar niches round the sides, and in

floor level,

The all

of them, except in the E. niche on the S. side (which comes

against the

staircase) are

on the E. and niche, but

W.

Windows

sides are not

somewhat

— those

in the central

niche

concentric with the arch of the

one side, and the internal pillars of the

to

central story are not exactly over those of the lowest story; this is

clearly

shown

in

4

fig.

Ligorio represents

it

(a

view of the

interior).

as roofed in a similar

way

to the

lower

but as having cross walls dividing it into 9 compartments. of which the central one was open as a kind of light shaft, and

story,

in this

he

the upper

is

correct, to

story

judge from the

Ligorio knew nothing,

traees

still

extant.

apparently, and there

Of is

ANCIENT REMAIIsS ^EAR THE VIA CLODIA

preserved for us to be able to recover its inarrangement. It had, again, three Windows on each side

not sufficient of ternal i.

S.

317

it

one in each of the niches, that however in the E. bay of the side beinsr onlv a small one on to the staircase.

e.

Fi*. 4

The other remains

visible on the site are of comparatively small N. E. of the building just described is the apse of the church, a work of the Middle Ages, constructed iu inferior see below coacrete, faced with opus mixtum, (which Nibby,

mportance

:

to the



attributes to the 8th. Century) is

of even

worse

except

for

concrete, faced with



the S. side wall, which

bricks and stones

rnixed,

TH. ASHBY

318

which Nibby attributes to the 15th. Century; and to the N. again are the scanty remains of a group of buildings of the late Koman on which the ruins period at the extremity of the slight elevation on all theru directions except from the stand, ground sloping away

A

the S.

water reservoir of inferior opus mixtum, recognisable as

such by the cement lining of its

of

angles,

walls and the quarter-round in

its

the most conspicuous of these

the apse to the S.

:

W.

less well preserved.

is

it

all

is

The Windows on the ground been blocked up in mediaeval

entrance

floor of the

or

Some

by the door in the N.

is

Square building have

modern

tirnes, and the only of the material used in

the Alling consists of paving stones from some road (probably that which runs W. of the villa). Built into the N. wall is a fragment

of a white marble relief with part of a face



a frowning brow

and the eyes are alone preserved.

Having described the present

state of the ruins, y

turn to the description and drawings of Ligorio

).

(

we may now

He

attributes

the remains to the villa of one C. Caecilius, on the faith of three

which he says that he copied there

inscriptions

church of

in the

they bear internal evidence of being forgeries and are 2 so treated by Bormann ( ), who considers, however, that the first S. Stefano:

of the

three

may be founded

on a genuine inscription

:

it

speaks

of the expense incurred in the enlargement of the villa.

He shows

on his plan of the main building ( 3 ) the whole of wall of the staircase, and the two lower üights of stairs, which are not now recognisable, but which appear to have been the

S.

standing in his time. on the S. to a desire «

malaria

»

:

it

is

He to

more

attributes the position of the staircase

keep

off

likely to

the 8. wind and

have been done

v 122 r , 112 p , 112 v 0) Cod. cit. f. 119\ 122 of the leaves, which have been wrongly bound. ,

2 (

)

C. I.

L.XI, 446* -448*.

)

Some

of the drawings

3 (

— the

;

this

plan of the whole

is

to

with

it

the

keep

off

the

the correct

villa,

ordcr

the plan of the



raiddle story of the Square building, and its internal elevation, on 122 r , 122 v are reproduced by Middleton, Archaeologia LI. 2 (1888) p. 500, fig. 16. 17. and from his illustratiuns in figs. 5, 6 (by kind permision of the Society of

Antiquaries).

On 112 r

is

an external

a sketch of a capital of white marble.

elevation of the

main building, and

ANCIENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA

summer

319

sun. In the interior he has shown, as I have already re-

marked, the four pilasters

which supported the vaulting of the

lowest story.

The

internal arrangements of the middle story,

entered from

the landing of the stairs, with 8 rooms each 11 feet Square, and a central space left open, are shown in a separate plan: and he says that the uppermost story was arranged in the same way,

though now

He

it

too

is

much

ruined to render certainty possible.

notices the existence of

many marble columns

lying loose

on the ground, and of a capital, the abacus of which was 1 1 l /i inches Square, and the diameter of the shaft 1 foot 4 ches:

the part

the

of

villa to

1 foot l

/ t in-

which they belonged he did not

know; we may suppose that they were used in the church. His general plan of the villa shows somewhat more than



28

is

N. of the Square building, another building, of the same length from E. to W. as its N. side, and 18 feet in width (inside); at each end was a Chamber 18 feet at present visible

notably, at

feet

square, approached by a kind of lobby it

into a courtyard, on the E. side of

:

a passage

led through

way

which lay the church, of which

he shows more than one would expect in dotted lines. (As will be seen, from our plan, the church lies at a slightly different orientation from the square building, and in the

the

which

of the

northern

same

seems

to

as that of

be later in

villa, portion date than the square building). To the N. he marks a little, but not very much, more than is now visible; but of the walls which he marks on the E., S.,

and W. and which, as

must have been

terrace

the ground falls away in all directions, or substruction walls, there is now no

trace at all. Ligorio*s plans

and drawings are on the whole accurate and

frequently given. He notes the existence of several other villas, water reservoirs etc. in the neighbourhood (he gives a plan of one close by probabiy that at careful,

and measurements are





1 with two pt. map, about / t mile to the N. E. Chambers one above the other, each 24 by 28 feet, and with two

236 on the

Chambers 5

feet

staff

wide at the

S.

end),

have been comparatively well populated desolation of the present day.

and the

—a

district

seems

to

great contrast to the

TH. ASHBY

320

Nibby

He

(')

also describes tbe ruins, but at less length.

believes

extended

still



wrongly,

I

further S. at one

think

— tbat the

tirne, not

Square building having apparently un-

derstood tbe staircase.

T-IVUCMTArtA

Fig.

5.

Subsequent writers have paid little or no attention to these remains, which are, bowever, of considerable interest: tbe large l

(

in

my

)

Analisi della Carta dei Dintorni di Borna, I, 146. In his MS. noies II, 65) there are no further details: a sketch plan,

possession {Schede,

of no great importance,

is

given.

ANCIENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA liiain

building, indeed,

so far as I

is,

Roman Carnpagna and

321

quite unique in the

know,

only parallel at Hadrian's Villa. Here, in the central portion of the main palace, is a building of somewhat similar plan, called in the earlier descriptions by vafinds

mtit

»i.C-

its

ülU fürt

CdulU


ifrty.t

A

'

t'jutlU JUtU

fti, r .u (y*.it .5:1

iilU

frrxuv farrf»t*r,.. %

Fig.

6.

Ligorio and Piranesi consider it to have formed part of the accommodation for the emperors' guests; Nibby does not

rious narnes

seem

to

:

mention

According del palazzo vigili

was

(

it

at all.

to Sebastiani the

Viaggio a

given to

it

populär

Tivoli, p.

by Penna,

name

for it

was cucina

274). The name caserma dei

Viaggio,

I.

30, 31.

who

also

TH. ASHBY

322

and interior. Winnefeld shows it accugives views of the exterior des bis Villa Hadrian, taf. VII. S. but does not plan, rately in and Gusman, La Villa Imperiale de Tibur, 91, who repeats the view of the interior given by Penna (but without giving the nnmber of the plate!) with two more deal with

it

in tbe

text

1

(

),

views of his own, has no opinion on the subject. Lanciani

(

Villa

avrä servito probabilmente per allogbasso personale di corte. Se ne attende ancora lo

Adriana, 35) reinarks giare scavo

ü ».

It is a lofty rectangular building in two stories, built of opus reliculatum with bands of brick, situated on the west side of the

central portion of the main palace (to adopt Winnefeld's division of the buildings) but not orientated symmetrically with it. It measures some 24 by 21 metres over all, not including a

W. side, entered by a separate door from the north, lighted by two Windows, and having no communication with the interior of the main building. This consists of a large court (which if roofed at all, was

small room at the north end of the

covered with a

wooden roof



the holes for the joists, poinserved for other purposes possibly to support pnlleys) 14 by 7, 5 metres entered by a wide doorway on the north, into which open, on each of the two long sides, fchree flat

ted out by Penna,



may have

Chambers 5 by 3,5 metres, roofed with quadripartite vaulting. At the south end, and having no communication with the rest of the building, is a Chamber 18,5 metres long by 5 wide, entered east, and roofed by three quadripartite vaults. All these Chambers are lighted by pairs of small slit Windows. court extends to the height of the upper story, the plan of

from the

The

which corresponds with that of the ground floor the rooms had a narrow gallery in front of them, reached by stairs at the north end. Gusman mentions the existence of a latrine in it, but without :

specifiying its position. It will readily

be seen that the plan of this building

Professor Hülsen pointed out to

(')

He

tenes Haus,

me) very similar

is

(as

to that at S. Ste-

ouly mentions it on p. 21 as « ein einfaches aber wohlerhaldessen hohen vcn Gallerten umzogenen Mittelraum sich zwei

um

Stockwerke von Zimmern legen

».

Cfr. p. 36.

ANC1ENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA

fano



and Dr. H. Egger

:

a view which

am

I

323

them both horrea The small Chamber or

inclined to consider

is

prepared to accept.

lodge attached to the outside of that at Hadrian's Villa be intended for the custodian.



II.

would

The Caves near the Fontanile delle Pertucce.

The Fontanile delle Pertucce ( ) is situated about 4 miles S. W. of Le Crocicchie, about 1 mile S. S. W. of the Casale ]

S.

della Tragliatella. The tracks that

219

Le Crocicchie may

leads to the latter from

there are some loose paving stones at point and fragments of paving stones in the field wall further S.

be of ancient origin (*)

:

on the E. edge of the track. These may however have been brought here from the track going S. W. (see p. 324) for traces of antiquity along our path soon begin to fail, and the track itself winds ;

The Casale Spanora, which it soon passes, is an ancient reservoir, built of concrete faced outside with upon and brick. opus reliculatum It has two Chambers, each 13,29 metres loüg and 2, 98 metres about somewhat. built

wide

there are two apertures, each 3,90 metres wide, in the wall

;

between them, which is about 0,68 metre thick.

To

the

W., just

S.

I

<:al]y

:

the outer walls are

of point 210, are the

large villa, not properly -as

62 metre thick

0,

indicated in the Staff

remains of a very

Map, and,

know, not described by any previons writer: the known as I Muracciuoli (Plate VIII).

Of

this

I

have had

student ot the School. The

a

plan

site

site

so far is

lo-

drawn by Mr. F. G. Newton,

of the villa consists of a platform

some 110 metres long and 95 metres deep (measuring back

as far as

the road), facing south, supported in the eastern portion by a wall with low arches in front of it, which project 1, 85 metre from it.

The construction is of good opus reticulatum of selce, with quoins of the same material. Elsewhere the construction is of concrete

(')

The name Pertucce must be

a corruption of Pertugi ('holes') and

sufficiently indicates the nature of the site. s (

)

Cfr. the

maps already

cited.

TH. ASHBY

324

faced with small rough pieces of selce.

On

the east side

tlie

arches

do Dot exist for rnore than 35 metres from the front, but the edge

while on the west there are of the platform can easily be traced other vaulted substructions, and to the west of tliem again a plat:

form at a lower level which was very likely a garden. Upon the main terrace rises another terrace abont six to eight on the plan), supported by villa terrace feet high (marked vaulted substructions (the central part of which served also as a cryptoporticus) upon the south and west. This no doubt supported the actual dwelling house, of which no traces are left.

To the north-west

of

are

it

traces

of a road

the villa from the west, about three metres in width

road no doubt from that mentioned on

p.

311

approacbing a branch



as running S.

W. from

Le Crocicchie.

To the N. of

which supplied

this road is the large reservoir

Chambers side by side, each measuring 18 by 5 metres inside; and a good way to the E. of it is another wall. At right angles to this the edge of the plateau runs in a the villa consisting of nine

straight line, as though this part too

had been occupied by buil-

dings or gardens connected with the villa.

In rather more than another mile the track crosses the

mentioned above

(p.

road

311) which leaves the Via Clodia at the Grotta

Genciano, and runs in a westerly direction, apparently towards Cerveteri: up to this point, at any rate, there is no doubt of its antiquity.

About a quarter

of a mile to the S. of it our track reaches the



Casale della Tragliatella, where numerous paving stones from the road going west, no doubt have been used in the farmyard.



From

the casale a path descends S. by

delle Pertucce, keeping above the

W. bank

W.

to the Fontanile

of the easternmost of

the two small streams which bound a narrow tongue of land running southwards. At the end of this tongue the two streams unite,

and the path descends into the tufa about 3 metres

the

Valley by a shallow

cutting in

The Valley which we now reach some 50 metres in width its sides have wide.

runs southwards, and is been scarped perpendicularly



:

probably by quarrying for stone and on each side rock-cut roads descend into it, varying from 3 to 2, 50 metres in width (See the plan, Plate



IX).

ANCIENT REMAINS

has been

Its floor

MAR

ilattened,

artificially

through by a tunnel, which tres in a straight line,

is

THK.VIA CLODIA

still

325

and the stream taken

in use for a lengtb of

though

77 me-

two turns;

as a fact it has one or

leaving only the E. wall standing for a further distance of 13 metres. The tunnel is about 2, 50 metres in height and 1, 80 metre of the S. end

the roof

in width is

has

fallen

in,

the sides are lined with opus reticulatum, and the roof

;

pointed.

On

the

W.

side of

nings, divided by

cement

in the

a

the Valley

rectangular

angles, so that

while on the E. there

is

a cave

pillar,

was perhaps a water reservoir

it

of

is

this point runs E. but soon

the end of the

first

as Fontanile delle

a

note, except cliff,

:

rectangular as though to

commencement, and at the Valley debouches into another, which at

After about 150 metres from the

two ope-

with

with a quarter round of

nothing depression cut in the perpendicular side of the hold a tablet.

end of the tunnel,

(1)

its

S. E. (fig. 7). On the right at the large drinking fountain known and in the cliffs to the N. of it is

turns is

Valley

Pertucce,

a group of large caves, now nsed as sh elter for cattle, which seem to have been first quarries, and then (perhaps) habitations.

The easternmost

of

has a porch facing S. and two large, (2, 3) with a short passage con-

these

Chambers,

roughly rectangular, necting them, extending towards the N. and originally lighted by two Windows on the E. side (i. e. in the cliff on the W. side of the

first

Valley). In the roof of the western

Chamber

is

a vertical

shaft communicating with the outer air.

W. comes a rectangular Chamber (4) 12,40 memetres 7,40 wide, with a barrel vaulted roof; it faces S., and has a small niche in the centre of its N. wall. There is a Next

to the

tres deep,

small low blind passage in the N. E. angle, and on the W. side passage communicating with a group of smaller Chambers, (5) which have openings (probably in origin a door and a wina

The cutting

dow)

to the S.

hewn

into a barrel vault.

which very

good and careful, and the roof is There are small holes cut in the rock is

likely served to hold the door frames.

There

is

nothing

to assist one in determiniug the date of these caves, except that the

tombs, presently to be described,

all

belong to the

Koman

period.

TH. ASHBY

826

A

little further

to the

W. beyond

a thick

mass of brambles a

metre in width, ascends to the hill above. tiight of steps (6) 1,25 on the S. W. side of the stream, which here to it, Opposite curves considerably, are two cuttings in the rock (7, 8) about 6 metres deep, V-shaped, and narrowing at the bottom to about 0, 80 metre in width. After a certain distauce they unite in

for ascent,

N. of them, on the actual

but seem to have served S.

:

they now

7.

Fig.

have foot holes

one

for drainage.

edge of the stream, begins an

em-

banking wall of two courses of opus quaclratum of tufa, (9) which must either have kept the stream within bounds, or supported a on path, or both. It can be traced for a total leDgth of 36 metres ;

the N. edge of the stream are traces of a similar wall (10). On this side of the stream a small water Channel (11) cut in the rock,

0,30 metre wide, runs along the side of the Valley, following the curves of the cliff: it is perhaps not of Roman origin, and in any case probably supplied a fountain on or near the site of the present one.

A

little

further on a path cut in the rock, 1,

which the modern track

follows,

ascends

90 metre wide r

in steep zigzags:

at the

ANCIENT RF.MAINS NEAR THK VIA CLODIA

327

has outlets

for rain water, possibly connecting with the Channels V-shaped just described. On emerging on to the higher the to fork, and both branches at first show track seems ground

turns

it

traces of cutting: but neither can be followed far.

We mains

may now

it.

and examine the

to the Fontanile,

return

to the E. of

These

re-

as far as one can judge, and the existence of columbaria would lead all belong,

Roman period one to assign the group to the l st Century A. D. These are entirely on the N. bank of the main stream, the S. bank being higher, less to the

:

and now

accessible, to the E.

of

rock here

is

thickly wooded. Close to the tunnel mouth, a cutting in the rock for a road against the a tiny shrine the upper part of a Roman tomb it, is

(or edicoletta) little

ted.

(12) cut in the rock, and plastered over, with two

columns supporting a pediment: the plaster Very possibly it is part of a columbarium.

To the

:



are

S.

some foundations

cut

in

is

brightly pain-

the rock (13): the

them has disappeared. on the N. of the main Valley, going from W.

building erected on

In the E.

we may

cliifs first

notice a water

cistern (14), now,

owing

collapse of some of the rock, accessible from the S. It lined with cement, roof

:

at the

bottom

metre

1,40 it is

0,

in

direction

80 metre broad, and

is

from

S.

a tunnel,

total height, with a vaulted

the floor has a shelf 0, 25 metre broad on Its general

is

to

to the

to

its

0,

85 metre from

E. side.

N. After 8 metres

from

the present entrance a circular vertical shaft, 0, 96 metre in diameter, with foot holes, communicates with the top of the hill: beyond this shaft the tunnel continues for 25,50 metres more,

and then ends: here

Beyond

is

another shaft

this the series of

1,

05 metre

tombs begins. The

in diameter. first

is

a Cham-

ber (15) 3, 25 metres Square, with a barrel vaulted roof: the walls and sides are decorated with stucco, in square panels, that of the roof being still preserved, while that of the sides has al-

most entirely gone. The designs are conventional but well executed, but the whole is now entirely blackened by the smoke of shepherds'

fires.

A

sarcophagus niche

may be

seen on the

W.

side,

which

probably formed no part of the original arrangement of the tomb. Next comes a similar Chamber (16), with a cornice roughly cut in the rock, once, probably, ctecorated similarly.

ASHBY

TH.

328

this a road cut in the rock ascends to the higher W. of it some way up is a small tomb (17) with the on ground: a couch {letto funebre) all round it, in the Etruscan style. There

Beyond

were, however, no traces of pottery etc. to aid one

in

tixing its

date.

In the lowest

cliffs

niche (18),

a

is

again

decorated

with

irregulär bits of stone set in plaster (like the confetti di Tivoli), belonging apparently to a columbarium cut in the rock, and close

with pointed tops, each containing one urn (19).

to it four niches

In front of

it

are the rernains of the foundations, cut in the

rock, of a reetangular building.

this again we find the cliffs scarped perpendia height of about 10 feet. Here we reach the socalled Grotta della Regina (20); it was by hearing of this at

To the E. of

cularly to

Tragliatella that I

was led out

from

veteri along the road

going

been,

when

I set

must always be prepared

to

to visit this spot,

intention having

my

Crocicchie Station, to

W.

In

make

for Cer-

Campagna, however, one

the

vary oue's plans according to circum-

stances.

The Grotta della Regina of tombs. It takes

its

(fig.

name from

8)

is

the finest of this

a relief over

its

group arched entrance,

a small pedestal which seems to have supported a bust (now gone), behind which is a curved mass, like a scallop shell, forming a

background to the head. The arch has on each

Doric pilaster cut out of the rock: it leads into a reetangular porch 4, 25 metres wide byl, 80 metre deep, with a barrel vault. (See plan, Fig. 9). This, by a door

1,

side

a

75 metre wide, with pjllars on each side of it, opens which is not perfectly semicircular, being 3,

into a curved Chamber,

42 metres across and

2,

7 metres deep.

The roof

is

a barrel vault

following the curve, one side of the vault being supported by the inner walls of the Chamber, the other by an architrave in a smaller

was supported by which are alone pre-

concentric curve, starting from the door, which

two columns hewn

in the rock, the capitals of

served.

From

the curved Chamber the

room with a barrel vault

tomb proper

92 metres wide by

is

reached



a

metres deep, at the end of which three lead in which to a curved niche, steps up 2,

3,

1

ANCIENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA

329

is^the sarcophagus cut in the rock, 1,80 metre long by 0, 40 metre wide. On each side of this tomb is a low Chamber cnt in the

10 metres long, 2 wide,

rock,

1,60 high; the door in each

case

was Trabbetted. This it

is

the last of the group of tombs: a little way beyond to the hill above: on the oppo-

aTflight of steps (21) ascends

F:g.

site (S.)

bank of the stream

is

8.

a hole,

now much

filled

in,

which

the

name

raay originally have been a tomb.

The main stream, which, from Fosso delle Pertucce, soon turns due

this point, S.

bears

After two miles

the S. E. angle of the Tenuta della Tragliatella

(')

it

reaches

where, according

From this point onwards it is called the Fosso delle Cadute. It is ) joined by the Fosso di Castel Campanile, passes the Casale of Palidoro and enters the heing called Fosso di Palidoro from this point onwards l

(





sea just S.

of.

the Torre di Palidoro.

22

TH. ASHBY

330

a

to the description in Notizie degli

Scavi 1878, 160 seq. of

263; 1878. 33,64, 90) discoveries of the partly Roman, and of buildings

iiiitiii

partly

1877,

Etruscan,

latter epoch took place in

niiii iii i ii |

so

7

\

Fig.

those

tonibs,

(cf.

years. I have

donbt whatever that

not it

is

yet

9.

visited the

distinct

metrJ

site:

bat

from that which

there I

is

no

have been

describing, for the two descriptions do not agree in the least.

ANCIKNT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA

And

331

the remains with which I have been dealing, are, so far and unknown, except to that in-

as I can teil, quite unrecorded

defatigable

Kev.

the

explorer,

Father P. P. Mackey, 0. P.,

who

has visited and phötographed these caves, but whose other avocations have unfortunately not permitted him to give to the

world more than a comparatively small part of his störe of knowledge of the Campagna. This fact only goes to show that, despite all the time that has been spent on it, and its neighbourhood to a great city, the Roman Campagna has very many objects of interest for explorers

Of the charm

still.

speak, for

been at I

hold

I

I

say that

ways nothing

there

:

will not attempt to but anyone who has

parts of

way is

be compared to

to

itself I

Campagna

to be qnite indefinable

the out of the

all into

mean when

of the

it

it

nothing like it,

will it,

know what

and

some

in

in the world.

Th. Ashby.

Postscript.

A

visit

Hadrian's Villa,

to

undertake earlier, gives ditions

and

which

had not been able to

I

me

the opportunity of making a few adcorrections to my account (pp. 321-3) of the horrea

there.

The

division

of the court

was

of travertine

x

into

two

Chambers of each side

stories of the

effected by

wooden

supported by

floors,

corbels

at the level of ten feet above the opus

( ), spicatum pavement of the ground floor. It is noticeable that the probable level of these wooden floors, as given by the upper surface of the

travertine corbels, lery in front of

large

Chamber

bers,

there are

is

three feet below that of the floor at the galThe arrangement was similar in the

the rooms.

at the south end also

two pairs of

slit

:

in

it,

Windows

as in the side

Cham-

in each bay, so as to

) The corbels are alone preserved: and, there is no trace of vaulting springing from them. The concrete vaulting of the gallery, on the other hand, is supported on corbels. l

(

TH. ASHBY,

332

ANCIENT REMAINS NEAR THE VIA CLODIA

and there is also give light to each of the two vertical divisions; a window-like opening between it and the adjacent Chamber on This large end Chamber was originally accessible from at any rate the east half of it, if the court; but the entrance was blocked up during the construction (') with opus not all

each

side.





reticulatum, and the stairs to the gallery on the east side placed there. The upper story of the Chamber at the south end was acces-

but how this gallery was clear. not itself reached altogether The holes for joists, pointed out by Penna, probably served for a wooden floor, or possibly a flat ceiling, but probably the sible from the gallery on the west side

:

is

former: for the walls go on two or three feet above the level of these holes, and above that of the qnadripartite vaulting of the Chambers, as though there had been another story. At this level there appears to have been an opening from the court to the Chamber at the south end. The court is completely excavated, but not

the Chambers.

The small detached room

at the north end of the

west side

has a door on the north, another on the south, and a window on the west; it is paved with black mosaic. I

was unable

I

should add that Prof.

to detect the

latrine

mentioned by Gusman.

Hülsen has called

my

the existence of a plan by Palladio of the ruins of the collection of drawings by him, belonging to the vonshire,

now deposited

British Architects, vol.

(»)

This

is

in the

IX

no.

library of the Royal

attention to S.

Stefano in

Duke

of

De-

Institute of

4.

indicated by the fact that the galleries are not later addi-

tions, but part of the original construction.

EPIGRAPHISCHE BE1TRAEGE ZUR KAISERGESCHICHTE.

1.

— Inschrift

des Bellum Mithridaticum.

Langford Wilson veröffentlicht in dieser Zeitschrift 21, 395, das Fragment einer Inschrift aus Terracina, die durch die Er-

wähnung

eines bellum

Mithridaticum merkwürdig

ist.

Wie auch

der Herausgeber auf meinen Vorschlag angenommen hat, ist dies der Krieg, der unter Kaiser Claudius gegen Mithridates König von Bosporus (*) geführt wurde. Die erkennbaren Reste der Inschrift lauten

:

ET



334

A.

V.

DOMASZEWSKI

Legio VIII Augusta ( ) fochten auch Vexillationen 2 Truppen gegen die Thraker ( ). Eben diese Truppen l

beigerufenen

spanischer führten den Krieg gegen Mithridates von Bosporus 3 ihn aus seiner angemassten Herrschaft ( ).

und

vertrieben

Das Conimando über die Vexillationen der spanischen Legionen führt nach der Ordnung jener Zeit ein tribunus laticlavius 4

einer dieser Legionen

Dieses

).

(

Amt

ist

demnach vor

Zeile 1 zu

ergänzen; es ist der Anfang in der Laufbahn eines Senators. In Zeile 3 ist deutlich der Namen desjenigen erhalten, der die Grabschrift geschrieben hat. 5

c(ius)

(

As[iaticus~\.

)

Jahre 49

Ein

n.

6

Chr.

Taurus war

Er kann der Vater des

).

(

Vielleicht ist zu lesen P. Rae-

Raecius

im der im

Praetorier

Offiziers sein,

7 bellum Mithridaticum gefochten hat. Der P. Raecius Asiaticus ( ) wird der Sohn desjenigen sein, dem die Grabschrift gesetzt ist.

Die letzte Auflehnung des Mithridates endet mit seiner Ge8 fangennahme. Sein Besieger C. Julius Aquila ( ) erhielt die orna-

menta praetoria und

An

dieser

ist

im Bosporus

unter Nero

erkennt

Beförderung

man

9 (

Procurator von Bithynien. Commando ), dass er das

nachdem er früher Tribun Nur so konnten ihm auch in

erhalten hat,

praetoria gewesen war.

einer Cohors dieser Stel-

ornamenta praetoria verliehen werden, an sich bereits zu hohe eine Auszeichnung. Aber Claudius in seiner Freude einen

lung die

dem Geschlechte des grossen Mithridates gefangen dem Procurator von Bithvnien, der

Mithridates aus

zu haben, verlieh damals auch

1

)

f

2 (

)

3 ( )

Darauf bezieht sich Dessau 967.

Mommsen Ephem.

epigr. 2, 259, vgl. Rhein. Museum 47, 211. Tacit. Ann. XII, 15 At Mithridates Bosporanus omissis opibus :

vagus postquam Bidium, ducem Romanum, roburque exercitus abisse cognoverat, relictos in novo regno Cotyn iuventa rudern et paueas cohortium

cum

lulio Aquila, equite

Romano,

spretis utrisque concire nationes, inlicere

perfugas. (*) 5 )

(

Vgl. C.

Municipien 6

( ) 7 )

(

Asiatici.

I.

L.

XIV

:

C. I.

L. X.

XIV

9 (

)

benachbarten

Index.

Prosopogr. imp. Rom. 3, 124, n. 9. Die Namen Taurus und Asiaticus ebenso in der Familie der Valerii Prosopogr.

3,

378

8 ( )

3602; Khein. Mus. 48, 343. findet sich oft in den Terracina

Der Name Raecius

Prosopogr. imp.

n.

Rom.

139. 2,

Vgl. Philologus 1907, 161

168, n. 108, Vgl. ff.

Anm.

3.

KPIGRAPHISCHE BEITRA.EGE ZUR KAISERGESCHICHTE

335

auch sein Theil an dem Siege beanspruchte, die gleichfalls anormale Auszeichnung der ornamenla consularia (). Bei dieser übertriebenen Schätzung des Sieges erklärt sich die bombastische Be]

Krieges in der Inschrift.

zeichne ung des

2.



Die Kalatores pontißcum

et

flaminum.

der Körperschaft der Amtsdiener der Pontifices und Flamines besitzen wir zwei aus der Regierungszeit des Traian stam-

Von

mende Listen

Romanum, an zweite (C.

I.

;

die eine

(

C. I. L.

VI 32445) war auf dem Forum

der Schola der Kalatores bei der Regia, angebracht, die L. VI 31034) ist in eine Privaturkunde (Bauerlaubnis

Kultgebäude des Sol an der Via Portuensis) eingelegt. Auf Grund der Erläuterung, welche beide Listen durch Hülsen

für ein

in C. I. L.

die

VI

p.

2

scheint es mir möglich, ), der Pontifices aufzuklären. Collegiums

3305 erhalten haben des

Zusammensetzung

(

Ich gebe zur bequemeren Uebersicht die beiden Inschriften.

VI, 32445.

Kalatores pontißcum

et flami-

num. P.

D. Ti. T.

C.

Asinius Hierax.

M. Annius Fidus.

Cornelius Ialyssus. Valerius Alexander.

Claudius Heronas. Tettienus Felix.

L. Cornelius Helius.

L. Iavo lentis Phoebus.

App. Annius Falernus. Claudius Di[otirn]us. [Sex. Attius Iustus~\. Ti.

[Z. Baebius Polybius'].

P.

M. Atüius

\_Eutychus~].

A. Lappius [_Tha~]llus. M. Aimilius Placidus.

Calvisius

Trophimus.

L. Cornelius Blastus. Cornelius Philargyrus.

Cn.

L.

C\_f\artius

Doryphorus.

Juiiius Cilo war eben ein (*) Prosopogr. imp. Rom. 2, 236 u. 485 Günstling des Narcissus in diesem Regiment der Saturnalien. Nur die ornamenla praetor ia gebühren einem Procurator von ducenarem Rang. :

2 (

)

Vgl. diese Zeitschr. 14, 262; 16, 10.

336

A.

V.

DOMASZEWSKI

Pomponius Xathus. Paeder os.

Q.

C.

Cassius Apelles. Ceionius esper.

H

Ser. Julius

L.

31.

Epaphroditus.

P. Marcius Parthenius.

Elainus.

31.

Iu\jn~]ius

L. Licinius

Rutilius Admetus.

Erasinus Aug.

A. Cornelius Heras.

lib.

M. Asinius Silvester.

L.

Calv[e~]u[t~\ius

L. Scribonius Parlhenopaeus. M, Clodius Tiro.

31.

Licinius Comicus.

L. Minicius Epaphroditus.

Honoratus

P. Ducenius Euprepes.

C.

Eunomus.

Lucceius Plutianus.

Cn.

:

Luccius

31ai[or~\.

VI, 31034. [_P.

G~\omeli Ialissi.

M. Anni Fidi.

Pomponi

\_M. A~]tili

Q.

\_D.~]

[Z.] Iavoleni Phoebi.

\_A.

Eutychi. Valeri Alexandra Thalli.

L~]appi

[_P.

D~\uceni Eu\jT\r[ep~]es.

[Z.

Tet]tieni \_Felicz]s.

Calvisif\ Trophimi. [Z. Ceioni H^esperi. \_P.

[Z. CornelQ [Z.

Heli.

Cornelf] Blasti.

[Z. Asini H\ieracis. \_L.

dar Li

Do~]ryphori.

\_M. Rutili A~]dmeti.

Gemeinsam

31034

1.

Ser. Iuli L.

Xu{_f\hi.

Paeder otis.

Calventi Eunomi.

Ap. Anni Falerni. M. Iuni Epaphroditi. 31.

Licini Comici.

Tu Claudi Diotimi. A.

Corneli Herae.

Sex. Atti Iusti.

M. Asini Silveslri. L. Baebi Polybi.

sind beiden Listen folgende

P. Cornelius Ialyssus

Namen:

EPIGKAPHISCHE BEITRAEGE ZUR KAISERGESCHICHTE

31034

A.

338

DOMAiSZEWSRI

V.

zeichneten Columnen auf einer und derselben Nebenseite des Blockes kleine Lücke trennte die beiden eingetragen waren. Nur eine Reihen, die übereinander standen. Ich habe aber im Folgenden

um

die Bezeichnung des Corpus beibehalten,

zu

leichter verständlich

sein.

ist die ältere, aus dem Jahre 101. I (*= 32445) hier die den von Denn Namen, genannt sind, fehlen in der jünim Jahre 102 geschrieben die sicher II (= 31034), geren Liste

Die Liste

4 Namen.

ist,

In Liste 1 sind die

Liste I der

der

1

auf 2 Columnen

Namen

die

a und

verteilt,

Name

1

b,

b.

Columnen

beiden

dieser

dagegen Reihe zusammengezogen in der Weise, dass auf den

in eine «,

Namen

sind

In Liste II

der Liste I folgt, u.

s.

Namen w.

mit

zu erörternden Abweichungen. Auf grund dieser Anordnung hat Hülsen mit Sicherheit in I a nach

noch

gewissen

der

Regel den erhaltenen

Namen noch

zwei aus Liste II ergänzt.

Von den 25 Namen, welche in Liste I die Columne a und den Anfang der Columne b bilden, kehren 21 in Liste II wieder.

Namen

Die vier fehlenden sind durch

welche in

ersetzt,

I

auf

b,

13 folgen und zwar stehen diese eingeschobenen Namen in II in derselben Folge, die sie in I, b hatten. Da aber in II noch ein fünfter

Name

aus

der Liste

I,

b

eingeschoben

I ersetzt

worden

ist,

sein.

so

muss noch

Dieser

Name

ein fünfter

ist

vor

Name

in

dem verstüm-

melten Anfang von I, b zu ergänzen denn der letzte ergänzte Name von I, a bildet auch den Schluss von Liste II, so dass in I, a kein ;

weiterer

Namen Liste

Name ausgefallen sein kann. Demnach entsprechen den 26 der Liste II 26 Namen der Liste I. Von dem Schlüsse der

I,

b kehrt ausser den eingeschobenen

Namen

deutsamen Einschnitt. Der Schreiber der Liste kalatores

der Liste

aufgenommen, sondern nur jene, I

I

einen be-

II hat nicht

welche den

alle

ersten

26

entsprechen.

Das Collegium der

dem Rex sacrorum,

Pontifices

im weiteren Sinne bestand aus

drei flamines maiores, pontifices,

minores, pontifices minores. er

keiner in Liste

Daher bezeichnet der 26. Name der Liste

II wieder.

Der Kalator

12 flamines,

des rex sacrorum,

wenn

überhaupt einen hatte, ist in der Liste nicht aufgenommen, da der rex sacrorum unter der Bezeichnung pontifices und flamines nicht mit einbegriffen ist. Einen weiteren Abschnitt in der Liste

EPIGRAPHISCHE BEITRAEGE ZUR KAISERGESCHICHTE

339

b bezeichnet das Wort honoratus. Zwischen den ersten 26 Namen und diesem Worte stehen 12 Namen; dieses sind daher die flamines minores. Jede andere Deutung der zwölf Namen, etwa als I,

Expectantenliste

stösst

auf

unüberwindliche

Schwierigkeiten. Kalatores haben und nun gar einer von ihnen ein kaiserlicher Freigelassener sein? Auch wider-

Denn wie

(*)

sollten die Expectanten

spricht dies der Ueberschrift,

wonach in der Liste auf Flamines folgen. Die

tores der Pontifices Kalatores vun

die Kaladrei flami-

nes maiores gehen an Rang den pontifices voran ( 2 ). Dann bilden sie den Anfang von Liste I, a und die darauffolgenden 23 Namen sind die Pontifices. Die Reihenfolge der Namen der Pontifices be-

stimmt sich nach der Zeit ihres Eintrittes in das Collegium (Festus, 161 minorum pontificam maximus diciiur qui primus in id

p.

:

collegium venu, item minimus qui novissimus). Auch die Vestalis maxima ist die älteste ihres Collegiums und so wird der Pontifex

maximus ursprünglich der

Wenn

älteste der Pontifices

aber in der Liste

iores folgenden

I,

gewesen sein. a die 9 auf die 3 Flamines ma-

Namen den 14 der dem Rang der

sich auch dies ans

Liste

I,

b vorangehen, so

muss

Priester erklären. Angesehener,

weil die ursprünglichen Mitglieder des Collegiums, sind die Patricii. In diesen 9 Namen hat man die Pontifices patricischer Herkunft

zu erkennen; die 14 auf sie folgenden der Liste

I,

b sind

Ple-

bejer.

Diese Auffassung findet eine sichere Bestätigung in der Angabe des Tacitus über die Einsetzung der sodales Augustales. Ann. TibeI, 54: sorte ducti e primoribus civitatis unus et vüjinti, rius et Drusus et Claudius et Germanicus adiciuntur. Die Mit-

gliedzahl ist später auf 28 gestiegen. Das Vorbild für das Collegium der Sodales Augustales ist die augusteische Ordnung für die Pontifices, die unter ihm auch 21 Stellen gezählt haben, werd-en,

9 patricische und 12 plebeische. Die Richtigkeit dieser Con-

struction zeigt sich in den Zahlen selbst, die wie Pontifices

Dreizahl

Vielfache sind.

der

den

Mommsen

Stammtribus

Unter Traian war die Zahl

Vermehrung der plebeischen

(')

drei

6,

58.

bei den

entsprechenden

der Pontifices durch

Stellen auf 23 gewachsen.

Staatsr. II, 30.

P) Vgl Oesterr. Jahresli.

immer

340

V.

A-

DOMASZEWSKI

Der Schreiber der Liste II hat die Patricier der Liste I, a und die Plebeier I, b in der Weise ineinandergeschoben, dass auf Gesamtcollegiums der Pontifices, dem maiores angehören, der dem Amtsalter zunächststehende Plebeier folgt u. s. w., so dass zuweilen eben ältesten Patricier des

den

auch die drei Flamines

wegen des Amtsalters, hinter einem Patricier auch zwei

ihm an

Alter zunächst stehende Plebejer eingeschoben wurden. Bei der Anordnung nach dem Amtsalter sind die beiden übera, 1

und der Fla-

ältesten Mitglieder

patricischer

lebenden Flamiues maiores, der Flamen Dialis

men

Martialis I a, 2, auch die

I.

durchaus sachgemäss, da diese Flaminate nicht, wie die Pontificate, eine Auszeichnung bewährter Senatoren bilden. Herkunft. Dies

ist

Die Lücken in der Reihe der Pontifices wurden durch Ergänzungsaus der Zahl der Flamines minores gefüllt, die wieder

wahlen

nach ihrem Amtsalter in der Reihe der Pontifices hinter den Plebejern eingeschoben

erscheinen. Soweit wir wissen, sind die Fla-

mines equites liomani; demnach hat Traian den Senat adlegirt und ihnen zugleich den Dass

unter

sie als

Praetorier in

Pontificat verliehen.

den Kalatores der Flamines minores ein kaiserlicher

Freigelassener erscheint, beweist dass auch sein licher Freigelassener

war

1

(

).

Um

Flamen

so weniger wird

ein kaiser-

man annehmen

dürfen, dass die flamines minores auch senatorischer Herkunft sein

konnten.

Sowohl tritt

zung

in den starken

die

Wirkung

Abgängen

als in der

Art der Ergän-

des dacischen Krieges hervor. Die furcht-

baren Verluste der Schlachten von Tapae und Nicopolis könnten nicht besser beleuchtet werden. Verdiente Offiziere des Ritterstandes sind auf diese

Auch

der kaiserliche

Weise Senatoren und

Pontifices geworden. wird Freigelassene jener sein, der die cura

copiarum des Krieges gehabt hatte. Der Name des Kalators A. Lappius Thallus ist von historischem Interesse. Sein Herr, der Pontifex A. Lappius ist wegen seines hohen Amtsalters sicher der Norbanus Lappius Maximus ( 2 ) der den Antonius Saturninus niederwarf.

Auch

sieht

Praenomen bei Dio 67, 11 yiovxiog verschrieben (")

(*)

33, 66-4.

CLL. VI 1598. Die richtige Form des Namens

man, dass sein ist.

Vgl.

erwiesen

von

Pichlmavr Hermes,

;n

BIOGRAPHISCHE BEITRAEGE ZUR KAISERGESCHICHTE

Der

in der Liste I Ä, 27.

24

ist

AMVRCAN

28

als

honoratus bezeichnete scheint

Arn Ende der Liste

Mitglied zu sein.

ein ausserordentliches

wahrscheinlich .... amur can(didaius).

II,

also

ein Expectant.

3.



Inschrift der

Tibicines.

Bei der Bearbeitung der niederrheinischen Inschriften erkannte ich, dass die angeblich in Nymwegen gefundene Inschrift eines

Collegiums C. I. L. XIII 1320* vielmehr aus der Stadt Rom stammt. Dieses Fragment ist, wie Hülsen vermutet, mit einem in

Rom n.

selbst copierten

C. I.

Fragment

VI 2229

L.

(vgl.